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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Shemini Atzeret: The Power of Rain

ohne Namen · Ohr Torah Stone (Efrat/Jerusalem) - Parascha-Kommentare · 2026-09-29 · Efrat · Quelle

Gemeinschaft · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Wissen · tragend

Die Tora ist nicht nur das lebenserhaltende Prinzip der jüdischen Identität, sondern eine universelle Quelle für moralische Gerechtigkeit und Frieden, die in der heutigen nuklearen Welt von zentraler Bedeutung ist.

So wie das physische Leben ohne Wasser nicht weitergehen kann, so kann das geistige Leben ohne Tora nicht weitergehen.

Der Text erklärt das jüdische Fest Schemini Atzeret und seine Verbindung zu Simchat Tora. Er beschreibt den Beginn des Regengebets in der Herbstsaison als universellen Akt der Fürsorge für die gesamte Menschheit. Die Tora wird dabei symbolisch mit Wasser gleichgesetzt, das für das geistige Überleben ebenso notwendig ist wie Wasser für das physische. Der Autor verweist auf historische Entscheidungen zur Vereinheitlichung des Tora-Lesezyklus als Ausdruck jüdischer Einheit. Es wird davor gewarnt, dass Assimilation und der Verzicht auf Tora-Beobachtung zum Verlust der jüdischen Identität führen. Gleichzeitig wird die Tora als universelle Quelle für moralische Gerechtigkeit und Frieden in einer nuklearen Welt dargestellt. Der Text schließt mit dem Aufruf, die Botschaft der Liebe und des Friedens in die Welt hinauszutragen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Feindschaft, Hass, Zerfall der Gemeinschaft (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Gebote befolgen, Ordnung einhalten, Pflichten erfüllen; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Hesekiel 36,24-28 · Exodus 15,22 · Leviticus 19,18 · Bava Kama 82a · Midrasch Torat Kohanim 12

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Der folgende Artikel ist aus einem Kapitel über Schemini Atseret in dem kürzlich erschienenen Buch von Rabbi Riskin, „Judaism: A Love Story – A Theological, Ethical and Zionistic Perspective“ (Judentum: Eine Liebesgeschichte – Eine theologische, ethische und zionistische Perspektive), herausgegeben von Koren und hier erhältlich, übernommen. Schemini Atseret: Die Kraft des Regens Rabbiner Dr. Shlomo Riskin ist der Gründer und Rosh HaYeshiva von Ohr Torah Stone. Unmittelbar nach Sukkot feiern wir das eintägige (außerhalb Israels zweitägige) Fest Schemini Atseret, den „Achten Tag der Zusammenkunft“, der mit Sukkot (dem „Achten Tag“) verbunden ist, aber auch als eigenständiges Fest betrachtet wird, da wir nicht mehr in der Sukka wohnen und auch die Vier Arten nicht in die Hand nehmen. Die neuartige Idee dieses Festes besteht darin, dass dies der erste Moment in der Herbstsaison ist, in dem wir in jedem unserer Amidah-Gebete um Regen beten.¹ [1] Wir preisen Gott als „Er, der die Winde wehen und den Regen fallen lässt“, was wir mit schöner kantaiischer Poesie, mit melodischen Versen, die die Kraft des Regens beschreiben, Leben und Nahrung für alle zu geben, einleiten. Unser Gebet um Regen trägt eine ähnliche Botschaft in sich wie unser Opfer der siebzig Stiere im Tempel im Namen aller Völker der Welt: Regen ist ein universelles Bedürfnis; wir beten für alle. Regen und Wasser haben eine zusätzliche Symbolik innerhalb der prophetischen Bücher der Bibel. Im 36. Kapitel des Buches Hesekiel (Verse 24–28) bildet der Prophet Wasser als Katalysator für die Reinigung des in der Exil befindlichen jüdischen Volkes und für ihre Rückkehr in ihr Land ab: Denn ich werde euch aus den Völkern nehmen und euch aus allen Ländern sammeln, und ich werde euch in euer Land bringen. Und ich werde reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von all euren Unreinheiten und von all euren Gräueln werde ich euch reinigen… damit ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Ordnungen haltet und sie tut. Dann werdet ihr in dem Land wohnen, das ich euren Vätern gegeben habe, und ihr werdet mir ein Volk sein, und ich werde euch ein Gott sein. Regen ist, wie wir gerade erklärt haben, ein universelles Symbol der göttlichen Güte für die gesamte Menschheit. Aus dieser Perspektive wird das Gebet um Regen an Schemini Atseret nicht nur zu einem Gebet für Israel, sondern für die gesamte Menschheit. Simchat Tora: Die Freude unserer Tora, eine Tora für die Welt Schemini Atseret wird auch mit einem zusätzlichen Thema gefeiert, dem „Fest der Freude der Tora“, Simchat Tora. (In