Die Einladung Gottes zum Reich ist zwar für alle Menschen offen, erfordert aber eine aktive, innere Bereitschaft und eine positive Antwort, um am eschatologischen Festmahl teilzuhaben.
Der Text ist eine homiletische Auslegung der Lesungen für den 28. Sonntag im Jahreskreis (Zyklus A), die sich um das zentrale Bild des göttlichen Festmahls dreht. Er verbindet Jesajas Vision eines eschatologischen Gelages für alle Völker mit dem Gleichnis von der Hochzeit des Königssohnes bei Matthäus. Die Kernbotschaft lautet, dass die Einladung zum Reich Gottes universell ist, sowohl für 'Böse' als auch 'Gute', jedoch eine positive und vorbereitete Antwort erfordert. Der Text analysiert die biblischen Texte historisch und theologisch, betont die Rolle der Gnade und die Notwendigkeit der inneren Haltung des Gläubigen. Es wird eine Verbindung zur christlichen Praxis hergestellt, insbesondere zur Eucharistie als Vorwegnahme des himmlischen Festes. Der Text ruft dazu auf, die Einladung Gottes anzunehmen und im Alltag Solidarität und Freiheit gegenüber materiellen Gütern zu leben.
Jes 25,6-10a · Ps 22,1-3a.3b-4.5.6 · Phil 4,12-14.19-20 · Mt 22,1-14 · Mk 12,1-12 · Mt 21,33-46 · Mt 7,13-14 · Mt 25,46
Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
1
Die Einladung zum Festmahl ist das beherrschende Thema der Botschaft dieses Sonntags. Ein Festmahl, das „der Herr des Heeres für alle Völker auf diesem Berg bereiten wird, ein Festmahl köstlicher Speisen, ein Festmahl exquisiter Speisen, feiner Weine“.
Das Festmahl ist für alle geöffnet, „sowohl für die Bösen als auch für die Guten“, dennoch ist eine positive Antwort auf die Einladung zum Reich erforderlich.
Jesaja 25, 6-10a Der Herr des Heeres wird für alle Völker bereiten.
Diese Lesung ist Teil eines Komplexes des Buches Jesaja (Kap. 24-27), bekannt als „Apokalypse des Jesaja“, verfasst in der Zeit nach dem Babylonischen Exil (6. Jh. v. Chr.). Der Abschnitt präsentiert verschiedene Momente, mit der Entfaltung einer großen Liturgie mit Hymnen und Gesängen, die den Sieg Gottes über seine Feinde auf dem Zion, in Jerusalem, vorhersagt. In der heutigen Lesung, nach einem Gesang an den befreienden Gott, hören wir den Propheten über einen wunderbaren Moment sprechen, unter dem Symbol eines Festmahls, eines eschatologischen Gelages. Die Botschaft der Hoffnung verkündet, dass Gott „den Tod für immer vernichten“ und „die Tränen von allen Gesichtern abwischen“ und „die Schmach von seinem Volk aus dem Land entfernen“ wird. Und es wird die Zeit sein, in der alle Gott als „Retter“ auf dem heiligen Berg, im neuen Jerusalem, anerkennen werden.
XXVIII. Sonntag im Jahreskreis (Zyklus A)
11. Oktober 2026
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Psalm 22, 1-3a. 3b-4. 5. 6.
Ich werde im Haus des Herrn wohnen für Jahre ohne Ende.
Dieser sehr beliebte Psalm, vor allem in den Eucharistiefeiern für Verstorbene, bringt uns das Bild des Hirten, der nicht verlässt, nicht einmal im dunklen Tal des Todes. Zugleich ist es ein Psalm des Vertrauens, der über die totale Hingabe des Gläubigen an Gott lehrt. Was die Struktur betrifft, besteht der Psalm aus zwei Teilen: der Herr als Hirte, V. 1-4, und der Herr als Gastgeber, V. 5-6. Man muss die einzigartige Intimität zwischen dem Beter und dem Herrn bemerken, ein tiefes Bündnis, das ihn dazu bringt, auszudrücken: „Mir fehlt nichts“ (V. 1). Die letzte Strophe überquert sanft von einem symbolischen Feld zum anderen: „Deine Güte und deine Barmherzigkeit begleiten mich alle Tage meines Lebens, und ich werde im Haus des Herrn wohnen für Jahre ohne Ende“ (V. 6). Die christliche Realität ist ein kontinuierliches Pilgern und, zugleich, ein Hinsetzen an den eucharistischen Tisch des Sonntags, auf dem Weg zum ewigen Festmahl.
Philipper 4, 12-14. 19-20 Alles vermag ich in dem, der mich stärkt.
