Weises Bemühen im Buddhismus ist keine durchgehende maximale Anstrengung, sondern eine auf den jeweiligen Moment, die körperliche und mentale Verfassung sowie die Phase der Praxis abgestimmte Balance, die Über- und Unteranstrengung vermeidet.
Der Text erklärt den sechsten Faktor des Edlen Achtfachen Pfades, das weise Bemühen, im Kontext der Meditation. Die zentrale These ist, dass Anstrengung nicht gleichbedeutend mit maximaler Intensität ist, sondern eine Balance zwischen Über- und Unteranstrengung erfordert. Der Sprecher benennt ein verbreitetes Muster, das sie als „Superhelden-zu-Schleimchen-Syndrom“ bezeichnet, bei dem Praktizierende zwischen enthusiastischem Überengagement und apathischem Rückzug pendeln. Als Gegenentwurf wird der Mittelweg des Buddha zwischen Luxus und extremer Askese angeführt. Weises Bemühen wird als reaktive, auf den jeweiligen Moment abgestimmte Haltung beschrieben, die körperliche und mentale Energie berücksichtigt. Im engeren Sinne umfasst es vier Aspekte: ungeschickte Zustände verhindern, ihnen beim Loslassen helfen, geschickte Zustände aufkommen lassen und sie vertiefen. Der Text ermutigt, Überanstrengung durch Achtsamkeit zu erkennen und durch Loslassen und Vertrauen in den Dharma zu ersetzen.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
So, willkommen zurück. Wirklich schön, die Verstärkung zu sehen, die durch die Tür hereingeströmt ist. Also ein wirklich großes Dankeschön, dass ihr erschienen seid, denn im Geiste des heutigen Vortrags: Der Pfad-Faktor des Warum ist Anstrengung. Ich möchte noch einmal anerkennen und noch einmal wertschätzen, dass es Anstrengung kostet, aus der Komplexität und dem Trubel unseres Alltags herauszukommen und mit all den konkurrierenden Anforderungen umzugehen und dann uns selbst hierher zu bringen. Es ist nicht leicht. Und der Buddha selbst anerkannte, dass dem Pfad zur Freiheit zu folgen, in Anführungszeichen, dem Strom aufwärts schwimmen ist. Also mögt ihr das vielleicht gerade im Prozess des Hierherkommens spüren. Ja, wie Lachse, die aufwärts springen. Das können viele verschiedene Hindernisse sein, die sich in den Weg stellen. Also diese Idee, dass es dem Strom aufwärts schwimmen ist, das ist die Anerkennung, dass es Anstrengung kostet. Und so wollte ich heute Abend einen etwas genaueren Blick auf diesen sechsten Faktor des Edlen Achtfachen Pfades werfen. Er ist der erste der letzten drei Faktoren, und die letzten drei Gruppierungen handeln alle von Meditation. Also warum ist Anstrengung, warum ist Achtsamkeit, warum ist Samadhi? Und warum ist Anstrengung kommt direkt nach warum ist Lebensunterhalt. Und ich denke, das ist kein Zufall, denn wie ich gerade angedeutet habe, wie wir den Rest unseres Lebens leben, hat einen großen Einfluss darauf, wie viel Zeit und Energie wir für die Praxis haben. Also wenn wir bei 150 pro Stunde leben, wenn wir uns zum Meditieren hinsetzen, kann es sich anfühlen, als würden wir gegen eine Ziegelmauer prallen. Und so in der Lage zu sein, einen ausgewogeneren Ansatz für alles zu finden und darauf zu achten, was uns motiviert, Energie in unsere Praxis zu stecken, was uns motiviert und was sich in den Weg stellt, das sind wichtige Aspekte von warum ist Anstrengung. Und ich wollte einfach damit beginnen, ein Muster zu benennen, das ich früh in mir selbst erkannte und das ich bei ziemlich vielen Schülern gesehen habe. Und es ist ein, dieses Muster ist so verbreitet, dass ich ihm einen Namen gegeben habe. Vielleicht habt ihr mich schon über das Superhelden-zu-Schleimchen-Syndrom sprechen hören. Klingt so, als könnten einige von euch das erkennen. Also leider kann dieses Syndrom allein durch das Hören des Begriffs weise Anstrengung ausgelöst werden, geschweige denn, wenn er als richtige Anstrengung übersetzt wird. Also wenn wir neu auf diesem Pfad sind, ist es ziemlich verbreitet, wenn wir diese Phrase hören, uns fast auf das Wort Anstrengung zu fixieren und den richtigen oder weisen Teil unbewusst zu ignorieren. Und wir haben diese Mainstream-Conditioning, die oft mit der Überzeugung einhergeht, dass wir es nicht richtig machen, es sei denn, wir geben in jeder wachen Minute 110 Prozent Anstrengung. Wir werden nirgendwohin kommen. Und dasselbe Mainstream-Conditioning hat oft einen übermäßigen Fokus auf das Erzielen von Ergebnissen. Also manchmal treffe ich Menschen, die damit beschäftigt sind, auf Retreat esoterische Erfahrungen zu bekommen oder jemand Besonderes werden wollen, vielleicht eine tief spirituelle Person oder eine hochverwirklichte Meditierende oder eine berühmte Dharma-Lehrerin oder was auch immer die Fantasie sein mag, sind ein bisschen falsch motiviert. Und das Problem mit zu vielen Erwartungen ist, wenn wir nicht die Ergebnisse bekommen, die wir zu bekommen glauben, was kommt, ist Enttäuschung, Zweifel, vielleicht Selbsturteil, und die neigen dazu, unsere Anstrengung zu untergraben. Und manchmal geben wir ganz auf. Also ist es ziemlich verbreitet, zwischen Überanstrengung und Unteranstrengung hin und her zu schwanken. Hat das jemand bemerkt? Dieser Balancepunkt ist überraschend schwer zu fassen. Also wenn wir in der Superhelden-Phase sind, werfen wir uns