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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Holy Mass at the Conclusion of the Meeting marking the 10th Anniversary of the Publication of the Apostolic Exhortation Amoris Laetitia (14 October 2026)

ohne Namen · Vatikan - Homilien von Papst Leo XIV. · 2026-10-14 · Vatikanstadt · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Geduld · tragend

Die Familie ist die erste und unersetzliche Schule der Liebe, in der durch Selbsthingabe, gemeinsames Gebet und Offenheit für das Leben die Freude der Liebe wächst und die Kirche als Gemeinschaft gestärkt wird.

Die Freude der Liebe, die Familien erfahren, ist auch die Freude der Kirche

Die Homilie feiert das zehnjährige Bestehen der Apostolischen Exhortation Amoris Laetitia und verbindet die liturgischen Lesungen des Tages mit deren pastoralen Leitlinien. Sie betont, dass die Freude der Liebe in der Familie zugleich die Freude der Kirche ist und dass Eheleute durch Selbsthingabe und Gnade im Bild der Dreifaltigkeit reifen. Der Text mahnt, dass Ehevorbereitung nicht auf Kurse vor der Trauung beschränkt werden darf, sondern von der Kindheit an in der Familie beginnen muss. Die Familie wird als erste Schule der menschlichen Zuneigung und als Hüterin der Offenheit für das Leben dargestellt. Es wird zur Wiederentdeckung des gemeinsamen Gebets und der Sakramente im Familienalltag aufgerufen. Zudem wird die eucharistische Kommunion des chaldäischen Patriarchen mit dem Papst als Zeichen der kirchlichen Einheit gewürdigt. Der Text schließt mit dem Gebet an die Heilige Familie von Nazareth.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem als Angenommener und Beschenkter beschrieben
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1 Kor 12,31–13,13 · Ps 100,5 · Joh 15,16 · Joh 15,12

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Ich werde nun die Homilie verlesen, die von Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. vorbereitet wurde. „Die Freude der Liebe, die Familien erfahren, ist auch die Freude der Kirche" (Papst Franziskus, Apostolische Exhortation Amoris Laetitia, 19. März 2016, 1). Mit diesen Worten begann Papst Franziskus vor zehn Jahren seine Apostolische Exhortation Amoris Laetitia. Heute, da wir die Eucharistie feiern, bringen wir dem Herrn die Früchte der Arbeit dar, die wir an diesem Dokument geleistet haben, und wir suchen, seine Reichtümer ins Herz zu nehmen und seine pastorale Leitung in die Praxis umzusetzen. In dieser Hinsicht bietet uns die Liturgie von heute mehrere Punkte zur Besinnung. In der ersten Lesung haben wir den „Hymnus an die Liebe" des heiligen Paulus gehört (vgl. 1 Kor 12,31–13,13). Im Kapitel 4 der Apostolischen Exhortation bildet dieser gleiche Text die Grundlage einer reichen Meditation über die Tugenden der christlichen Ehe, einer Vereinigung, die „affektiv… geistig und opferbereit" ist (Nr. 120), und ein Icon der Liebe Gottes (vgl. Nr. 121). Durch das Leben dieser Werte und mit Hilfe der Gnade wachsen die Eheleute Tag für Tag gemeinsam im Bild der Dreifaltigkeit. Beide Eheleute reifen auf ihre je eigene Weise und wachsen zugleich darin, einander ähnlicher zu werden, durch das „beständige Engagement, das ganze Leben gemeinsam zu teilen und zu gestalten" (Nr. 123). So ist die wahre Freude der Liebe eine allmähliche Vertiefung der Vereinigung, in der die Einzigartigkeit jedes Menschen durch die Selbsthingabe und die Gegenwart des anderen zur Blüte kommt. Darüber hinaus wandte sich der Apostel an eine Gemeinde, die reich an Gaben und Charismen war (vgl. 1 Kor 12,4–11), die jedoch in der Liebe reifen musste. Er erinnerte die Korinther daran, dass Menschen ohne Liebe, trotz all der Talente, die sie empfangen haben mögen, wie „ein lärmendes Becken oder eine klingende Pauke" sind (13,1), wie eine Stimme ohne Liebe, unfähig, ans Herz zu sprechen, abgeschnitten von