Die Heiligkeit der Magdalena von Malajnica überwindet ethnische Grenzen und dient als lebendiges Zeichen der Versöhnung und des gemeinsamen orthodoxen Glaubens zwischen Rumänen und Serben.
Der Text würdigt die Heilige Magdalena von Malajnica als mutige Bekennerin des orthodoxen Glaubens während der kommunistischen Herrschaft in Jugoslawien. Patriarch Daniel beschreibt sie als „Brücke“ zwischen den rumänischen und serbischen Gemeinschaften, da sie aus einer Mischehe stammte und beide Sprachen beherrschte. Ihr Hauptbeitrag bestand darin, durch beständiges Gebet, Demut und den Dienst am Chor die „Lampe der Orthodoxie“ in Zeiten staatlicher Feindseligkeit am Brennen zu halten. Sie agierte als diskrete geistliche Beraterin, die mit dem kurzen Rat „Gott sieht“ Vertrauen in die göttliche Vorsehung weckte. Der Text betont, dass ihre Heiligkeit ethnische und sprachliche Grenzen überwindet und heute von beiden Völkern gleichermaßen verehrt wird. Die Kanonisierung wird als Zeichen der brüderlichen Gemeinschaft und des gegenseitigen Verständnisses zwischen den Nachbarn gedeutet. Es wird darauf hingewiesen, dass wahre Heiligkeit keine ethnischen Grenzen kennt und als gesegnetes Geschenk Gottes für beide Völker betrachtet wird.
1. Thessalonicher 5,17
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Patriarch Daniel beschrieb die Heilige Magdalena von Malajnica in einer Botschaft anlässlich der lokalen Verkündigung ihrer Heiligsprechung im Kloster Malajnica in Serbien am Sonntag als mutige Bekennerin des orthodoxen Glaubens und als „Brücke“ zwischen Rumänen und Serben.
Der Patriarch von Rumänien hob das standhafte christliche Zeugnis der Heiligen während der kommunistischen Herrschaft im ehemaligen Jugoslawien hervor und sagte, sie habe „die Lampe der Orthodoxie brennen gehalten, gerade als feindliche Mächte mit aller Macht versuchten, sie für immer zu löschen“. Anstatt die Behörden durch öffentlichen Protest herauszufordern, gab sie Zeugnis durch Gebet, Dienst in der Kirche und ein Leben in Demut und guten Werken.
Patriarch Daniel erinnerte auch an die Rolle der Heiligen Magdalena als geistliche Beraterin für jene, die Gott suchten. Unter den Einheimischen einfach als „die Beraterin“ bekannt, antwortete sie oft denjenigen, die mit Schwierigkeiten konfrontiert waren, mit den kurzen Worten: „Gott sieht“, und lenkte sie so zum Vertrauen in die göttliche Vorsehung.
Geboren aus einem serbischen Vater und einer rumänischen Mutter, kannte die Heilige Magdalena die Sprachen und Bräuche beider Gemeinschaften und half, das Verständnis zwischen ihnen zu stärken. „Sie war eine Brücke zwischen den beiden Gemeinschaften und erklärte geduldig die Mysterien des Glaubens jedem in der Sprache, die er am besten verstand“, sagte Patriarch Daniel und fügte hinzu, dass ihre Verehrung heute zeige, dass „wahre Heiligkeit keine ethnischen oder sprachlichen Grenzen kennt“.
Bitte finden Sie unten die Botschaft von Patriarch Daniel auf Englisch und Serbisch.
Die Heilige Magdalena von Malajnica – Bekennerin des Glaubens, weise Beraterin und Beschützerin der Rumänen (Wlachen) und Serben
Mit Freude und Dankbarkeit ehren wir heute die Heilige Magdalena von Malajnica, eine treue Frau aus dem Volk, die während der kommunistischen Herrschaft im ehemaligen Jugoslawen andere ermutigte, indem sie sie inspirierte, ihr Vertrauen in Gott zu setzen. Die Heilige Magdalena hielt die Lampe der Orthodoxie brennen, während feindliche Mächte mit aller Macht versuchten, sie für immer zu löschen.
Diese Heilige wird uns als mutige Bekennerin des wahren Glaubens während der schweren Prüfungen des 20. Jahrhunderts, als weise und diskrete Beraterin, an die sich alle aufrichtig Suchenden des Weges zu Gott wandten, und als Frau des Gebetes und Fürsprecherin für die beiden Völker, unter denen Gott es verordnet hatte, dass sie leben sollte, offenbart: das rumänische (wlahische) und das serbische Volk.
1. Bekennerin des Glaubens während der kommunistischen Herrschaft
Die Heilige Magdalena von Malajnica war eine furchtlose Bekennerin der Orthodoxie, als atheistische Lehren versuchten, die Menschen vom christlichen Glauben zu trennen, den sie von ihren Vorfahren geerbt hatten.
Bereits während der bulgarischen Besetzung Serbiens, von 1915 bis 1918, blieben viele Dörfer im Timok-Tal ohne geistliche Hirten, da zahlreiche Priester von den besetzenden Behörden inhaftiert oder sogar getötet wurden. Die Kirche in Šćiubic, ihrem Heimatdorf, war unter den Orten der Anbetung, die ohne einen amtierenden Priester zurückblieben.