Heute hören wir zum letzten Mal die Lesung aus den Philippern in der Liturgie der Sonntage im gegenwärtigen Zyklus. Paulus dankt dieser Gemeinde für die großzügige Hilfe, die sie ihm während seines Aufenthalts im Gefängnis geleistet haben, und erinnert sie daran, dass er persönlich an alles gewöhnt ist, an Überfluss und an Hunger. Der überzeugendste und bedeutendste Satz ist vielleicht der, der sich auf Christus bezieht, seine Stärke in allem.
Der Apostel gibt eine Lektion und ein Beispiel von Freiheit gegenüber den materiellen Gütern: „Ich weiß, wie man in Armut und in Überfluss lebt“. Die materiellen Güter sind wahre „Reichtümer“, da sie an sich gut sind; alles hängt davon ab, wie wir sie verwenden und ob wir sie dem Heilsplan Gottes unterordnen. Aber sie können sich in „Armut“ verwandeln, wenn wir sie egoistisch aneignen, in Vergessenheit lassend, dass Gott der Eigentümer und Herr von allem ist; wir sind einfache Verwalter; sie sind uns anvertraut, um das Glück aller Menschen zu erreichen. Dasselbe gilt für das Spirituelle.
3
Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus 22,1-14 Ich habe das Festmahl bereitet… alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit.
Jesus antwortet auf die Provokationen der jüdischen Führer bezüglich seiner Autorität, und zwar mit drei Gleichnissen. Während Markus in der parallelen Sektion seines Evangeliums nur ein Gleichnis überliefert (die mörderischen Weingärtner; Mk 12,1–12; vgl. Mt 21,33–46), präsentiert Matthäus, seinem Stil folgend, Gleichnisse zu gruppieren, drei. Auf diese Weise erweitert der Evangelist die Kritik Jesu an den Führern, indem er zwei Gleichnisse hinzufügt (21,28–32; 22,1–14). Die drei Gleichnisse enthalten die Figur des Sohnes, wobei das erste keinen christologischen Schwerpunkt hat. Die ersten beiden Gleichnisse zielen ausdrücklich auf die Führer und deren Ablehnung seines Wirkens ab (21,31–32. 45).
Diesen Sonntag konzentrieren wir uns auf das letzte Gleichnis (22,1–3). Die Geladenen – zunächst die jüdischen Führer – weisen die Gesandten des Königs zurück, misshandeln sie sogar und töten die Boten (seine Diener; 22,3–6). Der erzürnte König befiehlt seinen Soldaten, Vergeltung zu üben und „ihre Stadt zu verbrennen“ (22,7). Einige Kommentatoren deuten diese Phrase als Anspielung auf das kommende Gericht über Jerusalem, das von Titus im Jahr 70 n. Chr. in Brand gesteckt wurde. Das Gleichnis setzt sich fort, indem der König eine neue Einladung an alle aussendet, die seine Diener finden könnten, „Böse und Gute“ (22,10). Der außertextliche Bezug für diese zweite Ebene der Geladenen bezieht sich auf die Marginalisierten Israels, die im Wirken Jesu angetroffen wurden („Freund der Zöllner und Sünder“; 11,19).
Die letzte Szene des Gleichnisses konzentriert sich auf einen Mann, der nicht zum Festmahl bereit ist – „ohne Hochzeitskleid“ – und es gibt keine Entschuldigungen, als er gefragt wird (22,11–12).
Obwohl das Festmahl für alle geöffnet wurde, „sowohl für die Bösen als auch für die Guten“, befiehlt der König, den unvorbereiteten Gast auszuschließen. Und die Sprache von 22,13 evoziert das matthäische Thema des endgültigen eschatologischen Gerichts (in 25,46). Der außertextliche Bezug des Hochzeitskleides ist Gegenstand der Debatte. Jesus könnte auf das „Fruchtbringen“ (21,43) hinweisen, das der positiven Antwort auf die Einladung zum Reich begleiten muss.
4 Der Aphorismus Jesu zeigt, dass, obwohl die Einladung zum Reich vollständig offen ist, „wenige sind die Auserwählten“ (22,14). Das Binomium „viele/wenige“ (vgl. 7,13–14) impliziert keine Spekulation über Zahlen; es zeigt an, dass nicht alle Juden dem Reich so antworten werden, wie es von Jesus, seinem König, verkündet und eingerichtet wurde. Die Führer Israels wurden eingeladen, aber sie haben die Einladung abgelehnt. Auch andere außerhalb Israels werden ausgeschlossen bleiben, wenn sie nicht bereit sind, Jesus in der Gehorsamkeit gegenüber dem Bund zu folgen. Die beabsichtigte Wirkung des Gleichnisses ist es, alle zu ermutigen, „Ja“ zur Einladung zum Reich Gottes zu sagen und die Treue im Bund mit ihm zu suchen.
