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Sunnitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Entertained to Death

ohne Namen · Jamiatul Ulama KZN – Council of Muslim Theologians (Suedafrika) · 2026-10-07 · Durban · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Umkehr · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Moderne Unterhaltung und Konsum fungieren als zeitgenössisches Soma, das existenzielle Fragen betäubt, den Menschen zur freiwilligen Sklaverei an seine eigenen Begierden bringt und ihn von der ihm von Allah bestimmten Bestimmung ablenkt.

Das Geheimnis lag darin, die Sinne zu betäuben. Hält man die Menschen mit Spielen, Shows und Ablenkungen beschäftigt, so werden sie die Stille nicht haben, die nötig ist, um zu fragen: „Warum bin ich hier? Wozu werde ich? Wohin gehe ich, nachdem ich gestorben bin?"

Der Text greift Aldous Huxleys Roman 'Brave New World' auf und überträgt dessen Bild einer durch Vergnügen kontrollierten Gesellschaft auf die moderne Unterhaltungs- und Konsumwelt. Soziale Medien, Pornografie, Essen, Einkaufen und Medikamente werden als zeitgenössische Formen von 'Soma' beschrieben, die emotionale Leere und existenzielle Fragen betäuben. Die zentrale These lautet, dass freiwillige Unterhaltungssucht eine unsichtbare Sklaverei erzeugt, die Freiheit nur vortäuscht. Der Text verknüpft diese Diagnose mit islamischen Quellen: Hadithen über die Sklaverei des Geldes und der Begierden sowie Koranversen über das Vergessen Gottes und die Prüfung der Gläubigen. Als Folgen werden intellektuelle Lähmung, emotionale Verflachung, politische Apathie, spirituelle Entfremdung und Angst vor Konfrontation benannt. Der Text richtet sich an Gläubige, die ihre eigene Verstrickung in Unterhaltung und Konsum erkennen sollen, und fordert zur Rückkehr zu Selbstreflexion, Gebet und Verantwortung auf.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Hadith: Elend ist der Sklave des Dinar · Koran 25:43 · Hadith: Das Höllenfeuer ist umgeben von Begierden · Koran 59:19 · Koran 29:2-3 · Koran 3:18

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Wie moderne Unterhaltung uns von Unbehagen, tieferen Fragen und dem Zweck ablenkt, für den Allah uns erschaffen hat 2. Okt. 26 Stell dir ein Gefängnis vor, in dem die Menschen nicht fliehen wollen. Eine Gesellschaft, in der die Kontrolle nicht von Gewalt ausgeht, sondern vom Vergnügen, in der der zukünftige Tyrann dir keine Befehle zuruft, sondern flüstert: „Entspann dich. Du hast dir das verdient. Denk nicht zu viel nach." Fast ein Jahrhundert zuvor sah Aldous Huxley dies in *Brave New World*. Er erkannte, dass die nächste Form der Unterdrückung nicht mit Ketten und Folterkammern kommen würde, sondern mit Komfort und ständiger Stimulation. Huxley zeigte eine Gesellschaft, in der niemand wirklich Schmerz empfindet, aber auch niemand wirklich lebt. Es gibt keine Tiefe, keinen Kampf, keine echte Bedeutung, nur sorgfältig verwaltetes Vergnügen. Das Geheimnis lag darin, die Sinne zu betäuben. Hält man die Menschen mit Spielen, Shows und Ablenkungen beschäftigt, so werden sie die Stille nicht haben, die nötig ist, um zu fragen: „Warum bin ich hier? Wozu werde ich? Wohin gehe ich, nachdem ich gestorben bin?" Unterhaltung wird zu einem Rauchvorhang, zu einem Drogenmittel, das die brutalen Fragen der Existenz verbirgt. Andererseits erkannte Huxley, dass Schmerz immer Aufstände auslöste. Wenn die Menschen litten, kamen sie zusammen und kämpften für Veränderung. Unterhaltung tut das Gegenteil: Sie werden still. Sie hören auf, Fragen zu stellen. Sie protestieren nicht. Sie reflektieren nicht darüber, wohin ihr Leben geht. Sie trennt die Menschen, jeder in seiner eigenen kleinen Welt der persönlichen Unterhaltung. Es ist, als hätte jeder Mensch sein eigenes privates Universum, dekoriert mit allem, was er mag, und er wischt einfach weiter. Die Einführung von Soma In *Brave New World* hatte dieses private Universum oder dieser goldene Käfig einen Namen: Soma; das gefährlichste Drogenmittel, das je existierte. Soma löste jedes emotionale Problem. Warst du traurig? Nimm Soma. Warst du ängstlich? Langweilig? Einsam? Unruhig? Nimm Soma. Es war die magische Lösung für alles. Niemand musste mit seiner Leere, seiner Sünde, seiner Schuld, seinen widersprüchlichen Wünschen ringen. Einfach schlucken, sich besser fühlen, vergessen. Heute haben wir keine Pille namens Soma, aber wir haben viele andere Dinge, die dieselbe Rolle spielen. Du hast heute wahrscheinlich Soma genommen, ohne es zu bemerken. Soziale Medien funktionieren als modernes Soma. Wenn die Person sich einsam oder unsicher fühlt, greift sie nach ihrem Telefon und taucht in die virtuelle Welt ein. Dort findet sie Likes, Kommentare, lustige Videos. Für ein paar Stunden verschwindet der Schmerz. Aber wenn der Bildschirm dunkel wird, kehrt die Leere zurück, oft tiefer und lauter. Pornografie