In einer solchen kritischen Zeit übernahm die Heilige Magdalena, gestärkt durch gottgegebenen Mut, die Verantwortung, den Glauben in einer Gemeinschaft zu bewahren, die ohne Hirten zurückgeblieben war. Sie begann zu lesen und zu singen am Chor (Kliros), und so hielt sie durch ihre eigenen hingebungsvollen Bemühungen die Flamme des gemeinsamen Gebets des Dorfes brennen. Die schwierigen Zeiten erforderten eine besondere Form des Dienstes, und sie antwortete ohne Zögern auf die Berufung, die sie spürte.
Ihr Bekenntnis des Glaubens beschränkte sich nicht auf den Ersten Weltkrieg. Sie blieb den gesamten Lebensweg hindurch standhaft im Glauben und unternahm eifrig jeden Tag die Reise zur heiligen Kirche, damit die Dorfkirche niemals ohne Gebet zurückbliebe.
Selbst wenn bitterer Frost wehte, Winde und Stürme ohne Erbarmen tobten oder die Sommerhitze die Felder versengte, versäumte sie nie, in die Kirche zu gehen. Oft allein ging sie fast fünf Kilometer, um an den göttlichen Liturgien teilzunehmen und die liturgischen Antworten am Chor (Kliros) zu singen.
Sie hielt keine Reden gegen die Politik der Zeit, noch stellte sie sich jemandem durch laute Proteste entgegen. Vielmehr bot sie durch ihre beständige Anwesenheit am Kirchen-Kliros eine stumme Predigt durch ihre eigenen Taten. Durch diese stumme Predigt konnten die Menschen sehen, dass die Furcht vor anderen niemals die Liebe zu Gott überwinden darf.
Diejenigen, die sie oft sah, wie sie unter der Last fortschreitender Jahre mit Mühe ging, aber nie von ihrem täglichen Weg abwich, verstanden, dass vor ihnen ein lebendiges Beispiel geistlicher Standhaftigkeit stand, eloquenter als viele Reden.
Die Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg brachten die Errichtung eines kommunistischen Regimes in ganz Jugoslawien, das der Religion und dem geistlichen Leben feindlich gesinnt war. In dieser Atmosphäre der Feindseligkeit gegenüber der Religion distanzierten sich viele Dorfbewohner allmählich von Gott und der Kirche.
In diesem Kontext des nachlassenden Glaubens an Gott blieb die heilige Magdalena von Malajnica ein lebendiges Zeugnis des Glaubens. Durch ihre maßvollen Worte und guten Taten weckte sie Gewissen und zog die Menschen näher zu Gott. Während der drückendsten Jahre des kommunistischen Atheismus war sie eine Quelle großer geistlicher Unterstützung für ihre Mitdörfler. Durch ihre einfache Lebensweise und ihren mutigen Zeugen brachte sie die Menschen näher zu Christus und widersprach den atheistischen Lehren des Kommunismus.
2. Weise Ratgeberin für die, die Gott suchen
Ein weiterer bedeutender Aspekt im Leben der heiligen Magdalena von Malajnica war ihr diskretes geistliches Ratgeben für diejenigen, die Gott suchten. Alle, die das Bedürfnis nach geistlicher Führung spürten, wandten sich an sie.
Die Dorfbewohner sahen die Früchte ihrer geistlichen Arbeit in ihren Leben, sogar zu ihren Lebzeiten, und nannten sie die „Ratgeberin“ ihrer Gemeinschaft. Sie erkannten ihre Heiligkeit, die aus Demut, Reinheit des Lebens und ihrer beständigen Nähe zu Gott erwuchs, erworben durch viele Jahre des Gebets und des geistlichen Kampfes.
Oft, wenn Menschen kamen, um ihren Rat zu suchen oder ihr von den Schwierigkeiten zu erzählen, mit denen sie konfrontiert waren, antwortete ihnen die heilige Magdalena mit einem kurzen Rat: „Gott sieht“, und zeigte ihnen damit, wo jeder Mensch Trost suchen und in wem er seine Hoffnung setzen sollte.
Ihr Rat kam nicht aus geistlichen Büchern, denn sie war eine einfache Frau, sondern aus ihrer eigenen Erfahrung, aus der Demut und dem Gebet, die sie überall begleiteten. Dies machte ihre Worte leichter aufzunehmen und fruchtbar in den Herzen derer, die Gott aufrichtig suchten.
Durch ihre Lebensweise ähnelte die heilige Magdalena von Malajnica den klösterlichen Frauen. Sie betete ausgiebig in den Stunden der Nacht, während andere schliefen, und hielt streng alle Fasten ein, die im Laufe des Jahres vorgeschrieben waren.
Sie war streng mit sich selbst, zeigte aber vollkommene Sanftmütigkeit gegenüber den Menschen um sie herum. Ihre Demut war tief. Zeugnisse von Nachbarn über die Jahre zeigen, dass sie nie nach Prominenz strebte oder sich über etwas rühmte, sondern sich immer als unwürdig betrachtete, gekleidet in das Gewand der Demut.