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Ein Festmahl der Gemeinschaft und des Bundes Der Prophet Jesaja stellt das Projekt Gottes über die menschliche Geschichte mit dem Bild eines Festmahls mit exquisiten Leckereien und verfeinerten Weinen dar. Gott lädt ein, an einem gemeinsamen Tisch mit allen Völkern ohne Ausnahme zu teilen. Das Festmahl symbolisiert den Bund und die Gemeinschaft, die Gott mit allen eingehen möchte, eine Gemeinschaft, die bereits jetzt genossen wird. Allerdings stößt dieser Traum im gegenwärtigen Leben auf ernste Hindernisse (Kriege, Ungerechtigkeiten und allerlei Leiden). Aber die Hoffnung liegt darin, dass Gott selbst die Tränen von allen Gesichtern abwischen und den Tod für immer vernichten wird. Durch den Glauben wissen wir, dass Gott alles durch das paskalische Mysterium vollbringt.
Der Herr ist mein Hirte, mir fehlt nichts Das responsorische Psalmlied verlängert das Thema der Gemeinschaft mit Gott, ein Thema, das in der ersten Lesung präsent ist. Gott als Hirte, als Führer, erfüllt das Leben des Beteren, bis es so zum Ausdruck kommt, wie es heilige Teresa von Jesus sagte: „Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Nur Gott genügt.“ Die Kombination der beiden Bilder: der Pilger, der vom Guten Hirten geführt wird, und des Festmahls verpflichtet uns, unser christliches Leben zu nähren, um die Kräfte zu stärken und die Mission fortzusetzen.
Die Freiheit des Christen gegenüber den Reichtümern Wenige Worte für eine große Lektion der Freiheit gegenüber den materiellen Gütern: „Ich weiß, wie man in Armut und in Fülle lebt.“ Wenn man diese Freiheit lebt, versteht man, dass das christliche Leben ein Ruf zur Solidarität in den grundlegenden Bedürfnissen ist, der nichts anderes sein kann als die Folge einer Gemeinschaft des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe. Manchmal könnte das Teilen der geistlichen Gaben angesichts der Angst und der Bedürfnisse, die viele erleiden, unzureichend sein. Gott ist der Herr und Besitzer von allem; wir sind keine Eigentümer, sondern Verwalter; wir tragen die Verantwortung, die uns anvertraute Schöpfung zu bewachen und zu verteidigen. Dasselbe gilt für die geistlichen Güter.
6 Heute sind alle die Geladenen Jesus richtet die Gleichnisse über das Reich Gottes an die Hohenpriester und Ältesten, die als die Führer des Volkes betrachtet wurden, aber heute richtet er sie an alle. Der König bemüht sich, ein fantastisches Bankett vorzubereiten, um die Hochzeit seines Sohnes zu feiern. Die Geladenen lehnen die Einladung ab, bringen Ausreden vor, sie sind sogar verärgert und haben die Diener misshandelt, und sie haben sie sogar getötet. Von Anfang der Welt an ruft Gott die Menschheit zur Hochzeit seines Sohnes, das heißt, zur Eingehung der Gemeinschaft mit ihm, auf.
Das Wort führt uns dazu, uns zu fragen: Warum dieser Widerstand gegen Gott, wenn er uns zu etwas Gutem einlädt? Und manchmal verweigern wir es, in der alltäglichen Gebet oder in der Eucharistie in Gemeinschaft mit ihm zu sein. Und der Fall des Geladenen, der ohne Hochzeitskleid zum Bankett kommt. Wo könnte das Versäumnis liegen? Im Grunde könnte man die Einladung annehmen, aber sich nicht der Gnade öffnen. Wie antworte ich auf die Einladung, die Gott mir macht? Bringe ich Ausreden vor? Wie suche ich, seine Gnade anzunehmen?
7
Eingangsmonition Versammelt als Volk Gottes versammeln wir uns, um die Eucharistie zu feiern, das Fest der Liebe, bei dem der Herr uns als eine einzige Familie versammelt.
Bei jeder Messe lädt uns der Herr ein, an seinem Tisch teilzuhaben und die Freude seiner Gegenwart zu erfahren; deshalb erinnert uns die Liturgie dieses Tages daran, dass der Herr für alle ein Bankett des Heils vorbereitet, ein Zeichen seiner Liebe und seines Wunsches, dass alle an seinem Leben teilhaben. Aber er lädt uns auch ein, auf seinen Ruf mit Großzügigkeit und Aufrichtigkeit zu antworten. Machen wir unser Herz bereit, mit Glauben an dieser Feier teilzuhaben und mit Freude auf die Einladung des Herrn zu antworten.