ist eine andere Art von Soma. Sie bietet sofortiges Vergnügen, ohne sich mit den Komplikationen und der Verantwortung einer echten Beziehung beschäftigen zu müssen. Die Person muss sich nicht selbst kennen, muss sich nicht emotional entwickeln, muss ihren Ängsten nicht ins Auge blicken. Aber jedes Mal wird der „Rausch" kürzer, und die Leere im Inneren wächst nur. Essen kann zu Soma werden, wenn Essen zur Flucht wird. Gestresst? Iss. Traurig? Iss. Langweilig? Iss. Ähnlich wird Einkaufen zu einer Droge. Eine stressige Woche, eine Identitätskrise, ein geringes Selbstwertgefühl? Also geh auf eine Einkaufstour. Wir fühlen uns mächtig, begehrenswert, erfolgreich für ein paar Stunden. Die Taschen in unseren Händen fühlen sich wie ein Beweis an, dass wir etwas bedeuten. Aber wieder einmal verfliegt der Rausch, derselbe alte Schmerz kehrt zurück und stellt dieselben unbeantworteten Fragen. Selbst Medikamente können zu Soma werden, wenn sie verwendet werden, um dem Leben zu entfliehen, ebenso wie Rauchen, Drogen, Musik oder sogar das Fitnessstudio. Es ist, als würde man einen Pflaster auf eine infizierte Wunde kleben. Der Schmerz verschwindet für eine Weile, aber der Verfall geht darunter weiter. Von der Freiheit zur Sklaverei Das Versprechen der Unterhaltungswelt war Freiheit. Aber was entstand, war etwas ganz anderes: freiwillige Sklaverei. Dies ist gerade der teuflische Geniestreich dieses Systems, dass es nicht schlecht erscheint. Im Gegenteil, es erscheint wunderbar! Wer möchte nicht die ganze Zeit glücklich sein? Wer möchte nicht Schmerz und Unbehagen vermeiden? Das macht es viel subtiler und gesellschaftlich akzeptierter, denn diese Sklaverei sieht aus wie Freiheit. Es fühlt sich an, als würdest du wählen. Du klickst, weil du es willst. Du schaust, weil du es wählst. Du konsumierst, weil du es so empfindest. Aber in Wirklichkeit wählst du nicht, du wirst von deinen Impulsen gewählt. Du hast die Kontrolle über dein Leben verloren. Vergnügen funktioniert als unsichtbare Kette. Die Person sieht nicht, dass sie gefangen ist, weil die Kette aus angenehmen Dingen besteht. Es ist wie eine Sucht nach Zucker. Die Person weiß, dass es ihr schadet. Sie spürt den Absturz und das Schadensgefühl, doch sie greift trotzdem immer wieder danach, weil es gut schmeckt. In diesem Greifen werden sie allmählich zu dem, wovor der Prophet ﷺ gewarnt hat: تعِس عبدُ الدينارِ ، تعِس عبدُ الدرهمِ ، تعس عبدُ الخميصةِ ، تعس عبدُ الخميلةِ „Elend ist der Sklave des Dinar, elend ist der Sklave des Dirham, elend ist der Sklave des luxuriösen Mantels, elend ist der Sklave des feinen Gewandes." [1] Ja, die Person kann alles tun, was sie will. Essen, trinken, Sex haben, kaufen, Spaß haben. Aber das Problem liegt nicht darin, was sie tun kann. Es liegt darin, was sie nicht lassen kann. Wenn Vergnügen zur Pflicht wird, wenn du gewalttätig wirst, wenn dir deine Konsole weggenommen wird, wenn du Selbstmord drohst, wenn dir dein Telefon weggenommen wird, dann hört es auf, Vergnügen zu sein, und wird zur Gefängnis, wie Allah sagt: أفرأيت من اتخذ إلهه هواه „Hast du den gesehen, der seine eigenen Begierden zu seinem Gott macht?" [2] Sobald es zu dem wird, was dich lachen und weinen lässt, das, was dein Glück misst und deinen Wert bestimmt… sobald du danach begierig bist, allein damit zu sein, und du beginnst, Freunde und Feinde wegen ihm zu machen… sobald du Gebet, Sinn, Zeit und sogar familiäre Bindungen dafür opferst — was ist das, wenn nicht die Essenz der Anbetung? Aber warum würden Menschen ein Leben der Sklaverei der Freiheit vorziehen? Der Prophet ﷺ antwortet: حُفت النار بالشهوات وحفت الجنة بالمكاره „Das Höllenfeuer ist umgeben von Begierden, und das Paradies ist umgeben von Unannehmlichkeiten." [3] Ein Sklave der Unterhaltung zu sein ist, leider, oft leichter als frei zu sein. Freiheit erfordert Arbeit. Sie verlangt Verantwortung und sie kann unbequem sein. Sklaverei bietet im Gegensatz dazu ein täuschendes Gefühl von Sicherheit und Komfort. Mit der Zeit beginnt diese Art von Leben, ihre Spuren zu hinterlassen: Muster entstehen im Verhalten dieses stimulierten Sklaven, bis sie beginnen, wie Kohlenkopien voneinander auszusehen, massenproduzierte Klone, gestempelt aus derselben Vorlage. Zunächst einmal kann die Person nicht mehr allein mit ihren Gedanken sein. In Stille zu sein, nichts zu tun, wird zur Folter. Die Person hat die Fähigkeit verloren, Frieden und Freude in sich selbst zu finden. Dies ist ein Zustand, den Allah im Qur'ān benannt hat: وَلَا تَكُونُوا كَالَّذِينَ نَسُوا اللَّهَ فَأَنسَاهُمْ أَنفُسَهُمْ „Und seid nicht wie diejenigen, die Allah vergaßen, so machte Er sie sich selbst vergessen." [4] Weil sie so wenig Zeit mit sich selbst verbracht haben — an sich selbst arbeitend, sich selbst aufbauend — haben sie langsam vergessen, wer sie überhaupt sind, und niemand fühlt sich wohl, allein mit einem Fremden zu sein. Also halten sie