Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
Amazon rainforest wrecker and world’s biggest meat company JBS is now expanding into Southeast Asia
ohne Namen ·
Greenpeace International ·
2026-10-14
· Amsterdam
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Fürsorge · tragend
Verantwortung · tragend
Die industrielle Fleischproduktion durch globale Konzerne wie JBS ist ein Haupttreiber von Klimakrise, Ökosystemzerstörung und Verletzung indigener Rechte, und nur dezentrale, naturfreundliche Ernährungssysteme können echte Resilienz schaffen.
ein globales Fleischunternehmen, das mit massiver Regenwaldzerstörung und Verletzungen indigener und arbeitsrechtlicher Rechte in Verbindung gebracht wird, das mit einem Staatsfonds zusammenarbeitet, der Berichten zufolge mit der Rodung tropischer Wälder auf indigenen Land mit militärischer Unterstützung in Verbindung steht.
Der Text beschreibt, dass JBS, der weltweit größte Fleischverarbeiter, eine 5-Milliarden-Dollar-Expansion nach Südostasien plant, insbesondere in Zusammenarbeit mit dem indonesischen Staatsfonds Danantara. JBS wird mit Abholzung im Amazonas, Verletzungen indigener Rechte und hohen Methanemissionen in Verbindung gebracht. In Australien treibt die Rinderhaltung Landrodung voran, die Lebensräume wie den der Koalas zerstört. In Westpapua sollen Millionen Hektar indigenes Land für Plantagen und Viehzucht gerodet werden, teils unter Einsatz staatlicher Gewalt. Der Text argumentiert, dass industrielle Agrarkonzerne Nahrungsmittelsicherheit nicht stärken, sondern systemische Verwundbarkeit erzeugen. Als Alternative werden traditionelle, naturfreundliche Anbaumethoden und Ernährungssouveränität vorgeschlagen. Greenpeace Niederlande klagt gegen JBS, um die Expansion zu blockieren, und ruft zur Unterstützung auf.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
- Wo sitzt das Übel?
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in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
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praktisches Handeln am Nächsten, Werke; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
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vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
- Wohin geht die Geschichte?
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es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
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auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Greenpeace bei der Klage gegen JBS unterstützen (gesellschaftlich)
- in traditionelle und naturfreundliche Anbaumethoden investieren (gesellschaftlich)
- lokale Gemeinschaften in die Entscheidungsfindung einbeziehen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: globale Agrarkonzerne und ihre Aktionäre
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
TL;DR: JBS – das globale Fleischimperium, das mit weitreichender Abholzung im Amazonas in Verbindung gebracht wird – plant eine massive Expansion in Höhe von 5 Milliarden US-Dollar nach Südostasien, die das Klima, fragile Ökosysteme und indigene Gebiete in Indonesien bedrohen könnte. Greenpeace Niederlande klagt gegen JBS, um die naturzerstörende Expansion des Unternehmens zu blockieren – und wir brauchen eure Unterstützung, um sie aufzuhalten.
Wenn man an globale Erwärmung denkt, stellt man sich wahrscheinlich Rauch vor, der aus Kohlekraftwerken oder Auspuffrohren von Sprit fressenden Autos aufsteigt. Aber hinter verschlossenen Türen ist einer der größten Treiber der Klimakrise kein Ölkonzern – es ist eine globale Fleischdynastie.
Haufen von Bäumen, die verrotten und in Flammen stehen, nach einem Abholzungsvorfall in Queensland. Ein Bagger ist zu sehen, der Wälder zu Haufen für die Verbrennung schiebt. Queensland hat die höchste Abholzungsrate in Australien. Die meisten Abholzungen erfolgen zu dem Zweck, Weideflächen für Rinder zu schaffen. © Paul Hilton / Greenpeace
Ihr kennt den Namen vielleicht nicht, aber JBS ist der größte Fleischverarbeiter auf der Erde. JBS hat die Kapazität, jeden einzelnen Tag zehntausende von Rindern und Schweinen sowie Millionen von Hühnern zu schlachten. Dabei stößt JBS, wie Greenpeace Nordic schätzt, mehr überhitzendes Methangas aus als die fossilen Riesen ExxonMobil und Shell zusammen.
Seit Jahren haben investigative Berichte die Lieferkette von JBS mit massiver Abholzung im Amazonasregenwald, Verletzungen indigener Rechte und brutalen Arbeitsbedingungen in Verbindung gebracht. Jetzt deuten Beweise darauf hin, dass das Unternehmen die größte Expansion im Fleischsektor plant, die wir kennen, und dabei neue Frontiere in Südostasien und Subsahara-Afrika ins Visier nimmt.