anderen, fern, kalt und undurchdringlich. Nicht so sind wir gemacht, zu leben. Das responsorische Psalmlied ruft uns dies ebenfalls in Erinnerung, indem es uns das „Volk" und die „Herde" eines Gottes nennt, dessen „barmherzige Liebe für immer währt" und dessen Treue „von Geschlecht zu Geschlecht" reicht (Ps 100,5). Er ist ein Herr, der ohne Zurückhaltung liebt, der nie aufhört, uns zu suchen, sein Vertrauen in uns zu setzen und seine Freundschaft mit uns zu erneuern. Das ist die Liebe, zu der Amoris Laetitia uns einlädt, sie zum Fundament unserer Familien zu machen. Das ist die wahre Liebe, die wir auf besondere Weise den jungen Menschen, die sich auf die Ehe vorbereiten, beizubringen aufgefordert sind, indem wir sie über „die Bedeutung der Tugenden" unterweisen, unter denen der Keuschheit ein besonderer Platz eingeräumt wird, die „unersetzlich für das echte Wachstum der Liebe zwischen den Personen ist" (Nr. 206). Ehevorbereitungsprogramme, die in Pfarreien und pastoralen Gebieten gewissenhaft zu diesem Zweck entwickelt wurden, sind lobenswert. Doch solche Kurse allein sind unzureichend, denn sie müssen von einer Bildung in der Liebe vorausgegangen und gestützt werden, die das Wachstum einer Person von der Kindheit an begleitet. In dieser Hinsicht bemerkte Papst Franziskus, dass „das Lernen, jemanden zu lieben, nicht automatisch geschieht und auch nicht in einem Workshop kurz vor der Eheschließung gelehrt werden kann" (Nr. 208). Er erklärte: „Für jedes Paar beginnt die Ehevorbereitung mit der Geburt" (ebd.) und alles, was ein junger Mensch in der Familie erlebt, sollte dazu beitragen, diese Person fähig zu machen zu „einem vollen und endgültigen Engagement" (ebd.). Auf diese Weise wird die Liebe, die in der Familie lebt — mit ihren Momenten des Ringens, der Fehler und des Scheiterns, aber auch mit dem Wunder ihres unberechenbaren, alltäglichen Lebens — zur ersten Schule der menschlichen Zuneigung, zur ersten kostbaren und unersetzlichen Lehrzeit in der „Freude der Liebe". Aus diesem Grund sollten wir die Bemühungen so vieler Familien anerkennen und unterstützen, die ihre Berufung und Sendung Tag für Tag leben, ohne Aufsehen, aber zeitweise mit heldenhafter Treue. Sie bieten ein großzügiges und überzeugendes Zeugnis für die Worte Jesu, die wir im Evangelium gehört haben: „Ihr habt mich nicht erwählt, sondern ich habe euch erwählt und euch bestimmt, dass ihr gehet und Frucht bringt und eure Frucht bleibt" (Joh 15,16). Durch das Zeugnis von Eltern, Kindern, Großeltern, jungen Menschen und Älteren erreicht die Botschaft des Evangeliums von der Wahrheit und der Fülle des Lebens die Welt. Der Evangelist Johannes hat uns die einfache und klare Anweisung überliefert, die Jesus am Ende seines irdischen Lebens sprach: „Dies ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, wie ich euch geliebt habe" (Joh 15,12). Lasst uns sie in die Praxis umsetzen, damit wir als eine „Familie der Familien" (Amoris Laetitia, Nr. 87) wachsen können, in einer Atmosphäre gegenseitiger Fürsorge, die uns allen zugutekommt. So werden junge Paare ermutigt, wenn sie ihr Eheleben beginnen; Eltern werden Unterstützung finden, wenn sie den anspruchsvollen Herausforderungen der Erziehung ihrer Kinder und der Führung des Familienlebens gegenüberstehen; und ältere Menschen werden in ihrer Rolle als Zeugen der Weisheit und Tugend anerkannt und geschätzt, selbst wenn ihre körperliche Kraft nachlässt. Auch die Verletzlicheren oder diejenigen, die schwierige Umstände und Krisenmomente durchleben, werden Unterstützung und Ermutigung finden, umgeben von Zuneigung und geschützt vor Urteil und Vorurteil. Lasst uns daran erinnern, dass „die Familie, so verwundet sie auch sein mag, immer wieder von der Liebe her wachsen kann" (XIV. Ordentliche Generalversammlung des Bischofssynodes, Relatio Finalis, 10). Die Werte der Offenheit für das Leben und des Respekts vor dem