Gerechter Zorn über Machtmissbrauch und Ungerechtigkeit muss in demütige, konkrete Handlung verwandelt werden, damit das Reich Gottes durch gute Frucht sichtbar wird.
Der Text beginnt mit einer persönlichen Anekdote über die gemeinsame Liebe zu Horrorfilmen und leitet daraus die psychologische Beobachtung ab, dass Menschen auf Erschrecken mit Lachen reagieren, um Emotionen zu regulieren. Diese Beobachtung wird auf die gesellschaftliche Abstumpfung gegenüber Gewalt und Ungerechtigkeit übertragen. Im Zentrum steht die Auslegung des Gleichnisses vom bösen Winzern (Mt 21,33-41), in dem der Weinberg das Volk Gottes, die Pächter die religiösen und gesellschaftlichen Autoritäten und der Sohn Jesus Christus darstellen. Der Text räumt ein, dass das Reich Gottes nicht vom jüdischen Volk genommen wird, sondern an treue Verwalter übergeht. Die Pächter werden als diejenigen identifiziert, die Macht missbrauchen, und die Zuhörer werden aufgefordert, sich selbst als mögliche Pächter zu begreifen. Der Text ruft zu gerechtem Zorn auf, der jedoch nicht in Hass verharren, sondern in konkrete Handlung, Gebet und Demut verwandelt werden soll. Die Kernbotschaft ist, dass gute Frucht durch Liebe, Frieden und aktive Fürsorge getragen wird und dass jeder Mensch von Gott gesehen und geliebt ist.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Endlich… es fühlt sich wie Herbst an! Football-Saison! Oder vielleicht freust du dich auf die Suppensaison! Eine Zeit für Äpfel und Kürbisse… für Slow Cookers, gefüllt mit leckerem Essen… eine Zeit, langsamer zu werden, während die Blätter ihre Farbe wechseln… eine Zeit, sich auf das Zusammenkommen der Liebsten vorzubereiten, da die Feiertage näher rücken… und vor allem… eine Zeit, um alles Gruselige zu feiern.
Gruselige Saison… die Zeit vor dem großen Tag der Süßigkeiten und Geister und Kobolde… ist eine meiner Lieblingszeiten im Jahr.
Unser Haus ist voller Schreie, während wir jeden Tag einen Horrorfilm oder eine Folge einer Serie schauen. Es ist eine der Dinge, die uns zusammenbrachten, als wir anfingen, uns zu daten. Nicht Abendessen, auch keine langen Spaziergänge im Park. Es waren Horrorfilme – was sie gruselig machte… was sie lustig oder kitschig machte… was einen guten psychologischen Thriller ausmachte und wann etwas zu blutig und mehr ekelerregend als gruselig war.
Es mag wie eine seltsame Beschäftigung oder Aktivität wirken, die uns zusammenbrachte, aber es ist eine, die wir lieben. Es gibt etwas an dem Erschrecken, dem Aufschrecken vom Stuhl und dem anschließenden gemeinsamen Lachen, während der Film weiterläuft, das wunderbar verbindend ist.
Der Jump Scare, gefolgt von Lachen, ist immer ein lustiger Moment. Es ist eine bemerkenswerte Reaktion, die viele Menschen auf das Erschrecken, die Angst, das Überwältigtsein haben… mit nervösem Lachen oder Kichern zu reagieren… manchmal ein Zittern des Körpers.
Ein Artikel, den ich vor einigen Jahren in Psychology Today las, sprach über diese Phänomene. Wenn wir provoziert werden oder in einem Zustand erhöhter Emotionen sind, reagieren unsere Körper mit der entgegengesetzten Reaktion, um unsere Systeme zu regulieren. Es ist ein Bemühen unserer Gedanken und Körper, nicht vollständig von Nerven oder Angst oder Furcht oder anderen großen Emotionen überwältigt zu werden.
Wenn wir einen Film mehrmals gesehen haben, werden wir in gewisser Weise desensibilisiert gegenüber den Jump Scares und den Spannungen der Geschichte. Es kann auch mit der Welt so sein. Wir scheinen von dem Aufstoßen über Nachrichten und Dinge, die wir hören und lesen… zu dem Spotten und Augenrollen gekommen zu sein, denn sicher kann es nicht noch absurder werden.