der Diaspora wird Simchat Tora am zweiten Tag von Schemini Atseret gefeiert; in Israel, wo nur ein einziger Tag von Schemini Atseret gefeiert wird, wird Simchat Tora an Schemini Atseret selbst begangen.) Simchat Tora ist ein Tag des Tanzens und Singens in der Synagoge mit den Tora-Rollen, ein Tag, der der Feier der Tora gewidmet ist, der Höhepunkt der Herbstfeste, der Höhepunkt des jüdischen Jahres. Wir imitieren mit den Tora-Rollen dieselben sieben Runden in der Synagoge, die wir mit den Vier Arten an Sukkot gemacht haben; die Tora ist unsere ultimative Nährstoffquelle, die Nahrung der Seele und der eigentliche Zweck unserer Nation. Aber wie wurde Schemini Atseret zu Simchat Tora? Ursprünglich gab es zwei Bräuche bezüglich des wöchentlichen Tora-Lesens: Im Land Israel wurde der vollständige Pentateuch über einen Zeitraum von drei Jahren (einige Gruppen hatten den Brauch von dreieinhalb Jahren) – der dreijährige Zyklus – gelesen. In Babylonien wurde die gesamte Tora über einen Zeitraum von einem Jahr – der jährliche Zyklus – gelesen, an dessen Ende sie die Vollendung der Tora-Lesungen feierten. Das bedeutete, dass in den Ländern des Exils diejenigen Juden, die aus Babylonien kamen, einen Tora-Lesezyklus hatten, und diejenigen Juden, die aus Israel kamen, einen anderen – eine ziemlich verwirrende Situation, die keine universelle Feier am Ende des Tora-Lesezyklus zuließ. Nach dem Ende der Geonim-Periode (ca. 1038 n. Chr.) wurde beschlossen, dass Juden überall dem jährlichen Zyklus folgen – die Tora in einem Jahr zu vollenden und sie am Schmini Atseret, dem Beginn des neuen Jahres, abzuschließen. Viele Gelehrte glauben, dass die weite Beobachtung von Simchat Tora am Schmini Atseret damals begann. [2] Und so wurde Schmini Atseret aus kalenderischer Perspektive zu Simchat Tora, sowie zu einem seltenen Ausdruck einer universell akzeptierten Entscheidung im Namen der jüdischen Einheit. Aber es gibt sogar eine viel tiefere thematische Verbindung zwischen Schmini Atseret und Simchat Tora. Der Talmud in Bava Kama 82a vergleicht die Tora mit Wasser und erklärt, dass, so wie man drei Tage lang ohne Wasser nicht leben kann, man auch drei Tage lang ohne Tora nicht leben kann, wobei er den Vers aus Exodus 15:22 zitiert: „Und sie zogen drei Tage in der Wüste, und fanden kein Wasser.“ Daher lesen wir die Tora in der Synagoge am Schabbat, Montag und Donnerstag, damit es nie einen dreitägigen Abstand ohne Tora gibt. Und so trägt unser Gebet um Wasser – um Regen – am Schmini Atseret/Simchat Tora eine zusätzliche Nuance: So wie das physische Leben ohne Wasser nicht weitergehen kann, so kann das geistige Leben ohne Tora nicht weitergehen. Wie wir im Segen vor dem Schema in unseren täglichen Abendgebeten sagen: „Denn sie [die Tora] ist unser Leben und die Länge unserer Tage.“ In unserer viertausendjährigen Geschichte steht außer Frage, dass das jüdische Volk nicht als separates und einzigartiges Volk hätte leben können, wenn es nicht die Tora gewesen wäre, die sie als einzigartiges Volk am Leben erhielt. Wann immer wir die Tora-Beobachtung ablehnten, assimilierten wir uns in die umliegenden Völker, wie die einst stolze jüdische Gemeinde von Alexandria, Ägypten, die nach dem Tod des großen alexandrinischen jüdischen Philosophen Philo (ca. 50 n. Chr.) durch Assimilation rasch verfiel. Die Assimilationsraten in den Vereinigten Staaten heute sind erschreckend hoch, besonders in jenen Sektoren der jüdischen Bevölkerung, die nicht zugehörig sind und, bedauerlicherweise, von der Tora unberührt bleiben. Aber wir glauben, dass die Tora nicht nur für die jüdische Nation lebensspendend und lebenserhaltend ist. Wie wir innerhalb der Liturgie von Rosch ha-Schana und Jom Kippur, sowie in den Ritualen von Sukkot gesehen haben, glauben wir, dass die Tora für die Welt notwendig ist. Ohne die abrahamitische Botschaft der barmherzigen Gerechtigkeit und moralischen Gerechtigkeit, ohne die Vision des Jesaja von einer Welt ohne Waffen des Krieges, wird es keine Welt geben, besonders in unserer Ära der nuklearen Fähigkeiten. Faszinierenderweise gab es in den jüdischen Gemeinden Europas und des Orients im sechzehnten und siebzehnten Jahrhundert den Brauch, am Simchat Tora die Tora-Rollen aus der Synagoge zu nehmen und mit ihnen auf den Straßen zu tanzen, die Tora in die Welt hinauszubringen. Und noch treffender: Diese Gemeinden luden Mitglieder der nichtjüdischen Gemeinschaft ein, sich unseren Feierlichkeiten zu Ehren der Tora anzuschließen, [3] einer