Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Άγιος Φιλόθεος Κόκκινος, Σχεδόν αγνοημένη μεγάλη μορφή της Εκκλησίας!
ohne Namen ·
Pemptousia (Kloster Vatopedi, griechisch) ·
2026-10-12
· Quelle
Demut · tragend
Wissen · tragend
Gerechtigkeit
Philotheos Kokkinos war eine große kirchliche Gestalt, die die Hesychasmus-Bewegung kirchlich durchsetzte, und es ist eine Schande, dass er in der eigenen Tradition so wenig bekannt und geehrt ist.
Philotheos Kokkinos ist für die Hesychasmus-Bewegung das kirchliche Gegenstück zum Kaiser Johannes Kantakuzenos, denn, wie dieser ihn politisch durchgesetzt hatte, so hat er ihn kirchlich durchgesetzt.
Der Text würdigt den orthodoxen Heiligen Philotheos Kokkinos als eine große, aber beinahe vergessene Gestalt der Kirche. Er betont, dass Philotheos in mehreren wichtigen liturgischen und hagiographischen Sammlungen nicht oder kaum verzeichnet ist, obwohl seine Heiligkeit früh anerkannt wurde. Der Autor verweist auf die enge Verbindung Philotheos' mit der Hesychasmus-Bewegung und mit Persönlichkeiten wie Gregorios Palamas. Die Herkunft Philotheos' aus einer armen Familie und seine frühe Zeit als Diener eines Lehrers werden als Zeichen seiner Demut und asketischen Unterwerfung gedeutet. Der Text räumt ein, dass die Gründe für das Vergessen seiner Person unklar sind. Er zitiert eine Einschätzung, wonach Philotheos die Hesychasmus-Bewegung kirchlich durchgesetzt habe, ähnlich wie Kaiser Johannes Kantakuzenos sie politisch gestützt habe. Der Text schließt mit dem Appell, Philotheos besser zu kennen und entsprechend zu ehren, und nennt seine Gedenktage.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
- Was hilft dagegen?
-
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit (erschlossen)
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Philotheos Kokkinos besser kennen (innerlich)
- Philotheos Kokkinos entsprechend ehren (rituell)
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 2, künftig 0
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Heiliger Philotheos Kokkinos, eine beinahe vergessene große Gestalt der Kirche!
Heiligenkunde – Gestalten
12.10.2026
Dennoch scheint das Leben und das Wirken des heiligen Philotheos hinter diesen bekannten Büchern „verborgen" zu sein, oder sie offenbaren ihn uns in gewisser Weise, da sein eigenes heiliges Leben und Wirken weder im „Synaxarion" des heiligen Nikodemos des Athosmönchs noch im „Großen Synaxarion der Orthodoxen Kirche" verzeichnet ist.
Ihr werdet ihn auch nicht im „Menologion des Oktobers" und am elften Oktober, dem Tag seines Festes, finden.
Wir haben auch das „Synaxarion der Triodion" herangezogen, da er auch am fünften Sonntag der Fastenzeit geehrt wird, wie der Mönch Mose² angibt, aber auch dort findet sich keine entsprechende Erwähnung, ebenso wie im selben Band der Triodion und im „Synaxarion" des fünften Sonntags!
Wirklich sehr paradox!
Wir müssen darauf hinweisen, dass all dies geschieht, obwohl seine Heiligkeit sehr früh anerkannt wurde!
Diese scheint im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, während auch die für ihn verfasste Akathistos-Vesper verloren ging, aber auch das Datum seines Festes selbst!
So könnte man denken, dass sein Leben und Wirken nicht so bedeutend war… (Eine neue Akathistos-Vesper wurde erst am Ende des 18. Jahrhunderts zusammen mit einem ausführlichen Lebensbericht verfasst).
Was geschehen ist, kann vielleicht niemand uns genau erklären.
Was es auf sich hat, transkribiere ich aus der Vorstellung von Panagiotis Christou im „Heiligenlexikon von Thessaloniki": „Philotheos Kokkinos ist für die Hesychasmus-Bewegung das kirchliche Gegenstück zum Kaiser Johannes Kantakuzenos, denn, wie dieser ihn politisch durchgesetzt hatte, so hat er ihn kirchlich durchgesetzt."!
Tatsächlich!
