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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Islam and personal well-being

ohne Namen · MUIS Singapur – Office of the Mufti: Friday Khutbah · 2026-10-09 · Singapur · Quelle

Fürsorge · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Demut

Persönliches Wohlbefinden ist im Islam kein Akt des Egoismus, sondern das Fundament, das es ermöglicht, weiterhin für andere zu sorgen.

Emotionen wie Müdigkeit und Traurigkeit sind keine Zeichen schwachen Glaubens. Der Quran selbst hält fest, wie die Propheten emotionale Höhen und Tiefen erlebten

Die Predigt behandelt das Thema persönliches Wohlbefinden im Islam und argumentiert, dass emotionale Erschöpfung und Burnout keine Zeichen schwachen Glaubens sind. Sie verweist auf biblische und koranische Beispiele, in denen Propheten emotionale Höhen und Tiefen erlebten, und betont, dass Allah diese Gefühle anerkannte. Der Text schlägt zwei konkrete Schritte vor: erstens, gesunde Grenzen zwischen Arbeit und Ruhe zu wahren, und zweitens, anwesend zu sein und zuzuhören, statt sofort Lösungen anzubieten. Es wird ein Hadith zitiert, der die Rechte des Körpers, der Augen und des Ehepartners betont. Die Predigt ruft dazu auf, auf das Wohlbefinden von Geist und Körper zu achten, beginnend bei sich selbst und ausgedehnt auf Familie, Freunde und Nachbarn. Sie schließt mit einem Gebet, das auch die Situation in Gaza und Palästina anspricht.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 20:67-68 · Al-Bukhari

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
1 Majlis Ugama Islam Singapura Freitagspredigt 9. Oktober 2026 / 27. Rabiulakhir 1448H Islam und persönliches Wohlbefinden ٱلْحَمْدُ لِلَّهِ الَّذِي هَدَانَا لِهَٰذَا وَمَا كُنَّا لِنَهْتَدِيَ لَوْلَا أَنْ هَدَانَا اللَّهُ. أَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَٰهَ إِلَّا اللَّهُ وَحْدَهُ لَا شَرِيكَ لَهُ، وَأَشْهَدُ أَنَّ سَيِّدَنَا مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُولُهُ. اللَّهُمَّ صَلِّ وَسَلِّمْ عَلَى سَيِّدِنَا مُحَمَّدٍ، وَعَلَى آلِهِ وَأَصْحَابِهِ أَجْمَعِينَ. أَمَّا بَعْدُ، فَيَا عِبَادَ اللَّهِ، اتَّقُوا اللَّهَ. قَالَ تَعَالَى فِي الْقُرْآنِ الْكَرِيمِ: يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا اتَّقُوا اللَّهَ حَقَّ تُقَاتِهِ وَلَا تَمُوتُنَّ إِلَّا وَأَنْتُمْ مُسْلِمُونَ. Zumratal mukminin rahimakumullah, Lasst uns Taqwa gegenüber Allah s.w.t. üben, indem wir Seinen Geboten gehorchen und von Seinen Verboten Abstand halten. Mögen wir zu Seinen Dienern gehören, die in dieser Welt und im Jenseits Erfolg erlangen. Amin, ya Rabbal 'Alamin. Liebe Freitagsgemeinde, ein arabisches Sprichwort lautet: „Wer etwas nicht besitzt, kann es auch nicht anderen geben." Ein trockenes und leeres Gefäß kann kein Wasser in ein anderes Gefäß gießen. Schlüsselwörter: Emotionen / Gefühle Wohlbefinden 2 Dasselbe gilt für unsere Herzen, liebe Gemeinde. Wenn unsere eigenen Seelen austrocknen, wie können wir dann denen um uns herum Frieden, Sanftmut und aufrichtige Zuneigung schenken? Die Realität ist, dass das schnelle Tempo des Lebens oft verlangt, dass wir ständig voller Energie zu sein scheinen. Manchmal kann uns dies zwingen, emotionale Erschöpfung und Burnout beiseitezuschieben oder zu übersehen. Liebe gesegnete Gemeinde, Emotionen wie Müdigkeit und Traurigkeit sind keine Zeichen schwachen Glaubens. Der Quran selbst hält fest, wie die Propheten emotionale Höhen und Tiefen erlebten, von der Trauer des Propheten Muhammad s.a.w., als er von seinem eigenen Volk getadelt wurde, bis zur Besorgnis, die der Prophet Musa a.s. empfand, als er den Zauberern des Pharaos gegenüberstand. Betrachtet die Worte Allahs s.w.t. in der Sure Taha, Verse 67–68: Was bedeutet: „Da verbarg Musa in sich eine gewisse Furcht. Wir trösteten ihn und sprachen: Fürchte dich nicht! Es ist gewiss du, der obsiegen wird." Besinnt euch, liebe Brüder. Allah s.w.t. erkannte die Furcht an, die der Prophet Musa a.s. empfand, bevor Er ihn im folgenden Vers tröstete. Daher sollten wir unsere Gefühle nicht ständig unterdrücken oder leugnen, bis unsere Seelen erschöpft und unfruchtbar werden. 