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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Fear and Love Cannot Co-Exist

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-09-25 · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Vollkommene Liebe und Furcht schließen sich gegenseitig aus; da Furcht auf Strafe und Angst basiert, muss sie durch die Liebe Gottes und untereinander überwunden werden, um gesunde Beziehungen und Gemeinschaft zu ermöglichen.

Es gibt keine Furcht in der Liebe, aber die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht hat mit der Strafe zu tun, und wer fürchtet, ist nicht in der Liebe vollendet.

Der Text ist eine Predigt für eine Gebetsgruppe, die den 1. Brief des Johannes (Kapitel 4, Verse 12-19) auslegt. Der Sprecher verknüpft die theologische Aussage, dass Gott Liebe ist, mit der psychologischen Beobachtung, dass Furcht und Liebe nicht koexistieren können. Er argumentiert, dass Furcht zu dysfunktionalen Beziehungen führt, während Liebe Sicherheit und Ehrlichkeit schafft. Als Beispiel für Furcht wird die Angst vor bestimmten Personen genannt, die den Blutdruck steigert. Der Text ruft dazu auf, Beziehungen auf Liebe statt auf Furcht zu bauen und sich an der bedingungslosen Liebe Christi zu orientieren. Die Predigt schließt mit einem liturgischen Gebet (Apolytrikon) für den heiligen Johannes ab. Die zentrale Botschaft ist, dass die Überwindung der Furcht durch Liebe der Weg zu einer erfüllten Gemeinschaft mit Gott und den Mitmenschen ist.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem als Angenommener und Beschenkter beschrieben
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1. Johannes 4:12-19 · 1. Johannes 4:20

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Niemand hat Gott je gesehen; wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und Seine Liebe wird in uns vollendet. Daran erkennen wir, dass wir in Ihm bleiben und Er in uns, weil Er uns von Seinem eigenen Geist gegeben hat. Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater Seinen Sohn als den Retter der Welt gesandt hat. Wer bekennt, dass Jesus der Sohn Gottes ist, in dem bleibt Gott, und er in Gott. So wissen und glauben wir die Liebe, die Gott für uns hat. Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. Darin wird die Liebe bei uns vollendet, dass wir Zuversicht für den Tag des Gerichts haben, denn wie Er ist, so sind auch wir in dieser Welt. Es gibt keine Furcht in der Liebe, aber die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht hat mit der Strafe zu tun, und wer fürchtet, ist nicht in der Liebe vollendet. Wir lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat. 1. Johannes 4: 12-19 Guten Morgen, Gebetsgruppe! Es gibt zwei Tage, an denen wir den heiligen Johannes den Theologen gedenken. Es sind der 8. Mai und der 26. September, wobei Letzterer seinen Einschlaf gedenkt. Dies ist bedeutsam, denn von allen zwölf Jüngern ist er der Einzige, der nicht als Märtyrer starb. Der heilige Johannes starb friedlich auf der griechischen Insel Patmos, wo er im Exil lebte. Der heilige Johannes trägt auch den Titel „Evangelist“, da er eines der vier Evangelien verfasste. Außerdem schrieb er drei Briefe sowie die Offenbarung, die eine Vision von der Apokalypse war. In der Epistellektüre an seinem Festtag lesen wir einige sehr schöne und kraftvolle Verse aus seinem ersten Brief. 1. Johannes 4:12 — Niemand hat Gott je gesehen — Dies ist der Grund, warum wir Gott den Vater in Ikonen nicht darstellen. Die Menschheit hat Christus im Fleisch gesehen, aber nicht den Vater. Jesus sagt uns, dass durch Ihn der Vater uns bekannt gemacht wird. Wenn wir einander lieben, bleibt Gott in uns, und Seine Liebe wird in uns vollendet. (4:12) — Wir erleben Gott durch die Liebe untereinander. Wenn Gott Liebe ist, dann erleben wir Ihn, wenn wir einander lieben. Wir erkennen Gott den Vater durch unsere Ausdrücke der Liebe. Wenn wir Gott durch die Liebe erkennen, können wir auch Seinen Sohn, Jesus Christus, erkennen, denn wir werden das Motiv Gottes verstehen, die Liebe, die Ihn veranlasste, „Seinen Sohn als den Retter