Leben, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod, sind ebenfalls in dieser Liebe verwurzelt, die grundlegend für unsere Existenz und für unser Zusammenleben als Menschen ist. Die Familie ist die erste Hüterin dieser Werte, ein Leuchtturm für das Wohl der Menschheit. In dieser Hinsicht betonte Papst Franziskus, dass „keine Verbindung, die vorübergehend ist oder sich der Weitergabe des Lebens verschließt, die Zukunft der Gesellschaft sicherstellen kann" (Amoris Laetitia, 52). Die Welt hat keine Zukunft ohne starke Familien, die dem Geschenk der Kinder offenstehen und ihrer Erziehung und ihrem Wachstum Aufmerksamkeit schenken. Ich möchte eine weitere wichtige Einladung Jesu aus den Lesungen, die wir gehört haben, in Erinnerung rufen, dass wir den Vater „in meinem Namen" bitten (Joh 15,16). Diese Worte erinnern uns daran, dass die Familie ein privilegierter Ort des Gebets ist. Leider ist die Praxis, gemeinsam zu Hause zu beten — vor den Mahlzeiten, zu Beginn und am Ende des Tages oder an besonderen Anlässen — in vielen Teilen der Welt heute abgefallen. Amoris Laetitia erinnert uns daran, dass „auch der Bedeutung der Familienspiritualität, des Gebets und der Teilnahme an der sonntäglichen Eucharistie" (Nr. 223) Nachdruck gegeben werden sollte. Es empfiehlt ebenfalls, dass Familien sich „regelmäßig versammeln, um das Wachstum in ihrem geistlichen Leben und die Solidarität in den konkreten Anforderungen des Lebens zu fördern" (ebd.). Das gemeinsame Gebet und die Sakramente spielen eine lebenswichtige Rolle im Familienleben, weil sie die Herzen für das Wirken Gottes öffnen und es den Familien ermöglichen, gemeinsam Orte zu erreichen, die sie nie allein erreichen könnten. In der Tat sind sie eine feste Nahrung und ein heilendes Heilmittel. Ich ermutige daher alle dringend, diese Praktiken wiederzuentdecken und zu fördern. Liebe Brüder und Schwestern, mir selbst ist die Ehre zuteil geworden, diese Feier auf besonderen Auftrag Seiner Heiligkeit Papst Leo XIV. zu leiten, um öffentlich die kirchliche Gemeinschaft zu bezeugen, die Er Seiner Beatitude Paul III. Nona, Patriarch von Bagdad der Chaldäer, gewährt hat, der an dieser Eucharistie teilnimmt. Die Kommunion eines Patriarchen mit dem Nachfolger Petri erinnert an eine alte Praxis, die die Einheit im Glauben und in der Liebe zwischen einer patriarchalischen Kirche und dem Stuhl Roms bekräftigte — und damals auch unter den Kirchen selbst. Dies ist daher keine bloße Förmlichkeit, sondern eine lebendige Wirklichkeit, die ihren eigentlichen Grund aus der eucharistischen Kommunion bezieht, der Quelle und dem Höhepunkt der Einheit der Kirche in Christus. Eure Heiligkeit, Eure Anwesenheit hilft uns, unsere Identität als Kirche besser zu verstehen, die eine Gemeinschaft in Christus, dem Herrn der Kirchen verschiedener Riten und Traditionen, ist, in einer Einheit, die sich greifbar mit dem Nachfolger Petri ausdrückt. Wir versichern Euch der Zuneigung und des Gebets der gesamten katholischen Kirche für die Gläubigen, die Eurem pastoralen Dienst anvertraut sind, die lange geprüft wurden, aber standhaft und oft heldenhaft im Zeugnis ihres Glaubens an Jesus inmitten vieler Widrigkeiten bleiben. Liebe Brüder und Schwestern, lasst uns alle Familien und die ganze Kirche der Heiligen Familie von Nazareth anvertrauen und das Gebet, mit dem Papst Franziskus Amoris Laetitia (Nr. 325) schloss, erneut aufgreifen: Heilige Familie von Nazareth, schenke, dass auch unsere Familien Orte der Gemeinschaft und des Gebetes sein mögen, echte Schulen des Evangeliums und kleine häusliche Kirchen… Mögen Familien nie wieder Gewalt, Ablehnung und Spaltung erfahren; mögen alle, die verletzt oder skandalisiert wurden, bald Trost und Heilung finden… mache uns erneut bewusst die Heiligkeit und Unverletzlichkeit der Familie und ihre Schönheit im Plan Gottes. Jesus, Maria und Josef, höre unser Gebet gnädig an. Amen.
