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Freikirchlich · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Geistliche Prinzipien für unser Leben | Robust: Festen Glauben entwickeln | Teil 5

Freie Christengemeinde Frankfurt · Freie Christengemeinde Frankfurt · 2026-09-20 · Frankfurt am Main · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Dankbarkeit · tragend Demut · tragend

Biblische Leiterschaft besteht darin, andere zu tragen und groß zu machen, und die Gemeinschaft ist aufgefordert, solche Leiter mit Respekt und Dankbarkeit anzuerkennen, um geistliches Wachstum zu ermöglichen.

Leitung bedeutet Dienen. In anderen Worten der Job eines Leiters ist es jemanden, hoch zu helfen, nicht runter zu drücken, sondern groß zu machen.

Der Text ist eine Predigt über 1. Thessalonicher 5,12-22 und leitet daraus geistliche Prinzipien für das Gemeindeleben ab. Der Prediger erklärt zunächst seine persönliche Methode des Bibelstudiums mit einem dreifarbigen Markiersystem und betont, dass der Bibeltext fast ausschließlich praktische Aufforderungen enthält. Im Zentrum steht das Prinzip der Leiterschaft, das anhand von Matthäus 20,25-26 als dienendes Führen gedeutet wird. Leitung wird als das Hochheben anderer verstanden, nicht als Machtausübung. Der Prediger illustriert dies mit einer persönlichen Anekdote aus seiner Zeit auf der Bibelschule, in der er sich einem anderen Urteil seines Leiters unterordnen musste. Der Text ruft dazu auf, geistliche Leiter mit Respekt und Dankbarkeit zu behandeln und Frieden untereinander zu halten. Die Predigt richtet sich an die eigene Gemeinde und verbindet biblische Auslegung mit konkreten Alltagsanweisungen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1. Thess 5,12-22 · Mt 20,25-26

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Wir biegen fast auf die Zielgerade unserer Predigtreihe ein robust, festen Glauben entwickeln. Nächste Woche wird Tobi über das vierte Kapitel im ersten Tessalonicherbrief predigen. Da wird das Thema sein, die Wiederkunft Jesu. Wie ist das denn eigentlich, wenn Jesus mal wieder kommt? Und heute schauen wir uns das fünfte Kapitel an, im ersten Tessalonicherbrief, den Paulus geschrieben hat. Und das Predigtema heute heißt Geistliche Prinzipien für unser Leben. Geistliche Prinzipien für unser Leben. Ich habe noch einen Tipp, den ich gerne weitergeben will, bevor man in so eine Predigt reingeht. Ich habe neulich wieder festgestellt, wie erfrischend es ist, wenn ich während der Predigt Notizen mache und mitschreib. Es gibt diesen Satz, wer schreibt, da bleibt. Und da ist wirklich was dran. Ich schreib, wenn ich hier im Gottesdienst bin, ich schreib sowohl in der ersten Predigt die Notizen mit. Ich höre im zweiten Gottesdienst die gleiche Predigt noch mal, die doch immer ein bisschen anders ist, schreib noch mal Notizen mit. Und das baut wirklich was. Ich habe die besten Ideen auch für Predigten, die kommen hier während des Gottesdienstes in Predigten, wenn ich Predigten zuhör. Also ich mache echt Mut, pack dein Handy raus. Heute gibt es auch ganz viel zu mitschreiben, mitnotieren, weil wir das Wort Gottes auslegen, ganz viel Lehre mit dabei ist. Und zweiter Gedanke. Ich habe mir vor ein paar Jahren mal eine Studienbibel geholt, Begegnung fürs Leben, neues Leben im Studienbibel können wir sehr empfehlen. Und dann wollte ich die in einem Jahr durchlesen. Hab dafür zwei Jahre gebraucht. Klassiker auch, Bibel in einem Jahr, zwei Jahre dafür brauchen. Und dann bin ich damit fertig geworden. Dann habe ich jetzt eine neue Bibel angefangen, die ich morgens lese. Die habt sogar ihr mir als Gemeindegeschränk