Der Fortschritt der LGBTQ+-Bewegung erfordert langfristige Beharrlichkeit, inneren Zusammenhalt trotz unterschiedlicher Ansichten und konkrete politische Maßnahmen wie ein Verbot von Konversionspraktiken und eine Reform des trans+ Rechtsrahmens.
Der Text ist ein persönlicher Rückblick und Ausblick des CEOs von Stonewall nach zwei Jahren im Amt. Er verknüpft die Arbeit der Organisation mit der historischen Entwicklung der LGBTQ+-Bewegung im Vereinigten Königreich. Der Autor betont, dass Fortschritt langsam ist und Widerstand unvermeidlich bleibt, während er gleichzeitig auf aktuelle Rückschläge für trans+ Menschen und einen globalen Rollback der Rechte hinweist. Als zentrales politisches Ziel nennt er ein Verbot von Konversionspraktiken und die Reform des rechtlichen Rahmens für trans+ Menschen. Der Text ruft zur inneren Einheit der Bewegung auf, ohne dass alle gleich denken müssen, und betont die Notwendigkeit, gut im Streit zu sein. Er schließt mit einem Dank an Unterstützer und der Feststellung, dass noch viele Jahre des Engagements vorliegen.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Dorthin gehen, wo Engel zu schreiten fürchten
Von Simon Blake OBE, CEO von Stonewall
Veröffentlicht am 24. September 2026
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Eine liebe Freundin und Kollegin, Hansa Patel-Kanwal, pflegte oft zu sagen: „Wenn wir eine bessere Welt aufbauen wollen, müssen wir dorthin gehen, wo Engel zu schreiten fürchten".
Mit ihren Worten im Ohr trat ich die Rolle des Chief Executive von Stonewall an. Zwei Jahre später sind es die Worte einer anderen Kollegin und Freundin, Zarine Katrak, die mir in Erinnerung bleiben. Als ich die Sexualgesundheitsorganisation FPA verließ, sagte sie mir: „Ein Job – wie eine Beziehung – sollte alles sein, aber langweilig nicht".
Und ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass die Arbeit als CEO von Stonewall alles ist, aber langweilig nicht. Sie macht Spaß, sie ist manchmal knifflig, sie ist lohnend, sie hat Bedeutung, sie ist aufregend und vor allem ist sie wichtig.
Wichtig, weil wir jeden Tag für soziale Gerechtigkeit für alle lesbischen, schwulen, bi, trans+ und queeren Menschen eintreten. Mit anderen Worten: Wir arbeiten daran, das Leben queerer Menschen materiell zu verbessern – Gleichheit, Sicherheit, Befreiung und FREUDE herbeizuführen.
Wir sind zu Recht ungeduldig im Hinblick auf Veränderung, und parallel dazu ist es wichtig zu bedenken, dass die LGBTQ+-Bewegung eine relativ junge ist. Homosexualität wurde 1967 teilweise entkriminalisiert – weniger als sechzig Jahre her. In dieser kurzen Zeit haben wir die AIDS-Krise durchlitten und gesetzliche Änderungen gefeiert, die uns befreit haben, Beziehungen, Familien und Karrieren zu führen, an die wir nicht zu denken wagten. Und doch gibt es sowohl im Vereinigten Königreich als auch weltweit noch so viel mehr zu tun, um Gleichheit für jede einzelne Person zu sichern.
Gerade jetzt befinden wir uns mitten in einem Kulturkampf um trans+ Menschen und einem globalen Rollback der LGBTQIA+-Rechte. Sechs Jahrzehnte sind ein einziger Absatz auf einer Seite der langen Geschichte des menschlichen Daseins.
Stellt das der Frauenbewegung gegenüber, die mit den Suffragetten begann, schließlich 1918 das Wahlrecht sicherte und noch ein Jahrhundert später für echte Gleichheit in Bezug auf Bezahlung, Elternschaft und mehr kämpfen muss sowie für Freiheit von der Gewalt von Männern, die alle Frauen betrifft. Oder der Bewegung für rassistische Gerechtigkeit, die bis in die dunkelsten Tage unserer Geschichte zurückverfolgt werden kann, als versklavte Menschen um die grundlegendsten Rechte kämpften: frei zu sein. Oder der Behindertenrechtsbewegung, die mehr als ein Jahrhundert alt ist und sich immer noch mit den drängenden Themen Zugang, Stigma und Diskriminierung auseinandersetzt, die so viele Menschen mit Behinderungen heute betreffen.
