Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
By This All Men Will Know That You Are My Disciples
ohne Namen ·
Orthodox Christian Network (OCN) ·
2026-10-19
· Quelle
Fürsorge · Hauptbotschaft
Barmherzigkeit · tragend
Gemeinschaft · tragend
Die wahre Erkennbarkeit als Christ besteht nicht in äußeren Symbolen oder institutionellen Leistungen, sondern in der konkreten, aufopferungsvollen Liebe zum Nächsten, einschließlich von Fremden und sozial Ausgegrenzten.
Die Menschen werden erkennen, dass wir Christen sind, nicht durch die schönen Kreuze, die wir tragen, unsere Ikonen oder unsere prächtigen Kirchen, sondern durch unsere Ausdrücke der Liebe und des Dienstes.
Der Text nimmt Johannes 13,34-35 als Ausgangspunkt und entwickelt daraus die These, dass Christen nicht durch äußere Zeichen wie Kreuze, Ikonen oder Kirchenbauten, sondern durch gegenseitige Liebe erkennbar sind. Eine Analogie mit der Football-Uniform einer High School veranschaulicht den Gedanken: Statt eines Kreuzes trage die christliche Uniform ein Herz. Der Sprecher bezieht die Botschaft auf die eigene orthodoxe Pfarrei in Tampa, die gerade ein griechisches Festival vorbereitet und eine Kampagne zur Erweiterung des Kirchensaals führt. Er warnt davor, dass Geldsammlungen und Bauprojekte allein keine Liebe demonstrieren, sondern nur dann, wenn sie dazu dienen, mehr Menschen unterzubringen und wohltätige Arbeit zu ermöglichen. Als konkretes Beispiel für Nächstenliebe gegenüber Unbekannten nennt er die Unterstützung des Orthodoxen Christlichen Gefängnisdienstwerks (OCPM). Der Text schließt mit einem Gebet, das um Hilfe bittet, nicht nur Bekannte, sondern auch Fremde und Feinde zu lieben.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Zeit, Talent und Geld für den Nächsten geben (zwischenmenschlich)
- Wohltätige Organisationen wie das OCPM unterstützen (gesellschaftlich)
- Auch Unbekannte und Feinde lieben (innerlich)
Genannte Stellen
Joh 13,34-35
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt; wie ich euch geliebt habe, so liebt auch ihr einander. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt."
Johannes 13,34-35
Wenn du jemals in einem Sportteam gespielt hast, hast du eine Uniform getragen, die dich als Mitglied des Teams identifizierte. Ich ging auf eine High School, die in meiner Zeit nicht sehr gut im Football war. An Freitagen (Spieltagen) trugen die Footballspieler ihre Uniformtrikots tagsüber. Obwohl sie nicht oft gewannen, gab es eine gewisse Stolz darin, sie zu tragen. Die Schule hatte Stolz auf ihr Team. Die Teamkameraden unterstützten einander. Und die Schüler sagten größtenteils ermutigende Dinge zu den jungen Männern, die am selben Abend auf dem Spielfeld kämpfen würden. Unsere Schulfarben waren Blau, Weiß und Gold. Die Nummern waren gold, mit blauer Umrandung, und das Trikot war weiß. Und jedes Teammitglied hatte seinen Nachnamen auf dem Rücken des Trikots, goldene Buchstaben, mit blauer Umrandung.
Wenn du ein Christ bist, dann spielst du im Team Gottes. Am Tag deiner Taufe oder Chrysmierung erhältst du eine Uniform. Die christliche Uniform hat keine Schulfarben oder eine Nummer darauf. Sie hat tatsächlich nicht einmal ein Kreuz darauf. Sie hat ein großes Herz darauf. Warum?
In der letzten Betrachtung haben wir besprochen, wie Jesus die Füße der Jünger beim letzten Abendmahl wusch. Nach dem Abschluss des Mahls begann er eine Reihe von Lehren, die als „Abschiedsrede" bekannt ist und mit Johannes 13,31 beginnt und mit Kapitel 17 endet. In den allerersten Versen dieser „Rede" sagt Jesus: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt; wie ich euch geliebt habe, so liebt auch ihr einander. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt." (Johannes 13,34-35)
Jesus sagt, dass „daran", durch die LIEBE, wir als seine Jünger gekennzeichnet werden. Die Menschen werden erkennen, dass wir Christen sind, nicht durch die schönen Kreuze, die wir tragen, unsere Ikonen oder unsere prächtigen Kirchen, sondern durch unsere Ausdrücke der Liebe und des Dienstes. Es gibt ein bekanntes christliches Lied, das sagt: „Und sie werden erkennen, dass wir Christen sind, an unserer Liebe", und jedes Mal, wenn ich diese Verse lese, kommt mir dieses Lied in den Sinn.