Das Publikum, das die Gleichnisgeschichte hörte, würde wissen, wohin sie führt. Sie hatten diese Handlung zuvor in Jesaja und anderen Schriften gehört. Der Weinberg… der Landbesitzer… die Frucht… die Mauer… der Wachturm.
Es gibt nichts Neues an diesen Elementen. Sogar das Vorhandensein von Pächtern ist für die Zuhörer nichts Neues. Der Weinberg ist das Volk Gottes. Der Landbesitzer ist Gott. Die produzierte Frucht ist das Verhalten des Volkes. Die Mauern und Grenzen des Landes sind das Gesetz, das das Volk bewahrt. All dies ist auf die Anbetung Gottes zentriert… der Wachturm… und verwurzelt in der Schöpfung, die Gott gemacht hat.
Sogar die dramatischsten Teile der Geschichte sind nicht neu. Diejenigen, die vom Landbesitzer zu den Pächtern gesandt werden, um die Ernte einzusammeln… sie sind die Propheten… treue Boten, die von den Pächtern geschlagen und zerstört wurden.
Also, wer sind die Pächter? Die Führer und diejenigen mit Autorität. Zur Zeit Jesu waren es die religiösen Autoritäten… diejenigen mit der größten Macht und dem größten Einfluss… diejenigen, die Autorität über andere hatten und die Chance hatten, diese Macht auf treue und gerechte Weise zu nutzen… diejenigen, die die Chance hatten, gute Verwalter der Macht zu sein, die sie haben… der Ressourcen, die ihnen gegeben wurden… des Einflusses, den sie haben. Und es könnten wir sein.
Das Gleichnis setzt die Erzählung so auf, dass wir… die Zuhörer… schlechte Behandlung und Versagen der Pächter erwarten, das Richtige zu tun… dass die Pächter schlechte Verwalter dessen sind, was Gott gegeben hat.
Wenn der Sohn des Landbesitzers ankommt, erwarten wir natürlich, dass er die gleiche Behandlung erhält. Die Tötung des Sohnes des Landbesitzers spiegelt Jesu eigene Folter und seinen Tod wider… sie warfen ihn aus dem Weinberg (brachten ihn außerhalb der Stadtmauern) und töteten ihn (kreuzigten ihn). Der Sohn Gottes wurde von den Autoritäten ans Kreuz genagelt, damit sie alles für sich beanspruchen konnten… die gesamte Macht… den Einfluss… die Autorität… Treue Verwalter müssen es zurückerobern… es zurücknehmen… und die Autorität empfangen, die Gott denen gibt, die treu und gerecht und gütig und liebevoll sind.
Jesus setzt dann seine Lehre fort – das Reich Gottes wird nicht von dem Volk genommen werden … und nicht so, wie diese Schriftstelle missbraucht wurde … das Reich Gottes wird nicht vom jüdischen Volk genommen werden … das ist es nicht, was hier geschieht. Vielmehr wird es den wahren Nachfolgern und Jüngern Gottes gegeben werden, die gute Frucht in großer Fülle hervorbringen werden … aus machtvoller Demut … nicht aus ungerechter Macht, die nur zur Erhebung weniger genutzt wird. Die Macht eines gerechten Gottes wird denen gegeben werden, die sie nicht als Waffe der Gewalt schwingen werden … sondern die das Reich Gottes hier auf der Erde aufbauen werden.
