Eine auf Angst basierende Theologie und politische Strategie fesselt Menschen und verhindert Widerstand, während eine Theologie der Hoffnung befreit und gemeinsames Handeln ermöglicht.
Der Text reflektiert über die Rolle von Angst in der Religion und im gesellschaftlichen Leben. Die Sprecherin erinnert sich an ihre evangelikale Kindheit, in der theologische Angst vor Hölle, Entrückung und Endzeiten allgegenwärtig war. Sie beschreibt, wie diese Angst ihr eigenes Leben als queere Person prägte und sie daran hinderte, Hoffnung und Zukunft zu denken. Der Text argumentiert, dass überwältigende Angst politisch nützlich ist, weil sie Menschen zum Stillstand bringt und verhindert, dass sie sich organisieren. Die Sprecherin beobachtet, wie Angst auch innerhalb der LGBTQ+-Community zu Spaltungen führt. Sie lädt ein, die eigenen Angstauslöser wahrzunehmen und bewusst mehr Zeit für Momente der Hoffnung und Freude zu investieren. Die zentrale theologische These ist, dass eine auf Angst basierende Theologie fesselt, während eine auf Hoffnung basierende Theologie befreit und zum Handeln befähigt.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Willkommen beim Queer Theology Podcast. Ich bin Brian G. Murphy und ich bin Father Shannon T. Elkerns. Wir sind die Mitbegründer von QueerTheology.com und eure Gastgeber. Von der Genesis bis zur Offenbarung verkündet die Bibel gute Nachrichten an LGBTQ+-Menschen, und wir wollen euch zeigen, wie das so ist. Schaltet jeden Sonntag ein für Gespräche über das Christentum, Queerness und Transness und wie sie einander bereichern können. Wir freuen uns, dass ihr hier seid. Bevor wir in diese Folge eintauchen, wollten wir euch nur daran erinnern, dass unser neues Buch, Reading the Bible Through Queer Eyes, good news for LGBTQ plus people from Genesis to Revelation, jetzt vorbestellt werden kann. Ihr könnt es überall kaufen, wo Bücher verkauft werden. Wir sind super aufgeregt, diese grundlegenden Geschichten aus unseren Jahrzehnten der Arbeit, die Bibel zu queeren und diese Arbeit für Menschen zugänglich zu machen, zu teilen. Das Buch ist also jetzt vorbestellbar. Es erscheint im Dezember und wir hoffen, dass ihr eine Kopie ergreift. Hey da. Willkommen zurück beim Queer Theology Podcast. Ich bin Heather Shannon hier für eine weitere Solo-Folge und ich habe in letzter Zeit viel über Angst nachgedacht, besonders über Angst in der Religion, aber auch einfach über Angst im Allgemeinen. Ich habe das Gefühl, wenn man sehr viel Zeit im Internet verbringt oder die Nachrichten schaut, gibt es einfach sehr viel Angst und Furcht, die stattfindet. Angst über den Zustand der Welt. Angst über Politik. Angst über die anstehenden Wahlen. Angst über den Klimawandel und die Klimakrise. All diese verschiedenen Dinge. Ich möchte sehr klarstellen, dass es nicht so ist, dass es nichts gibt, worüber man sich Sorgen machen oder worauf man achten sollte. Es geht nicht darum, den Kopf in den Sand zu stecken und ein Liedchen zu summen und seinen Tag weiterzuleben, sondern es geht darum, wie Angst in unserem Leben wirkt und wie sie in unseren Körpern wirkt und wie sie in unseren Verbindungen miteinander wirkt. Und so dieses Gefühl, sich umzusehen und zu sehen, oh Mann, es gibt sehr viel Angst in der Luft und viele Menschen, die uns sagen, dass wir sehr, sehr ängstlich sein sollten, die ganze Zeit. Und ich denke, ein Teil davon kommt von sehr realen Gefühlen von Menschen, die Angst haben. Sie haben Angst um ihre Sicherheit. Sie haben Angst um ihr Wohlergehen. Sie haben Angst um ihre Familien und die Zukunft und all diese Dinge. Und wieder, ich sage nicht, dass Angst schlecht ist, aber ich möchte nur, dass wir bemerken, dass wir in einer Zeit leben, die scheint, Botschaften