Monition zu den Lesungen
Das Wort Gottes, das wir hören werden, spricht von der großzügigen Liebe Gottes, die alle einlädt, am Leben und an der Freude seines Reiches teilzuhaben. Er ist es, der für sein Volk ein reichhaltiges Bankett vorbereitet, in dem sich seine Heilung und seine Nähe manifestieren.
Diese Einladung erfordert eine aufrichtige Antwort und eine innere Haltung, die es ermöglicht, das Geschenk, das Gott anbietet, wahrhaftig anzunehmen, und wir werden daran erinnert, dass derjenige, der auf ihn vertraut, die notwendige Kraft findet, allen Umständen des Lebens zu begegnen.
Lasst uns aufmerksam zuhören.
8 Bittgebet Vorsitzender: Brüder, unser Vater Gott lädt uns ein, an der Freude seines Reiches teilzuhaben, da wir seine geliebten Söhne sind. Vertrauend auf seine Großzügigkeit, legen wir unsere Bitten vor und schließen uns jeder Intention an, indem wir sagen:
R/: Herr, führe uns zum Bankett deines Reiches.
1. Für die Kirche, damit sie die universelle Einladung Gottes, am Bankett seines Reiches teilzuhaben, mit Freude verkünde. Wir bitten den Herrn.
2. Für die Völker, die Hunger, Armut oder Ungleichheit erleiden, damit im Welt die Solidarität und das Engagement für das Teilen der Güter der Erde wachsen. Wir bitten den Herrn.
3. Für diejenigen, die sich vom Glauben entfernt haben oder sich dem Ruf Gottes gegenüber gleichgültig fühlen, damit sie die Freude des Evangeliums neu entdecken. Wir bitten den Herrn.
4. Für unsere Familien, damit sie die Gastfreundschaft, das Teilen und die Dankbarkeit als Zeichen des Reiches Gottes leben. Wir bitten den Herrn.
5. Für uns, die an dieser Feier teilnehmen, damit wir wissen, wie wir der Einladung des Herrn mit Großzügigkeit entsprechen und unseren Glauben konsequent leben. Bitten wir den Herrn.
Präsident: Vater der Güte, höre unsere Bitten und schenke uns, immer offen für deinen Ruf zu leben. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
9 XXVIII. Sonntag im Jahreskreis Zyklus A 11. Oktober 2026
1. Begleiten Die Ereignisse aller Art, die in der Welt geschehen, viele von ihnen schmerzhaft und schwierig, können uns dazu verleiten, an der Gegenwart und der Liebe Gottes zu zweifeln, vor allem dann, wenn es scheint, als ob der Sieg von Menschen errungen wird, die ohne Barmherzigkeit handeln und vom Egoismus geblendet sind.
Die Begegnung mit dem Wort Gottes an diesem Sonntag ermöglicht es uns, die Wärme einer Verheißung in unser Herz zu tragen: „Der Herr wird ein Festmahl bereiten und die Tränen von allen Gesichtern abwischen“.
2. Motivieren Welchen Platz nehmen wir im Herzen Gottes ein? Es gibt keinen Zweifel! Wir sind seine Auserwählten.
Indem wir die Prophetie Jesajas lesen, erfahren wir, dass die Liebe Gottes zu seinem Volk keine Grenzen kennt, denn die Verheißung besteht darin, alles Nötige zum Leben und zur Freude zu versorgen.
Inmitten der Widrigkeit bekräftigt das Zeugnis des Apostels Paulus – der viele Leiden durchlitten hat – die Treue dieser grenzenlosen Liebe, die ihn dazu bringt, mit Glauben zu verkünden: „Alles vermag ich in dem, der mich stärkt“.
Die Liebe Gottes ist beharrlich, sie lässt nicht nach. Die Lehre Jesu offenbart uns, dass er, angesichts der Ablehnung der Geladenen zum Fest in Gegenwart des Vaters, die Einladung an alle ausdehnt, die dieses Angebot der Liebe annehmen, das im Fest der Hochzeit des Sohnes zum Ausdruck kommt.
3. Herausfordern Der Zweifel verdunkelt die Gegenwart und die Liebe Gottes. Die Herausforderung besteht darin, nicht vor ihm zu erliegen, sondern ihn aufzulösen. Wie lässt er sich auflösen? Man muss aufmerksam sein, denn inmitten des Chaos
10 sprossen die Zeichen des Lebens hervor, die uns daran erinnern, dass die Hoffnung nicht stirbt, dass alles gut gehen wird, wenn wir die Einladung Gottes, unseres Hirten, annehmen.
Neben der Auflösung des Zweifels bringt die Herausforderung die Notwendigkeit mit sich, bereit zu sein, die Einladung Gottes anzunehmen und ihr „im Festgewand“ zu folgen. Was bedeutet das?
Die gleichen Gefühle zu haben und auf dieselbe Weise zu handeln wie Jesus (lieben, wie er liebt, dienen, wie er dient, das Leben geben, wie er es gibt).
