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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Homilia do D. José Maria Pereira – XXVII Domingo do Tempo Comum – Ano A

ohne Namen · Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe · 2026-09-28 · Quelle

Umkehr · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Verantwortung · tragend

Die Christen sind als Reben an Christus veredelt und haben die Pflicht, durch konkrete Taten der Liebe und Mission Frucht zu bringen, andernfalls droht ihnen das Abgeschnittenwerden.

Die Predigt interpretiert das biblische Bild des Weinstocks aus Jesaja und Matthäus als Allegorie für die Beziehung zwischen Gott und seinem Volk. Gott wird als sorgsamer Weingärtner dargestellt, der Israel und später die Christen mit Fürsorge umgibt, aber Frucht erwartet. Die 'sauren Trauben' symbolisieren Sünde, Untreue und das Versagen der Menschen, während der Tod des Sohnes im Evangelium auf die Kreuzigung Jesu verweist. Der Text betont, dass Christus der wahre Weinstock ist, an dem die Gläubigen als Reben veredelt sind. Es wird gefordert, durch Gebet, Eucharistie und konkrete Taten der Nächstenliebe Frucht zu bringen. Die Predigt warnt vor geistlicher Mittelmäßigkeit und kleinen Sünden, die die Seele schädigen. Schließlich ruft der Sprecher die Gemeinde auf, ihre missionarische Identität zu erneuern und im 'Missionarischen Monat' aktiv das Evangelium zu verkünden.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 5, 1-7 · Mt 21, 33-43 · Joh 15, 1-2 · Ps 79 · Phil 4, 6-9 · Hohelied · Mt 28, 19 · Lk 24, 46-48

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Der Weinstock, die Früchte und die Entsprechung zur Liebe Gottes! Dom José Maria Pereira Die Lesung aus dem Propheten Jesaja (Jes 5, 1-7) und das Evangelium dieses Tages (Mt 21, 33-43) stellen vor unsere Augen eines der großen Bilder der Heiligen Schrift: die Gestalt des Weinstocks. Die Texte zeigen, wie Gott seine Liebe, seine Fürsorge für den Weinstock, für Israel, für das auserwählte Volk offenbarte, sowie das Fehlen einer Entsprechung zu dieser Liebe. Sie beschreiben Israel als eine Pflanzung Gottes, die mit allen möglichen Sorgfalt behandelt wurde: „Ich will für meinen Geliebten das Lied des Weinstocks eines Freundes von mir singen: Ein Freund von mir besaß einen Weinstock auf einem fruchtbaren Hang. Er umzäunte ihn, beseitigte die Steine, pflanzte edle Reben, baute einen Turm in der Mitte und errichtete eine Kelter: Er erwartete, dass er gute Trauben hervorbringen würde, aber er brachte saure Trauben hervor. Was hätte ich noch mehr für meinen Weinstock tun können, das ich nicht getan habe?“ (Jes 5, 1-4). In der Heiligen Schrift stellt das Brot alles dar, was der Mensch für sein tägliches Leben benötigt. Das Wasser verleiht der Erde Fruchtbarkeit: Es ist die grundlegende Gabe, die das Leben möglich macht. Der Wein hingegen drückt die Exzellenz der Schöpfung aus, schenkt uns das Fest, bei dem wir die Grenzen des Alltags übersteigen: Der Wein „erquickt das Herz“, sagt der Psalm. So wurden der Wein und mit ihm der Weinstock auch zum Bild der Gabe der Liebe, in der wir eine gewisse Erfahrung des Geschmacks des Göttlichen machen können. Die Liturgie der Messe spricht uns durch eine der schönsten Allegorien von der Liebe Gottes zu seinem Volk und vom Fehlen einer Entsprechung zu dieser Liebe. Palästina war ein Ort, reich an Weingärten, und die Propheten griffen häufig zu diesem allen so bekannten Bild, um vom auserwählten Volk zu sprechen. Israel war der Weinstock Gottes, das Werk des Herrn, die Freude seines Herzens. Der Herr selbst, wie man im Evangelium liest, in Mt 21, 33-43, mit Bezug auf den Propheten Jesaja, offenbart uns die Geduld Gottes, der seine Boten, einen nach dem anderen, sendet, auf der Suche nach Früchten. Schließlich sendet er seinen geliebten Sohn, den Jesus selbst, den die Weingärtner schließlich töten werden: „Und, ihm die Hände anlegend, warfen sie ihn aus dem Weinstock hinaus und töteten ihn.