der Angst zu verstärken. Und ich denke an die Kirche, in der ich aufgewachsen bin, die religiöse Gemeinschaft, in der ich aufgewachsen bin, die auch sehr in dem Gefühl der Angst verwurzelt war. Ich erinnere mich sehr deutlich als Kind, dass ich entsetzt war, dass ich sterben und in die Hölle gehen würde. Oder dass die Entrückung passieren würde und ich zurückgelassen würde. Und das artete so in ein gemeinsames Gefühl der Angst aus. Oder? Ich erinnere mich, dass meine Familie wirklich dachte, dass Y2K der Anfang vom Ende sein würde. Meine Großeltern, die nebenan wohnten, richteten einen Raum in ihrem Haus neu ein, um Konserven und Wasser zu lagern. Sie kauften batteriebetriebene Funkgeräte für alle in der Familie, die eine große Reichweite hatten, damit, wenn die Kommunikation unweigerlich am 1. Januar des Jahres 2000 zusammenbrach, wir noch in der Lage wären, miteinander zu kommunizieren. Meine eigene Familie häufte eine Menge Konserven und Flaschenwasser an und füllte die Badewanne in dieser Nacht. Und ich erinnere mich, dass ich damals schon dachte, ich denke, das ist ein bisschen albern. Ich glaube nicht, dass Y2K das sein wird. Aber ihre Angst war keine politische Angst. Es war eine theologische Angst, oder? Dass sie die Anzeichen lasen und sagten, oh, so beginnen die Endzeiten. Als ob das ein Teil davon sein könnte. Und so war es für sie sehr leicht, weil sie auf dieser Theologie der Zerstörung und Verwüstung und Jesus, der mit einem riesigen Schwert zurückkommt und Flüsse von Blut fließen lässt, vorbereitet waren. Es war für sie sehr leicht, auf diese politische Sache zu schauen und dieselbe Angst und dieselbe Furcht zu fühlen und zu sagen, oh, wir sollten uns vorbereiten. Und wenn ich darauf zurückblicke und sogar über die Evangelikalen nachdenke, die ich jetzt kenne und mit denen ich Zeit verbringe, scheint es einen echten Widerspruch zu geben
zwischen diesem Glauben, dass Gott die Kontrolle hat und dass Jesus alles bezahlt hat, was auch immer das für sie bedeutet. Und trotzdem in diesem echten Gefühl der Angst und der Angstzustände leben, Angst vor Unterschiedlichkeit, Angst, nicht an erster Stelle zu sein, Angst, dass ihre Kinder in Anführungszeichen ausgesetzt werden Dingen, die sie auf den falschen Weg bringen werden, oder? Es gibt dieses fast Hand in Hand geführte Gespräch darüber, dass Gott die gesamte Kontrolle hat und Jesus allmächtig ist, zusammen mit dieser echten Angst, dass die Welt irgendwie darauf aus ist, ihnen etwas anzutun. Und ich bin einfach davon betroffen. Und ich bin davon betroffen, wie, wenn man in diesem Gefühl der Angst und der Angstzustände lebt, es wirklich schwer ist, sich irgendeine neue Art des Seins vorzustellen oder auszumalen oder sich auszudenken, weil das Nervensystem einfach die ganze Zeit so unglaublich überlastet ist. Und ich denke, dass, wenn, weißt du, ich denke zurück an die Zeit, als ich auf dem Gymnasium und in der Universität war und sehr in dieser evangelikalen Welt lebte und viel Zeit damit verbrachte, diese Angst und diese Angstzustände um meine Sexualität, um meine Geschlechtsidentität, um meine Beziehungen zu anderen Menschen, um das, was mit mir passieren würde, und ob Gott mich liebte und ob es einen Platz für mich geben würde in meiner Familie, in der Kirche, in der Welt, wenn ich mich outen würde, oder? All diese verschiedenen Ängste. Und es war wirklich, wirklich schwer, eine Beziehung zu haben, Freundschaften zu haben, über die Zukunft nachzudenken, weil ich die ganze Zeit so von diesem Gefühl der Angst aufgesogen war. Und es hat einfach jedes Gefühl, das ich von Möglichkeiten und Hoffnung hatte, vollständig zum Stillstand gebracht. Und ich denke, dass das wirklich absichtlich ist. Und wenn ich an unseren