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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

50 aniversario de la Basílica de Guadalupe. Card. Carlos Aguiar Retes

ohne Namen · Arquidiócesis Primada de México – Homilías des Kardinals Carlos Aguiar Retes · 2026-10-13 · Ciudad de Mexico · Quelle

Dankbarkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Hoffnung · tragend

Die Erfüllung der göttlichen Mission und das Erreichen der wahren Freiheit sind nur möglich, wenn sich die Gläubigen dem Willen Gottes und der mütterlichen Fürsprache Marias unterordnen und ihre inneren Gefangenschaften überwinden.

So können wir unsere Mission vollständig erfüllen, wenn wir uns dem Beistand des Heiligen Geistes und dem der Maria von Guadalupe verpflichten, die genau zu diesem Zweck in unser Vaterland kam.

Der Text ist eine Predigt anlässlich des 50. Jahrestags der Basilika von Guadalupe, die sich auf die biblischen Lesungen des Tages stützt. Der Redner interpretiert die Führung des Volkes Israel durch die Wolke als Vorbild für das Leben im Gehorsam gegenüber dem Willen Gottes. Er betont, dass Gläubige nicht nach eigenen Wünschen, sondern durch den Heiligen Geist geleitet werden sollen, um als 'Haus Gottes' zu fungieren. Die Predigt verknüpft diese theologischen Aussagen mit der Verehrung der Jungfrau von Guadalupe als mütterlicher Fürsprecherin und Zeichen der Hoffnung. Es wird ein Aufruf zur Dankbarkeit für die Gnade des Jubiläumsjahres und zur Überwindung innerer Gefangenschaften durch Gebet und Vertrauen an Maria erhoben. Der Text schließt mit einer direkten Anrede an die Gottesmutter und einer Bitte um Beistand für die Mission der Gläubigen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Ex 40,34-38 · 1 Kor 3,16 · Lk 19,41-44 · Lk 1,39-45