Dies allein genügt, um vieles über diesen großen Heiligen und kirchlichen Mann zu verstehen oder zu vermuten! Wie natürlich auch vieles sagt, und seine geistige Verbindung mit den großen Heiligen Gregorios Palamas und Sabbas dem Vatopedin, dem um Christi willen Gezüngelten, die wir bereits erwähnt haben!
Und wenn seine Heiligkeit die Höhe seines Lebens und Wirkens darstellt, und die mittlere und vielfältige Leistung für die Kirche, so sehen wir auch die… Tiefe seines Lebens, das heißt, woher er kam.
Der weltliche Phokas Kokkinos stammte aus einer armen Familie und seine Mutter war jüdischer Herkunft, wie der Mönch Mose angibt. Außerdem erfahren wir aus beiden oben genannten Quellen, dass er Philologie bei dem Lehrer Thomas Magistros studierte, dessen Diener er auch war!
Ja! Ihr habt richtig gelesen, Diener! Offenbar, um seine Studiengebühren zu bezahlen!
Wie ihr versteht, wurde der arme Schüler neben seinem Lehrer in einer eigenartigen asketischen Unterwerfung des Lebens geübt, was ihm, wie es scheint, auch bei der entsprechenden monastischen Unterwerfung half. Auf diese Weise stieg er demütlich die breitere Leiter der Tugenden hinauf!
Und um den Gegensatz zwischen der „Tiefe" und der Höhe des Lebens und Wirkens des heiligen Philotheos zu betonen, zitieren wir den Satz, mit dem der selige Mönch, P. Mose, seinen Text beginnt:
„Es handelt sich um einen der hervorragendsten und produktivsten Oberhirten unserer Kirche und um einen der größten ökumenischen Patriarchen."
Folglich ist es eine Schande, dass wir ihn nicht besser kennen und ihn nicht so ehren, wie es ihm zusteht!
Er wird am 11. Oktober und auch am fünften Sonntag der Fastenzeit der Großen Fastenzeit geehrt.
Mögen wir seinen Segen haben!
1). Panagiotis Christou im „Heiligenlexikon von Thessaloniki" des Zentrums für Heiligenkundliche Studien der Heiligen Metropole Thessaloniki, Band II, Ausgabe der Heiligen Klöster Agia Theodora, Thessaloniki 1997.
2). Mönch Mose des Athos, „Der heilige Philotheos der Kokkinos" aus dem „Vatopedin-Synaxarion", Ausgabe der Heiligen Großen Klöster Vatopedi, Heilige Berg, 2007
Wortlaut im Original
Άγιος Φιλόθεος Κόκκινος, Σχεδόν αγνοημένη μεγάλη μορφή της Εκκλησίας!
Αγιολογία - Μορφές
12.10.2026
Εντούτοις, ο βίος και η πολιτεία του αγίου Φιλοθέου μοιάζει να «κρύβεται» πίσω από αυτά τα γνωστά βιβλία, ή μας τον φανερώνουν κάπως, αφού ο δικός του άγιος βίος και πολιτεία δεν είναι καταχωρημένος ούτε στον «Συναξαριστή» του αγίου Νικοδήμου του Αγιορείτη ούτε και στον «Μεγάλο Συναξαριστή της Ορθοδόξου Εκκλησίας».
Δεν θα τον βρείτε, επίσης, στο «Μηναίο Οκτωβρίου» και την ενδεκάτη Οκτωβρίου, την ημέρα, δηλαδή, της γιορτής του.
Καταφύγαμε και στον «Συναξαριστή του Τριωδίου», αφού τιμάται και την Ε’ Κυριακή των Νηστειών, όπως αναφέρει ο Μοναχός Μωυσής2, αλλά και πάλιν εκεί δεν υπάρχει αντίστοιχη αναφορά, όπως και στον ίδιο τόμο του Τριωδίου και το «Συναξάριον» της Ε’ Κυριακής!
Όντως πολύ παράδοξο!
Θα πρέπει να επισημάνουμε πως όλα αυτά συμβαίνουν, παρόλο που αναγνωρίστηκε πολύ νωρίς η αγιότητά του!
Αυτή, όπως φαίνεται, λησμονήθηκε μέσα στο διάβα του χρόνου, ενώ χάθηκε και η ακολουθία που γράφτηκε γι’ αυτόν, αλλά και η ίδια η ημερομηνία της γιορτής του!
