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Tibetisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

062 - Die 9 Yanas - Juni 2026 - 2a

Manjushris Weisheit – Karma Tengyal Ling · Manjushris Weisheit – Karma Tengyal Ling · 2026-10-01 · Stechlin-Menz · Quelle

Demut · Hauptbotschaft Barmherzigkeit · tragend Gemeinschaft

Das Leiden entsteht aus der illusionären Vorstellung eines getrennten, wichtigen Ich; durch die einfache Beobachtung der eigenen Begierden und die Erkenntnis der Einheit aller Wesen in der Leerheit wird es überwunden.

Die buddhistische Lehre ist so, dass es uns sofort besser geht, wenn wir die Lehre anwenden.

Der Text ist eine mündliche Unterweisung aus einer buddhistischen Gemeinschaft, die Wiedergeburt, Vergänglichkeit und die Praxis des Mitgefühls verbindet. Der Sprecher verweist auf Aussagen von Karma Tengyal Ling und anderen Lehrern, wonach viele westliche Praktizierende in früheren Leben Mönche oder Nonnen waren. Er betont, dass die Dharma-Praxis einfach sei und nicht nach besseren Bedingungen suchen solle. Am Beispiel eigener Gedanken – Gier, Stolz, der Wunsch nach einem Bier – zeigt er, wie man Begierden beobachten, aber nicht füttern kann. Mit dem Bild des Hasen, der Bienen und der Ameisen veranschaulicht er, dass in jedem Wesen dasselbe Bewusstseinsprinzip wirkt. Die zentrale Botschaft ist, dass das Leiden aus der Vorstellung eines getrennten, wichtigen Ich entsteht und durch die Erkenntnis der Leerheit und der Einheit aller Wesen überwunden werden kann.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit; Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
Wohin geht die Geschichte?
Wiederkehr, kein Ziel, immer dasselbe Muster
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Totenbuch der Tibeter

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
So, jetzt machen wir dann die zweite Runde an diesem schönen Samstag. Wir haben heute Abschied genommen von einem Hund, der diese Einrichtung sehr verbunden war. Und wo ich also immer behauptet habe, eine Wiedergeburt einer Buddhistin, was einig natürlich bitter aufgestoßen ist, dass ich so eine Behauptung mache. Und wenn kann Rimbudges selber das nicht immer wieder betont hätte, dass die meisten Buddhisten als Tiere wieder geboren werden oder im formlosen Bereich, dann hätte ich mich vielleicht mehr zurückgehalten. Ich bin angeblasht worden, wenn ich über das Leben von anderen sprechen würde, ja, das würden Rimbudges und Glamas nicht machen. Und nur weil man es selber nicht gehört hat, denkt man, dass die das nicht gesagt haben. Dass er eine Beispiel ist von Carlo Rimbudges, als er in Ende der 70er Anfang der 80er Jahre, er fragte ein junger Mann, ja, was hat denn kam ich dazu geführt, dass er nun hier diese Unterweisung hört. Und hat Carlo Rimbudges gesagt, ja, ich habe dich damals warst du ein Hund, ich habe dich gesegnet und deswegen setzt du jetzt in diesen Unterweisungen. Ich weiß, dass derjenige, der damals die Grundsamonie des 16 Kamerpas in Westberlin ermöglicht hatte, ein gelugbar Lehrer ihm gesagt hat, er war mal ein Mensch im Kloster. Carlo Rimbudges selbst sagte, die meisten im Westen geboren, die Vatschrayana, Tibetchen, das muss praktizieren, weit über 80% sind ehemalige wieder geboren, Mönche und Nonnen, die im Vatschrayana gewesen sind. Und sie sagte, ihr habt in all denen Leben habt ihr ständig zugehört und studiert. Ihr habt das aber nicht angewandt. Und das war was ich heute Vormittag ausgedrückt habe. Wenn man Mönche oder Nonne ist, dann sammelt man so viel Verdienst an, dass man als Mensch automatisch wieder geboren wird. Aber Mensch alleine sein, wenn du