Weil Gott großzügig und ohne Vorbedingungen gibt, soll die Gemeinde dankbar und reichlich in Gottes Reich und in Mitmenschen investieren, um selbst gesegnet zu werden und andere zu segnen.
Der Predigttext zum Erntedankfest in der FeG Dresden betont, dass Gott großzügig und ohne Vorbedingungen gibt, unabhängig von Sünde, Herkunft oder Glaubensstand. Der Prediger leitet daraus ab, dass auch die Gemeinde reichlich in Gottes Reich und in Mitmenschen investieren soll. Er zitiert 2. Korinther 9 und den Prediger, um das Prinzip „viel säen – viel ernten“ zu untermauern. Konkrete Zahlen zur Mitarbeit in der Gemeinde werden genannt, um das Engagement zu würdigen und weitere Mitarbeiter einzuladen. Der Text ruft zu freudigem Geben auf, nicht nur mit Geld, sondern auch mit Zeit, Liebe und Engagement. Er verbindet Erntedank mit dem Wunsch, für Dresden und darüber hinaus ein Segen zu sein. Die Botschaft ist ermutigend und feierlich, ohne Vorwurf oder Warnung.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Herzlich willkommen zur Predigt der FGG Dresden. Wir wünschen dir eine gewinnbringende Zeit. Mehr Informationen zu unserer Gemeinde findest du unter dresden.fg.de Ich freue mich immer wieder, wenn wir Ernte Dankfest verjohren können. Einfach, weil es uns zeigt, was für ein liebevollen Gott wir haben. Gott gibt gerne. Ich finde, das ist so der Slogan, unter dem so ein Ernte Dankfest stehen kann. Das ist das, was wir erleben bei Ernte Dank. Gott gibt tatsächlich wirklich gerne. Und er gibt großzügig. Und wir sehen hier vorne ja auch ganz viel von dem, was Gott wieder in diesem Jahr gegeben hat. Wir haben einen großzügigen und gerne gebenden Gott. Und was mich an Gott am meisten begeistert bei dem Geben ist, dass Gott das einfach macht. Unabhängig davon, ob wir erwachsen sind oder Jugendliche oder Kinder, ob wir Männer sind oder Frauen sind, unabhängig davon, ob wir einen Migrationshintergrund haben oder keinen Migrationshintergrund oder wenn dann welchen, ist Gott alles egal. Gott fragt auch nicht vorher und geht rum und guckt mal, wer von euch hat viel gesündigt in der letzten Vierteljahr und wer wenig und dann lasse ich es auf dem Ergott... macht er auch nicht. Er guckt nicht noch nicht einmal, wie wir zu ihm stehen, ob wir ihn glauben oder nicht an ihn glauben. Sondern Gott ist jemand, der einfach großzügig gibt, der uns Jahr für Jahr versorgt. Unabhängig von allen anderen Voraussetzungen. Gottes Wort sagt uns, dass Gott tatsächlich seine Sonne aufgehen lässt über jeden Menschen. Dass er Regen gibt auf jeden Acker. Ganz unabhängig davon, wem er gehört. Und deswegen bin ich persönlich der Meinung, haben wir tatsächlich, wenn wir uns das hier vorne mal so angucken, alle miteinander, egal wie wir zu Gott stehen und wie es uns bisher in den letzten Tagen ergangen ist, wir haben einfach einen Riesengrund, alle Gott zu danken. Denn wir können so viel arbeiten gehen wie wir wollen. Wenn auf dem Acker nichts wächst, nützt uns die ganze Kohle nichts. Scheine sind nicht besonders nahehaft. Auf Münzen kann man schon länger lutschen, aber Hälften tut das auch nicht wirklich. Oder? Wie gut es Gott so gerne gibt und so großzügig gibt. Und darum ein erster Gedanke dazu, weil Gott so großzügig ist und so gerne investiert, lohnt es sich, dass auch wir tatsächlich viel in diese Welt investieren. Jedenfalls vertritt Gottes Wort diese Auffassung. Der Apostel Paulus, das war auch jemand, der Jesus von Herzen nachgefolgt ist damals in seiner Zeit. Und er schrieb Folgendes, ihr