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Alevitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Sıddık Doğan – The Story of a Folk Poet

Berlin Alevi Toplumu / Cemevi (AL TV Berlin) · Berlin Alevi Toplumu / Cemevi (AL TV Berlin) · 2026-10-14 · Berlin · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Hoffnung · tragend Wissen · tragend

Künstlerisches Schaffen und kulturelle Identität sind an die Herkunft und die Wurzeln gebunden; wer diese verliert, verdorrt, und politische Verfolgung kann diese Verbindung gewaltsam unterbrechen.

Selbst wenn die Äste eines Baumes den Himmel berühren, wenn man ihn aus der Erde reißt, in der seine Wurzeln stecken, verdorren die Äste. Deshalb muss man dorthin gehen und an dem Ort, in dem man seine Kindheit verbracht hat, Nahrung schöpfen.

Der Text ist ein Interview mit dem türkischen Volkspoesie-Künstler Sıddık Doğan, der 1955 in Adıyaman geboren wurde. Er beschreibt seine enge Bindung an seine Heimatregion und die Bedeutung der Wurzeln für sein künstlerisches Schaffen. Doğan erzählt, wie er ohne formellen Unterricht das Bağlama-Spiel erlernte und später bei TRT in Adana und Istanbul Programme machte. Er spricht über die politische Verfolgung nach dem Militärputsch 1980, seine Entlassung und Inhaftierung sowie seine Flucht nach Deutschland 1984. In Deutschland nahm er Kompositionsunterricht und begann am städtischen Konservatorium zu unterrichten. Der Text verbindet persönliche Lebensgeschichte mit der Geschichte der türkischen Volksmusik und der politischen Verfolgung von Künstlern.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Bedrängnis der eigenen Gemeinschaft von außen
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens (erschlossen)
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 3, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Mein lieber Lehrer Sıddık Doğan, willkommen. >> Willkommen, mein lieber İsmail Can. >> Danke, mein Lehrer. Im Jahr 1955 wurden Sie im Dorf Aşağı Nasırlı in Gölbaşı, Adıyaman, geboren. Auch Ihre Grund- und Mittelschulausbildung haben Sie >> in Gölbaşı absolviert. Wie stehen Ihre Beziehungen zu diesem Ort? Gehen Sie noch immer hin und her zwischen dem Dorf und Gölbaşı? >> Ja. Nun, ich glaube an Folgendes: Selbst wenn die Äste eines Baumes den Himmel berühren, wenn man ihn aus der Erde reißt, in der seine Wurzeln stecken, verdorren die Äste. Deshalb muss man dorthin gehen und an dem Ort, in dem man seine Kindheit verbracht hat, Nahrung schöpfen, diese Nahrung aufnehmen. Deshalb gehe ich immer hin. Wenn auch nicht jedes Jahr, so doch mindestens alle zwei Jahre >> gehe ich hin, durchstreife diese Berge, die Orte, die ich besucht habe, und erlebe meine Kindheit noch einmal. Ich sehe meine Verwandten und komme zurück. Das ist mir wichtig. >> Ja. Wie ist Gölbaşı? Ein kleiner Ort, oder? Sehr groß ist es nicht, wenig Bevölkerung. Ein kleiner Ort, aber beim Erdbeben ist dort wirklich viel passiert. Sehr groß ist es nicht, aber die Lage am Seeufer, nun, eigentlich ist es ein schöner Ort. Eine sehr schöne Stadt. Eine schöne Stadt war es, aber beim Erdbeben hat es sehr großen Schaden erlitten. >> Ja, ja. >> Denn dort ist der Boden aufgeschüttet, nun, in den Orten, die von den Bergen herabgespült werden, haben sie die Siedlungen nicht entsprechend angelegt, deshalb hat es, wie überall, sehr großen Schaden genommen. >> Hmm. Verstanden. Mein Lehrer, Sie sind in Gaziantep auf die Lehrerschule gegangen und anschließend in Diyarbakır am Lehrerseminar, Fachbereich Mathematik, abgestiegen. Danach haben Sie in der Region Adana an Mittelschulen und Oberschulen als Lehrer gearbeitet. Wie viele Jahre haben Sie in dieser Region als Lehrer gearbeitet? >> 8 Jahre habe ich gearbeitet. Mittelschule, Mittelschule, Oberschule, Lehrer. >> War es immer Adana? >> Ich war in Adana. Wie, war es sehr heiß? Im ersten Jahr, nun, das macht es. Es kommt einem etwas schwer vor. Danach gewöhnt man sich langsam daran. Besonders aus Diyarbakır, wo es minus 20 Grad hat, nach Adana zu kommen, >> natürlich, >> im ersten Jahr im Winter bin ich in einem kurzärmeligen Hemd herumgelaufen. Im zweiten Jahr habe ich langsam eine Jacke angezogen. Im dritten Jahr gewöhnt man sich langsam an das Klima. So formt sich der Körper nach einer Weile entsprechend. Ja. >> Also es gibt auch Menschen, die in den Polargebieten, in den Eiskappen leben. >> Ja. Es gibt auch Menschen, die in den arabischen Wüsten bei 50 Grad leben. Der Körper gewöhnt sich nach einer Weile daran. >> Genau so, mein Lehrer. Mein Lehrer, nun, wann sind Sie mit dem Bağlama und der Musik in Kontakt gekommen? Erinnern Sie sich? Als Sie zum ersten Mal das Bağlama in die Hand nahmen. >> Ich bin etwas spät mit dem Bağlama in Kontakt gekommen. Mit 13, 13, 14 Jahren gab es in unserer Umgebung niemanden, der Bağlama spielte. Der erste, der spielte, war ich in meiner Umgebung, in all diesen Dörfern. >> H >> Als ich langsam etwas besser spielen begann, nun, in zwei Häusern gibt es ein Pferd, im dritten gibt es unbedingt ein Bağlama, sie ziehen es. Und sie ziehen. Wenn es so nicht verbreitet ist, wie haben Sie dann mit diesem Geschäft angefangen? >> Nun, ich hatte einen Verwandten, nicht Verwandter, sondern ein sehr guter Freund meines