das Lärm auf, weil Stille eine Einführung in das Selbst erzwingen würde, das sie vernachlässigt haben. Dann tritt intellektuelle Lähmung ein. Wenn das Gehirn immer mit oberflächlichen Reizen und Fragmenten von Leben beschäftigt ist — Clips, Feeds, Schlagzeilen — verliert es die Fähigkeit, tief zu denken. Es ist wie nur Fast Food zu essen. Es stillt den Hunger, ernährt aber nicht wirklich. Tiefes Denken wird erschöpfend, Ideen werden akzeptiert, nie hinterfragt, und die Wahrheit wird sehr schwer zu erkennen. Dann werden ihre Gefühle flach, weil sie nie mit echten Schwierigkeiten umgehen müssen. Es ist wie ein Muskel, der nicht benutzt wird. Er wird schwach. So verlieren sie die Fähigkeit, tiefere Dinge zu empfinden wie Mitgefühl, Mut oder wahre Liebe, geschweige denn die Fähigkeit, Khushūʿ zu schmecken, in Tafakkur (Besinnung) zu verweilen, unter dem Gewicht der Bedeutung zu zittern. Dann dringt eine andere Krankheit ein: politische Apathie. Die Welt kann brennen, Ungerechtigkeit kann sich ausbreiten, Korruption kann gedeihen, und die Menschen bleiben sitzen, abgelenkt, besänftigt. Politiker können tun, was sie wollen, weil die Menschen von Unterhaltung absorbiert sind. Sollten sie schwierige Fragen stellen, ist es leicht, sie zu manipulieren, wie einem quengelnden Kind eine Lutscher zu geben. Es ist auch viel leichter, von der Couch zu Hause über die Regierung zu klagen, als auf die Straße zu gehen, um zu protestieren oder zu werben. Dann schleicht sich spirituelle Entfremdung ein, eine weitere schwerwiegende Folge. Die Menschen hören auf, die großen Fragen des Lebens zu stellen. „Warum bin ich hier? Was ist der Sinn all dessen? Wie kehre ich zu Allah zurück als etwas Besseres, als ich jetzt bin?" Diese Fragen sind unbequem, also ist es leichter, den Bildschirm einzuschalten und sie einen Tag lang zu vergessen. Dann kommt die Angst vor Konfrontation. Die Online-Welt trainiert die Seele dazu zu glauben, dass Flucht eine Lösung ist. Dort kann man die Konsole ausschalten, in dem Moment, in dem man anfängt zu verlieren. Man kann jemanden blockieren, in dem Moment, in dem er einer anderen Meinung ist. Man kann die App schließen, das Gespräch stummschalten, den Fernseher ausschalten und sofort, sauber, ohne Konsequenz weggehen. Und langsam, ohne es zu bemerken, beginnt das Herz zu erwarten, dass das Leben auf dieselbe Weise funktioniert. Aber das echte Leben hat keinen „Aus"-Knopf. Eine Ehe kann nicht stummgeschaltet werden. Eine zusammenbrechende Karriere kann nicht entfolgt werden. Die psychische Gesundheit kann nicht blockiert werden. Dein Islam kann nicht pausiert werden, bis du dich „bereit fühlst". Armut und Ungerechtigkeit verschwinden nicht, weil du den Kanal gewechselt hast. Und doch, weil sie so lange in einer Welt gelebt haben, in der Unbehagen optional ist, verblasst ihre Fähigkeit zu Geduld, Verantwortung und schwierigen Gesprächen. Immerhin ist es leichter, so zu tun, als wäre alles in Ordnung, als zuzugeben, was zerbricht. Leichter zu glauben, dass es keine Probleme gibt, als dem Leiden ins Gesicht zu blicken. Leichter sich selbst zu sagen „Es wird schon klappen", als die unbequeme Arbeit des Wandels zu tun. Der Übeltäter ist erneut der Trainingsplatz der Unterhaltung, der die Seele in eine Art Feigheit konditioniert, bei der der erste Reflex, wann immer die Realität schwer wird, einfach ist, wegzugehen. Hier liegt die Gefahr für den, der sich selbst als Gläubiger bezeichnet. Die Wahrheit ist fast nie bequem oder sanft. Sie erfordert, dass die Person Dinge über sich selbst und über die Welt konfrontiert, die sie lieber nicht sehen würde. Darum greift Allah mit einer ehrlichen Frage ein: أحَسِبَ النَّاسُ أَن يُتْرَكُوا أَن يَقُولُوا آمَنَّا وَهُمْ لَا يُفْتَنُونَ Glauben die Menschen, dass sie allein gelassen werden, um zu sagen: „Wir glauben", und dass sie nicht geprüft werden? "[5] Allah sagt auch: إِنَّ اللَّهَ اشْتَرَىٰ مِنَ الْمُؤْمِنِينَ أَنفُسَهُمْ وَأَمْوَالَهُم بِأَنَّ لَهُمُ الْجَنَّةَ Wahrlich, Allah hat von den Gläubigen ihre Seelen und ihr Vermögen erkauft dafür, dass ihnen das Paradies zusteht. "[6] Ein Kauf bedeutet, dass das Eigentum den Besitzer wechselt. Wenn Dschannah dein Ziel ist, dann kann dein Komfort nicht länger die letzte Autorität über dein Leben sein, und ein bewusster Plan ist notwendig, um dein Leben und deine Konzentration zurückzugewinnen, um deine Seele für den Kampf neu zu trainieren, um dich mit dem Realen wieder zu verbinden, um deine Reise zum Dschannah und seine unvermeidlichen Kämpfe auf dem Weg zu erleichtern. Wie kann ich daraus hervorgehen? Wie befreit sich ein gewöhnlicher Mensch — der einen Job hat, ein Telefon, eine Familie, ein Leben in dieser lauten Welt — von der Kontrolle durch Vergnügen, ohne in eine Höhle zu verschwinden und ein Mönch zu werden? Die Antwort ist nicht, alle Vergnügen abzulehnen. Das wäre unmöglich und sogar schädlich. Mitten