hinein. Das ist wirklich verbreitet, besonders auf Retreat, die ersten Tage des Retreats, richtig, ich bin hier, lass es uns tun. Und wir werfen uns hinein oder wir hören zum ersten Mal von der Praxis. Wir werden ganz inspiriert und motiviert und treiben uns selbst, zielen auf Ziele, die sich als unrealistisch herausstellen. Und weil diese Energie von Zwang, von Gier, von Abneigung, von Urteil getrieben ist, ist sie nicht nachhaltig. Und irgendwann brennt sie aus, wir brennen aus, wir brechen in Apathie zusammen, und wir sind in der Schleimchen-Phase des Syndroms. Und wir ziehen uns in ein Gefühl der Niederlage zurück. Es ist einfach, es ist zu schwer. Ich kann es nicht. Ich bin ein Versager. Nun, vielleicht haben Millionen anderer Menschen über Jahrtausende von diesem Pfad profitiert, aber ich bin einzigartig defekt. Das funktioniert nicht für mich. Ich bin der
die Ausnahme, die die Regel bestätigt. So können wir in dieses Muster geraten und dann irgendwann, vielleicht von Schuld getrieben, in eine weitere Superheldenphase starten. Und dann wieder brechen wir in Apathie, in den Schlammmodus zurück, das Pendel schwingt weiter. Und hier kein Urteil. Es scheint so zu sein, dass dies ein Muster ist, das wir durchlaufen müssen. Es ist fast Teil der Entwicklungsbogen der Praxis, bevor wir in der Lage sind, zu mehr Balance zurückzukehren. Und falls es Trost spendet, selbst der Buddha selbst durchlief etwas Ähnliches, diese Extreme. Ich denke, die meisten von euch wissen, dass er vor seiner Erleuchtung angeblich ein Prinz war. Er lebte ein Leben in Luxus. Er konnte jeden sinnlichen Genuss, den er konnte, ausleben. Und eine Weile lang hatte er kein Interesse an etwas Tieferem. Also können wir das als eine Schlammphase betrachten, eine sehr gemütliche, komfortable Art von Schlamm. Und er blieb dort ziemlich viele Jahre. Und dann begann er schließlich zu fragen, ob es vielleicht mehr im Leben geben könnte als diese endlose Selbstverwöhnung. Das stieß ihn in das andere Extreme, wo er den Palast verließ und Jahre damit verbrachte, extreme Askese zu praktizieren, die beinhielt, sich fast zu Tode zu hungern. Ich denke, das ist ziemlich viel Überanstrengung. Leider erkannte er, dass das auch nicht funktionierte. Und da kam er zu diesem Bedürfnis nach Balance, dem berühmten Mittelweg, dem Mittelweg zwischen Extremen jeder Art. Und nach dieser Erkenntnis erlangte er kurz darauf die volle Erleuchtung. Also können wir in dieser Geschichte sehen, was weises Bemühen ausmacht, ist, dass es reaktiv ist. Es ist nicht einfach nur Vollgas, durchgehend, 110 % Anstrengung die ganze Zeit. Es muss auf den Moment abgestimmt sein, in dem wir uns befinden, auf unsere körperliche Energie, unsere mentale Energie, unsere Gesundheit, auf die spezifischen Bedingungen, wo wir in unserer Praxis stehen, ob wir im Alltag sind oder auf Rückzug, und auf die gesamte Phase unserer meditativen Entwicklung und unserer weiteren Lebensumstände. Okay, das ist also weises Bemühen im weitesten Sinne. Und nur um es zu benennen, im Kontext des Edlen Achtfachen Pfades hatte der Buddha eine spezifischere Definition dessen, was er mit weisem Bemühen meinte, in dem man daran erinnert, dass es im Zusammenhang mit unserer Meditationspraxis steht. Also im Kontext des Edlen Achtfachen Pfades dreht sich weises Bemühen sehr darum, mit unseren Geisteszuständen im Kontext der Meditation zu arbeiten. Es gibt vier Aspekte davon. Der erste ist das Bemühen, zu verhindern, das Bemühen, ungeschickte Zustände daran zu hindern, aufzukommen. Also ungeschickte Zustände, Dinge wie Abneigung, Wut, Eifersucht, Zorn, Verzweiflung, Angst, Ängstlichkeit, solche Dinge. Wenn sie doch aufkommen, ist das zweite Bemühen, das Bemühen zu machen, ihnen zu helfen, sich zu lösen, weiterzugehen. Und dann, wenn wir das getan haben, ist ein bisschen mehr Raum im Herzen und Geist für die Gegenteile, geschickte Zustände, hereinzukommen. Also das ist das dritte Bemühen, hilfreiche Zustände zu helfen, aufzukommen. Also man kann an die Brahma Viharas denken, die Herzenspraktiken, Freundlichkeit, Mitgefühl, Freude, Gleichmut, da sind all die Erwachensfaktoren, Dinge wie Großzügigkeit und Beständigkeit und Ruhe und Geduld und Mut und so weiter. Und dann, wenn diese Zustände einen gewissen Fußfessel haben, ist das vierte Bemühen, ihnen zu helfen, sich zu vertiefen und zu reifen und zu wachsen. Also im Kontext von Bemühen gibt es einen Wechsel vom Ungeschickten zum Geschickten und wir können das auch in der breiteren Entwicklung unserer Praxis sehen. Wie lange du auch immer meditierst, es gibt einen Wechsel, wo am Anfang wir viel eher dazu neigen, in das Schmerzliche, das Unangenehme, die quälenden Zustände zu geraten, und mit der Zeit lockern diese ihren Griff auf uns, sie halten nicht so lange, die Intervalle zwischen ihrem Auftreten werden länger und wir haben mehr Kapazität, mehr Zeit in den geschickten, hilfreichen Zuständen zu verbringen. Also all das erfordert Bemühen und wir müssen auf den weisen Aspekt des weisen Bemühens genauso viel achten wie auf das Bemühen selbst. Und das erste Stadium der Weisheit, es beinhaltet, Klarheit darüber zu gewinnen, was unsere eigenen Grundtendenzen sind. Wir alle neigen dazu, Gewohnheiten im Hinblick auf Bemühen zu haben. Manche von uns sind temperamentmäßig einfach mehr auf einer Seite, vielleicht für manche von uns