zur Ordination letztes Jahr richtig stark. Und dann habe ich überlegt, ich brauche ein neues Markiersystem, wenn ich Bibel lese. Und habe mir neues Markiersystem drauf geschafft. Wenn du ein besseres Markiersystem hast, dann erklär mir das bitte. Dann will ich von dir lernen. Aber ich erzähle euch mal, was ich mache, wenn ich morgens Bibel lese. Ich habe drei Farben. Ich habe einmal die Farbe gelb. Und damit markiere ich mir immer morgens alle To-dos, alle Appelle, alle Aufforderungen. Dinge, die wir tun sollen als Jünger, Dinge, die wir lassen sollen als Jünger. Alles, was es praktisch zu tun gibt. Dann habe ich Orang. Dann markiere ich alles über Eigenschaften Gottes. Was wir über Gott lernen, was ich über Gott lerne, wie er ist, was sein Wille ist, was er so vorhat, was Gott spricht, was man über Gott kennen kann. Und dann habe ich noch Tückis. Und dann markiere ich einfach alles, was ich sonst spannend finde. Ist der Allrounder. Alles andere, was irgendwie nicht in der Schema reinpasst. Markiere ich damit. Und warum erkläre ich das jetzt vor der Predigtext, den wir heute gemeinsam durchpredigen? Das sind zehn Fersen, die ausschließlich mit Gelb markiert sind. Der gesamte Bibeltext, zehn Fersen lang, nur Gelb. Das heißt Briefende von Paulus. Er haut zum Schluss nochmal alles raus. Was ist wichtig? Was gibt es zu tun? Was können wir umsetzen als Christen? Ganz viele geistliche Prinzipien. Und deswegen geht es heute darum. Geistliche Prinzipien, die uns an Glauben stark machen, von denen wir lernen können. Und nochmal kurz zum Kontext. Der Wichtig ist für die Predigt, um die besser zu verstehen, den Bibeltext. Wir sind im Tessalonischer Brief. Da ist eine kleine Gemeinde durch Erweckung entstanden. Paulus mit seinem Mitarbeiter war da. Es gab Kurzerweckung. Paar Leute haben sich bekehrt. Ganz frische Christen. Und ihr habt, gehen Sie zu Ihrer ersten Schritte mit Jesus. Gleichzeitig ist es aber auch so, dass direkt Paulus mit seinen Mitarbeitern schnell raus mussten aus der Stadt, weil es Verfolgung gab. Es gab einen Aufstand. Es gab Humult. Das heißt, die frisch bekehrten Christen, die hatten es nicht wirklich leicht. Er war jetzt nicht ein großer Vorteil, wenn du gesagt hast, ich bin Christ und wohne in Tessalonisch. Aber die Stadt ist ähnlich zu unserer Stadt. Frankfurt war damals ein bisschen kleiner, aber es war eine Handelsstadt, eine reiche Stadt. Superdivers, super viele Kulturen und auch Religionen. Und darin schreibt dieser Brief mit diesen Tipps und diese geistlichen Prinzipien. Und die schauen wir uns heute gemeinsam an. Der Text steht heute in 1. Tessalonischer 5. 12. bis 22. Da schreibt Paulus zum Briefende. Liebe Freunde, wir bitten euch, dass ihr denen Respekt entgegenbringt, die euch vorangehen und leiten. Sie bemühen sich um euch und warnen euch vor dem, was falsch ist. Ihr sollt ihnen ihre Arbeit mit aufrichtiger Lieber danken und haltet Frieden untereinander. Brüder und Schwestern, wir fordern euch auf, den Faule ins Gewissen zu reden. Halleluja aus der ersten Reihe. Den Faule ins Gewissen zu reden und den ängstlichen Mut zu machen, geht behutsam mit den schwachen Ohren und habt mit allem Geduld. Seht zu, dass niemand böses mit bösem Vergild, sondern versucht immer einander und auch allen anderen Gutes zu tun. Seid immer fröhlich, hört nicht auf zu beten. Was auch immer geschieht, sei dankbar, denn das ist Gottes Wille für euch, die ihr Christus Jesus gehört. Unterdrückt den Heiligen Geist nicht, verachtet das prophetische Reden nicht, sondern prüft alles, was gesagt wird und behaltet das Gute, meidet das Böse in jeglicher Form. Der gesamte Text in