Um klarzustellen: Ich sage absolut nicht, dass wir uns Zeit lassen müssen. Es ist richtig, dass wir ungeduldig auf Veränderung sind. Und wir müssen die Widerstandsfähigkeit, die Standhaftigkeit und den Schmerz anerkennen, die diesen anderen Bewegungen inhärent sind, und uns daran erinnern, dass Widerstand immer Teil des Fortschritts ist. Er kann nicht vermieden werden.
Ich bin stolz auf und dankbar für die Energie, die emotionale Arbeit, die Hartnäckigkeit und die Entschlossenheit unserer Bewegung. Wir sind eine widerstandsfähige Bewegung, die mit Gegenwind und Turbulenzen vertraut ist: eine Bewegung in Bewegung mit sich wandelnden Normen und Erwartungen, die *auf keinen Fall* bereit ist, stillzustehen oder anhaltende Ungleichheit und Vorurteile zu akzeptieren.
In den 30+ Jahren, in denen ich out bin, hat sich so viel verändert: Wir haben ein gleiches Alter der Einwilligung, wir haben das Verbot von LGBTQ+-Menschen in der Armee aufgehoben, wir haben das Recht und die Mittel, eine Familie zu gründen, und wir haben die gleichgeschlechtliche Ehe. All das schien mir, als ich out wurde, so unerreichbar. Ebenso schien es vor einem Jahrzehnt unplausibel, dass das Leben für trans+ Menschen im Vereinigten Königreich schwieriger, nicht leichter, werden würde.
Aber wie sieht der Vorwärtsdrang für LGBTQ+-Menschen im gesamten Vereinigten Königreich, für Stonewall, für unseren Sektor und für die breitere Welt aus?
In Großbritannien gibt es nun fünf Generationen von Menschen in der LGBTQ+-Community, die, trotz der aktuellen Herausforderungen, größtenteils frei, offen … und legal leben. Wir sind eine Bewegung, die kontinuierlich über sich selbst lernt und die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen uns versteht. Wir entwickeln noch immer den kollektiven Mut, Familie, Freunden und unserer weiteren Gemeinschaft zu zeigen, wer wir wirklich sind, und wir verstehen, was geschieht, wenn wir das tun – das Gute, das Schlechte und das Hässliche.
Das ist ein wichtiger Hintergrund, vor dem wir uns und unsere Community bewusst und unbewusst messen. Es ist auch ein wichtiger Hintergrund, vor dem die Zivilgesellschaft bestrebt ist, mit der Regierung und anderen Partnern zusammenzuarbeiten, um die sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Ergebnisse für LGBTQ+-Menschen zu verbessern.
Und die Verbesserung der Ergebnisse für unsere Community ist mein Nordstern.
In legislativer und politischer Hinsicht bedeutet das, ein Verbot von Konversionspraktiken sicherzustellen. Seit acht Jahren haben aufeinanderfolgende Regierungen versprochen, die missbräuchlichen Konversionspraktiken zu beenden, und sind weitgehend untätig geblieben. Die Veröffentlichung eines Gesetzentwurfs im Juni war ein wichtiger erster Schritt. Doch während Überlebende uns in mühsamem Detail die schwere Last der Praktiken geschildert haben, die sie erlebt haben, glauben erstaunlicherweise einige immer noch, dass es in Ordnung ist, dass diese Praktiken legal bleiben.
Es mag unterschiedliche Ansichten und Überzeugungen über die Einzelheiten des Gesetzentwurfs geben, aber ich bin zuversichtlich, dass die meisten vernünftigen Menschen darin übereinstimmen, dass bewusste Versuche, die sexuelle oder geschlechtliche Identität einer Person zu verändern, verabscheuungswürdig sind. Niemand sollte in dem Glauben aufwachsen, unzureichend oder falsch zu sein und verändert werden zu müssen. Die Zusammenführung der Einigung auf der Grundlage dieser Werte ist ein wesentlicher Schwerpunkt der Arbeit von Stonewall in der kommenden Zeit – bis das Gesetz in Kraft tritt.