könnt es nachlesen, in zweiten Korintern neun, ab Vers 6, denkt da rein. Ein Bauer, der nur wenig Samen aussieht, wird auch nur eine kleine Ernte einbringen. Wer aber viel säht, der wird auch viel ernten. Und das Prinzip ist ja schon lange bekannt, auch schon lange, bevor Paulus das damals aufgeschrieben hat, schon der Königsalemod, der etwa am 10. vorgristlichen Jahrhundert lebte, der schreibt, mancher teilt aus und bekommt immer mehr, ein anderer kagt übers Maß und wird doch ärmer. Ich meine, das ist ja auch irgendwie logisch, vielleicht seid ihr Kleingärtner oder auch nicht. Auf alle Fälle ist ja klar, wenn du sagst am Jahresanfang, ich leg mal nur drei Reihenkartoffeln, dann sparst du ein bisschen was gegenüber dem, wenn du dich dafür entscheiden würdest, fünf Reihenkartoffeln zu legen. Nur am Jahresende, also wenn es darum geht zu ernten, dann kannst du natürlich auch nur die Ernte von drei Reihenkartoffeln einfahren und nicht denken, dass plötzlich da die Ernte von fünf Reihenkartoffeln wäre. Wie soll das gehen? Das ist also logisch. Wer kerklich säht, der kann nicht überreichernten. Wenn du also erleben willst, dass du in deinem Leben überreich beschenkt wirst, gibt es eigentlich nur eine Möglichkeit, wie du das erleben kannst, nämlich indem du überreich investierst. Alles andere kann am Ende nicht funktionieren. Und ich bin sehr dankbar, hier in der Gemeinde leben zu dürfen, wo viele sehr gerne und sehr viel ins Reich Gottes investieren. Ich nehme das mal rüber von der Landwirtschaft in dem Bereich der Gemeinde. Es gibt viele, die wirklich gerne hier in das Reich Gottes und damit auch in ihre Mitmenschen hinein investieren. Ich habe euch mal, ich habe Karin die Woche mal gebeten, ich sage, such mir mal ein paar Zahlen raus. Und sie hat das gemacht, so treuen hingegeben wie sie ist. Und ich habe das ja schon mal vor ein paar Jahren machen lassen und da waren es, glaube ich, 220 oder 230 Mitarbeiter. Inzwischen gibt es in unserer Gemeinde 448 verschiedene Mitarbeiter, die sich teils doppelt und manchmal sogar noch mehr engagieren, so dass sie zusammen ca. 1.000 Dienste hier jedes Jahr erledigen und das in ca. 70 verschiedenen Gemeinde bereichen. Und da habe ich jetzt mal die Musikschule noch gar nicht mitgezählt. Die könnten wir noch obendrauf packen und dann sieht das Ganze nochmal anders aus. Und was mich so sehr freut ist auch, wenn man nochmal so guckt, wofür steht oder wie erreicht gemeinde Menschen, was ist so ihr Kerngeschäft, sage ich einfach mal, dann haben wir tatsächlich 324 Leute, die sich dafür engagieren, dass wir hier Woche für Woche Gottesdienst feiern dürfen. Und wir haben darüber hinaus nochmal 58 Leute, die sich dafür parallel engagieren, dass die Kinder auch Kinder Gottesdienst feiern können. Und wir haben an jedem Wochenende, es ist ja ein besonderes, es geht natürlich auch die ganze Woche über, aber 74 Leute, die sich in der laufenden Jugendarbeit engagieren. Und wir haben 78 Mitarbeiter, die in 45 Hauskreisen aktiv sind. Wollte noch ein paar Zahlen mehr hören? Ich habe noch ein paar mitgebracht, so ein bisschen mal so zum Untersetzen. Und also wir haben zum Beispiel im Church Tools-Themen auf der Homepage der IT kümmern sich 13 Leute. Zwei kümmern sich um die Raumorganisationen, muss man sich mal vorstellen, so viele Räume, dass zwei sich kümmern müssen. Im Gebiet sind 27 Leute, die immer so aktiv dran sind. Deko, fünf Leute, 15 in der Seelsorge, 27 im Mentoring, 31 im Café-Bereich, fünf in der Hausverwaltung, elf