Geld markiert und das ist so meine Predigt vor der Predigt, nämlich dass die Bibel das Wort Gottes, die heilige Schrift wirklich ein Buch ist, was uns sagt, was wir tun sollen. Wenn ich Fragen habe in meinem Leben, wie soll ich mich da entscheiden, in welche Richtung soll ich einschlagen, das Wort Gottes ist echt viel auch mit gelb geschrieben und wir können ganz, ganz viel lernen, wie das in meinem Leben praktisch aussehen soll. Das ist meine Vorpredigt vor der Predigt. Wenn du dich echt fragst, wie soll ich mein Leben aufstellen, wie soll ich da eine Entscheidung treffen, das Wort Gottes ist auf jeden Fall die richtige Antwort. Als robust festen Glauben entwickeln, geistliche Prinzipien für uns erleben. Hier kommt geistliches Prinzip Nummer 1. Es geht um das Thema Leiterschaft und das Prinzip heißt, hebt einander hoch. Hebt einander hoch. Paulo schreibt, liebe Freunde, wir bitten euch, dass ihr denen Respekt entgegenbringt, die euch vorangehen und leiten, sie bemühen sich um euch, warnen euch, vor dem was falsch ist. Und das sollt ihnen ihre Arbeit mit aufrichtiger Liebe danken und haltet Frieden untereinander. Das Thema Leiterschaft. Warum ist das Thema Leiterschaft so wichtig in der Bibel? Aber was bedeutet es überhaupt, nach dem neuen Testament Leiter zu sein? Ich will uns mal reinnehmen, damit wir diese Stelle auslegen und verstehen können in den Gedanken, was das neue testamentliche Bild zum Thema Leiterschaft ist. Und wir legen die Bibel mit der Bibel aus. Das ist eine Weltstelle, wo Jesus uns ein bisschen erklärt, was es bedeutet, jemand zu sein, der andere mit nach oben bringt, einen Leiter in dem Sinne, Matheus 20, 25, 26, sagt Jesus, er rief, sie ist eine jünger Zustich und sprach, ihr wisst, dass die Herrscher ihre Völker unterdrücken und die großen ihre Macht gegen sie einsetzen. Unter euch soll es nicht so sein. Unter uns Christen soll es anders sein. Das sei euer Diener. Thema Leiterschaft, warum ist der Punkt zu kraftvoll? Lass uns mal ganz einfach nachdenken, was ist der Job einer Leiter? Eine Leiter hat eigentlich nur die Aufgabe, Personen an Orte zu bringen, die sie sonst nicht erreichen würden. Das ist der Job einer Leiter, oder? Und dann sagt Jesus, ihr kennt das unter den Herstern dieser Welt, unter den Machthabern dieser Welt, wenn die über euch stehen, dann kennt ihr das, dass Leute oben stehen, aber von oben nach unten runter drücken. Und sie haben Macht, stehen ein bisschen drüber und nutzen die Macht gegen euch. Er sagt, das kennt ihr vielleicht aus der Welt, dann sagt er aber unter uns, unter uns Christen soll es anders sein, nämlich wer unter euch groß sein will, wer unter euch ein Leiter sein will, das soll ein Diener sein. In anderen Worten ist das Neutest der männliche Leitungsbild oder Leiterbild, Leiter zu sein, das bedeutet nicht selber groß zu sein, sondern anderen dabei zu helfen, groß zu werden. Das ist die biblische Idee von Leitenschaft. Leitung bedeutet Dienen. In anderen Worten der Job eines Leiters ist es jemanden, hoch zu helfen, nicht runter zu drücken, sondern groß zu machen. Und dann sagt Paulus, wenn ihr Leiter habt, jetzt in meinen Worten, bringt ihn Respekt entgegen, damit sagt er einfach, guckt, wenn ein leiter, ein geistlicher Leiter, das ihr ihn nicht als Fußabwischer benutzt, so ein bisschen wie Klettern hoch und ich nutze meinen Leiter, sondern dass ich auch den Dienst des oder der Leiter anerkenne und so entsteht ein geistliches Prinzip, das man sich immer gegenseitig hochhebt. Also wenn eine Person den Leiter anerkennt und respektiert, anerkennt er automatisch auch eine Person, die ihm dabei hilft, zu wachsen