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Theravada · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Kim Allen: Guided Meditation 2: Fullness and Strength

Kim Allen · Dharma Seed - Dharma Talks (Insight-/Vipassana-Tradition, Aggregator) · 2026-10-10 · Barre · Quelle

Geduld · Hauptbotschaft Wissen · tragend

Wer die Achtsamkeit des Körpers entwickelt, gewinnt eine innere Fülle und Stabilität, die den Geist vor Ablenkung und äußerer Beeinflussung schützt.

Wenn jemand die Achtsamkeit des Körpers entwickelt und kultiviert hat, kann Mara keine Gelegenheit oder einen Stützpunkt in ihm finden.

Der Text ist eine Anleitung für eine geführte Meditation zur Achtsamkeit des Körpers. Kim Allen verwendet das Bild eines leeren Wasserkrugs, das aus einer buddhistischen Abhandlung stammt, um zu erklären, wie ein Geist ohne körperliche Achtsamkeit anfällig für Ablenkung und Beeinflussung ist. Das Gegenbild ist der volle Krug, der nicht mehr gefüllt werden kann. Die Meditation führt die Hörerinnen und Hörer Schritt für Schritt in die Wahrnehmung von Gewicht, Haltung, Atem und Empfindungen im Körper. Ziel ist es, eine innere Stabilität und Fülle zu entwickeln, die als Schutz gegen äußere Einflüsse dient. Der Text verbindet lehrhafte Erläuterung mit konkreten Anweisungen zum Sitzen und Spüren. Es gibt keinen expliziten Bezug zur aktuellen Zeitlage, sondern den Fokus auf die unmittelbare meditative Erfahrung.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens (erschlossen)
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Abhandlung über die Achtsamkeit des Körpers