in all dieser Manipulation durch Vergnügen sind hier fünf Wege der Befreiung, fünf Wege, die Kontrolle über dein Leben zu behalten, ohne dem Leben zu entfliehen. Bewusstsein Die meisten Menschen wählen ihre Vergnügungen nicht. Sie kommen, und wir gehorchen. Eine Benachrichtigung erscheint, ein Verlangen entsteht, eine Werbung blitzt auf, und dein Daumen, deine Augen, deine Geldbörse bewegen sich beinahe automatisch. Bewusstsein ist der Moment, in dem du still zwischen Impuls und Handlung trittst und sagst: „Warte. Wer lenkt gerade?" Dieser kleine Raum zwischen Verlangen und Reaktion ist der Ort, an dem taqwa eingreifen sollte und fragt: „Warum tue ich das gerade? Fliehe ich vor einem Gefühl?" Die Gewohnheit, diese ehrliche Frage zu stellen, kann der erste Schritt zu deiner wahren Freiheit von den automatisierten Reaktionen sein, in denen deine Seele nicht mehr ohne Erlaubnis bewegen darf. Führe die Stille wieder in dein Leben ein Die ständige Flut an Stimulation hat den Geist darauf trainiert, nie wirklich abzuschalten. Es gibt immer einen Klang, einen Bildschirm, ein Scrollen, eine Stimme, eine Vibration. Gedanken und mentales Geplapper überlappen sich ohne Pause – Sorgen, Pläne, Ängste, Fantasien – bis das Herz vergisst, wie es ruht. Wann hast du das letzte Mal in völliger Stille gesessen? Echte innere Stille ist keine Leere, sondern der Ort, an dem die tiefsten Verwandlungen beginnen. Es ist der Moment, in dem du endlich die Fragen hörst, unter denen du im Lärm ertrunken bist: „Wovor fliehe ich wirklich? Was möchte ich eigentlich? Was möchte Allah gerade von mir? Wie rechtfertige ich mein Dasein?" Dort entdeckst du, was du tatsächlich brauchst. Denke an dein Herz wie an die Oberfläche eines Sees. Solange Steine hineingeworfen werden – Benachrichtigungen, Bilder, Gespräche, Inhalte – wirbelt das Wasser und verzerrt sich, und du wirst den Grund nicht sehen. Aber wenn das Wasser still wird, wird sichtbar, was immer da war. Deshalb ist es kein Zufall, dass der Prophet ﷺ sich vom Trubel von Makkah in die Stille von Hirāʾ zurückzog. In dieser Stille stiegen Antworten herab, die Offenbarung begann, und eine ganze Zivilisation veränderte sich. Hier ist eine einfache Übung. Beginne mit nur 10 Minuten am Tag ohne jeglichen Reiz. Kein Telefon, keine Musik, kein Fernsehen, kein Buch. Nur du und deine Gedanken. Am Anfang wird es unangenehm sein, sogar unruhig, während sich deine Hand nach deiner Tasche krampft. Und genau das macht die Übung wertvoll. Es ist eine Diagnose, die zeigt, wie sehr wir von äußeren Ablenkungen abhängen, um uns einfach nur okay zu fühlen. Aber bleibe dabei, atme durch das Unbehagen und bringe deine Zunge zu „SubhānAllāh, alhamdulillāh, lā ilāha illā Allāh, Allāhu akbar". Mit Stille nach außen und dhikr nach innen ist es dort, wo das Herz langsam neu lernt, wie es ruht. Lerne, anders mit Unbehagen umzugehen Breche aus dem Kreislauf heraus, vor jedem Unbehagen zu fliehen. Anstatt von Traurigkeit, Angst oder Langeweile zu fliehen, indem du nach deinem Telefon, der Zigarette, der Musik oder dem Einkaufsrausch greifst, versuche, diese Gefühle mit Neugier zu beobachten. Dieser Prozess erfordert, dass du dunkle Teile von dir selbst ansiehst. Nicht jeder Schmerz ist dein Feind, wie Allah sagt: وَأَخَذْنَاهُم بِالْعَذَابِ لَعَلَّهُمْ يَرْجِعُونَ „Wir ergriffen sie mit der Strafe, auf dass sie umkehren mögen." [7] Der Schmerz war ein Signal, ein Anstoß an das Herz. Also ja, es ist in Ordnung, sich manchmal leer zu fühlen. Ein Gläubiger kann Zweifel erleben. Anstatt es mit einer weiteren Ablenkung zu verdecken, frage: „Was versuchen sie mich zu lehren? Welches meiner unstillen Bedürfnisse offenbaren sie?" Oft sind unsere Unbehagen Fenster zu Selbsterkenntnis und Wachstum. Am Anfang ist es unangenehm, aber dann kommt das unglaubliche Gefühl, wirklich lebendig zu sein, in Kontakt mit Bedeutungen zu sein, die größer sind als wir. Sinnvoller Dienst Es gibt eine Freude, die Allah durch das Dienen an anderen in das Herz gießt, die kein online Vergnügen oder keine Unterhaltung in dieser Welt imitieren kann. Wir sind Wesen aus Materie, die danach verlangen, Bedeutung zu haben. Beginne, ein Projekt für deine Ākhirah aufzubauen – etwas von echtem Nutzen für die Menschen. Der Prophet ﷺ sagte: من نفس عن مؤمن كربة من كرب الدنيا نفس الله عنه كربة من كرب يوم القيامة، ومن يسر على معسر يسر الله عليه في الدنيا والآخرة، ومن ستر مسلما ستره الله في الدنيا والآخرة، والله في عون العبد ما كان العبد في عون أخيه Wer einen Gläubigen von einer Schwierigkeit aus den Schwierigkeiten dieser Welt befreit, den wird Allah von einer Schwierigkeit aus den Schwierigkeiten des Auferstehungstages befreien. Wer es jemandem in finanzieller Not leicht macht, dem wird Allah es in dieser Welt und im Jenseits leicht machen. Wer die Fehler eines Muslims verbirgt, den wird Allah seine Fehler in dieser Welt und im Jenseits verbergen. Und