3. Fürsprecherin und Beschützerin der Rumänen (Wlachen) und Serben
Das Bild der heiligen Magdalena von Malajnica als Frau des Gebets tritt deutlich aus den Zeugnissen derer hervor, die sie kannten. Die Menschen sahen sie, wie sie auf ihrem Stock lehnte, ihr Rücken gebeugt von Jahren der Arbeit, der Wachen und des Fastens, ihre Lippen ständig in Bewegung, während sie ein Gebet aussprach, das nie zu enden schien.
Folgend der Ermahnung des heiligen Apostels Paulus, „Betet ohne Unterlass“ (1. Thessalonicher 5,17), nutzte die heilige Magdalena von Malajnica jeden Moment ihres Lebens als Gelegenheit für eine mystische Begegnung mit Gott. Für sie war keine Zeit ausschließlich dem Gebet und eine andere den häuslichen Pflichten vorbehalten; vielmehr wurde alles zu einem einzigen, ununterbrochenen Werk der unablässigen Erinnerung an den Namen Gottes gewoben.
Die heilige Magdalena von Malajnica kannte die Sprachen und Bräuche sowohl der Rumänen (Wlachen) als auch der Serben sehr gut, da sie selbst das Kind einer Mischehe zwischen einem serbischen Vater und einer rumänischen Mutter war. Sie war eine Brücke zwischen den beiden Gemeinschaften und erklärte geduldig jedem Menschen die Geheimnisse des Glaubens in der Sprache, die er am besten verstand.
So trugen ihr Gebet und ihr diskreter geistlicher Rat nicht nur zur geistlichen Erbauung der Seelen bei, sondern auch zur Wahrung guter Beziehungen zwischen den Rumänen (Wlachen) und den Serben, indem sie es ihnen ermöglichten, über alle ethnischen oder sprachlichen Unterschiede hinweg in Frieden und Harmonie zusammenzuleben.
Heutzutage verehren die rumänischen (wlahischen) und serbischen Gläubigen die Reliquien der heiligen Magdalena von Malajnica gleichermaßen. Sie teilen die Andacht zu ihrer Fürsprecherin, die jeder in seiner eigenen Sprache als die Beschützerin der Dörfer im gesamten Timok-Tal betrachtet. Dies krönt ihre Arbeit der Fürsprache zwischen den beiden Völkern vollkommen und zeigt, dass wahre Heiligkeit keine ethnischen oder sprachlichen Grenzen kennt.
Die heilige Magdalena von Malajnica nimmt alle, die ihre Hilfe suchen, mit aufrichtigem Glauben an, unabhängig von der Sprache, die sie sprechen, oder dem Volk, dem sie angehören. Wenn sie während ihres irdischen Lebens ein Band des gegenseitigen Verständnisses und der geistlichen Führung zwischen den beiden ethnischen Gemeinschaften, der rumänischen (wlahischen) und der serbischen, war, so hat ihre Arbeit der Fürsprache nach ihrer Ruhe im Herrn nicht aufgehört, da sie in ihren Gebeten alle trägt, die sie um Hilfe anrufen.
Die Kanonisierung der heiligen Magdalena von Malajnica, zusammen mit den anderen 15 heiligen rumänischen Frauen, offenbart das gesegnete Werk Gottes unter sowohl den rumänischen (wlahischen) als auch den serbischen Völkern, wobei viele Trost im Leiden und Heilung von Krankheit durch diese Heilige finden.
Die heilige Magdalena stellt ein gesegnetes Geschenk dar, das Gott den beiden Nachbarvölkern zuteilwerden ließ, um ihre brüderliche liturgische und gesellschaftliche Gemeinschaft zu stärken, während sie dem leuchtenden Beispiel dieser großen Frau des Gebets und des heiligen Lebens folgen.
Heute, an diesem gesegneten Anlass der lokalen Verkündigung der Kanonisierung der heiligen Magdalena von Malajnica, möchten wir unsere Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber den anwesenden Hierarchen, dem Klerus und den Laien zum Ausdruck bringen, die mit großer Liebe gekommen sind, um diese geistliche Tochter der rumänischen (wlahischen) und serbischen Völker zu ehren, die durch ihr Leben ein Beispiel für mutiges Zeugnis des Glaubens und barmherzige Liebe wurde.
Wir beten, dass die heilige Magdalena von Malajnica, zusammen mit der Allerheiligsten Gottesmutter und allen Heiligen, vor der Allerheiligsten Dreifaltigkeit Fürsprache einlegen möge, um uns allen Frieden und Freude, Gesundheit und Heil zu schenken.