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
So werden wir uns für unser zweites gemeinsames Sitzen einrichten, das mehr Stille haben wird, je tiefer wir in das Sitzen hineingehen. Aber ich werde einige Worte sagen, die uns auf die neue Richtung vorbereiten, die wir einladen werden. So diese Abhandlung über die Achtsamkeit des Körpers spricht darüber, wie, wenn wir nicht mit dem Körper verbunden sind, wir nicht auf irgendeine Weise achtsam unserer körperlichen Erfahrung sind. Es besteht die Möglichkeit, dass Mara eine Gelegenheit oder einen Stützpunkt in uns finden wird. Das ist der verwendete Ausdruck. Mara sind die Kräfte der Ablenkung, des Wollens und Nicht-Wollens und des Phantasierens. So findet Mara einen Stützpunkt in einem Bild, das gegeben wird. Es ist das Bild eines leeren Kruges. Es heißt, nehme an, es wäre ein hohler, leerer Wasserkrug auf einem Gestell aufgestellt und eine Person käme mit einer Wasserversorgung. Könnten sie Wasser in den Krug gießen? Natürlich sagen die Mönche ja. Der Buddha sagt auch, wenn jemand die Achtsamkeit des Körpers nicht entwickelt und kultiviert hat, findet Mara eine Gelegenheit und einen Stützpunkt in ihm. So können wir das sehen. Der Geist ist beeinflussbar. Einfluss, Wasser, das einfließt. Wir sitzen friedlich und etwas kommt und füllt uns einfach. Es überflutet uns, wie ein leerer Krug unverteidigbar oder wehrlos gegenüber Wasser ist, das in ihn gegossen wird. So ist dies nicht die tiefsinnige Lehre über Leere. Dies ist leer wie in hohl, ohne Substanz, ohne sein eigenes Gewicht und seine Stärke. So wollen wir nicht, dass unser Geist so ist, und die Achtsamkeit des Körpers hilft uns, eine Stabilität, eine Stärke zu entwickeln, damit Mara keine Gelegenheit findet. So werden wir sitzen. Ihr sitzt bereits, aber die Aufmerksamkeit nach innen bringend, sanft atmend, vielleicht ein inneres Lächeln auf eure Erfahrung legend, um die Dinge ein wenig aufzulockern. Euer Gewicht mit dem Stuhl oder dem Kissen spürend, das Bewusstsein im Geist spürend, während wir unsere Aufmerksamkeit auf den Körper als Ganzes bringen. Beginnt damit, seine Substantialität zu spüren, das Gewicht eures Körpers. Sein Gewicht, eine gewisse Dichte darin. Dies ist das Erdelement im Kern des Körpers und das Fleisch, das sie umgibt. Und in der Haltung haben wir eine Geradheit des Körpers, Energie und Wirbelsäule, die den Körper bequem gerade hält. Es ergibt Sinn, dass, wenn ihr die Art kleiner Spannungen loslasst, die wir in den Schultern oder im Nacken oder im unteren Rücken halten, es eine Art Ausfüllen des Körpers gibt. Wenn diese Spannung sich löst, wird der Körper ein wenig größer und wenn ihr einatmet, dem Brustkorb erlaubend, vielleicht das Herz spürend, das sich ein wenig nach vorne im Körper bewegt. In der Klarheit der Haltung könnt ihr euch Bilder des Buddha vorstellen, die ihr gesehen habt. Buddha-Rupas haben oft eine markante Brust in einer aufrechten Haltung. Die Haltung des Buddha soll Vertrauen vermitteln und Stärke kommt von innen. Und wir können die Atembewegung der Luft hinein und heraus spüren. Erinnert uns daran, dass dies kein fester, starrer Körper ist. Sondern ein dynamischer. Er nimmt die Luft hinein und heraus, diese Energiefließung spürend, den Atem erlaubend, den Körper zu füllen und auszufüllen. Den Körper erlaubend, sich durch unzählige Empfindungen auszudrücken. Manchmal können sie wie Pixel sein oder wie ein Ozeanfeld. Die Empfindungen im Körper können dichter werden. Wenn die Kontinuität der Achtsamkeit zunimmt, besteht kein Bedarf, härter zu fokussieren. Einfach wie Berührung kontinuierlicher spüren. Wir können dies als dynamische Stärke spüren. Es fühlt sich wie Ganzheit oder Fülle im Körper an. In den Worten des Buddha, nehme an, auf einem Gestell aufgestellt, wäre ein Wasserkrug voll mit Wasser bis zum Rand, so dass Krähen daraus trinken könnten. Und eine Person käme mit einer Wasserversorgung. Diese Person könnte kein Wasser in den Krug gießen. So auch. Wenn jemand die Achtsamkeit des Körpers entwickelt und kultiviert hat, kann Mara keine Gelegenheit oder einen Stützpunkt in ihm finden. So schützt diese reiche Fülle der Empfindung den Geist, weiterhin achtsam des Körpers zu sein. Seine unzähligen Empfindungen, sein Kern aus Stärke und Aufrichtung, oder Fülle mit dem Atem, der hindurchfließt. Es ist eine Kunst, den Körper füllen zu lassen, ohne verspannt zu werden. Es ist möglich, den Atem zu verwenden, wenn dieses Gleichgewicht benötigt wird. Der Einatmung bringt mehr Fülle und Stärke. Und der Ausatmung ist wie ein Entlastungsventil. das jede Spannung löst, die sich möglicherweise angesammelt hat. In der Ganzheit ruhen, wenn ein Gefühl von Wohlbefinden im Körper aufkommt, was auch dann geschehen kann, wenn Schmerz oder Unbehagen vorhanden ist – offen für dieses Wohlbefinden sein. Lass es zur Fülle und zur heilsamen Stärke von Körper und Geist beitragen.
Wortlaut im Original
So we'll settle in for our second sit together that will have more silence as we get into the sit. But I'll say some words setting us up for the new direction we'll be inviting. So this discourse on mindfulness of the body talks about how when we are not connected with the body, we're not mindful of our physical experience in some way. There's the possibility that Mara will find an opportunity or a support in us. That's the phrase used. Mara being the forces of distraction, of wanting and not wanting and fantasizing. So Mara finds a support in one image that's given. It's the image of an empty jug. It says, suppose there were a hollow empty water jug set out on a stand and a person came with a supply of water. Could they pour water into the jug? Of course the monks say yes. The Buddha says so too when someone has not developed and cultivated mindfulness of the body, Mara finds an opportunity and a support in them. So we can see this. The mind is influenceable. Influence, water flowing in. We're sitting peacefully in something arrives and it just fills us in. It floods us like an empty jug is indefensible or defenseless against water being poured into it. So this is not the profound teaching on emptiness. This is empty as in hollow not having substance, not having its own weight and strength. So we don't want our mind to be like that and mindfulness of the body helps us develop a stability, strength so that Mara doesn't find an opportunity. So we'll sit. You're already sitting but bringing the attention inward, breathing gently, maybe putting an inner smile onto your experience just to lighten things up a bit. Sensing your weight with the chair or the cushion, sensing the awareness in the mind as we bring our attention to the body as a whole. Begin by sensing its substantiality, the weight of your body. It's heft, some density to it. This is the earth element at the core of the body and the flesh that surrounds them. And in the posture we have a straightness to the body, energy and spine that holds the body comfortably straight. It makes sense that as you release the kind of small tensions that we hold in the shoulders or the neck or the low back, there's kind of a filling out of the body. When that tension releases the body gets a little bigger and as you inhale, allowing the chest to feel maybe sensing the heart moving forward a bit in the body. In clarity in the posture, you may think of images of the Buddha that you've seen. Buddha Rupa's often have a prominent chest in an upright posture. Buddha's posture is meant to convey confidence and strength comes from within. And we can sense the breathing movement of the air in and out. Reminds us that this is not a solid fixed body. But a dynamic one. It takes the air in and out, feeling that energy flow, letting the breath fill and fill in the body. Letting the body express itself through myriad sensations. Sometimes they may be like pixels or like an ocean field. The sensations in the body can become more dense. As the continuity of mindfulness increases, there's no need to focus harder. Just people like touch more continuously. We can sense this as a dynamic strength. It feels like wholeness or fullness in the body. In the words of the Buddha, suppose, set out on a stand, there were a water jug full of water right up to the brim so that crows could drink from it. And a person came with a supply of water. That person could not pour water into the jug. So too. When anyone has developed and cultivated mindfulness of the body, Laura cannot find an opportunity or a support in them. So this rich fullness of sensation protects the mind continuing to be mindful of the body. Its myriad sensations, its core of strength and uprightness, or filament with the breath flowing through. There's an art to letting the body fill without getting tight possible to use the breath if that balance is needed. The in-breath brings more fullness and strength. And the out-breath is like a relief valve that releases any tension that may have accumulated. Resting in wholeness if there's any sense of well-being arising in the body which can happen even if there is pain or discomfort open to that well-being. Let it add to the fullness and wholesome strength of the body and mind.