aktuellen Moment denke, unseren aktuellen politischen Moment, unseren aktuellen sozialen Moment, unseren aktuellen ökologischen Moment, diese überwältigende Angst, die wiederum aus einem sehr realen Ort kommt und aus sehr realen Sorgen und sehr realen Situationen. Aber diese überwältigende Angst, die uns zum Stillstand bringt und unser Nervensystem kurzschließt und dazu führt, dass wir in einen Erstarrungsmodus gehen, ist sehr nützlich für Menschen an der Macht. Es ist sehr nützlich für Menschen, die nicht wollen, dass sich Dinge ändern. Es ist sehr nützlich für Menschen, die eine gehorsame und unterwürfige Gemeinschaft wollen, weil Menschen, deren Nervensysteme überlastet sind, die so Angst davor haben, aus der Reihe zu tanzen und vor all den Dingen, die mit ihnen passieren könnten, keine Menschen sind, die träumen. Sie sind keine Menschen, die bereit sind, zu experimentieren und Risiken einzugehen. Sie sind keine Menschen, die voller Freude und Lachen und Leichtigkeit sind. Und ich denke, dass es wichtig ist, darauf zu achten. Es ist wichtig, darauf zu achten, wie das Beherrschtwerden von Angst uns zum Stillstand bringt. Es isoliert uns. Es lässt uns aneinander zerren. Ich meine, wenn man heutzutage auch nur fünf Minuten im Internet verbringt, kann man sehen, wie queere Menschen andere queere Menschen herunterreißen. Man kann sehen, wie LGBT-Menschen sagen, wir wollen keine trans Menschen in unserer Gemeinschaft. Man kann sehen, wie eine Gruppe von Einwanderern auf eine andere Gruppe von Einwanderern losgeht. Wir kämpfen gegeneinander. Und wiederum ist das auch sehr, sehr nützlich für Menschen an der Macht, weil, wenn wir gegeneinander kämpfen, organisieren wir nicht. Wir kommunizieren nicht miteinander. Wir bilden keine Koalitionen und Gewerkschaften und andere Wege, um zurückzuschlagen. Und so denke ich zurück, wieder theologisch, dass eine Theologie, die auf Angst basiert, auf Angstzuständen basiert, uns wirklich gefesselt hält. Sie hält uns in der Reihe. Sie lässt uns zu anderen Menschen aufschauen, Pastoren, Predigern, Bischöfen, den Menschen, die die Weihe kontrollieren. Sie lässt uns zu ihnen aufschauen und sagen, oh, habe ich hier einen Platz? Werdet ihr mich akzeptieren? Werdet ihr mich hereinlassen? Und dafür sorgen, dass wir nichts tun, was die Mächtigen auch nur im Geringsten aufregen könnte, weil wir wirklich ein Teil dieser Gemeinschaften sein wollen. Und so diese Angst, wiederum, sie isoliert uns. Sie bringt uns zum Stillstand. Sie hält uns davon ab, die Dinge zu tun, die wir tun müssen, die die Systeme tatsächlich verändern könnten. Also biete ich all dies als eine Reflexion an, um einfach damit anzufangen, wahrzunehmen, wann ihr Angst und Angstzustände spürt. Wann kommt es bei euch auf? Wann kommt es bei euch auf, wenn ihr die Nachrichten lest, wenn ihr mit anderen Menschen interagiert? Wie zeigt es sich in eurem Körper? Was tut es in eurem Gehirn? Und einfach
Fang an, darauf zu achten, wahrzunehmen, welche Dinge deine Angst und deine Angstzustände auslösen und wie sich das bei dir zeigt. Und dann würde ich dich auch einladen, auf die Momente zu achten, in denen du Hoffnung und Freude fühlst. Woher kommen diese Momente? Wie zeigen sie sich in deinem Körper? Und wie unterscheidet sich das von dem Moment, in dem die Angst auftritt? Und dann, wenn du anfängst, all diese Wege wahrzunehmen, auf denen diese Emotionen sich in deinem Körper zeigen, würde ich dich einladen, weniger von den Dingen zu tun, die dazu führen, dass die Angst und die Angstzustände aufkommen. Und wieder einmal: Es geht nicht darum, den Kopf in den Sand zu stecken und so zu tun, als ob die Dinge nicht schlecht wären, aber es bedeutet, dass wir wahrscheinlich nicht 12 Stunden