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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

The Parable of the Sower

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-10-11 · Quelle

Geduld · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Verantwortung · tragend

Die christliche Aufgabe besteht nicht darin, das Ergebnis des Glaubenswachthums zu kontrollieren, sondern geduldig Umgebungen zu schaffen, die das Wachstum des in das Herz gesäten Wortes Gottes ermöglichen.

Deine Aufgabe ist es, den Samen zu werfen; nicht, zuzuschauen, wie er wächst. Wenn du Trost darin findest, deine Aufgabe zu tun, wirst du viel mehr erfüllt sein.

Der Text beginnt mit dem Gleichnis vom Sämann aus dem Lukasevangelium, in dem Jesus die verschiedenen Reaktionen auf das Wort Gottes anhand von Samen auf unterschiedlichen Böden erklärt. Ein Priester reflektiert daraufhin seine eigene Frustration über mangelnde schnelle Ergebnisse seiner seelsorglichen Arbeit und zitiert den Rat seines geistlichen Vaters, sich nur auf das Säen zu konzentrieren und nicht auf das Wachstum. Die zentrale These ist, dass die Aufgabe des Einzelnen darin besteht, eine Umgebung zu schaffen, die das Wachstum des Glaubens fördert, ohne die Kontrolle über das Ergebnis zu beanspruchen. Diese Analogie wird auf verschiedene Berufe wie Eltern, Lehrer und Ärzte übertragen, die Heilung oder Lernen ermöglichen, aber nicht erzwingen können. Der Text betont, dass der 'Boden' des Herzens durch Geduld, Beständigkeit, Gebet und die Zugehörigkeit zu einer ermutigenden Gemeinde kultiviert werden muss. Es wird unterschieden zwischen Menschen, die das Wort Gottes nicht verstehen, und solchen, die es im Hier und Jetzt der Liturgie und im Gebet erfahren. Abschließend wird dazu aufgerufen, sowohl den eigenen Boden zu pflegen als auch den Samen an andere weiterzugeben, wobei Gott die Anstrengung und nicht den äußeren Erfolg belohnt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Lk 8,5-15 · Lk 8,9-10

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Menschen, die das Wort Gottes nicht verstehen oder nicht an der Liturgie teilnehmen
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Jesus erzählte dieses Gleichnis: „Ein Säemann ging hinaus, um seinen Samen zu säen; und während er säte, fiel ein Teil auf den Weg und wurde unter Füße getreten, und die Vögel des Himmels fraßen ihn auf. Und ein Teil fiel auf den Felsen; und als er aufging, verdorrte er, weil er keine Feuchtigkeit hatte. Und ein Teil fiel unter Dornen; und die Dornen wuchsen mit ihm und erstickten ihn. Und ein Teil fiel in guten Boden und wuchs und brachte hundertfach Frucht.“ Und als Seine Jünger Ihn fragten, was dieses Gleichnis bedeute, sagte Er: „Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen; den anderen aber werden sie in Gleichnissen kundgetan, damit sie, obgleich sie sehen, nicht sehen, und obgleich sie hören, nicht verstehen. Nun aber bedeutet das Gleichnis dies: Der Samen ist das Wort Gottes. Die auf dem Weg sind diejenigen, die gehört haben; dann kommt der Teufel und nimmt das Wort aus ihren Herzen, damit sie nicht glauben und nicht gerettet werden. Und die auf dem Felsen sind diejenigen, die, wenn sie das Wort hören, es mit Freude aufnehmen; aber diese haben keine Wurzel, sie glauben eine Zeitlang und fallen in der Zeit der Versuchung ab. Und was auf die Dornen fiel, sind diejenigen, die hören, aber auf ihrem Weg von den Sorgen und Reichtümern und Vergnügungen des Lebens erstickt werden, und ihre Frucht reift nicht. Und was in den guten Boden fiel, sind diejenigen, die, das Wort hörend, es in einem aufrichtigen und guten Herzen festhalten und mit Geduld Frucht bringen.“ Während Er dies sagte, rief Er aus: „Wer Ohren hat zu hören, der höre.“ Lukas 8,5-15 (Evangelium des 4. Sonntags nach Lukas) Als ich ein junger Priester war, sagte ich meinem geistlichen Vater eines Tages, dass ich frustriert sei, weil ich keine schnellen Ergebnisse von meiner Arbeit sähe. Ich glaube, ich erwartete, Predigten zu halten und dann Menschen auf mich zulaufen zu sehen, die sagten: „Vater, jetzt verstehe ich es endlich.