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Judentum · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Schabbat Haasinu || Mosches letztes Lied

Ricklef Münnich · Das Wort zum Schabbat · 2026-09-18 · Quelle

Umkehr · Hauptbotschaft Dankbarkeit · tragend Gemeinschaft · tragend

Das Lied Mosches erinnert die Gemeinde in der Bußzeit an die unveränderliche Treue und Macht Gottes, die nur durch menschliche Umkehr und Dankbarkeit in ein segensreiches neues Jahr überführt wird.

Ja Gott gibt uns diese wunderbare Möglichkeit alles negative hinter uns zu lassen und es liegt eben nun an uns diese wunderbare Möglichkeit mit Aufrichtigkeit aber auch natürlich mit Dankbarkeit wahrzunehmen.

Der Text ist eine Sendung zum Schabbat, in der der Rabbiner Alexander Nachama den Wochenabschnitt 'Ha'azinu' (Das Lied Mosches) auswertet. Er erklärt die Struktur des hebräischen Textes als sich gegenseitig bekräftigende Paare und betont die Botschaft der göttlichen Treue und Macht. Der Rabbiner verknüpft das Lied mit der aktuellen Zeit der zehn Bußtage zwischen Rosh Hashanah und Jom Kippur. Er ruft die Gemeinde auf, Unrecht zu bereuen und Versöhnung zu suchen, um in das Buch des Lebens eingetragen zu werden. Der Moderator ergänzt am Ende eine christliche Perspektive, die das Lied als Einladung an die Völker versteht, sich über die Barmherzigkeit Gottes zu freuen. Der Text verbindet theologische Auslegung mit praktischen Handlungsaufforderungen zur inneren Umkehr und Gemeinschaftspflege.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