Während ich diese Betrachtungen jeden Tag schreibe, sind sie nicht nur hoffentlich erbaulich für euch, sondern sie veranlassen mich auch zu viel nachdenklichem Nachsinnen. Wir werden in einigen Wochen unser griechisches Festival in Tampa haben, und viel Zeit und Planung fließen in die Vorbereitung. Ist ein griechisches Festival eine gute Sache für eine Pfarrei oder eine Ablenkung? Wir befinden uns auch noch mitten in einer Kampagne, um die Sitzkapazität in unserer Kirche zu erhöhen. Das ist eine gute und notwendige Sache. Inmitten dieser beiden Dinge, die eine, die in den nächsten Wochen viel Aufmerksamkeit auf sich zieht, und die andere, die mindestens noch ein paar Jahre Teil unserer Gemeinde sein wird, ist es sehr herausfordernd, sich daran zu erinnern, dass „sie an unserer Liebe erkennen werden, dass wir Christen sind", nicht an unserem Essen, oder unseren Ikonen, oder der Größe unserer Gebäude. Wenn wir nur Geld sammeln, um unsere Rechnungen zu bezahlen, oder Geld sammeln, um größere und bessere Kirchen zu bauen, dann demonstrieren wir keine Liebe. Ja, es ist notwendig, Kirchen zu bauen, und in unserem Fall unsere Kirche zu erweitern, aber das Ziel unserer Erweiterung ist nicht, ein Denkmal für die Orthodoxie zu haben, das die Menschen anstarren, sondern einen größeren Kirchsaal zu haben, um mehr Menschen unterzubringen, die dem orthodoxen christlichen Glauben beitreten möchten. In unserer Pfarrei verpflichten wir uns, einen Teil unseres Stewardship-Einkommens jedes Jahr für wohltätige Zwecke zu geben. Je mehr Menschen wir gewinnen, desto mehr wird das Stewardship steigen und desto mehr wohltätige Arbeit werden wir leisten und desto mehr wohltätige Gaben werden wir anbieten. Dies ist eine Verpflichtung, die unsere Gemeinde seit Jahren eingeht. Und wir sollten noch mehr tun, aber das ist ein guter Anfang.
Es ist von entscheidender Bedeutung zu bedenken, dass es nicht ausreicht, Gott zu lieben. Wir müssen auch unseren Nächsten lieben. Und wir bezeugen die Liebe zu unserem Nächsten durch aufopferungsvolles Geben an unseren Nächsten. Dies schließt Zeit ein, um dem Nächsten zu helfen, der in Not ist. Dies schließt Talent ein, etwas aus unseren besonderen Fähigkeiten anzubieten, um unserem Nächsten zu helfen. Und dies schließt auch Schätze ein, finanzielle Hilfe anzubieten an den Nächsten, den wir nicht kennen. Zum Beispiel unterstützt unsere Kirche das Orthodoxe Christliche Gefängnisdienstwerk (OCPM). Ich weiß zufällig um zwei Personen, die sich gerade im Gefängnis befinden. Viele von uns kennen niemanden, der im Gefängnis ist. Und doch ist jeder unser Nächster, auch diejenigen, die im Gefängnis sind. Wenn wir einen Beitrag an das OCPM oder eine ähnliche Organisation anbieten, dann lieben wir unseren Nächsten, auch den Nächsten, den wir nicht kennen, auch den Nächsten, den wir für nicht liebenswert halten. Christus hat uns nicht befohlen, nur bestimmte Nächste zu lieben. Er hat uns befohlen, unseren Nächsten zu lieben, selbst wenn dieser Nächste unser Feind ist.
Zurück zur Analogie der Uniform, die ein Herz trägt, statt ein Kreuz darauf. Eine Uniform mit einem Kreuz zeigt an, dass wir Gott lieben. Eine Uniform mit einem „Herz" darauf würde Liebe zu unserem Nächsten anzeigen. Natürlich ist es nicht so wichtig, was wir tragen, wie das, was wir tun. Jeder kann ein Kreuz oder ein Herz tragen und weder Gott noch den Nächsten lieben. Allerdings, metaphorisch gesprochen, wenn wir etwas tragen, um uns als Christen zu identifizieren, bestätigt Christus, dass Liebe der Weg ist, auf dem wir als Christen identifiziert werden.
Herr, das Gebot, Dich zu lieben und einander zu lieben, scheint so einfach zu merken. Und doch ist es etwas sehr Herausforderndes zu tun. Es ist sehr leicht, ein Kreuz zu tragen, um zu bezeugen, dass ich ein Christ bin, aber sehr herausfordernd, ein Herz zu tragen. Hilf mir, Herr, nicht nur die Dinge zu tragen, die mich als Christen identifizieren, sondern die eine Sache zu tun, die Liebe, die mich am meisten bei Dir identifizieren wird, dass ich ein Christ bin. Gib mir den Wunsch, Dich mehr zu lieben. Hilf mir, meinen Nächsten zu sehen, der meine Liebe braucht. Hilf mir, nicht nur diejenigen zu lieben, die ich kenne, sondern auch diejenigen, die ich nicht kenne. Hilf mir, in meinem Engagement in der Kirche, nicht nur zum Wohlergehen der Gemeinschaft beizutragen, sondern auch andere zu ermutigen beizutragen, damit auch diejenigen außerhalb der Gemeinschaft Liebe und Barmherzigkeit erfahren können. Amen.