und groß zu werden. Und das ist ziemlich, ziemlich kraftvoll. Und das ist ganz wichtig auch für unsere jüngerschaftliche Entwicklung, dass jeder von uns irgendwo unter geistlicher Leitenschaft steht. Ich bin selber einer der Leiter hier in diesem Haus, einer der Passoren, gleichzeitig stehe ich aber auch unter Leitenschaft in verschiedenen Bereichen. Also ich bin zum Beispiel selber Leiter der One District Mitte, One ist die Jugendarbeit in unserem Gemeinneverband, bin Leiter der Region, stehe aber gleichzeitig unter Leitenschaft von One Nation, als Deutschland, und das ist Sami Schneider, er ist mein Leiter. Hier in der Gemeinde bin ich Pastor, habe ein paar Bereiche, darf der Leiter sein. Gleichzeitig stehe ich auch hier unter Leitenschaft von unserem Leitenden Pastor Tobi, er ist mein Pastor, er ist mein Leiter und von der ältesten schafft. Und wisst ihr, Leitenschaft oder auch Leitung anzuerkennen, ist dann auf jeden Fall immer easy, wenn es, ja, die gleiche Meinung ist, wenn alles easy ist und dann sagt, okay, der Leiter sagt das, ja, das finde ich gut, gehe ich mit, das ist auf jeden Fall richtig Bock und das ist gut. Wichtig und Challengen kann es aber aus sein, wenn es eben anders kommt. Und ich musste eine Situation zurückdenken, als ich frisch auf der Bibelschule angefangen habe. Da war ich in der Grundstufe, auf dem TSE in Erzhausen, wenn ich hier in die Gemeinde gekommen bin und ich war ein Feuerleute. Und ich hatte die Idee, wenn ich frisch in die Jugend reingekommen bin, zu viel, aber damals noch mit dem Team und ich hatte die Überlegung, wie kriege ich es hin, dass das Leitungsteam wächst und dass da Wachstum reinkommt auf persönliche Ebene. Dann habe ich andere Kirchen gesehen, die haben einen Leitungs- oder Leiterwachstumsfahrt. Dachte ich, nice, das kopiere ich. Und dann habe ich mich abends ganz lange in die Bib dort gesetzt und habe das Ding mir angeschaut und dann habe ich ganz viel rauskopiert. Gute Ideen, aber auch in der exakt gleichen Sprache von dieser anderen Kirche. Und dann fange ich da an, das zusammenzubasteln, verbringen ein paar Stunden mit und dann gehe ich zu Tobi und sage, hey, Tobi, ich habe was entdeckt, ich habe was ausgearbeitet, ein Leiterwachstumsfahrt, zeigt es Tobi. Und Tobi sieht natürlich direkt, dass es lauter Dinge waren, die eigentlich mit unserer Kultur überhaupt nicht zu tun hatten und Ideen waren, die andere Kirchen passen, für uns gar nicht gepasst haben. Und dann hat Tobi gesagt, ah, als er immer wertschätzend gemacht, wie unser Leiter das macht, da haben wir bestimmt viel Arbeit und so, aber ich glaube, es ist gut, wenn wir da als Kirche unsere eigene Worte auch für nutzen. Und dann war ich schon kurz, war ich schon kurz ein bisschen angefugst, weil ich dachte, ey, war echt auch viel Arbeit, ich habe mich meinem Leiter untergeordnet. Das war meine erste, ziemlich zu Beginn, meine erste Aktion, wo ich wusste, ich ordne mich der Leiterschaft unter und wenn jetzt im Nachhinein, Sophia kann vielleicht auch Armin sagen zum Team damals, vielleicht auch gar nicht so schlecht, dass er damals nicht auskam. Aber was ich damit sagen will, Leiterschaft ist so wichtig, wir stehen alle unter Leitung. Leitung hat die Aufgabe, uns nach oben zu bringen, groß zu machen, zu dienen, also wenn wir Jesus ähnlicher werden, werden wir auch immer mehr dienende Menschen, weil Jesus selber gesagt hat, ich bin nicht gekommen, um mich bedient zu lassen, sondern um zu dienen. Das ist geistliches Prinzip Nummer eins, hebt einander hoch, Thema Leiterschaft. Dann kommt geistliches Prinzip Nummer zwei, ich habe es genannt, habe Menschen im Fokus. Der