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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Θεοτόκος – Η μετά Θεόν θεός

ohne Namen · Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) · 2026-10-10 · Quelle

Demut · tragend Wissen · tragend Geduld

Die Gottesgebärerin Maria nimmt in der orthodoxen Theologie eine einzigartige Stellung ein: Sie ist nach Gott die höchste geschöpfliche Person, die sich mit Gott nach Wesen und nicht nur nach Tätigkeit teilt, und deren Person das Mysterium der göttlichen Ökonomie begründet.

Gott teilt sich mit seinen Geschöpfen nach Tätigkeit. Nur mit der Herrin Gottesgebärerin teilte er sich nach Wesen, was sie zum cherubischen Thron machte.

Der Text stellt die Person der Gottesgebärerin Maria aus orthodoxer theologischer Sicht dar und stützt sich dabei vor allem auf Zitate des heiligen Gregorios Palamas sowie auf weitere Kirchenväter wie Johannes Damaskenos, Nikodimos den Hymnenmeister, Johannes Chrysostomos, Symeon den neuen Theologen und Andreas den Kreter. Die zentrale Behauptung lautet, Maria sei nach Gott die höchste geschöpfliche Person, die unmittelbar nach der Dreifaltigkeit steht und eine einzigartige Stellung in der Heilsgeschichte einnimmt. Der Text verknüpft ihre Person mit dem trinitarischen und christologischen Dogma, insbesondere mit der Menschwerdung Christi, der sie ihr menschliches Fleisch gab und dafür den Heiligen Geist. Zahlreiche alttestamentliche Typen wie die Zange, der brennende Dornbusch und die Taubenküken werden als Vorfiguren Marias gedeutet. Ihre asketische Lebensweise, ihre Demut, ihr prophetisches Charisma und ihre ununterbrochene geistige Betätigung werden als Vorbilder dargestellt. Die Einschlafung und Himmelfahrt Marias werden als Mysterium beschrieben, das den menschlichen Verstand übersteigt. Der Text richtet sich an die orthodoxe Gemeinde und dient der theologischen Unterweisung und Andacht.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen (erschlossen)
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 6,6-7 · Ex 3,2 · Lev 12,8 · Lk 1,48

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
1 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 3, jetzt 1, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Gottesgebärerin – Die nach Gott Göttliche Gottesgebärerin 11.10.2026 Sabbas Alexandrou, Theologe Der heilige Gregorios Palamas, indem er die Größe und die Bedeutung der Person der Herrin Gottesgebärerin betont, spricht: „Diese nun ist nach Gott Göttliche, die die Zweitplatzierungen der Dreifaltigkeit hat, die unmittelbar die Fülle aller Gaben von Gott empfängt." Unmittelbar, nach dem dreieinigen Gott, ist für uns Orthodoxen die Person der Herrin Gottesgebärerin, die, nach dem heiligen Gregorios, „der Gesamtheit der Charismen des Heiligen Geistes würdig gemacht wurde". Darüber hinaus, nach dem heiligen Gregorios wiederum, war sie die Erste, die den Auferstandenen Christus zu sehen würdig wurde. Er betont ferner: „Denn das Evangelium der Auferstehung des Herrn, die Erste aller Menschen, wie es auch angemessen und gerecht war, die Gottesgebärerin vom Herrn empfing, dass sie die Erste aller Menschen den Auferstandenen sah und der Göttlichen Seine Rede genoss." Ihr ganzes Leben, nach dem heiligen Gregorios Palamas, war ein asketisches