3 Diese emotionalen Höhen und Tiefen sind Teil unserer menschlichen Natur, die Allah s.w.t. selbst anerkennt. Meine lieben Brüder, der Islam legt Wert darauf, dass wir für unser persönliches Wohlbefinden sorgen. Dies zu tun ist kein Akt des Egoismus. Vielmehr schafft es das Fundament, das es uns ermöglicht, weiterhin füreinander zu sorgen. Die Predigt möchte daher zwei Schritte vorschlagen, um für unser eigenes Wohlbefinden und das der Menschen um uns herum zu sorgen: Erstens: Setzt Grenzen, die die Rechte unseres Körpers respektieren Neben den vielen Fortschritten, die wir heute genießen, kommt die Herausforderung, gesunde Grenzen zwischen Arbeit und Ruhe zu wahren. Informationen und Benachrichtigungen erreichen uns, wo immer wir uns befinden. Wir sollten jedoch nicht zulassen, dass die Arbeit in unsere Zeit für Ruhe und unseren persönlichen Raum eindringt, bis hin zu dem Punkt, an dem wir nicht mehr voll und ganz bei unseren Lieben anwesend sind. Denkt an die Mahnung des Rasulullah s.a.w., die bedeutet: „Gewiss, euer Körper hat ein Recht über euch, eure Augen haben ein Recht über euch, und euer Ehepartner hat ein Recht über euch." (Überliefert von Al-Bukhari) Das ist es, was unsere Religion von uns verlangt, um unser Wohlbefinden zu bewahren. Zweitens: Übt euch darin, anwesend zu sein und bereit zu sein zuzuhören Als eine Gesellschaft, die oft großen Wert auf Wirkung und Ergebnisse legt, können wir manchmal zu schnell Ratschläge oder 4 Lösungen anbieten. Dabei jedoch können wir die Gelegenheit verpassen, emotionale Verbindungen aufzubauen, die ein tieferes Gefühl von Trost und Beruhigung bringen können. Betrachtet die Antwort unserer Herrin Khadijah r.a., als der Rasulullah s.a.w. zitternd vor Furcht zurückkehrte, nachdem er die erste Offenbarung in der Höhle Hira empfangen hatte. Sie reagierte nicht sofort damit, Lösungen anzubieten. Stattdessen war sie einfach anwesend und bot aufrichtige Liebe und Fürsorge, als der Prophet s.a.w. darum bat, zugedeckt zu werden. Dies ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie wir auf Situationen reagieren können, die emotionale Not betreffen. Liebe gesegnete Gemeinde, lasst uns gemeinsam auf das Wohlbefinden unserer Geister und Körper achten, beginnend mit uns selbst und ausgedehnt auf die uns Nächsten, wie unsere Familien, Freunde und Nachbarn. Möge Allah s.w.t. uns Gelassenheit schenken und uns stets unter Seinem Schutz halten. Amin, ya Rabbal 'Alamin. O Allah, der Herr der Welten, wir bitten Dich um Vergebung für unsere Sünden, für die Sünden unserer Eltern, für die Sünden der Gläubigen und Gläubigen, der Lebenden und der Verstorbenen. O Allah, wende von uns ab das Unglück, die Seuche, das Erdbeben und die Dürre, das Offensichtliche und das Verborgene, von unserem Land insbesondere und von der gesamten islamischen Gemeinschaft im Allgemeinen, o Herr der Welten. O Allah, vereine unsere Herzen, die sich getrennt haben, in Gaza und in Palästina und an jedem Ort im Allgemeinen, o Barmherziger der Barmherzigen. Unser Herr, schenke uns in dieser Welt Gutes und in der Jenseitswelt Gutes und bewahre uns vor der Strafe des Feuers. O Diener Allahs, wahrlich, Allah befiehlt Gerechtigkeit und Wohltätigkeit und das Gutes Tun gegenüber den Angehörigen und verbietet das Schändliche, das Verwerfliche und das Unrecht. Er ermahnt euch, auf dass ihr euch erinnert. So gedenkt ihr Allahs, des Erhabenen, so gedenkt Er euch, und dankt Ihm für Seine Gnaden, so segnet Er euch, und bittet Ihn um Vergebung, so vergibt Er euch. Und Allah ist der Allweise, und Allah weiß, was ihr vorbringt.