Bibel Text, ich nehme da jetzt mal bewusst eine andere Übersetzung hier aus der Psychi-Übersetzung, das hilft ein bisschen beim Auslegen. Das sagt Paulus, wir reden euch aber zu, liebe Brüder und Schwestern, weist die zu Recht, die sich an keine Ordnung halten, ermutigt die Verzagten, steht im Schwachen bei, habt Geduld mit allem. Also in der Übersetzung, die wir vorhin gelesen haben, hieß da, weist die Faule zu Recht, oder redet den Faule ins Gewissen. Das ist die Frage, wer waren damals eigentlich die Faule, was war der Kontext? Und das waren damals tatsächlich Leute, die geistlich so ein bisschen abgedreht waren, dass sie gesagt haben, nice, Jesus kommt ja eh bald wieder, perfekt, ich kündige mein Job, ich arbeite gar nicht mehr und ich lebe einfach auf den Kosten der Gemeinde und auf Kosten von den Christen, die noch arbeiten gehen, weil sie nicht gecheckt haben, dass Jesus eh bald wieder kommt. Können Sie ein bisschen zuvor stellen, wir haben nächste Woche Sonntag Gemeinschafts-Sontag, wir werden alle unser Grillgut mitbringen, Salate mitbringen und dann kann man sich das so vorstellen, Gemeinschafts-Sontag in Tessalonik, dass es Leute gegeben hat, die geistagten haben, ey, ich bring doch da kein Salat mit, Jesus kommt eh bald wieder. Ich guck lieber, dass irgendwie Timon leckern Salat mitbringt und lasst mich vor ein Timon Salat Gutssat machen. Und dann sagt Paulus, warte mal, das funktioniert so nicht. Er redet den Fauen ins Gewissen, letzten Sonntag hat Semmy über das Team eine ehrliche Arbeit gepredigt. Das ist richtig stark. Und jetzt will ich ein bisschen auf das Thema zur Rechtweisung eingehen. Der Text ist voll mit spannenden Dingen. Was bedeutet es denn eigentlich, wenn wir einander zu Rechtweisen dürfen? Was ist die Idee dahinter? Und wir legen die Bibel mit der Bibel aus, und der andere anstelle erklärt Paulus, was er mit zur Rechtweisung meint. Erster Timotius 1, Vers 5 heißt es, das Ziel aller Weisung oder zur Rechtweisung ist die Liebe, die aus reinem Herzen und guten Gewissen und ungeheuchelten Glauben kommt. Also das Ziel einer Zurechtweisung ist die Liebe. Und jetzt kommt einer meiner Lieblingsmomente an Predigtpunkten. Das ist ziemlich kraftvoll. Weil wir müssen eine Sache verstehen, dass der Tod, das wir hier sehen, des Todes, der Tod, das wir hier sehen, segnet nicht einfach Personen. Es ist nicht so, dass Gott sagt, ah, die segne ich, ah, die segne ich nicht. Die segne ich, die segne ich nicht. Gott segnet keine Personen, sondern Gott segnet einen Ort. Und dieser Ort ist unter seinem Wort. Wenn ich unter seinem Wort bin, bin ich an einem Ort, dass ich unter der Herrschaft Christi stehe, und dieser Ort ist ein gesegneter Ort. Dieser Ort, wenn ich unter seiner Weisung bin, unter der Schrift stehe, in seinem Willen bin, in ihm bleibe, Johannes 15, dann werde ich eine gesegnete Person. Also haben wir das Bild, die Bibel, vorhin schon gefragt, die pastorene Ausbildung, ob sie Bibliologie hatten, da gab es das Wort, den Kanon, die Bibel 66 Bücher, der Kanon. Kanon ist ein anderes Wort für Richtschnur oder unser Maßstab. Das heißt, das Wort Gottes, die Bibel, ist unser Maßstab, nach dem wir leben, um Gott kennenzulernen, sein Willen kennenzulernen. Also wenn ich unter diesen Maßstab komme, unter seinen Willen kommen, komme ich automatisch in die Segenslinie Gottes. Das bedeutet auch, wenn ich rausgehe aus dem Willen Gottes, dann lebe ich nicht mehr im Segen Gottes. Und das ist ziemlich powerful, weil wir kennen vielleicht Situationen aus dem Leben, wo man sich die Frage stellt, macht es so Sinn, oder macht es vielleicht doch Sinn, wenn ich das selber