Allah bleibt dem Diener beistehend, solange der Diener seinem Bruder beisteht." [8] Sobald eine Person die Süße nützlich zu sein für andere entdeckt, wie verkauft man ihr dann falsches Glück? Wie kontrolliert man jemanden mit flachen Vergnügungen, wenn er gelernt hat, sich mit Großzügigkeit und Sinn abzufinden? Beginne ein Projekt für deine Ākhirah, und einer seiner unmittelbaren Effekte ist, wie schnell die Ablenkungen der Welt ihren Griff verlieren, aus dem einfachen Grund, dass dein Herz damit beschäftigt wird, etwas weit Größeres als das Leben selbst aufzubauen. Sinnvoller Rückkehr zu Allah Um wieder mit dem salāh in Verbindung zu treten. Um mit rechtschaffenen Freunden zu gehen. Um die Intimität mit dem Qur'ān neu zu entdecken. Um endlich Frieden mit Allah zu schließen, nach Jahren der Distanz, des Kompromisses und der inneren Unruhe. Im Kern jeder Flucht, jeder Sucht und jeder Unruhe liegt ein Herz, das einfach nach Hause kommen will. Ibn al-Qayyim erfasste diese Realität, indem er sagte: فَفِي الْقَلْبِ شَعَثٌ، لَا يَلُمُّهُ إِلَّا الْإِقْبَالُ عَلَى اللَّهِ Im Herzen ist ein Zerstreutsein, das nichts zusammenbringt außer das Hinwenden zu Allah." وَفِيهِ وَحْشَةٌ، لَا يُزِيلُهَا إِلَّا الْأُنْسُ بِهِ فِي خَلْوَتِهِ Und im Herzen ist eine Einsamkeit, die nichts entfernt außer die Wärme der Einsamkeit mit Ihm." وَفِيهِ حُزْنٌ لَا يُذْهِبُهُ إِلَّا السُّرُورُ بِمَعْرِفَتِهِ وَصِدْقِ مُعَامَلَتِهِ Und im Herzen ist eine Traurigkeit, die nichts entfernt außer die Freude an der Erkenntnis von Ihm und der Wahrhaftigkeit im Umgang mit Ihm." وَفِيهِ قَلَقٌ لَا يُسَكِّنُهُ إِلَّا الِاجْتِمَاعُ عَلَيْهِ، وَالْفِرَارُ مِنْهُ إِلَيْهِ Und im Herzen ist eine Angst, die nichts beruhigt außer das Zusammenkommen auf Ihn hin — und die Flucht von Ihm zu Ihm." Quelle: Islam21c Von Skh Ali Hammuda Anmerkungen [1] Sahīh al-Bukhāri; https://sunnah.com/bukhari:6435 [2] al-Qur'ān 25:43 [3] Sahīh Muslim, 2,822; https://sunnah.com/muslim:2822 [4] al-Qur'ān 59:19 [5] al-Qur'ān 29:2 [6] al-Qur'ān 9:111 [7] al-Qur'ān 43:48 [8] Sahīh Muslim, 2,699; https://sunnah.com/muslim:2699
Wortlaut im Original
How modern entertainment keeps us distracted from discomfort, deeper questions, and the purpose for which Allah created us 2 Oct 26 Imagine a prison where people don’t want to escape. A society where control doesn’t come from force, but from pleasure, where the future tyrant doesn’t shout orders at you, but whispers, “Relax. You deserve this. Don’t think too hard.” Almost a century ago, Aldous Huxley saw this in Brave New World . He realised that the next version of oppression wouldn’t come with chains and torture chambers, but with comfort and constant stimulation. Huxley showed a society where no one really feels pain, but no one really lives either. There is no depth, no struggle, no real meaning, only carefully managed pleasure. The secret was in anaesthetising the senses. Keep people busy with games, shows, and distractions, and they won’t have the stillness needed to ask, “Why am I here? Who am I becoming? Where am I going after I die?” Entertainment becomes a smokescreen, a drug that hides the brutal questions of existence. On the other hand, Huxley realised that pain always sparked revolts. When people suffered, they came together and fought for change. Entertainment does the opposite: they go quiet. They stop asking questions. They don’t protest. They don’t reflect on where their life is going. It separates people, each in their own little world of personal entertainment. It’s as if each person has their own private universe, decorated with everything they like, and they just swipe. Introducing Soma In Brave New World , that private universe or golden cell had a name: Soma; the most dangerous drug that ever existed. Soma solved any emotional problem. Were you sad? Take Soma. Were you anxious? Bored? Lonely? Restless? Take Soma. It was the magic solution for everything. No one needed to wrestle with their emptiness, their sin, their guilt, their conflicting desires. Just swallow, feel better, forget. Today we don’t have a pill called Soma, but we have many other things that play the same role. You’ve probably taken Soma today without realising it. Social media functions as modern Soma. When the person feels lonely or insecure, they grab their phone and dive into the virtual world. There they find likes, comments, funny videos. For a few hours, the ache disappears. But when the screen goes dark, the emptiness returns, often deeper and louder. Pornography is another type of Soma. It offers instant pleasure without having to deal with the complications and responsibility of a real relationship. The person doesn’t need to know themselves, doesn’t need to grow emotionally, doesn’t need to face their fears. But each time the “high” gets shorter, and the emptiness inside only expands. Food can become Soma, when eating becomes