Neben der spezifischen Arbeit, ein Verbot von Konversionspraktiken sicherzustellen, arbeiten wir kollektiv daran, die unhaltbare Situation für trans+ Menschen in Großbritannien in diesem Moment anzugehen. Das Urteil des Obersten Gerichts im vergangenen Jahr über die Bedeutung von „Geschlecht" im Equality Act hat viele trans+ Menschen (und diejenigen, die sie lieben) verängstigt und, noch schlimmer, aus Gesprächen über ihr eigenes Leben ausgelöscht.
Während die Geschlechtsangleichung weiterhin ein geschütztes Merkmal im Equality Act bleibt, besteht ein breiter Konsens unter Parlamentariern, Aktivisten und der Zivilgesellschaft, dass der rechtliche Rahmen für trans+ Menschen in sich widersprüchlich ist und geändert werden muss. Gemeinsam mit trans+ geführten, LGBTQ+- und Menschenrechtsorganisationen haben wir dies klar gegenüber Parlamentariern, der Equality and Human Rights Commission und dem Europarat zum Ausdruck gebracht.
Und wir werden es weiterhin sagen. Trans+ Menschen sind ein integraler, wertvoller und nunmehr marginalisierterer und letztlich verwundbarerer Teil unserer Community. Wir stehen vereint in Solidarität als lesbische, schwule, bi, trans+, nicht-binäre und queere Menschen. Solidarität, Einheit, Mut und Hoffnung verbinden uns. Immer.
Solidarität, Einheit und Mut bedeuten nicht, dass wir alle gleich sind oder gleich denken. Wir werden nicht in allem übereinstimmen, und wir müssen es auch nicht. Nicht innerhalb von Stonewall, nicht in der LGBTQ+-Community, nicht mit unseren Verbündeten. Oft nicht einmal innerhalb unserer eigenen Freundeskreise.
Wir alle haben unterschiedliche Bedürfnisse, unterschiedliche Prioritäten und unterschiedliche Meinungen. So zu tun, als wäre es anders, oder es zu erwarten, wird keine Einheit schaffen und uns nicht helfen, zu gewinnen. Selbst bei unterschiedlichen Meinungen können wir vereint stehen, um Rechte und Freiheiten für alle in unserer Community zu sichern. Um das Wirklichkeit werden zu lassen, werden wir lernen müssen, Unterschiede sanft zu tragen und gut im Streit zu sein.
Gut im Streit zu sein ist eine wichtige Disziplin, insbesondere angesichts eines gut organisierten Angriffs auf unsere Rechte. Gut im Streit zu sein verlangt von uns, im Raum zu bleiben, guten Glauben vor bösem Glauben vorauszusetzen und robuste Diskussionen über Ideen zu führen, ohne diejenigen anzuschreien, die sie vertreten. Eine Bewegung, die nur überleben kann, wenn es vollständigen Konsens gibt, ist keine echte Bewegung. Echter Wandel, echter Fortschritt, bringt Menschen mit Großzügigkeit und Freundlichkeit ein, so schwer das auch sein mag.
Bei Stonewall können und sollten wir nicht alles tun – es gibt so viele Gruppen, die brillante Arbeit leisten – aber wir sollten und wir kümmern uns um jede einzelne Person in der vielfältigen und frankly brillanten LGBTQ+-Community, und wir betrachten es als gleich wichtig, den Umgang mit Mobbing in Schulen anzugehen, die Bildung queerer Familien zu unterstützen, finanzielle Inklusion sicherzustellen und die Bedürfnisse älterer Menschen zu unterstützen.
Gemeinsam haben wir noch so viel weiter zu gehen, so viel mehr zu lernen und so viel Gelegenheit und Bedarf an Fortschritt.
Zwei Jahre im Amt liebe ich das, was wir tun, was wir erreicht haben, was wir erreichen können, das ich jeden einzelnen Tag lerne.
Je älter ich werde, desto mehr realisiere ich, wie viel ich nicht weiß, aber ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass Veränderung kein einzelner Sieg ist. Es sind Jahre der Unterhaltung, Beharrlichkeit und Zähigkeit, um Herzen und Gemüter zu verändern.