† DANIEL
Patriarch der Rumänisch-Orthodoxen Kirche
Die heilige Magdalena von Malajnica – Bekennerin des Glaubens, weise Ratgeberin und Beschützerin der Rumänen (Wlachen) und der Serben
Mit Freude und Dankbarkeit feiern wir heute die heilige Magdalena von Malajnica, eine fromme Frau aus dem Volk, die die Menschen ermutigte, indem sie ihnen während des kommunistischen Regimes im ehemaligen Jugoslawien den Glauben an Gott einflößte. Die heilige Magdalena hielt die Flamme des Orthodoxen Glaubens brennend genau in jener Zeit, in der die feindlichen Mächte auf jede Weise versuchten, sie für immer zu löschen. Diese Heilige offenbart sich uns als mutige Bekennerin des wahren Glaubens in den schweren Prüfungen des 20. Jahrhunderts, als eine stille Ratgeberin, zu der alle strömten, die aufrichtig den Weg zu Gott suchten, und als Beterin und Vermittlerin für die beiden Völker, zwischen denen Gott ihr bestimmt hatte zu leben, das rumänische (wlahische) und das serbische Volk.
Bekennerin des Glaubens während des kommunistischen Regimes
Die heilige Magdalena von Malajnica war eine unerschrockene Bekennerin des Orthodoxen Glaubens in einer Periode, in der atheistische Lehren versuchten, die Menschen vom christlichen Glauben zu trennen, den sie von ihren Vorfahren geerbt hatten.
Noch aus den Jahren der bulgarischen Besetzung Serbiens, zwischen 1915 und 1918, blieben viele Dörfer in der Timok-Ebene ohne geistliche Hirten, da viele Priester von den Besatzungsbehörden inhaftiert oder sogar getötet wurden. Die Kirche in Čtubik, ihrem Heimatdorf, war unter den Tempeln, die damals ohne Geistliche blieben. In einer solchen epochalen Zeit übernahm die Heilige Magdalena, gestärkt durch göttliche Tapferkeit, die Verantwortung für den Erhalt des Glaubens in der Gemeinde, die ohne Hirten geblieben war. Sie begann zu lesen und zu singen am Chor, und so hielt sie durch ihre eigene Anstrengung die lebendige Flamme des gemeinsamen Gebets im Dorf aufrecht. Die schweren Zeiten erforderten besonderen Dienst, und sie antwortete ohne Zögern auf den Ruf, den sie verspürte.
Ihr Bekenntnis zum Glauben beschränkte sich nicht nur auf den Zeitraum des Ersten Weltkriegs, sondern sie erwies sich während ihres gesamten Lebens als beständig im Glauben, durch die Mühe, mit der sie täglich den Weg zu dem heiligen Tempel zu Fuß ging, damit die Dorfkirche nicht ohne Gebet blieb. Selbst wenn scharfer Frost herrschte, wenn Winde und Stürme gnadenlos wehten, oder wenn die Sommerhitze die Felder austrocknete, fehlte sie niemals in der Kirche. Oft ging sie allein die Entfernung von fast fünf Kilometern zu Fuß, um an den heiligen Gottesdiensten teilzunehmen und am Kirchenchor zu singen. Sie hielt keine Reden gegen die damalige Politik noch widersprach sie jemandem mit lauten Protesten, sondern bot durch ihre beständige Anwesenheit am Chor eine stille Predigt ihrer eigenen Taten. Durch diese stille Predigt konnte das Volk sehen, dass die Furcht vor Menschen niemals die Liebe zu Gott besiegen darf. Diejenigen, die sie oft schwer unter dem Gewicht der Jahre gehen sahen, unerschütterlich auf ihrem täglichen Weg, verstanden, dass sie vor sich ein lebendiges Beispiel geistiger Beständigkeit hatten, das mehr sagt als viele Predigten.
Die Jahre, die nach dem Zweiten Weltkrieg folgten, brachten der gesamten Jugoslawien die Etablierung eines kommunistischen Regimes, das dem Glauben und dem geistlichen Leben feindlich gegenüberstand. In dieser dem Glauben feindlichen Atmosphäre entfernten sich viele Einheimische von Gott und der Kirche. In einem solchen Kontext der Schwächung des Glaubens an Gott blieb die Heilige Magdalena Malajnička ein lebendiges Zeugnis des Glaubens, das mit ihrem maßvollen Wort und seinen guten Taten das Gewissen weckte und die Menschen Gott näherbrachte. In den schwersten Jahren des kommunistischen Atheismus war sie ihren Einheimischen eine große geistige Hilfe. Durch ihre einfache Haltung und ihren mutigen Zeugnis brachte sie die Menschen Christus näher, indem sie den kommunistischen atheistischen Lehren widersprach.
Weise Ratgeberin für diejenigen, die Gott suchen
Ein weiteres bedeutendes Werk aus dem Leben der Heiligen Magdalena Malajnička ist das geheime Beraten von Menschen, die Gott suchten. Zu ihr strömten alle, die das Bedürfnis nach einem geistlichen Wort verspürten. Sehend ihr geistliches Wirken, das Früchte in ihren Leben trug, nannten die Einheimischen sie noch zu Lebzeiten die „Ratgeberin“ ihrer Gemeinde. Sie spürten ihre Heiligkeit, die aus Demut, Reinheit des Lebens und ihrer beständigen Nähe zu Gott stammte, erworben durch lange Jahre des Gebets und der Askese.