“ Als dies nicht eintrat, wurde ich schnell entmutigt. Mein geistlicher Vater sagte zu mir: „Stell dir vor, du hast einen großen Sack mit Samen. Jeden Tag stehst du auf und gehst einen Weg entlang und wirfst den Samen. Du darfst dich nicht umdrehen und sehen, ob der Samen gewachsen ist. Du darfst nicht einmal den Weg ein zweites Mal entlanggehen. Jeden Abend, wenn du müde bist, setzt du den Sack ab und schläfst, und am nächsten Tag stehst du auf und beginnst, den Samen wieder zu werfen. Deine Aufgabe ist es, den Samen zu werfen; nicht, zuzuschauen, wie er wächst. Wenn du Trost darin findest, deine Aufgabe zu tun, wirst du viel mehr erfüllt sein. Wirf einfach den Samen, das ist alles, was Gott erwartet.“ Er hatte recht. Ich konzentriere mich nun darauf, den Samen zu werfen, und nicht darauf, ob er wächst. Und der Grund dafür ist, dass der Samen nur im fruchtbaren Boden eines guten Herzens wachsen kann. Ich kann Herzen nicht kontrollieren, nur Samen in sie werfen. Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass meine Aufgabe darin besteht, „eine Umgebung zu schaffen, die Menschen ermutigt, in ihrem Glauben zu wachsen.“ Ich kann die Menschen nicht kontrollieren, die in ihrem Glauben wachsen, aber ich kann die Umgebung kontrollieren, die ich schaffe. Dies gilt nicht nur für Priester, sondern für viele Menschen. Eltern schaffen eine Umgebung, die ihre Kinder ermutigt, im Glauben, in Verantwortung, Reife und Spaß zu wachsen. Lehrer schaffen eine Umgebung, die das Lernen ermutigt. Ärzte und Krankenschwestern schaffen eine Umgebung, die ein gesundes Leben ermutigt. Nehmen wir an, ich bin krank und gehe zum Arzt. Der Arzt verschreibt Medikamente, damit ich heilen kann. Wenn ich die Medikamente nicht einnehme und nicht heile, liegt das nicht am Arzt. Der Arzt kann mich nicht zwingen, die Medikamente einzunehmen. Der Arzt kann die Umgebung (in diesem Fall das richtige Rezept) schaffen, die die Heilung ermutigt. Die Heilung liegt in diesem Fall bei mir, dem Patienten, das Rezept zu befolgen. Wir wären wahrscheinlich alle viel zufriedener in unseren Jobs, wenn wir uns darauf konzentrieren würden, Umgebungen zu schaffen, die Dinge ermutigen, anstatt uns ausschließlich auf Ergebnisse zu konzentrieren. Dies ist eine praktische Anwendung des heutigen Morgenevangeliums. Die Analogie von Samen und Sämann ist wirklich auf die Welt von heute anwendbar. Der Samen ist, wie Jesus sagt, das Wort Gottes. In jedes unserer Herzen ist das Wort Gottes in den Boden gesät worden – bei der Taufe, jeden Sonntag in der Liturgie und in unserem eigenen Gebet. Manche Herzen sind wie der Weg – sie haben keinen Boden, keine Tiefe der Spiritualität. Diese Analogie erinnert mich an die Menschen, die den Samen bei der Taufe empfangen und nie wirklich in die Kirche gehen; der Samen nimmt nie Wurzel. Manche Herzen sind wie Fels. Sie empfangen das Wort Gottes, aber es gibt keine Feuchtigkeit, keine Liebe, kein Mitgefühl, und so wächst der Samen nicht. Viele Herzen sind wie die Dornen – Sie empfangen das Wort Gottes mit großer Freude. Aber in Zeiten der Versuchung fallen sie ab. Ich fühle mich manchmal in diese Kategorie eingeordnet. Der christliche Glaube schenkt mir große Freude. Aber dann, in Zeiten der Versuchung oder auch der Beschäftigung, „falle ich ab“. Idealerweise haben unsere Herzen guten Boden. Sie hören das Wort Gottes, akzeptieren es, verinnerlichen es und leben es. Und von ihnen aus verbreitet sich das Wort zu anderen, es bringt einige Früchte hervor. Um guten Boden zu kultivieren, brauchen wir Geduld, wir brauchen Beständigkeit. Deshalb beten wir oft, deshalb beten wir an, deshalb lesen wir die Schrift und deshalb suchen wir danach, das christliche Leben im Alltag zu leben. Diese Dinge wachsen und machen den Boden in unseren Herzen fruchtbar. Gott hat seinen Samen, sein Wort, in uns gelegt. Er erwartet