im Hörnungsgebet, sechs in der E- und Partnerarbeit, zwei die Hand, die Plakate und Flyer machen, sechs Leute, die den Klettertreff begleiten, zwei den Frauentreff, neun die Fotos machen und 16, die den Gebetsprief machen. Haus und Hof und Haus den Gemeindeprieb machen. Übrigens darf fehlen dem nächsten Paar, da könnt ihr gerne wieder mit einsteigen wie in allen unseren Bereichen. Wir freuen uns immer über neue Mitarbeiter. In Haus und Hof investieren sich neun Leute. In unsere Theatergruppe 7, beim Fundraising 5, in der Nachhaltigkeit 7, wir haben einen Bombennachhaltigkeitswochenende in diesem Wochenende, was richtig gut angenommen wird. Tolle Sache, vielen Dank auch da. Im Fundraising Team, wie gesagt, fünf Leute im Connect 9, also wo man andocken kann und in der Spätlese, also den, sag ich jetzt einfach mal so, die ältere Generation, dort engagieren sich neun Leute. Und wenn euch jetzt mal danach zu Mute ist, Fett zu klatschen für alle, die könnt ihr das gerne machen. Ein paar Zahlen hab ich noch. Und das sind Zahlen, die mich einerseits freuen und andererseits noch mal ins Nachdenken bringen, herausfordern. Insgesamt erledigen 176 Personen einen Dienst. 116 Personen zwei Dienste. 72 Personen drei Dienste. Es gibt aber auch 47 Personen, die erledigen vier Dienste und 37, die übernehmen fünf oder noch mehr Dienste. 364 von 448 Leuten erledigen 1 bis 3 Aufgaben. Ich glaube, das ist wirklich auch grundgesund und kann man gut machen. Es gibt aber auch 84 Leute, die erledigen 4 und mehr Aufgaben. Und die machen das gerne und freiwillig, das weiß ich. Aber ich denke, naja, wenn noch ein paar mehr mit anpacken, hätte dies vielleicht auch ein bisschen leichter. Vielleicht bist du hier in der Gemeinde und denkst, boah, so eine fette Gemeinde, so viele Leute, die haben bestimmt nirgendwo Mangel an Mitarbeitern. Ich darf dir an diesem Morgen verkündigen, ich persönlich kenne keinen einzigen Bereich, wo wir nicht noch gerne mehr Mitarbeiter hätten. Also von daher fühle dich da gerne angesprochen und eingeladen und werde Teil von diesem, und das sage ich aus tiefster Überzeugung, von diesem großartigen und überwältigenden Team, das hier an der Arbeit ist. Ich bin so stolz auf jeden einzelnen und jede einzelne Person, die wir hier in der Gemeinde haben, die hier mit anpackt. Und lasst uns einfach dieses gute Werk weiter treiben, weiter vorantreiben. Und ich werde heute ein bisschen was darüber sagen, warum und wozu. Ich finde es großartig, dass Ihr Mitarbeiter euch so sehr für die Sache uns des Herrn Jesus und für diese Gemeinde engagiert. Und es ist für mich alles, nur nicht selbstverständlich. Es ist wirklich großartig. Investiert euch innerhalb einer Gemeinde, die sich gern und reichlich in das Reich Gottes investiert und in diese Welt. Und weil Gott unseren Dienst so reichlich segnet, deswegen dürfen wir alle in dieser Gemeinde auch so sehr davon profitieren. Und es ist mein Wunsch, dass Jesus uns jedes Jahr noch mehr zum Segen für unseren Stadtheil und für unsere Stadt werden lässt. Und gern auch darüber hinaus. Ich bekomme immer wieder mal Rückmeldungen so quer durchs Land und Frank auch, der ja als Evangelist auch noch viel mehr umherzieht, der das noch mehr mitbekommt. Und wir merken, wir dürfen einfach durch unseren Dienst auch andere ermutigen. Und das ist so, so schön und nur möglich, weil ihr euch so sehr mit einbringt. Zum Teil planen wir das auch aktiv, dass wir in Segen werden für andere. Ich werde nachher noch was zur Gemeindekündung