Wortlaut im Original
I will now read the homily prepared by His Holiness Pope Leo XIV. “The joy of love experienced by families is also the joy of the Church” (Pope Francis, Apostolic Exhortation Amoris Laetitia , 19 March 2016, 1). With these words, ten years ago, Pope Francis began his Apostolic Exhortation Amoris Laetitia . Today, as we celebrate the Eucharist, we offer to the Lord the fruits of the work we have carried out on this document, and we seek to take its riches to heart and put its pastoral guidance into practice. In this regard, today’s liturgy offers us several points for reflection. In the first reading, we heard Saint Paul’s “hymn to love” (cf. 1 Cor 12:31–13:13). In Chapter 4 of the Apostolic Exhortation, this same text provides the basis of a rich meditation on the virtues of Christian marriage, a union that is “affective… spiritual and sacrificial” (no. 120), and an icon of God’s love (cf. no. 121). Through living out these values, and with the help of grace, spouses grow together day by day in the image of the Trinity. Both spouses mature in their own distinctive ways, and at the same time grow to resemble one another through the “stable commitment to share and shape together the whole of life” (no. 123). Thus, the true joy of love is a gradual deepening of union, in which each person’s uniqueness blossoms through the gift of self and the presence of the other. Moreover, the Apostle was addressing a community rich in gifts and charisms (cf. 1 Cor 12:4-11), yet one that needed to mature in love. He reminded the Corinthians that persons without love, despite all the talents they may have received, are like “a noisy gong or a clanging cymbal” (13:1), like a voice without love, unable to speak to the heart, cut off from others, distant, cold and impenetrable. We were not made to live that way. The responsorial Psalm also calls this to mind by calling us the “people” and “flock” of a God whose “steadfast love endures for ever” and whose faithfulness extends “to all generations” ( Ps 100:5). He is a Lord who loves without holding back, who never ceases to seek us, place his trust in us and renew his friendship with us. This is the love that Amoris Laetitia invites us to make the foundation of our families. This is the true love that, in a particular way, we are urged to teach to young people preparing for marriage, instructing them about “the importance of the virtues,” among which a special place is given to chastity, which is “invaluable for the genuine growth of love between persons” (no. 206). Marriage preparation programs conscientiously developed for this purpose in parishes and pastoral areas are commendable. Yet such courses alone are insufficient, for they must be preceded and supported by an education in love that accompanies a person’s growth from childhood. In this regard, Pope Francis observed that “learning to love someone does not happen automatically, nor can it be taught in a workshop just prior to the celebration of marriage” (no. 208). He explained: “For every couple, marriage preparation begins at birth,” ( ibid . ) and everything a young person experiences within the family should help to make that person capable of “a full and definitive commitment” ( i bid . ). In this way, love lived within the family — with its moments of struggle, mistakes and failures, yet also with the marvel of its unpredictable, everyday life — becomes the first school of human affection, the first precious and irreplaceable apprenticeship in the “joy of love.” For this reason, we should recognize and support the efforts of so many families who live out their vocation and mission day by day, without fanfare, yet at times with heroic fidelity. They offer a generous and compelling witness to the words of Jesus we heard in the Gospel: “you did not choose me but I chose you. And I appointed you to go and bear fruit, fruit that will last” ( Jn 15:16). Through the witness of parents, children, grandparents, young people and the elderly, the Gospel’s message of truth and the fullness of life reaches the world. The Evangelist John handed down to us the simple and clear instruction that Jesus spoke at the end of his earthly life: “This is my commandment, that you love one another as I have loved you” ( Jn 15:12). Let us put it into practice, so that we may grow as