5. Mose 32 · Psalm 90 · 2. Mose 15 · Römer 15 · Psalm 18 · Psalm 117

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Es ist Freitag 18 Uhr und ich begrüße unser Zuschauerinnen und Zuschauer beim Wort zum Schabbat zum letzten Mal. Nein, keine Sorge, nicht überhaupt zum letzten Mal, aber zum letzten Mal um 18 Uhr. Ich möchte gleich zunächst den Hinweis geben, dass ab der kommenden Woche im Blick auf die kürzer werdenden Tage und damit auch den früheren Schabbat beginnen, wir das Wort zum Schabbat vorverlegen und zwar gleich auf 14 Uhr, damit wir auch im Dezember noch, wenn die Tage ganz kurz sein werden, einen ausreichenden Abstand zum kurz nach 15 Uhr, glaube ich, beginnenden Schabbat haben werden. Also bitte dran denken und dabei sein möglichst auch live in der kommenden Woche ab 2. Oktober um 14 Uhr. Also aber jetzt herzlich willkommen, lieber Herr Landessrabiner, herzlich willkommen Alexander Nachama. Vielen Dank, dass Sie Zeit haben für uns in einer doch auch für einen Rabbiner und Vorsänger, doch auch sehr dichten Zeit. Sie haben Rosh Hashanar gefeiert und jetzt beginnt auch ein besonderer Schabbat. Es ist einer der Shabbat Tord, die auch einen Namen tragen. Er heißt Shabbat Shuva und ich glaube, das heißt Umkehr oder Kehrt Um und was hat es damit auf sich, lieber Herr Rabiner? Ja genau, also wie Sie gesagt haben, das ist einer der Shabbat Tord, die einen besonderen Namen tragen. Shabbat Shuva kommt dieser Name von den ersten Worten der Haftarra, die wir in dieser Woche lesen. Da heißt, dass ich les das erst einmal auf Hebräisch. Also Kehret zurück Israel zum ewigen Deinem Gott, denn du bist gestrauchelt durch deine Sünde. Ja unter aschgenasischen Juden wird über den Brauch berichtet, dass Rabiner in früheren Zeiten nur zweimal im Jahr vor die Gemeinde getreten sind, also im Gottesdienst vor die Gemeinde getreten sind, um etwas Besonderes eben zu sagen. Das war einmal der Shabbat Hagadol. Shabbat Hagadol ist immer der Shabbat vor Pesach. Da war der Zusammenhang, um eben die Gemeinde auf Pesach vorzubereiten. Ja und der zweite Shabbat, das ist eben der Shabbat Shuva, um die Gemeinde zur Umkehr aufzurufen. Ja also das waren noch ganz andere Zeiten, aber ich finde diese Tradition durchaus interessant und tatsächlich ist es wichtig, noch einmal die Gemeinde in dieser Woche darauf hinzuweisen, dass wir uns eben in den zehn Tagen zwischen Rosh Hashanat und Yom Kippur befinden in den zehn Bußtagen. Ja dass wir auch diese letzten Tage dafür nutzen sollten, um zu reflektieren, wo wir vielleicht anderen Unrecht getan haben, um uns am Ende eben zu versöhnen. Ja wenn man aber, das ist dann leider die Realität, wiederum sieht mit welcher Schaden, Freude manche auch in diesen Tagen über ja die Fehler anderer Herzen, so ist es doch höchst fragwürdig, was das Jahr 5781 bringen wird, aber es ist noch nicht zu spät von schlechten und bösen Taten umzukehren. Ja Gott gibt uns diese wunderbare Möglichkeit alles negative hinter uns zu lassen und es liegt eben nun an uns diese wunderbare Möglichkeit mit Aufrichtigkeit aber auch natürlich mit Dankbarkeit wahrzunehmen. Ja so viel erst einmal zum besonderen Shabbat, den wir diese Woche feiern, den Shabbat Shua. Nun möchte ich wie wir das sonst auch machen, die ersten Verse vom Wochenabschnitt, das ist in dieser Woche der Abschnitt Ha'azinu, wie immer erst einmal auf Hebräisch vortragen. Ha'azinu Hashama Yim Ba'ad-Abera, betisch ma'a Ha'azim Refi, Ya'arov kam atar likhi tizal katal im Rati, ki'sirim a'leydeshe, ve'hirvivim a'leyeshef, ki'shem Adonai ekrah, havugodel lelohenu, ha'zur tamin epo'olo, ki'sol edirachav mishpat, el-emunah ve'in avel, sadik ve'yashar. Hohoho. Ja, der Wochenabschnitt, in dieser Woche der Abschnitt Ha'azinu ist ein Lied, ein Lied der Hoffnung und Warnung, ein Lied, das eben auf Moschee zurückgeht und eines von insgesamt drei Liedern, die wir haben, die von Moschee, die auf Moschee zurückgehen. Das erste Lied, ja, das kennen Sie sicherlich alle, das ist das Lied am Shilfmehr, die Shirathayam, das Lied von Moschee und den Israeliten, ja, die Situation ist die, um nochmal kurz darauf einzugehen, nach den zehn Plagen, muss denn ja die Israeliten Ägypten verlassen, aber nach kurzer Zeit nahmen dann der Fahrerurt auch wieder die Verfolgung der Israeliten auf und schließlich eben kommt es zu einer Situation, wo die Israeliten vor dem Meer stehen und eigentlich nicht mehr wissen, was sie tun sollen, denn auf der einen Seite ist eben das Meer und auf der anderen Seite sind die Ägypten die Feinde und dann das große Wunder, Gott spaltet das Meer, die Israeliten können, trockenen Fußes hindurchgehen, während eben die Ägypten im sich wiederum Schließenden mehr ertrinken. Also das ist das erste Lied, was wir haben