an escape . Stressed? Eat. Sad? Eat. Bored? Eat. Similarly, shopping becomes a drug. A stressful week, an identity crisis, low self-esteem? So go on a spree. We feel powerful, desirable, successful for a few hours. The bags in our hands feel like proof that we matter. But again, the high wears off, the same old ache comes back, asking the same unanswered questions. Even medications can become Soma when they’re used to escape from life, as can smoking, drugs, music, or even the gym. It’s like putting a band-aid on an infected wound. The pain goes away for a while, but the rot continues underneath. Freedom to slavery The promise of the entertainment world was freedom. But what emerged was altogether different: voluntary slavery. This is precisely the diabolical genius of this system, that it doesn’t seem bad. On the contrary, it seems wonderful! Who doesn’t want to be happy all the time? Who doesn’t want to avoid pain and discomfort? This is what makes it much more subtle and socially accepted, because this slavery looks like freedom. It feels like you’re choosing. You click because you want to. You watch because you choose to. You consume because you feel like it. But in reality, you are not choosing, you are being chosen by your impulses. You have lost control over your life. Pleasure functions as an invisible chain. The person doesn’t see they’re trapped because the chain is made of pleasant things. It’s like an addiction to sugar. The person knows it’s harming them. They feel the crash and sense the damage, yet they keep reaching for it because it tastes good. In that reaching, they gradually become what the Prophet ﷺ warned of: تعِس عبدُ الدينارِ ، تعِس عبدُ الدرهمِ ، تعس عبدُ الخميصةِ ، تعس عبدُ الخميلةِ Miserable is the slave of the dinar, miserable is the slave of the dirham, miserable is the slave of the luxury cloak, miserable is the slave of the fine garment.” [1] Yes, the person can do everything they want. Eat, drink, have sex, buy, have fun. But the problem is not in what they can do. It’s in what they can’t not do. When pleasure becomes mandatory, when you become violent if your console is taken away from you, if you threaten suicide if your phone is taken from you, it stops being pleasure and becomes prison, as Allah says: أفرأيت من اتخذ إلهه هواه Have you seen the one who takes his own desires as his god?” [2] Once it becomes the thing that makes you laugh and cry, the thing that measures your happiness and decides your worth… once you crave being alone with it, and you start making friends and enemies for it… once you sacrifice prayer, purpose, time, and even family ties for it — what is that, if not the essence of worship? But why would people choose a life of slavery over freedom? The Prophet ﷺ answers: حُفت النار بالشهوات وحفت الجنة بالمكاره Hellfire is surrounded by desires, and Paradise is surrounded by hardships. ” [3] Being a slave to entertainment, sadly, is often easier than being free. Freedom takes work. It demands responsibility and it can be uncomfortable. Slavery, by contrast, offers a deceptive sense of security and comfort. Over time, that kind of life begins to leave its mark: patterns emerge in the behaviour of this stimulated slave, until they start to look like carbon copies of one another, mass produced clones stamped from the same template. For starters, the person can no longer be alone with their thoughts. Being in silence, doing nothing becomes torture. The person has lost the ability to find peace and joy within themselves. This is a condition which Allah has named in the Qur’ān: وَلَا تَكُونُوا كَالَّذِينَ نَسُوا اللَّهَ فَأَنسَاهُمْ أَنفُسَهُمْ And do not be like those who forgot Allah, so He made them forget themselves. ” [4] Because they’ve spent so little time with themselves — working on themselves, building themselves — they’ve slowly forgotten who they even are, and no one feels comfortable being alone with a stranger. So they keep the noise on because silence would force an introduction to the self they’ve neglected. Then, intellectual paralysis happens. When the brain is always busy with superficial stimuli and lives of fragments — clips, feeds, headlines — it loses the ability to think deeply. It’s like eating only fast food. It satisfies hunger but doesn’t really nourish. Thinking deeply becomes exhausting, ideas are accepted, never challenged, and truth becomes very difficult to recognise. Then, their emotions become shallow because they never have to deal with real difficulties. It’s like a muscle that isn’t used. It gets weak. So, they lose the ability to feel deeper things like compassion, courage, or true love, let alone the ability to taste khushūʿ, to linger in tafakkur (contemplation), to tremble under the weight of meaning. Then, there’s another disease that enters, political apathy. The world can burn, injustice can spread, corruption