und ringendes Leben um die Rettung der Welt. Er vermerkt diesbezüglich: „Die Allheilige zeigte ein asketisches und äußerst ringendes Leben um die Rettung der Welt." Aus genau diesem Grund, nach diesem führenden Vater des Ostens, „ist sie die heilige Ehrfurcht der ganzen Schöpfung und das rettende Heilmittel unseres Geschlechts". Zahllose Ereignisse des Alten Testaments veranschaulichten deutlich die Person unserer Allheiligen. So, beispielsweise, nach dem heiligen Gregorios, veranschaulichte die Zange, die der Engel Seraphim benutzte, wie es im Buch des Propheten Jesaja überliefert ist, deutlich die Herrin Gottesgebärerin, die in sich das Feuer der Göttlichkeit empfangen würde, ohne zu verbrennen. „Wer weiß nicht, dass die Zange wie die Jungfrau war, die in sich das göttliche Feuer empfangen hat." Dasselbe gilt für den brennenden Dornbusch, von dem im Buch der Exodus die Rede ist. Auch die Taubenküken, die als Opfer der Weihe der männlichen Kinder dargebracht wurden, wie es im Levitikus überliefert ist, veranschaulichten ebenfalls die Herrin Gottesgebärerin. „Die Taubenküken, unehelich geborenen sein, veranschaulichten deutlich die Jungfrau und den aus ihr Geborenen." Außerdem, derselbe Vater des Ostens, indem er theologisch den Namen der Jungfrau analysiert, vermerkt, dass der Name Mariam als Herrin gedeutet wird. Herrin also ist unsere Allheilige, weil sie über alle Wesen herrscht und weil sie Quelle und Wurzel unserer geistlichen Freiheit ist. „Der Name der Jungfrau Mariam ist, und dieser wird als Herrin gedeutet. Herrin ist die Jungfrau, nach der Würde, als Herrin über alle und als Quelle und Wurzel unserer Freiheit." Der Heilige vermerkt deutlich, dass die Herrin Gottesgebärerin das prophetische Charisma hatte, wie es im Lukasevangelium zu sehen ist. Sie prophezeite, dass alle Generationen der Menschen sie in allen Zeitaltern selig preisen würden; „Siehe, denn von nun an werden mich selig preisen alle Generationen." Der Heilige unterstreicht wiederum ihr prophetisches Charisma: „Dass aber die Jungfrau, prophetisches Charisma habend, dies dem Willigen darlegen wird, ist das im Evangelium Lied derselben zu Gott." Eine furchtbare Person also, im theologischen Sinne, ist die Herrin Gottesgebärerin. Sie war ein Vorbild der Wachsamkeit und hatte den Verstand ihr dauerhaft der ununterbrochenen geistigen Gebet gegeben, während sie zugleich die nach Gott Stille erlebte. „Die Jungfrau findet die Heilige Stille als Führerin. Stille, die des Verstandes und der Welt Ruhe. Die Vergessenheit aller und das Geheimnis der Oberen, verband sie den Verstand mit der Wendung zu sich selbst und dem göttlichen ununterbrochenen geistigen Gebet." Außerdem, nach dem heiligen Gregorios und gewiss auch gemäß allen Vätern der Kirche, „Gott teilt sich mit seinen Geschöpfen nach Tätigkeit. Nur mit der Herrin Gottesgebärerin teilte er sich nach Wesen, was sie zum cherubischen Thron machte." Deshalb behaupten die gotttragenden Väter, dass es drei Arten der Anbetung gibt: dem Gott gegenüber kultische, den Heiligen gegenüber ehrende und der Herrin Gottesgebärerin gegenüber dienende. Der heilige Nikodimos der Hymnenmeister wiederum wird uns von seiner Seite aus darüber informieren, wie die Person und das gesamte Wirken mit dem trinitarischen Dogma zusammenhängen. So