dann irgendwo wieder geboren wirst, weil die Bedingungen nicht sind, weil deine Klöster zerstört werden und du kannst nicht mehr in deinen Kloster rein. Ja, dann ist die Kette der wiedergeboren als Mensch ist im Eimer, fast jetzt her. Und deswegen müssten wir die Zeit jetzt nutzen. Und ich sage, naja, dann sind wir dann 60, ich praktiziere später, wir sind 70, praktiziere später. Naja, ich mach das dann. Und dann kommt so eine Arroganz in uns auf, dass wir, ich erinnere mich, als damals auch eine Frau aus unserer Gemeinschaft Gabi gestorben ist. Und dann haben die Leute dann da gesessen und haben dann Gedichte aus irgendeinem Gedichtsband gelesen und jemand anderes, glaube ich, hat dann aus dem Totenbuch der Tibeter. Und es war das Show, wir belügen und betrügen uns, wenn wir das nicht ernsthaft nehmen, als das, was es ist. Als Julian und ich in Tschechien waren, da hat keiner um die Tür das nochmal ausgedrückt. Die Darmarpraxis ist komplett einfach. Die Darmarpraxis ist nichts Kompliziertes. Ob es etwas draus wird oder nicht, ist doch nur unsere Entscheidung. Zum Beispiel, dass ihr heute Essen gekriegt habt, das Essen, was ihr heute gekriegt habt, liegt auf meiner Entscheidung, die ich gesagt habe, ich mache jetzt an dem Wochenende mal das Essen. Ich gehe dann Kopf machen, dann ist zwar der erste Block etwas länger, fast zwei Stunden. Und dann machen wir jetzt einfach. Ich mache das Essen, das sind die Bedingungen. Und ich weiß, dass es das Essen musste gut geschmeckt haben, ich habe es nämlich probiert. Und dann die kleinen, die Pellkartoffeln dazu. Was macht man? Man macht das, was am nahelängend ist, am einfachsten. Das Einfachste war jetzt, dass ich schnell das Essen, die ganzen Ressentiche habe, dass sie verkocht werden. Das war einfach. Und so ist Buddhismus ist einfach. Du nimmst was da ist. Du suchst nicht nach besseren Bedingungen. Du suchst nicht in den Ecken nach komplizierten Dingen. Darmarpraxis ist etwas, was einfach ist. Was ist das, was uns hindert, die Darmarpraxis einfach zu machen ist? Dass wir immer so, die anders eine extreme ist, dass wir so ein erhabenes Samaritan-Heldentum, dass wir denken, wir sind irgendwelche Helden, wir retten die Wesne. Und wir gehen überheblich und arrogant durch die Gegend. Und wir behalten und kultivieren alle unsere störenden Gefühle. Und wir wundern uns dann, wenn wir diese störenden Gefühle kultivieren, dass es uns nicht besser geht. Die buddhistische Lehre ist so, dass es uns sofort besser geht, wenn wir die Lehre anwenden. Wie ist das einfache Anwenden der Lehrer? Das heißt, dass ich zum Beispiel Mitgefühl mit mir selbst habe und mich selbst betrachte. Gestern, als ich nach Hause gegangen bin und dann da in meiner Wohnung gefahren bin und dann Gier hatte, dann dachte ich, wenn ich jetzt jemanden kennen würde, dann würde ich da hingehen, würde ich da kuscheln. Dann liege ich dann dazu. Da sind keine Bedingungen dafür. Du wünschst ja gerade etwas, was gar nicht geht. Aber ich sehe, ich schaue in meinem Geist und sehe das. Versteht ihr? Aber ich pütere das nicht. Das ist dann nicht, dass mein Leben dann blockiert oder gelähmt ist oder dass ich unglücklich bin. Es ist einfach die Gewohnheit der Gier an irgendetwas. Und genauso, ich weiß nicht, wie oft ich hinten an der Sparsekammer da vorbeigegangen bin und da sind diese Flaschen Bier. Ich habe bestimmt in der letzten Woche 4 oder 5 Mal gedacht, ich trinke eine Flasche Bier. Ich trinke jetzt eine Flasche Bier. Wenn ich dem Gefühl nachgegeben hätte, hätte ich die Tage nicht durchgestanden. Versteht ihr? Wenn ich während der Tage jetzt eine Flasche Bier getrunken hätte, hätte