Wortlaut im Original
1 Majlis Ugama Islam Singapura Friday Sermon 9 October 2026 / 27 Rabiulakhir 1448H Islam and Personal Well-Being ٱلْحَمحد ُ ُُلِلّٰلُُُٱلَّذلي ُُهَدَانَُ ُُلِلٰذَا ُُوَمَاُُك نَّا ُُللن َهحتَدليَُ ُُلَوحلَُ ُُأَنحُُُهَدَانَُ ُُٱلِّٰ . ُُأَشحهَد ُ ُُأَنحُُ لَُُُإللٰهَُُُإللَُُُّٱلِّٰ ُ ُُوَححدَه ُ ُُلَُُُشَرليكَُ ُُلَه ،ُُوَأَشحهَد ُ ُُأَنَُُُّسَيّلدَنَُ ُُمُ َمَّدًاُ ُُعَبحد ه ُ ُُوَرَس ول ه .ُ ُ ٱللّٰه مَُّ ُُصَلّلُ ُُوَسَلّلمحُ ُُعَُلَىُُسَيّلدلنَُ ُُمُ َمَّدٍ، ُُوَعَلَىُُآللهلُُُوَأَصححَابلهلُ ُُأَجْحَعلينَ. ُُأَمَّاُُب َعحد ،ُ ُ ف َيَاُُعلبَادَُ ُُٱلَِّل،ُُٱت َّق واُُٱلََِّ.ُُقَالَُُُت َعَالَُُُفلُ ُُالت َّنحزليل: ُُيَ ٰٰٓ أَي ُّهَا ُُٱلَّذلينَُ ُُءَامَن وا ُُُٱت َّق وا ُُ ٱلََُُِّحَقَُّ ُت قَاتلهلۦ ُوَلَُُُتََ وت نَُُّإللَُُّوَُأَنت مُُمُّسحللم ونَ. ُ Zumratal mukminin rahimakumullah, Let us have taqwa towards Allah s.w.t. by obeying His commands and refraining from His prohibitions. May we be among His servants who attain success in this world and the Hereafter. Amin, ya Rabbal ‘Alamin. Dear Friday congregation, An Arab saying goes: “One who does not possess something cannot give it to others.” A dry and empty vessel cannot pour water into another. Keywords: Emotions / Feelings Well-being 2 The same is true of our hearts, dear congregation. If our own souls are running dry, how can we offer peace, gentleness and sincere affection to those around us? The reality is that the fast pace of life often demands that we constantly appear full of energy. At times, this may force us to set aside or overlook emotional exhaustion and burnout. Dear blessed congregation, Emotions such as fatigue and sadness are not signs of weak faith. The Quran itself records how the Prophets experienced emotional highs and lows, from the sorrow of Prophet Muhammad s.a.w. when he was rebuked by his own people, to the apprehension felt by Prophet Musa a.s. when confronting the Pharaoh’s magicians. Consider the words of Allah s.w.t. in Surah Taha, verses 67–68: Which means: “So Moses concealed some fear within himself. We reassured him, ‘Do not fear! It is certainly you who will prevail.’” Reflect, dear brothers. Allah s.w.t. acknowledged the fear that Prophet Musa a.s. experienced, before reassuring him in the following verse. Therefore, we should not continuously suppress or deny our feelings until our souls become drained and barren. 