Tora nicht nur für die Juden, sondern einer Tora für die Welt. In Bezug auf unsere Aussage über das nukleare Zeitalter, in dem wir leben, könnte man gut sagen, dass die wichtigste Botschaft der Tora, die tiefste Botschaft der Worte des Propheten Jesaja, die stolz den Dag-Hammarskjöld-Platz bei den Vereinten Nationen schmücken, vielleicht auf eine einfache Weise zusammengefasst werden kann als „Macht Liebe, nicht Krieg“. In den Worten des Rabbi Akiva: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“ (Lev. 19:18), dies ist das große Prinzip der Tora“ (Midrasch Torat Kohanim 12). Und so haben die Rabbiner als Höhepunkt der drei universellen Feste des Tischri – Rosch ha-Schana, Jom Kippur und Sukkot – das Fest Simchat Tora eingeführt, ein Fest, das, wie wir nun gesehen haben, dem alles umfassenden Konzept der Tora für die Welt gewidmet ist. Chag Sameach [1] Wir beteten nicht um Regen am Fest Sukkot selbst, obwohl es aus saisonaler Sicht logisch gewesen wäre, dies zu tun, weil Regen uns daran hindern würde, in der Sukka zu wohnen, dem zentralen Gebot dieses Festes. [2] Avraham Yaari, The History of the Festival of Simchat Torah (Jerusalem: Mosad Harav Kook, 1964), 15–16. [3] Ebd., 255–56
Wortlaut im Original
The article below is adapted from a chapter on Shemini Atzeret in Rabbi Riskin’s recently published book, Judaism: A Love Story – A Theological, Ethical and Zionistic Perspective , published by Koren and available here Shemini Atzeret: The Power of Rain Rabbi Dr. Shlomo Riskin is the Founder and Rosh HaYeshiva of Ohr Torah Stone Immediately following Sukkot, we celebrate the one-day (two days outside of Israel) festival of Shemini Atzeret, the “Eighth Day of Assembly,” which is tied to Sukkot (the “Eighth Day”), but is also seen as a festival unto itself in that we no longer live in the sukka, nor do we take the Four Species. The novel idea of this festival is that this is the first time during the fall season that we are praying for rain in each of our Amida prayers. ¹ [1] We praise God as “He who causes the winds to blow and the rain to fall,” which we introduce with beautiful cantorial poetry, tuneful verses describing the power of rain to give life and sustenance to everyone. Our prayer for rain carries with it a similar message to our sacrificing the seventy bullocks in the Temple on behalf of all the nations of the world: rain is a universal need; we are praying for everyone. Rain and water have an additional symbolism within the prophetic books of the Bible. In chapter 36 of Ezekiel (vv. 24–28), the prophet images water as the catalyst for cleansing the exiled Jewish people, and bringing them back to their land: For I will take you from among the nations and gather you from all the countries, and I will bring you to your land. And I will sprinkle pure water upon you, and you will be pure; from all your impurities and from all your abominations will I cleanse you…that you will walk in My statutes and you will keep My ordinances and do them. Then will you dwell in the land that I gave your fathers, and you will be a people to Me, and I will be to you as a God. Rain, as we have just explained, is a universal symbol of God’s loving-kindness for all of humanity. From this perspective, the prayer for rain of Shemini Atzeret becomes not only a prayer for Israel, but for all humanity. Simchat Torah: The Rejoicing of Our Torah, a Torah for the World Shemini Atzeret is also celebrated with an additional theme, the “Festival of the Rejoicing of the Torah,” Simchat Torah. (In the Diaspora, Simchat Torah is celebrated on the second day of Shemini Atzeret; in Israel, where only a single day of Shemini Atzeret is celebrated, Simchat Torah is observed on Shemini Atzeret itself.) Simchat Torah is a day of dancing and singing in the synagogue with the Torah scrolls, a day given over to the celebration of Torah, the climax of the autumn festivals, the climax of the Jewish year. We imitate with the Torah scrolls the same seven circuits in the synagogue that we did with the Four Species on Sukkot; Torah is our ultimate nutritional source, the nutrition of the soul, and the very purpose of our nation. But how did Shemini Atzeret become Simchat Torah? Originally, there were two customs regarding the weekly Torah reading: In the Land of Israel, the full Pentateuch was completed over a period of three years (some groups had the custom of three and a half years) – the triennial cycle. In Babylonia, the whole Torah was