erhielt unsere Allheilige gemäß dem Heiligen vom Gott Vater Kraft, vom Gott Wort Weisheit, um zu erkennen und den Himmel mit der Erde zu versöhnen, und vom Heiligen Geist die gute Fröhlichkeit. Gemäß den theophoren Vätern vertritt die Herrin Gottesgebärerin nicht einfach beim Gott für uns Fürsprache, sondern rettet auch selbst in Bezug auf das christologische Dogma. Der heilige Nikodimos der Hymnenmeister, der diese Position begründet, bemerkt: „Christus ist ein ewiger Schuldner gegenüber der Gottesgebärerin, denn er hat von ihr etwas geliehen, das er nie zurückgegeben hat, nämlich sein menschliches Fleisch.“ Darüber hinaus informiert uns der Heilige, indem er ihre Größe und Heiligkeit betont: „Wenn die neun Chöre der Engel aus den Himmeln gestürzt und zu Dämonen würden, wenn alle Menschen böse würden, wenn alle Geschöpfe: Himmel, Gestirne, Priester, Tiere, vom Gott abfallen würden, alle Übel der Geschöpfe, verglichen mit der Fülle der Heiligkeit der Gottesgebärerin, vermöchten den Gott nicht zu traurig zu machen. Nur die Herrin Gottesgebärerin wäre imstande, ihn in allem zu erfreuen.“ Außerdem hängt gemäß dem heiligen Johannes dem Damascener, wie natürlich auch gemäß allen Vätern der Kirche, ihre Person mit dem Plan der göttlichen Ökonomie für die Rettung der Menschen zusammen. Der heilige Vater betont: „Zu Recht und in Wahrheit nennen wir dich, heilige Maria, Gottesgebärerin, denn dieser Name begründet das Mysterion der Ökonomie.“ Erstaunt der heilige Vater vor ihrer Größe, wird er betonen, dass niemand sie so preisen kann, wie es ihr zusteht. Der Heilige schreibt: „Keiner der Menschen wird imstande sein, die Gottesgebärerin nach ihrem Wert zu preisen, und selbst wenn zehntausend Zungen zusammenträten, würden sie nicht zu den gebührenden Lobpreisungen gelangen, denn alles steht ihr über den Maßstäben der Lobpreisungen.“ Außerdem preist der heilige Augustin ihre Größe und erwähnt: „Diese drei Dinge konnte der Gott trotz seiner Allmacht nicht vollkommener tun: die Menschwerdung des Wortes, die Herrlichkeit der Gerechten und die Größe der Herrin Gottesgebärerin.“ Darüber hinaus ist es erwähnenswert, dass auch der heilige Johannes Chrysostomos, ebenfalls erstaunt vor ihrer Größe, in einer ausgezeichneten Rede, die „Rede zur heiligen Jungfrau" überschrieben ist, erwähnt: „Nichts in der Welt ist wie die Gottesgebärerin Maria. Untersuche, o Mensch, die gesamte Schöpfung mit deinem Verstand und sieh, ob es etwas Gleiches oder Größeres als die heilige Gottesgebärerin Jungfrau gibt. Durchsuche die gesamte Erde, betrachte das Meer, untersuche sorgfältig die Luft, erforsche mit deinem Verstand die Himmel, bedenke alle unsichtbaren Mächte und sieh, ob es ein anderes solches Wunder in der gesamten Schöpfung gibt. Es gibt keines.“ Dieselbe Vater der Orthodoxie, der ihre Tugend der Demut preist, die die Herrin Gottesgebärerin schmückte, erwähnt: „Denn wunderbar ist die Jungfrau, und die Tugend derselben zeigt Lukas, indem er sagt, dass sie sich nicht sofort hervortat, als sie den Gruß des Erzengels hörte, noch das Gesagte annahm." Sie wurde weder von Freude noch von Stolz ergriffen, als sie die lobpreisenden Worte des Erzengels an sie hörte, sondern hörte sie, als wären sie für jemand anderen bestimmt. So viel Demut hatte sie. Außerdem, auch der