3 These emotional highs and lows are part of our human nature, which Allah s.w.t. Himself acknowledges. My dear brothers, Islam places importance on caring for our personal well-being. Doing so is not an act of selfishness. Rather, it provides the foundation that enables us to continue caring for one another. The sermon would therefore like to suggest two steps towards caring for our own well-being and that of those around us: First: Set boundaries that respect the rights of our bodies Alongside the many advancements we enjoy today comes the challenge of maintaining healthy boundaries between work and rest. Information and notifications reach us wherever we may be. However, we should not allow work to encroach upon our time for rest and our personal space, to the point that we are no longer fully present with our loved ones. Remember the reminder of Rasulullah s.a.w., which means: “Indeed, your body has a right over you, your eyes have a right over you, and your spouse has a right over you.” (Narrated by Al-Bukhari) This is what our religion asks from us in preserving our well-being. Second: Train ourselves to be present and ready to listen As a society that often places great emphasis on impact and outcomes, we may sometimes be too quick to offer advice or 4 solutions. In doing so, however, we may miss the opportunity to build emotional connections that can bring about a deeper sense of comfort and reassurance. Consider the response of Sayyidatina Khadijah r.a. when Rasulullah s.a.w. returned trembling in fear after receiving the first revelation at the Cave of Hira. She did not immediately respond by offering solutions. Instead, she was simply present and offered genuine love and care when the Prophet s.a.w. asked to be covered. This is an excellent example of how we can respond to situations involving emotional distress. Dear blessed congregation, Together, let us care for the well-being of our minds and bodies, beginning with ourselves and extending to those closest to us, such as our families, friends and neighbours. May Allah s.w.t. grant us tranquillity and keep us always under His protection. Amin, ya Rabbal ‘Alamin. أَق وحل ُ ُق َوحللُ ُهَذَا ُوَأَسحت َغحفلر ُ ُاللَُُالعَظليحمَُ ُللُ ُوَلَك مح، ُفَاسحت َغحفلر وه ُ ُإلنَّه ُ ُه وَُ ُالغَف وحر ُ ُ الرَّحليحم. ُ 5 Sermon Second