Und Herzen und Gemüter zu gewinnen, müssen wir: um ein Verbot von Konversionspraktiken sicherzustellen, um den Fall für trans+ Gleichheit in jedem Bereich des Lebens zu machen, um ein Land sicherzustellen, in dem jeder in der Regenbogen-Community ohne Angst vor Vorurteilen und Verletzung leben kann und vor allem mit Zuversicht und Freude.
Wenn mir meine Karriere im sozialen Sektor etwas gelehrt hat, dann dies: Wir gewinnen nur, wenn wir zu unseren Werten stehen und verstehen, dass die verschiedenen Ansätze, die Gruppen verfolgen, eine Stärke sein können, statt eine Trennlinie.
Wir brauchen alle Taktiken. Wir müssen auch vermeiden, in die Hände derer zu spielen, die fundamental mit uns nicht einverstanden sind, indem wir künstliche Trennlinien schaffen. Wir gewinnen nur, wenn wir zusammenstehen und andere einladen.
Zwei Jahre geschafft. Zwei Jahre, für die wir dankbar sein können. Viel mehr zu tun. Noch viele Jahre zu gehen.
Wir danken allen, die unsere Arbeit in den vergangenen zwei Jahren unterstützt haben, einschließlich unserer Förderer, Botschafter, Fürsprecher und Verbündeten, sowie unserem Vorstand der Trustees und allen, die sich mit unseren Programmen Proud Employers, Rainbow Laces und Diversity Role Models engagieren.
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Going where angels fear to tread
By Simon Blake OBE, Stonewall CEO
Published September 24, 2026
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A dear friend and colleague Hansa Patel-Kanwal used to say often ‘if we want to build a better world we have to go where angels fear to tread’.
With her words in my ear I stepped into the role of Stonewall Chief Executive. Two years on it is the words of another colleague and friend Zarine Katrak I remember. When I left the sexual health charity FPA, she told me ‘a job – like a relationship – should be everything but boring’.
And I can hand on heart say being CEO of Stonewall is everything but boring. It is fun, it is sometimes tricky, it is rewarding, it has meaning, it is exciting, and most of all it is important.
Important because every day we are driving for social justice for all lesbian, gay, bi, trans+ and queer people. In other words, we are working to materially improve queer people’s lives – bringing about equality, safety, liberation and JOY.
We are rightly impatient for change and in parallel it is important to remember that the LGBTQ+ movement is a relatively young one. Homosexuality was partially decriminalised in 1967 – less than sixty years ago. In that short time we have endured the AIDS crisis and celebrated legislative changes that have freed us to have relationships, families and careers we didn’t dare to imagine. And yet there is still so much more to do both in the UK and around the globe to secure equality for every single person.
Right now we are in the midst of a culture war about trans+ people and a global rollback of LGBTQIA+ rights. Six decades is a single paragraph on one page of the long story of human existence.
Contrast that to the women’s movement, which began with the suffragists, eventually securing the vote in 1918 and still a century later having to campaign for true equality across pay, parenting and more as well as freedom from men’s violence which affects all women. Or the movement for racial justice, traced back to the darkest days of our history when enslaved people fought for the most basic of rights: to be free. Or the disability rights movement, more than a century old and still tackling the live issues of access, stigma and discrimination that impacts so many living with disabilities today.
To be clear I am absolutely not saying that we need to bide our time. It is right we are impatient for change. And we must acknowledge the resilience, fortitude and pain that is intrinsic to these other movements and remember that resistance is always part of progress. It cannot be avoided.
I am proud of and grateful for the energy, emotional labour, tenacity and determination of our movement. We are a resilient movement that is familiar with pushback and turbulence: a movement in motion with changing norms and expectations that is *definitely* not willing to stand still or accept ongoing inequality and prejudice.
In the 30+ years I have been out so much has changed: we have an equal age of consent, we have lifted the ban on LGBTQ+ people in the military, we have the right and means to form a family, and we have equal marriage. All of these seemed so out of reach when I came out. So too it seemed implausible a decade ago that life would be more, not less, difficult for trans+ people in the UK.
But what does forward momentum looks like for LGBTQ+ people across the UK, for Stonewall, for our sector and for the wider world?