Vaters. Er spielte. Er wohnte sehr weit weg, aber Ja, ja. >> Einmal im Jahr oder zweimal im Jahr kam er. Manchmal brachte er sein Bağlama mit, wenn er kam. Er spielte und sang, aber er sang regionale Sachen. Von dort kenne ich es. Besonders nachdem ich auf die Lehrerschule gegangen war, begann ich dort direkt zu spielen. Ich nahm so ein gebrochenes Saz, so die Hälfte fehlte vom Saz. Damit habe ich, mit dem Korken, Kopf und Augen zerkratzt, nun, gespielt. Später, nachdem ich nach Diyarbakır gegangen war, als ich dort mit professionellen Spielern nun in Kontakt kam, entwickelte es sich langsam. >> Haben Sie Unterricht bekommen, oder haben Sie es so von selbst, von sich aus? >> Nein, Unterricht habe ich nie bekommen. Nie habe ich Unterricht bekommen, also. Vielleicht ist er glücklicher. >> Nun, von jedem nimmt man etwas auf. Von jedem nimmt man etwas auf. Man beginnt, nach seiner eigenen Art etwas zu schaffen. Am >> aber am Anfang ist es natürlich schwer, wer anderen Unterricht hat, nun, was man in einem Jahr lernt, du ohne Unterricht erst in fünf Jahren entwickelst du dich, >> aber so oder so ging es. >> Ja, ja. >> Danach hatten Sie auch ein Abenteuer mit dem TRT Çukurova Radio. Dort haben Sie angefangen, ein Programm zu machen. Das muss wohl der Ort sein, an dem Sie zum ersten Mal professionelle Musik gemacht haben. >> Nun, nachdem ich nach Adana gekommen war, nachdem ich ins Innere von Adana gekommen war, nun, ich begann mit einem Chor, der bei der TRT ein Programm machte, mit dem Volkschor, Bağlama zu spielen. Nach einer Weile, nach 6 Monaten, nun, der Lehrer ging. Der Chor blieb auf mir liegen. Ich habe seit der Kindheit sehr viel Gedichte geschrieben. >> H >> nun, ich machte Sammlungen. Diese Sammlungen, alte Sammlungen, du auch Weißt du. Komm zu Pınara, damit du meine Sammlung nicht sehen kannst. >> H >> Komm von der Weide, meine Kohlebrille, von der Weide, also mit Adepe und so, zusammen mit ihnen, Çukurova, sagst du, nun, als Stadtviertel bin ich zur Prüfung gegangen. Danach habe ich bestanden. Danach habe ich mit den Programmen angefangen. H >> Das ist vorbei, sie waren zusammen mit TRT. Danach ging es weiter. Bis heute bin ich so ein Künstler der TRT. Regionalkünstler. Wenn ich will, mache ich Programme. >> Damals gab es das wohl kaum, oder? So viele, die spielen und singen, waren natürlich heute weit verbreitet, damals aber nicht. >> Besonders nach den 80ern, also, Arif Musağlu, Yavuz Topi, Sakarlı, die Gesprächskassetten-Serie war wirklich eine Kulturrevolution in der Türkei, die man meiner Meinung nach untersuchen muss. Hm. >> Eine Kulturrevolution gemacht. Also, junge Leute, die mit Scham das Bağlama in der Hand trugen, besonders unsere jungen Mädchen. Danach haben sie angefangen, das Bağlama auf den Rücken zu nehmen und in der Hand auf der Straße zu gehen. >> In dieser Zeit eine Kulturrevolution, besonders im Bereich der Volksmusik. >> Danach wurde es weit verbreitet. >> H. Ja. Sie haben sich schon in jungen Jahren für regionale Volkslieder begeistert. Nun, sie haben angefangen, sie zu spielen und zu singen. Wie Sie gesagt haben, haben Sie selbst schon in sehr jungen Jahren angefangen, Gedichte zu schreiben. >> Warum haben Sie sich so für diese regionalen Volkslieder interessiert? Nun, man wird zunächst in eine Region hineingeboren. Diese Region ist dein, äh, dein Boden, daraus entsteht sie. Diese Region hörst du seit der Kindheit. Diese Regionen hörst du von dem, von jenem. Das gibt dir etwas, äh, was ist das? Es schenkt dir Genuss. Hörvergnügen, Ohrvergnügen schenkt es dir. Nun, bis heute so. Wenn du die Volkslieder dieser Region hörst, so kocht dein Blut. Nun, in dem Sinne wirst du direkt hinein geboren. Zuerst die Familie, dann das Umfeld, dann das weitere Umfeld. In dem Sinne kommen sie natürlich zuerst in dein Ohr. Damit wächst man auf. >> Ja. >> Danach forscht man entsprechend. Die erste Komposition, die man macht, war in der Regel dem ähnlich. Später begann man allmählich, in Richtung einer etwas eigenständigeren Form zu gehen. >> Ja. Nun, diese regionalen Volkslieder haben Sie in Ihren Sack gesteckt und sind eigentlich nach Istanbul aufgebrochen. Dort sind Sie dann zu diesem TRT >> Radio gegangen. Nun, haben Sie sich beworben? Haben sie Sie gerufen? Wie war das? >> Zuerst habe ich im Çukurova-Radio mit Programmen angefangen. Danach haben sie mich in Istanbul zu Programmen gerufen. Zu Fernsehprogrammen haben sie mich gerufen. Nun >> danach ging es weiter. >> Istanbul, Ankara, nun, danach all diese Fernseh- und Radioprogramme, nun, gingen weiter. Ja. Hören wir nun ein Volkslied von Ihnen. Danach setzen wir unser Gespräch fort. >> Gut. [Musik] Die Worte und die Musik gehören mir. Das war in dem vorherigen Album ein Volkslied. Die Schwanen. Wann immer wir das Schwanen-Ding hören, so kocht etwas in einem Menschen auf und kommt. >> Stimmt. >> Auf dem Gipfel des Uc-Berges ist ein Schwanenruf. >> Die Worte und die Musik gehören mir. [Musik] >> [Musik] [Musik] [Musik] >> Auf dem Gipfel des Uc-Berges [singt] ist ein Schwanenruf. Niemand weiß, was dieser Schwan hat. Vielleicht hat er sich von seiner Geliebten getrennt, er hat Trauer, wieder. [singt] Du rufst klagend, mein Schwan. Wie ich rauchst du, mein Schwan. Vielleicht