zu sehr anzustreben als Standard, aber bei anderen könnte es noch mehr sein, ja. Nicht genug anzustreben. Also werde ich ein wenig darüber sagen, wie man mit jedem dieser beiden Extreme umgeht. Wenn du eher dazu neigst, zu viel Anstrengung zu machen, ist es wichtig, mehr Achtsamkeit zu bringen – was für eine Haltung ist es, mit der du übst – und zu erkennen, wenn wir aus diesem Streben heraus kommen, denn es erzeugt Spannung im Körper, im Herzen, im Geist, und das ist unangenehm. Wir können dieses Gefühl des Zusammenziehens sowohl körperlich als auch geistig erkennen. Also im Körper sitzen wir vielleicht sehr steif und unbeweglich, und unsere Kiefer sind zusammengepresst und unsere Fäuste sind geballt, und wir sind so, genau. Und dieselbe Steifheit im Körper bringt auch eine Steifheit im Geist mit sich. Wir könnten bemerken, dass es eine zusammengezogene, enge Entschlossenheit gibt, und wir werden jeden Aspekt unserer Erfahrung mikroverwalten. Wir geraten in das Bemühen, dies zu kontrollieren. Wir versuchen, das loszuwerden, was wir denken, nicht passieren sollte, und wir versuchen, jene flüchtigen Momente festzuhalten, in denen mehr Freude da ist. Und diese flüchtigen Momente dauern in der Regel nicht sehr lange, wegen der zugrunde liegenden Abneigung und des Drängens und Stresses. Also unweiser Anstrengung. Und eine bedeutende Art, wie sie unweise ist, ist, dass sie um ein starkes Gefühl von Ich und meiner Praxis zentriert ist und ob ich es richtig oder falsch mache, ob ich erfolgreich bin oder scheitere. Also dies ist etwas, auf das man wirklich achten sollte. Gibt es viel Identifikation und Selbstbezug in der Art, wie du übst? Und es kann eine Herausforderung sein, diese Art von Überanstrengung loszulassen, weil es so gegenintuitiv ist, dass die eigentliche Vertiefung der Praxis aus dem Loslassen kommt, aus dem Lernen, zu entspannen und all dieses Mikroverwalten loszulassen. Also wenn du Retreats mit mir gemacht hast, hast du vielleicht gehört, wie ich über diesen Wandel gesprochen habe, von dem, was ich willensgetriebene Praxis nenne, zu dharma-zentrierter Praxis. Also willensgetriebene Praxis ist diese Überanstrengung, die alles um mich dreht, die etwas erreichen will, wohingegen dharma-zentrierte Praxis aus dieser Qualität des Vertrauens, des Zutrauens, sogar des Glaubens kommt. Glaube daran, dass die intuitive, verkörperte Weisheit des Dharma immer mehr in mir verankert ist und in mir wächst, fast trotz meiner Anstrengungen. Also ja, es braucht Zeit, es braucht Energie, es braucht Anstrengung, um dieses Vertrauen zu erlangen, aber wir können es fördern, indem wir bemerken, wenn wir darin gefangen sind, Dinge persönlich zu nehmen, und dann bewusst diese Anspannung lösen. Also ich habe einigen von euch früher erzählt, wie einer meiner Lehrer, Joseph Goldstein, darüber spricht, dass es einen bedeutenden Wandel in der Praxis gibt, wenn sich unsere Motivation von dem, was kann ich aus dieser Praxis bekommen, zu dem, was kann ich ihr geben, verschiebt. Und in meiner eigenen Erfahrung ist eine wirkungsvolle Art, diesen Nehme-Modus zu weichen, die Brahma-Viharas einzubringen, die Freundlichkeit, das Mitgefühl, das Selbstmitgefühl hilft, das Selbsturteil zu weichen, und auch Muditā, die Freude, wertschätzen, was gut läuft. Okay, also schauen wir uns die andere Seite der unweisen Anstrengung an, wie das Pendel in die andere Richtung ausschlägt, wir können uns in Phasen der Selbstzufriedenheit, Gleichgültigkeit, Halbhärigkeit wiederfinden. Und für mich kann sich das als eine Art von Abgeschiedenheit zeigen. Ich setze mich hin und ich bin einfach so in Gedanken versunken und träume vor mich hin und fülle irgendwie nur die Zeit, bin nicht wirklich voll gegenwärtig, oder manchmal sitze ich gar nicht. Das ist ein paar Jahre her, weil ich einfach zu beschäftigt bin, ich bin zu müde, ich mache es später. Hat jemand diesen Gedanken gehabt? Und kommt das Später? In meiner Erfahrung kommt es oft nicht, irgendwann, aber es kann eine ganze Weile dauern. Ich sage, ich mache es später, vielleicht morgen, na gut, vielleicht am Wochenende oder vielleicht nächste Woche. Also diese Prokrastination. Und manchmal zeigt es sich als diese rationalisierende Stimme, die sagt, komm, entspann dich. Du hast wirklich hart gearbeitet, warum nicht einfach heute Abend die Meditation auslassen und dir eine Pause gönnen? Um klarzustellen, manchmal mag das wahr sein, das mag wirklich eine weise Sache sein, die man tut, aber in meiner eigenen Praxis habe ich bemerkt, dass diese Stimme hereinkommt und dann eine andere Stimme sagt, ja, aber, und dann beginnt es, ein Streit in meinem
