Evangelisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Sermon preached at the Sung Eucharist on the Eighteenth Sunday after Trinity 2026
The Very Reverend Dr David Hoyle KCVO MBE Dean of Westminster ·
Westminster Abbey - Predigtarchiv ·
2026-10-04
· London
· Quelle
Verantwortung · Hauptbotschaft
Dankbarkeit · tragend
Gemeinschaft
Die moderne Gesellschaft hat die Fähigkeit verloren, die Heiligkeit und Bedeutung konkreter Orte zu erkennen, was zu einem Verlust der Ehrfurcht vor Gott und zur Zerstörung der Schöpfung führt; es braucht ein erneuertes Staunen, um Gottes Gegenwart im Alltag zu erfahren.
Was wir jedoch brauchen und dringend brauchen, ist nicht Wissen, sondern Staunen. Wir sollten besser lernen, staunend zu stehen. Wir sollten halb davon ausgehen, Gott und seine Engel in einem Weingarten auf einem Hügel zu begegnen, oder vielleicht sogar bei Joe and the Juice und All Bar One.
Der Text ist eine Predigt, die mit der Erinnerung an den verstorbenen Freund Jon einsetzt, der über Orte, Landschaft und deren Bedeutung schrieb. Der Prediger verbindet diese Erinnerung mit den biblischen Lesungen des Tages, insbesondere dem Weingartenlied Jesajas und der Parabel vom Weingarten in Matthäus. Er argumentiert, dass Orte heilig sein können und dass Gott in der konkreten Geografie und Geschichte begegnet. Die moderne Welt wird als zunehmend 'unheilig' beschrieben, geprägt von Austauschbarkeit und Verlust der Ehrfurcht. Die Klimakrise wird als Zeichen dafür angeführt, dass die Menschen das Land und ihre Verantwortung dafür verloren haben. Der Text ruft dazu auf, Staunen und Ortsbewusstsein zu bewahren und Gott in alltäglichen Orten zu suchen. Er schließt mit einem Zitat von Gerard Manley Hopkins über die Pracht Gottes in der Welt.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst; Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung
- Wo sitzt das Übel?
-
in der Epoche selbst, im Zustand des Zeitalters
- Was hilft dagegen?
-
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Ortsbewusstsein bewahren (innerlich)
- Staunend stehen (innerlich)
- Die Orte der Begegnung nicht niederreißen (gesellschaftlich)
Genannte Stellen
Jes 5,1-7 · Ps 80 · Mt 21,33
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 2, jetzt 3, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Vor einer Woche war ich in Wiltshire. Ich war dort, um über einen Freund und das Buch zu sprechen, das er geschrieben hatte und das letztes Jahr veröffentlicht wurde. Leider hat Jon das Buch im Druck nicht mehr erlebt. Nach einem Todesurteil, das er viele Jahre lang abgelehnt hatte, starb er 2023. Seine Frau hat das Buch durch seine letzten Phasen begleitet. Also sprach ich mit ihr und einem weiteren Freund über Jon und sein Buch.
Jetzt werde ich euch etwas über ihn erzählen, denn er kann uns bei unseren Lesungen heute Morgen helfen. Er war ein seltener und eigenartiger Mann. Der erste Eindruck war, dass er groß war … nun, vielleicht nicht groß. Große Männer ragen über einen hinweg, Jon war ein langer Mann. Er hatte Reichweite. Und er hatte Stil. Auf diesem schmalen Rahmen lag eine prächtige, ausladende, kordbezogene, tweedige Anmut. Jons Anzüge sahen immer so aus, als könnten sie, wenn er nicht hinsah, losziehen und ihre eigenen Abenteuer erleben … Er war ein Gelehrter, aber nicht die Art, die viele Buchstaben nach seinem Namen hatte, kein Mann für den Seminarraum. Er wusste über Gebäude Bescheid, besonders über Kathedralen, er wusste über Ort und warum er wichtig ist Bescheid, und sein letztes Buch erzählte uns von den Steinen Britanniens, dem Fels unter unseren Füßen und den Gebäuden und der Landschaft, die er uns gibt.