Oft antwortete sie denen, die kamen, um Rat zu suchen oder die Schwierigkeiten zu erzählen, durch die sie gingen, mit einer kurzen Ermahnung: „Sieh zu Gott“, und zeigte so, wo jeder Trost suchen und wem er vertrauen muss. Ihr Rat floss nicht aus geistlichen Büchern, denn sie war eine einfache Frau, sondern aus ihrer Erfahrung, aus Demut und dem Gebet, die sie überall begleiteten, wodurch ihr Wort leichter zu akzeptieren und fruchtbar in den Herzen war, die aufrichtig nach Gott suchten.
Die Heilige Magdalena Malajnička glich mit ihrem Leben den Nonnen. Sie betete lange in den Nachstunden, wenn die anderen schliefen, und hielt streng alle Fasten ein, die im Laufe des Jahres vorgeschrieben waren. Gegenüber sich selbst war sie streng, aber gegenüber denen um sie herum zeigte sie vollkommene Sanftmut. Ihre Demut war tief. Zeugnisse derer, die ihr jahrelang Nachbarn waren, zeigen, dass sie niemals versuchte, sich hervorzuheben oder sich über etwas zu rühmen, sondern sich immer als unwürdig betrachtete, da sie in die Gewand der Demut gehüllt war.
Beterin und Schutzpatronin der Rumänen (Wlachen) und Serben
Das Antlitz der Heiligen Magdalena von Malainic als Frau des Gebetes tritt aus den Zeugnissen jener hervor, die sie kannten. Die Menschen sahen sie, wie sie sich auf ihren Stock stützte, mit dem von Jahren der Arbeit, des Wachens und des Fastens gebeugten Rücken, mit Lippen, die unablässig sich in das Aussprechen eines Gebetes versenkten, das nie zu enden schien. Folgend der Lehre des Heiligen Apostels Paulus „Bittet ohne Unterlass“ (1. Thessalonicher 5, 17), nutzte die Heilige Magdalena von Malainic jeden Augenblick ihres Daseins als Gelegenheit für eine geheime Begegnung mit Gott. Für sie gab es keine besondere Zeit, die ausschließlich dem Gebet gewidmet war, und eine andere Zeit, die den häuslichen Aufgaben gewidmet war, sondern alles verflocht sich zu einem einzigen, ununterbrochenen Werk des unablässigen Gedenkens des Namens Gottes.
Die Heilige Magdalena von Malainic kannte die Sprache und die Bräuche der Rumänen (Walach) und der Serben sehr gut, da sie selbst aus einer Mischehe stammte, von einem serbischen Vater und einer rumänischen Mutter. Sie war eine Brücke, die diese beiden Gemeinden verband, indem sie mit großer Geduld die Geheimnisse des Glaubens jedem auf der Sprache erklärte, die er am besten verstand. So trugen ihr Gebet und ihre geistliche Beratung nicht nur zur geistlichen Erbauung der Seelen bei, sondern auch zur Erhaltung eines guten Verständnisses zwischen den Rumänen (Walach) und den Serben, die alle in Frieden und Harmonie lebten, über jede ethnische oder sprachliche Differenz hinaus.
Heutzutage werden die Reliquien der Heiligen Magdalena von Malainic gleichermaßen von rumänischen (walachischen) und serbischen Gläubigen verehrt. Sie sind in derselben Frömmigkeit gegenüber ihrer Fürbitterin vereint, die jeder in seiner Sprache als Schutzpatronin des Dorfes in der gesamten Timok-Ebene betrachtet. Diese Tatsache krönt auf perfekte Weise ihr Werk der Vermittlung zwischen den beiden Völkern und zeigt, dass die wahre Heiligkeit weder ethnische noch sprachliche Grenzen kennt. Die Heilige Magdalena von Malainic nimmt alle an, die mit reinem Glauben ihre Hilfe erbitten, unabhängig von der Sprache, in der sie sprechen, oder dem Volk, aus dem sie stammen. Wenn sie während ihres irdischen Lebens für diese beiden ethnischen Gemeinden, die rumänische (walachische) und die serbische, eine Verbindung des Verständnisses und der geistlichen Belehrung war, so hat ihr vermittelndes Werk nach ihrer Himmelfahrt zum Herrn nicht aufgehört, und sie trägt in ihren Gebeten alle, die sie um Beistand anrufen.
Die Kanonisation der Heiligen Magdalena von Malainic, zusammen mit den übrigen 15 heiligen rumänischen Frauen, zeigt das gesegnete Wirken Gottes im Umfeld sowohl des rumänischen (walachischen) als auch des serbischen Volkes, da durch diese Heilige viele Trost in den Leiden und Heilung von Krankheiten fanden.
Wortlaut im Original
Patriarch Daniel described St Magdalena of Malajnica as a courageous confessor of the Orthodox faith and a “bridge” between Romanians and Serbs in a message marking the local proclamation of her canonisation at Malajnica Monastery in Serbia on Sunday.
The Patriarch of Romania highlighted the saint’s steadfast Christian witness during the communist regime in former Yugoslavia, saying she “kept the lamp of Orthodoxy burning precisely when hostile powers were striving with all their might to extinguish it forever”. Rather than confronting the authorities through public protest, she bore witness through prayer, service in the church and a life of humility and good works.