von Moschee, das zweite Lied, das eben finden wir in diesem Wochenabschnitt und das dritte Lied, um es kurz zu erwähnen, ist in Psyme 90 zu finden. Also das Lied in dieser Woche ist ein Lied der Hoffnung und Warnung. Es ist, vielleicht ist es Ihnen auch schon aufgefallen, in einem sehr schweren Ebräisch geschrieben, was die Torahverlesung morgen doch ja auch zu einer Herausforderung macht, denn der Text in der Torah ist ja, wie wir wissen, ohne Vokale geschrieben, die muss man auswendig können. Das Lied ist im hebräischen Text, das will ich Ihnen vielleicht kurz zeigen, immer in zwei Teile aufgeteilt, also hier aus dem Humash, aus dem Buch, da sieht man das ganz gut, glaube ich, immer ein Teil hier und dann geht es auf der anderen Seite mit dem zweiten Teil weiter. Also so ist das auch in der Torah geschrieben und der zweite Teil, den wir da immer in der Zeile haben mit dieser kurzen Lücke dazwischen, bekräftigt immer das, was im ersten Teil steht. Also ich gebe mal ein Beispiel dafür, da heißt es, das ist relativ am Anfang, meine Rede tropfe wie Regen, das ist der eine Teil und auf der anderen Seite kommt dann meine Rede fliese wie Tau und dann geht es weiter, wieder auf der einen Seite wie Schauer auf das Grüne und dann wieder auf der anderen Seite wie Platzregen auf das Gras. Also das ist sozusagen die Struktur erster Teil, sagt etwas, was im zweiten Teil noch einmal bekräftigt wird. Aber gucken wir uns den Inhalt etwas genauer an. Ja, die Hoffnung, die in dem Lied ausgedrückt wird, beruht unter anderem darauf, dass Gott uns immer treu bleiben wird. Also da heißt es, ein Fels ist er, also Gott, ein Gott der Treue ohne Fehl. Ja, Treue, ich denke, kenntzeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass man eben nicht nur in guten Zeiten, sondern eben auch oder gerade in schweren, anstrengenden Zeiten zusammenhält. Das ist natürlich wie immer einfacher gesagt als getan. Schließlich hängen Krisen oft auch mit der Frage zusammen, ja wer denn an der Krise schuld ist und daraus entsteht dann Streit. Ich denke also keiner durchlebt solche Situationen gerne und wir haben einige von denen in der Tora, also wieder zwei Beispiele zu nennen, denken wir an die Geschichte des goldenen Kalbs oder allgemeiner noch denken wir an das ständige Morhen der Israeliten nach Wasser und nach Essen. Ja, es mag eigentlich gar nicht aufhören, aber und das ist das Wichtige, dennoch bleibt Gott den Israeliten treu, auch wenn wir, das wissen wir auch, immer wieder Situationen haben, bis doch am Ende spannend ist, ob Gott den Israeliten treu bleibt, aber er bleibt es am Ende eben doch. Ja, das gibt ein Gefühl der Sicherheit, dass auch alle Herausforderungen, die in der Zukunft liegen mögen, gemeistert werden. Gucken wir weiter, es heißt, wie der Adler sein Nest bewacht über seinen Jungen schwebt, wie er seine Flügel ausbreitet und es hoch auf seinen Schwingen trägt, so fühlt der ewige dieses Volk eher allein kein fremder Gott mit ihm. Ja, also kurz vor seinem Tod, wir stehen ja am Ende der Tora, äußert Mosche die Hoffnung, dass Gott die Israeliten stets anführen wird, ja, dass die Israeliten niemals einem fremden Gott verfallen werden. Auch hier ist es so, schauen wir beispielsweise in die Propheten, ja, so werden wir feststellen, ja, das ist doch immer wieder eine Herausforderung für die Israeliten geblieben ist, Gott treu zu bleiben. Ja, das liegt heute in unseren Händen und ich denke auch heute könnte man noch viel zu diesem Thema sagen, ja, wie bestimmte Leute, am meisten berühmte Persönlichkeiten, fast vergöttert werden, dann denken wir beispielsweise an den sogenannten Fußballgott oder auch manchmal ein Musiker. Also darum geht es aber, dass man eben gerade dies nicht tut, dass man trotzdem erkennt, das sind nur Menschen und dass man sie auch gar nicht erst so bezeichnet, das eben ist damit auch inbegriffen. Schauen wir weiter. Weiter heißt es, erkennt nun, dass ich, ich allein es bin und neben mir kein Gott, ich kann töten und beleben, kann verwunden und auch heilen. Ja, also mit anderen Worten, alle Macht liegt in Gottes Händen, töten und beleben, verwunden und heilen, ja, das sind auch alles Dinge, die natürlich täglich auf dieser Welt passieren. Ja, und manchmal tut man sich auch schwer, damit eine Erklärung zu finden, also beispielsweise ein schwer verletzter, der dann aber doch wieder auf die Beine kommt und ja fast so lebt, als wäre nichts gewesen. Das ist, wie ich finde, eine Form der Wiederbelebung, natürlich haben auch die Ärzte einen Anteil, ihren wichtigen Anteil daran, aber ich denke, ohne Gottes Hilfe wären auch sie am Ende machtlos. Ja, liebe Freunde, dieses Lied als Ganzes passt, wie ich finde, auch sehr gut in diese Zeit, in der wir uns gerade befinden, nämlich