Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
San Francisco de Asís: reparar el templo de Dios – Card. Carlos Aguiar Retes, Arzobispo de México
ohne Namen ·
Arquidiócesis Primada de México – Homilías des Kardinals Carlos Aguiar Retes ·
2026-10-05
· Ciudad de Mexico
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Gemeinschaft · tragend
Umkehr
Das wahre Heil kommt nicht aus der bloßen Erfüllung der Gebote, sondern aus der demütigen Nachfolge Jesu Christi, die das geistliche Tempelhaus Gottes in der Gemeinschaft der Gläubigen wiederherstellt.
Nicht die Gebote noch ihre Erfüllung werden uns das Heil geben. Es ist Jesus. Aber kann man in der Dunkelheit gehen? Leicht fällt man, stolpert man, tut man sich weh. Deshalb also sind sie Leuchttürme des Lichts.
Der Text ist eine Predigt zum Gedenktag des heiligen Franziskus von Assisi. Sie stützt sich auf die drei liturgischen Lesungen des Tages: Sirach, Paulus und Matthäus. Die zentrale These lautet, dass Franziskus das 'Tempelhaus Gottes' im geistlichen Sinne wiederhergestellt hat, indem er sich ganz Jesus Christus übergab. Der Tempel wird dabei nicht als Gebäude, sondern als die Gemeinschaft der Gläubigen verstanden, in der Gott wohnt. Die Predigt betont, dass nicht die bloße Erfüllung der Gebote rettet, sondern die Nachfolge Jesu. Die Gebote werden als 'Leuchttürme' beschrieben, die den Weg weisen. Die Zuhörer werden als 'einfache Leute' angesprochen, die ihre Fragilität anerkennen und sich um Jesus versammeln. Der Appell richtet sich darauf, in Demut die Liebe zu leben und einander als Brüder zu helfen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte (erschlossen)
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf den Stifter oder Propheten der Tradition; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Demütig die eigene fragile Bedingung anerkennen (innerlich)
- Als Gemeinschaft um Jesus Christus versammeln (rituell)
- Die Liebe leben und einander als Brüder helfen (zwischenmenschlich)
Genannte Stellen
Sir 48,1 · 1 Kor 3,16 · Gal 6,15 · 2 Kor 4,10 · Mt 11,25
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Die israelitische Gemeinschaft in der Zeit Jesus
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Dies ist jener, der das Tempelhaus wiederhergestellt hat."
Heute beschreiben die Lesungen sehr gut, was es mit dem heiligen Franziskus auf sich hatte. Diese erste Zeile des Buches des Sirach: „Dies ist jener, der in seiner Zeit das Tempelhaus wiederhergestellt hat."
Es bezieht sich nicht auf den Tempel im Materiellen, sondern auf den Tempel im Geistlichen. Wie es schon der heilige Paulus an einer Stelle sagte: Wir sind es, das Volk Gottes, der Tempel, in dem der Herr wohnt, in jedem von uns.
Das entdeckte der heilige Franziskus, machte es sich zu eigen, und deshalb übergab er sich ihm.
Die erste Lesung fährt fort und sagt: „von reichlichem Wasser." Kann man ohne Wasser leben? Und wenn dieses reichlich ist, dann wird es uns nie fehlen. Und diese Lesung schließt mit den Worten: „Wie eine strahlende Sonne leuchtete er im Tempel Gottes."
Der Tempel stellt den Ort der Begegnung mit Gott dar, der das Leben in Fülle schenkt und ein überzeugendes Zeugnis davon ablegt, dass Gott mit uns geht, unsere Alltäglichkeit erleuchtend und Stärke vor der Widrigkeit erzeugend und Freude über die erreichten Früchte.
Deshalb antworteten wir auf diese erste Lesung mit dem Gesang: „Der Herr ist das Los meines Erbteils." Wahrhaftig ist es der Herr, das Los meines Erbteils. Und weiter hieß es: „Du bist mein Gut." Das ist es, was uns immer rettet, uns erlöst, uns gegenwärtig macht, damit wir vor den anderen Licht sein mit unserem Wandel.
Seinerseits beschreibt die zweite Lesung des heiligen Paulus auch diesen anderen Aspekt: „Nicht die Beschneidung zählt noch die Unbeschnittenheit, sondern die neue Schöpfung… Ich trage die Zeichen Jesu an meinem Leib."
Das heißt, das Wichtige ist, Jesus und seinen Lehren zu folgen, denn das Gesetz und die Gebote sind nur Leuchttürme des Lichts, die den Weg weisen und das Leben erleichtern, indem man Jesus nachahmt.