der Welt“ zu senden. (4:14) Gott ist Liebe, und wer in der Liebe bleibt, bleibt in Gott, und Gott bleibt in ihm. (4:16) Wenn Liebe und Gott synonym sind, dann ist derjenige, der mit Liebe erfüllt ist, mit Gott erfüllt, und derjenige, der mit Gott erfüllt ist, manifestiert Gott durch Liebe. Gott und Liebe gehen Hand in Hand. Man kann lieben und nicht an Gott glauben (zumindest kann man behaupten, nicht bewusst an Gott zu glauben), aber man kann Gott nicht lieben, ohne andere zu lieben. Denn wie wir in 1. Johannes 4:20 lesen (das ist der Vers, der nach dem Schluss der Epistellektüre kommt): Wenn jemand sagt: „Ich liebe Gott“, und seinen Bruder hasst, ist er ein Lügner; denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er gesehen hat, kann Gott, den er nicht gesehen hat, nicht lieben. Es gibt keine Furcht in der Liebe, aber die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus. Denn die Furcht hat mit der Strafe zu tun, und wer fürchtet, ist nicht in der Liebe vollendet. (4:18) Liebe und Furcht können nicht koexistieren. Wo Furcht ist, kann keine Liebe sein, und wo Liebe ist, kann keine Furcht sein. Gesunde Beziehungen basieren auf Liebe. Dysfunktionale Beziehungen basieren auf Furcht. Wenn du vor jemandem Angst hast, kannst du keine gesunde Beziehung mit ihm haben. Es gibt Menschen, deren Namen auf meinem Handy auftauchen, und wenn ich sie sehe, steigt mein Blutdruck. Das liegt daran, dass die Beziehung mehr auf Furcht als auf Liebe basiert. Ich bete, dass niemand meinen Namen sieht und in Furcht ist. Ich habe oft darüber geschrieben, Umgebungen in Beziehungen zu schaffen, in denen es sicher ist, ehrlich zu sein. Furcht lässt einen nicht sicher fühlen, und wenn man sich nicht sicher fühlt, wird man nicht ehrlich sein, und wenn es keine Ehrlichkeit gibt, gibt es kein Vertrauen, keine Liebe oder irgendetwas anderes. Wir alle müssen weiterhin daran arbeiten, Beziehungen aufzubauen, die auf Liebe und nicht auf Furcht basieren. Wir lieben, weil Er uns zuerst geliebt hat. (4,19) Hier ist noch ein weiterer Ansporn zur Liebe. Wir lieben, weil Christus uns zuerst geliebt hat. Er zeigte uns, was es bedeutet zu lieben, indem Er am Kreuz für uns starb. Wenn Er für uns sterben kann, können wir gewiss geringere Formen der Liebe für die Menschen um uns herum zeigen. Niemand verlangt von uns, heute zu sterben, aber Respekt zu zeigen, Sicherheit zu fördern, sogar etwas aufzugeben, dies sind Dinge, die für jeden von uns vernünftig sind. O Apostel, der Geliebte des Gottes-Christus, eile, uns, ein Volk, das keine Entschuldigung hat, zu erretten. Er nimmt deine Bittgebete an, denn Er hat sich beim Abendmahl herabgelassen, damit du dich an Ihn lehnest. Bitte Ihn, o Theologe, dass Er die anhaltende Wolke der feindlichen Völker zerstreue, und bete für uns, um Frieden und große Barmherzigkeit. (Apolytrikon für den hl. Johannes den Theologen, Übers. von Pfr. Seraphim Dedes) Gott ist Liebe und je mehr wir über die Liebe lernen, desto mehr lernen wir über Gott. Je mehr wir Liebe für andere ausdrücken, desto mehr werden wir Liebe für Gott ausdrücken. Je mehr wir Gott lieben, desto mehr werden wir uns dazu verpflichten, andere zu lieben. Der Beitrag „Angst und Liebe können nicht koexistieren“ erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
No man has ever seen God; if we love one another, God abides in us and His love is perfected in us. By this we know that we abide in Him and He in us, because He has given us of His own Spirit. And we have seen and testify that the Father has sent His Son as the Savior of the world. Whoever confesses that Jesus is the Son of God, God abides in him, and he in God. So we know and believe the love God has for us. God is love, and he who abides in love abides in God, and God abides in him. In this is love perfected with us, that we may have confidence for the day of judgment, because as He is so are we in this world. There is no fear in love, but perfect love casts out fear. For fear has to do with punishment, and he who fears is not perfected in love. We love, because He first loved us. I John 4: 12-19 Good morning Prayer