der Zeit zwischen Rosh Hashanah und Yom Kippur, denn es erinnert uns noch einmal daran, ja, wie mächtig Gott ist, es lehrt uns, dass Gott uns in der Vergangenheit die Treue gehalten hat, mit der Hoffnung, dass das auch in Zukunft so bleibt und es verdeutlicht uns, dass die Geschichte, also alles gewesen, alles, was in der Vergangenheit liegt, niemals von Gott vergessen wird. Ja, diese Dinge sollten wir uns in den nächsten Tagen bewusst sein, besonders eben am Yom Kippur, am Tag, wo eben unser Schicksal für das kommende Jahr von Gott besiegelt wird. Ja, wollen wir also unsere Aufgaben nun in den letzten Tagen erledigen oder spätestens bis Yom Kippur erledigt haben, dass wir eben Gottes macht nicht unterschätzen, sodass wir am Ende vom Yom Kippur in das Buch des Lebens besiegelt werden, wie es auch sehr schön im Gebetbuch heißt. Ich lese das einmal auf February und dann in der Übersetzung. Also in das Buch des Lebens, des Segens, des Friedens und des guten Einkommens mögen wir bedacht und von dir eingeschrieben werden. Wir und dein ganzes Volk, das Haus Israel zu glücklichen Leben und zum Frieden. Baruch atadunai, ussehach shalom, gelobt saest du ewiger, der du den Frieden erschaffst. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen dieser Woche nicht nur Shabbat shalom, sondern eben auch Chathimathovah eine gute Besieglung. Vielen Dank, lieber Herr Rabiner. Es sind nicht nur Hebräisch, von der Hebräischensprache gewichtige und schwere Worte. Auch inhaltlich ist dieses Lied des Mose, in fünfter Buch Mose Kapitel 32 ein sehr wichtiges auch und das möchte ich von christlicher Seite am Schluss noch anfügen, weil dieses Lied auch uns als Christin und Christen am Schluss anspricht. In Vers 43 heißt es am Schluss, freut euch ihr Völker mit seinem Volk. Und für den Apostel Paulus ist das in seinem grundlegenden Brief an die Gemeinde in Rom die Zusammenfassung seiner Botschaft, seines Evangeliums. Am Schluss seines Briefes, im 15. Kapitel, bringt er die Aufgabe von Jesus Christus auf den Punkt, dass die Völker Gott die Ehre geben sollen, um der Bärmherzigkeit willen, die er gezeigt hat. Und dann zitiert er zwei Psalmstellen aus Psalm 18 und Psalm 117 und auch noch, hier sei er elf und als vierte Stelle aber auch diesen Vers freut euch ihr Völker mit seinem Volk. Das heißt und das ist eigentlich genau entgegengesetzt dem, was über die Jahrhunderte geschehen ist. Es ist das Ergebnis und das Ziel des Jesus von Nazareth, den Gott seinem Volk geschickt hat, nämlich seine Botschaft und seine Liebe zu Israel, die auch in dem Lied des Mosheer zum Ausdruck kommt, zu den Völkern zu bringen, damit diese einstimmen in genau dieses Lob. Und ich finde das sehr schön, dass wir jetzt gerade eben auch in dieser Zeit zwischen Wohsha Shanau und Yom Kippur zusammengebunden sind, Juden wie Christen, auch in dem Preis Gottes, aber auch dem Lob Gottes über seiner Liebe zum Volk Israel. Das will ich doch, wollte ich doch am Schluss nicht verschweigen und deswegen, weil wir uns mit freuen mit ihnen, mit der jüdischen Landesgemeinde und überhaupt mit den Jüdinnen und Juden, stimmen wir ein, auch in den Wunsch, den sie ausgesprochen haben. Hatimat Tovar mögen sie, mögt ihr gut eingeschrieben sein, in der Treue bleiben, im Bund bleiben, auch über Yom Kippur hinweg. Es wird ein nicht leichter Tag sein. Sie sind auch sehr lange in der Synagoge unter Corona-Bedingungen. Was haben Sie geplant, Herr Habin? Wie lange wird der Gottesdienst dauern am Yom Kippur? Am Sonntagabend, also wo ja Yom Kippur beginnt. Da können wir das so machen wie auch in den letzten Jahren. Das dauert ungefähr so anderthalb Stunden, vielleicht ein bisschen länger. Aber die Gottesdienste am Montag, die ja eigentlich darauf angelegt sind, dass man den ganzen Tag betet. Okay, das haben wir auch in den letzten Jahren immer mit Pause auch gemacht, aber trotzdem, da müssen wir leider doch etwas kürzen. Ja, da werde ich mich am Sonntagvormittag noch mal hinsetzen und schauen, wie wir das dann machen. Aber es ist dieses Jahr eben doch alles etwas anders. Das ist bedauerlich, aber auf der anderen Seite bin ich froh, dass wir überhaupt uns hier in der Synagoge versammeln können und Gottesdienste feiern werden. Ja, möges ein guter Zeit der Versöhnung werden, ein guter Tag der Versöhnung. Und wir sind, die wir jetzt zuschauen, auch mit ihnen verbunden, dessen seien sie gewiss. Und noch mal zur Erinnerung, denen die sich jetzt später eingeschaltet haben, ab der kommenden Woche, ab dem 2. Oktober beginnt für die Winterzeit, wenn man so will, die dunklere Jahreszeit, das Wort zum Schabbat, dann bereits um 14 Uhr. Schabbatschalom, lieber Herr Rabina, Schabbatschalom, guten Sonntag, den Zuschauerinnen und Zuschauer. Schabbatschalom.