eine Rendite auf seine „Investition“ in uns. Idealerweise sollte sein Samen in uns eine „hundertfache Rendite“ abwerfen. Ebenso, wenn wir uns in Gott investieren, hoffen wir auch auf eine Rendite, das ewige Leben. Wenn unser Boden eine positive Rendite abwirft, sind wir gut auf dem Weg dorthin. Es gibt noch eine weitere Lektion aus dem heutigen Gleichnis, die aus Lukas 8,9-10 stammt. Als die Jünger Jesus fragten, was das Gleichnis bedeute, antwortete er ihnen: „Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu erkennen; den anderen aber werden sie in Gleichnissen gesagt, damit sie sehen, aber nicht sehen, und hören, aber nicht verstehen.“ Ein Gleichnis ist eine Geschichte mit einer verborgenen Bedeutung und einer Anwendung auf das Leben. Die „Geheimnisse“ oder „Mysterien“ (Das griechische Wort in Lukas 8,10, das mit „Geheimnissen“ übersetzt wird, ist „Mysterien“, was dasselbe Wort ist, das wir in der orthodoxen Kirche für die Sakramente verwenden. Wir nennen die Sakramente die „Mysteria“ oder „Mysterien.“) Gottes werden uns im Gebet und in den Sakramenten offenbart. Es gibt viele, die „sehen, aber nicht sehen“, die „hören, aber nicht verstehen“. Für die Person, die nie an der Göttlichen Liturgie teilgenommen hat, sieht sie beispielsweise eine aufwendige Produktion, einen Priester in liturgischen Gewändern, eine geschmückte Kirche, Altardiakone, die umherlaufen, und einen Chor, der singt. Für den frommen Anbeter jedoch ist die Göttliche Liturgie das Reich Gottes, das im Hier und Jetzt offenbart wird. Deshalb ist die Göttliche Liturgie das ultimative Gleichnis. Das Gebet ist ebenfalls ein Gleichnis. Für die Person, die nicht betet, scheint das Gebet wie eine Person, die mit sich selbst spricht. Für die Person, die im Gebet eifrig ist, ist das Gebet geistige Intimität mit Gott. Wie wir das Gebet, die Liturgie und die anderen Mysterien Gottes erleben, hängt vom Boden ab, den wir in unseren Herzen kultivieren. Der Boden in unseren Herzen wird durch Geduld, Beständigkeit und das Sein in einer Umgebung kultiviert, die guten Boden fördert – persönliches Gebet und Studium und die Zugehörigkeit zu einer ermutigenden Kirchengemeinde. Er wird auch durch ein diszipliniertes Leben kultiviert, das es den Dornen und Sorgen des Lebens nicht erlaubt, ihn zu ersticken. Zurück zum Anfang dieser Reflexion: Das Schaffen einer Umgebung in deinem Leben, die dir hilft, den Samen zu empfangen und ihn wachsen zu lassen, wird es dem Samen ermöglichen, in dir zu wachsen. Den Samen an andere zu werfen, unabhängig davon, ob er wächst oder nicht, ist Teil unserer Rolle als Christen. Wir sollen Kultivatoren von Samen sein, ebenso wie Säer. Zuerst kultivieren wir, dann säen wir. Und wenn wir unser Bestes tun, beides zu tun, dann ist es das, was Gott gefällt. Denn er krönt nicht den Erfolg, sondern die Anstrengung. Als die heiligen Väter die gesamte Wissenschaft der Seele gesammelt hatten, bildeten sie mit dem göttlichen Geist alle Dinge synodal ab und schrieben das göttliche und allselige Symbol ein, als hätte Gott es selbst geschrieben. Darin lehren sie klar und höchst wahrhaftig, dass der Logos ohne Anfang ist und derselben Wesenheit mit dem, der Ihn gezeugt hat. Indem sie so lehren, folgen diese berühmten und wahrlich glückseligen gottgesinnten Männer offensichtlich treu dem, was die Apostel gelehrt haben. (Aus den Lobpreisungen des Sonntags der heiligen Väter des 7. Ökumenischen Konzils, übersetzt von Pfr. Seraphim Dedes) Suche Umgebungen, die dich ermutigen, in deinem Glauben zu wachsen. Schaffe Umgebungen, die andere ermutigen, in ihrem Glauben zu wachsen. Der Beitrag Das Gleichnis vom Sämann erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
