سلسلة “قوانين روحية للحياة” (١٨).. “قانون حفظ الوقت” في اجتماع الأربعاء
Die Zeit ist dem Menschen als Treuhandschaft anvertraut, und wer sie bewusst in Liebe, Wissen, Gebet und Ruhe investiert, verwandelt sie in ein Mittel der Erlösung und verbindet das vergängliche Leben mit der Ewigkeit.
Der Diener muss seine Zeit mit dem Wert der Erlösung machen, denn die Zeit wird nicht besessen, aber wir sind darüber treu, wie die weisen Jungfrauen, und wie Josef der Gerechte, der einen Plan zur Ausnutzung der guten Jahre und zum Sammeln der Nahrung machte
Der Text fasst eine wöchentliche Predigt von Papst Tawadros II. der Koptisch-Orthodoxen Kirche zusammen, die Teil der Reihe 'Geistliche Gesetze für das Leben' ist. Im Zentrum steht das 'Gesetz der Wahrung der Zeit', das anhand dreier Bibelstellen aus Prediger und Epheserbrief entfaltet wird. Der Papst gliedert die Zeit des Dieners in fünf Bereiche: Liebe, Zuhören, Wissen, Gebet und Ruhe. Ergänzend werden fünf Kriterien formuliert: die eigene Zeit kennen, die Zeiten Gottes ehren, die Zeit investieren, sie nicht im Kummer verschwenden und sie mit der Ewigkeit verbinden. Die Predigt richtet sich ausdrücklich an Priester und Diener, wird aber auf die gesamte Gemeinde übertragbar. Es werden konkrete Verhaltensweisen wie Zuhören, Studium, persönliches Gebet und berechnete Ruhe empfohlen. Der Text verbindet zeitliche Organisation mit eschatologischer Perspektive und betont die Treue im Umgang mit der vergänglichen Zeit.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Leere, Orientierungslosigkeit, Verzweiflung (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
- Wohin geht die Geschichte?
- eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- den eigenen Glaubensgeschwistern
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Zeit für Zuhören, Gebet und Ruhe einplanen (innerlich)
- Die eigene Zeit mit dem Wert der Erlösung füllen (innerlich)
- Lektionen aus der Vergangenheit ziehen und nach vorn blicken (innerlich)
Genannte Stellen
Pred 3,11 · Pred 8,5 · Eph 5,15-16 · Est 4,14 · Joh 1,3 · 1 Kor 10,31 · Phil 3,13 · 1 Kor 9,27
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 3 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2