Wir sind seit viel zu lange Zeit abgestumpft gegenüber der gewalttätigen Macht der Welt. Es sind die Worte und Lehren Jesu, die uns zurück zu uns selbst und zu dem guten und gerechten Werk zurückreißen können, das wir in einer Welt brauchen, die so voller Schmerz ist … Es muss ein Ende haben mit der gewalttätigen Macht, die das Bild und die Menschen Gottes korrumpiert und zerstört … mit der gewalttätigen Macht, die die Schreie der Verwundbarsten willentlich ignoriert, die weiterhin geschädigt werden und Vergeltung fürchten und davor fürchten, öffentlich bekannt zu werden. Es muss ein Ende haben mit dem Vorläufer des Krieges, der einen Psalm des Friedens als Rechtfertigung für einen Ort der Gewalt und Ausgrenzung in Anspruch nimmt. Es muss ein Ende haben mit den gewalttätigen Mächten, die Worte verwenden, um zu entfremden und die Schöpfungen Gottes, die in ihrer Identität mehr aufblühen, als die meisten von uns je sich vorstellen könnten, zu weniger als menschlich zu machen. Es muss ein Ende haben mit den gewalttätigen Mächten, die nur Macht um der Popularität willen suchen und nicht die Demut, die es tatsächlich erfordert, ein Volk in den Weinberg zu führen, der gute und gerechte Frucht hervorbringen wird. Es muss ein Ende haben mit den gewalttätigen Mächten, die ihre eigene Macht auf Kosten der Geringsten unter uns anhäufen, indem sie die Rechte und Privilegien derer bedrohen und entziehen, die so viel zu verlieren haben. Es muss ein Ende haben mit den gewalttätigen Mächten derer, die behaupten, „christlich" zu sein, und nur Hass, Gleichgültigkeit und willentliche Unwissenheit verbreiten.
Die Pächter können die religiösen Autoritäten oder die Mächtigen sein … und die Pächter könnten jeder von uns sein. Wir haben es gehört sagen, dass „nicht alle Pächter schlecht sind … nur diese." Dann ist es unsere Aufgabe, es zu beweisen. Wenn wir Macht wie die Pächter haben … wenn wir die Autorität haben … dann müssen wir fragen, wie wir an der Gewalt teilnehmen, indem wir wählen, nicht zu sprechen oder zu handeln oder einzugreifen oder irgendetwas zu sagen.
Es mag die gruselige Jahreszeit sein, aber wir leben in einer gruseligen Welt, und ich bin müde … erschöpft … manchmal fühlt es sich an, als könnte mein Herz nicht mehr brechen, weil es wie Staub ist. Die gewalttätigen Pächter haben den Weinberg seit viel zu langer Zeit kontrolliert. Es ist an der Zeit, dass wir ihn zurückerobern … dass wir die Stimme des gerechten und rechtschaffenen Gottes in Anspruch nehmen, den wir in unserem Herrn Jesus Christus kennen.
Es sollte uns mehr als nur unbehaglich stimmen … wir sollten wütend sein … empört über die ungerechte Welt … wir sollten gerechten Zorn haben über die Art und Weise, wie die ungerechten und gewalttätigen Pächter die Schöpfung Gottes usurpiert haben. Aber wir können nicht an einem Ort des Zorns und Hasses leben. Es erfordert zu viel Energie und zehrt an unseren Herzen und Seelen … an unseren Gedanken und Körpern.
Es muss etwas geben, das wir tun können … und es gibt es.
Jesus warnt die Autoritäten, dass ihre Macht genommen werden und denen gegeben werden wird, die treu sind, nicht denen, die mächtiger sind … denen, die gerecht sind, nicht denen, die Vergeltung suchen.
Geliebte, so beginnen wir … Die Antwort war, ist und wird immer sein, Jesus zu suchen und ihm nachzufolgen. Pflanze deinen Zorn und deine Müdigkeit in das grüne Feld Gottes. Bete darüber … beschneide und arbeite … und dieser Zorn und Hass kann in Handlung sprießen … ein kleines Blatt nach dem anderen … und ehe wir uns versehen … sind die Reben gewachsen und ineinander verwoben zum Gewebe voller lebendiger Frucht, würdig des Reiches Gottes.
Wir sind die schwere Verantwortung gegeben worden, gute Frucht hervorzubringen … mit Zorn, der in Handlung verwandelt wird … mit gerechter Empörung, die demütig zu einem Gebet geformt wird, das Füße und Stimme und Geduld hat.
So, welche Handlung könnten wir überhaupt unternehmen, die die gute Frucht des Reiches Gottes trägt? Wie leben wir in das Werk des Geistes hinein, der uns inspiriert und unsere Vielfalt an Gaben zum Blühen bringt um der Welt willen?