sagen, die wir derzeit verstärkt angehen. Das ist unser Wunsch und zur Leidenschaft, unseren Dank Gott gegenüber dadurch auszudrücken, dass wir uns in Sein Reich und in andere Menschen investieren, damit sie Jesus erleben. Nicht nur von ihm hören, sondern ihn wirklich auch erleben. Gott gibt gerne, deswegen dürfen wir auch gerne und großzügig investieren. Und das mein zweiter Gedanke an der Stelle, weil Gott gerne gibt, können wir auch dankbar geben. Ich lese noch mal weiter aus 2. Korinthar, Kapitel 9, Abs. 7. Jeder von euch muss selbst entscheiden, wie viel er geben möchte. Gebt ihr doch nicht widerwillig oder unter Zwang, denn Gott liebt den Menschen, der gerne fröhlich gibt. Und denkt mal beim Geben nicht nur ans Geld, sondern auch an Zeit, an Liebe, für Bitte, Engagement. Denn Gott liebt den Menschen, der gerne oder wir könnten auch übersetzen, der fröhlich gibt. Er wird euch großzügig mit allem versorgen, was ihr braucht. Ihr werdet haben, was ihr braucht. Und ihr werdet sogar noch etwas übrig behalten, das ihr mit anderen teilen könnt. In der Schrift heißt es, er hat ausgestreut und den Armen gegeben. Seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit. Denn es ist Gott, der den Bauern Saatgut und Brot zu essen gibt. Genauso wird er euch viele Gelegenheiten geben, Gutes zu tun. Und eure Großzügigkeit oder auch Gerechtigkeit wird viele Früchte tragen. Ihr werdet empfangen, damit ihr umso großzügiger geben könnt. Und wenn wir eure Gaben denen bringen, die sie nötig haben, werden sie Gott von Herzen danken. Paulus betont ihr nochmal, dass Gott so großzügig ist und gerne gibt. Und genau deshalb dürfen ja auch wir großzügig sein und gerne geben. Und dabei dürfen wir wissen, dass Gott alle Möglichkeiten hat, die dafür nötig sind, um uns zu versorgen. Und die diesjährige Ernte, die wir wieder einfahren durften, unterstreicht das. Wenn es bei uns manchmal vielleicht trotzdem finanziell eng wird, dann denke ich manchmal so, vielleicht ist es auch, das kann ganz verschiedene Gründe haben. Ich will das jetzt nicht sagen, der oder der Grund ist es, aber ich persönlich überlege dann auch immer, vielleicht ist ja auch eine Botschaft Jesu dahinter. Oli will Jesus dir was persönlich dadurch sagen? Will er uns was als Gemeinde dazu sagen? Oder will er uns vielleicht auch als Gesellschaft etwas sagen, wenn wir das Ganze nochmal größer denken? Das Gemeindliche steht hier im Bibeltext im Hintergrund. Wie war es dazu gekommen? Die Gemeinde in Jerusalem, die hat gedacht, nachdem nun Jesus in den Himmel aufgefahren waren, gesagt hatte, dass er bald wiederkommen würde, da waren die der Meinung, okay, das werden wir noch erleben. Wie nutzen wir die Zeit bis zu Jesu Widerkunft sinnvoll? Und Sie haben gesagt, wenn Jesus bald wiederkommt, warum machen wir es nicht so, dass wir diese Zeit nutzen, um ihn anzubeten und anderen von ihm zu erzählen? Und einer nach dem anderen hat sein Job aufgegeben, um sich genau da rein zu investieren. Und immer wenn dann ein bisschen was an Geld gefehlt hat oder so, dann hat wieder einen Acker verkauft oder seine Hütte verkauft oder wie auch, und das Geld wurde unter der Gemeinde aufgeteilt. Das Problem, was ich irgendwann stellte, war, jetzt war irgendwann alles verkauft, aber Jesus immer noch nicht da. Und jetzt war die Frage, okay, was machen wir? Und da reagiert die Gemeinde in Jerusalem, reagiert Paulus so, dass er sagt, okay, wir müssen das System umstellen. Paulus sagt das später auch, Leute, ihr müsst wieder anfangen zu