Kopf und genau dieses Argument ist jetzt eine Warnung. Du gerätst in Selbsttäuschung. Und geh nicht dorthin, ignoriere die lautere Stimme, höre auf die leise und komme, so gut ich kann, zum Meditationskissen, komme zur Sangha, geh ins Retreat, was immer es sein mag. Wenn du also bemerkst, dass diese Art von Tendenz wieder auftritt, lohnt es sich, die tieferen Wurzeln zu betrachten. Und manchmal wird diese Art von Halbhärte oder Zurückhaltung von einer unbewussten Angst vor dem Scheitern angetrieben. Und vielleicht von dem Zweifel, dass das, was wir tun, uns wirklich irgendwohin bringen wird. Und mit dieser unsichtbaren Haltung halten wir zurück, und dann wird oft das, wovor wir Angst haben, zur Realität. Weil wir nicht viel Mühe investieren, erhalten wir nicht die Vorteile, die wir uns erhofft haben, und dann scheint das unseren Mangel an Anstrengung zu rechtfertigen. Wir können uns selbst sagen: Siehst du, es passiert wirklich nichts. Ich hatte recht, meine Zeit und Energie nicht damit zu verschwenden. Wenn dir das also irgendwie vertraut vorkommt, beinhaltet weiser Einsatz, die Anstrengung zu unternehmen, dieses Muster herauszufordern. Und besonders, wenn du relativ früh in deiner Praxis bist, kann es hilfreich sein, den Unglauben bewusst auszusetzen. Gib dir einen Zeitraum. Also vielleicht fasse den Vorsatz, dich wirklich darauf zu konzentrieren, regelmäßiger zu meditieren, Vorträgen zuzuhören, so oft wie möglich mit einer Sangha zusammenzukommen, für einen bestimmten Zeitraum, vielleicht drei Monate, vielleicht sechs Monate. Und bewerte die Ergebnisse nicht, bis dieser Zeitraum abgelaufen ist. Ich glaube, ich habe noch niemanden getroffen, der diese Art von Verpflichtung eingegangen ist und keine Verbesserung in seinem Wohlbefinden, in seinen Beziehungen, in seinem Berufs- und Familienleben bemerkt hat. Es ist auch wichtig zu sagen, dass, wenn du in der Trägheitsphase bist, Selbstmitgefühl sehr wichtig ist, weil die übliche Falle hier darin besteht, sich unzulänglich zu fühlen, sich schuldig zu fühlen, und das kann uns in eine weitere Superheldenphase treiben. Wir treiben uns an, ich werde jeden Morgen, jeden Abend eine Stunde meditieren, ich werde das jeden Tag für den Rest meines Lebens tun. Vielleicht hat das einige von euch schon versucht. Wieder ist es dasselbe Pendelschwingen. Was hier also wirklich gebraucht wird, ist nicht ein weiterer Schub des Pendels, sondern ein viel sanfterer Ansatz. Zum Beispiel könntest du den Vorsatz fassen, jeden Morgen für die nächste Woche 10 Minuten zu sitzen. Das ist alles. Versuche es eine Woche lang, schau, wie es läuft, und dann am Ende der Woche: War es machbar? Es ist ein bisschen eine Herausforderung, vielleicht sind sechs Tage von sieben realistischer. Vielleicht kann ich mir den Sonntag freinehmen. Oder wenn es sich in Ordnung gefühlt hat, ja, großartig. Lass mich eine weitere Woche versuchen, aber nur eine Woche, weil das normalerweise nicht so einschüchternd ist wie das Denken, das ist etwas, das ich für immer tun muss. Also wenn du das zu einem etwas größeren Gewohnheitsmuster gemacht hast, dann kannst du vielleicht ein wenig erweitern, vielleicht machst du 15 Minuten. Wie immer geht es nicht darum, verlorene Zeit wettzumachen. Im Dharma gibt es ein sehr wichtiges Prinzip: einfach von neuem beginnen. Ob das bedeutet, von neuem zu beginnen mit dem nächsten Atemzug, nachdem du in der Meditation abgelenkt warst, ob es bedeutet, von neuem zu beginnen mit einem weiteren Tag des Sitzens, wenn du einen Tag ausgelassen hast, einfach von neuem beginnen. Es ist ein kraftvoller Ausdruck weiser Anstrengung. Während ich in der Zen-Tradition sage: Siebenmal fallen, achtmal aufstehen. Es gibt also ein weiteres sehr häufiges Muster im Zusammenhang mit Anstrengung, das ich, wieder, an mir selbst gesehen habe, ich habe es bei vielen anderen Menschen und den Gemeinschaften gesehen, mit denen ich verbunden bin. Etwas ironisch, aber es ist die Tendenz, nachzulassen, wenn unser Leben gut läuft. Es gibt etwas ziemlich Motivierendes am Leiden. Und umgekehrt, wenn wir nicht leiden, ist es leicht, in den Autopilot-Modus zu gleiten und auf unserem guten Glück zu segeln, ohne zu erkennen, dass es vorübergehend ist. Also ist dies ein weiterer Ort, an dem wir die Weisheit brauchen, den weisen Aspekt der weisen Anstrengung. Der Buddha sprach oft von Täuschung oder Unwissenheit als einem der wichtigsten Treiber des Leidens. Und er erkannte an, dass eine der verführerischsten Täuschungen, in die wir geraten, die Täuschung der Beständigkeit ist, die Täuschung der Stabilität. Also wenn die Dinge gut laufen, neigen wir dazu zu denken,
Oh, es wird immer so sein. Wir vergessen die Wahrheit der Vergänglichkeit. Und wir sind schockiert, wenn die nächste unerwartete Herausforderung auftaucht und wir uns emotional unvorbereitet finden, um diesen Sturm zu überstehen. Also, um diese Metapher etwas zu strecken: Regelmäßig zu meditieren, bevor der nächste Sturm eintrifft, ist wie sicherzustellen, dass wir das Rettungsboot haben, dass wir die Schwimmweste haben, dass wir die Leuchtraketen haben, dass wir das Radio haben, dass wir das Essen haben, das Wasser, dass wir alles haben, was wir brauchen, um die beste Chance zu haben, diesen Sturm zu überstehen. Aber wenn wir warten, bis wir im Sturm sind, in einer Art Krise, und dann anfangen, verzweifelt zu meditieren, ist das viel schwerer zu tun. Also, falls ihr ein bisschen auf der Stelle getreten habt, ist es hilfreich, Möglichkeiten zu nutzen, um eure Praxis neu zu inspirieren. Und ein Retreat zu machen ist immer ein guter Ausgangspunkt. Aber wenn das aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, könnt ihr versuchen, ein Mini-Retreat zu Hause zu machen. Also stellt eure Geräte beiseite, verbringt den Morgen oder einen Nachmittag mit Meditation und dem Zuhören von Vorträgen und dem Gehen draußen in der Natur, wenn ihr könnt, und noch besser, macht es mit einem Freund, denn es ist wirklich hilfreich, moralische Unterstützung zu haben. Das führt zu etwas, das ich letzte Woche angesprochen habe, als Antwort auf eine Frage von Ruby, einer der anderen Rubys, eine Frage über Gruppend