Wir handeln in Liebe…in Frieden…in Freude und Geduld…in kleinen Taten der Güte und in aktiven Entscheidungen, das Leben der Menschen um uns herum zu verbessern…wir handeln in Treue und mit Gnade, während wir uns bemühen, Barmherzigkeit uns selbst und den Menschen um uns zu erweisen.
Gemeinsam verrichten wir dieses Werk…nie allein…der Weinberg sind wir alle…es sind unsere Nachbarn und Freunde…es sind diejenigen, die uns am wenigsten ähneln…es sind diejenigen, die uns Feinde nennen würden…es ist jeder Teil von Gottes Schöpfung, der dieses Werk verrichten und Frucht tragen wird…Es sind wir alle…und es sind insbesondere du und jeder, der sich vielleicht fühlt, dass die gewaltsamen Mächte…oder die unwürdigen Pächter…oder die Autoritäten…der Welt weiterhin Schaden anrichten…jeder, der den Druck gespürt hat, dass deine Menschlichkeit und dein Handeln zertreten und deine Stimme dir genommen wird…auch du bist würdig…du wirst von Gott gesehen und erkannt…und es gibt nichts, das dich von der Liebe und Barmherzigkeit und Gerechtigkeit Gottes in Christus Jesus trennen kann.
Der Beitrag Die Frucht des gerechten Zorns erschien zuerst auf Washington National Cathedral.
Wortlaut im Original
Finally…it feels like fall! Football season! Or maybe you’re excited for soup season! A time for apples and pumpkins… for slow cookers filled with delicious food… a time for slowing down as the leaves change color… a time to prepare for the gathering of loved ones as holidays approach… and most importantly…a time to celebrate everything spooky.
Spooky season…the time before the great day of candy and ghouls and goblins…is one if my favorites times of the year.
Our house is filled with shrieks as we watch a horror movie or episode of a show every day. It’s one of the things that brought us together when we first started dating. Not dinners, nor long walks in the park. It was horror movies – what made them scary…what made them funny or campy…what made a good psychological thriller and when was something too gory and more disgusting than scary.
It may seem like an odd pastime or activity to bring us together, but it’s one we love. There is something about being frightened, jumping out of a chair, and then laughing together as the movie continues that is wonderfully bonding.
The jump scare followed by laughter is always a fun moment. It’s a remarkable reaction that many people have to being frightened, anxious, overwhelmed…to respond with nervous laughter or giggles…sometimes a shake of the body.
An article I read a few years ago in Psychology Today talked about these phenomena. When provoked or in a state of heightened emotions, our bodies respond with the opposite reaction to regulate our systems. It’s an effort for our minds and bodies to not be completely overwhelmed by nerves or anxiety or fear or other large emotions.
When we’ve seen a movie numerous times, we become somewhat desensitized to the jump scares and stresses of the story. It can be like that with the world as well. We seem to have gone from gasping at news stories and things we hear and read…to scoffing and rolling our eyes, because surely, it can’t get any more bizarre.
The audience hearing the parable would know where it’s going. They’ve heard this storyline before in Isaiah and other scriptures. The vineyard… the landowner… the fruit… the wall… the watchtower.
There is nothing new about these elements. Even having tenants isn’t new to those listening. The vineyard is the people of God. The landowner is God. The fruit produced is the behavior of the people. The walls and borders of the land are the Law, guarding the people. All of this is centered on the worship of God…the watchtower….and grounded in the very creation God made.
Even the most dramatic parts of the story aren’t new. Those who are sent by the landowner to the tenants to collect the produce…they are the prophets…faithful messengers beaten and destroyed by the tenants.
So, who are the tenant famers? The leaders and those with authority. In the time of Jesus, they were the religious authorities…. those with the most power and influence… those who had authority over others and have a chance to use that power in faithful and just ways… those who have a chance to be good stewards of the power they have… the resources they’ve been given…the influence they have. And they could be us.
The parable sets up the narrative so that we…the listeners…expect bad treatment and failure of the tenants to do what is right…for the tenants to be poor stewards of what God has given.