Ausgehend vom Bild des „Festgewandes“ nehmen wir uns bitte Zeit, über Folgendes nachzudenken:
• Bin ich mit Demut oder mit Hochmut bekleidet?
• Bin ich mit Einfalt oder mit Eitelkeit bekleidet?
• Bin ich mit Freude oder mit Bitterkeit bekleidet?
• Bin ich mit Weisheit oder mit Torheit bekleidet?
• Bin ich mit Versöhnung oder mit Groll bekleidet?
11 Eingangsmonition Willkommen zur liebevollen Begegnung mit Jesus in der Eucharistie. Wir feiern mit Freude, dass die Liebe Gottes zu uns keine Grenzen kennt; sie ist alles für alle, die sie annehmen und sich festlich kleiden, mit einem demütigen Herzen, das inmitten der Schwierigkeiten von Hoffnung erfüllt ist. Nehmen wir mit Freude an dieser Begegnung teil.
Monition zu den Lesungen Das Wort Gottes bietet uns den Trost der Hoffnung, indem es uns daran erinnert, dass Gott alles so einrichtet, dass sein Volk glücklich ist, vor allem nach der Erfahrung des Leidens. Die Parabel des Evangeliums vermittelt die Liebe des Vaters, der alle an der Hochzeit seines Sohnes teilhaben lässt, durch ein Festmahl, das jede Notdurft stillt. Zu diesem Festmahl gehört es, im Festgewand zu erscheinen, anstatt es abzulehnen oder Ausreden zu suchen.
12 Gebet der Gläubigen
Präsident: Erheben wir unsere Bitte zu Gott, dem liebevollen Vater, der für das Mahl der Seligkeit vorbereitet und auf den Straßen herausgeht, um alle zu finden, die er trifft, die Bösen und die Guten:
R./ Barmherziger Vater, höre uns.
1. Für Papst Leo, damit er durch seine evangelisierende Mission die Hoffnung und die Treue des Gottesvaters vermittelt. Lasst uns beten.
2. Für die Regierenden der Nationen, damit sie den Völkern das notwendige Wohlstand versorgen. Lasst uns beten.
3. Für die Kranken und Bedürftigen, damit sie den Trost, das Wohlergehen und den Frieden empfangen, den Gott denen schenkt, die er liebt.
4. Für jeden von uns, damit wir die Einladung annehmen, an der Mission der Kirche teilzuhaben, und uns mit den Gefühlen und Tugenden seines geliebten Sohnes, Jesu Christi, bekleiden. Lasst uns beten.
Präsident: Guter Vater, der du in Großzügigkeit überfließt und uns die Früchte deiner Liebe zugänglich machst, höre unsere Bitten und gestatte, dass wir uns vor dir mit Würde und Einfalt stellen. Durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.
Wortlaut im Original
1
La invitación al banquete es el tema dominante del mensaje de este domingo. Un banquete que “preparará el Señor del universo para todos los pueblos, en este monte, un festín de manjares suculentos, un festín de manjares exquisitos, vinos refinados”.
El banquete se ha abierto a todos, “tanto a los malos como a los buenos”, sin embargo, es necesario una respuesta positiva a la invitación al reino.
Isaías 25, 6-10a Preparará el Señor del universo para todos los pueblos.
Esta lectura forma parte de un conjunto del libro de Isaias (cc. 24-27), conocido como “apocalipsis de Isaías”, compuesto en la época posterior al destierro de Babilonia (s.
VI a. C.). La sección presenta distintos momentos, con el despliegue de una gran liturgia con himnos y cánticos que predice el triunfo de Dios sobre sus enemigos en el monte Sion, en Jerusalén. En la lectura de hoy, después de un cántico al Dios liberador, escuchamos al profeta hablando de un momento prodigioso, bajo el símbolo de un banquete, de un festín escatológico. El mensaje de esperanza anuncia que Dios, “aniquilará la muerte para siempre”, y “enjugará las lágrimas de todos los rostros, y XXVIII Domingo del Tiempo Ordinario (ciclo A)
11 de octubre de 2026
2 alejará del país el oprobio de su pueblo”. Y , será el tiempo en el cual todos reconocerán a Dios como “salvador” en el monte santo, en la nueva Jerusalén.
Salmo 22, 1-3a. 3b-4. 5. 6.
Habitaré en la casa del Señor por años sin término.