hat er sich von seiner Geliebten getrennt, er hat Trauer [singt] wieder klagend rufst du, mein Schwan [singt] wie ich rauchst du, mein Schwan >> [Musik] >> Ich würde dir Silberdrähte in die Hände legen, dir Honig in die süßen Lippen gießen. Hinter dir her von Land zu Land reisen [singt] wieder klagend. Rufst du [Musik] mein Schwan wie ich rauch. Rauchst du, mein Schwan, hinter mir her [singt] von Land zu Land reisen, wieder klagend rufst du [Musik] mein Schwan wie ich rauchst du [Musik] mein Schwan >> [Musik] >> Möge auf die Berge, auf denen du landest, kein Schnee fallen. Möge kein schmerzhafter Ort [singt] deinen Flügel berühren. Möge den, die dich traurig machen, keine Sonne aufgehen. [singt] Wieder klagend [murmelt] rufst du, mein Schwan. Wie ich rauchst du, mein Schwan. Möge den, die dich traurig machen, keine Sonne aufgehen, wieder klagend ruf, wie ich rauche, mein Schwan. >> Danke, Professor, Gesundheit für Ihr Herz. >> Danke. >> 1984 kamen Sie nach Deutschland. Nun, hier haben Sie vier Jahre Kompositionsunterricht genommen und danach haben Sie am städtischen Konservatorium mit dem Unterricht angefangen. Von jenem Tag bis heute unterrichten Sie noch. Weitermachen. Einerseits spiele und singe ich. Wiegenlieder, Albums, Konzerte, einerseits das Lehramt. Aber das Lehramt mag ich mehr. Den Kindern etwas zu geben, dass sie etwas erschaffen. >> Ich habe Sie damals auch genau in dieser Zeit kennengelernt, wenn ich mich nicht irre. Sie sind 84 gekommen. Also 85 oder so war ich das erste Mal da. Ich bin eine Zeitlang zu Ihrem Kurs gekommen, aber jetzt gleich, gleich werde ich die Bağlama abgeben >> ja. Sehr, oh [Gelächter] weil ich kein guter Student war, haben Sie mich rausgeschmissen. Das ist der Witz daran, aber ich war ohnehin kein guter Musiker, bin es jetzt immer noch. Also in einer geselligen Umgebung spiele und singe ich für mich selbst >> und das war's. >> Wie haben Sie sich beim Hierherkommen schwergetan, also in der Türkei, also TRT Çukurova, Radio Fernsehen, und dann plötzlich sind Sie hierhergefallen. Gab es eine Schwierigkeit? Die hat mich gewaltsam weggeschickt. [Gelächter] >> Ah, natürlich, Sie sind aus Zwang gekommen. >> Ja. Also so nach dem 12. September, wie jeder, wie viele Menschen, wie ein demokratischer Mensch. >> Ich, also dort, das begann besonders damit. Ich war im Lehramt bei TÖBDERDERD in der Verwaltung. >> Hm. >> An dem Jahrestag des Massakers von Kahramanmaraş haben wir die Lehrer zum Boykott aufgerufen. Danach haben sie uns alle entlassen. Zwei Monate haben sie uns ins Gefängnis gesteckt. >> Danach konnte ich nicht zurückkehren. Weitere Ermittlungen begannen. Außerdem hatte ich die Gründung eines Kinos gemacht. In der Südstaatsregion. >> H >> von dort die Ermittlung. Ich schrieb in der Yeni Adana Gazetesi, also jeden Tag, also jede Woche eine Kolumne. Über Kulturpolitik. Über das System. Als die Ermittlungen begannen, bin ich gegangen und kam hierher. Ich bin 10, 11 Jahre nicht hingegangen. >> H >> als ich hierhergekommen war, sagte ich, hier zu weinen und zu klagen hat keinen Nutzen. >> Hier lerne, hier entwickle dich weiter. Überall gibt es Möglichkeiten. Danach, also hier, nach diesem, nach dieser Ausbildung habe ich am Unterricht in der Schule hier angefangen. Es geht weiter. >> Also Sie waren, wie Sie sagten, nie untätig, haben immer so Saz-Kurse gegeben. Außerdem mit vielen Orchestern, darunter auch das Berliner Philharmonie-Orchester. >> In Berlin und in vielen Städten Europas haben Sie Konzerte gegeben. >> Also, wie war das? War es schön, also so ein >> mit einem Philharmonie-Orchester zusammen, dass Ihre Bağlama dabei war. >> Nun, nach dieser Ausbildung, also unsere Volkslieder, also sowohl die Volkslieder, die ich gemacht habe, als auch Allı Turnam, Kan Çiçekleri und viele andere Volkslieder, Ötme Bülbül, diese Volkslieder habe ich für das Orchester adaptiert. Hm. >> Also, danach unser 100-köpfiges Orchester, 40, 50 Personen, die meisten Deutsche, die restlichen Bağlamas, Chor. Also mit ihnen, hier, haben wir ziemlich viele Konzerte gegeben. Allı Turnam, ein Konzert gegeben. Danach, bei der Vereinigung Deutschlands, am Tag der Vereinigung, vor dem Reichstag ein großes Konzert gegeben. [kratzt sich im Hals] >> Filmorchester, meine Flamenco-Orchester, unser Orchester. >> Das wurde im TDF live ausgestrahlt. Also, in Zattay wurde es live ausgestrahlt. In den Niederlanden sind wir im Namen Deutschlands gegangen und haben Konzerte gegeben. ziemlich [kratzt sich im Hals] zweimal ein Teil des Orchesters nach Türkei, danach zu TRT gegangen. In den Jahren 95, 96, also so ging das Orchester weiter. Ein Album kam heraus, ab und zu geben wir Konzerte, aber unsere Arbeit, der Schulleiter, also als Professor an der Universität Wien gegangen >> Hm hm. >> also wurde es ein bisschen langsamer, aber wir haben langsam wieder angefangen. >> Ja. >> Das ist natürlich ein großer Genuss. Mit Deutschen zusammen zu sein. Dieses Orchester, also die Geigen, die Kontrabässe, das Klavier, sich mit den Bağlamas zu verbinden, das ist >> eine sehr schöne Atmosphäre. >> Etwas Außergewöhnliches. >> Also besonders, dass unsere Bağlama mit diesen westlichen, also Instrumenten zusammen, so in einem Orchester dabei zu sein >> ist eine