“ Es ist eine klare Verweisung auf die Kreuzigung, die außerhalb der Mauern von Jerusalem stattfand. „Er ist der Stein, den die Bauleute verworfen haben“ (Mt 21, 42), weil sie ihn als Feind des Gesetzes und als gefährlich für die öffentliche Ordnung betrachteten; aber Er selbst, verworfen und gekreuzigt, ist auferstanden und wurde zum „Schliffstein“, auf dem die Grundlagen jeder menschlichen Existenz und der ganzen Welt mit absoluter Sicherheit ruhen können. Von dieser Wahrheit spricht die Parabel der untreuen Weingärtner, denen ein Mann seinen Weinstock anvertraut hatte, damit sie ihn bebauten und die Früchte einbrächten. Der Eigentümer des Weinstocks stellt den Gott selbst dar, während der Weinstock sein Volk symbolisiert, ebenso wie das Leben, das er uns schenkt, damit wir, mit seiner Gnade und unserem Einsatz, das Gute tun. Heiliger Augustinus kommentiert, dass „Gott uns wie ein Feld bebaut, um uns besser zu machen“ (Predigt 87). Gott hat einen Plan für seine Freunde, aber leider richtet sich die Antwort des Menschen häufig auf die Untreue, die sich in Verwerfung übersetzt. Der Stolz und der Egoismus verhindern, dass auch die kostbarste Gabe Gottes anerkannt und angenommen wird: sein eingeborener Sohn. Denn, als „er ihnen seinen eigenen Sohn sandte – schreibt der heilige Matthäus –, ergriffen die Weingärtner ihn, warfen ihn aus dem Weinstock hinaus und töteten ihn“ (Mt 21, 37.39). Gott gibt sich selbst in unsere Hände, akzeptiert, sich zum unermesslichen Mysterium der Schwäche zu machen, und offenbart seine Allmacht in der Treue zu einem Entwurf der Liebe, der am Ende jedoch auch die gerechte Bestrafung der Bösen vorsieht (Mt 21, 41). Das, was durch diese Seite des Evangeliums angeprangert wird, stellt unsere Art zu denken und zu handeln in Frage. Es spricht nicht nur von der „Stunde“ Christi, vom Mysterium des Kreuzes in jenem Moment, sondern von der Gegenwart des Kreuzes in allen Zeiten. Das Bild der Weinrebe, mit seinen moralischen, dogmatischen und geistlichen Implikationen, wird in der Rede des Letzten Abendmahls wiederkehren: Wenn sich der Herr von den Aposteln verabschiedet, wird er sagen: „Ich bin der wahre Weinstock und mein Vater ist der Weingärtner. Jeden Zweig, der in mir keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jeden, der Frucht bringt, reinigt er, damit er noch mehr Frucht bringe“ (Joh 15, 1-2). Ab dem pascalischen Ereignis wird die Heilsgeschichte daher eine entscheidende Wendung nehmen, und Protagonisten werden jene „anderen Bauern“ sein, die als Reben in Christus, dem wahren Weinstock, veredelt wurden und reiche Früchte des ewigen Lebens hervorbringen. Unter diesen „Bauern“ befinden wir uns auch, in Christus veredelt, der selbst der „wahre Weinstock“ werden wollte. Bitten wir den Herrn, der uns sein Blut gibt, der sich uns in der Eucharistie selbst gibt, damit er uns hilft, „Frucht zu bringen“ für das ewige Leben und für unsere gegenwärtige Zeit. Die tröstliche Botschaft, die wir aus diesen biblischen Texten ziehen, ist die Gewissheit, dass das Böse und der Tod nicht das letzte Wort haben, sondern dass am Ende Christus siegt und immer siegt! Historisch oder wörtlich betrachtet beschreibt die Weinrebe das hebräische Volk, das den göttlichen Fürsorgen