arbeiten. Aber bis dahin, bis das wieder angelaufen ist, versorgen wir aus den anderen Gemeinden euch einfach mit dem Geld, was ihr bis dahin braucht. Warum? Wir haben durch euch von Jesus erfahren, also möchten wir, dass ihr jetzt auch überlebt und die Liebe Jesus spürt. Das ist unsere Leidenschaft, das ist unsere Liebe. Und das ist das, was Paulus an der Stelle den Gemeinden schreibt, wo er sagt, Leute, lass uns zusammenlegen und lass uns unsere Geschwister in Jerusalem großzügig versorgen. Also sammelte Paulus in all den Gemeinden Geld, bis die Jerusalemme Gemeinde wieder finanziell auf die Füße kam. Und Paulus ermutigt die Gemeinde. Ich nenne das gerne immer mit den 3F, mit den 3F-Band-Spenden. Das erste F steht für freiwillig. Noch mal Vers 7. Jeder von euch muss selbst entscheiden, wie viel ergeben möchte, gebt ihr doch nicht wiederwillig oder unter Zwang. Die Juden kamen ja mal zu Jesus und sagten, hey, Jesus, wie sieht denn das aus? Wir gehören doch Gottwissen, das Voll Gottes, müssen wir als Juden dem Kaisersteuern bezahlen. Ist ja auch immer wieder ärgerlich, oder? Aber Jesus sagt dann, ne, Freunde, nicht, dass ihr denkt, ihr käme da drum herum, gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört. Weil ein bisschen was habt ihr ja auch davon. Im Optimalficherheit, Infrastruktur, Gesundheitssystem und so. Bisschen was habt ihr davon? Oder auf der anderen Seite gebt aber auch immer Gott, was Gott gehört. Und das sagt Jesus als Jude zu Juden. Und das bedeutet, die Juden waren ja so, dass sie vom Alten Testament her schon wussten, 10% unserer Einnahmen geben wir für Gott und geben wir für Menschen, die in Not sind. Das war ihre grundsätzliche Haltung. Und zu solchen Leuten redet Jesus das. Und darum gehe ich davon aus, wenn Jesus sagt, gebt dem Gott, was Gott gehört, dass Jesus auch an diese 10% der Einkünfte gedacht hat, die Gott damals schon von seinem Volk in Israel erwartete. Jesus hat das aber offenbar selber auch nicht wirklich so sklavisch verstanden, sondern wirklich als freiwillige Gabe. Und das wird in einem Gespräch zwischen ihm und Petrus deutlich. Auch wenn das Gespräch nicht unmittelbar mit dem Geben zu tun hatte, hat es doch mit der Tempest Steuer zu tun, die damals in Israel auch erhoben wurde. Und Jesus fragte Petrus, Matthias 17 könnte das nachlesen, was meinst du, Petrus, von wem fordern die irdischen Könige Steuern und Abgaben von ihren eigenen Kindern oder von den anderen Leuten? Petrus erwiderte von den anderen, darauf sagte Jesus, dann sind die Kinder also frei. Wir wollen sie jedoch nicht vor den Kopf stoßen. Geh hinunter zum See und wirf eine Angelschnur aus, dem ersten Fisch, den du fängst, öffne das Maul. Du wirst darin eine Münze finden, nimm diese Münze und bezahle damit für uns beide die Steuer. Ich rätsel bis heute, wieso Jesus den Weg geht, ich find's einfach nur lustig, aber sie machen das so. Sie machen das einfach. Er geht also fischen, zieht dem Fisch da ein Taler aus dem Hals und den geben sie als Tempelsteuer. Als Christen sind wir Kinder Gottes und damit frei. Frei von unserer Schuld, frei für den Himmel, frei für das Wirken des Heiligen Geistes in uns, versorgt von unserem himmlischen Vater, der reichlich gibt. Und damit sind wir erlöst, wir sind befreit, wir sind versorgt. Und somit auch frei genug bin ich der Beinung, großzügig zu investieren in Gott und in sein Reich. 