stolze Sache. >> Also müssen wir aus unserer eigenen Schale herauskommen. Wir müssen es erzählen. Also, eine Gesellschaft, nur, also nur durch, durch sieben, durch Handel, geht das nicht. Wenn man woanders etwas Besseres findet, geht man dorthin, lässt es, wenn man etwas Gewinnbringenderes findet. Aber Kultur ist das nicht. Also, wenn man einen Menschen kulturell kennt, hat man Respekt. Kulturell, durch Kultur verbundene Freundschaften, die sind die dauerhaften. Deshalb ist es auch in diesem Sinne wichtig. Wir hier, auch für Sie, Sie machen Theater. Erstens, als Mensch, unsere Pflicht uns selbst gegenüber. Zweitens, der Gesellschaft, in der wir hier leben unsere Aufgabe. Drittens stehen wir in der Vitrine der Türkei. Wir haben eine Aufgabe gegenüber den Menschen des Landes, in dem wir uns befinden. In diesem Sinne ist es sehr wichtig, dass solche Arbeiten diese Menschen erreichen. Also, wenn jeder so einen Freund gewinnt, gibt es Millionen von Freunden, und das verändert unser Viertel. >> Ja. Also, was Sie in dem Sinne gesagt haben, ist sehr richtig. Also, dass man gerade in Deutschland und in Europa in der Gemeinschaft, in der Gesellschaft, sieht, dass wir nicht nur vom Döner bestehen, dass wir auch eine Kultur, eine Kunst haben und dass man mit diesen Menschen zusammen etwas tun kann – das ist etwas Wertvolles. Natürlich, wenn man es kennt, hat man Respekt vor einem. >> Also dann knüpft man auch eine Verbindung. Man knüpft eine emotionale Verbindung. Nicht eine magische, sondern eine emotionale Verbindung. Freundschaften, die auf dieser Ebene geknüpft werden, sind dauerhaft. >> Sehr gut. Wie viele Schüler haben Sie bisher gehabt? >> [Gelächter] >> Ich weiß nicht. So 1500, 2000. So 1500, 2000 wird es sein. Wirklich ziemlich viele, also. So wird es sein. Die Menschen, und so: Kinder, die Musikunterricht erhalten, entwickeln sich nicht nur selbst weiter. Sie entwickeln ihre Familie weiter, ihre Umgebung weiter. Danach entwickeln sie ihre Freundschaften weiter, schaffen sich ihre eigene Welt. In diesem Sinne ist es sehr wichtig. Man beobachtet, dass die Kinder, wenn sie kommen, nach 35 Jahren eine ganz andere Persönlichkeit haben. Also, wie man einen Baum heranzieht: Zuerst schaut man, die Blätter kommen langsam heraus. Danach schaut man, und man sieht die Frucht. So ist es auch mit dem Menschen. In diesem Sinne ist es wichtig, also, mit schönen Dingen hinter uns zu gehen. Als Mensch, als Kulturarbeitender, man macht Theater mit Menschen, die jahrelang dabei sind. Der Mensch, der nur ins Theater kommt, ist ein anderer. Beim Gehen ist er noch ein anderer. >> Sehr gut. >> Er geht mit etwas mit, weil. >> Das ist bestimmt so. Ja. Also, glauben Sie, dass die Musik die Menschen so verändert? Also, besonders wenn die Jugendlichen zu Ihnen kommen, werden sie auch charakterlich verändert? Man schaut auf so viele Schüler, die nebenan sitzen und den Nebenmann treten, was auch immer sie machen, und kommen. Nach drei, vier Monaten schaut man, und sie werden so höflich, so anständig. Denn in den Volksliedern, in der Musik findet man keine böse Feindschaft. Man findet keine rohe Gewalt. Was gibt es immer? Es gibt Liebe, es gibt Respekt. Es gibt emotionale Erziehung. Es ist unmöglich, dass er sich schlecht benimmt. Also, bis jetzt hat, wie ich sagte, kein einziger meiner Schüler – am Anfang kommen sie mit Tritten, treten sich. Danach verabschieden sie sich mit einem Gruß. Wie schön. Eine sehr schöne Sache. >> Ja. >> Mein Lehrer, Sie haben auch viele Jahre bei TED1, also, genau, wahrscheinlich 15 Jahre lang Türkü Pınarı, 20 Jahre, 15 Jahre >> war es? Genau. Sehr viele Jahre haben Sie gemacht. Eine Sendung namens Türkü Pınarı, also, haben Sie geführt. >> Damals war natürlich die Vorsicht wichtig. Denn die anderen türkischen Kanäle waren hier nicht vorhanden. Und eigentlich konnten die Türken hier über einem gewissen Anteil Nachrichten hören, Musiksendungen hören. Wir haben sie auch sehr gerne gehört. [Singen] Komm herab, Gazelle, [Singen] geh hinüber in das Land der Jäger, geh, Gazelle. Geh hinüber [Musik] in die Berge [Musik] komm herab [Singen] Gazelle, geh hinüber in das Land deiner Sprünge [Singen] geh, Gazelle, geh hinüber [Musik] >> Wie war es mit diesem Abenteuer, wie war es, wenn Sie zurückblicken? War es schön? War es gut? Schön, eine sehr wichtige Aufgabe hier. Erstens, unseren Menschen in ihrer eigenen Sprache zu begegnen, mit Musik zu begegnen. Zweitens >> also, die jungen Künstler hier, die Orchester hier, sich auszudrücken, und nachdem wir dann auf Satellit umgestiegen sind, wurde es auch ziemlich viel gesehen. In der Türkei, denn es war ein Kanal, der im Ausland sendete. In der Türkei gab es auch diese Resonanz, aber nach einer Weile ging es nicht mehr. Es wurde dem Werbesmarkt geopfert. Danach aber übernahm es in dieser Zeit eine sehr wichtige Aufgabe. Eine sehr wichtige Aufgabe übernahm es. Für die Menschen hier, besonders ihre eigene Kultur zu bewahren, für die Entwicklung ihrer Sprache, für unsere hier aufgewachsenen Jugendlichen, für unsere Musiker, sich auszudrücken – eine sehr wichtige Aufgabe übernahm es. >> Ja. Sie haben auch viele Ihrer eigenen Kompositionen. Viele berühmte Künstler haben Ihre Kompositionen in ihren Alben sie zum