nicht gerecht wurde. Gott wählte dieses Volk aus, befreite es aus Ägypten und pflanzte es in das verheißene Land um, wie man eine Rebe umpflanzt. Hier umgab er sie mit tausend Fürsorgen, wie ein Winzer seinen Weingarten, oder besser gesagt, wie ein Ehemann seine Ehefrau. Er umgab sie, verteidigte sie. Auch die Kirche, ebenso wie jeden von uns: „Christus ist der wahre Weinstock, der den Reben Leben und Fruchtbarkeit schenkt, das heißt, uns, die durch die Kirche in ihm verbleiben und ohne ihn nichts tun können“ (Joh 15, 1-5). Die Geschichte wird durch den Psalm 79 (80) heraufbeschworen. Es ist eine klare Anspielung auf das Schicksal des Volkes Israel: Nachdem es die Propheten abgelehnt und den „Sohn“ misshandelt hatte, wird es zerstreut werden, und der Erbe der Verheißungen wird ein anderes Volk sein. Besinnen wir uns heute darauf, ob der Herr reiche Früchte in unserem Leben finden kann; reich, weil uns viel gegeben wurde. Früchte der Nächstenliebe, der gut verrichteten Arbeit, des Apostolats mit Freunden und Familienangehörigen; kurze Gebete, Akte der Liebe zu Gott und der Wiedergutmachung im Laufe des Tages, Danksagungen, mit Frieden empfangene Widrigkeiten, kleine Opfer, die diskret und mit größter Natürlichkeit vollbracht werden. Untersuchen wir auch, ob wir gleichzeitig nicht diese bitteren Trauben hervorbringen, die die Sünden, die Lauheit, die geistliche Mittelmäßigkeit, die Unordnung, die Verfehlungen sind, für die wir den Herrn nicht um Vergebung bitten… Der Weingarten wurde umzäunt, in ihm wurde eine Kelter errichtet… Der Zaun, die Kelter und der Turm bedeuten, dass Gott nichts sparte, um seinen Weingarten zu kultivieren und zu verschönern. Er erwartete gute Trauben, aber es wurden saure Trauben hervorgebracht. Die Sünde ist die bittere Frucht unseres Lebens. Die Erfahrung der persönlichen Schwächen tritt in der Geschichte der Menschheit und der jedes einzelnen Menschen mit übermäßiger Evidenz hervor. „Niemand sieht sich ganz frei von seiner Schwäche, Einsamkeit oder Knechtschaft. Im Gegenteil, alle bedürfen Christi als Vorbild, Lehrers, Befreiers, Heiligers und Lebendigmachers“ (Ad Gentes, 8). Unsere Sünden stehen in engem Zusammenhang mit diesem Tod des geliebten Sohnes, Jesu. Nur das Wort Gottes kann das Herz des Menschen tiefgreifend verwandeln, und deshalb ist es wichtig, dass die Gläubigen einzeln und die Gemeinden mit ihm in eine immer größere Intimität eintreten. In diesem Zusammenhang ist die Betrachtung des heiligen Hieronymus interessant: „Wer die Schriften nicht kennt, kennt weder die Macht Gottes noch seine Weisheit. Die Schriften zu ignorieren bedeutet, Christus zu ignorieren“. Um die Früchte des Lebens hervorzubringen, die Gott täglich von jedem von uns erwartet, müssen wir zunächst den Herrn bitten und eine heilige Abneigung gegen alle Verfehlungen – selbst gegen veniale – fördern, die Gott beleidigen. Die Nachlässigkeiten in der Nächstenliebe, die negativen Urteile über diese oder jene Person, die Ungeduld, die nicht vergessenen Kränkungen, die Zerstreuung der inneren und äußeren Sinne, die schlecht verrichtete Arbeit! „Die kleinen Sünden tun der Seele sehr viel Schaden. Deshalb sagt der Herr im Hohelied: ‚Jagt die kleinen Füchse, die die Weinberge verwüsten‘“ (Caminho, 329). Es ist notwendig, dass wir uns beständig bemühen, alles abzuwehren, was dem Herrn nicht gefällt. Die Seele, die die bewusste kleine Sünde verabscheut, wächst allmählich in Feinheit und Zartheit im Umgang mit dem Meister. Paulus (Phil 4, 6–9) erinnert daran, dass wir in unserer Schwäche auf das Gebet angewiesen sind. Wir müssen die Gnade der Treue