damit verbringen müssen, durch schlechte Nachrichten zu scrollen. Es gibt vielleicht andere Wege, um Nachrichten zu erhalten und informiert zu bleiben und gleichzeitig auch Freude in unserem Leben zu haben und uns mit Dingen zu beschäftigen, die uns Hoffnung bringen. Können wir also weniger von den Dingen tun, die Angst und Angstzustände auslösen? Können wir mehr von den Dingen tun, die uns Gefühle der Hoffnung und Freude bringen? Und ich denke, dass, wenn wir anfangen, das zu tun, wenn wir anfangen, mehr Zeit in die Momente der Hoffnung und Freude zu investieren, wenn wir anfangen, unsere Nervensysteme und unsere Körper zu beruhigen, wird das Raum für uns freimachen, um von anderen Arten des Seins zu träumen. Wir könnten anfangen zu sehen, ja, Mann, es passieren wirklich beängstigende Dinge. Und außerdem, schau dir all die coolen Wege an, auf denen meine Nachbarn füreinander sorgen und sich organisieren, um unsere Gemeinschaft zu einem besseren Ort zu machen. Ja, es passieren allerhand beängstigende Dinge, aber schau dir an, wie meine Kirche queere und transgeschlechtliche junge Menschen oder Menschen, die in meiner Nachbarschaft obdachlos sind, oder ältere Menschen in den Arm nimmt, oder? Ja, es passieren allerhand beängstigende Dinge in der Welt, aber schau dir diese Wege an, auf denen Menschen Wege schaffen, um für unsere Umwelt zu sorgen und sich gegen den Klimawandel zur Wehr zu setzen. Es passieren sehr beängstigende Dinge, und es findet Widerstand statt, jeden Tag, jede Minute des Tages, auf der ganzen Welt, von Menschen, die beschlossen haben, einen Teil ihrer Macht zurückzuerobern, die beschlossen haben, die Arme mit ihren Nachbarn zu verflechten, die beschlossen haben zu sagen, dass die Menschen an der Macht nicht das letzte Wort haben, wir können die Welt schaffen, die wir schaffen wollen. Und ich denke, dass für mich, wieder einmal, theologisch, eine Theologie, die auf Hoffnung basiert, auf Wiederherstellung, auf der Versöhnung aller Dinge, auf einem Gott, der nicht gekommen ist, um Angst zu verbreiten, sondern stattdessen, wie es in einem der Briefe des Paulus heißt, dass die vollkommene Liebe die Angst vertreibt, dass unser Gott ein Gott ist, der sich um Liebe und Frieden und Ganzheit und das überfließende Leben kümmert, dass, wenn wir uns in diese Theologie verankern können, wir anfangen können, die Lügen der Menschen auseinanderzunehmen, die uns Angst und getrennt haben wollen. Wir können anfangen, uns gegen die Systeme zur Wehr zu setzen, die uns isoliert und entsetzt halten, und wir können anfangen, gemeinsam mehr Momente der Hoffnung zu schaffen. Das ist also meine Einladung an euch heute, anfangen zu bewegen von einem Leben der Angst, einer Theologie der Angst, einer Haltung der Angst hin zu einer der Hoffnung, damit wir die Menschen sein können, die wir brauchen, um die Gemeinschaften zu schaffen, die wir schaffen wollen, um die Welt aufzubauen, die gut für uns alle ist. Ich sehe euch beim nächsten Mal. Wir hoffen, dass euch diese Folge gefallen hat. Wenn ihr tiefer in die Wege eintauchen möchtet, auf denen Queerness den Glauben bereichern kann und der Glaube die Queerness, dann müsst ihr unser neues Buch lesen, Die Bibel durch queere Augen lesen, das am 1. Dezember erscheint. Es ist jetzt überall, wo Bücher verkauft werden, vorbestellbar. Der Queer Theology Podcast ist nur eines von vielen Dingen, die wir auf QueerTheology.com tun, das Ressourcen, Gemeinschaft und Inspiration für LGBTQ-Christen und heterosexuelle cisgeschlechtliche Unterstützer bietet. Um tiefer in das Geschehen einzutauchen, besucht uns auf QueerTheology.com. Ihr könnt euch auch online mit uns auf Facebook, Twitter, Tumblr und Instagram verbinden. Wir sehen uns nächste Woche.