Um über Ort zu schreiben, besuchte er Orte, kletterte auf Hügel, selbst in der letzten furchtbaren Krankheit. Er drang unter die Haut von überall dort, wo er war, hielt die Steine in der Hand, ging die Küsten entlang, schlief sogar bei Sarsensteinen oder in einem langen Hünengrab. Weil er über Ort und die Macht des Ortes wusste, wusste er auch über den Maler Samuel Palmer Bescheid, der im neunzehnten Jahrhundert eine Gruppe von Künstlern in Shoreham-by-Sea versammelte, um Landschaft in ihrer Tiefe und Bedeutung zu malen. Sie nannten sich die ‚Bruderschaft' oder ‚die Alten', weil sie die Kunst älterer Generationen bevorzugten. Die Einheimischen sahen sich ihre seltsame Kleidung und ihre sonderbaren Gewohnheiten an, ihre Mitternachtsspaziergänge und ihr endloses Gerede, und nannten sie ‚Extollager'. Es war nicht schmeichelhaft, es war ein scharfes Urteil über all das Lobpreisen von Schönheit und Bedeutung. Jon begann, sich selbst einen ‚Extollager' zu nennen. Er konnte reden, oh, er konnte reden, über einen Ort und seine Bedeutung, über Geschichte und Geologie und Mythos. Er konnte die Steine sprechen lassen. Ich vermisse ihn und ich vermisse seine ständige Erinnerung, aufzupassen, nach Bedeutung zu suchen. Ehrlich gesagt, Bedeutung kann schwer zu sehen sein, wenn man Victoria hinaufgeht, vorbei an endlosen Angeboten von neun Arten Kaffee und genau denselben Geschäften, die ich in Barking oder Bradford finden könnte. Der Philosoph Martin Buber machte sich Sorgen, dass wir einst wussten, dass Orte heilig sein konnten, aber jetzt sich das Gebiet des Unheiligen immer weiter ausbreitet. Wir leben umgeben vom Unheiligen und es wächst.
Und hier ist die Idee, an die wir uns heute Morgen klammern müssen. Wir haben den Propheten Jesaja gehört. Er sang ein Lied für seine Geliebte, ein Lied über einen Weingarten. Er machte sein Stand auf, erzählte uns, was er zu sagen hat, warum er es sagen muss. Er beschreibt Gott, der einen Weingarten auf einem fruchtbaren Hügel erschafft. Gott arbeitete an diesem Weingarten, räumte Steine weg, pflanzte Reben, pflegte sie, baute einen Wachtturm, tat alles, was er nur tun konnte, und dann suchte er nach einer Ernte.
Dann ändert sich plötzlich die Stimme und wir hören Gott selbst sprechen. Gott ist empört, dass die sichere Ernte ausblieb. Er erklärt, er werde seinen Zaun niederreißen und ihn verwüsten. Diese kleine Geschichte ist es, was Jesaja zu einem Propheten macht. Er weiß, dass Gott erschafft, dieser Ort ist sein und wir sind sein Volk. Warum leben wir dann nicht dem Geschenk und der Berufung gerecht, die wir erhalten haben? Warum provozieren wir Zorn und Gericht?
Der Weingarten des Herrn der Heerscharen ist das Haus Israel, und das Volk Juda ist seine angenehme Pflanzung; er erwartete Gerechtigkeit, aber sah Blutvergießen.
Es ist ein beständiger Glaube im Alten Testament, dass das Land heilige Erde ist. Von Eden bis Betel – dem eigentlichen Tor des Himmels, von Jerusalem als Gottes Schemel, bis zum Sinai, wo Mose mit dem Herrn Gott sprach. Immer wieder sind Berge, Ebenen und sogar die Wüste Orte der Begegnung. Der biblische Gelehrte Walter Brueggemann schreibt von Orten, die zugleich Gabe, Verheißung und Herausforderung sind. Wir müssen wissen, müssen wissen, dass die Herrlichkeit Gottes nicht durch tiefes Studium hervorbricht, noch in einsamer Kontemplation, sondern auf felsigen Berggipfeln, am Furt des Flusses Jabbok oder an der Eiche von Mamre. Orte, durchzogen von Gottes Gegenwart, Orte, die uns zu Knien bringen mögen, Orte, die Ehrfurcht verlangen und unsere Verantwortung wecken. Gott bleibt; Gott wohnt hier unter uns.
