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Theravada · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Jill Shepherd: 06 meditation: Self-compassion

Jill Shepherd · Dharma Seed - Dharma Talks (Insight-/Vipassana-Tradition, Aggregator) · 2026-10-18 · Barre · Quelle

Fürsorge · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Gemeinschaft · tragend

Selbstmitgefühl entsteht, wenn man sich mit der Fürsorge eines guten Freundes begegnet und das aufkommende Leid mit dem Wunsch nach seiner Auflösung annimmt, wobei dieses Mitgefühl sich auf alle leidenden Menschen ausweitet.

Achtsamkeit als ein Prozess des Freundschaftlichwerdens beschrieben, uns selbst vollständiger, tiefer, klarer mit mehr Freundlichkeit und Fürsorge kennenzulernen.

Der Text ist eine geführte Meditation zur Selbstmitgefühl-Praxis. Die Hörerinnen und Hörer werden eingeladen, sich im Körper zu beruhigen und Achtsamkeit als freundliche Selbstbegegnung zu verstehen. Eine imaginäre gute Freundin wird in den Raum geholt, die mit Fürsorge fragt, wie es dem Meditierenden wirklich geht. Aufkommende Gedanken, Gefühle und körperliche Empfindungen sollen mit Mitgefühl und dem Wunsch nach Auflösung des Schmerzes begegnet werden. Der Atem dient als Rückzugsort, wenn es zu schwierig wird. Abschließend wird das Mitgefühl auf alle Mitmeditierenden und auf alle Menschen, die unter dem Schmerz des Lebens leiden, erweitert. Der Text verbindet innere Achtsamkeit mit einer gemeinschaftlichen Haltung des Gebens und Empfangens von Fürsorge.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Krankheit, Tod, Vergänglichkeit als Grundproblem
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis (erschlossen)
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
2 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Nimm dir diese wenigen Momente, um dich zu beruhigen, einzunisten, in die Stützen unter dir. Damit du wieder diesen Gleichgewicht von Wachsamkeit und Gelassenheit finden kannst. Den Körper in Stille einbetten als Stütze für das Einbetten des Herzens und des Geistes. Und wenn die Achtsamkeit sich mehr beruhigt und beständig wird, haben wir mehr Fähigkeit, uns dem gesamten Spektrum der Erfahrung zu öffnen, einschließlich des gesamten Spektrums dessen, was in unseren Herzen und unseren Geistern geschieht. Und manchmal wird Achtsamkeit als ein Prozess des Freundschaftlichwerdens beschrieben, uns selbst vollständiger, tiefer, klarer mit mehr Freundlichkeit und Fürsorge kennenzulernen. Also im Dienst dieses Freundschaftlichwerdens, bringe dir jemanden in den Sinn, um den du dich kümmerst, der sich um dich kümmert, lade sie oder ihn hier in den Raum zu dir ein, bringe sie oder ihn dir so vollständig in den Sinn, wie du kannst. Ihr Aussehen, ihre energetische Präsenz, ihre positiven Interaktionen, die du mit ihnen hattest, vielleicht ihr Namen nur stumm wiederholend, dich mit ihrer Präsenz auf jede Weise verbindend, die du kannst. Dieser gute Freund, dieser gute Freund, der jetzt hier bei dir ist, möchte wirklich wissen, wie es dir geht. Sie fragen dich: Hey, wie geht es dir? Was ist los? Und sie hören dir mit ihrer vollen Aufmerksamkeit zu. Tust du das? Und wenn diese Frage in deinem Sein ankommt, könntest du sehen, was aufkommt. Welche Antworten natürlich auftauchen, vielleicht als Gedanken oder Bilder oder Worte, vielleicht eher als Emotionen oder körperliche Empfindung. Wenn du mit Fürsorge gefragt wirst, wie geht es dir? Vielleicht gibt es Aspekte deines Seins, die sich in Antwort auf diese Fürsorge nach vorne bewegen. Aspekte deines Seins, die nach Heilung hungern. Ich möchte mich der Mitgefühl öffnen, das dir jetzt mit dieser Frage angeboten wird: Wie geht es dir wirklich? Und was auch immer auftauchen mag, kannst du es mit dieser Qualität der Fürsorge begegnen, mit dieser Qualität des Mitgefühls, dieser einfachen Anerkennung von Bereichen des Schmerzes, dem Wunsch, dass dieser Schmerz sich auflösen möge. Fürsorge für diesen Schmerz, Fürsorge um diesen Schmerz, möge dieser Schmerz sich lösen. Kein Frieden. Wenn du die Wahrheit dessen finden kannst, dann bleibe beim Mitgefühl. Wenn