In the UK there are now five generations of people in the LGBTQ+ community who, despite the current challenges, are for the most part living freely, openly... and legally. We are a movement continually learning about ourselves and understanding the similarities and differences between us. We are still generating the collective courage to show family, friends and our wider community who we really are and understanding what happens when we do – the good, the bad and the ugly.
That is an important backdrop against which we consciously and subconsciously measure ourselves and our community. It is also an important backdrop against which civil society seeks to work with government and other partners to improve social, economic and health outcomes for LGBTQ+ people.
And improving outcomes for our community is my north star.
In legislation and policy terms that means securing a ban on conversion practices. For eight years, successive governments promised to end abusive conversion practices and have largely failed to act. Publication of a draft bill in June was an important first step. But while survivors have told us, in painstaking detail, the grave toll of the practices they have experienced, remarkably some still believe it is ok for these practices to remain legal.
There may be different views and beliefs about the specifics of the draft Bill but I trust that most sensible people agree that deliberate attempts to change someone’s sexual or gender identity are abhorrent. Nobody should grow up believing they are inadequate or wrong and need changing. Coalescing agreement on the basis of these values is a vital focus of Stonewall’s work over the next period – until the Bill becomes law.
Alongside the specific work to secure a ban on conversion practices we are working collectively to address the untenable situation for trans+ people in the UK right now. Last year's Supreme Court judgment on the meaning of ‘sex’ in the Equality Act left many trans+ people (and those who love them) feeling frightened and, worse, erased from conversations about their own lives.
Whilst gender reassignment remains a protected characteristic in the Equality Act there is a wide consensus from parliamentarians, activists and civil society that the legal framework is incoherent for trans+ people and will need to change. Together with trans+-led, LGBTQ+ and Human Rights Organisations we have expressed this clearly to Parliamentarians, the Equality and Human Rights Commission and the Council of Europe.
And we will keep saying it. Trans+ people are an integral, valuable and now more marginalised and ultimately vulnerable part of our community. We stand together in solidarity as lesbian, gay, bi, trans+, non-binary and queer folk. Solidarity, unity, courage and hope bind us. Always.
Solidarity, unity and courage do not mean we are all the same or we think the same. We will not agree on everything neither should we need to. Not within Stonewall, not across the LGBTQ+ community, not with our allies. Often not even within our own friendship groups.
We all have different needs, different priorities and differences of opinion. Pretending or expecting otherwise will not build unity or help us win. Even with differences of opinion we can still stand united to secure rights and freedoms for everyone in our community. To make that a reality we will have to learn to hold differences gently and disagree well.
Disagreeing well is an important discipline especially in the face of a well organised attack on our rights. Disagreeing well calls on us to stay in the room, to assume good faith before bad, to have robust discussions about ideas without shouting at those who hold them. A movement that can only survive if there is complete consensus is not really a movement. Real change, real progress, brings people in with generosity and kindness, however hard that might be.
At Stonewall we cannot and should not do everything – there are so many groups doing brilliant work – but we should and care about every single person in the diverse and frankly brilliant LGBTQ+ community and we treat as equally important the need to tackle bullying in schools, support queer family formation, secure financial inclusion and support the needs of older people.
Together we have so much further to go, so much more to learn and so much opportunity and need for progress.
Two years into the job I love what we do, what we have achieved, what we can achieve that I am learning every single day.
The older I get the more I realise how much I don’t know but I do know with absolute confidence that change is not a single victory. It is years of conversation, persistence and tenacity to change hearts and minds.
And winning hearts and minds we must: to secure a ban on conversion practices, to make the case for trans+ equality in every walk of life, to secure a country where everyone in the rainbow community can live without fear of prejudice and hurt and most importantly with confidence and joy.
If my career in the social sector has taught me anything it is this: we only win when we stay true to our values and understand the different approaches groups take can be a strength rather than a dividing line.
We need all the tactics. We also need to avoid playing into the hands of those who fundamentally disagree with us by creating false dividing lines. We only win when we stand together and invite others in.
Two years done. Two years to be grateful for. Much more to be done. Many more years to go.
We thank everyone who has supported our work over the past two years, including our funders, ambassadors, advocates and associates, as well as our Board of Trustees and everyone engaged with our Proud Employers, Rainbow Laces and Diversity Role Models programmes.
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