Auf heiliger Erde besteht eine sichere Gewissheit, dass eine Verbindung besteht zwischen dem, wer wir sind, und dem, wo wir leben. Du und ich stehen zwischen Erde und Himmel, und es gibt Orte, an denen diese beiden Realitäten einander berühren – wo die Funken fliegen. All dieser Glaube, all diese Begegnung wird zusammengefasst von Jesaja, wenn er vom Weingarten auf dem Hügel spricht. Die Idee griff schnell um sich. Du wirst darin Psalm 80 finden – die Rebe, die aus Ägypten herausgenommen und gepflanzt wurde – gepflanzt, damit ihre Wurzeln tief gingen und ihre Zweige sich weit ausbreiteten.
Dann begegnen wir der Idee wieder, im Evangelium nach Matthäus. Die Sprache in unserem Evangeliumslesetext ist ein direkter Widerhall von Jesaja:
Es war ein Landbesitzer, der einen Weingarten pflanzte, einen Zaun darum zog, eine Kelter darin grub und einen Wachturm baute. Matthäus 21, 33
Die Geschichte in Matthäus ist jedoch überhaupt nicht dieselbe Geschichte. In Jesaja versagen Gottes Volk in ihrer Ehrfurcht vor Gott und dem Land, das ihnen gegeben wurde. Das ist eine Geschichte über eine Nation und ihre Treue. In Matthäus begegnen wir bösen Pächtern, die ihre Abgaben nicht zahlen wollen und aus dem Weingarten vertrieben werden sollen, damit andere eintreten können. Plötzlich sprechen wir nicht mehr über das Land Israel, sondern über das Reich Gottes, den Himmel und wer dort dazugehört.
Zwei Lesarten darüber, ob wir Gottes Gegenwart kennen und darauf antworten können. Können wir ihn in der Nähe kennen? Können wir ihn an vertrauten Orten begegnen und verstehen, dass er ein Gott von Land und Nation ist? Können wir ihn in Christus kennen und ihn hören, wenn er zu uns spricht? Die Fragen sind von Bedeutung. Zwei Lesarten, die die Frage dringend aufwerfen und vor Gericht warnen. Achten wir darauf? Haben wir erkannt, wie wichtig dies ist? Das ist eine Herausforderung, die unsere Aufmerksamkeit verdient.
Aber, weil ich über meinen Freund Jon nachgedacht habe und über Orte nachgedacht habe, glaube ich, dass es noch mehr zu sagen gibt. Es gibt etwas zu sagen über Orte. Höre dir das an:
Ich stand… in einer Bushaltestelle am Rand einer langen, harten Straße. Der Abend schloss gerade sich und es regnete… immer im Regen und immer im Abenddämmerlicht. Die Zeit schien innezuhalten in diesem trostlosen Moment, in dem nur wenige Läden ihr Licht angezündet hatten und es noch nicht dunkel genug war, damit ihre Fenster einladend aussahen… Wie weit ich auch ging, ich fand nur schäbige Herbergen, kleine Tabakhandlungen, Baugerüste, von denen Plakate in Fetzen hingen, fensterlose Lagerhäuser, Güterbahnhöfe ohne Züge und Buchhandlungen der Art, die Die Werke des Aristoteles verkaufen. Ich traf nie jemanden…
Das ist C. S. Lewis, der die Hölle imaginiert. Es ist ein Ort, aber ein Ort ohne Menschen und ohne Ortsgefühl. Es ist alles dasselbe, die ganze Zeit. Er fährt fort zu erklären, dass die Menschen dort ankommen, einziehen und innerhalb einer Woche mit den Nachbarn gestritten haben und weggezogen sind. Dann streiten sie wieder und ziehen weiter weg. Diese Stadt wächst und wächst, während sie versuchen, sich voneinander zu entfernen. Die Hölle ist der ultimative unheilige Ort. Orte sprechen, und sie können uns Gutes zeigen oder uns Böses zeigen.