Wortlaut im Original
So welcome again. Really good to see the reinforcements who came piling through the door. So a really big thank you for showing up because in the spirit of tonight's talk, the path factor of why is effort. I just want to acknowledge again and appreciate again that it takes effort to get out of the complexity and the busyness of our everyday lives and deal with all of the competing demands and then get ourselves here. It's not easy. And the Buddha himself acknowledged that following this path to freedom is quote, swimming upstream. So you might have a sense of that just in the process of getting yourself here. Yep, like salmon leaping up. This can be lots of different obstacles that get in the way of that. So this idea that it's swimming upstream, it's acknowledging that it does take effort. And so tonight I wanted to look a bit more closely about this sixth factor of the Noble Eightfold Path. It's the first of the last three factors and the last three groupings are all about meditation. So why is effort, why is mindfulness, why is samadhi? And why is effort comes right after why is livelihood. And I don't think that's any coincidence because as I just alluded to, how we live all the rest of our lives has a big effect on how much time and energy we have to practice. So if we're living at 150K an hour when we sit to meditate, it can feel like we're slamming into a brick wall. And so being able to find a more balanced approach to anything and paying attention to what motivates us to put energy into our practice, what motivates us and what gets in the way, these are important aspects of why is effort. And I wanted to start just by naming a pattern that I recognized in myself early on and I've seen it in quite a few students. And it's a, this pattern is so common that I've given it a name. You may have heard me talk about the superhero to slug syndrome. Sounds like some of you might recognize that. So unfortunately, this syndrome can be activated just by hearing the term wise effort, let alone when it's translated as right effort. So when we're new to this path, it's quite common when we hear this phrase to almost fixate on the word effort and unconsciously ignore the right or the wise part. And we have that mainstream conditioning that often brings with it a belief that unless we're putting in 110% effort every waking minute, we're not doing it right. We're not going to get anywhere. And that same mainstream conditioning often has as over focused on getting results. So sometimes I meet people who are caught up in trying to get esoteric experiences on retreat or wanting to become someone special, maybe a deeply spiritual person or a highly realized meditator or a famous Dharma teacher or whatever the fantasy might be were motivated a little bit off. And the problem with having too many expectations is when we don't get the results that we think we're supposed to, what comes in disappointment, doubt, maybe self judgment, and those tend to undermine our effort. And sometimes we give up completely. So it's pretty common to swing between over efforting and under efforting. Anybody noticed that? That balance point is surprisingly elusive. So when we're in the superhero phase, we launch ourselves. This is really common, particularly on retreat, the first few days of the retreat, right, I'm here, let's do it. And we launch ourselves or we first hear about the practice. We get all inspired and motivated and we push ourselves, aiming at what turned out to be unrealistic goals. And because that energy is driven by force, by greed, by aversion, by judgment, it's not sustainable. And at some point it burns out, we burn out, we collapse into apathy, and we're in the slug phase of the syndrome. And we retreat into a sense of defeat. It's just, it's too hard. I can't do it. I'm a failure. Well, maybe millions of other people have benefited from this path over thousands of years, but I'm uniquely defective. This isn't working for me. I'm the exception that proves the rule. So we can get caught in that pattern, and then at some point, maybe driven by guilt, we launch into another superhero phase. And then again, we collapse back into apathy, slug mode, the pendulum keeps swinging. And no judgment here. It seems to be, this is a pattern that we have to go through. It's almost part of the developmental arc of the practice before we are able to come back to more balance. And if it's any consolation, even the Buddha himself went through something