ich überhaupt nicht die Kraft gehabt, diesen ganzen Kurs zu bekochen. Beobachten bedeutet, dass wir unsere Beginn oder sich stolz zu füllen. Es gab so eine Situation, das bestreite ich nicht. Es war im Programm angegeben, dass ich quasi einen Darmatork oder einen Dialog eventuell mit dem Meister mache. Der Meister und ich und der Meister, der Zenmeister und ich, an einen Umgekehrt, ich und der Zenmeister. Und dass ich das dann auf Englisch sage und es wird dann in chinesisch übersetzt. Und ich gehe, wo man ein kleiner Stolz anrunden kann. Versteht ihr? Mein Geist zu beobachten, wo ich stolz aufkomme, dann wird das ganze Programm umgeschmissen. Dann mache ich genau das Gegenteil von dem, was stolz ist. Ich habe es sofort gesagt, als ich das hörte, bei WhatsApp hat Janer gesagt, ob ich da eventuell am Wochenende ist, dass du, mach das kein Kopf, ich ziehe das ganze Ding durch. Der ganze Stress wird nicht da sein. Das Essen einkaufen. Klar, Hilfe braucht man immer, weil es euch Lieblingshilfe ist. Bei mir Frühchen und Armbrot, wenn die Leute die Käseplatten legen, das mache ich nicht gerne. Aber Salat und Suppen und irgendeinem anderen Kram. Ja, das ist okay. Ich habe das ganze aus zweierlei Gründen gemacht, weil ich gesehen habe, dass bei mir um die Ecke so was ankäme. Ja, ich würde jetzt da den irgendwelche Unterweisungen, irgendwelche Dame talks, vor Tharanesen, die kommen aus einer buddhistischen Gesellschaft. Und ich, Brummi erzähle mal. Natürlich sind solche Gedanken bei mir aufgekommen. Die Frage ist immer nur, ob wir das füttern. Ich hatte heute, natürlich hatte ich nicht wirklich gedacht, ich würde dem Hasen was antun. Aber da habe ich den Hasen so gesehen, wie der so mit mir Wettbrennen gemacht hat auf der Neuropina Straße. Und zwar wirklich so, ne? Ich habe es immer so abgeholt und der ist schon schnell gelaufen und guckt immer und ich dann noch weiter und noch weiter. Ich würde sagen, fast ein anderthalb Kilometer auf der Strecke ist da immer vor mehr. Und dann irgendwann bin ich ein ganz langsam geworden und dann merke ich aber auch ein bisschen aus der Puste und drehe sich dann um. Und wartet noch, bis ich ziemlich nah dran bin, geht ein Schritt vor und ist dann ins Gebüsch rein. Das hätte die ganze Zeit. Das ist Kommunikation. Und wenn ich den Hasen aber so sehe und an früher denke, ich habe gedacht, naja, wenn wir den jetzt erwischen würden, es würde es einen Hasenbraten haben. Das ist nicht böse. Es ist unsere Angemohnheiten an Gedanken, an Begierten, die wir mal hatten. So ein richtig echten Wildhasen in Rotweinsoße. Wenn ich das jetzt ausspreche, sorry, da läuft mir das Wasser im Mund zusammen. Aber ich will dem Hasen nichts antun. Wir haben Wettbrennen gemacht, Auto gegen Hasen. Und da schön langsam gefahren bin, war das für den Hasen. Das hast du richtig gesehen, dass der Spaß gemacht hat. Warum sage ich das? Dass wir uns klar machen, wenn wir uns die Wesen um uns herum, die Hasen, die Katzen, die Hunde, die Spinnen, die Westen, die Bienen angucken und begreifen. Dass in jedem einzelnen Wesen, in jedem einzelnen, ist das gleiche Gewahrsansprinzip, was wir selbst haben. Da ist kein Unterschied. Die haben einen anderen Biokomputer. Durch den Biokomputer hat man andere Prioritäten, hinter jeder Blüte hinterher zu sein, wenn man so eine Biene ist. Und die Leute, die Bienen, die Leute, die Bienen, die das machen, die sind fest davon überzeugt, dass das eine wichtige Beschäftigung ist. Genauso die Ameisen im Ameisenhaufen. Der Kamerum, der erzählt von ihrem Vater, als sie ganz klein war, und der Vater mit ihr in den Wald spazieren gegangen. Der Vater hat