omnist.world

English

Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Lots of Advice on Love from St. Paul—Part One

ohne Namen · Orthodox Christian Network (OCN) · 2026-09-29 · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Demut · tragend Wahrhaftigkeit · tragend

Die paulinischen Ratschläge in Römer 12,9-13 liefern konkrete, alltagstaugliche Anweisungen, wie Liebe in der Gemeinschaft gelebt werden kann, und deren Umsetzung kann das Leben der Einzelnen und ihrer Umgebung verändern.

Die Liebe sei ohne Heuchelei; hasst das Böse, haltet fest am Guten; liebt einander in brüderlicher Zuneigung; überbietet einander in Ehrerbietung.

Der Text nimmt fünf Verse aus Römer 12,9-13 auf und entfaltet daraus praktische Ratschläge zur Liebe. Er beginnt mit dem Hinweis, dass Paulus hier in kurzen, kraftvollen Sätzen spricht, und gliedert die Verse in einzelne Handlungsanweisungen. Auf die Forderung nach unheuchlerischer Liebe folgt ein Bezug zur Gegenwart, in der künstliche Intelligenz die Grenze zwischen Echtem und Gefälschtem verwische. Die Anweisung, am Guten festzuhalten, wird mit Jakobus 1,17 verknüpft und als Suche nach Gottseligkeit gedeutet. Brüderliche Zuneigung wird mit der Nächstenliebe in Verbindung gebracht und auf das Vertiefen konkreter Beziehungen angewandt. Ehrerbietung wird an Alltagsbeispielen wie dem Öffnen einer Tür oder dem Bezahlen einer Rechnung veranschaulicht. Der Text schließt mit einem Gebet, das um Hilfe bittet, diese Ratschläge zu leben, und betont, dass schon die Umsetzung eines einzigen Ratschlags lebensverändernd sein kann.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