Klingen brachten. >> Wie fühlt es sich, wenn man eine Komposition, die man geschrieben und geschaffen hat, bei einem anderen hört – bei einem Fremden – hinterlässt das einen Effekt oder ist es >> einfach ein ganz außergewöhnliches Gefühl, also. Jetzt, du hast gesagt, mein Junge macht diese Technik, oder? >> Du bringst ihn dazu, du siehst, dass er arbeitet. Wenn du siehst, dass er arbeitet, >> wirst du glücklich. Das ist etwas anderes. Kompositionen sind auch so, wie das Kind eines Menschen. Zuerst machst du das, nimmst es, lässt es aufwachsen, und dann schickst du es in die Gesellschaft. Wenn du dort siehst, dass es schöne Dinge tut, macht das dich glücklich. >> Kompositionen sind auch so. Kompositionen sind wie die Kinder der Künstler. >> Welche sind die meistgesungenen Lieder von Ihnen? Gibt es ein paar, deren Namen Sie kennen? >> Çoban Yıldızı (Der Hirtenstern). Das wurde auch Musik für eine
Wortlaut im Original
Sevgili Sıddık Doğan hocam hoş geldiniz. >> Hoş bulduk sevgili İsmail Can. >> Eyvallah hocam 1955 yılında Adıyaman'ın Gölbaşı Aşağı Nasırlı köyünde doğdunuz. İlk ve ortaokul eğitiminiz de >> yine Gölbaşı'nda yaptınız. Nasıl orayla ilişkileriniz var mı? Halen gidip geliyor musunuz köyle, gölbaşıyla? >> Evet. Şimdi ben şuna inanıyorum. Bir ağacın dalları göğe de değse toprağın da kökünde kopardığın zaman dallar kuruyor. Onun için oradan gidip o çocukluğunun geçtiği yerde beslen o gıdayı almak lazım. Onun için gidiyorum hep. Her yıl olmasa da mutlaka 2 yıla bir >> gidip o dağları, gezdiğim yerleri, o çocukluğumu tekrar yaşıyorum. Akrabaları görüyorum, geliyorum. O önemli benim için. >> Evet. Gölbaşı nasıl bir yer? Küçük bir yer herhalde değil mi? Çok büyük az nüfus yok. küçük bir yer ama depremde iyice şey oldu. Çok büyük değil ama yol göl kenarı olması eee aslında güzel bir yer. Çok güzel bir şehir. Güzel bir şehirdi ama çok depremde çok büyük zanar gördü. >> Hı hı. >> Or çünkü yeri yığma yer eee dağlardan süzülen yerlerde on işte ona göre yerleşim yapmadıkları için her tarafta olduğu gibi eee çok zarar gördü. >> Hım. Anladım. Hocam siz e Gaziantep'te öğretmen okuluna gittiniz ve daha sonra da Diyarbakır'da e ise Eğitim Enstitüsü Matematik bölümünde mezun oldunuz. Ardından da Adana bölgesinde ortaokul ve liselerde öğretmenlik yaptınız. Kaç sene yaptınız öğretmenlik o bölgede? >> 8 yıl yaptım. Ortaokul Ortaokul lise öğretmenliği. >> Hep Adana mıydı? >> Adana'dayım. H nasıl sıcağı bol muydu? ilk yıl e şey yapıyor. Biraz zor geliyor. Ondan sonra yavaş yavaş alışıyor insan. Hele hele Diyarbakır'da -20 derecelerden Adana'ya gelince >> tabii >> ilk yıl kışın ben kısa gömlekli şeyde kısa kollu gömlekte dolaştım. İkinci yavaş yavaş ceket giydim. Üçüncü yıl yavaş yavaş iklime alışıyor. Öyle insanlar bir süre sonra da vücut ona göre şekilleniyor. Evet. >> Yani kutuplarda, buzullarda yaşayan insanlar da var. >> Evet. 50 derecede Arap çöllerinde yaşayanlar da var işte. Alışıyor bir süre sonra vücut. >> Aynen öyle hocam. Hocam peki bağlamayla ve müzikle ne zaman tanıştınız? Hatırlıyor musunuz? İlk böyle bağlamayı ele aldığınız elinize aldığınız zaman. >> Ben bağlamayla biraz geç tanıştım. 13 13 14 yaşında bizim çevrede yoktu bağlama çalan. İlk çalan benim o çevrede o tüm o köylerde. >> H >> ben yavaş yavaş biraz iyi çalmaya başlayınca şimdi iki eve atla üçüncü de bağlama var mutlaka çekiyorlar. Bir de çek. Öyle yaygın değilse siz nasıl başladınız bu işe? >> Ya benim bir tane akraba akraba değil de babamın çok arkadaşı vardı. O çalıyordu. O çok uzakta oturuyordu ama Hı hı. >> O yılda bir kere veya 2ü yılda bir kere gelirdi. Bazen gelirken bağlamasını da getirirdi. Çalardı söylerdi o ama yöresel şeyler söylerdi. Oradan tanıyorum şeyde özellikle öğretmen lisesi gittikten sonra orada direkt çalmaya başladım. Aldım böyle kırık bir sazl böyle yarısı yok sazın. onunla bozun kalkortla kafasını gözünü yara yara e çaldım. Daha sonra Diyarbakır'a gittikten sonra artık orada profesyonel çalanlarla eee tanışınca yavaş yavaş gelişti. >> Eğitimle aldınız mı yoksa size böyle kendi kendinizden? >> Yok eğitim almadım hiç. Hiç eğitim almadım yani. Belki o daha şanslı. >> Eee herkesten bir şeyler alıyorsun. Herkesten bir şeyler alıyorsun. Kendine göre bir şey üretmeye başlıyorsun. Son >> ama zor oluyor ilk başta tabii başka eğitim alanın eee bir yılda öğreneceğin sen de eğitimsiz 5 yılda ancak gelişiyorsun >> ama öyle ya da böyle gitti. >> Hı hı. >> Daha sonra da bir TRT Çukurova Radyosu serüveniniz var. Orada program yapmaya başlamışsınız. Burası herhalde ilk profesyonel müzik yaptığınız yer olması gerekiyor. >> İşte Adana'ya geldikten sonra Adana'nın içine geldikten sonra eee TRT'de program yapan bir koroyla halkı korosuyla bağlama çalmaya başladım. Bir süre sonra da 6 ay sonra eee işte hoca gitti. Koro benim üzerime kaldı. Ben şeyden beri çok çocukluktan beri şiir yazıyordum. >> H >> eee derlemeler yapıyordum. O derlemeler eski derlemelerden sen de biliyorsun. Pınara'a gel ki göremüsü benim derleme. >> H >> o yayladan gel kömür gözlüğüm yayladan işte o Adepe falan onlarla beraber Çukurova diyosuna, e mahalle sanç olarak sınava girdim. Ondan sonra kazandım. Ondan sonra programlara başladım. H >> bitti onlar TRTile beraber. Ondan sonra devam etti gitti. Halen