similar, those extremes. I think as most of you know, before his awakening, he was supposedly a prince. He was living a life of luxury. He was able to indulge every sense pleasure he could. And for a while, he had no interest in anything deeper. So we can think of that as a slug phase, very cozy, comfortable kind of slug. And he stayed there for quite a few years. And then eventually he started to wonder if there might be more to life than this endless self-indulgence. That launched him into the other extreme where he left the palace and he spent years practicing extreme austerities, which included almost starving himself to death. I think that's pretty much over-efforting. Unfortunately, he realized that wasn't working either. And that's when he came to this need for balance, the famous middle way, the middle way between extremes of any kind. And after that realization, shortly afterwards he attained full awakening. So in this story, we can see that what makes wise effort is that it is responsive. It's not just hard-out, flat-tack, 110% effort all the time. It needs to be attuned to the moment that we're in, to our physical energy, our mental energy, our health, to the specific conditions of where we are in our practice, whether we're in daily life or on retreat, and to the overall phase of our meditative development and our broader life circumstances. Okay, so that's wise effort in the broadest sense. And just to name, in the context of the Noble Eightfold Path, the Buddha had a more specific definition of what he meant by wise effort, remembering that it's in relation to our meditation practice. So in the context of the Noble Eightfold Path, wise effort is very much about working with our mind states in the context of meditation. There are four aspects to this. The first is the effort to prevent, the effort to prevent unskillful states from coming up. So unskillful states, things like aversion, anger, jealousy, rage, despair, fear, anxiety, those kind of things. If they do come up, the second effort is to make the effort to help them release, to move on. And then when we've done that, there's a bit more room in the heart and mind for the opposites to come in, skillful states. So that's the third effort, help beneficial states to come up. So you can think of the Brahma Viharas, the heart practices, kindness, compassion, gladness, equanimity, there's all the awakening factors, this thing like generosity and steadiness and calm and patience and courage and so on. Then when those states have got some foothold, the fourth effort is to help them deepen and ripen and grow. So in the context of effort, there's a shift from the unskillful to the skillful and we can see that in the broader development of our practice too. However long you've been meditating, there's a shift where in the beginning we're much more likely to get caught in the painful, the unpleasant, the afflictive states and over time those loosen their grip on us, they don't last as long, the intervals between them coming up gets longer and we have more capacity to spend more time in the skillful beneficial states. So all of this takes effort and we need to pay attention to the wise aspect of wise effort as much as the effort itself. And that first stage of wisdom, it involves getting clear about what are our own default tendencies. To all of us tend to have habits in relation to effort. Some of us are temperamentally just more on one side, maybe for some of us trying too hard as a default, but others it might be more, yeah. Not trying hard enough. So I'll say a little bit about how to work with each of these. If you tend to be more of an over-effort, it's important to bring more awareness, what's that attitude that you're practicing with and to recognize when we are coming from that striving, it creates tension in the body, the heart, the mind and that's unpleasant. We can recognize that sense of tightening both physically and mentally. So in the body, we might be sitting really stiff and rigid and our jaws are clenched and our fists are clenched and we're like, right. And that same stiffness in the body brings a rigidity in the mind too. We might notice there's a contracted narrow determination and we're going to micromanage every aspect of our experience. We get caught in trying to control this. We're getting rid of what we think shouldn't be happening and we're trying to hold on to those fleeting moments when there is more pleasure. And those fleeting moments generally don't last very long because of the underlying aversion and pushing and stress. So unwise effort. And one significant way that it's unwise is that it's centered around a strong sense of me and my practice and whether I'm doing it right or wrong whether I'm succeeding or failing. So this is something really worth looking out for. Is there a lot of identification and self referencing in how you're practicing? And it can be a challenge to release this kind of over efforting because it's so counterintuitive that actually genuine deepening of the practice comes from letting go from learning to relax and to release all of that micromanaging. So