es sich auf irgendeine Weise zu schwierig anfühlt, kannst du immer nach Hause zum Rhythmus des Atemns kommen und dich dort ausruhen lassen. Aber wenn es eine gewisse Fähigkeit gibt, könntest du weiter dem Schwierigen mit der Absicht der Heilung öffnen. Fürsorge für diesen Schmerz, Fürsorge um diesen Schmerz. Auflösung, kein Frieden. Auflösung, Auflösung, Frieden. Sich auf das Herzzentrum einstimmen, auf alles, was jetzt hier ist, deinen eigenen Mut wertschätzend, zumindest anzufangen, sich dem Schwierigen und Schmerzlichen im Dienst der Heilung zu öffnen. Das ist, dort eine gewisse Zärtlichkeit zu finden. Und dann diese Qualität des Mitgefühls mit all uns hier im Raum zu teilen, mit all uns Menschen, die den Schwierigkeiten und Herausforderungen und dem Schmerz des Lebens unterworfen sind, all uns, die wir für Heilung da sind, in dieses Mitgefühl hineinberührend, es gleichzeitig anbietend, während du es von anderen empfängst, es dir anbietend, die Gesichter und die Präsenz deiner Mitmeditierenden in den Sinn bringend, während wir zusammen in diesem Feld des Mitgefühls sitzen, das angeboten und empfangen wird, unser Schmerz, Frieden.
Wortlaut im Original
Taking these few moments just to settle, nestle, into the supports beneath you. So that again you can find that balance of alertness and ease. Settling the body into stillness as a support for settling the heart and the mind. And as the awareness becomes more settled and steady, we have more capacity to open to the whole range of experience, including the whole spectrum of what's happening in our hearts and our minds. And sometimes mindfulness is spoken of as a process of befriending, getting to know ourselves more fully, more deeply, more clearly with more kindness and care. So in service of this befriending, bringing to mind someone you care about, who cares about you, inviting them here into the room with you today, bringing them to mind as fully as you can. They look, their energetic presence, their positive interactions you've had with them, maybe just silently reciting their name, connecting with their presence in whatever way you can. This good friend, this good friend who's here with you now really wants to know how you are. They ask you, hey, how are you? What's going on? And they're listening to you with their full attention. Are you? And as that question lands in your being, you might see what emerges. What responses naturally come up, maybe as thoughts or images or words, maybe more as emotions or physical sensation. As you're asked with care, how are you? Perhaps there are aspects of your being that come forward in response to this care. Aspects of your being that are hungry for healing. I want to open to the compassion that's being offered to you now with this question, how are you really? And whatever might be coming up, can you meet it with this quality of care, with this quality of compassion, this simple acknowledgement of areas of pain, the wish that that pain might dissolve. Care of this pain, care about this pain, may this pain release. No peace. If you can find the truth of this, then stay with the compassion. If it feels too difficult in any way, you can always come home to the rhythm of breathing and let yourself rest there. But if there's some capacity, you might continue opening to what's difficult with the intention of healing. Care of this pain, care about this pain. Release, no peace. Release, release, peace. Tuning into the heart center, to whatever is here now, appreciating your own courage to begin at least to open to what's difficult and painful in the service of healing. That's finding some tenderness there. And then sharing that quality of compassion with all of us here in the room, all of us human beings subject to life's difficulties and challenges and pain, all of us being for healing, touching into that compassion, offering it out at the same time as you're receiving it from others, offering it to you, bringing to mind the faces and the presence of your co-meditators as we sit together in this field of compassion being offered and being received, our pain, peace.