erbitten, damit wir viele Früchte bringen können, indem wir unsere Herzen und Gedanken in Jesus Christus bewahren. Wir alle, die Mitglieder des Volkes Gottes, die Kirche, haben die Mission, ihre Früchte hervorzubringen, damit die Erwartungen des Herrn zur Zeit der Ernte nicht enttäuscht werden. Welche Früchte bringen wir für die Wirklichkeit des Reiches Gottes hervor? In diesem Missionarischen Monat sind wir eingeladen, den Bund mit Gott zu erneuern. Wenn wir heute keine Missionare sind, ist das nicht ein Zeichen dafür, dass wir schlechte Weingärtner sind? Das Volk, dem das Reich anvertraut wurde, sind wir, die Christen, die die Kirche bilden. Wir sind nun, in besonderem Sinne, der Weingarten Gottes. „Indem er die Seinen ruft, ihm zu folgen, gibt Jesus ihnen eine sehr präzise Mission: das Evangelium des Reiches allen Völkern zu verkünden (vgl. Mt 28,19; Lk 24, 46–48). Deshalb ist jeder Jünger Missionar, denn Jesus macht ihn an seiner Mission teilhabend, während er ihn zugleich als Freund und Bruder bindet. Diese Mission zu erfüllen ist keine optionale Aufgabe, sondern ein integraler Bestandteil der christlichen Identität, weil sie die zeugnishafte Ausdehnung der Berufung selbst ist“ (Dokument von Aparecida, 144). Es ist von Interesse, dass der Glaube an Jesus Christus und die Annahme seines Wortes bestehen bleiben. Wenn dieser wie ein Weinstock fehlt, werden wir verworfen, wir sind trockene Reben. Das Wort Gottes ist noch ernster, wenn es auf jeden Einzelnen von uns angewendet wird. Gott hat uns alles gegeben. Er hat uns in der Kirche gepflanzt, in Jesus Christus durch die Taufe eingepfropft, uns beschnitten und ernährt. Nun hat er das Recht, zu kommen und die Früchte einzufordern. Und er kommt tatsächlich, auch wenn wir seine Besuche nicht wahrnehmen. Er kommt wie der Weingärtner, der in seinem Baum Feigen suchte und nichts als Blätter fand. Jeder Zweig, der in mir keine Frucht bringt, wird er abschneiden; und jeden, der Frucht bringt, wird er beschneiden, damit er mehr Frucht bringt (Joh 15, 1–2). Das Wort Gottes stellt sich uns heute als Schwert dar, das in uns eindringt und uns zwingt, Stellung zu beziehen, und setzt uns in einen Zustand, in dem wir entscheiden müssen. Was wollen wir sein? Ein Zweig, der mit Christus, mit seinem Wort, mit seinen Sakramenten verbunden ist, in einem Zustand des Wachstums (und daher der Umkehr), oder ein unfruchtbarer Zweig, der nur von Blättern bedeckt ist, das heißt, ein Christ der Worte, nicht der Taten? Lasst uns wieder mit dem Weinstock verbinden! Die Eucharistie bietet uns die Möglichkeit, unsere Taufe in uns neu zu aktivieren und die Zirkulation jener Lebenskraft, die vom Weinstock kommt. In dieser Perspektive betrachten und meditieren wir die Worte des hl. Paulus: „Brüder, achtet auf alles, was wahrhaftig, ehrbar, gerecht, rein, liebenswert, rühmlich ist, was Tugend und Lobenswertes ist; das soll euer Sinn sein“ (Phil 4,8). Fest verankert im Glauben an den Eckstein, der Christus ist, bleiben wir in ihm wie der Zweig, der keine Frucht bringen kann, wenn er nicht am Weinstock bleibt. Nur in ihm, durch ihn und mit ihm wird die Kirche, das Volk des neuen Bundes, aufgebaut. In diesem Zusammenhang schrieb Papst Johannes Paul II.: „Die erste Frucht der Vertiefung des Bewusstseins der Kirche über sich selbst ist die erneute Entdeckung ihrer vitalen Beziehung zu Christus. Ein bemerkenswerter, grundlegender, unverzichtbarer Aspekt, der aber nie genug erkannt, meditiert und gefeiert wurde“ (Enzyklika Ecclesiam Suam). Wir befinden uns im missionarischen Monat. Am 1. Oktober feiern wir die heilige Theresia vom