if you've done retreats with me you might have heard me talk about this shift from what I call will driven practice to Dharma centered practice. So will driven practice is that over efforting that's all about me trying to achieve something whereas Dharma centered practice comes from that quality of trust, confidence, even faith. Faith that the intuitive embodied wisdom of the Dharma is more and more established in me and it's growing in me almost in spite of my efforts. So yes, it takes time, it takes energy, it takes effort to get that trust but we can help it along by noticing when we have got caught in taking things personally and then consciously relax that tightening. So I've shared with some of you before how one of my teachers Joseph Goldstein he talks about how there's a significant shift in the practice when we move our motivation moves from what can I get from this practice to what can I give to it. And in my own experience one powerful way of softening that getting mode is to bring in more of the Brahma Maharas to bring in the kindness, the compassion, self compassion helps to soften the self judgment and also Mudita gladness appreciate what's going well. Okay, so let's look at the other side of unwise effort, how the pendulum swings the other way, we can find ourselves in phases of complacency, apathy, half-heartedness. And for me this can show up as a kind of disconnectedness. I sit down and I'm just kind of zoning out and daydreaming and kind of just filling the time not really fully present or at times I don't sit at all. This is a few years ago because I'm just too busy, I'm too tired, I'll get to it later. Anybody had that thought? And does later come? In my experience often it doesn't, eventually, but it can be quite a while. I'll say I'll do it later, maybe tomorrow, oh well maybe the weekend or maybe next week. So that procrastination. And then sometimes it shows up as that rationalizing voice that says come on, relax. You've been working really hard, why not just skip meditation tonight and give yourself a break? Now to be clear sometimes that might be true, that might really be a genuinely skillful thing to do, but in my own practice what I've noticed is that voice comes in and then another voice says, yeah, but and then there starts to be an argument in my head and that very argument now is a warning bell. You're getting caught in delusion. And don't go there, ignore the louder voice, listen to the quiet one and as best I can come to the meditation cushion, come to the sangha, get to the retreat, whatever it might be. So if you happen to notice that kind of tendency again, it's worth looking at the deeper roots. And sometimes that sort of half-heartedness or holding back is driven by an unconscious fear of failure. And maybe by doubt that what we're doing is really going to get us anywhere. And with that unseen attitude we hold back and then often what we're afraid of becomes a reality. Because we're not putting much effort in, we don't get the benefits we hoped for and then that seems to justify our lack of effort. We can tell ourselves, see, nothing's really happening. I was right not to waste my time and energy with this. So if that at all seems familiar, a wise effort involves making the effort to challenge that pattern. And especially if you're relatively early in your practice, it can be helpful to sort of consciously suspend disbelief. Give yourself a timeframe. So maybe make an intention to really apply yourself to meditating more regularly, to listening to talks, to meeting with a sangha as often as you can for a set period of time, maybe three months, maybe six months. And don't assess the results until that period is up. I don't think I've met anyone yet who made that kind of commitment and didn't notice some improvement in their well-being, in their relationships, in their work and home life. Also important to say when or if you're in the slug phase, self-compassion is very important because the usual trap here is to feel inadequate, to feel guilty, and that can propel us into another superhero phase. We push ourselves, I'm going to meditate every morning, every evening for an hour each time, I'm going to do that every day for the rest of my life. Maybe some of you've tried that. Again, it's that same pendulum swing. So what's really needed here is not another push of the pendulum, but a much more gentle approach. For example, you might set an intention to sit every morning for 10 minutes for the next week. That's all. Try it for one week, see how it goes, and then at the end of the week, was it doable? It's a little bit of a stretch, maybe six days out of seven is more realistic. Maybe I can let myself have Sunday off. Or if it felt okay, yeah, great. Let me try another week, but just one week, because that's usually not as daunting as thinking, this is something I've got to do forever. So once you've established that as a bit more of a habit, then you might start expanding a little, maybe you do 15 minutes. So as always, it's not that we're trying to make up for lost time. In the Dharma, there's a very important principle, simply