read over the period of one year – the annual cycle – at the conclusion of which they would celebrate the culmination of the Torah readings. This meant that throughout the countries of exile, those Jews who came from Babylonia would have one Torah-reading cycle, and those Jews who came from Israel would have another – a rather confusing situation which did not allow for a universal celebration at the conclusion of the Torah-reading cycle. After the end of the geonic period (c. 1038 CE), it was decided that Jews everywhere follow the annual cycle – completing the Torah in one year and concluding it on Shemini Atzeret, the beginning of the new year. Many scholars believe that the wide observance of Simchat Torah on Shemini Atzeret began then. [2] And so, from a calendrical perspective, Shemini Atzeret became Simchat Torah, as well as a rare expression of a universally accepted decision on behalf of Jewish unity. But there is even a much deeper thematic connection between Shemini Atzeret and Simchat Torah. The Talmud in Bava Kama 82a compares the Torah to water, explaining that, just as one cannot live for three days without water, so one cannot live for three days without Torah, quoting the verse from Exodus 15:22, “And they went three days in the wilderness, and found no water”. Therefore, we read the Torah in the synagogue on Shabbat, Monday, and Thursday, so that there is never a three-day interval without Torah. And so, our prayer for water – for rain – on Shemini Atzeret/Simchat Torah bears an additional nuance: just as physical life cannot go on without water, so spiritual life cannot go on without Torah. As we say in the blessing before Shema in our daily evening prayers: “For it [Torah] is our life and the length of our days”. Throughout our four-thousand-year history, there is no question that the Jewish people could not have lived as a separate and unique nation had it not been for the Torah, which kept them alive as a unique people. Whenever we rejected Torah observance, we assimilated into the nations round about, such as the once-proud Jewish community of Alexandria, Egypt, which, after the death of the great Alexandrine Jewish philosopher Philo (c. 50 CE), declined rapidly through assimilation. The assimilation rates in the United States today are frighteningly high, especially in those sectors of the Jewish population that are unaffiliated and, sadly, untouched by Torah. But we believe that Torah is life giving and life sustaining not only for the Jewish nation. As we have seen within the liturgy of Rosh HaShana and Yom Kippur, as well as in the rituals of Sukkot, we believe that Torah is necessary for the world. Without the Abrahamic message of compassionate righteousness and moral justice, without Isaiah’s vision of a world without weapons of war, there will be no world, especially in our era of nuclear capabilities. Fascinatingly enough, there was a custom on Simchat Torah during the sixteenth and seventeenth centuries in both European and Oriental Jewish communities to take the Torah scrolls outside of the synagogue and dance with them on the streets, bringing the Torah out into the world. And even more to the point, these congregations would invite members of the gentile community to join our celebrations in honor of the Torah, [3] a Torah not just for the Jews, but a Torah for the world. In reference to our statement about the nuclear age in which we live, one might well say that the most important message of Torah, the deepest message of the words of the prophet Isaiah, proudly adorning Dag Hammarskjold Plaza at the United Nations, can, perhaps, be summarized in a simplistic manner as “Make love, not war”. In the words of Rabbi Akiva: “‘You shall love your friend like you love yourself’ (Lev. 19:18), this is the great principle of Torah” (Midrash Torat Kohanim 12). And so, the rabbis have instituted as the climax of the three universal festivals of Tishrei – Rosh HaShana, Yom Kippur, and Sukkot – the festival of Simchat Torah, a festival, as we have now seen, dedicated to the all-embracing concept of Torah for the world. Chag Sameach [1] We did not pray for rain on the Sukkot festival itself, although it would have been logical to do so from a seasonal point of view, because rain would prevent us from living in the sukka, the central commandment of that festival. [2] Avraham Yaari, The History of the Festival of Simchat Torah (Jerusalem: Mosad Harav Kook, 1964), 15–16. [3] Ibid., 255–56