Team! There are two days on which we commemorate St. John the Theologian. They are May 8, and September 26, the latter of which commemorates his falling asleep. This is significant, because of all the twelve disciples, he is the only one that wasn’t martyred. St. John died peacefully on the Greek island of Patmos, where he lived in exile. St. John also has the title “evangelist” because he authored one of the four Gospels. Additionally, he wrote three epistles, as well as the book of Revelation, which was a vision he had of the apocalypse. In the Epistle reading on his feast day, we read some very beautiful and powerful verses from his first epistle. I John 4:12— No man has ever seen God —This is why we do not depict God the Father in icons. Humanity has seen Christ in the flesh, but not the Father. Jesus tells us that through Him the Father is made known to us. If we love one another, God abides in us and His love is perfected in us. (4:12) —We experience God through loving one another. If God is love, then when we love one another we experience God. We know God the Father through our expressions of love. When we come to know God through love, we can also come to know His Son, Jesus Christ, because we will understand the motive the God had, love, which caused Him to send “His Son as the Savior of the world.” ( 4:14) God is love, and he who abides in love abides in God, and God abides in him. (4:16) If love and God are synonymous, then the one who is filled with love is filled with God, and the one who is filled with God manifests God through love. God and love go hand in hand. One can love and not believe in God (at least one can claim to not knowingly believe in God), but one cannot love God without loving others. For as we read in I John 4:20 (which is the verse which comes after the conclusion of the Epistle reading), If anyone says, “I love God,” and hates his brother, he is a liar; for he who does not love his brother, whom he has seen, cannot love God Whom he had not seen. There is no fear in love, but perfect love casts out fear. For fear has to do with punishment, and he who fears is not perfected in love. (4:18) Love and fear cannot co-exist. Wherever there is fear, there cannot be love and wherever there is love, there cannot be fear. Healthy relationships are based on love. Dysfunctional relationships are based on fear. When you are afraid of someone, you cannot have a healthy relationship with them. There are people whose names pop up on my cell phone and when I see them, my blood pressure rises. That is because the relationship is based more on fear than love. I pray that no one sees my name and is in fear. I’ve written many times about creating environments in relationships where it is safe to be honest. Fear does not allow one to feel safe, and if one does not feel safe he or she won’t be honest and if there is no honesty, there is no trust, or love or anything else. We all need to continue to work towards relationships that are based on love and not on fear. We love, because He first loved us. (4:19) Here is yet another motivation to love. We love because Christ first loved us. He showed us what it means to love by dying on the Cross for us. If He can die for us, we certainly can show lesser forms of love for others around us. No one is asking us to die today, but showing respect, promoting safety, even sacrificing something, these are things that are reasonable for each of us. O Apostle, the beloved of Christ God, hasten to deliver us, a people that has no excuse. He accepts you supplicating Him, for He condescended at the Supper to let you lean on Him. Entreat Him, O Theologian, that He scatter the persistent cloud of hostile nations, and pray for us, for peace and great mercy. (Apolytikion for St. John the Theologian, Trans. by Fr. Seraphim Dedes) God is love and the more we learn about love, the more we learn about God. The more we express love for others, the more we will express love for God. The more we love God, the more we will be committed to loving others. The post Fear and Love Cannot Co-Exist appeared first on OCN .