1 Kor 13,13 · Röm 12,9-13 · Jak 1,17

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
So bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber das Größte unter ihnen ist die Liebe. 1. Korinther 13:13 Die Liebe sei ohne Heuchelei; hasst das Böse, haltet fest am Guten; liebt einander in brüderlicher Zuneigung; überbietet einander in Ehrerbietung. Seid nicht träge in dem Eifer, seid brennend im Geiste, dient dem Herrn. Freut euch in der Hoffnung, seid geduldig in der Bedrängnis, haltet aus im Gebet. Tragt bei zu den Bedürfnissen der Heiligen, übt Gastfreundschaft. Römer 12:9-13 Viele Male wird dem heiligen Paulus vorgeworfen, viele Schachtelsätze zu verwenden. In diesem Schriftabschnitt schreibt er in kurzen, kraftvollen und gehaltvollen Aussagen und gibt viele Ratschläge zur Liebe. Tatsächlich gibt es in diesen fünf Versen so viele Punkte, dass wir dies über die nächsten zwei Betrachtungen aufteilen werden. Die Liebe sei ohne Heuchelei. In der heutigen Welt, in der Dinge falsch und prätentiös sind, sollte die Liebe echt, real, greifbar, fühlbar sein. Man sollte sich geliebt fühlen und nicht sich benutzt fühlen, um die Agenda eines anderen zu erfüllen. Liebe wird oft mit Lust oder Verliebtheit verwechselt. Manchmal bleiben Menschen mit dem falschen Partner zusammen, weil sie in eine Idee verliebt sind, nicht in eine Person, die Idee, dass es besser ist, jemanden zu haben als niemanden, selbst wenn dieser jemand sich nicht richtig anfühlt. Manchmal verlieben sich Menschen in den Lebensstil oder das Geld eines anderen Menschen, und es gibt nie eine echte Beziehung. Die Welt der künstlichen Intelligenz verwischt die Grenzen zwischen dem, was echt ist, und dem, was falsch ist, zwischen dem, was echt ist, und dem, was hergestellt ist. Es braucht Schutzmaßnahmen und Vorsichtsmaßnahmen, grundlegende Ehrlichkeit und Vertrauen, damit die Liebe echt sein kann. Haltet fest am Guten. Das Problem in diesem Sinne ist, wer definiert, was als „gut" gilt? Was für den einen gut ist, ist für den anderen nicht gut, und was für eine Gruppe von Menschen gut sein mag, ist in den Augen Gottes nicht gut. Güte und Gottseligkeit sind eng miteinander verbunden. Jakobus 1:17 sagt: Jedes gute und vollkommene Geschenk kommt von oben, herab vom Vater des Lichtes. Dies verbindet, dass das Gute von Gott kommt, und das Gegenteil gilt ebenfalls. Indem wir fest am Guten halten, sollen wir die Gottseligkeit suchen. Liebt einander in brüderlicher Zuneigung. Dies korreliert direkt mit dem Gebot, unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst. Wenn wir unseren Nächsten wie einen Bruder oder eine Schwester betrachten, werden wir nicht tun wollen, was die andere Person verletzt. Vielmehr werden wir das Dienen an anderen zu einer Priorität machen. Und wir werden familiäre Beziehungen anstreben. Ja, nicht jeder ist Familie, in dem Sinne, dass wir mit denen außerhalb unserer Familien nicht blutsverwandt sind. Und wir können nicht jeden wie Familie behandeln, weil es viele transaktionale Beziehungen gibt, sowie Menschen, die wir nicht gut kennen oder denen wir nicht vertrauen. Allerdings können wir, wenn wir uns umschauen, wahrscheinlich einen besseren Job darin tun, bestimmte Beziehungen zu vertiefen und mehr Menschen zu umarmen, wie wir es mit einem Bruder oder einer Schwester tun würden. Überbietet einander in Ehrerbietung. Stellt euch vor, wir würden um die Wette eine Tür für jemanden öffnen, damit er vor uns geht, oder jemanden vor uns im dichten Verkehr durchlassen, oder zuerst die Rechnung in einem Restaurant übernehmen, oder eine andere Geste, mit der wir jemanden ehren. Stellt euch vor, wir würden eine Debatte darüber beginnen, jemanden anderen mehr ehren zu wollen, als selbst geehrt zu werden. Dann gibt es einige Menschen, die es schwer haben, irgendeine „Ehre" anzunehmen, jemals eine Tür für sie geöffnet zu haben oder jemanden anderen, der ihnen Mittagessen kauft. Es gibt ein Gleichgewicht zwischen dem, andere zu ehren, und dem, andere zu lassen, dass sie dich ehren. Es gibt eine Versuchung, Ehre zu erwarten, oder schlimmer noch, sie einzufordern. Wir sollten Ehre nicht erwarten oder einfordern. Wir sollten danach streben, andere zu ehren. Das sollte unser erster recourse sein, wie wir jemanden anderen ehren können. Und die uns gegebene Ehre sollte mit Dankbarkeit und Demut empfangen werden, nicht mit Erwartung oder Anspruch. Lass in der Eifer nicht nachlassen. Dies bezieht sich speziell darauf, stets Eifer für den Herrn zu haben. Das bedeutet nicht, andere mit unserem Glauben zu überrollen, sondern es bedeutet, Begeisterung für den Glauben zu haben, selbst wenn die Menschen um dich herum keine haben. Es bedeutet, für den Glauben einzustehen, wenn die Gruppe, mit der du zusammen bist, der Versuchung nachgeben will. Es bedeutet, innere Stärke zu finden, damit du, wenn du mit etwas versucht wirst, das niemand sonst erfahren wird, den Willen aufbringst, dem Herrn treu zu bleiben. Sei vom Geist erfüllt. Wir haben die Frucht des Geistes viele Male besprochen. Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Sanftmut, Treue, Selbstbeherrschung. Vom Geist erfüllt zu sein bedeutet, diese Früchte auszustrahlen. Sie zu pflegen, mit ihnen voranzugehen, andere zu ermutigen, sie zu pflegen. Freude, Geduld, Freundlichkeit usw. zu verkörpern. Wenn jemand dich beschreibt und eine der Früchte des Geistes in ihrer Beschreibung vorkommt, dann ist das ein Schritt in die Richtung, vom Geist erfüllt zu sein, weil andere das in dir sehen. Herr, danke Dir für diese einfachen, doch tiefgründigen Ratschläge, die uns von dem heiligen Paulus gegeben wurden. Hilf mir, Liebe zu geben und zu empfangen, die aufrichtig ist. Hilf mir, über das Gute hinauszugehen und das Göttliche zu begehren. Hilf mir, zu zeigen, wie Liebe in meinen Beziehungen aussieht, sowohl in denen, die wichtig sind, als auch gegenüber Fremden. Hilf mir, in der Ausübung meines Glaubens beständig zu sein. Und schenke mir den Wunsch, die Frucht des Geistes zu pflegen, damit ich den Geist ausstrahlen und ein Vorbild für die Menschen um mich herum sein kann. Amen. Dem auch nur einem dieser Ratschläge des heiligen Paulus zu folgen und sich darauf zu konzentrieren, kann für uns und für die Menschen um uns herum lebensverändernd sein. Der Beitrag „Viele Ratschläge zur Liebe von dem heiligen Paulus – Teil Eins“ erschien zuerst auf OCN.