Kinde Jesus, die Patronin der Missionen. In diesem Jahr 2026 feiert die Kirche den missionarischen Monat, dessen Thema lautet: „Einer in Christus, vereint in der Mission“. Papst Leo XIV. sagte: Nach dem Heiligen Jahr möchte ich die gesamte Kirche ermutigen, den missionarischen Weg mit Freude und Eifer im Heiligen Geist fortzusetzen, was vereinte Herzen in Christus, versöhnte Gemeinden und bei allen die Bereitschaft erfordert, mit Großzügigkeit und Vertrauen zusammenzuarbeiten. Wenn wir über unser „Einer in Christus“ und unsere Einheit in der Mission nachdenken, lassen wir uns von der göttlichen Gnade leiten und inspirieren, um „in uns das Feuer der missionarischen Berufung zu erneuern“ und gemeinsam voranzuschreiten im Einsatz für die Evangelisierung, in einer „neuen missionarischen Ära“: Missionar zu sein, geht über das bloße Erledigen von Aufgaben oder das Tun von Dingen hinaus. Papst Franziskus erinnert daran, dass „die Mission im Herzen des Volkes nicht ein Teil meines Lebens ist oder ein Schmuckstück, das beiseitegelegt werden kann. Es ist etwas, das ich nicht aus meinem Herzen reißen kann“ (Die Freude des Evangeliums). Lassen wir die Jungfrau Maria anrufen, die wir in diesem laufenden Oktobermonat mit einer besonderen Andacht unter dem Titel Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz verehren, damit wir, demütig dem Heiligen Geist folgend, dem Welt helfen können, in Christus und mit Christus zur fruchtbaren Rebe Gottes zu werden! Möge Maria unsere brennende Bitte aufnehmen, damit das Böse besiegt wird und die Güte Gottes in Fülle sich offenbart. Dom José Maria Pereira Der Beitrag Homilie von Dom José Maria Pereira – 27. Sonntag im Jahreskreis – Jahr A erschien zuerst auf Presbíteros.
Wortlaut im Original
A Vinha, os Frutos e a Correspondência ao Amor Deus! Dom José Maria Pereira A leitura tirada do Profeta Isaías (Is 5, 1-7) e o Evangelho deste dia (Mt 21, 33-43) põem diante dos nossos olhos uma das grandes imagens da Sagrada Escritura: a figura da videira. Os textos mostram como Deus manifestou o seu amor, os seus cuidados pela vinha, por Israel, pelo povo eleito e a falta de correspondência a esse amor. Descrevem Israel como uma plantação de Deus, tratada com todos os cuidados possíveis: “Vou cantar para o meu amado o cântico da vinha de um amigo meu: um amigo meu possuía uma vinha em fértil encosta. Cercou-a, limpou-a de pedras, plantou videiras escolhidas, edificou uma torre no meio e construiu um lagar: esperava que ela produzisse uvas boas, mas produziu uvas azedas. O que poderia eu ter feito a mais por minha vinha e não fiz?” (Is 5, 1-4). Na Sagrada Escritura, o pão representa tudo aquilo de que o homem tem necessidade para a sua vida quotidiana. A água dá fertilidade à terra: é o dom fundamental, que torna possível a vida. O vinho, por sua vez, exprime a excelência da criação, dá-nos a festa em que ultrapassamos os limites da quotidianidade: o vinho “alegra o coração”, diz o Salmo. Assim, o vinho, e com ele a videira, tornaram-se imagem também do dom do amor, em que podemos fazer alguma experiência do sabor do Divino. A Liturgia da Missa, através de uma das mais belas alegorias, fala-nos do amor de Deus pelo seu povo e da falta de correspondência a esse amor. A Palestina era um lugar rico em vinhedos, e os Profetas recorreram com frequência a essa imagem, tão conhecida por todos, para falar do Povo eleito. Israel era a vinha de Deus, a obra do Senhor, a alegria do seu coração. O próprio Senhor, como se lê no Evangelho, em Mt 21, 33-43, referindo-se ao Profeta Isaías, revela-nos a paciência de Deus, que manda os seus