Patriarch Daniel also recalled St Magdalena’s role as a spiritual counsellor to those seeking God. Known among local people simply as “the counsellor”, she often responded to those facing difficulties with the brief words, “God sees”, directing them toward trust in divine providence.
Born to a Serbian father and Romanian mother, St Magdalena knew the languages and customs of both communities and helped strengthen understanding between them. “She was a bridge between the two communities, patiently explaining the mysteries of the faith to each person in the language they understood best,” Patriarch Daniel said, adding that her veneration today demonstrates that “true holiness knows no ethnic or linguistic boundaries”.
Please find below Patriarch Daniel’s message in English and Serbian.
St Magdalena of Malajnica— Confessor of the Faith, Wise Counsellor and Protector of Romanians (Vlachs) and Serbs
With joy and gratitude, today we honour St Magdalena of Malajnica, a faithful woman from among the people who, during the communist regime in the former Yugoslavia, encouraged others by inspiring them to place their trust in God. St Magdalena kept the lamp of Orthodoxy burning when hostile powers strove with all their might to extinguish it forever.
This saint is revealed to us as a courageous confessor of the true faith during the severe trials of the 20th century, as a wise and discreet counsellor to whom all those sincerely seeking the path to God would turn, and as a woman of prayer and an intercessor for the two peoples among whom God ordained that she should live: the Romanian (Vlach) and Serbian peoples.
1. Confessor of the faith during the communist regime
St Magdalena of Malajnica was a fearless confessor of Orthodoxy when atheistic teachings sought to separate people from the Christian faith inherited from their forebears.
As early as the Bulgarian occupation of Serbia, from 1915 to 1918, many villages in the Timok Valley were left without spiritual shepherds, as numerous priests were imprisoned or even killed by the occupying authorities. The church in Šćiubic, her native village, was among the places of worship left without a serving priest.
At such a critical time, St Magdalena, strengthened by God-given courage, took on the responsibility of preserving the faith in a community left without a shepherd. She began reading and chanting at the kliros, thus keeping the flame of the village’s common prayer burning through her own devoted efforts. Those troubled times demanded a particular form of service, and she responded without hesitation to the calling she felt.
Her confession of faith was not limited to the First World War. She remained steadfast in the faith throughout her life, diligently making the journey each day to the holy church so that the village church would never be left without prayer.
Even when bitter frost blew, winds and storms raged without mercy, or summer heat scorched the fields, she never failed to attend church. Often alone, she walked nearly five kilometres to participate in the divine services and chant the liturgical responses at the kliros.
She did not deliver speeches against the policies of the times, nor did she confront anyone through noisy protests. Rather, through her steadfast presence at the church kliros, she offered a silent sermon through her own deeds. Through this silent sermon, the people could see that fear of others must never overcome love for God.
Those who often saw her walking with difficulty under the burden of advancing years, yet never turning aside from her daily path, understood that before them stood a living example of spiritual steadfastness, more eloquent than many speeches.
The years following the Second World War brought the establishment throughout Yugoslavia of a communist regime hostile to faith and spiritual life. In this atmosphere of hostility towards religion, many villagers gradually distanced themselves from God and the Church.
In this context of weakening faith in God, St Magdalena of Malajnica remained a living witness to the faith. Through her measured words and good deeds, she awakened consciences and drew people closer to God. During the most oppressive years of communist atheism, she was a source of great spiritual support to her fellow villagers. Through her simple way of life and courageous witness, she brought people closer to Christ, countering communist atheistic teachings.
2. Wise counsellor to those seeking God
Another significant aspect of St Magdalena of Malajnica’s life was her discreet spiritual counsel to those who were seeking God. All who felt the need for spiritual guidance turned to her.
Seeing the fruits of her spiritual work in their lives, even during her lifetime, the villagers called her “the counsellor” of their community. They perceived her holiness, which sprang from humility, purity of life and her steadfast closeness to God, acquired through long years of prayer and spiritual struggle.
Often, when people came to seek her advice or tell her about the difficulties they were facing, St Magdalena would answer them with a brief counsel: “God sees”, thereby showing them where each person should seek consolation and in whom they should place their hope.
Her counsel did not come from spiritual books, for she was a simple woman, but from her own experience, from the humility and prayer that accompanied her everywhere. This made her words easier to receive and fruitful in the hearts of those who sincerely sought God.
Through her way of life, St Magdalena of Malajnica resembled the monastic women. She prayed at length during the hours of the night while others slept and strictly observed all the fasts appointed throughout the year.
She was strict with herself but showed perfect gentleness towards those around her. Her humility was profound. Testimonies from neighbours over the years show that she never sought prominence or took pride in anything, but always considered herself unworthy, clothed in the garment of humility.
3. Intercessor and protector of Romanians (Vlachs) and Serbs
The image of St Magdalena of Malajnica as a woman of prayer emerges clearly from the testimonies of those who knew her. People would see her leaning on her walking stick, her back bent by years of labour, vigils and fasting, her lips constantly moving as she uttered a prayer that seemed never to cease.