can thrive, and people remain seated, distracted, pacified. Politicians can do whatever they want because the people are absorbed with entertainment. Should they ask difficult questions, it’s easy to manipulate them, like giving a lollipop to a child who’s nagging. It’s also a lot easier to complain about the government from the couch at home than to go out on the street to protest or campaign. Then, spiritual alienation creeps in, another serious consequence. People stop asking life’s big questions. “Why am I here? What’s the meaning of all this? How do I return to Allah as something better than I am now?” These questions are uncomfortable, so it’s easier to turn on the screen and forget about them for another day. Then, comes the fear of confrontation. The online world trains the soul to believe that escape is a solution. There, you can switch off the console the moment you start losing. You can block someone the moment they disagree with you. You can close the app, mute the conversation, turn off the TV, and walk away instantly, cleanly, without consequence. And slowly, without realising it, the heart starts expecting life to work the same way. But real life doesn’t have an “off” button. Marriage can’t be muted. A collapsing career can’t be unfollowed. Mental health can’t be blocked. Your Islam can’t be paused until you “feel ready”. Poverty and injustice don’t disappear because you changed the channel. Yet because they’d lived inside a world where discomfort is optional for so long, their capacity for patience, responsibility, and hard conversations fades. After all, it’s easier to pretend everything is fine than to admit what is breaking. Easier to believe there are no problems than to look suffering in the face. Easier to tell yourself “It’ll work out” than to do the uncomfortable work of change. The culprit, again, is the training ground of entertainment that conditions the soul into a kind of cowardice where the first reflex, whenever reality becomes heavy, is simply to walk away. Here lies the danger for the one who calls himself a believer. Truth is almost never comfortable or gentle. It requires the person to face things about themselves and about the world that they’d rather not see. This is why Allah intervenes with an honest question: أحَسِبَ النَّاسُ أَن يُتْرَكُوا أَن يَقُولُوا آمَنَّا وَهُمْ لَا يُفْتَنُونَ Do people think that they will be left alone to say, ‘We believe’, and that they will not be tested? ” [5] Allah also says: إِنَّ اللَّهَ اشْتَرَىٰ مِنَ الْمُؤْمِنِينَ أَنفُسَهُمْ وَأَمْوَالَهُم بِأَنَّ لَهُمُ الْجَنَّةَ Indeed, Allah has purchased from the believers their lives and their wealth in exchange for Paradise. ” [6] A purchase means ownership changes hands. If Jannah is your goal, then your comfort can no longer be the final authority over your life, and a deliberate plan is necessary to reclaim your life and focus, to retrain your soul for struggle, to reconnect with what is real to ease your journey to Jannah and its unavoidable struggles along its way. How can I emerge from this? How does an ordinary person — who has a job, a phone, a family, a life in this noisy world — free themselves from control through pleasure without disappearing into a cave and becoming a monk? The answer isn’t to reject all pleasure. That would be impossible and even harmful. Amid all this manipulation through pleasure, below are five paths of liberation, five ways to remain in control of your life, without running away from life. Awareness Most people don’t choose their pleasures. They arrive, and we obey. A notification appears, a craving arises, an ad flashes, and your thumb, your eyes, your wallet move almost automatically. Awareness is the moment you quietly step between impulse and action, and say: “Wait. Who’s driving right now?” That small space between desire and response is where taqwa should intervene, asking: “Why am I doing this right now? Am I running away from some feeling?” The habit of asking this honest question can be the first step toward your true freedom from the automated responses where you soul is no longer allowed to move without permission. Reintroduce silence into your life The constant flood of stimulation has trained the mind to never truly switch off. There is always a sound, a screen, a scroll, a voice, a vibration. Thoughts and mental chatter overlap without pause — worries, plans, fears, fantasies — until the heart forgets how to rest. When was the last time you sat in complete silence? Real interior silence isn’t emptiness, but where the deepest transformations begin. It’s the moment you finally hear the questions you’ve been drowning under noise: “What am I really running from? What do I actually want? What does Allah want from me right now? How do I justify my existence?” There, you discover what you actually need. Think of your heart like the surface