mensageiros, um após outro, em busca de frutos. Por fim, envia o seu Filho amado, o próprio Jesus, que os vinhateiros acabarão por matar: “E, lançando- lhe as mãos, puseram-no fora da vinha e mataram-no.” É uma referência clara à crucifixão, que teve lugar fora dos muros de Jerusalém. “Ele é a pedra que os construtores rejeitaram” (Mt 21, 42), porque O julgaram inimigo da lei e perigoso para a ordem pública; mas Ele mesmo, rejeitado e crucificado, ressuscitou, tornou-se a “pedra angular” sobre a qual se podem apoiar com segurança absoluta as bases de qualquer existência humana e do mundo inteiro. Dessa verdade fala a parábola dos vinhateiros infiéis, aos quais um homem confiou a sua vinha, para que a cultivassem e recolhessem os frutos. O proprietário da vinha representa o próprio Deus, enquanto que a vinha simboliza o seu povo, assim como a vida que Ele nos doa para que, com a sua Graça e com o nosso compromisso, pratiquemos o bem. Santo Agostinho comenta que “Deus nos cultiva como um campo para nos tornar melhores” (Sermão 87). Deus tem um projeto para os seus amigos, mas, infelizmente, a resposta do homem orienta-se, com frequência, para a infidelidade, que se traduz em rejeição. O orgulho e o egoísmo impedem que se reconheça e acolha até o dom mais precioso de Deus: o seu Filho Unigênito. Com efeito, quando “lhes enviou o seu próprio filho – escreve São Mateus – os vinhateiros, agarrando-O, lançaram-nO fora da vinha e mataram-nO” (Mt 21, 37.39). Deus entrega-se a Si mesmo nas nossas mãos, aceita fazer-se Mistério imperscrutável de debilidade e manifesta a sua onipotência na fidelidade a um desígnio de amor que, no final, prevê, contudo, também a justa punição para os malvados (Mt 21, 41). Aquilo, que é denunciado por essa página do Evangelho, interpela o nosso modo de pensar e de agir. Não fala somente da “hora” de Cristo, do Mistério da Cruz naquele momento, mas da presença da Cruz em todos os tempos. A imagem da vinha, com as suas implicações morais, doutrinais e espirituais, voltará no discurso da Última Ceia: quando, despedindo-se dos Apóstolos, o Senhor disser: “Eu sou a verdadeira Videira e meu Pai é o Agricultor. Todo o ramo que em Mim não dá fruto, Ele corta-o e poda todo aquele que dá fruto, para que dê mais fruto” (Jo 15, 1-2). A partir do acontecimento pascal, a história da salvação conhecerá, portanto, uma mudança decisiva, e serão protagonistas aqueles “outros camponeses” que, enxertados como rebentos em Cristo, verdadeira videira, darão abundantes frutos de vida eterna. Entre esses “camponeses” encontramo-nos também nós, enxertados em Cristo, que quis tornar-se Ele mesmo a “verdadeira videira”. Peçamos ao Senhor que nos dá o seu Sangue, que se nos dá a si mesmo na Eucaristia, a fim de que nos ajude a “dar fruto” para a vida eterna e para esta nossa época. A consoladora mensagem que tiramos desses textos bíblicos é a certeza de que o mal e a morte não têm a última palavra, mas, no final, quem vence é Cristo, e vence sempre! Histórica ou literalmente, a vinha descreve o povo hebreu, que não correspondeu aos cuidados divinos. Deus escolheu este povo, libertou-o do Egito e transplantou-o para a terra prometida, como se transplanta uma parreira. Aqui, cercou – o de mil atenções, como faz um viticultor com seu parreiral, ou melhor, como faz o esposo com sua esposa. Cercou – a, defendeu – a. Também a Igreja, bem como cada um de nós: “Cristo é a verdadeira videira, que dá vida e fecundidade aos ramos, quer dizer, a nós que pela Igreja permanecemos nEle e sem Ele nada podemos fazer” (Jo 15, 1-5). A história é evocada pelo Salmo 79 (80). É