Following the exhortation of the Holy Apostle Paul, “Pray without ceasing” (1 Thessalonians 5:17), St Magdalena of Malajnica used every moment of her life as an opportunity for a mystical encounter with God. For her, no time was reserved solely for prayer and another for household duties; rather, everything was woven into a single, uninterrupted work of ceaseless remembrance of the name of God.
St Magdalena of Malajnica knew very well the languages and customs of both Romanians (Vlachs) and Serbs, being herself the child of a mixed marriage between a Serbian father and a Romanian mother. She was a bridge between the two communities, patiently explaining the mysteries of the faith to each person in the language they understood best.
Thus, her prayer and discreet spiritual counsel contributed not only to the spiritual edification of souls, but also to preserving good relations between Romanians (Vlachs) and Serbs, enabling them to live together in peace and harmony beyond all ethnic or linguistic differences.
Today, Romanian (Vlach) and Serbian faithful venerate the relics of St Magdalena of Malajnica equally. They share devotion to their intercessor, whom each, in their own language, regards as the protector of the villages throughout the Timok Valley. This perfectly crowns her work of intercession between the two peoples, showing that true holiness knows no ethnic or linguistic boundaries.
St. Magdalena of Malajnica receives all those who seek her help with sincere faith, regardless of the language they speak or the people to which they belong. If during her earthly life she was a bond of mutual understanding and spiritual guidance between the two ethnic communities, Romanian (Vlach) and Serbian, then after her repose in the Lord her work of intercession has not ceased, as she bears in her prayers all those who call upon her for help.
The canonisation of St Magdalena of Malajnica, together with the other 15 Romanian women saints, reveals God’s blessed work among both the Romanian (Vlach) and Serbian peoples, with many finding consolation in suffering and healing from illness through this saint.
St Magdalena represents a blessed gift God bestowed upon the two neighbouring peoples, helping strengthen their fraternal liturgical and social communion as they follow the luminous example of this great woman of prayer and holy life.
Today, at this blessed occasion of the local proclamation of the canonisation of St Magdalena of Malajnica, we wish to express our appreciation and gratitude to the hierarchs, clergy and lay faithful present, who have come with great love to honour this spiritual daughter of the Romanian (Vlach) and Serbian peoples, who through her life became an example of courageous witness to the faith and merciful love.
We pray that St Magdalena of Malajnica, together with the Most Holy Mother of God and all the saints, may intercede before the Most Holy Trinity to grant us all peace and joy, health and salvation.
† DANIEL
Patriarch of the Romanian Orthodox Church
Света Магдалена Малајничка – исповедницa вере, мудра саветница и заштитница румуна (влаха) и срба
Са радошћу и захвалношћу данас прослављамо Свету Магдалену Малајничку, побожну жену из народа, која је храбрила људе уливајући им веру у Бога током комунистичког режима у бившој Југославији. Света Магдалена је чувала упаљено кандило Православља управо тада када су противничке силе на све начине покушавале да га заувек угасе. Ова светитељка нам се открива као храбра исповедница праве вере у тешким искушењима 20. века, као тајна саветница којој су притицали сви који су искрено тражили пут ка Богу, и као молитвеница и посредница за два народа међу којима јој је Бог одредио да живи, румунски (влашки) и српски народ.
Исповедница вере за време комунистичког режима
Света Магдалена Малајничка била је неустрашива исповедница Православља у периоду када су атеистичка учења покушавала да одвоје људе од хришћанске вере коју су наследили од својих предака.
Још од година бугарске окупације Србије, између 1915 и 1918. године, многа села у Тимочкој Долини остала су без духовних пастира, будући да су многи свештеници били бачени у тамницу или чак убијени од стране окупаторски власти. Црква у Чтубику, њеном родном селу, била је међу храмовима који су тада остали без свештенослужитеља. У таквом преломном времену, Света Магдалена, оснажена божанском храброшћу, преузела је на себе одговорност за очување вере у заједници која је остала без пастира. Почела је да чита и пева за певницом, одржавајући тако, својим сопственим трудом, живи пламен заједничке молитве у селу. Тешка времена захтевала су посебно служење, а она је без оклевања одговорила на позив који је осетила.
Њено исповедање вере није се ограничило само на период Првог светског рата, већ се она показивала постојаном у вери током целог свог живота, кроз труд којим је свакодневно пешачила пут до светог храма како сеоску цркву не би оставила без молитве. Чак и када је био оштар мраз, када су ветрови и олује немилосрдно дували, или када је летња жега сушила њиве, она никада није одсуствовала из цркве. Често је сама, пешачила раздаљину од скоро пет километара како би учествовала у светим богослужењима и певала за црквеном певницом. Није држала говоре против тадашње политике нити се икоме супротстављала бучним протестима, већ је својим постојаним присуством за певницом пружала тиху проповед сопствених дела . Кроз ту тиху проповед народ је могао да види да страх од људи никада не сме да победи љубав према Богу. Они који су је често виђали како тешко хода под теретом година, непоколебљивом на свом свакодневном путу, разумели су да пред собом имају живи пример духовне постојаности, који говори више од многих беседа.
