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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Samskaras - Tägliche Inspiration

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-09-23 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Umkehr · tragend Geduld

Vieles, was wir als unser Wesen bezeichnen, ist nur Gewohnheit, und durch bewusstes, wiederholtes Verhalten können wir unsere Samskaras und damit unseren Charakter verändern.

So vieles von dem, was wir sagen, so bin ich halb und das bin ich, ist eigentlich nur Gewohnheit. Samskaras.

Der Text erklärt den Begriff der Samskaras aus dem Yoga als dynamische Eindrücke, die durch Wiederholung im Geist Rillen bilden und zu Neigungen, Wünschen und Gedankenwellen werden. Sukadev Bretz liest aus einem Buch und beschreibt, wie Gewohnheiten entstehen, sich verfestigen und schließlich als selbstverständlich erlebt werden. Als Alltagsbeispiele dienen das morgendliche Abrufen von Handynachrichten, die Ernährung und die Reaktion auf das Verhalten anderer. Die zentrale Behauptung ist, dass vieles, was wir als unser Wesen bezeichnen, nur Gewohnheit ist und durch bewusstes Verhalten verändert werden kann. Neue Samskaras entstehen durch das Entwickeln neuer Gewohnheiten, was zunächst Überwindung kostet, später aber natürlich wird. Der Text rät, sich der eigenen Denkgewohnheiten, Gefühls- und Handlungsgewohnheiten bewusst zu werden und solche, die nicht hilfreich sind, zu ändern. Er betont, dass man nicht an allen Gewohnheiten festhalten muss und nicht vollständig mit ihnen identifiziert sein muss.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Ich lese etwas aus, habe mich schiebern an das Buch, Tartana, Spürerte im Praxis, aus dem Kapitel Samskaras, Eindrücke, die den Menschen bestimmen. Was ist das Wesen von Samskaras? Sind sie wie eine Fursche in der Erde oder wie Rillen auf der Schallplatte? Nein, Samskaras Eindrücke und damit Neigungen zu handeln sind dynamisch. Und eine solche Anzahl, solche Erfahrungen, die Rillen im menschlichen Geist hinterlassen, machen diesen Eindruck zu einem scheinbar lebendigen Eindruck. Er wird aktiv, er beginnt, ein dynamischer Faktor im Leben des Menschen zu werden. Das heißt, er wird ein dynamischer Tendenz im Charakter des Menschen und wenn dieses Stadium erreicht ist, lässt die wiederholte Aufnahme des speziellen Eindrucks sie die Form einer vitalen oder lebendigen Kraft im Charakter des Menschen annehmen. Er wird eine Varsana und die all diese Varsanas, das sind jetzt Wünsche, halten den Geist ständig in einem Zustand der Erregung und sie setzen ununterbrochen Wellen auf dem Geistsehenbewegung und dieses ständigen Wellen rufen Vretis, also Gedanken hervor. Also er beschreibt es, wie entstehen Neigungen zu handeln. Also angenommen, jemand ist es gewohnt, jeden Tag den Tag zu beginnen mit etwas, mit Abrufen von Handy Nachrichten. Und jetzt wäre irgendwo, wo es kein Handy gibt, oder kein Handy Empfang gibt, was wird der Mensch erst mal erfahren? Irgendwie, ich habe keine Ahnung, weil du es nicht machst, klug, er wird sich drüber agen. Jetzt jemand, der noch nie Handy Nachrichten morgens angeguckt hat, das kriegt irgendwie die Frage, wo zusammen morgens danach gucken, ziemlich irrelevant. Wenn man es aber ein paar Mal gemacht hat, dann hat man die Neigung, das jeden Tag zu tun. Und wenn man das dann nicht mehr tut, dann ist es eine Überwindungssache. Wenn man es nach ein paar Weile nicht mehr gemacht hat, dann fühlt man sich gut. Wir müssen nur sogenannte neue Gewohnheiten entwickeln, dann entstehen neue Samskarmas. Genauso auch angenommen, irgendein Land ist, eine gesunde Ernährung zu haben. Nach einer Weile ist das zur Gewohnheit geworden, dann vermisst nichts mehr. Was ungesund ist. Aber angenommen, man hatte vorher immer eine ungesunde Ernährung, jetzt zur Versuchung gesund zu werden, ist eine Überwindung. Wenn man es aber in einer Weile gemacht hat, dann ist es natürlich und keine Überwindung mehr. Und so können alle Formen von Samskarmas geändert werden. Oder angenommen hat die Gewohnheit, wenn immer irgendjemand etwas tut, was man nicht verrichtet hält, dann fängt man an sich drüber zu agen und über den Menschen zu schimpfen. Das ist auch eine Samskarma. Die Körper auch überwenden. Wir können auch die Samskarma kultivieren, dass wir davon ausgehen, dass die meisten Menschen grundsätzlich das Meistens gut meinen und ab besten Wissen und Gewissen und Möglichkeiten handeln. Und da mögen sie manchmal nicht ganz so perfekt sein, wie man sich selbst hält. Aber man muss sich nicht darüber... Ja, oder angenommen, ihr seid es gewohnt, jeden Morgen um halb sechs aufzustehen und zu meditieren. Wie viele Überwindung kostet es dann, morgen um halb sechs aufzustehen und zu meditieren? Gar keine. Wenn es dann irgendwann mal so ist, dass man wegen irgendeinem Flughafen, wo man hin muss, oder irgendwo beim Bahnhof, oder der Bahn irgendwo hinfahren muss, dann muss man schon um fünf Uhr aufstellen. Man kann nicht um viertel vor sechs oder sechs meditieren. Dann fühlt sich das gräßlich an. So vieles von dem, was wir sagen, so bin ich halb und das bin ich, ist eigentlich nur Gewohnheit. Samskaras. Und aus Samskaras werden Wassernausig. Ich brauche das unbedingt. Und so können wir Samskaras ändern, indem wir unser Verhalten erhält. Und dazu braucht es eine gewisse Überwindung. Und dann muss man natürlich auch überlegen, welcher Samskaras hätte ich gar. Und was würde ich gar, dass ich es will? Und entsprechend können wir unser Geist umbaste. Und dass dieses ganze große Kapitel, wo wir gerade jetzt dabei sind, da geht es immer wieder darum, sei dir bewusst, du hast Denkgewohnheiten, du hast Gefühlgewohnheiten, du hast Emotionsgewohnheiten, du hast Handelsgewohnheiten und das alles ist nichts als Gewohnheiten. Und Gewohnheiten können gelben. Muss man all seine Gewohnheiten ändern, solange die Mehrheit, sattweige, gute Gewohnheiten sind und wir doch lernen, dass wir nicht daran hängen müssen und auch nicht 100 Prozent mit Stammtidentifizierung, gibt es gute Gewohnheiten, an die wir uns halten können. Aber es gibt solche Denkgewohnheiten, Emotionsgewohnheiten, Gefühlgewohnheiten, die nicht so hilfreich sind. Und vor allen Dingen, wenn sie mit starke Identifikation verbunden sind, sind sie nicht so gut für unsere Spiratoren-Drickler.