öyle TRT'nin eee sanatçısıyım. Bölge sanatçısı. İstediğim zaman program yapıyorum. >> O zaman herhalde çok yoktu değil mi? Öyle çalıp söyleyen çok yay bugünkü tabii yaygın değildi yani. >> Yayın özellikle 80'lerden sonra yani şunu Arif Musağlu, Yavuz Topi Sakarlı muhabbet kasetleri serisi gerçekten Türkiye'de bir kültür devrimi yani o dönemin araştırılması lazım bence. Hı. >> Bir kültür devrimi yaptı. Yani böyle bağlamayı eline alıp utanarak gezen gençler, özellikle genç kızlarımız. Ondan sonra bağlamayı sırtına alıp elinde yürüyerek caddede >> yürümeye başladılar. >> O dönem bir kültür devrimi yani özellikle halk müziği dalında. >> Ondan sonra yaygınlaştı. >> H. Evet. Siz erken yaşta da yöresel türkülere merak saldınız. Eee bunları çalıp söylemeye başladınız. Zaten dediğiniz gibi kendiniz de eee çok erken yaştan şiirler yazmaya başladınız. >> Neden böyle yöresel eee türküler bu kadar ilgi duyuyordunuz? Ya ilk başta bir yörenin içine doğuyorsun. O yöre senin eee şeyin toprağın oradan oluşuyor. O yö çocuktan beri dinliyorsun. O yöreleri ondan dinliyorsun, bundan dinliyorsun. O sana bir şey eee nedir o? Zevk kazandırıyor. Dinleme zevki, kulak zevki kazandırıyor. Eee halen de öyle. O yörenin türküsünü dinlediğinde kendin böyle kanın kaynıyor. Eee, o anlamda direkt onun içine doğuyorsun. Önce ailenin, sonra çevrenin, sonra daha geniş çevrenin. O anlamda doğal olarak ilk başta onlar kulağına doluyor. Onunla yetişiyorsun. >> Evet. >> E ona göre araştırma yapıyorsun. İlk yaptığın bestel de genellikle ona yakındı. Daha sonra giderek biraz daha özgün türe doğru yürümeye gitmeye başladı. >> Evet. Ya bu yöresel Türkleri heybize koydunuz ve aslında İstanbul'un yolunu tuttunuz. Orada işte bu TRT >> radyosuna gittiniz. Eee siz mi müracaat ettiniz? Onlar mı çağırdılar? Nasıl oldu? >> Önce Çukura Radyosunda ben programlara başladım. Daha sonra da İstanbul'da programlara çağırdılar. Televizyon programlarında çağırdılar. Eee >> ondan sonra devam etti. >> İstanbul, Ankara işte daha sonra bütün bu televizyon, radyo programları eee devam etti. Evet. O zaman bir türkü sizden dinleyelim. Sonra sohbetimize devam edelim. >> Tamam. [müzik] Sözün müziği bana ait. Bu bundan önceki albümde bir türküydü. Turnalar. Zaten ne zaman turna şeyini duysak böyle bir insanın içinde bir şeyler kaynayıp geliyor. >> Doğrudur. >> Uc Dağ başında turna sesi var. >> Sözü müziği bana ait. [müzik] >> [müzik] [müzik] [müzik] >> Ucağ Başında [şarkı söyleme] turna sesi var. Kimse bilmez bu turnanın nesi var. Belki yardan ayrılmıştır yası var yine. [şarkı söyleme] Yanık yanık ötersin turlan. Benim gibi duman tütersin turnam. Belki yardan ayrılmıştır yası var [şarkı söyleme] yine yanık yanık ötersin turlan [şarkı söyleme] benim gibi duman tütersin turlan >> [müzik] >> Sırma teller ellerine incit dizeyim. Tatlı dillerine şerbet ezeyim. Ardın sıra diyar diyar gezeyim [şarkı söyleme] yine yanık yanık. Ösin [müzik] turnam benim gibi duman. Tüttersin turnam ardı sıra [şarkı söyleme] diyar diyar gezeyim yine yanık yanık ötesin [müzik] turnam benim gibi duman tütersin [müzik] turnam >> [müzik] >> Konduğun dağlara karlar yağmasın. Kanadına acı yer [şarkı söyleme] değmesin. Seni üzenlere güneş doğmasın. [şarkı söyleme] Yine yanık yanık [homurdanır] ötersin turnam. Benim gibi duman tütersin turnam. Seni üzenlere güneş doğmasın yine yanık yanık öt benim gibi duman tütersin turlan. >> Eyvallah hocam yüreğinize sağlık. >> Sağ ol. >> 1984 yılında Almanya'ya geldiniz. Eee, burada 4 yıl bestekarlık eğitimi aldınız ve ardından da belediye konservatuvarında öğretmenliğe başladınız. O gün, bugündür öğretmenlik halen yapıyorsunuz. Devam edin. Bir taraftan çalıp söylüyorum. Berçeler, albümler, konserler, bir taraftan öğretmenlik. Ama öğretmenliği daha çok seviyorum. Çocuklara bir şeyler vermek, onlar bir şeyler yaratmak. >> Ben de sizinle tam o zamanlar tanışmıştım yanılmıyorsam. Siz 84 geldiniz. İşte 85'te falan ilk gelmiştim. Sizin kursunuza bir dönem geldim ama çok iyi şimdi birazdan birazdan bağlamayı vereceğim >> ya. Çok ya aman [kahkaha] çok iyi öğrenci olmadığım için beni kovmuştunuz. İşin esprisi ama ben eee zaten çok iyi sazcı değildim şimdi halen değilim. Yani muhabbet ortamında kendi kendime çalıp söylüyorum >> o kadar. >> Nasıl buraya gelirken zorlandınız mı yani Türkiye'de işte TRT Çukurova, Radyo Televizyon birden pat diye düştünüz buraya. Bir zorlanma oldu mu? zorlama orası beni zorla yolladı. [kahkaha] >> Ha tabii siz mecburiyetten geldiniz de. >> Evet. Yani öyle 12 Eylü'den sonra herkes gibi birçok insan gibi, demokrat insan gibi. >> Ben işte orada şey eee özellikle şununla başladı. Ben öğretmenlikte TÖBDERDERD'de yöneticiydim. >> Hım. >> Bu Kahramanmaraş katliamının yıldönümünde biz boykota çağırdık öğretmenleri. Ondan sonra da hepimizi görevden aldılar. Ik ay hapis yatırdılar. >> Ondan sonra geri ben dönemedim. Başka soruşturmalar başladı. Bir de sinema tek kuruculuğunu yapmıştım. O güney bölgesi. >> H >> oradan soruşum. Benim Yeni Adana Gazetesi'e işte her gün yani her hafta köşe yazısı yazıyordum. Kültür politikası üzerine. İşte sistem üzerine. Soruşturmalar başlayınca ben çıktım geldim buraya. Ben 10 11 yıl gitmedim zaten. >> H >> buraya gelmişken dedim yani burada ağlayıp sızlamanın