When the son of the landowner arrives, of course we expect him to receive the same treatment. The killing of the landowner’s son mirrors Jesus’ own torture and death… they threw him out of the vineyard (brought him outside the city walls) and killed him (crucified him). The Son of God was hung on the cross by the authorities so that they could claim everything for themselves… all the power…the influence…the authority… Faithful stewards must reclaim it…take it back…and receive the authority given by God to those who are faithful and just and kind and loving.
Jesus then continues his teaching – the kingdom of God won’t be taken away from the people…and not as this scripture has been misused…the kingdom of God won’t be taken away from the Jewish people…that’s not what is happening here. Rather it will be given to true followers and disciples of God who will produce good fruit in great abundance… from powerful humility… not iniquitous power used only for the uplifting of a few. The power of a just God will be given to those who will not wield it as a weapon of violence…but will build up the reign of God right here.
We have, for too long, been desensitized to the violent power of the world. It is the words and teachings of Jesus that can snap us back into ourselves and the good and righteous work we need in a world so filled with pain…There must be an end to violent power which corrupts and destroys the image and people of God…the violent power that willfully ignores the pleas of the most vulnerable who continue to be harmed and fear retribution and fear being publicly known. There must be an end to the harbinger of war that claims a psalm of peace as justification for a place of violence and exclusion. There must be an end to the violent powers that use words to alienate and make less-than-human the very creations of God who flourish more in their identity than most of us could ever imagine. There must be an end to violent powers that seek only power for the sake of popularity and not the humility it actually takes to lead a people into the vineyard that will produce good and righteous fruit. There must be an end to the violent powers who seek to garner their own power to the detriment of the least among us by threatening and removing rights and privileges of those who have so much to lose. There must be an end to the violent powers of those who claim to be “Christian” and spread only hatred, indifference, and willful ignorance.
The tenants may be the religious authorities or those in power…and the tenants could be any one of us. We’ve heard it said that “not all tenants are bad…just these.” Then our work is to prove it. If we have power like the tenants…if we are the ones in authority…we must ask how we participate in the violence by choosing to not speak or act or intervene or say anything.
It may be spooky season but we’re living in a spooky world and I am weary…exhausted… sometimes it feels like my heart cannot break anymore because it’s like dust. The violent tenants have had control of the vineyard for far too long. It’s past time for us to take it back…to claim the voice of the just, and righteous God we know in our Lord Jesus Christ.
It should make us more than uncomfortable…we should be angry…indignant at the unjust world…we should have righteous anger over the way the unjust and violent tenants have usurped the creation of God. But we cannot live in a place of anger and hatred. It takes too much energy and wears on our hearts and spirits…minds and bodies.
There must be something we can do…and there is.
Jesus warns the authorities that their power will be taken away and given to those who are faithful, not to those more powerful…. those who are just, not to those who seek retribution.
Beloved, this is how we begin…The answer was, is, and always will be to seek and follow Jesus. Plant your anger and weariness in the verdant field of God. Pray over it…prune and work…and that anger and hatred can sprout into action…one tiny leaf at a time…and before we know it…the vines have grown and woven together into the tapestry of vibrant fruit worthy of the kingdom of God.
We have been given the heavy responsibility to produce good fruit…with anger transformed into action…with righteous indignation humbly molded into prayer that has feet and voice and patience.
So, what action could we possibly take that bears the good fruit of the kingdom of God? How do we live into the work of the Spirit that inspires us and helps our diversity of gifts flourish for the sake of the world?
We act in love…in peace…in joy and patience…in small acts of kindness and active choices to better the lives of those around us…we act in faithfulness and with grace as we strive to show mercy to ourselves and those around us.
It is together we do this work…never alone…the vineyard is all of us…it our neighbors and friends…it is those who are most unlike us…it is those who would call us enemies… it is every part of God’s creation who will do this work and bear fruit…It is all of us…and it is in particular you and anyone who might feel that the violent powers…Or the unworthy tenants…Or the authorities…of the world continue to harm them…anyone who has felt the pressure of having your very humanity and agency trampled on and your voice taken away…you, too are worthy…you are seen and known by God…and there is nothing that can separate you from the love and mercy and righteousness of God in Christ Jesus.
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