Gemessen

Grundhaltung
2 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Gott rettet den, der seinen Willen erfüllt Die erste Lesung aus dem Buch Exodus, die wir gehört haben, drückt die Weise aus, wie Gott Mose leitete, um sein Volk in das verheißene Land zu führen. Der Text sagt: „Dann bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit des Herrn erfüllte die Wohnung… Bei allen ihren Zügen, wenn sich die Wolke von der Wohnung erhob, brachen die Israeliten ihr Lager auf… So geschah es bei all ihren Zügen.“ Das heißt, das Volk Israel, geleitet von Mose, folgte gemäß der Gegenwart des Herrn. Solange die Wolke stand und herabstieg, wollte Gott, dass sie dort blieben. Und wenn sich die Wolke erhob und aufbrach, dann setzten sie ihren Weg fort. So durchquerten sie das Land der Wüste, bis sie das verheißene Land erreichten. Deshalb antworteten wir auf diese Lesung mit dem Gesang: „Gott rettet den, der seinen Willen erfüllt.“ Mose und das Volk Israel erfüllten den Willen Gottes. Deshalb führte er sie und erfüllte seine Verheißung, ihnen das verheißene Land zu geben. Seinerseits zeigt die zweite Lesung des heiligen Apostels Paulus auf ähnliche Weise, dass wir, die Gläubigen, vom Heiligen Geist geleitet werden, nicht von unseren Wünschen oder Launen, sondern von dem, was der Geist Gottes in unserem Herzen bewegt, um zu handeln, um unsere Beziehungen zu anderen und unsere Verantwortlichkeiten und Arbeiten zu erfüllen. Und so sagt der heilige Apostel Paulus: „Ihr seid das Haus, das Gott erbaut.“ Dies ist die Art, ein Teil der Kirche zu sein. Dies ist die Form, wie wir immer innerhalb der Gegenwart des Herrn und unter seinem Schutz, seiner Hilfe sein werden. Deshalb schließt der heilige Apostel Paulus mit der Aussage: „Wisset ihr nicht, dass ihr der Tempel Gottes seid und dass der Geist Gottes in euch wohnt?“ Stimmt es nicht, dass wir durch die Taufe Kinder Gottes sind? Wenn wir also Kinder Gottes sind, stehen wir in Gemeinschaft mit Ihm. Nur, dass wir nicht wollen, wie die ungehorsamen Kinder, die nicht mehr im Haus ihrer Eltern bleiben möchten, uns entfernen und aufhören, als Mitglieder der Familie begünstigt zu werden. So ist die Kirche, sagt der heilige Paulus. Und wir, um die Halleluja-Ausrufung herum, hören, dass genau die Ausrufung es bestätigt: „Der Herr hat mich gesandt, den Armen die frohe Botschaft zu bringen und den Gefangenen die Befreiung zu verkünden.“ Wir werden immer etwas brauchen. Wie viel Geld auch immer vorhanden ist, wie groß auch immer die Fähigkeit, extreme Situationen zu lösen, wir werden immer arm sein gegenüber allem, was Gott uns geben, uns übergeben will. Vielleicht sind Sie, die hier sind, noch nie im Gefängnis gewesen. Aber die Gefangenschaft bezieht sich nicht nur darauf, wenn ich verurteilt und zum Einsperren verurteilt werde, sondern auch auf die Gefangenschaft unserer Leidenschaften, unserer Unordnungen. Das ist es, was wir immer visualisieren und zu überwinden versuchen müssen. Zugleich berichtet das Evangelium des heiligen Lukas, dass: „Als Jesus in die Nähe von Jerusalem kam und die Stadt erblickte, weinte er über sie und rief: Wenn du doch an diesem Tag erkannt hättest, was zu deinem Frieden führt.“ Nachdem er den Weg gepredigt hatte, wie man inneren Frieden erlangt, wurde Jesus nur von einem sehr kleinen Teil gefolgt. Wie auch immer einige berechnen, dass es nicht nur die zwölf Apostel waren, sondern viele weitere Menschen, wie die Evangelien sagen, die sich um ihn versammelten, muss man beständig, immer treu sein. Warum nennen wir Sie, die hier anwesend sind, getauft und alle eingeladen, Kinder Gottes? Weil wir Brüder sind. Wir sind vom selben Schöpfer des Universums gemacht und von Ihm seit Adam und Eva erschaffen. Deshalb weint Jesus, weil Er das Heil für alle will, und er schließt mit den Worten: „Sie werden alle deine Einwohner töten und nicht einen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Gelegenheit nicht genutzt hast, die dir Gott gab.“ Heute ist eine Gelegenheit, dieser Tag, um daran zu erinnern, dass wir eine Mutter haben, die uns „den wahren Gott, durch den man lebt“, offenbart hat, die auf uns achtet und unsere Gebete hört. Heute sind wir hier und deshalb wenden wir uns mit vollem Vertrauen an sie. So können wir unsere Mission vollständig erfüllen, wenn wir uns dem Beistand des Heiligen Geistes und dem der Maria von Guadalupe verpflichten, die genau zu diesem Zweck in unser Vaterland kam. Ich lade euch ein, uns aufzurichten und unser Herz zu öffnen, damit, falls wir dort irgendwelche Gefangenschaft, etwas, das uns gefangen hält und nicht erreicht werden sollte, haben, uns dabei geholfen wird, die wahre Freiheit der Kinder Gottes zu erlangen. Unsere Mutter, Maria von Guadalupe, wie Elisabeth ausrief, als du sie im Haus des Zacharias besuchtest: „Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?“? So rufen auch die Mexikaner, stets dankbar und erfreut überrascht durch deine Gegenwart unter uns, aus: „Was hast du in diesen Ländern gesehen, das dich veranlasst hat, zum Tepeyac zu kommen?“? Ohne Zweifel der Glaube unserer Vorfahren und dein beständiges Verlangen, von Generation zu Generation uns deinen Sohn Jesus bekannt zu machen, damit wir zu seinen missionarischen Gesandten in der ganzen Welt werden. Deshalb danken wir Papst Leo, der uns ab diesem Tag die Gnade eines Jubiläumsjahres gewährt hat. Heute, anlässlich des 50. Jahrestages dieses neuen Geländes, danken wir dir für alle Güter, die wir durch dich empfangen haben. Wir empfehlen dir alle, die den Bau dieses heiligen Geländes ermöglicht haben, und alle, die mit Glaube und Dankbarkeit herbeikamen, um deine Hilfe zu erbitten und deine Liebe zu erfahren. Alle hier anwesenden Gläubigen in diesem Sonntag empfehlen wir uns dir, die du auf unserem Weg als Zeichen der Rettung und der Hoffnung leuchtest. O gütige, o barmherzige, o süße Jungfrau Maria von Guadalupe! Amen. Der Beitrag „50. Jahrestag der Basilika von Guadalupe. Kard. Carlos Aguiar Retes“ wurde zuerst auf der Website des Erzbistums Mexiko veröffentlicht.