Este salmo tan popular, sobre todo en las Eucaristías de exequias, nos trae la imagen del pastor que no abandona ni en el oscuro valle de la muerte. A la vez, es un salmo de confianza que enseña sobre el abandono total del creyente en Dios. En cuanto a la estructura, el salmo consta de dos partes: el Señor como pastor, vv. 1 -4 y el Señor como huésped, vv. 5 -6. Hay que notar la intimidad única entre el orante y el Señor, una alianza profunda que le lleva expresar: “nada me falta” (v.1). La estrofa final traspasa dulcemente de un campo simbólico al otro: “Tu bondad y tu misericordia me acompañan todos los días de mi vida, y habitaré en la casa del Señor por años sin término” (v.6). La realidad cristiana es un peregrinar continuo, y, al mismo tiempo, un sentarse a la mesa eucarística dominical, en camino al banquete eterno.
Filipenses 4, 12-14. 19-20 Todo lo puedo en aquel que me conforta.
Hoy escuchamos por última vez la lectura de Filipenses en la liturgia de los domingos en el presente ciclo. Pablo agradece a esa comunidad por la ayuda generosa que le han brindado mientras permanecía en la prisión y les recuerda que él personalmente está acostumbrado a todo, a tener de sobra y a pasar hambre. La frase más contundente y significativa quizá sea la que se refiere a Cristo, su fortaleza en todo.
El apóstol da un lección y ejemplo de libertad ante los bienes materiales: “Sé vivir en pobreza y abundancia”. Los bienes materiales son “riquezas” verdaderas, pues son buenos en sí mismos; todo depende del uso que hagamos de ellos y si los ponemos al servicio del plan de salvación de Dios. Pero, pueden convertirse en “pobreza” si nos los apropiamos egoístamente, olvidando que Dios es el dueño y señor de todo; nosotros somos simples administradores; se nos han confiado para alcanzar la felicidad de todos los hombres. Lo mismo se diría de lo espiritual.
3
Del Santo Evangelio según San Mateo 22,1-14 Tengo preparado el banquete… todo está a punto. Vengan a la boda.
Jesús responde a las provocaciones de los lideres judíos respecto a su autoridad, y lo hace con tres parábolas. Mientras que Marcos narra solamente una parábola en la sección paralela de su evangelio (los viñadores homicidas; Mc 12,1 -12; cf. Mt 21,33- 46), siguiendo su estilo de agrupar parábolas, Mateo presenta tres. De esa manera el evangelista expande la crítica de Jesús contra los lideres añadiendo dos parábolas (21,28-32; 22,1-14). Las tres parábolas incluyen la figura del hijo, si bien la primera no tiene un enfoque cristológico. Las dos primeras parábolas apuntan explícitamente a los lideres y su rechazo a su ministerio (21,31-32. 45).
Este domingo nos centramos en la última parábola (22,1 -3). Los invitados —en un primer momento los lideres judíos — rechazan a los enviados del rey , incluso los maltratan y matan a los mensajeros (sus siervos; 22,3 -6). El rey enfurecido, ordena a sus soldados tomar represalias y “quemar su ciudad” (22,7). Algunos comentaristas interpretan esta frase como una alusión a l juicio venidero sobre Jerusalén, que fue incendiada por Tito en el 70 d.C. La parábola sigue con el rey enviando una nueva invitación a cualquiera que sus servidores pudieran encontrar “malos y buenos” (22,10). El referente exterior parar este segundo nivel de invitados se refiere a los marginados de Israel, encontrados en el ministerio de Jesús (“amigo de publicanos y pecadores”; 11,19).
La escena final de la parábola se centra en un hombre que no está preparado para el banquete – “sin traje de boda” y no hay escusas cuando se le pregunta (22,11-12).
Aunque el banquete se ha abierto a todos, “tanto a los malos como a los buenos”, el rey ordena que se expulse al invitado desprevenido. Y , el lenguaje de 22,13 evoca el tema mateano del juicio escatológico final (en 25,46). El referente externo del traje de boda es objeto de debate. Jesús podría estar señalando el “dar fruto” (21,43) que debe acompañar a la respuesta positiva a la invitación al reino.
4 El aforismo de Jesús indica que, aunque la invitación al reino está totalmente abierta, pero, “pocos son los elegidos” (22,14). El binomio “muchos/pocos” (cf. 7,13 -14) no implica un especular sobre cifras; indica que no todos los judíos responderán al reino tal y como lo ha anunciado y establecido Jesús, su rey. Los dirigentes de Israel han sido invitados, pero han rechazado la invitación. Otros fuera de Israel también se quedarán fuera si no están dispuestos a seguir a Jesús en la obediencia a la alianza. El efecto que se pretende con la parábola es animar a todos a decir “sí” a la invitación al reino de Dios y a buscar la fidelidad en la alianza con Él.