immer Zampag, gemischt mit Bienenhonig, hat so eine süße Ding, und hat ganz kleine Kübischen gemacht. Man hat die ganz kleinen Kübischen in den Ameisenhaufen reingerufen. Und dann hat der Vater dann schon, guck mal, da siehst du die eine Ameise, die eine will ganz viel arbeiten, und die anderen stehen nur rum und quatschen. Weil du genau hinguckst, dass wir in der Ansammlung von lauter Menschen, die verhalten sich genauso wie wir. Das ist das Mitgefühl, das entsteht, wenn wir verstehen, dass wir eins mit allen fühlenden Wesen sind. Was ist das Grundlegende, was uns dahin führt? Das ist das, wenn wir die vier Grundlegenden danken, die Vergänglichkeit durcharbeiten, genau gucken, wo ist mein Ich, wo ist mein Selbst? Wo die Ineterravada Tradition ist, alles aus Partikeln zusammengesetzt. Aber wenn alles aus gleichen Partikeln zusammengesetzt ist, na ja, wo ist denn das Selbst? In dem Partikel oder in dem, wenn man Partikel von Teilchen spricht? Wenn es aber keine Teilchen mehr gibt, in Mahayana sagt man, Leerheit und Form ist Lehre, Lehre ist Form, Form ist nicht verschieden von Lehren. Wenn du dann guckst und das genau untersuchst, in deinem Geist ganz intensiv, ganz genau untersuchst, was passiert denn? Das heißt, dann siehst du, dass das Ganze nur eine illusionäre Scheinung ist. Wenn aber alles eine illusionäre Scheinung ist, was ist das Nächste, was du hast? Das heißt, wir müssen mit all der Wege keinen Selbst bei uns finden und bei keinem anderen. Gibt es nur eine Logik, dass alle Wesen eins sind? Hier in der Zen Tradition wurde ein Beispiel angegeben, da hieß es, wenn man sagt, die Buddha Natur ist Gold. Und Gold kannst du in verschiedene Formen gießen. Eine Brille, eine Schale, theoretisch eine Glocke, wenn man das Ganze, das würde zwar nicht so Glocken, aber theoretisch eine Form, könnte man total aus Gold machen, diesen Messingbehälter, das Mikrofon, rein theoretisch, man gießt alles in Gold. Und der Unterschied ist nur die Form. Aber alles ist Gold. Dann würde ich jetzt die Konsequenz, wenn das die Form ist, was passiert denn, wenn du die Formen, das Gold einschmilch und alles Gold zusammen gießt, was passiert dann? Wir werden alle eins. Das Mikrofon ist die Messingschale oder das Holzstück. Die Glocke ist die Brille. Es wird alles eins. Was ist denn das, was uns zum Leiden bringt? Das ist die Vorstellung, ich Brille bin das Wichtige, ich bin wichtiger als dieses Stück Holz. Das ist den Gommen-Einschläge. Dann sagt der Gommen das Holz, sagt dann, was ist die Schale ohne mich? Die hat nur einen Sinn, wenn sie mich hat. Und die Brille sagt, was ist denn, mich muss man immer durch die Gegend mitnehmen, damit man was sehen kann, wie groß meine Bedeutung ist. Und das ist so unser Ego-Spielchen-Anfang. Wer hat die größere Bedeutung? Die Brille des Gefäß mit dem Reiskörnern, die Glocke? Weltlich gesehen wäre es die Brille. Vom Standpunkt der buddhistischen Lehre, Glocke und Deutsche. Sie hat einen kleinen Clip von Kanon-Hompe-Chicken. Das hat er angehört. Und dann sagt sie, da sagt Kanon-Hompe-Chicken, jetzt hält immer welche Schwierigkeiten ihr habt. Ihr habt alle Probleme da, Probleme hier, dieses Problem und jedes Problem. Und dann sagt ihr, sobald ihr die vier grundlegenden Gedanken anwendet, habt ihr keine Probleme mehr. Und das ist doch das, was mir passiert ist. Ich persönlich habe keine Probleme mehr. Das heißt nicht, dass ich keine Schmerzen habe oder Juckreiz, da bestochen worden ist. Und wie ist das mit dem Juckreiz? Das ist so amivalent. Juckt und dann kratzt. Und dann kratzt. Es ist ein bisschen angenehm, ein bisschen unangenehm. Aber wenn es zu vielmals fängt