begin again. Whether that's beginning again with the next breath after you've got distracted in meditation, whether it's beginning again with another day of sitting, if you'd ended up skipping a day, simply beginning again. It's a powerful expression of wise effort. Whereas I say in the Zen tradition, fall down seven times, get up eight. So there's another very common pattern in relation to effort that, again, I've seen this in myself, I've seen it in many of the other people and the communities I'm involved with. Slightly ironic, but it's the tendency to slacken off when our lives are going well. There's something pretty motivating about suffering. And conversely, when we're not suffering, easy to slide into cruise mode and coast on our good fortune, not recognizing it is temporary. So this is another place where we need the wisdom, the wise aspect of wise effort. The Buddha often spoke about delusion or ignorance as one of the key drivers of suffering. And he acknowledged that one of the most seductive delusions we get caught in is the delusion of permanence, the delusion of stability. So when things are going well, we like to think, oh, it's always going to be like this. We forget the truth of impermanence. And we're shocked when the next unexpected challenge shows up and we find ourselves emotionally unprepared to weather that storm. So to stretch that metaphor a bit, meditating regularly before the next storm arrives, it's like making sure we've got the life raft, we've got the life jacket, we've got the flares, we've got the radio, we've got the food, the water, we've got everything we need to give us the best chance of getting through that storm. But if we wait until we're in the storm, we're in some kind of crisis, and then we start desperately trying to meditate, much harder to do that. So just in case you have been coasting a little bit, it's helpful to take advantage of ways to re-inspire your practice. And doing a retreat's always a good place to start. But if that's not available for whatever reason, you can try making a mini-retreat at home. So put aside your devices, spend the morning or an afternoon meditating and listening to talks and walking outside in nature if you can, and even better, do it with a friend, because it's really helpful to have moral support. So this leads to something I touched into last week in response to a question from Ruby, one of the other rubies, a question about peer group pressure, and just how it takes effort, in fact, real courage at times to stay true to our own values and to protect our inner life, to protect that inner life from all of the societal pressures that are kind of working to pull us off balance. So last week I spoke about going on retreat as a process of what I called re-saining, and it's a made-up word, but re-saining, restoring sanity, making ourselves sane again. And I found out that the English word sane, which nowadays usually only refers to our mental health, from the Latin root, sanus, that originally meant healthy sound whole, healthy physically as well as mentally. And I like that connection with wholeness or integrity, because wise effort, in fact, all the eight factors of the path, their whole purpose is to help us to live lives that are less fragmented, scattered, agitated. And at the retreat with Gil that I did last month, he spoke a lot about the importance of valuing our inner life. And he used that phrase inner life a few times, and it sounded, even just that phrase sounds sort of counter-cultural, because mainstream society pretty much ignores inner life, and we're encouraged about all of our energy and chasing happiness out there in the material world. So from this perspective, prioritizing our inner life is an act of resistance, even rebellion against those dominant values of busyness and productivity and acquisition and status and so on. And so I've been talking a lot about the challenges of taking care of our inner life, and we also want to keep in mind the huge benefits of doing that. Keep those benefits in mind so that you don't think, oh, it's just too hard, and trigger apathy again. So as I mentioned last week to Ruby, we need each other for moral support through this whole process. And particularly at first, when the seedling of the Dharma is small, just being able to connect regularly with like-minded people, people who share some aspiration to live with more awareness, kindness, compassion, regularly connecting with those people, it helps us to feel less alone, less weird. And again, based on my own experience, I know it can be easy to take these meetings for granted, to take the workshops and the retreats for granted, and to not recognize how much we contribute simply by showing up, by our presence, your presence matters. So in saying that, I don't want to create another kind of pressure where people feel like, oh, I have to show up on Thursdays. What makes wise effort wise is that it comes from clear seeing. It comes from recognizing for ourselves the value of our inner life. So then our motivation to practice comes from a natural, healthy desire to live more sanely rather than being