uma alusão clara ao destino do povo de Israel: tendo recusado os profetas e maltratado “o Filho”, ele vai ser disperso, e o herdeiro das promessas será outro povo. Meditemos hoje se o Senhor pode encontrar frutos abundantes na nossa vida; abundantes porque é muito o que nos foi dado. Frutos de caridade, de trabalho bem feito, de apostolado com os amigos e familiares; jaculatórias, atos de amor de Deus e de desagravo ao longo do dia, ações de graças, contrariedades acolhidas com paz, pequenos sacrifícios praticados discretamente e com toda a naturalidade. Examinemos também se, ao mesmo tempo, não produzimos essas uvas amargas que são os pecados, a tibieza, a mediocridade espiritual, a desordem, as faltas de que não pedimos perdão ao Senhor… A Vinha foi cercada, fez nela um lagar… A cerca, o lagar e a torre significam que Deus não economizou nada para cultivar e embelezar a sua vinha. Esperava uvas boas e produziu uvas azedas. O pecado é o fruto amargo das nossas vidas. A experiência das fraquezas pessoais ressalta com demasiada evidência na história da humanidade e na de cada homem. “Ninguém se vê inteiramente livre da sua fraqueza, solidão ou servidão. Antes, pelo contrário, todos precisam de Cristo modelo, mestre, libertador, salvador e vivificador” (Ad Gentes, 8). Os nossos pecados estão inteiramente relacionados com essa morte do Filho amado, de Jesus. Somente a Palavra de Deus pode transformar profundamente o coração do homem, e por isso é importante que, com ela, entrem numa intimidade cada vez maior os fiéis individualmente e as comunidades. É interessante, a este propósito, a consideração de São Jerônimo: “Quem não conhece as Escrituras, não conhece o poder de Deus, nem a sua Sabedoria. Ignorar as Escrituras significa ignorar Cristo”. Para produzirmos os frutos de vida que Deus espera diariamente de cada um de nós, temos, em primeiro lugar, de pedir ao Senhor e fomentar uma santa aversão por todas as faltas – mesmo veniais- que ofendem a Deus. Os descuidos na caridade, os juízos negativos sobre esta ou aquela pessoa, as impaciências, os agravos não esquecidos, a dispersão dos sentidos internos e externos, o trabalho mal feito! “ Os pecados veniais fazem muito mal à alma. Por isso, diz o Senhor no Cântico dos Cânticos: caçai as pequenas raposas que destroem a vinha” (Caminho, 329). É necessário que nos empenhemos continuamente em afastar tudo aquilo que não é grato ao Senhor. A alma que detesta o pecado venial deliberado, pouco a pouco vai crescendo em delicadeza e em finura no trato com o Mestre. São Paulo (Fl 4, 6-9) lembra que, na nossa fraqueza, é preciso que nos apoiemos na oração. Devemos pedir a graça da fidelidade para que possamos dar muitos frutos, guardando nossos corações e pensamentos, em Cristo Jesus. Somos todos nós, membros do Povo de Deus, a Igreja, que tem a missão de produzir seus frutos, para não frustrar as esperanças do Senhor na hora da colheita. Que frutos estamos produzindo para a realidade do Reino de Deus? Nesse Mês Missionário, somos convidados a renovar com Deus a Aliança. Se hoje não somos missionários, não é esse um sinal de que estamos sendo maus vinhateiros? O povo, a quem foi confiado o Reino, somos nós, cristãos, que formamos a Igreja. Nós somos, agora, em sentido especial, a vinha de Deus. “Ao chamar os seus para que O sigam, Jesus lhes dá uma missão muito precisa: anunciar o Evangelho do Reino a todas as nações (cf. Mt 28,19; Lc 24, 46-48). Por isso, todo discípulo é missionário, pois Jesus o faz partícipe de sua missão, ao mesmo tempo que o vincula como amigo e irmão. Cumprir essa missão não é tarefa