Jesus said this parable, “A sower went out to sow his seed; and as he sowed, some fell along the path, and was trodden under foot, and the birds of the air devoured it. And some fell on the rock; and as it grew up, it withered away, because it had no moisture. And some fell among thorns; and the thorns grew with it and choked it. And some fell into good soil and grew, and yielded a hundredfold.” And when His disciples asked Him what this parable meant, He said, “To you it has been given to know the secrets of the kingdom of God; but for others they are in parables, so that seeing they may not see, and hearing they may not understand. Now the parable is this: The seed is the word of God. The ones along the path are those who have heard; then the devil comes and takes away the word from their hearts, that they may not believe and be saved. And the ones on the rock are those who, when they hear the word, receive it with joy; but these have no root, they believe for a while and in time of temptation fall away. And as for what fell among the thorns, they are those who hear, but as they go on their way they are choked by the cares and riches and pleasures of life, and their fruit does not mature. And as for that in the good soil, they are those who, hearing the word, hold it fast in an honest and good heart, and bring forth fruit with patience.” As He said this, He cried out, “He who has ears to hear, let him hear.” Luke 8:5-15 (Gospel of the 4 th Sunday of Luke) When I was a young priest, I said to my Spiritual Father one day that I was getting frustrated because I didn’t see quick results from my work. I guess I expected to give sermons and see people running up to me and saying, “Father, I finally get it.” When I didn’t get this, I quickly got discouraged. My Spiritual Father said to me “Imagine that you have a big bag of seed. Every day you get up and walk down a path and throw the seed. You don’t get to turn around and see if the seed grew. You don’t even get to walk down the path again. Every night, when you are tired, you put the bag down and sleep, and the next day you get up and start throwing the seed again. Your job is to throw the seed; not watch it grow. If you take comfort in doing your job, you will be a lot more fulfilled. Just throw the seed, that’s all God expects.” He was right. I now focus on throwing the seed, and not whether it grows. And the reason is because the seed can only grow in the fertile soil of a good heart. I can’t control hearts, only throwing seed into them. I’ve learned over the years that my job is to “create an environment which encourages people to grow in their faith.” I can’t control the people growing in their faith, but I can control the environment I create. This is true not just for priests, but for many people. Parents create an environment which encourages their children to grow in faith, responsibility, maturity and fun. Teachers create an environment that encourages learning. Doctors and nurses create an environment that encourages healthy living. Let’s say I am sick and I am going to the doctor. The doctor prescribes medication so that I can heal. If I don’t take the medication and don’t get healed, that is not the doctor’s fault. The doctor can’t make me take the medication. The doctor can create the environment (in this case the proper prescription) which encourages healing. The healing in this case, rests on me, the patient, to follow the prescription. We’d probably all be a lot more satisfied in our jobs if we focused on creating environments that encourage things, rather than focusing solely on results. This is one practical application of this morning’s Gospel. The analogy of the seed and the sower is really applicable to the world today. The seed, as Jesus says, is the word of God. Each of us has the word of God sown into the soil of our hearts—at baptism, each Sunday at the Liturgy, and on our own in prayer. Some hearts are like the path—they have no dirt, no depth of spirituality. This analogy reminds me of the people who receive the seed at baptism and never really attend church, the see never takes root. Some hearts are like rock. They receive the word of God but there is no moisture, no love, no compassion, and so the seed doesn’t