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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Ich bin DAS - Tägliche Inspiration

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-09-24 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Demut · tragend

Das wahre Selbst ist nicht der Körper oder die Psyche, sondern das unendliche, ewige Bewusstsein, das als 'Sat Chit Ananda' (Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit) die Grundlage aller Erfahrung bildet.

Ich bin nicht der Körper, mindestens ich begrenze auf den Körper, nicht begrenze auf die Psyche, nicht begrenze auf alle Identifikationen. ... Ich bin Bewusstsein an sich ohne Grenzen.

Der Text definiert das wahre Selbst als unendliches, ewiges Bewusstsein, das sich nicht mit dem Körper, der Psyche oder sozialen Identifikationen identifiziert. Sukadev Bretz nutzt das Symbol des Schwanen (Hamsa) und die Sanskrit-Formeln 'Hamso Ham' und 'Chinmayoham', um die Freiheit der Seele über den vergänglichen Aspekten des Lebens zu beschreiben. Er argumentiert, dass Bewusstsein die Grundlage des Ichs ist, da man auch bei eingeschlafenen Beinen oder im Traum weiterhin 'ich' bleibt. Die wahre Natur des Selbst wird als 'Sat Chit Ananda' (Sein, Bewusstsein, Glückseligkeit) beschrieben. Der Text lädt dazu ein, diese tieferliegende Identität zu erkennen und sich von der Angst vor dem Tod und der Vergänglichkeit zu lösen. Es wird eine Unterscheidung zwischen dem individuellen, sich identifizierenden Selbst (Jivatma) und dem höchsten, freien Selbst (Paramatma) getroffen. Die Botschaft zielt auf die innere Freiheit und die Erkenntnis der eigenen göttlichen Natur ab.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
So haben, ich bin das. Das heißt, ich bin nicht der Körper, mindestens ich begrenze auf den Körper, nicht begrenze auf die Psyche, nicht begrenze auf alle Identifikationen. Ich bin groß, ich bin klein, ich bin dicke, ich bin dünn, ich bin europäer, ich bin yogi, ich bin nicht yogi, ich bin extravertiert, introvertiert, vater, pitter, mit wenig Kaffee, all das bin ich nicht. So haben, ich bin das, nicht ja, unendlich, ewig. Das, was vergänglich ist, bin ich nicht. So vieles ist vergänglich. So haben, Hamsa, Hamsa heißt unter anderem Vogelschwan, Wildkanz. Das ist ein Symbol der Freiheit. Wir sind vollständig frei, so ähnlich wie die Seele, tritt in den Körper ein, gut, in den Körper der Mutter, und danach, ja, wird das Kind geboren, irgendwann stirbt man schon, die Seele geht wieder weg. Aber das ist nur ein Aspekt, das ist der Astralkörper. Die höchste Seele ist unendlich und ewig. So Hamsa, Paramahamsa, höchste Freiheit, Paramatma, höchste Selbst. Man ist individuell selbst, ein jivatma, das sich mit alles möglichen identifiziert und irgendwo sich aber alles Mögliche aufregt, über kleinere Dinge freut, über andere sich sorgt, über die Zukunft Angst hat und so weiter. Aber Paramatma, der selbst verankert im höchsten, der selbst, eins mit dem höchsten oder verankert im höchsten. Chinmayoham, und woraus ist das höchste Selbst gemacht? Maya mit kurzem Ar heißt gemacht aus. Chinmayoham ist es gemacht aus, chit aus Bewusstsein. Ich bin Bewusstsein an sich ohne Grenzen. Sat chit ananda svarupoham, meine wahre Natur, sein Wissen Glücksseeligkeit. Sein Sat chit Bewusstsein ananda Glücksseeligkeit. Ich bin unbegrenzt, ewig. Deshalb reine sein Sat chit Bewusstsein. Ich bin Bewusstsein. Angenommen, man wäre jetzt ich ohne Beispielsweise, ohne Bewusstsein, angenommen, das Bein ist eingeschlafen. Wer bin ich mit eingeschlafenem Bein? Immer noch ich. Und angenommen, ihr träumt, wer bin ich? Ihr träumt jetzt, dass ihr eine kleine Prinzessin seid aus in Ägypten. Meistens denken ihr an Prinzessin und weniger, man ist halt einfach einer der einfachen Bauern dort. Ich bin immer noch irgendwo ich, egal was ich träume. Wenn man aufwacht, dann, ich war ich, ich hab da ein Ko anders ausgesehen, war vielleicht eine Illusion, aber ich war ich. Aber wer bin ich ohne Bewusstsein? Ich stell plötzlich fest, ich bin ohne Bewusstsein. Wer bin ich? Es ging ja nicht. Also Bewusstsein, das bin ich. Sat chit ananda, und da ist ja die große Behauptung dort. Wenn ich ganz bei mir bin, dann bin ich Freude. Das ist Swarupa, meine wahre Natur. So ham, das bin ich. Brahma, das unendliche eins mit dem kathlichen, unendliches Bewusstsein. Om. So ham, ham sa, parama, ham sa. Paramat mat chin mayo ham sa chit ananda. Swarupa ham, so ham, brahma om. Nidyananda Swarupa shivoham shivoham. Ewig, reines kathliches.