Mein Freund Jon und sein Schreiben und das Zeugnis der Schrift verlangen, dass wir unser Ortsbewusstsein bewahren. Bleibt aufmerksam, haltet halb davon aus, auf die Wahrheit zu stoßen, auf tiefe Bedeutung an den Orten, an denen wir leben und arbeiten. Wir haben unsere Ehrfurcht verloren, und wir haben einen Teil unserer Fähigkeit verloren, von einem Ort überrascht oder bewegt zu werden. Die Klimakrise stellt gewiss die Frage, ob wir noch das Land lieben, unsere Nächsten lieben und uns selbst lieben. Wir reißen die Orte der Begegnung nieder; wir zerstören, was uns als Gabe gegeben wurde.
Es ist das Zeugnis der Schrift und des Glaubens, dass Gott uns im Leben, in der Geschichte und in der Geografie des Ortes begegnet. Unser wahrer Gott wird in der Wirklichkeit begegnet. Gott findet einen Ort in Jesus Christus, in Bethlehem, am Jordan, in der Wüste, in Galiläa und auf dem Kalvarienberg. Unsere Erlösung hängt von der Tatsache ab, dass Gott wirklich kommt, um uns an diesem Altar in Brot und Wein zu begegnen und in den Leben, die wir leben. Was wir jedoch brauchen und dringend brauchen, ist nicht Wissen, sondern Staunen. Wir sollten besser lernen, staunend zu stehen. Wir sollten halb davon ausgehen, Gott und seine Engel in einem Weingarten auf einem Hügel zu begegnen, oder vielleicht sogar bei Joe and the Juice und All Bar One.
Gerard Manley Hopkins hatte recht:
Die Welt ist geladen mit der Pracht Gottes.
Sie wird flammen, wie Glanz aus geschütteltem Folienpapier;
Sie sammelt sich zu einer Größe, wie das Oze von Öl.
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Wortlaut im Original
A week ago, I was in Wiltshire. I was there to talk about a friend and the book he wrote, published last year. Sadly, Jon did not live to see the book in print. After a death sentence he had refused to accept for many years, he died in 2023. His wife saw the book through its final stages. So, I talked to her and another friend about Jon and his book.
Now I am going to tell you something about him because he can help us with our readings this morning. He was a rare and particular man. First impressions were that he was tall … well perhaps not tall . Tall men loom over you, Jon was a long man. He had reach. And he had style. There was a splendid, spreading, corduroy, tweediness on that spare frame. Jon’s suits always looked as though they might go off and have adventures of their own when he wasn’t looking…. He was a scholar, but not the kind who had lots of letters after his name, not a man for the seminar room. He knew about buildings, especially cathedrals, he knew about place and why it matters and his last book told us about the Stones of Britain, the rock beneath our feet and the buildings and landscape it gives us.
To write about place, he visited places, climbed hills, even in the last dreadful illness. He got under the skin of wherever he was, held the stones in his hand, walked the costs even slept by sarsen stones, or in a long barrow. Because he knew about place and the power of place he also knew about the painter Samuel Palmer who, in the nineteenth century, gathered a group of artists at Shoreham-by-Sea to paint landscape in its depth and significance. They called themselves the ‘Brotherhood’ or ‘the Antients’ because they preferred the art of older generations. Locals looked at their strange clothes and odd habits, their midnight rambles and their endless talk, and called them ‘Extollagers’. It wasn’t flattering, it was a sharp judgement on all that extolling of beauty and meaning. Jon took to calling himself an ‘Extollager’. He could talk, O my he could talk, about a place and its significance, about history and geology and myth. He could make the stones speak. I miss him and I miss his constant reminder to pay attention, look for significance. Honestly, significance, can be hard to see walking up Victoria, past endless offers of nine kinds of coffee and exactly the same shops I could find in Barking or Bradford. The philosopher Martin Buber used to worry that we once we knew places could be holy, but now the province of the unholy spreads ever wider. We live surrounded by the unholy and it grows.
And here is the idea we need to latch on to this morning. We heard the prophet Isaiah. He was singing a song for his beloved, a song about a vineyard. He was setting out his stall, telling us what he has to say, why he must say it. He describes God creating a vineyard on a fertile hill. God worked at that vineyard cleared stones, planted vines, tended them, built a watchtower, did all he could possibly do, and then he looked for a harvest.
Then suddenly the voice changes and we hear God himself speak. God appalled that the certain harvest failed. He declares he will break down its hedge and lay it waste. This little story is what makes Isaiah a prophet. He knows that God creates, this place is his and we are his people. Why then do we not live up to the gift and calling we have been given? Why do we provoke anger and judgement?