an zu brennen, wenn es ein bisschen maßig, das ist nur eine Erscheinung. Wichtig ist, der Juckreiz, alles das ist nicht etwas, was wirklich fest ist. Wir denken, dass die einfachen Erklärungen während billiges Sachen, man will lieber die komplizierten Dinge hören. Wie schnell, das habe ich in den Jahrzehnten erlebt, haben die Leute das Gefühl, dass sie irgendwo, wenn sie etwas Besonderes machen, oder was Besonderes machen sollen, dass sie dann etwas Besonderes sind. Aber wir sind nichts Besonderes. Das ist wirklich der Grund, warum ich in der Küche kocht habe. Das kann keiner sagen, Horst, stellt sich über die Leute. Wenn auf der einen Seite gibt es Unterweisungen, sitzt auf dem Thron gibt es Unterweisungen, aber man kann mir keine Überheblichkeit und Aroganz unterstellen, dass ich mich überangestelle, dass ich mir zu schade bin für irgendetwas. Warum ist das wichtig, das uns bewusst zu machen? Weil wenn wir uns das nicht bewusst machen, was wir tun, dann werden wir ganz schnell wieder die Sklaven unserer Geistesgifte. Die das aufgeben. Wenn ich daran denke an die Aussagen selber, die ich von dieses Video von Osho gehört habe, wo er dann eben sagt, die Erfahrung, die er da unter den Baum gemacht hat, er fühlte sich hingezogen. Er wurde Opfer von Mara. Und dann sagt er, der schwarz-Harrer gab. Und dann war im Herzzentrum, um das Herzzentrum, sind die Haare schneeweiß geworden. Die Erfahrung ist zugelötet worden. Er hat es zugelassen, dass Stolz und Wichtigkeit in seinem Herzen getragen wurde. Und wenn er dieses Verstanden hätte, das Erwachtsein, und er hätte gesagt, ich suche mir einen Meister, das wollte er nicht. Er hat gedacht, er hätte es selbst. Und das ist das, was uns nicht passieren darf. Wir dürfen uns niemals einmelden, wenn irgendetwas aufkommt. Ich kenne eine Frau, und sie hat mir immer erzählt, welche Wison sie von Kamapa und Kanurambodscha hat. Ich habe die Frau gewarnt. Ich habe gesagt, nehmt das nicht so wichtig. Es ist schön, dass du sie hast. Wenn es dich inspiriert, Darmapraxis zu machen, dann tue das. Dann mach die Darmapraxis erfreudig, aber es kann auch ein Zeichen von Mara sein. Und sobald Mara die Möglichkeit gesehen hat, hat sie das bei der Person getriggert. Und sie macht nur noch Scheinpraxis. Sie ergeht sich in Wichtigkeit, und man ist so toll, weil wir zur Elite gehören. Wir sind 220 Leute. Da sind wir die absolute Elite in Mitteleuropa. Dass wir in Mitteleuropa die allerhöchsten Lehren bekommen, quasi der höchste Punkt der ganzen buddhistischen Lehre, diese Unterweisung bekommen. Aber sie nutzen uns nichts, wenn wir sie bekommen, weil der Punkt, wenn der Punkt deiner Luft schwebt und hat keinen Unterbau, dann schwebt er einfach nur da. Wir sehen den Schwäben und denken, wir haben es. Aber sobald wir danach greifen, ist es weg. Das ist der Grund, warum der Unterbau so wichtig ist. Wenn wir jetzt als Mensch wiedergeboren sind, haben wir in früheren Leben Wahnsinnig viel Verdienst angesammelt. Dieser Wahnsinnig viel Verdienst, den wir angesammelt haben, hat zu einem Menschenkörper geflückt. Aber das reicht nicht alleine. Viele buddhisten, die ich kenne, haben ein relativ schmerzfreies gutes Leben, weil sie so viel verdient in früheren Leben angesammelt haben. Sie haben immer Schalen dargebracht, haben am Schrauen den Staub weggewicht. Wenn man Reinigungsarbeiten an einem Schrauen macht, dann hat man im nächsten Leben ein angenehmes Angletz. Dann sieht man hübscher aus. Das ist einer der Dinge, die passieren. Bei mir weiß ich, dass das nicht so war. Ich weiß bei mir, ich muss so viel Verdienst ansammeln und so viel leidvolles Karma abbauen in einer