Die Welt wird daran erkennen, dass wir Christen sind, wie wir einander Liebe erweisen. Und das bedeutet nicht nur, wie wir Liebe gegenüber Menschen zeigen, die wir kennen, sondern wie wir sie gegenüber Menschen zeigen, die wir nicht kennen.
Der Beitrag „An diesem Zeichen werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid" erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
“A new commandment I give to you, that you love one another; even as I have loved you, that you also love one another. By this all men will know that you are My disciples, if you have love for one another.”
John 13:34-35
If you ever played on a sports team, you wore a uniform that identified you as a member of the team. I went to a high school that wasn’t very good at football when I was there. On Fridays (game days), the football players wore their uniform jerseys during the day. Even though they didn’t win often, there was some pride in wearing them. The school had pride in its team. The teammates supported each other. And the students by and large said encouraging things to the young men who would go out and battle on the gridiron that evening. Our school colors were blue, white and gold. The numbers were gold, outlined in blue with the jersey being white. And every team member had his last name on the back of the jersey, gold letters, outlined in blue.
If you are a Christian, then you are playing on God’s team. On the day of your baptism or chrismation, you get a uniform. The Christian uniform does not have school colors or a number on it. It actually doesn’t have a cross on it. It has a big heart on it. Why?
In the last reflection, we discussed how Jesus washed the feet of the disciples at the Last Supper. After the supper was concluded, He began a series of teachings known as the “Farewell Discourse,” which begins with John 13:31 and concludes with Chapter 17. In the very first verses of this “discourse”, Jesus says “ A new commandment I give to you, that you love one another; even as I have loved you, that you also love one another. By this all men will know that you are My disciples, if you have love for one another.” (John 13:34-35)
Jesus says that “by THIS,” by LOVE, this is how we will be marked as being His disciples. People will know that we are Christians not by the nice crosses we wear, our icons, or our fancy churches, but by our expressions of love and service. There is a well-known Christian song that says “And they’ll know we are Christians by our love” and each time I read these verses, this song comes to mind.
As I write these reflections each day, not only are they hopefully edifying for you, but they cause me to do a lot of introspective thinking. We will be having our Greek Festival in Tampa in a few weeks, and a lot of time and planning goes into the preparation. Is a Greek Festival a good thing for a parish or a distraction? We are also still in the midst of a campaign to increase the seating capacity in our church. That is a good and necessary thing. In the midst of these two things, one that is taking up a lot of attention for the next few weeks and the other that will be part of our community for at least a couple more years, it is very challenging to remember that “they will know we are Christians by our love,” not by our food, or our icons, or the size of our buildings. If all we do is raise money to pay our bills, or raise money to build bigger and better churches, then we are not demonstrating love. Yes, it is necessary to build churches, and in our case to expand our church, but the goal of our expansion isn’t to have a monument to Orthodoxy for people to stare at, but to have a larger sanctuary to seat more people who wish to join the Orthodox Christian faith. In our parish, we commit to giving a portion of our stewardship income to charity each year. The more people we get, the more stewardship will go up and the more charitable work we will do and the more charitable gifts we will offer. This is a commitment our community has made for years. And we should be doing even more, but this is a good start.
It is critically important to remember that loving God is not enough. We must love our neighbor as well. And we demonstrate love for our neighbor by sacrificial giving to our neighbor. This includes time to help the neighbor who is in need. This includes talent, offering from our specific skills to help our neighbor. And this also includes treasure, to offer financial help to the neighbor we do not know. For instance, our church supports Orthodox Christian Prison Ministry (OCPM). I happen to know two people who are in prison right now. Many of us don’t know anyone who is in prison. Yet, everyone is our neighbor, even those who are in prison. When we offer a contribution to OCPM or a similar organization, we are loving our neighbor, even the neighbor we do not know, even the neighbor we think might not be deserving of love. Christ did not tell us to love only certain neighbors. He told us to love our neighbor, even if that neighbor is our enemy.
Back to the analogy of the uniform bearing a heart, rather than a cross on it. A uniform with a cross indicates that we love God. A uniform with a “heart” on it would indicate love for our neighbor. Of course, what we wear doesn’t matter as much as what we do. Anyone can wear a cross or a heart and not love God or neighbor. However, metaphorically, if we are wearing something to identify us as a Christian, Christ confirms that love is the way we will be identified as a Christian.
Lord, the commandment to love You and to love one another seems so simple to remember. Yet it is something very challenging to do. It is very easy to wear a cross to identify that I am a Christian, but very challenging to wear a heart. Help me Lord to not only wear the things that identify me as a Christian, but to do the one thing, love, that most will identify me to You, that I am a Chrisitan. Give me the desire to love You more. Help me to see my neighbor who needs my love. Help me to love not only the ones I know, but the ones I do not know. Help me, in my involvement in the Church, to not only contribute to the well-being of the community, but to contribute and to inspire others to contribute, so that those outside of the community can be shown love and charity as well. Amen.
The world will know that we are Christians by how we show love for one another. And that doesn’t only mean how we show love for people we know, but how we show it for people we don’t know.
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