Wortlaut im Original
Dios salva al que cumple su voluntad La primera lectura del libro del Éxodo que hemos escuchado expresa la manera como guio Dios a Moisés para conducir a su pueblo hacia la tierra prometida. Dice el texto: “La nube cubrió entonces la tienda del encuentro y la gloria del Señor llenó la morada… en todas las marchas, cuando la nube se elevaba de encima de la morada, los israelitas levantaban el campamento… Así sucedía en todas sus marchas”. Es decir, el pueblo de Israel, guiado por Moisés, seguía según la presencia del Señor. Mientras estaba la nube y bajaba, es que Dios quería que siguieran ahí. Y cuando la nube se levantaba y marchaba, entonces continuaban el camino. Así recorrieron la tierra del desierto hasta llegar a la tierra prometida. Por eso respondimos a esta lectura cantando: “Dios salva al que cumple su voluntad”. Moisés y el pueblo de Israel cumplían la voluntad de Dios. Por eso los llevó y cumplió su promesa de entregarles la tierra prometida. Por su parte, la segunda lectura del apóstol san Pablo, de manera semejante, indica que nosotros, los creyentes, somos guiados por el Espíritu Santo, no por nuestros deseos ni caprichos, sino por lo que en el corazón nos mueve el Espíritu de Dios para actuar, para realizar nuestra relación con los demás y nuestras responsabilidades y trabajos. Y es así como dice el apóstol san Pablo: “Ustedes son la casa que Dios edifica”. Esta es la manera de ser una porción de la Iglesia. Es la forma como estaremos siempre dentro de la presencia del Señor y bajo su cobijo, su ayuda. Por eso termina afirmando el apóstol san Pablo: “¿No saben acaso ustedes que son el templo de Dios y que el Espíritu de Dios habita en ustedes?”. ¿ Verdad que somos hijos de Dios por el bautismo? Entonces, si somos hijos de Dios, estamos en comunión con Él. Solo que no queramos, como los hijos desobedientes que no desean ya permanecer en casa de sus padres, alejarnos y dejar de ser favorecidos como miembros de la familia. Así es la Iglesia, dice san Pablo. Y nosotros, en torno a la aclamación del aleluya, escuchamos que lo confirma precisamente la aclamación: “El Señor me ha enviado para llevar a los pobres la buena nueva y a anunciar la liberación a los cautivos”. Siempre estaremos necesitados de algo. Por más dinerito que haya, por más capacidad de resolver situaciones extremas, siempre seremos pobres ante todo lo que Dios quiere darnos, entregarnos. A lo mejor ustedes, los que están aquí, nunca han estado en prisión. Pero el cautiverio no se refiere solamente a cuando soy juzgado y condenado a estar encerrado, sino también al cautiverio de nuestras pasiones, de nuestros desórdenes. Eso es lo que tenemos que visualizar siempre y tratar de superar. En tanto, el Evangelio de san Lucas relata que: “Cuando Jesús estuvo cerca de Jerusalén y contempló la ciudad, lloró por ella y exclamó: Si en este día comprendieras tú lo que puede conducirte a la paz”. Después de haber predicado el camino de cómo lograr la paz interior, Jesús no fue más que por una porción muy reducida seguido. Por más que algunos calculan que no eran solo los doce apóstoles, sino mucha gente más, como dicen los Evangelios, que se acumulaba en torno a Él, hay que ser constantes, siempre fieles. ¿Por qué llamamos a ustedes que están aquí presentes, bautizados e invitados todos, hijos de Dios? Porque somos hermanos. Somos hechos por el mismo Creador del universo y creados por Él desde Adán y Eva. Por eso llora Jesús, porque Él quiere la salvación para todos, y termina diciendo: “Matarán a todos sus habitantes y no dejarán en ti piedra sobre piedra, porque no aprovechaste la oportunidad que Dios te daba”. Hoy es una oportunidad, este día, para recordar que tenemos una Madre que nos ha revelado “al verdadero Dios por quien se vive”, que está pendiente de nosotros y escucha nuestras plegarias. Hoy estamos aquí y, por eso, con plena confianza, nos dirigimos a ella. Así, nuestra misión la podremos cumplir cabalmente si nos comprometemos con el auxilio del Espíritu Santo y el de María de Guadalupe, quien precisamente a eso vino a nuestra patria. Los invito a ponernos de pie y abrir nuestro corazón para que, si tenemos por allí alguna prisión, algo que nos cautiva y no debe ser alcanzado, nos ayude a lograr la auténtica libertad de los hijos de Dios. Madre nuestra, María de Guadalupe, como Isabel exclamó cuando la visitaste en casa de Zacarías: “¿Quién soy yo para que la madre de mi Señor venga a verme?”. Así también los mexicanos, siempre agradecidos y gratamente sorprendidos por tu presencia en medio de nosotros, exclamamos: “¿Qué viste en estas tierras que te ha hecho venir al Tepeyac?”. Sin duda, la fe de nuestros antepasados y tu deseo permanente de seguir generación tras generación dándonos a conocer a tu Hijo Jesús, para que nos convirtamos en sus enviados misioneros por todo el mundo. Por ello, agradecemos al papa León, quien nos ha otorgado la gracia de un año jubilar a partir de este día. Hoy, al cumplir 50 años de este nuevo recinto, te agradecemos todos los bienes que a través de ti hemos recibido. Te encomendamos a todos los que hicieron posible la construcción de este sagrado recinto y a todos los que acudimos con fe y gratitud para implorar tu ayuda y experimentar tu amor. Todos los fieles aquí presentes este domingo nos encomendamos a ti, que brillas en nuestro camino como signo de salvación y de esperanza. ¡Oh clemente, oh piadosa, oh dulce Virgen María de Guadalupe! Amén. La entrada 50 aniversario de la Basílica de Guadalupe. Card. Carlos Aguiar Retes se publicó primero en Arquidiócesis de México .