heilige Symeon der neue Theologe, erfüllt von Staunen vor ihrer Person und betonend, dass sie mit der Geburt Christi die Ursache der geistigen Wiedergeburt der Menschen wurde, bemerkt: „Im Paradies wurde aus einem Mann eine Frau, die Mutter aller war, die von der Erde geboren wurden, in der Kirche der Gläubigen aber wurde aus einer Frau ein Mann, Christus der Gott, geboren, der Anfang aller, die geistlich wiedergeboren werden." Derselbe wiederum erwähnt in einem anderen Zusammenhang, dass Christus von ihr sein menschliches Fleisch nahm, ihr aber die Gnade des Heiligen Geistes darbrachte. Der heilige Vater sagt darüber: „Der Gott Wort nahm Fleisch von der Gottesgebärerin und gab dafür den heiligen Geist und lebte damit ihre unsterbliche Seele auf, indem er sie aus dem Tod auferweckte." Außerdem wird von seiner Seite her der heilige Andreas der Kreter betonen, dass sie während der Einbringung in den Tempel Salomos ununterbrochen für die Heilung der Welt gebetet habe und dass durch ihre Kniebeugen der Boden Vertiefungen bekommen habe. „Auf diesem Zion die Kniebeugen der heiligen Knie des allheiligen Leibes, die auf den Boden gerichteten Platten bewahren noch die Vertiefung." Vielmehr, nach dem heiligen Gregorios Palamas, habe sie während ihres Aufenthalts im Tempel Salomos Engel ernährt. „Sie verbrachte viele Jahre im Heiligtum, wo sie durch die Fürsorge der Engel mit verborgener Nahrung versorgt wurde." Schließlich stellt ihre Einschlafung für die gotttragenden Väter ein Mysterium dar, das der menschliche Verstand nicht fassen kann. Mit dieser Überlegung fragt der heilige Damoskinos: „O, wie wird die Quelle des Lebens durch den Tod zum Leben geführt?" Eine furchteinflößende Gestalt ist also unsere Allheilige, denn selbst der Tod fürchtete sich, als er sie sah. Der heilige Vater sagt wiederum: „Wie wird die Verwesung des lebendig machenden Leibes wagen? Auch der Tod, dies erblickend, hat sich gefürchtet." Außerdem betont der heilige Gregorios Palamas, wie großartig ihre Einschlafung aus heilsgeschichtlicher Sicht ist: „Wenn der Tod des Gerechten vor dem Herrn ehrwürdig ist, wie viel mehr der der Heiligen der Heiligen, durch die die Heiligung für alle Heiligen geworden ist." Was nun die Tatsache ihrer Einschlafung und auch ihrer Verklärung betrifft, so erwähnt der heilige Gregorios Palamas: „Der Christus, der Abschieds-Ehrung seiner Mutter darbringend, legte ihren Geist in seine Hände, und nicht viel später auch ihren beigesellten Leib in die Himmel überführt." So also, durch ihre Verklärung, wohnt die Herrin Gottesgebärerin in den Himmeln, denn nach der Theologie des heiligen Gregorios Palamas sind diese das ihr gebührende Wohnhaus und ihr Königreich. „Jetzt die Himmel habend als ihr gebührendes Wohnhaus, als ihr zustehendes Königreich." Ihre Einschlafung ist nicht mit Trauer verbunden, sondern mit Freude, denn in den Himmeln sorgt sie beständig für unsere Heilung. So also betet das gläubige Volk des Herrn, anlässlich ihrer Einschlafung, kniend zu ihr: „Überheilige Gottesgebärerin, errette uns." Quelle: Savvas Alexandrou, Theologe – Leiter des Büros der Orthodoxen Bekenntnis der Heiligen Metropolis von Lemesos, Zeitschrift „Paraklesis", Vierteljährliche Ausgabe der Heiligen Metropolis von Lemesos, Heft 126, S. 21-23, Mai-August 2026.