Έτσι θα μπορούσε να σκεφτεί κανείς πως δεν ήταν και τόσο σημαντικός ο βίος και η πολιτεία του… (Νέα Ακολουθία γράφτηκε μόλις στα τέλη του 18ου αιώνα μαζί με εκτενή βίο).
Το τι συνέβη, ίσως, κανένας δεν μπορεί να μας το ερμηνεύσει επακριβώς.
Όσο για το περί τίνος πρόκειται αντιγράφω από την παρουσίαση του Παναγιώτη Χρήστου στο «Αγιολόγιο της Θεσσαλονίκης»: «Ο Φιλόθεος Κόκκινος είναι για τον ησυχασμό το εκκλησιαστικό αντίγραφο του αυτοκράτορος Ιωάννη Καντακουζηνού, διότι, όπως εκείνος τον είχε επιβάλει πολιτικώς, αυτός τον επέβαλε εκκλησιαστικώς.»!
Μάλιστα!
Αυτό και μόνον είναι αρκετό για να καταλάβουμε ή να υποψιαστούμε πολλά περί του μεγάλου αυτού αγίου και εκκλησιαστικού ανδρός! Όπως, φυσικά, πολλά λέει, και ο πνευματικός του σύνδεσμος με τους μεγάλους αγίους Γρηγόριο Παλαμά και Σάββα τον Βατοπαιδινό τον διά Χριστόν σαλό, που προαναφέραμε!
Και αν η αγιότητά του αποτελεί το ύψος του βίου και της πολιτείας του, και η μεσότητα η μεγάλη και πολυποίκιλη προσφορά στην Εκκλησία, ας δούμε και το… βάθος του βίου του, δηλαδή από πού ξεκίνησε.
Ο κατά κόσμον Φωκάς Κόκκινος καταγόταν από φτωχή οικογένεια και η μητέρα του ήταν εβραϊκής καταγωγής, όπως αναφέρει ο Μοναχός Μωυσής. Επίσης, μαθαίνουμε και από τις δύο πηγές που προαναφέραμε πως σπούδασε φιλολογία κοντά στον δάσκαλο Θωμά Μάγιστρο του οποίου υπήρξε και υπηρέτης!
Ναι! καλά διαβάσατε υπηρέτης! Προφανώς για να πληρώνει τα δίδακτρά του!
Όπως καταλαβαίνετε, ο φτωχός μαθητής ασκήθηκε πλάι στον δάσκαλό του σε μια ιδιόρρυθμη ασκητική υπακοή του βίου, πράγμα που, όπως φαίνεται τον βοήθησε και στην αντίστοιχη μοναχική υπακοή. Με τον τρόπο αυτό ανήλθε ταπεινά και την ευρύτερη κλίμακα των αρετών!
Και για να τονίσουμε την αντίθεση ανάμεσα στο «βάθος» και το ύψος του βίου και της πολιτείας του Αγίου Φιλοθέου παραθέτουμε την πρόταση με την οποία ο μακαριστός Μοναχός, π. Μωυσής αρχίζει το κείμενό του:
«Πρόκειται για έναν από τους επιφανέστερους και πολυγραφότερους αρχιερείς της Εκκλησίας μας κι έναν από τους μεγαλύτερους οικουμενικούς πατριάρχες».
Κατά συνέπεια είναι κρίμα να μην τον γνωρίζουμε και περισσότενα μην τον τιμούμε όσο του αξίζει!
Τιμάται στις 11 Οκτωβρίου, αλλά και την Ε’ Κυριακή των Νηστειών της Μεγάλης Τεσσαρακοστής.
Να έχουμε την ευχή του!
1). Παναγιώτης Χρήστου στο «Αγιολόγιον της Θεσσαλονίκης» του Κέντρου Αγιολογικών Μελετών Ιεράς Μητροπόλεως Θεσσαλονίκης, τόμος β’, έκδοση Ιεράς Μονής Αγία Θεοδώρας, Θεσσαλονίκη 1997.
2). Μοναχού Μωυσέως Αγιορείτη, ο «Άγιος Φιλόθεος ο Κόκκινος» από το «Βατοπαιδινό Συναξάρι», έκδοση Ιεράς Μεγίστης Μονής Βατοπαιδίου, Άγιον Όρος, 2007