opcional, mas parte integrante da identidade cristã, porque é a extensão testemunhal da Vocação mesma” (Doc. de Aparecida, 144). Interessa que permaneça a fé em Jesus Cristo, a aceitação de sua Palavra. Se essa faltar como videira, somos rejeitados, somos galhos secos. A Palavra de Deus é, ainda mais séria, se aplicada a cada um de nós. Deus deu-nos tudo. Plantou – nos na Igreja, enxertados em Jesus Cristo no Batismo, podou-nos e alimentou-nos. Agora, tem o direito de vir pedir os frutos. E vem, com efeito, também se nós não percebemos suas visitas. Vem como o dono vinha procurar figos em sua árvore e não encontrava senão folhas. Todo ramo que não der fruto em mim, ele o cortará; e podará todo o que der fruto, para que produza mais fruto (Jo 15, 1- 2). A Palavra de Deus apresenta-se-nos hoje feita espada que penetra em nós e nos obriga a tomar posição, coloca – nos em estado de ter de decidir. O que queremos ser? Um ramo unido a Cristo, à sua Palavra, a seus Sacramentos, em estado de crescimento (e, por isso, de conversão), ou um ramo estéril, coberto somente de folhas, isto é, um cristão de palavras, não de fatos? Voltemos a unir-nos à videira! A Eucaristia oferece-nos a possibilidade de reativar em nós o nosso Batismo e a circulação daquela seiva, que vem da videira. Nessa perspectiva, consideremos e meditemos nas palavras de S. Paulo: “Irmãos, ocupai-vos com tudo o que é verdadeiro, respeitável, justo, puro, amável, honroso, tudo o que é virtude ou de qualquer modo mereça louvor; é o que deveis ter no pensamento” (Fl 4,8). Firmemente ancorados na fé à pedra angular, que é Cristo, permaneçamos n’Ele como o ramo que não pode dar fruto sozinho se não permanecer na videira. Só n’Ele, por Ele e com Ele se edifica a Igreja, povo da nova Aliança. A esse propósito, São Paulo Vl (Papa) escreveu: “O primeiro fruto do aprofundamento da consciência da Igreja sobre si mesma é a renovada descoberta da sua relação vital com Cristo. Aspecto notório, fundamental, indispensável, mas nunca conhecido, meditado nem celebrado o suficiente” (Enc. Ecclesiam Suam). Estamos no mês missionário. No dia 01 de outubro, celebramos Santa Teresinha do Menino Jesus, Padroeira das Missões. Nesse ano de 2026, a Igreja celebra o mês missionário cujo tema é: “Um em Cristo, unidos na missão”. Disse o Papa Leão XlV: Após o Ano Jubilar, desejo exortar toda a Igreja a prosseguir o caminho missionário com alegria e zelo no Espírito Santo, o que requer corações unificados em Cristo, comunidades reconciliadas e, em todos, disponibilidade para colaborar com generosidade e confiança. Refletindo sobre o nosso ser um, em Cristo, e unidos na missão, deixemo-nos guiar e inspirar pela graça divina, para “renovar em nós o fogo da vocação missionária” e avançar juntos, no empenho pela evangelização, numa “nova era missionária”: Ser discípulo missionário está além de cumprir tarefas ou fazer coisas. O Papa Francisco lembra que “a missão, no coração do povo, não é uma parte da minha vida, ou ornamento a ser posto de lado. É algo que não posso arrancar do meu coração” (Alegria do Evangelho). Invoquemos a Virgem Maria, que, no corrente mês de outubro, veneramos com uma devoção especial, com o título de Nossa Senhora do Rosário, para que, dóceis ao Espírito Santo, possamos ajudar o mundo a tornar-se, em Cristo e com Cristo, a fecunda Videira de Deus! Que Maria acolha nossa súplica fervorosa, para que seja derrotado o mal e se revele, em plenitude, a bondade de Deus. Dom José Maria Pereira O post Homilia do D. José Maria Pereira – XXVII Domingo do Tempo Comum – Ano A apareceu primeiro em Presbíteros .