Wortlaut im Original
Θεοτόκος – Η μετά Θεόν θεός Θεοτόκος 11.10.2026 Σάββας Αλεξάνδρου, Θεολόγος Ο άγιος Γρηγόριος ο Παλαμάς τονίζοντας το μεγαλείο και τη σπουδαιότητα του προσώπου της Κυρίας Θεοτόκου αποφαίνεται: «Αυτή ουν έστιν θεός μετά Θεόν, τα δευτερεία της Τριάδος η έχουσα, η αμέσως δεχομένη των εκ Θεού δωρεών το πλήρωμα όλον». Ευθύς, μετά τον Τριαδικό Θεό είναι για μας τους Ορθοδόξους το πρόσωπο της Κυρίας Θεοτόκου, η οποία, κατά τον άγιο Γρηγόριο, «ηξιώθη συλλήβδην των χαρισμάτων του Άγιου Πνεύματος». Πέρα απ’ αυτό, κατά τον άγιο Γρηγόριο και πάλι, πρώτη αυτή αξιώθηκε να δει τον Αναστημένο Χριστό. Τονίζει ακόμη: «Το γαρ Ευαγγέλιον της Αναστάσεως του Κυρίου, πρώτη πάντων ανθρώπων, καθάπερ και προσήκον υπήρχεν και δίκαιον, η Θεοτόκος παρά Κυρίου εδέξατο, ότι αύτη πρώτη πάντων ανθρώπων τον Αναστάντα είδεν και της Θείας Αυτού ομιλίας απήλαυσεν». Όλος ο βίος της, κατά τον άγιο Γρηγόριο τον Παλαμά, ήταν βίος ασκητικός και εναγώνιος για τη σωτηρία του κόσμου. Αναφέρει σχετικά: «Η Παναγία επεδείξατο βίον ασκητικόν και άκρως εναγώνιον διά την του κόσμου σωτηρίαν». Γι’ αυτόν ακριβώς τον λόγο, κατά τον κορυφαίον αυτόν Πατέρα της Ανατολής «αυτή έστιν το ιερόν σεμνολόγημα απάσης της κτίσεως και το σωστικόν φάρμακον του γένους ημών». Πλείστα όσα γεγονότα της Παλαιάς Διαθήκης σαφώς προεικόνιζαν το πρόσωπο της Παναγίας μας. Έτσι, παραδείγματος χάριν, κατά τον άγιο Γρηγόριο, η λαβίδα πού χρησιμοποίησε ο άγγελος Σεραφείμ, όπως κατατίθεται στο βιβλίο του Προφήτη Ησαΐα, σαφώς προεικόνιζε την Κυρία Θεοτόκο πού θα συλλάμβανε μέσα της, χωρίς να καεί, το πυρ της θεότητος. «Τις ουκ οίδεν ότι η λαβίς ην ως η Παρθένος ήτις συνέλαβεν εν εαυτήτο θείον πυρ». Το ίδιο και η καιομένη βάτος για την οποία γίνεται λόγος στο βιβλίο της Εξόδου. Επίσης, οι νεοσσοί των περιστερών πού προσφέρονταν ως θυσία αφιερώσεως των αρρένων, όπως κατατίθεται στο Λευϊτικόν και αυτοί προεικόνιζαν την Κυρία Θεοτόκο. «Οι νεοσσοί των περιστερών απειρόγαμοι όντες, σαφώς προεδήλουν την Παρθένον και τον εκ ταύτης Τεχθέντα». Εξάλλου, ο ίδιος τούτος Πατέρας της Ανατολής, αναλύοντας θεολογικά το όνομα της Παρθένου, σημειώνει πώς το όνομα Μαριάμ ερμηνεύεται Κυρία. Κυρία λοιπόν είναι η Παναγία μας, διότι δεσπόζει όλων των όντων και γιατί είναι πηγή και ρίζα της πνευματικής μας ελευθερίας. «Το όνομα της Παρθένου Μαριάμ έστιν, τούτο δε Κυρία ερμηνεύεται. Κυρία η Παρθένος, κατά την αξίαν έστιν ως δεσπόζουσα πάντων και ως πηγή και ρίζα της ημών ελευθερίας». Ό Άγιος σαφώς αναφέρει