grow. Many hearts are like the thorns—They receive the word of God with great joy. But in time of temptation, they fall away. I feel like I am in this category at times. The Christian faith brings me great joy. But then in time of temptation, or even busy-ness, I “fall away.” Ideally, our hearts have good soil. They hear the word of God, accept it, internalize it, and live it. And from them, the Word spreads to others, it yields some results. In order to cultivate good soil, we need patience, we need consistency. This is why we pray often, why we worship, why we read scripture and why we seek to live out the Christian life on a daily basis. These things grow and make the soil fertile in our hearts. God has put His seed, His Word in us. He expects a return on His “investment” in us. Ideally His Seed in us should yield a “one hundredfold return.” Likewise, when we invest ourselves in God, we also hope for a return, eternal life. When our soil yields a positive return, we are well on our way there. There is one more lesson from today’s parable, which comes from Luke 8:9-10. When the disciples asked Jesus what the parable meant, He answered them “To you it has been given to know the secrets of the kingdom of God; but for others they are in parables, so that seeing they may not see, and hearing they may not understand.” A parable is a story with a hidden meaning and a life application. The “secrets” or “ mysteries” ( The Greek word in Luke 8:10 which is translated as “secrets” is “mysteries” which is the same word we use in the Orthodox Church for sacraments. We call the sacraments the “ mysteria,” or “mysteries.”) of God are revealed to us in prayer and the sacraments. There are many who “see but do not see,” who “hear but don’t understand.” To the person who has never attended the Divine Liturgy, as an example, they see an elaborate production, a priest wearing vestments, an ornate church, altar boys milling around, and a choir singing. However, to the devout worshipper, the Divine Liturgy is the Kingdom of God revealed in the here and now. This is why the Divine Liturgy is the ultimate parable. Prayer is also a parable. To the person who does not pray, prayer seems to be a person talking to himself or herself. To the person who is fervent in prayer, prayer is spiritual intimacy with God. How we experience prayer, Liturgy and the other mysteries of God depends on the soil we are cultivating in our hearts. The soil in our hearts is cultivated through patience, consistency, and being in an environment that encourages good soil—personal prayer and study, and belonging to an encouraging church community. It is also cultivated through a disciplined life that doesn’t allow the thorns and cares of life to choke it out. Going back to the beginning of this reflection, creating an environment in your life that helps you receive the seed and grow it will allow the seed to grow in you. Throwing the seed to others, regardless of whether it grows or not, is part of our role as Christians. We are to be cultivators of seed, as well as sowers. First, we cultivate, then we sow. And if we are giving our best to do both, this is what pleases God. For He crowns not success, but effort. When the holy Fathers had assembled all of the science of the soul, with the divine Spirit they exampled all things synodally, and inscribed the divine and all-blessed Symbol, as if God Himself had written it. Therein they lucidly and most truly teach that the Logos is, without beginning and of one essence with the One who engendered Him. Teaching thus, these famous and truly happy godly-minded men are clearly faithfully following that which the Apostles taught. (From the Praises of the Sunday of the Holy Fathers of the 7 th Ecumenical Council, Trans. by Fr. Seraphim Dedes) Seek environments that encourage you to grow in your faith. Create environments that encourage others to grow in theirs. The post The Parable of the Sower appeared first on OCN .