Daher: Nicht die Gebote noch ihre Erfüllung werden uns das Heil geben. Es ist Jesus. Aber kann man in der Dunkelheit gehen? Leicht fällt man, stolpert man, tut man sich weh. Deshalb also sind sie Leuchttürme des Lichts.
Im Gegensatz dazu dachte die israelitische Gemeinschaft in der Zeit Jesu, und das war es, was Jesus klärmachte, sie dachte, dass das, was rettet, die Erfüllung der Gebote sei, was auch immer geschehe.
Es ist Jesus, der uns den Weg weist, den der heilige Franziskus so genau, so präzise ging.
Das Evangelium des heiligen Matthäus sagt uns: „Jesus rief aus: Ich preise dich, Vater, denn du hast diese Dinge den Weisen und Verständigen verborgen und den Einfältigen offenbart."
Wer sind wir? Einfache Leute, denn wir sind hier, um die Eucharistie zu feiern. Das zeigt von selbst, dass wir Jesus brauchen. Deshalb kommen wir hierher. Das ist die Einfalt.
Das heißt, demütig unsere irdische, fragile Bedingung anzuerkennen, und deshalb versammeln wir uns als Gemeinschaft um Jesus Christus, das Wort, um Jesus Christus, die Gegenwart in der Eucharistie.
Dann, sollen wir uns als einfache Leute anerkennen? Ja, wir sind einfach. Wir sind hier.
Wir sollen einfache Leute sein, die die Liebe leben und einander als Brüder helfen, als Söhne Gottes, wie es der heilige Franziskus von Assisi war.
So sei es.
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Wortlaut im Original
“Este es aquel que reparó el templo”.
Hoy las lecturas describen muy bien lo que fue San Francisco. Este primer renglón del libro del Eclesiástico, “este es aquel que en su tiempo reparó el templo”.
No se refiere al templo en lo material, sino al templo en lo espiritual. Como lo decía ya San Pablo en una ocasión, somos nosotros, el pueblo de Dios, el templo donde el Señor vive, en cada uno de nosotros.
Esto lo descubrió, lo hizo suyo San Francisco, y por eso se entregó a él.
La primera lectura continúa diciendo, “de agua abundante”. ¿Se puede vivir sin el agua? Y si esta es abundante, pues no nos faltará nunca. Y termina diciendo esta lectura, “como sol refulgente brilló él en el templo de Dios”.
El templo representa el lugar para el encuentro con Dios, que da vida en abundancia, y testimonio convincente, de que Dios camina con nosotros, iluminando nuestra cotidianidad y generando fortaleza ante la adversidad, y gozo por los frutos alcanzados.
Por eso respondimos a esta primera lectura cantando: “El Señor es el lote de mi heredad”. En verdad es el Señor, el lote de mi heredad. Y más adelante decía, “tú eres mi bien”. Eso es lo que siempre nos rescata, nos salva, nos hace presentes para que seamos luz ante los demás con nuestro caminar.
Por su parte, la segunda lectura de San Pablo describe también este otro aspecto: “Lo que cuenta no es circuncisión o incircuncisión, sino criatura nueva… Llevo en mi cuerpo las marcas de Jesús”.
Es decir, lo importante es seguir a Jesús y sus enseñanzas, porque la ley y los mandamientos son sólo faros de luz, que señalan el camino, facilitando vivir, imitando a Jesús.
Por tanto: No son los mandamientos ni su cumplimiento, lo que nos va a dar la salvación. Es Jesús. Pero, ¿se puede caminar en la oscuridad? Fácilmente se cae, se tropieza, se hace daño. Entonces, por eso son faros de luz.
En cambio, La comunidad israelita, en el tiempo de Jesús, pensaba, y eso fue lo que Jesús aclaró, pensaba que lo que salvaba era cumplir los mandamientos, pasara lo que pasara.
Es Jesús el que nos indica el camino, que siguió tan exacto, tan preciso San Francisco.
El Evangelio de San Mateo, nos dice: “Jesús exclamó, te doy gracias, Padre, porque has escondido estas cosas a los sabios y entendidos y se las has revelado a la gente sencilla”.
¿Quiénes somos nosotros? Gente sencilla, porque estamos aquí para celebrar la Eucaristía. Eso ya manifiesta en automático, que necesitamos a Jesús. Por eso venimos aquí. Esa es la sencillez.
Es decir, reconocer humildemente nuestra condición terrena, frágil, y por eso nos reunimos como comunidad, en torno a Jesucristo Palabra, en torno a Jesucristo presencia en la Eucaristía.
Entonces, ¿debemos reconocernos como gente sencilla? Sí, somos sencillos. Estamos aquí.
Debemos ser gente sencilla, viviendo el amor y auxiliándonos unos a otros como hermanos, hijos de Dios, como lo fue San Francisco de Asís.
Que así sea.
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