ότι η Κυρία Θεοτόκος είχε το προφητικό χάρισμα, όπως αυτό φαίνεται στο κατά Λουκάν Ευαγγέλιο. Αυτή προφήτευσε πώς θα την μακάριζαν ανά τους αιώνες οι γενεές των ανθρώπων· «Ιδού γάρ από του νυν μακαριούσί με πάσαι αι γενεαί». Υπογραμμίζει και πάλιν ο Άγιος για το προφητικό της χάρισμα: «Ότι δε προφήτις προφητικήν χάριν έχουσα η Παρθένος τούτο παραστήσει τω βουλομένω η εν τω Ευαγγελίω ωδή ταύτης προς τον Θεόν». Φοβερό πρόσωπο, λοιπόν, με τη θεολογική έννοια, είναι η Κυρία Θεοτόκος. Υπήρξε πρότυπο νήψης και είχε τον νουν της διαρκώς δοσμένο στην αδιάλειπτη νοερά προσευχή, ενώ συνάμα βίωνε την κατά Θεόν ησυχία. «Η Παρθένος την Ιεράν ησυχίαν ευρίσκει χειραγωγόν. Ησυχίαν, την του νου και κόσμου στάσιν. Την λήθην των πάντων και μύστιν των άνω, συνήψεν τον νουν τη προς εαυτού στροφή και θεία αδιαλείπτω νοερά προσευχή». Εξάλλου, κατά τον άγιο Γρηγόριο και βέβαια σύμφωνα και με όλους τους πατέρες της Εκκλησίας, «ο Θεός κοινωνεί με τα κτίσματά Του κατ’ ενέργειαν. Μόνον με την Κυρίαν Θεοτόκον κοινώνησεν καθ’ υπόστασιν, πράγμα πού την κατέστησεν θρόνον χερουβικόν». Γι’ αυτό και οι θεοφόροι πατέρες υποστηρίζουν ότι υπάρχουν τρία είδη προσκύνησης, στον Θεό λατρευτική, στους άγιους τιμητική και στην Κυρία Θεοτόκο δουλική. Ό άγιος Νικόδημος ο Αγιορείτης πάλι, από την πλευρά τη δική του, θα μάς πληροφορήσει πώς το πρόσωπο και η όλη δράση της συνδέονται με το Τριαδικό δόγμα. Έτσι, κατά τον Άγιο, η Παναγία μας έλαβε από τον Θεό Πατέρα δύναμη, από τον Θεό Λόγο σοφία, για να γνωρίζει, να συμφιλιώνει τον ουρανό με τη γη και από το Άγιο Πνεύμα την αγαθή ιλαρότητα. Κατά τους θεοφόρους πατέρες, η Κυρία Θεοτόκος δεν μεσιτεύει απλά στον Θεό για μάς, αλλά σώζει και αυτό εν αναφορά προς το Χριστολογικό δόγμα. Ο άγιος Νικόδημος ο Αγιορείτης, αιτιολογώντας αυτή τη θέση, σημειώνει: «Ο Χριστός είναι αιώνιος χρεώστης προς την Θεοτόκον, διότι δανείσθηκε απ’ αυτήν κάτι πού δεν επέστρεψε ποτέ πίσω, την ανθρωπίνην σάρκα Του». Επιπρόσθετα, ο Άγιος, τονίζοντας το μεγαλείο και την αγιότητά της, μάς πληροφορεί: «Αν τα έννέα τάγματα των Αγγέλων ήθελον γκρημνισθει από τους ουρανούς και να γίνουσιν δαίμονες, αν όλοι οι άνθρωποι γινόντουσαν κακοί, αν όλα τα κτίσματα: ουρανός, φωστήρες, ιερείς, ζώα, ήθελον αποστατήσει από του Θεού, όλαι αι κακίαι των κτισμάτων, συγκρινόμεναι με το πλήρωμα της αγιότητος της Θεοτόκου, δεν ήδύναντο να λυπήσουν τον Θεόν. Μόνη η Κυρία Θεοτόκος θα ήτο ικανή να τον ευαρεστήσει κατά πάντα». Εξάλλου, κατά τον άγιον Ιωάννη τον Δαμασκηνό, όπως