bir faydası yok. >> Burada eğitim al burada kendini geliştir. Her yerde imkan var. Ondan sonra işte burada e şeyden sonra bu eğitimden sonra e buradaki okulda öğretmenliğe başladım. Devam ediyor. >> Yani zaten hiç boş kalmadınız dediğiniz gibi hep böyle işte saz kursu sürekli verdiniz. Bir de birçok orkestrayla bunların içerisinde Berlin Filarmoni orkestrası da vardı. >> Berlin'de ve Avrupa'nın birçok şehrinde konserler verdiniz. >> Eee bunlar nasıl? Güzel miydi yani öyle bir >> filarmoni orkestrasıyla beraber bağlamanızda yer almanız. >> Şimdi bu eğitimden sonra işte bizim türküleri eee benim hem benim yaptığım türküleri hem allı turnağım gibi, kan çiçekleri gibi birçok türküleri, ötme bülbül bu türküleri ben orkestraya uyarladım. Hı. >> Eee, daha sonra bizim 100 kişilik orkestra 4050 kişiye yakın Alman gerisi bağlamalar koro. İşte onlarla eee, yap burada epeyce konserler verdik. Allı Turnuna bir konser verdik. Daha sonra ki Almanya'nın birleşmesinde birleşme gününde Raysak'ın önünde büyük bir konser verdik. [boğazını temizler] >> Film orkestrası, benim flamman orkestası bizim orkestra. >> Bu TDF'te canlı yayınlandı. Eee, Zattay'da canlı yayınlandı. Hollanda'da Almanya adına gidip konserler verdik. Bayağı [boğazını temizler] iki kere orkestranın bir bölümü Türkiye'ye daha sonra TRT'ye gittik. 95 96 yıllarında eee öyle o orkestra devam ediyorsun. Bir alü çıkardı arada bir konserler yapıyoruz da bizim iş okul müdürü eee Viyana Üniversitesi'de profesör olarak gidince >> Hı hı. >> eee biraz yavaşladı ama yeniden yavaş yavaş başladık. >> Evet. >> O büyük bir zevk tabii. Almanlarla birlikte olmak. O orkestranın, eee, kemanların, kontrab piyanonun bağlamalarla birleşmesi onun >> çok güzel bir atmosfer. >> Olağanüstü bir şey ya. >> Yani özellik ki bağlamamızı bu batı işte instrumentlerle beraber falan böyle bir orkestranın içerisinde yer alması >> gurur verici bir şey. >> İşte kendi kabuğumuzun dışına çıkmamız gerekiyor. Anlatmamız gerekiyor. Bir yani toplum sadece eee eee sadece yedilere geçirerek ticaretle olmaz. başka yerde daha iyisini bulunca oraya gider, bırakır daha karlısını bulunca. Ama kültür öyle değil. Eee, bir insanın kültürel yönlü tanıdığın zaman saygı duyuyorsun. Kültürel, kültürle bağlanan dostluklar o kalıcıdır. Onun için eee, bu anlamda da önemli. Biz burada senin için de öyle tiyatro yapıyorsun. Hem birincisi insan olarak kendimize karşı görevimiz. İkincisi burada içinde yaşadığımız topluma karşı görevimiz. Üçüncüsü biz Türkiye'nin vitrindeyiz. bulunduğumuz ülkenin insanlarına karşı görevimiz var. Bu anlamda çok önemli bu tür çalışmaların o insanlara ulaşması. Eee, yani herkes böyle bir dost edinse milyonlarca dost olur ki bu da çeyremizi değiştirir. >> Evet. Yani özellikle şey anlamda dediğiniz çok doğru. Yani işte bir Almanya ve Avrupa'daki işte topluluğun toplumun e bizim sadece işte dönerden ibaret olmadığımızı yani bir kültürümüzün, sanatımızın da olduğunu ve bu insanlarla işte beraber bir şeyler yapılabileceğini görmeleri değerli bir şey. Tabii onu tanıdığı zaman sana saygı duyuyor. >> Yani o ondan sonra da bir bağ kuruyorsun. Duygusal bağ kuruyorsun. Midesel değil duygusal bağ kuruyorsun. O düzeyde kurulan dostluklar kalıcı oluyor. >> Eyvallah. Kaç tane öğrenciniz oldu şimdiye kadar? >> [kahkaha] >> Bilmiyorum. Bir 1500 2000 Bir 1500 2000 olmuştur yani. Bayağı gerçekten bayağı oldu yani. Olmuştur öyle. İnsanlar bir de şöyle müzik eğitimi alan çocuklar sadece kendini geliştirmiyor. Ailesini geliştiriyor, çevresini geliştiriyor. Ondan sonra eee dostlukları geliştiriyor, kendine göre dünya yaratıyor. O anlamda çok önemli. Ben çocukların geldiğinde bambaşka 35 sene sonra başka kişilik olduğunu gözlemliyorsun. Öyle yani bir ağacı yetiştirir gibi önce bakıyorsun yapraklar çıkıyor yavaş yavaş fitanın. Ondan sonra bakıyorsun meyvesini görüyorsun. O işte insan da öyle. O anlamda önemli yani arkamızda güzel şeyler bırakarak gitmek önemli. Yani insan olarak kültür çalışan olarak senin içinde yıllı insanlarla tiyatro yapıyorsun. Sadece gelen tiyatroya gelen insan başkadır. Giderken daha başkadır. >> Eyvallah. >> Bir şeyler alarak gidiyor çünkü. >> Kesin öyledir. Evet. Peki müziğin böyle insanları değiştirdiğine inanıyor musunuz? Yani özellikle gençler size geldiği zaman karakter olarak karakter olarak da değiştireceğ musun? Bambaşka başka böyle birçok öğrenci bakıyorsun yanda otururken yandakini tekmeliyor bilmem ne yapıyor geliyor. 3 be ay sonra bir bakıyorsun o kadar kibarlaşıyor o kadar efendileşiyor. Çünkü türkülerin müziğin içerisinde hiçbir kötü düşmanlık bulamazsınız. Kaba kuvvet bulamazsınız. Hep ne var? Sevgi var, saygı var. Duygusal olarak eğitim var. onun kötü davranması mümkün değil. Yani hiç şimdiye kadar hiçbir öğrencim dediğim gibi ilk başta gelirken tekmeleyerek tekmeleşerek geliyorlar. Ondan sonra selamlaşarak ayrılıyorlar. Ne güzel. Çok güzel bir şey. >> Evet >> hocam siz uzun yıllar da TED1'de eee tam olarak herhalde 15 yıl boyunca Türkü Pınarı 20 yıl 15 yıl >> oldu mu? Aynen. Çok uzun yıllar yaptınız. Türkü Pınarı adında bir program eee yürüttünüz. >> O zaman tabii tedebir önemliydi. Çünkü diğer Türkiye kanalları burada yoktu. E aslında buradaki Türkiyeliler işte bir oranın üzerinde haber şey yap