überlege und so. Aber die Frage ist zum Beispiel, wenn ich eine Beziehung lebe, wenn ich nicht im Gottes ist, sondern nach meinem eigenen Willen ist, dann bringt es auch nichts, nach dem Gottesdienst zum Gebetsteam zu gehen und zu sagen, hey, ich habe eine Beziehung, die ist nicht im Willen Gottes, kannst du die Bitte segnen? Ein Bibelstuhlehrer von mir hat mal gesagt, ziemlich steile Aussage, aber stimmt tatsächlich, Gott segnet keine Sünde. Und da ist irgendwie was dran, oder? Gott segnet keine Sünde. Das heißt, Thema zur Rechtweisung, wir spannen den Bogen. Wenn wir heute lernen, habe Menschen im Fokus, das geistliche Prinzip dahinter, wenn eine Person irgendwie neben dieses Segenspur gekommen ist, dann haben wir so viel Liebe für diese Person, dann wollen wir die Person so sehr wieder zurück in die Segenslinie Gottes zurücklieben, dass sie wieder im Willen Gottes ist und unter dem Willen Gottes lebt und in seinem Willen unterwegs ist. Also Gott segnet keine Person, er segnet einen Ort, und das ist unter seinem Wort. Deswegen sagt die Bibel an anderer Stelle auch, wenn wir durch Christus Jesus, wenn wir in seinem Willen leben, durch Jesus Christus, die Segnungen des ganzen Himmels, also unter seinem Willen ist die Segnung des gesamten Himmels, Ergo, wenn ich nicht in seinem Willen bin, lebe ich auch nicht in der Segnung des Himmels. Und dann stellt sich mir die Frage, wenn wir dann noch aufgefordert werden, sogar Leute zu ermutigen, den Ängstlichen aufzuhelfen, den Schwachen beizustehen, mit allen Geduld zu haben, und dann stellt sich die Frage, wie soll das in einer Kirche wie der FTG schaffen, allein von der Anzahl von Leuten, die wir hier sind? Letzte Woche hat Semi gepredigt über das Thema Reinheit und ehrliche Arbeit. Im Gottesdienst hier waren 300 erwachsene Personen im beiden Gottesdiensten. Online hat die Predigt auf fast 600 Aufrufe, das heißt ungefähr der Gottesdienst, das, was wir letztens Sonntag getan haben, ungefähr Pima-Auge 900 Leute erreicht. Und dann stellt sich die Frage, wenn ich das hier lese, ah, gehen wir zu den ermutigen, die zu den Ängstlichen, und baue ihn, baue ich mir das auf. Stellt euch mir die Frage, wie soll ich das überhaupt machen? Wo fange ich an? Und vor allem aber auch, wo höre ich da auf? Und mir ging das auch so, vielleicht war das auch nur ein Joschie-Problem oder Gedanke, aber wenn ich die Bibelstelle lese, dass Jesus sagt, geht hin in die ganze Welt und verkündet das Evangelium, und ich hatte manchmal so das Gefühl, die Welt ist immer genau da, wo ich gerade nicht bin. Also irgendwie lebe ich mein Leben, aber da müsste ich eigentlich woanders sein, nämlich in der Welt und dort das Evangelium verkünden, bis ich einmal gecheckt habe, was Jesus damit meint, was Jesus damit nämlich sagt ist, geh in deine Welt und verkündet das Evangelium. Und genau das gleiche Prinzip habe Menschen im Fokus, funktioniert auch mit ermutigt aneinander, tröstet, steht den Schwachen bei, indem jeder in unserer Kirche in seine Welt geht, in seine Connect-Ruppe geht. Wir haben so viele Communities, real für die Jugend, Ignite, junge Erwachsene, Souls ist das für die Frauen, Man-Up für die Männer, Senioren für die Senioren. Und dann haben wir Connect-Ruppen und dann haben wir den Jüngerschaftssickel und dann haben wir den Alp-Verkurs. Wir haben so viele verschiedene Welten und wenn jeder in seiner Welt ist und die Menschen im Fokus hat, dann sind alle Menschen im Fokus. Es gibt auch diesen Spruch, wenn sich jeder um seinen Nächsten kümmert, dann ist auch um dich gekümmert. Also habe Menschen im Fokus, das war Prinzip Nummer 2. Jetzt kommt geistliches