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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Finance meeting: Tax the wealthiest polluters to fund climate action

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-10-12 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Verantwortung · tragend

Die Finanzierung des Klimaschutzes und der Unterstützung betroffener Gemeinden erfordert, dass die wohlhabendsten Verschmutzer durch Steuern zur Kasse gebeten werden, da die Kosten des Klimawandels derzeit ungleich verteilt auf Menschen lasten, die am wenigsten beigetragen haben.

Die Sicherung ausreichender Mittel für den Klimaschutz und den Naturschutz die Besteuerung der wohlhabendsten Verschmutzer umfassen muss.

Der Text ist eine Pressemeldung von Greenpeace International anlässlich der IWF- und Weltbank-Treffen in Bangkok. Er verknüpft aktuelle Überschwemmungen in Thailand mit den Folgen eines Finanzsystems, das wohlhabende Verschmutzer begünstige. Die Kernforderung lautet, die reichsten Verschmutzer zu besteuern, um Klimaschutz und Unterstützung betroffener Gemeinden zu finanzieren. Zitierte Projektleiterinnen beschreiben, dass die Kosten des Klimawandels zunehmend von Menschen getragen werden, die am wenigsten beigetragen haben. Als Beleg wird genannt, dass Investitionen der reichsten 0,01 % der Welt in kohlenstoffintensive Branchen 2022 mit geschätzten Klimakosten von 992 Milliarden US-Dollar verbunden waren. Greenpeace fordert den IWF und die Weltbank auf, über Austeritätsempfehlungen hinauszugehen und Regierungen auf, die UN-Steuerkonvention für fairere globale Steuerregeln zu nutzen. Der Text ruft zur Teilnahme an einer Internationalen Volksversammlung in Bangkok auf.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: die wohlhabendsten Verschmutzer und ultrareichen Investoren in hochverschmutzenden Branchen
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Bangkok, Thailand – Während die jährlichen Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Bangkok beginnen, ist Thailand von weitreichenden Überschwemmungen betroffen, und die Menschen sind damit allein gelassen, mit den verheerenden Folgen eines Finanzsystems umzugehen, das weiterhin den wohlhabendsten Verschmutzern erlaubt, weiter Profit zu machen, während sie verschmutzen. Während sich Regierungen und internationale Finanzinstitutionen versammeln, um drängende globale Herausforderungen anzugehen, ist es sehr klar, dass die Sicherung ausreichender Mittel für den Klimaschutz und den Naturschutz die Besteuerung der wohlhabendsten Verschmutzer umfassen muss. Pichmol Rugrod, Projektleiterin des Projekts „Plastic-Free Future", Greenpeace Thailand, sagte: „Die Überschwemmungen, die Gemeinden in ganz Thailand betreffen, zeigen, wie die Kosten eines sich wandelnden Klimas zunehmend von gewöhnlichen Menschen getragen werden – durch beschädigte Häuser, verlorenes Einkommen und Lebensgrundlagen sowie öffentliches Geld, das für die Wiederherstellung benötigt wird. So sieht Klimaschuld im Leben der Menschen aus. Diejenigen, die am wenigsten beigetragen haben, sollten nicht weiter den höchsten Preis zahlen, während die wohlhabendsten Verschmutzer weiter Profit machen und nichts zahlen. Wenn sich die globalen Finanzführer in Bangkok treffen, muss die Besteuerung der wohlhabendsten Verschmutzer als Teil der Lösung identifiziert werden, wobei die Einnahmen verwendet werden sollen, um betroffene Gemeinden zu unterstützen und den Klimaschutz zu finanzieren." Bereits im Jahr 2022 allein waren Investitionen der reichsten 0,01 % der Welt in kohlenstoffintensive Branchen mit geschätzten Klimakosten von 992 Milliarden US-Dollar verbunden, eine Zahl, die den globalen Finanzierungsbedarf für den Klimaschutz entspricht. Um Mittel zu fordern, um angemessene Lösungen für die Menschen zu entwickeln und diejenigen, die am meisten für Klimaschäden verantwortlich sind, zur Rechenschaft zu ziehen, müssen die Länder in der Lage sein, Wege zu finden, die wohlhabendsten Verschmutzer zu besteuern. Gerance Mutwol, Projektleiterin des Projekts „Fair Share", Greenpeace Afrika, sagte: „Während sich die Klimakrise verschärft, fallen die politischen Antworten weit hinter dem dringenden Bedarf an Finanzierung für Minderung, Anpassung und Verluste und Schäden zurück. Es ist skandalös, dass ultrareiche Verschmutzer weiterhin Profit aus Investitionen in und dem Besitz von hochverschmutzenden Branchen ziehen, die die Klimakrise antreiben, während internationale Finanzinstitutionen weiterhin die Rückzahlung von Schulden und die fiskalische Austerität vor den Schutz der Gemeinden stellen. „Um eine faire und widerstandsfähige Zukunft für kommende Generationen zu finanzieren, müssen Regierungen in der Lage sein, Steuersysteme so neu zu gestalten, dass sie der Mehrheit zugutekommen und nicht nur den Wohlhabendsten. Regierungen müssen eine starke UN-Steuerkonvention unterstützen, um Steuerlücken zu schließen, die nationale Haushalte aushöhlen, die Besteuerungsrechte der Länder zu schützen und sicherzustellen, dass Steuersysteme die Ziele für nachhaltige Entwicklung unterstützen und nicht dagegen arbeiten." Greenpeace International fordert den IWF und die Weltbank auf, über Empfehlungen für Austerität hinaus zur Besteuerung von Personen mit hohem Nettovermögen und den Gewinnen von Unternehmensverschmutzern wie fossilen Brennstoffunternehmen zu übergehen, um dringend benötigte Mittel für Länder freizusetzen, um gegen den Klimawandel vorzugehen. Wir fordern Regierungen auf, die UN-Steuerkonvention zu nutzen, um fairere globale Steuerregeln aufzubauen, schädliche Steuerpraktiken zu beenden, die Länder um Milliarden an Einnahmen bringen, und die wohlhabendsten Verschmutzer für die Klima- und Umweltschäden bezahlen zu lassen, die sie verursachen, um eine faire und grüne Zukunft zu finanzieren.