Wortlaut im Original
Welcome to the Queer Theology podcast. I'm Brian G. Murphy and I'm Father Shannon T. Elkerns. We're the co-founders of QueerTheology.com and your hosts. From Genesis to Revelation, the Bible declares good news to LGBTQ plus people and we want to show you how. Tune in each week on Sunday for conversations about Christianity, queerness and transness and how they can enrich one another. We're glad you're here. Before we dive into this episode, we just wanted to remind you that our new book, Reading the Bible Through Queer Eyes, good news for LGBTQ plus people from Genesis to Revelation, is available for pre-order now. You can buy anywhere books are sold. We're super excited to share these quintessential stories from our decades of work, queering the Bible and making this work accessible to people. So the book is available for pre-order now. It comes out in December and we hope you'll grab a copy. Hey there. Welcome back to the Queer Theology podcast. I'm Heather Shannon here for another solo episode and I've been thinking a lot about fear lately, especially fear in religion, but also just fear in general. I feel like if you spend very much time on the internet or watching the news, there is just a lot of anxiety and fear that's happening. Fear about the state of the world. Fear about politics. Fear about the upcoming elections. Fear about climate change and climate crisis. All of these different things. I want to be very clear that it's not that there are not things to be concerned about or to be paying attention to. This isn't about putting your head in the sand and humming a ditty and going on about your day, but this is about how fear works in our lives and how it works in our bodies and how it works in our connections with one another. And so that kind of sense of looking around and seeing, oh man, there is a lot of anxiety in the air and a lot of people telling us that we should be very, very afraid all of the time. And I think some of that comes from very real feelings of people who are afraid. They're afraid for their safety. They're afraid for their well-being. They're afraid for their families and the future and all of those things. And again, I'm not saying that fear is bad, but I just want us to note that we're living in a time that seems to be amplifying messages of fear. And I think about the church that I grew up in, the religious community that I grew up in, which was also very rooted in the sense of fear. I remember really distinctly as a child being terrified that I was going to die and go to hell. Or that the rapture was going to happen and I was going to be left behind. And that kind of spun out into a communal sense of fear. Right? I remember my family really thinking that Y2K was going to be the beginning of the end. My grandparents who lived next door redid a room in their house to store canned goods and water. They bought battery-powered walkie-talkies for everyone in the family that had a large range so that when communications inevitably went down on January 1st of the year 2000, that we would still be able to communicate with each other. My own family stockpiled a ton of canned goods and bottled water and filled the bathtub that night. And I remember even at the time thinking, I think that this is a little silly. I don't think that Y2K is going to be this. But their anxiety wasn't a political anxiety. It was a theological anxiety, right? That they were reading the portents and saying, oh, this is how the end times begins. Like this could be a part of it. And so it was very easy for them because they were primed on this theology of destruction and desolation and Jesus coming back with a giant sword and causing rivers of blood to run. It was very easy for them to look at this political thing and feel that same fear and anxiety and say, oh, we should prepare. And looking back on that and even reflecting on the evangelicals that I know now and I'm spending time with, there seems to be a real contradiction between this belief that God is in control and that Jesus paid it all, whatever that means to them. And still living in this real sense of fear and anxiety, fear of difference, fear of not being number one, fear of their kids being quote unquote exposed to things that are going to lead them astray, right? There's this almost hand in hand conversation about God having all of the control and Jesus being all powerful with this real fear that the world is somehow out to get them. And I'm just struck by that. And I'm struck by how when you live in that sense of fear and anxiety, it's really hard to anticipate or picture or dream up any new way of being because your nervous system is just so incredibly fried all of the time. And I think that when, you know, I think back to when I was in high school and college and very much in this evangelical world and spending a lot of time feeling that fear and anxiety around my sexuality, around my gender identity, around my relationships with other people, around what was going to happen to me and did God love me and would there be a place for me in my family in the church, in the world, if I came out, right? All of these different anxieties. And it was really, really hard to have a relationship, have friendships, think about the future because I was so consumed all the time with this sense of fear. And it was just completely shutting down any sense I had of possibilities and hope. And I think that that is really intentional. And when I think about our current moment, our current political moment, our current social moment, our current environmental moment, this overwhelming fear, which again comes from a very real place and very real concerns and very real situations. But this overwhelming fear that shuts down and short circuits our nervous system and causes us to go into a freeze mode is very useful for people in power. It's very