βέβαια και σύμφωνα με όλους τους πατέρες της Εκκλησίας, το πρόσωπό της συνδέεται με το σχέδιο της Θείας οικονομίας για τη σωτηρία των ανθρώπων. Επισημαίνει ο ιερός Πατήρ: «Δικαίως και αληθώς σέ την Αγίαν Μαρίαν, Θεοτόκον ονομάζομεν, τούτο γάρ το όνομα το μυστήριον της οικονομίας συνίστησιν». Έκθαμβος ο ιερός Πατήρ μπροστά στο μεγαλείο της θα τονίσει πώς κανείς δεν μπορεί να την εγκωμιάσει όπως ακριβώς της αξίζει. Γράφει ο Άγιος: «Ουδείς των ανθρώπων δυνηθήσεται κατ’ αξίαν ευφημήσαι την Θεομήτορα, ουδέ ει μύριαι συνέλθοιεν γλώσσαι εφίκοντο επαίνων καθηκόντων, πάντα γαρ αυτή υπέρκειται θεσμών εγκωμίων». Εξάλλου, ο Ιερός Αυγουστίνος, εκθειάζοντας το μεγαλείο της, αναφέρει: «Τα τρία ταύτα, παρά την παντοδυναμίαν Του, δεν θα μπορούσε να κάνει τελειότερον ο Θεός. Τη ενανθρώπησιν του Λόγου, την δόξαν των δικαίων και το μεγαλείον της Κυρίας Θεοτόκου». Επιπρόσθετα, αξίζει να τονισθεί πώς κι ο άγιος Ιωάννης ο Χρυσόστομος, ενεός και αυτός μπροστά στο μεγαλείον της, σε ένα έξοχον λόγο του που επιγράφεται «Λόγος εις την Αγίαν Παρθένον» αναφέρει: «Τίποτε στον κόσμον δεν είναι σαν την Θεοτόκον Μαρίαν. Εξέτασε, ω άνθρωπε, όλην την κτίσιν με τον λογισμόν σου και δες αν υπάρχει κάτι ίσον η μεγαλύτερον της αγίας Θεοτόκου Παρθένου. Γύρισε όλην την γην, παρατήρησε τη θάλασσα, εξέτασε προσεκτικά τον αέρα, ερεύνησε με τη διάνοια σου τους ουρανούς, σκέψου όλες τις αόρατες δυνάμεις και δες αν υπάρχει άλλο τέτοιο θαύμα σε όλη την κτίσιν. Δεν υπάρχει». Ο ίδιος αυτός Πατέρας της Ορθοδοξίας, εκθειάζοντας την αρετή της ταπείνωσης πού κοσμούσε την Κυρία Θεοτόκο, αναφέρει: «Και γαρ θαυμαστή η Παρθένος, την δε αρετήν ταύτης δείκνυσιν ο Λουκάς λέγων ότι ουκ ευθέως εαυτήν εξέχεεν, ως ήκουσεν του ασπασμού του Αρχαγγέλου, ουδέ εδέξατο το λεχθέν». Δεν κυριεύθηκε από χαρά ούτε από υπερηφάνεια, όταν άκουσε τα Εγκωμιαστικά λόγια του Αρχαγγέλου προς αυτήν, αλλά τα άκουσε σαν και να ήταν για κάποιον άλλον. Τόσην ταπείνωση είχε. Εξάλλου, κι ο άγιος Συμεών ο νέος Θεολόγος, έμπλεος θαυμασμού προς το πρόσωπό της και τονίζοντας πώς με τη γέννηση του Χριστού στάθηκε αιτία της πνευματικής αναγέννησης των ανθρώπων, παρατηρεί: «Εν τω Παραδείσω από ανδρός γυνή γέγονεν μήτηρ ούσα πάντων των από γης γεννηθέντων, εν δε τη των πιστών Εκκλησία από γυναικός, ανήρ Χριστός ο Θεός εγεννήθη, απαρχή πάντων των αναγεννομένων πνευματικώς». Ο ίδιος πάλιν, σε μια άλλη συνάφεια, αναφέρει πώς ο Χριστός πήρε απ’ αυτήν την ανθρώπινη σάρκα Του, όμως της πρόσφερε τη χάριν του Αγίου Πνεύματος. Λέει