dinleyebiliyor. Müzik programları dinleyebiliyordu. Biz de çok severek dinliyorduk. [şarkı söyleme] İnme ceylanın [şarkı söyleme] avcıların yurduna var git ceylan. Vargi [müzik] dağlara [müzik] inme [şarkı söyleme] ceylan salımların yurduna [şarkı söyleme] var git ceylan var git da [müzik] >> nasıl oldu o maceranız nasıldı bu geriye dönüp baktığınızda güzel miydi iyi miydi Güzel, çok önemli bir görev burada. Birincisi insanlarımıza eee kendi dilinde hitap etmek, müzik hitap etmek. İkincisi >> e buradaki eee genç sanatçıların, buradaki orkestraların kendilerini ifade etmesi daha sonra uyduya geçtikten sonra da oldukça izleniyordu. Türkiye'de çünkü yurt dışında yayın yapan bir kanalı. Türkiye'de de o revaş vardı ama bir süre sonra gidemedi. Reklam piyasasını şeyine kurban gitti. Ondan sonra ama çok önemli bir görev üstlendi o dönem. Eee, çok önemli bir görev üstlendi. Buradaki insanların özellikle kendi kültürlerini tutması, dillerinin eee, gelişmesi açısından buradaki yetişen gençlerimiz eee, müzisyenlerimizin kendilerini ifade etmesi açısından çok önemli bir görev üstlendi oam. >> Evet. Sizin de birçok da besteniz besteniz de var. Birçok ünlü sanatçı da sizin bu bestelerinizi, bestelerinizi albümlerinde seslendirdiler. >> Nasıl bir duygu böyle yazdığınız, oluşturduğunuz bir besteği başkasında duymak >> bir yabancı bir efekt mi bırakıyor yoksa >> çok yani başka bir olağanüstü bir du yani. Şimdi eee şimdi sen dedin ya benim oğlan bu tekniği yapıyor dedin ya. >> Yetiştiriyorsun onun iş yaptığını görüyorsun. iş yaptığını görünce >> mutlu oluyorsun. O başka bir şey besteler de öyle insanların çocuğu gibi. Önce sen şey yapıyorsun işte alıyorsun, büyütüyorsun sonra yolluyorsun toplumun içine. Orada güzel şeyler yaptığını görünce o seni mutlu ediyor. >> Ya besteler de öyle. Beste insan sanatçıların çocukları gibi. >> En çok okunan türküleriniz hangiler? Böyle isim olarak bildiğiniz var mı birkaç tane? >> Çoban Yıldızı. O bir dizi müziği de oldu. Fox TV'de dizi müziği oldu. D sonra Acı Ölüm, Genç Ölüm Musa Hoca'nın okuduğu Çoban Yıldız'ın birçok sanatçı da okudu. Bu ilk bestelerden işte ilk şey derlemelerden Pınara'a gelen türküsü işte Yayadan gelm türküsü onlar çok sanatçı tarafından okundu. Daha sonra eee dinleyin turnalar eğmeli yar yar ben sana eş olam. Bu da çok sana Aynurdan falan birçok sana çok böyle çok sayıda >> aslında sayınca ne kadar aslında bu türküleri çok dinlediğimizin farkına varıyorum böyle. Şimdi eee ama insanlar dinlerken tabii asıl işin ustasının, yaratıcısının [boğazını temizler] siz olduğunu bilmiyorlar. >> Yani çok insan ben de öyle mesela dinlediğim zaman çok da falan araştırmam. Bu türkü kimindir, neyindir derim. A ne güzel türkü derim, söylerim, dinlerim. Genelde öyle olur. Ama işte sizin gibi bir usta yatıyor bunun arkasında ki bu türküler gerçekten çok bilinen, çok söylenen türküler yani. >> Evet. Güler söyledi. Şey işte Musa hoca söyledi. Özlem Özdil, Aynur Doğan yani birçok sanatçı seslendirdi türkülerimi. Yani onun için >> çok güzel >> yani o bu mutlu ediyor tabii. >> Bir taraftan da şey şimdi >> sadece insanlar hep anlattım ya türküyü dinlerken o türküyle bir mesaj veriyorsun. Ayrılığı anlatıyorsun. Ayrılığın acısını tatmayan insan sevdayı anlatıyorsun. Sevdanın içini yakmayan bir insan olmaz zaten. >> O da makinedir. Ayrılığın acısını insan yaşıyorsa, tadıyorsa, eee, onu yaşıyorsan, o duyguyu yaşıyorsan içinde bir insan yatıyor demektir. O anlamda da önemli. Yani insanlar zaten türkü insanların sorunları hep ortak. Nedir? 10.000 sene önce de öyleydi. Şimdi de böyle yiyecek, içecek, sevdiğiyle, sevdiği insanla da birlikte olacak. Ayrılığını da veya birisi öldüğünde üzülecek. Bu bu hepsi bu hayat bu kadar aslında. >> Evet. Herkesin ortak duyguları. Ondan bir türkü yazdığın zaman insanlar işte bu benim içindir gibi sarılıyor. >> Tabii herkes yani dediğiniz gibi benzeri duygular yaşadığı için herkes >> kendisi yazmış, kendisi söylemiş gibi etkileniyor orada. Hı >> sizin bağlama eğitimi dersleriniz devam ediyor. Nerede yapıyorsunuz? Bir de herhalde Oğan'la beraber yapıyorsunuz. Ozan oğlumla beraber yapıyoruz. eee Vedding'de muzik şöyle wedding yani muzik şöyle mite >> şimdi önce wedding'ti sonra mite oldu. >> Hı. >> Muzik şöyle mite. E işte bir sanatçının bir bestekarın adını verdiler aslında. Mite deyince de eee geçiyor. >> Fanny Hzel diye. >> Orada devam ediyor kurslar. Ama daha çok yavaş yavaş giderek Ozan'a eee devrediyorum. Hem Türkiye'de yeni son geçen bir ay önce yeni klip çıktı. H >> eee ellerim hüzün tarlası diye tavsiye ederim. Biraz özgün tipte ondan önce başka klipler çıktı. Şimdi bekliyorsa da daha çok Türkiye'deki kiş ağırlık vermeye çalışıyorum. >> Evet. Ozan burada. Siz orada. >> Ben ben yine burada da arada bir gidip gidip geliyorum. İşte oradaki işler bütmem [boğazını temizler] lazım. >> Kaç tane albümünüz çıktı şimdiye kadar? Bayağı bir albüm yapmışsınız >> ya. İlk başta o işte Yarmana Eşolamda onunla başladık. Daha sonra eee Eğmeli yer çoban yıldızı dinleyin turnular. Sonra yıldızlar döküldüğü yere böyle profesyonel geniş anlamda dağıtılar. Dağıtılan albümler onlar oldu. Şimdi artık fazla albüm yapılmıyor. Tek tek şey yapılıyor. İşte >> klip çekiliyor. Elinde bir malzeme yok. YouTube'da YouTube kapansa