5
Un banquete de comunión y alianza El profeta Isaías presenta el proyecto de Dios sobre la historia humana con la imagen del festín de manjares exquisitos y vinos refinados. Dios invita a compartir una misma mesa con todos los pueblos sin excepción. El banquete simboliza la alianza y comunión que Dios quiere establecer con todos, una comunión que se disfruta desde ahora. Sin embargo, en la vida presente este sueño se enfrenta con graves obstáculos (guerras, injusticias y toda clase de sufrimientos). Pero, la esperanza reside en que Dios mismo enjugará las lágrimas de todos los rostros y aniquilará la muerte para siempre. Por la fe, sabemos que, Dios todo lo realiza mediante el misterio Pascual.
El Señor es mi pastor nada me falta El Salmo responsorial prolonga el tema de la comunión con Dios, un tema presente en la primera lectura. Dios como pastor, como guía, colma la vida del orante, hasta expresar como santa Teresa de Jesús: “Quien a Dios tiene, nada le falta. Sólo Dios basta”. La combinación de las dos imágenes: el peregrino guiado por el Buen Pastor, y del banquete nos compromete a saber alimentar nuestra vida cristiana para reparar las fuerzas y continuar la misión.
Libertad del cristiano ante las riquezas Pocas palabras para una gran lección de libertad ante los bienes materiales: “Sé vivir en pobreza y abundancia”. Cuando uno vive esa libertad, entiende que la vida cristiana es una llamada a la solidaridad en las necesidades básicas, que no puede ser más que consecuencia de una comunión de fe, de esperanza y de amor. A veces compartir los dones espirituales podría ser insuficientes ante la angustia y las necesidades que muchos padecen. Dios es el dueño y señor de todo; nosotros no somos propietarios sino administradores; tenemos la responsabilidad de velar y defender la creación que se nos ha confiado. Lo mismo acerca de los bienes espirituales.
6 Hoy los invitados somos todos Jesús dirige las parábolas sobre el Reino de Dios a los sumos sacerdotes y ancianos, considerados los lideres del pueblo, pero que hoy las dirige a todos. El rey se esfuerza en preparar un banquete fantástico para festejar la boda de su hijo. Los convidados rechazan la invitación, ponen excusas, incluso se molestaron y maltrataron a los servidores, y hasta los mataron. Desde el comienzo del mundo, Dios llama a la humanidad a la boda de su Hijo, o sea, a entrar en comunión con él.
La Palabra nos lleva a preguntarnos ¿por qué esa resistencia a Dios, cuando nos está invitando a algo bueno? Y , a veces nos negamos a entrar en comunión con él en la oración cotidiana o en la Eucaristía. Y , el caso del invitado que entra al banquete sin vestido de boda. ¿Dónde podría estar la falta? En el fondo, uno podría aceptar la invitación, pero no abrirse a la gracia. ¿Cómo estoy respondiendo a la invitación que Dios me hace? ¿Le presento excusas? ¿Cómo busco acoger su gracia?
7
Monición de entrada Reunidos como Pueblo de Dios, nos congregamos para celebrar la Eucaristía, fiesta de amor en el que el Señor nos reúne como una sola familia.
En cada misa, el Señor nos invita a participar de su mesa y a experimentar la alegría de su presencia; por ello, la liturgia de este día nos recuerda que el Señor prepara para todos un banquete de salvación, signo de su amor y de su deseo de que todos participemos de su vida . Pero también nos invita a responder con generosidad y sinceridad a su llamado. Dispongamos nuestro corazón para participar con fe en esta celebración y para responder con alegría a la invitación del Señor.
Monición a las lecturas
La Palabra de Dios que escucharemos nos habla del amor generoso de Dios que invita a todos a participar de la vida y de la alegría de su Reino . Es Él quien prepara un banquete abundante para su pueblo, donde se manifiesta su salvación y su cercanía.
Esa invitación requiere una respuesta sincera y una disposición interior que permita acoger verdaderamente el don que Dios ofrece y se nos recuerda que quien confía en Él encuentra la fuerza necesaria para afrontar todas las circunstancias de la vida.
Escuchemos con atención.
8 Oración de fieles Presidente: Hermanos, Dios nuestro Padre nos invita a participar de la alegría de su Reino ya que somos sus hijos amados. Confiando en su generosidad, presentemos nuestras súplicas y unámonos a cada intención diciendo:
R/: Señor, llévanos al banquete de tu Reino.
1. Por la Iglesia, para que anuncie con alegría la invitación universal de Dios a participar del banquete de su Reino. Roguemos al Señor.
2. Por los pueblos que sufren el hambre, la pobreza o la desigualdad, para que crezcan en el mundo la solidaridad y el compromiso por compartir los bienes de la tierra. Roguemos al Señor.
3. Por quienes se han alejado de la fe o se sienten indiferentes ante el llamado de Dios, para que descubran nuevamente la alegría del Evangelio. Roguemos al Señor.
4. Por nuestras familias, para que vivan la hospitalidad, el compartir y la gratitud como signos del Reino de Dios. Roguemos al Señor.