Wortlaut im Original
So faith, hope, love abide, these three; but the greatest of these is love. I Corinthians 13:13 Let love be genuine; hate what is evil, hold fast to what is good; love one another with brotherly affection; outdo one another in showing honor. Never flag in zeal, be aglow with the Spirit, serve the Lord. Rejoice in your hope, be patient in tribulation, be constant in prayer. Contribute to the needs of the saints, practice hospitality. Romans 12:9-13 Many times, St. Paul is accused of having lots of run-on sentences. In this Scripture passage, he writes in short, powerful and packed statements, giving lots of advice on love. In fact, there are so many points in these five verses, we will break this up over the next two reflections. Let love be genuine . In today’s world where things are fake and pretentious, love should be genuine, real, tangible, palpable. One should feel loved and not feel used to fill someone else’s agenda. Love is often confused with lust, or infatuation. Sometimes people stay with the wrong partner because they are in love with an idea, rather than a person, the idea that it is better to have someone than no one, even if that someone does not feel right. Sometimes people fall in love with another person’s lifestyle, or money, and there is never a genuine relationship. The world of artificial intelligence is blurring lines between what is real and what is fake, what is genuine and what is manufactured. There needs to be safeguards and precautions, basic honesty and trust for love to be genuine. Hold fast to what is good. The problem in this sense is who defines what is considered “good”? What is good for one is not good for another, and what may be good for a group of people is not good in the eyes of God. Goodness and Godliness are closely linked. James 1:17 says For every good and perfect gift is from above, coming down from the Father of lights. This connects that what is good is from God, and the opposite holds true. In holding fast to what is good, we are to seek after Godliness. Love one another with brotherly affection . This correlates directly with the commandment to love our neighbor as we love ourselves. If we look at our neighbor like a brother or a sister, we will not want to do things that hurt the other person. Rather, we will make serving others a priority. And we will pursue familial type relationships. Yes, not everyone is family, in the sense that we are not blood-related to those outside of our families. And we can’t treat everyone like family because there are many transactional relationships, as well as people we don’t know well or don’t trust. However, as we look around, we can probably do a better job of deepening certain relationships, and embracing more people as we would a brother or a sister. Outdo one another in showing honor. Imagine if we competed to open a door for someone to go ahead of us or let someone in front of us in heavy traffic, or grabbed the bill first in a restaurant, or some other gesture where we honor someone. Imagine starting a debate of wanting to honor someone else more than being honored yourself. Then there are some people who have a hard time accepting any “honor”, ever having a door opened for them, or having someone else buy them lunch. There is a balance between honoring others and allowing others to honor you. There is a temptation to expect honor, or worse, to demand it. We should not expect or demand honor. We should look to honor others. That should be our first recourse, how we can honor someone else. And honor given to us should be received with gratitude and humility, rather than expectation or entitlement. Never flag in zeal. This specifically refers to always having zeal for the Lord. This doesn’t mean to beat other people over the head with our faith, but it means having enthusiasm for the faith even when those around you do not. It means standing up for faith when the group you are with wants to succumb to temptation. It means finding inner strength so that when you are tempted with something that no one else will know about, that you summon the will to stay true to the Lord. Be aglow with the Spirit . We’ve discussed the Fruit of the Spirit many times. Love, joy, peace, patience, kindness, goodness, gentleness, faithfulness, self-control. To be aglow with the Spirit means to radiate these fruits. To cultivate them, to lead by example with them, to encourage others to cultivate them. To embody joy, patience, kindness, etc. When someone describes you, if one of the fruit of the Spirit is in their description, that is a step in the direction of being aglow with the Spirit, because others see that in you. Lord, thank You for these simple yet profound pieces of advice given to us by St. Paul. Help me to offer and receive love that is genuine. Help me push beyond good and desire what is Godly. Help me to show what love looks like in my relationships, both those that matter, and even towards strangers. Help me to be consistent in my practice of the faith. And give me a desire to cultivate the Fruit of the Spirit, so that I can radiate the Spirit and be an example to those around me. Amen. Following and focusing on even one of these pieces of advice from St. Paul can be life-changing for us and for those around us. The post Lots of Advice on Love from St. Paul—Part One appeared first on OCN .