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Humanistisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Tagung der Humanistischen Akademie Deutschland: Das Ende der Wahrheit? Fake News und Humanismus

ohne Namen · diesseits – Das humanistische Magazin · 2026-10-09 · Berlin · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Das Problem der Fake News erfordert ein gemeinsames Handeln von Wissenschaft, Medien und Bildungseinrichtungen, um das Vertrauen in seriöse Informationen und demokratische Prozesse zu stärken.

Der Text stellt eine Tagung der Humanistischen Akademie Deutschland zum Thema Fake News und Humanismus vor. Er beschreibt das wachsende Problem gefälschter Meldungen, die durch Deepfakes und KI-Techniken verschärft wird. Das Vertrauen in Wissenschaft, Medien und demokratische Politik wird als erodierend dargestellt. Der erste Tagungsblock dient der Information durch Vorträge zu digitalen, neurowissenschaftlichen, philosophischen und historischen Aspekten. Am zweiten Tag steht die Frage im Mittelpunkt, was Humanistinnen und Humanisten konkret tun können. Wissenschaft, seriöse Medien und Erziehungseinrichtungen werden als Schlüsselgruppen mit besonderer Verantwortung benannt. Die Veranstaltung richtet sich in popularwissenschaftlich-aufklärerischer Absicht an ein breites Publikum ohne Vorkenntnisse.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
1 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Die Tagung „Das Ende der Wahr­heit? Fake News und Huma­nis­mus“ schließt direkt an das Jah­res­de­le­gier­ten­tref­fen des Huma­nis­ti­schen Ver­ban­des Deutsch­lands | Bun­des­ver­band an. Es geht um das wach­sen­de Pro­blem der Fake News, die neu­en tech­ni­schen und media­len Mög­lich­kei­ten und das ero­die­ren­de Ver­trau­en der Men­schen in die Serio­si­tät von Wis­sen­schaft, Medi­en und demo­kra­ti­scher Poli­tik. Wem kann man eigent­lich noch glau­ben? 2016, nach dem ers­ten Wahl­sieg von Trump in den USA, wur­de der Begriff „Fake News“ für eine bewusst gefälsch­te Mel­dung zum Angli­zis­mus des Jah­res gekürt. Viel Auf­klä­rungs­ar­beit wur­de seit­her geleis­tet, aber die ein­fach zugäng­li­chen Bild­be­ar­bei­tungs­tech­ni­ken (Deepf­akes) und die Aus­brei­tung von KI haben das gesell­schaft­li­che Pro­blem noch ein­mal zuge­spitzt. Der ers­te der bei­den Ver­an­stal­tungs­ta­ge soll der Infor­ma­ti­on die­nen: Meh­re­re Vor­trä­ge aus­ge­wie­se­ner Referent*innen beleuch­ten den digi­tal­tech­ni­schen Hin­ter­grund, die neu­ro­wis­sen­schaft­li­chen und sozi­al­psy­cho­lo­gi­schen Mecha­nis­men, die phi­lo­so­phi­sche und sozio­lo­gi­sche Debat­ten­tra­di­ti­on zu Wahr­heit, Lüge und Irr­tum sowie die Geschich­te von Pro­pa­gan­da, geziel­ten Fäl­schun­gen und Ver­schwö­rungs­theo­rien. Auf­ge­lo­ckert wer­den die Vor­trä­ge und Dis­kus­sio­nen durch inter­ak­ti­ve For­ma­te und spie­le­ri­sche Übun­gen zum Ent­de­cken und Gene­rie­ren von Fake News. Am Sonn­tag­vor­mit­tag steht die Fra­ge im Mit­tel­punkt: Was kön­nen wir als Humanist*innen tun, um dem Pro­blem der Fake News zu begeg­nen? Bei wel­chen Schlüs­sel­grup­pen liegt eine beson­de­re Ver­ant­wor­tung? Hier sind beson­ders die Wis­sen­schaft, die seriö­sen Medi­en und Journalist*innen sowie die Erzie­hen­den in Eltern­haus und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen gefor­dert. Die Ver­an­stal­tung rich­tet sich – in popu­lär­wis­sen­schaft­lich-auf­klä­re­ri­scher Absicht – an poli­tisch, wis­sen­schaft­lich und medi­en­tech­nisch Inter­es­sier­te aller Alters­grup­pen sowie an ein­schlä­gi­ge Fach­leu­te; Vor­kennt­nis­se sind nicht erfor­der­lich. Zum Pro­gramm­fly­er (PDF) Zur Anmel­dung