10% der Einkünfte haben sich dabei bewährt, sind ein Guter und bewährter Wert, aber ich persönlich, wenn ihr mich fragt, ich denke, wir in Deutschland, wir sind so gut aufgestellt finanziell. Da ist es über Metzger, der fragt auch immer, und darfst noch ein bisschen mehr sein? Ja, ich finde ja, bei uns in Deutschland, ja, auf jeden Fall. So gut, wie wir hier aufgestellt sind. Aber wir sollten unser Geld eben nicht aus Zwang geben, nicht, weil Uli denkt, es könnte ein bisschen mehr sein, sondern freiwillig als Ausdruck deines Dankes, dem Vater im Himmel und seinem Sohn Jesus gegenüber. Das muss ein Statement von dir Ihnen gegenüber sein. Das ist mir wichtig, das ist Gottes Wort wichtig, das ist Jesus wichtig, das ist dem Vater im Himmel wichtig. Das ist das erste F, freiwillig. Das zweite F steht für frei gibig, weil Gott reichlich und gerne gibt, folgt Paulus in unserem Abschnitt Vers 11, ihr werdet empfangen, damit ihr umso großzügiger geben könnt. Und interessant ist, schon im alten Testament in Marliachi 3 betont Gott, dass wir ihn sogar mit der Spende des Zehntes prüfen dürfen. Und das ist wirklich echt allmählich, es ist die einzige Stelle, in der Gott uns ermutigt, ihn in seinem Segenshandeln heraus zu fordern. Und weil das die einzige ist und weil die so aus wirklich so eine seltene Stelle ist, les ich sie euch gerne vor, Malliachi 3 Vers 10, bringt den kompletten Zehnten Teil eurer Ernte ins Vorratshaus, damit es in meinem Tempel genügend Nahrung gibt. Stellt mich doch damit auf die Probe, sprich der Allmächtige Herr, ob ich nicht die Fenster des Himmels für euch öffne und euch mit unzähligen Segnungen überschütten werde. Ich finde diese Mischung aus unserem Vertrauen in den Vater im Himmel und seinem warmherzigen und großzügigen Wesen, aus dem heraus er gerne gibt, das versetzt auch uns in die Lage, gerne und großzügig zu geben, indem wir freigiebig und großzügig sind. Spiegeln wir das Wesen unseres himmlischen Vaters in meinen Augen wieder. Und darum lautet einer der Kultursätze hier in dieser Gemeinde, wir sind großzügig, wir gehen großzügig miteinander um, nicht in Sachen Sünde, aber sonst, wir sind großzügig. Und das dritte F, das steht für fröhlich. Vers 7, jeder von euch muss selbst entscheiden, wie viel er geben möchte, gebt ihr doch nicht widerwillig oder unter Zwang, denn Gott liebt den Menschen, der fröhlich, der gerne gibt. Jemand aus der Gemeinde sagte mir eines Tages, ich habe immer Not mit Geld gehabt oder wir als Familie hatten immer Not mit Geld. Und dann bin ich in die Gemeinde gekommen, ich bin Christ geworden und da hieß es, dass wir 10% doch für die Sache Gottes geben könnten. Und dann haben wir damit angefangen, obwohl jeden Monat bei uns Geld fehlt. Und was soll ich sagen? Seit wir das machen, geben wir jeden Monat 10% weg, aber es reicht irgendwie plötzlich. Nun will ich nicht damit sagen, dass das immer so ausgeht. Aber Gott sagt dir, dass wenn du das machst, dich darauf einlässt, er den Himmel öffnet und dich auf vielfältige Art und Weise segnen wird. Und manche erlebt auch in finanzieller Hinsicht. Und vielleicht sind das jetzt aber auch noch so Gedanken, wo du sagst, das ist mir alles ein bisschen fremd. Hey, ich habe schon immer gedacht, wenn ich mal 10 Euro für irgendwie was gebe, das tut schon weh, ich bin das gar nicht so gewohnt. Das kann ich gut verstehen, wir sind das nicht so gewohnt. Also nicht, wenn du nicht irgendwo im From Orbit aufgewachsen bist, dann hast du es schon gleich in der Muttermilchstand schon auf dem Fläschchen 10% für einen Herrn und so. Da hast du das gleich schon, also das ist klar, da weißt du das. Aber