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Hinduismus · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Das innerste Wesen wird sich trotz des Egos durchsetzen - Bhagavad Gita XVIII 58

Sukadev Bretz · Yoga Vidya – Tägliche Inspirationen · 2026-10-13 · Horn-Bad Meinberg · Quelle

Demut · Hauptbotschaft Umkehr · tragend

Der spirituelle Weg kann nicht aus eigener Kraft dauerhaft durchhalten; nur durch die Hingabe des Geistes an Gott und die Überwindung des Egos werden alle inneren und äußeren Hindernisse durch göttliche Gnade überwunden.

Wenn dein Geist auf mich gerichtet ist, wirst du durch meine Gnade alle Hindernisse überwinden. Wenn du mich aber aus ich Bewusstsein, aus ahankaraus Ego nicht hören willst, wirst du untergehen.

Der Text interpretiert Bhagavad Gita 18,58 und stellt die zentrale Aussage heraus: Wer seinen Geist auf Gott richtet, wird durch göttliche Gnade alle Hindernisse überwinden, während das Festhalten am Ego (Ahankara) zum Untergang führt. Der Sprecher Sukadev Bretz erklärt, dass sich Gott in verschiedenen Inkarnationen wie Krishna, Jesus und Buddha manifestiert, um den Menschen zu helfen. Es wird betont, dass der spirituelle Weg nicht aus eigener Kraft dauerhaft durchhalten werden kann, da der Mensch seine Gedanken und Emotionen nicht allein beherrschen kann. Stattdessen wird zur Hingabe an Gott und zum Bitten um Hilfe bei inneren und äußeren Schwierigkeiten aufgerufen. Der Text enthält einen direkten Appell an die Zuhörer, sich im Moment ihres Hörens Gott zuzuwenden und um Hilfe zu bitten. Die Botschaft zielt auf die Überwindung von Überheblichkeit und die Anerkennung der eigenen Grenzen durch die Verbindung mit dem Göttlichen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Bhagavad Gita 18,58

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
1 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Baggavad Gita, 18. Kapitel 58. Fass. M'achetha sarva durga ni mad prasadata rishyasi Atta chetvam ahankaran na shrosyasi vinankshyasi Krishna, der Lehrer, spricht. Wenn dein Geist auf mich gerichtet ist, wirst du durch meine Gnade alle Hindernisse überwinden. Wenn du mich aber aus ich Bewusstsein, aus ahankaraus Ego nicht hören willst, wirst du untergehen. Krishna beschreibt dir wieder den Weg des Baggta, des Gottesverheirars. Krishna spricht hier als Inkarnation Gottes, als Manifestation Gottes, ja letztlich als Gott selbst. Gott selbst manifestiert sich als Krishna, Gott selbst manifestiert sich auch als Jesus, Gott selbst manifestiert sich als Buddha. Krishna sagt in einem anderen Kapitel, Gott manifestiert sich in jedem Zeitalter aufs Neue. Jedes Zeitalter heißt auch in jeder Kultur, in jeder Zivilisation. Gott manifestiert sich immer wieder. Auf eine gewisse Weise manifestiert sich Gott in jedem Einzelwesen. Er manifestiert sich aber im besonderen, menschlicher Gestalt, die kein Karma haben, nicht zu erreichen haben, keine Wünsche haben. In diesem Sinne richtet ein Geist auf Gott. Richtet ein Denken und Fühlen auf Gott. Spüre und fühle hinter allem die Gegenwart Gottes. Und er sagt, wenn du so dein Geist und damit ein Denken und Fühlen ganz auf Gott gerichtet hast, dann wirst du durch Gottes Gnade alle Hindernisse überwinden. Manchmal kommen Hindernisse auf, manchmal kommen äußere Hindernisse auf, wo du nicht weißt, was du machen kannst. Manchmal sind es innere Hindernisse, manchmal kommen Emotionen hoch, manchmal kommen Wünsche hoch, manchmal kommt Gier hoch. Manchmal kannst du dein Geist nicht beherrschen und du weißt nicht, wie kannst du das machen. Manchmal erscheint es, unmöglich den spirituellen Weg zu gehen. Manchmal gelingt es dir vielleicht noch nicht mal zu meditieren. All das sind Hindernisse. Richtet ein Geist auf Gott, sprich zu Gott. Oh Gott, ich weiß nicht, wie ich es machen kann. Bitte hilf mir. Oh Gott, ich habe jetzt schon so viel probiert. Ich komme nicht weiter. Bitte hilf mir. Wenn du so dein Geist ganz auf Gott richtest, dann wirst du durch Gottes Gnade alle Hindernisse überwinden. So verspricht es Krishna. Wenn du aber im Ego bist und dann eben sagst, ich schaffe es allein, zum Beispiel, oder ich muss das alles mit mir selbst ausmachen, dann sagt er, dann wirst du untergehen. Letztlich wird es der spirituelle Weg nicht aus eigener Kraft dauerhaft durchzuhalten. Letztlich schaffst du es, auch nicht ein Geist allein zu behandeln oder zu beherrschen. Es gelingt noch nicht mal, Brammern sich jederzeit bewusst zu machen aus eigener Starke. Es gelingt dir aber, indem du dich Gott hingibst. Immer dann, wenn du einem Hindernis entgegen siehst, wendet dich an Gott. Und selbst wenn kein Hindernis entgegen entdah ist, dann löse dich von Überheblichkeit, indem du Gott um Hilfe bittest. Du kannst auf Abwege geraten. Du kannst dir alles Mögliche einreden. Du kannst alles Mögliche einbilden. Aber wenn du immer dein Geist auf Gott gerichtet helst, dann wirst du in die richtige Richtung gehen. Gott weiß, was gut für dich ist. Gott will dir das Schenken, was zu tun ist. Gott wird dir helfen. Sprich zu Gott, dein willige Scheer. Was auch immer ist tu, ich spring es dir dar. Bitte hilf mir. Überlege jetzt vielleicht, gibt es irgendein Hindernis in deinem Geist? Gibt es irgendein Hindernis in deinem Leben, was du jetzt hast? Dann bitte Gott um Hilfe. Bitte Gott, dieses Hindernis zu bewenden. Egal, ob es ein inneres oder ein äußeres ist. Nimm dir jetzt ein paar Momente und bete zu Gott. Bitte Gott um Hilfe. Gott, Gott in gottliches Bewusstsein. Wie auch immer du es ausdrücken willst. Die gottliche Mutter, dein höhere Selbst. In diesem Moment, bitte um Hilfe. Witt mir dich ganz Gott. Höhere Gott zu.