useful for people who don't want things to change. It's very useful for people who want a docile and subservient community because people whose nervous systems are fried, who are so afraid of stepping out of line and of all of the things that could happen to them, are not people that are dreaming. They are not people that are willing to experiment and risk. They are not people that are filled with joy and laughter and frivolity. And I think that it's important to pay attention to that. It's important to pay attention to the way that being ruled by fear shuts us down. It isolates us. It makes us pick at one another. I mean, if you just spend even five minutes on the interwebs these days, you can see queer folks tearing other queer folks down. You can see LGBT folks saying, we don't want trans people in our community. You can see one set of immigrants bashing on another set of immigrants. We are fighting each other. And again, that is also very, very useful to people in power because if we are fighting each other, we're not organizing. We're not communicating with each other. We're not forming coalitions and unions and other ways to fight back. And so I think back, again, theologically, that theology based in fear, based in anxiety, keeps us really bound. It keeps us in line. It keeps us looking to other people, pastors, preachers, bishops, the folks who gatekeep ordinations. It keeps us looking to them and saying, oh, do I have a place here? Will you accept me? Will you let me in? And making sure that we don't do anything that could possibly upset the powers that be because we really want to be a part of these communities. And so that fear, again, it isolates us. It shuts us down. It keeps us from doing the things that we need to do that might actually change the systems. So I offer all of this as a reflection to first simply start to notice when you are feeling fear and anxiety. When is it coming up for you? When is it coming up for you as you read the news, as you engage with other people? How does it show up in your body? What does it do in your brain? And just start to pay attention to that, to notice what things are triggering your fear and anxiety and how that's showing up for you. And then I would also invite you to pay attention to the moments when you feel hope and joy. Where are those moments coming from? How do they show up in your body? And how is that different than when the fear shows up? And then as you start to notice all of these ways that these emotions are showing up in your body, I would invite you to do less of the things that cause the fear and anxiety to come up. And again, this isn't about putting our heads in the sand and pretending that things aren't bad, but it is saying, we probably don't need to be spending 12 hours doom-scrolling. There might be other ways to get news and stay informed and then also have joy in our lives and being engaging in things that are bringing us hope. So can we do less of the things that are triggering fear and anxiety? Can we do more of the things that are bringing us feelings of hope and joy? And I think that if we start to do that, if we start to spend more time investing in the moments of hope and joy, as we start to calm down our nervous systems and our bodies, it will free up space for us to dream of different ways of being. We might start to see, like, yeah, man, there's some really scary things happening. And also, look at all of the cool ways that my neighbors are taking care of each other and organizing to make our community a better place. Yeah, there are all sorts of scary things happening, but look at the way my church is embracing queer and trans young people or people who are experiencing homelessness in my neighborhood or the elderly, right? Yeah, there are all sorts of scary things happening in the world, but look at these ways that people are creating ways to care for our environment and to push back against climate change. There are very scary things happening, and there is resistance happening every day, every minute of every day, all around the world from people who have decided to take back some of their power, have decided to link arms with their neighbors, have decided to say the people in charge don't get the final say, we can create the world that we want to create. And I think for me, again, theologically, a theology based on hope, on restoration, on the reconciliation of all things, on a God who has not come to inspire fear, but has instead, like they say in one of Paul's letters, that perfect love casts out fear, that our God is a God who cares about love and peace and wholeness and the abundant life, that if we can anchor into that theology, we can start to take apart the lies of the people who want us afraid and separated. We can start to fight back against the systems that are keeping us isolated and terrified, and we can start to create more moments of hope together. So that is my invitation for you today to start to move from a life of fear, a theology of fear, a posture of fear to one of hope, so that we can be the people that we need to create the communities that we want to create to build the world that is good for all of us. I'll see you next time. We hope you enjoyed this episode. If you would like to go deeper into the ways that queerness can enrich faith and faith can enrich queerness, then you have got to check out our new book, Reading the Bible Through Queer Eyes, which comes out December 1. It is available for pre-order now, everywhere books are sold. The Queer Theology podcast is just one of many things that we do at QueerTheology.com, which provides resources, community, and inspiration for LGBTQ Christians and straight cisgender supporters. To dive into more of the action, visit us at QueerTheology.com. You can also connect with us online on Facebook, Twitter, Tumblr, and Instagram. We'll see you next week.