The vineyard of the Lord of hosts is the house of Israel, and the people of Judah are his pleasant planting; he expected justice, but saw bloodshed.
It is an abiding belief in the Old Testament that the Land is holy ground. From Eden to Bethel - the very gate of heaven, from Jerusalem as God’s footstool, to Sinai where Moses spoke with the Lord God. Over and again, mountains, plains, and even the wilderness are places of encounter. The biblical scholar Walter Brueggemann writes of places that are, all at once, gift, promise and challenge. We need to know, must know, that the glory of God breaks out not through deep study, nor in lonely contemplation, but on rocky mountain tops, by the ford of the River Jabbok, or at the oak of Mamre. Places shot through with God’s presence, places that might bring us to our knees, places that demand reverence and summon up our responsibility. God abides; God dwells here amongst us.
On holy ground there is a sure confidence that there is a connection between who we are and where we live. You and I are poised between earth and heaven and there are places where those two realities touch – where the sparks fly. All this belief, all this encounter, is gathered up by Isaiah when he speaks of the vineyard on the hill. The idea quickly took hold. You will find in it Psalm 80 – the vine taken out of Egypt and planted - planted so that its roots went deep and its branches spread wide.
Then we meet the idea again, in Matthew’s gospel. The language in our gospel reading is a direct echo of Isaiah:
There was a landowner who planted a vineyard, put a fence around it, dug a wine press in it, and built a watchtower. Matthew 21: 33
The story in Matthew, however, is not the same story at all. In Isaiah, God’s people fail in their reverence for God and the Land they have been given. That is a story about a nation and its faithfulness. In Matthew, we meet wicked tenants who will not pay their dues and who will be driven out of the vineyard so that others may enter. Suddenly, we are not talking about the Land Israel, but about the Kingdom of God, heaven, and who belongs there.
Two readings about whether we can know God’s presence and respond. Can we know him near? Can we encounter him in familiar places and understand that he is a God of land and nation? Can we know him in Christ and hear him when he speaks to us? The questions matter. Two readings that beg the question urgently and warn of judgement. Are we paying attention? Have we realised how important this is? That is a challenge worth our attention.
But, because I have been thinking about my friend Jon, and thinking about places, I believe there is more to say. There is something to say about places. Listen to this:
I was… standing in a bus queue by the side of a long, mean street. Evening was just closing in and it was raining… always in the rain and always in evening twilight. Time seemed to have paused on that dismal moment when only a few shops have lit up and it is not yet dark enough for their windows to look cheering... However far I went I found only dingy lodging houses, small tobacconists, hoardings from which posters hung in rags, windowless warehouses, goods stations without trains, and bookshops of the sort that sell The Works of Aristotle. I never met anyone…
That is C S Lewis imagining Hell. It is a place, but a place with no people, and no sense of place. It is all the same, all the time. He goes on to explain that the people there arrive, move in, and within a week they have quarrelled with the neighbours, and moved away. Then they quarrel again and keep moving further away. This city grows and grows as they try to get away from each other. Hell is the ultimate unholy place. Places speak and they can show us good or show us ill.
My friend Jon and his writing and the witness of scripture demand that we keep our sense of place. Keep paying attention, keep half expecting to bump into the truth, deep meaning in the places where we live and work. We have lost our reverence, and we have lost some of our ability to be surprised or moved by place. The climate crisis surely begs the question of whether we still love the land, love our neighbours, and love ourselves. We tear down the places of encounter; we destroy what we have been given as gift.
It is the witness of scripture and faith that God encounters us in life, in history and in the geography of place. Our real God is encountered in reality. God finds a place in in Jesus Christ, in Bethlehem, at the Jordan, in the wilderness, in Galilee and on Calvary. Our salvation depends on the fact that God does come to meet us in bread and wine at this altar and in the lives we live. What we need though and need urgently is not knowledge, but wonder. We should better learn to stand amazed. We should half expect to encounter God and his angels in a vineyard on a hill, or even, perhaps, at Joe and the Juice and All Bar One.
Gerard Manley Hopkins had it right:
The world is charged with the grandeur of God.
It will flame out, like shining from shook foil;
It gathers to a greatness, like the ooze of oil.
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