الَْمحد ُ ُُلللُُُحََحدًاُ ُُكَثليرًاُ ُُكَمَا ُُأَمَرَ، ُُوَأَشحهَد ُ ُُأَنُُلَُُُإللَهَُُُإللَُُُّالل ُُُوَححدَه ُ ُُلَُُُشَرليكَُ ُ لَه ،ُُوَأَشحهَد ُ ُُأَنَُُُّسَيّلدَنَُ ُُمُ َمَّدًاُ ُُعَبحد ه ُ ُُوَرَس ول ه . ُُاللَّه مَُّ ُُصَلّلُ ُُوَسَلّلمحُ ُُعَلَىُُُسَيّلدلنَُ ُُ مُ َمَّدٍُ ُُوَعَلَى ُُآللهلُُُوَأَصححَابلهلُ ُُأَُجْحَعلينَ. ُُأَمَّاُُب َعحد ، ُُف َيَا ُُعلبَادَُ ُُالل،ُُالت َّق واُُُاللَُُُ ت َعَالَُ ُفليمَا ُأَمَرَ، ُوَانت َه واُ ُعَمَّا ُنَََاك م ُعَنحه ُُوَزَجَرَ. أَلَُُُصَلُّواُ ُُوَسَلّلم واُ ُُعَلَىُُالنَّبلّلُ ُُالحم صحطَفَى، ُُف َقَدحُ ُُأَمَرَنَُُُالل ُُُبلذَللكَُ ُُحَيحث ُ ُُ قَالُُفلُ ُُكلتَابلهلُُُالعَزليزل: ُُإلنَُُُّاللَُُُوَمَلََئلكَتَه ُ ُُي صَلُّونَُ ُُعَلَىُُالنَّبلّلُ ُُيَ اُُأَي ُّهَا ُُالَّذلينَُ ُُ ءَامَن واُُُصَلُّواُ ُُعَلَيهلُُُوَسَلّلم واُ ُُتَسحلليمًا. ُُاللَّه مَُّ ُُصَلّلُ ُُوَسَلّلمحُ ُُوَبََرلكحُ ُُعَلَىُُسَيّلدلنَُ ُُ مُ َمَّدٍُ ُوَعَلَى ُآللُُسَيّلدلنَُ ُمُ َمَّدٍ. وَارحضَُُُاللَّه مَُّ ُُعَنلُُُالخ لَفَاءلُ ُُالرَّاشلدلينَُ ُُالمَهحدليّلينَُ ُُسَادَاتلنَا ُُأَبلُ ُُبَكحرٍُ ُُوَع مَرَُ ُُ وَع ثحمَانَُ ُوَعَلليّل، ُوَعَنُبَقليَّةلُ ُالصَّحَابَةلُ ُوَالقَرَابَةلُ ُوَالتَّابلعلينَ، ُوَتََبلعلي ُالتَّابلعلينَ، ُ وَعَنَّا ُمَعَه م ُوَفليهلم ُبلرَحَحَتلكَُ ُيَُُأَرححَُمَُُالرَّاحَللينَ. اللَّه مَُّ ُُاغحفلرحُ ُُلللم ؤحملنلينَُ ُُوَالم ؤحملنَاتل، ُُوَالم سحللملينَُ ُُوَالم سحللمَاتل، ُُالأَححيَاءلُ ُُملنه م ُ وَالأَمحوَاتل. ُُاللَّه مَُّ ُُادحفَعحُ ُُعَنَّاُُالبَلََءَُ ُُوَالوَبََءَُ ُُوَالزَّلَزللَُ ُُوَالملحَنَ، ُُمَاُُظَهَرَُ ُُ ملن حهَا ُُوَمَا ُُبَطَنَ، ُُعَنُُب َلَدلنَُ ُُخَاصَّةً،ُ ُُوَسَائلُ رلُُُالب لحدَانلُ ُُعَامَّةً،ُُيَُُُرَبَُُُّالعَالَملينَ. ُُ اَللَّه مَُّ ُُانحص رحُُُإلخحوَان َنَا ُُاحلم سحتَضحعَفلينحَُ ُُفلُ ُُغَزَّةُُوَفلُ ُُفلللسحطلينَُ ُُوَفلحُ ُُك لّلُ ُُمَكَانٍُ ُُ 6 عَامَّةً،ُُيَُُُأَرححَمَُ ُُالرَّاحَللينَ. ُُرَب َّنَاُُآتلنَاُُفلُ ُُالدُّنيَا ُُحَسَنَةً، ُُوَفلُ ُُالآخلرَةلُ ُُحَسَنَةً، ُ وَقلنَا ُعَذَابَُ ُالنَّارل.ُ ُ علبَادَُ ُُاللل،ُُإلنَُُُّاللَُُُيََحم ر ُُُبَللعَدحللُ ُُوَالإلححسَانلُ ُُوَإليتَاءلُ ُُذلي ُُالق رحبََ، ُُوَي َن حهَى ُُعَنلُُُ الفَححشَاءلُ ُُوَالم نكَرلُ ُُوَالب َغحيل، ُُيَعلظ ك محُ ُُلَعَلَّك محُ ُُتَذَكَّر ونَ، ُُفَاذك ر واُ ُُاللَُُُالعَظليمَُ ُ يَذحك رحك مح، ُُوَاشحك ر وه ُ ُُعَلَىُُنلعَملهلُ ُُيَزلدحك مح،ُ ُُوَاسحأَل وه ُ ُُملن ُُفَضحللهلُ ُُي عحطلك م، ُُوَلَذلكحر ُ ُُ الللُُأَكحبََ ، ُوَالل ُ ُي َعحلَم ُُمَاُتَصحن َع ونَ.