[1] Gemeinsam mit über 200 zivilgesellschaftlichen Organisationen, Gewerkschaften und Klimabündnissen aus ganz Asien, Afrika und Lateinamerika nimmt Greenpeace Afrika an der Internationalen Volksversammlung teil, die am 12.–13. Oktober im Ambassador Hotel Bangkok stattfindet. ENDE Anmerkungen: [1] Der Globale Steuervertrag, auch bekannt als das UN-Rahmenübereinkommen über die internationale Steuerkooperation, ist das erste wirklich inklusive Forum zur Schaffung fairer und inklusiver globaler Steuerregeln. Im Gegensatz zur OECD hat jedes Land eine gleichwertige Stimme, und Entscheidungen werden mit Mehrheit und nicht mit Konsens getroffen. Die nächste Verhandlungsrunde (INC-6) findet vom 30. November bis 12. Dezember in Nairobi, Kenia, statt. Lesen Sie unsere Medieninformation zu INC-5 hier. Kontakte: Greenpeace International Pressestelle, +31 (0)20 718 2470 (24 Stunden erreichbar), pressdesk.int@greenpeace.org
Wortlaut im Original
Bangkok, Thailand – As the International Monetary Fund (IMF) and World Bank annual meetings commence in Bangkok, Thailand faces widespread flooding, and people are left to deal with the devastating fallout of a financial system that continues to let the wealthiest polluters continue to profit while they pollute. As governments and international financial institutions gather to address pressing global challenges, it is very clear that securing sufficient funds for climate action and nature protection must include taxing the wealthiest polluters. Pichmol Rugrod, Plastic-Free Future project lead, Greenpeace Thailand said: “The floods affecting communities across Thailand show how the costs of a changing climate are increasingly being borne by ordinary people – through damaged homes, lost income and livelihoods, and public money needed for recovery. This is what climate debt looks like in people’s lives. Those who have contributed the least should not continue to pay the highest price, while the wealthiest polluters continue to profit and pay nothing. As global financial leaders meet in Bangkok, taxing the wealthiest polluters must be identified as part of the solution, with the revenues used to support affected communities and fund climate action.” In 2022 alone, investments by the world’s richest 0.01% in carbon-intensive industries were associated with an estimated US$992 billion in climate costs incurred, a figure comparable to global climate finance requirements. To claim money to develop proper solutions for the people and hold those most responsible for climate damage accountable, countries must be able to find ways to tax the wealthiest polluters. Gerance Mutwol , Fair Share project lead, Greenpeace Africa , said: “As the climate crisis worsens, policy responses are falling far short of the urgent need for funding for mitigation, adaptation and loss and damage. It is outrageous that ultra-wealthy polluters continue to profit from investments in and ownership of highly polluting industries driving the climate crisis, while international financial institutions continue to put debt repayments and fiscal austerity ahead of protecting communities. “To fund a fair and resilient future for generations to come, governments must be able to redesign tax systems so they benefit the majority, not just the wealthiest. Governments must support a strong UN Tax Convention to close tax loopholes that drain national budgets, protect countries’ taxing rights and ensure tax systems support sustainable development goals and not work against them.” Greenpeace International is calling for the IMF and World Bank to move beyond recommendations for austerity to taxation of high-net-worth individuals and the profits of corporate polluters like fossil fuels companies, in order to unlock much-needed funding for countries to act on climate. We are calling on governments to use the UN Tax Convention to build fairer global tax rules, end harmful tax practices that deprive countries of billions in revenue, and make the wealthiest polluters pay for the climate and environmental damages they cause to fund a fair and green future.[1] Together with over 200 civil society organizations, trade unions, and climate coalitions from across Asia, Africa, and Latin America, Greenpeace Africa is participating in the International Peoples’ Assembly taking place on 12-13 October at Ambassador Hotel Bangkok. ENDS Notes: [1] The Global Tax Treaty, also known as the UN Framework Convention on International Tax Cooperation, is the first genuinely inclusive forum for delivering fair and inclusive global tax rules. Unlike under the OECD, every country has an equal vote, and decisions are taken by majority rather than consensus. The next round of negotiations (INC-6) will take place in Nairobi, Kenya, from 30 November to 12 December. Read our media briefing from INC-5 here. Contacts: Greenpeace International Press Desk, +31 (0)20 718 2470 (available 24 hours), pressdesk.int@greenpeace.org