Године које су уследиле након Другог светског рата донеле су целој Југославији успостављање комунистичког режима, противног вери и духовном животу. У тој атмосфери непријатељској према вери, многи мештани су се удаљили од Бога и Цркве. У таквом контексту слабљења вере у Бога, Света Магдалена Малајничка остала је живо сведочанство вере, која је својом одмереном речју и својим добрим делима будила савест и приближавала људе Богу. У најтежим годинама комунистичког атеизма, она је својим мештанима била велика духовна помоћ. Својим једноставним држањем и храбрим сведочењем, приближавала је људе Христу, супротстављајући се комунистичким атеистичким учењима.
Мудра саветница оних који траже Бога
Још једно значајно дело из живота Свете Магдалене Малајничке јесте тајно саветовање људи који су тражили Бога. Њој су притицали сви који су осећали потребу за духовном речју. Видећи њено духовно деловање које је доносило плодове у њиховим животима, мештани су је још за живота називали „саветницом” своје заједнице. Они су осетили њену светост, која је долазила из смерности, чистоте живота и њене постојане блискости са Богом, стечене кроз дуге године молитве и подвига.
Често је онима који су долазили да траже савет или да испричају тешкоће кроз које пролазе, Света Магдалена одговарала кратком поуком: „Види Бог”, показујући тако где свако треба да тражи утеху и у кога треба да се узда. Њен савет није извирао из духовних књига, јер је била једноставна жена, већ из њеног доживљаја, из смерности и молитве које су је свуда пратиле, чинећи тако њену реч лакшом за прихватање и плодоносном у срцима која су искрено тражила Бога.
Света Магдалена Малајничка се својим животом уподобила монахињама. Дуго се молила у ноћним часовима, када су остали спавали, и строго је поштовала све постове одређене током године. Према себи је била строга, али према онима око себе показивала је савршену благост. Њена смерност била је дубока. Сведочанства оних који су јој годинама били суседи показују да никада није покушавала да се истиче, да се нечим поноси, већ је себе увек сматрала недостојном, будући заогрнута одеждом смерности.
Молитвеница и заштитница румуна (влаха) и срба
Лик Свете Магдалене Малајничке као жене молитве израња из сведочанстава оних који су је познавали. Људи су је виђали како се ослања на свој штап, са леђима погрбљеним од година рада, бдења и поста, са уснама које су се непрестано усецале изговарајући молитву за коју се чинило да никада не престаје. Следећи поуку Светог апостола Павла „Молите се непрестано” (1. Солуњанима 5, 17), Света Магдалена Малајничка користила је сваки тренутак свог постојања као прилику за тајни сусрет са Богом. За њу није постојало посебно време одређено само за молитву и друго време одређено за домаћинске послове, већ се све преплитало у једно јединствено и непрекидно дело непрестаног помињања имена Божијег.
Света Магдалена Малајничка веома је добро познавала језик и обичаје румуна (влаха) и срба, будући да је и сама била из мешовитог брака, од оца србина и мајке румунке. Она је била мост који спаја ове две заједнице, тумачећи са много стрпљења тајне вере свакоме на језику који је најбоље разумео. Тако њена молитва и тајно саветовање нису допринели само духовној изградњи душа, већ су допринели и очувању доброг разумевања између румуна (влаха) и срба, који су сви живели у миру и хармонији, изнад сваке етничке или језичке разлике .
Данас мошти Свете Магдалене Малајничке подједнако поштују и румунски (вкашки) и српски верници. Они су уједињени у истој побожности према својој молитвеници, коју свако на свом језику сматра заштитницом села у целој Тимочкој Долини. Ова чињеница на савршен начин крунише њено дело посредовања између два народа, показујући да права светост не познаје етничке ни језичке границе. Света Магдалена Малајничка прима све који од ње са чистом вером траже помоћ, без обзира на језик којим говоре или народ из ког потичу. Ако је током свог земаљског живота за ове две етничке заједнице, румунску (влашку) и српску, била спона разумевања и духовног поучавања, након њеног пресељења Господу њено посредничко дело није престало, те у својим молитвама носи све који је призивају у помоћ.
Канонизација Свете Магдалене Малајничке, заједно са осталих 15 светих румунских жена, показује благословено деловање Божије у средини како румунског (влашког), тако и српског народа, будући да су кроз ову светитељку многи пронашли утеху у патњама и исцељење од болести. Света Магдалена представља благословени дар који је Бог даровао двема суседним народима, како би се још више учврстило братско литургијско и друштвено заједништво, следећи светли пример ове велике молитвенице светог живота.
Данас, у благословеном тренутку локалног проглашења канонизације Свете Магдалене Малајничке, желимо да изразимо нашу захвалност и поштовање присутним архијерејима, свештенству и верном народу који су са великом љубављу дошли да поштују ову духовну кћер румунског (влашког) и српског народа, која је својим животом постала пример сведочења и милостиве љубави.
Молимо се Светој Магдалени Малајничкој да, заједно са Пресветом Богородицом и свима светима, посредује пред Пресветом Тројицом да нам свима дарује мир и радост, здравље и спасење.
† ДАНИЕЛ
Патријарх Румунске Православне Цркве
Photo: Trinitas TV / Iuliana Lazăr