5. Por nosotros que participamos en esta celebración, para que sepamos responder con generosidad a la invitación del Señor y vivamos con coherencia nuestra fe. Roguemos al Señor.
Presidente: Padre de bondad, escucha nuestras súplicas y concédenos vivir siempre abiertos a tu llamada. Por Jesucristo, nuestro Señor. Amén.
9 XXVIII Domingo del Tiempo Ordinario Ciclo A 11 de octubre de 2026
1. Acompañar Los eventos de todo tipo que ocurren en el mundo, muchos de ellos dolorosos y difíciles, pueden llevarnos a dudar de la presencia y el amor de Dios, sobre todo cuando pareciera que el triunfo se lo llevan personas que obran sin misericordia, enceguecidas por el egoísmo.
El encuentro con la palabra de Dios en este domingo nos permite traer al corazón la calidez de una promesa: «El Señor preparará un festín, y enjugará las lágrimas de todos los rostros».
2. Motivar ¿Qué lugar ocupamos en el corazón de Dios? ¡No hay duda! Somos sus predilectos .
Al leer la profecía de Isaías conocemos que el amor de Dios por su pueblo no tiene límites, pues la promesa consiste en suplir todo lo necesario para vivir y estar alegres.
En medio de la adversidad, el testimonio del apóstol Pablo —que ha pasado por muchas penurias— reafirma la fidelidad de ese amor sin límites que lo lleva a anunciar con fe: «Todo lo puedo en aquel que me conforta».
El amor de Dios es persistente, no desfallece. La enseñanza de Jesús nos revela que, ante el rechazo de los invitados a la fiesta en presencia del Padre, él extiende la invitación a todos los que acojan esa oferta de amor, expresada en la fiesta por la boda del hijo.
3. Retar La duda ensombrece la presencia y el amor de Dios. El reto es no sucumbir ante ella, sino resolverla. ¿Cómo resolverla? Hay que estar atentos porque, en medio del caos
10 brotan los signos de la vida que nos recuerdan que la esperanza no muere, que todo irá bien si acogemos la invitación de Dios, nuestro pastor.
Además de resolver la duda, el reto trae consigo la necesidad de estar dispuestos a aceptar la invitación de Dios y acudir a ella “con traje de fiesta”. ¿Qué significa esto?
Tener los mismos sentimientos y proceder de la misma manera que Jesús (amar como él ama, servir como él sirve, dar la vida como él la da).
A partir de la imagen “traje de fiesta”, recordemos dedicar un tiempo para reflexionar a partir de lo siguiente:
• ¿Estoy revestido/a de humildad o de soberbia?
• ¿Estoy revestido/a de sencillez o de vanidad?
• ¿Estoy revestido/a de alegría o de amargura?
• ¿Estoy revestido/a de sabiduría o de necedad?
• ¿Estoy revestido/a de reconciliación o de resentimiento?
11 Monición de entrada Bienvenidos al encuentro amoroso con Jesús en la Eucaristía. Celebramos con alegría que el amor de Dios por nosotros no tiene límites; es todo para todos los que lo acepten y se vistan de fiesta, con un corazón humilde, que en medio de las dificultades palpita con esperanza. Participemos con alegría de este encuentro.
Monición a las lecturas La palabra de Dios nos ofrece el consuelo de la esperanza, al recordarnos que Dios dispone todo para que su pueblo sea feliz, sobre todo después de la experiencia del sufrimiento. La parábola del evangelio comunica el amor del padre que hace partícipes a t odos de la boda de su hijo mediante un festín que satisface toda necesidad. A este festín corresponde acudir con traje de fiesta en lugar de rechazarlo o buscar excusas.
12 Oración de fieles
Presidente: Elevemos nuestra suplica a Dios, Padre amoroso, que prepara para el banquete de la salvación y sale a encontrarnos en los caminos y reunir a todos los que encuentre, malos y buenos:
R./ Padre bondadoso, escúchanos.
1. Por el papa León, para que, a través de su misión evangelizadora, comunique la esperanza y la fidelidad de Dios Padre. Oremos.
2. Por los gobernantes de las naciones para que provean a los pueblos del bienestar necesario. Oremos.
3. Por los enfermos y los necesitados para que llegue a ellos el consuelo, el bienestar y la paz que Dios provee a los que ama.
4. Por cada uno de nosotros para acojamos la invitación para participar en la misión de la Iglesia y nos revistamos de los sentimientos y virtudes de su Hijo amado, Jesucristo. Oremos.
Presidente: Padre Bueno, que desbordas en generosidad y pones a nuestro alcance los frutos de tu amor, escucha nuestras súplicas y permite que nos presentemos ante ti con dignidad y sencillez. Por Jesucristo nuestro Señor. Amén.