γι αυτό ο ιερός Πατήρ: «Έλαβε σάρκα ο Θεός Λόγος εκ της Θεοτόκου και έδωκεν αντ’ αυτής πνεύμα άγιον και εζωοποίησεν τούτω την υπεράμωμον ταύτης ψυχήν, αναστήσας αυτήν εκ θανάτου». Εξάλλου, από την πλευρά τη δική του, ο άγιος Ανδρέας ο Κρήτης θα τονίσει πώς κατά τα Εισόδιά της στον ναό του Σολομώντα ήταν συνεχώς προσευχόμενη για τη σωτήρια του κόσμου κι από τις γονυκλισίες της το δάπεδο έκανε βαθουλώματα. «Εν ταύτη τη Σιών τας κλίσεις των ιερών γονάτων του παναγίου σώματος, αι προς το έδαφος κατεστρωμέναι πλάκες διολύγιον ανακράζουσι». Μάλιστα δε, κατά τον άγιο Γρηγόριο τον Παλαμά, κατά τη διαμονή της στον ναό του Σολομώντα άγγελοι την έτρεφαν. «Διετέλη αυτή ενιαυτούς πολλούς εν τω ιερώ, ένθα χορηγία τροφής απορρήτου, δι’ αγγέλων επιστασίας». Τέλος, η κοίμησή της αποτελεί για τους θεοφόρους πατέρες ένα μυστήριο πού δεν μπορεί ανθρώπινος νους να χωρέσει. Μ’ αυτό το σκεπτικό, ο ιερός Δαμασκηνός διερωτάται: «Ω, πώς η πηγή της ζωής προς την ζωήν άγεται διαμέσου του θανάτου;». Φοβερόν πρόσωπον λοιπόν η Παναγία μας, αφού και ο θάνατος όταν την είδε φοβήθηκε. Λέει και πάλι ο ιερός Πατήρ: «Πώς η διαφθορά του ζωοδόχου κατατολμήσειεν σώματος; Ταύτη και προσβλέπων ο θάνατος δέδοικεν». Εξάλλου, ο άγιος Γρηγόριος ο Παλαμάς, τονίζοντας το πόσο σπουδαία είναι η κοίμησή της από σωτηριολογική άποψη, τονίζει: «Ει τίμιος εναντίον Κυρίου ο θάνατος του οσίου αυτού, πόσο μάλλον της των αγίων Αγίας, δι ης αγιασμός πάσι τοις αγίοις εγένετο». Μιλώντας δε για το γεγονός της κοίμησής της, αλλά και της μετάστασής της, ο άγιος Γρηγόριος ο Παλαμάς αναφέρει: «Ο Χριστός την εξόδιον αποδίδων τιμήν τη μητρί Αυτού, εν ταις χερσίν Αυτού εναπέθετο το πνεύμα αυτής μεθ’ ου πολύ δε και το σύζυγον ταύτης σώμα εις ουρανούς μετατίθεται». Έτσι, λοιπόν, με τη μετάστασή της η Κυρία Θεοτόκος κατοικεί στους ουρανούς γιατί, κατά τη Θεολογία του άγιου Γρηγορίου του Παλαμά, αυτοί είναι το κατοικητήριο πού της πρέπει και το βασίλειό της. «Νυν τους ουρανούς έχουσα πρέπον κατοικητήριον ως αυτή προσήκον βασίλειον». Η κοίμησή της δεν συνδέεται με τη λύπη αλλά με τη χαρά, γιατί στους ουρανούς διαρκώς μεριμνά για τη σωτηρία μας. Έτσι λοιπόν, ο πιστός λαός του Κυρίου, με αφορμή την κοίμησή της, γονυπετώντας δέεται προς αυτήν: «Υπεραγία Θεοτόκε, σώσον ημάς». Πηγή: Σάββας Αλεξάνδρου, Θεολόγος – Διευθυντής Γραφείου Ορθοδόξου Ομολογίας Ιεράς Μητροπόλεως Λεμεσού, Περιοδικό «Παράκληση», Τετραμηνιαία Έκδοσις Ιεράς Μητροπόλεως Λεμεσού, τεύχος 126ο, σελ. 21-23, Μάϊος-Αύγουστος 2026. …