sehr kurzen Zeit. Und ich war niemals frustriert, immer ich auch Schmerzen gab da. Ich war nie frustriert. Was steht der? Nie. Überlege dir, du bist nie frustriert, wenn du dama Praxis machst. Nie. Wenn du hier arbeitest, niemals frustriert gewesen, in über 40 Jahren. Das liegt einfach nur daran, weil der Dama für mich so etwas ist wie Essen und Trinken, Leiden oder Nichtleiden. Wenn ich hungrig bin, leide ich. Wenn ich dostig bin, leide ich. Wenn ich meinen Geist nicht schule, leide ich. Als erstes von Essen trinke ich und schule meinen Geist. Dann leide ich nicht. Wenn man von der einfachsten Erfahrung der Natur des Geisters will, sagen wir mal wirklich den, was so bei mir passiert ist, dass das Dünnste dieses Einfachste ist, du siehst dann in deinem Geist den Zustand von Glück, dass ohne Bedingungen ist, ohne Ursachen. Was worüber wir heute gesprochen hatten bei dem Bodhisattva-Gelübde, Glück, dass ohne Ursachen ist. Wenn wir im Kino sind und wir stecken die Rollen rein mit dem Film, unser Film produziert die Geschichte auf die Leinwand. Warum gehen wir oft in solche Filme? Weil wir berührt werden wollen, spannend, traurig, happy end, die gemischten Gefühle, die schöner die gemischten Gefühle sind. Das so mehr Gefühle haben wir, das ist unheimlich toll. Und so wie der Projektor ist unser Leben. Das Gewahrsein ist der Projektor selbst. Der Geist ist das Licht, das die Projektoren macht. Und die Rolle, die Filmrolle ist der karmische Eindruck. Der Projektor ist von Anfang an komplett rein. Der ist nicht befleckt von den Filmen, die du da raufsteckst, egal welchen Hollywood-Filmen, welche nicht kommunisten Streifen oder hier Nazi-Streifen wie Jutsüß oder so. Wenn du die Rollen auf den Projektor drauf machst, dann projiziert es die Bilder an der Wand. Aber der Projektor ist komplett unberührt von dem, was auf den Streifen drauf ist. Wir sind eigentlich dieser Projektor. Der Geist ist die Filmrolle und das, was projiziert. Aber unser Gewahrsein ist der Projektor. Und dieser Projektor hat keine Begehren, keine Anhaftung, keine Ablehnung. Egal welchen Film du rauf machst, der spielt hinab. Wir entscheiden, was für ein Film da drauf ist. Ob wir gefesselt sind von dem Film, zum Beispiel im Kino, du kannst keinen Projektor machen, dann hast du keinen Kino. Der Projektor ist unser Gewahrsein und ist dessen bewusst sein. Deswegen übt immer, wenn ihr irgendwo zu Hause seid, übt es immer und immer wieder, dass ihr in eurem Geist schaut. Dass ihr beobachtet euch, wie ihr agiert. Begierten Abneigungen, Wichtig-Touerei, Unwichtig-Fühlen, ein Furcht aufgeladen und niedergedrückt traut, beobachtet euch. Das sind die Filmrollen. Sobald du den Abstand zu den Filmrollen bekommst, erfährst du in deinem Geist einen Frieden. Den kannst du überhaupt nicht in Worte fassen. Das ist nicht möglich. Wenn du ihn in Worte fassen könntest, dann wäre es nichts anderes als ein Gefühl. Und Gefühle entstehen und vergehen. Sie haben ein Wandel. Das Gewahrsein in sich selbst ruhen, ist er komplette Frieden. Ohne Bewegung. Klar, weit, offen. Und in diesem klaren, weiten Offenheit, in diesem weiten Raum ist die Klarheit. Sie kann im verwirrten Zustand, produziert sie Diktatur, Demokratie, im Perfekten, das Buddha-Land selbst. Wenn es in einem Text heißt, da wo wir jetzt gerade sind, wir befinden uns im Buddha-Land von Samana-Bhātra. Und merkt ihr was davon? Buddha-Lands haben wir da alle, merkt ihr was davon? Wie merkst du es? Wie denkst du, dass du dir das Buddha-Land merkst? Wenn du Schönheit hast, hast du auch nicht Schönheit. Wenn du reinst jetzt, theoretisch, durch die Räume von Ravensbrück gehst, ist das