of a lake. As long as stones are being thrown in — notifications, imagery, conversations, content — the water ripples and distorts, and you won’t see the bottom. But when the water becomes still, what was always there becomes visible. That’s why it’s no coincidence that the Prophet ﷺ withdrew from the bustle of Makkah to the silence of Hirāʾ. In that stillness, answers descended, revelation began, and an entire civilisation changed. Here’s a simple practice. Start with just 10 minutes a day without any stimulus. No phone, no music, no television, no book. Just you and your thoughts. At first it will be uncomfortable, restless even, as your hand twitches towards your pocket. And that’s exactly what makes the exercise valuable. It’s a diagnosis that shows how much we depend on external distractions to just feel okay. But stay with it, breathe through the discomfort, and bring your tongue to “SubhānAllah, alhamdulillāh, lā ilāha illā Allah, Allāhu akbar”. With silence on the outside and dhikr on the inside, that is where the heart slowly re-learns how to rest. Learn to relate to discomfort differently Break out of the cycle of running away from every discomfort. Instead of escaping from sadness, anxiety, or boredom by reaching out to your phone, the cigarette, the music, the shopping spree, try observing these feelings with curiosity. This process requires facing dark parts of yourself. Not all pain is your enemy, as Allah says: وَأَخَذْنَاهُم بِالْعَذَابِ لَعَلَّهُمْ يَرْجِعُونَ We seized them with punishment so that they might return.” [7] The pain was a signal, a tap of the heart. So yes, it’s okay to feel empty at times. A believer may experience doubt. Instead of masking it with another distraction, ask: “What are they trying to teach me? What unmet need of mine do they reveal?” Often, our discomforts are windows to self-knowledge and growth. At first, it’s uncomfortable, but then comes the incredible feeling of being truly alive, of being in contact with meanings greater than us. Meaningful service There is a joy Allah pours into the heart through serving others that no online pleasure or entertainment in this world can imitate. We are creatures of matter who long to matter. Begin building a project for your Ākhirah — something of real benefit to people. The Prophet ﷺ said: من نفس عن مؤمن كربة من كرب الدنيا نفس الله عنه كربة من كرب يوم القيامة، ومن يسر على معسر يسر الله عليه في الدنيا والآخرة، ومن سترمسلما ستره الله في الدنيا والآخرة، والله في عون العبد ما كان العبد في عون أخيه Whoever relieves a believer of a hardship from the hardships of this world, Allah will relieve him of a hardship from the hardships of the Day of Resurrection. Whoever eases matters for someone in financial difficulty, Allah will ease matters for him in this world and the Hereafter. Whoever conceals the faults of a Muslim, Allah will conceal his faults in this world and the Hereafter. And Allah remains in the aid of a servant so long as the servant remains in the aid of his brother.” [8] Once a person discovers the sweetness of being useful to others, how do you sell them fake happiness? How do you control someone with shallow pleasures when they’ve learned to be content with generosity and meaning? Start a project for your Ākhirah, and one of its immediate effects is how quickly the world’s distractions lose their hold, for the simple reason that your heart becomes busy building something far greater than life itself. Meaningful return to Allah To reconnect with salāh. To walk with righteous friends. To rediscover intimacy with the Qur’ān. To finally make peace with Allah after years of distance, compromise, and inner unrest. At the core of every escape, every addiction, and every restlessness is a heart that simply wants to come home. Ibn al-Qayyim captured this reality by saying: فَفِي الْقَلْبِ شَعَثٌ، لَا يَلُمُّهُ إِلَّا الْإِقْبَالُ عَلَى اللَّهِ In the heart there is a scattering that nothing can gather except turning to Allah.” وَفِيهِ وَحْشَةٌ، لَا يُزِيلُهَا إِلَّا الْأُنْسُ بِهِ فِي خَلْوَتِهِ And in the heart there is a loneliness that nothing can remove except with the warmth of solitude with Him.” وَفِيهِ حُزْنٌ لَا يُذْهِبُهُ إِلَّا السُّرُورُ بِمَعْرِفَتِهِ وَصِدْقِ مُعَامَلَتِهِ And in the heart there is sadness that nothing can remove except the joy of knowing Him and being true with Him.” وَفِيهِ قَلَقٌ لَا يُسَكِّنُهُ إِلَّا الِاجْتِمَاعُ عَلَيْهِ، وَالْفِرَارُ مِنْهُ إِلَيْهِ And in the heart there is anxiety that nothing can calm except gathering yourself for Him — and fleeing from Him back to Him.” Source: Islam21c By Skh Ali Hammuda Notes [1] Sahīh al-Bukhāri; https://sunnah.com/bukhari:6435 [2] al-Qur’ān 25:43 [3] Sahīh Muslim, 2,822; https://sunnah.com/muslim:2822 [4] al-Qur’ān 59:19 [5] al-Qur’ān 29:2 [6] al-Qur’ān 9:111 [7] al-Qur’ān 43:48 [8] Sahīh Muslim, 2,699; https://sunnah.com/muslim:2699