a Church that is a “family of families” ( Amoris Laetitia , no. 87), in an atmosphere of reciprocal care that will benefit us all. Thus, young couples will feel encouraged as they begin their married life; parents will find support as they face the demanding challenges of raising their children and managing family life; and older people will be recognized and valued in their role as witnesses to wisdom and virtue, even as their physical strength wanes. Those who are more vulnerable, or who are experiencing difficult circumstances and moments of crisis, will also find support and encouragement, surrounded by affection and shielded from judgment and prejudice. Let us remember that “as wounded as the family may be, it can always grow beginning with love” ( XIV Ordinary General Assembly of the Synod of Bishops, Relatio Finalis , 10 ). The values of openness to life and respect for life, from conception to natural death, are also rooted in this charity, which is fundamental to our existence and to our life together as human beings. The family is the foremost guardian of these values, a beacon for the good of humanity. In this regard, Pope Francis stressed that “no union that is temporary or closed to the transmission of life can ensure the future of society” ( Amoris Laetitia , 52). The world has no future without strong families open to the gift of children and attentive to their education and growth. I would like to recall another important invitation from Jesus, in the readings we have heard, that we ask the Father “in my name” ( Jn 15:16). These words remind us that the family is a privileged place of prayer. Sadly, in many parts of the world today, the practice of praying together at home — before meals, at the beginning and end of the day, or on special occasions — has fallen away. Amoris Laetitia reminds us that “emphasis should also be given to the importance of family spirituality, prayer and participation in the Sunday Eucharist” (no. 223). It likewise recommends that families gather “regularly to promote growth in their spiritual life and solidarity in the concrete demands of life” ( ibid .) . Common prayer and the Sacraments play a vital role in family life because they open hearts to the action of God, enabling families to reach together places that they could never reach on their own. Indeed, they are a solid nourishment and a healing medicine. I therefore strongly urge everyone to rediscover and encourage these practices. Dear brothers and sisters, I myself have the honor of presiding over this celebration by special mandate of His Holiness Pope Leo XIV , in order to manifest publicly the ecclesiastical communion he has granted to His Beatitude Paul III Nona, Patriarch of Baghdad of the Chaldeans, who is participating in this Eucharist. A Patriarch’s communion with the Successor of Peter recalls an ancient practice that affirmed the unity in faith and charity between a patriarchal Church and the See of Rome — and, at that time, among the Churches themselves. This is, therefore not a mere formality, but a living reality that draws its very reason from Eucharistic communion, the source and summit of the Church’s unity in Christ. Your Beatitude, your presence helps us better understand our identity as the Church, which is a communion in Christ the Lord of the Churches of various rites and traditions, in a unity that is expressed tangibly with the Successor of Peter. We assure you of the affection and prayers of the entire Catholic Church for the faithful entrusted to your pastoral care, who have long been tested but remain steadfast and often heroic in bearing witness to their faith in Jesus amid many adversities. Dear brothers and sisters, let us entrust all families and the whole Church to the Holy Family of Nazareth, taking up once more the prayer with which Pope Francis concluded Amoris Laetitia (no. 325): Holy Family of Nazareth, grant that our families too may be places of communion and prayer, authentic schools of the Gospel and small domestic churches… May families never again experience violence, rejection and division; may all who have been hurt or scandalized find ready comfort and healing… make us once more mindful of the sacredness and inviolability of the family, and its beauty in God’s plan. Jesus, Mary and Joseph, Graciously hear our prayer. Amen.