Um zu verstehen, wohin JBS steuert, müssen wir den Weg betrachten, den es bereits hinterlassen hat.
JBS' Erbe der Waldzerstörung vom Amazonas bis Australien
JBS ist nicht nur eine dominierende Kraft in den Amerikas – es ist auch Australiens größtes Rindfleischverarbeitungsunternehmen.
Eine kürzliche Untersuchung der Australian Conservation Foundation (ACF) berichtet eine erschreckende Tatsache: Die Landwirtschaft in Australien treibt heute mehr Landrodung an als die Palmölproduktion in Indonesien in den letzten Jahren. Bagger rasen routinemäßig australische einheimische Wälder nieder, um Rinderweiden zu schaffen, so die Untersuchung, und zerstören dabei wichtige Lebensräume für einheimische Wildtiere wie Koalas und spülen Sedimente auf das fragile Great Barrier Reef.
Australien ist der zweitgrößte Exporteur von Rindfleisch und Rindfleischprodukten der Welt nach Brasilien – und der größte, wenn man frisches oder gekühltes Rindfleisch betrachtet. Etwa zwei Drittel des australischen Rind- und Kalbfleischs werden exportiert. Wenn ihr einen Rindfleischburger in einer Fast-Food-Kette in Japan, Südkorea oder irgendwo in Ostasien kauft, besteht die Möglichkeit, dass diese Mahlzeit mit dem Verlust von Koala-Lebensraum in Australien in Verbindung steht.
Greenpeace Brasilien dokumentierte, wie die Farm Nova Orleans, ein riesiges Anwesen, das durch Embargos und illegale Abholzung gekennzeichnet ist, und das kleine ländliche Anwesen Chácara Rancho Alegre ein Rindergeldwäschungs-Schema bilden, das JBS beliefert und den Amazonas bedroht.
Luftaufnahmen heben den deutlichen Größenunterschied zwischen den beiden Anwesen sowie die Unterschiede in ihrer Rinderzucht-Infrastruktur hervor. © Tuane Fernandes / Greenpeace
Mehr als drei Viertel der australischen lebenden Rinder werden nach Indonesien exportiert. Jetzt will JBS sein Modell noch weiter nach Südostasien tragen.
Im Inneren von JBS' asiatischem Joint Venture im Wert von 5 Milliarden US-Dollar
JBS plant, seine gesamten australischen und neuseeländischen Operationen in ein neues Joint Venture mit Danantara, Indonesiens neu gegründeten Staatsfonds, zu vereinen. Gemeinsam zielen sie darauf ab, die industrielle Fleischproduktion in Südostasien zu supersizen.
Das vorgeschlagene Joint Venture würde eine Holdinggesellschaft mit Sitz in den Niederlanden gründen – ein Land, das häufig als Steueroase genutzt wird und seit 2025 der Firmensitz von JBS ist. Das Joint Venture zielt darauf ab, 5 Milliarden US-Dollar für die weitere Expansion von JBS aufzubringen. Dies verdoppelt fast JBS' bisherige bekannte Expansionspläne, die bereits die größte identifizierte industrielle Fleischexpansion der Welt waren.
Warum würde ein nationaler Vermögensfonds diesen Moment wählen, um Milliarden in industrielle Viehhaltung zu pumpen?
Die Antwort könnte mit Indonesiens tief umstrittenem Programm für Nahrungsmittel- und Energieplantagen zusammenhängen.
In Regionen wie Papua Barat Daya (Westpapua) hat die indonesische Regierung Berichten zufolge staatlichen Druck und sogar ihre Streitkräfte eingesetzt, um Papuaner zu terrorisieren und einzuschüchtern, während sie ein Projekt vorantrieb, das Millionen Hektar indigenes Land räumen sollte. Offiziell unter dem Banner der „nationalen Nahrungsmittelsicherheit" gestartet, löste das Projekt Widerstand bei indigenen Gemeinschaften aus, deren urwaldreiche Wälder, Feuchtgebiete und Savannen durch Mega-Farmen für Zuckerrohr, Reis, Palmöl und Viehzucht bedroht sind. Dies wurde in dem einflussreichen neuen Dokumentarfilm „Pig Feast" dokumentiert, der von Greenpeace Indonesia mitproduziert wurde und trotz Berichten über Bemühungen der indonesischen Behörden, seine Vorführung zu verhindern, landesweit weithin gesehen wurde.
Ein Bericht von Greenpeace Indonesia aus dem Jahr 2025 berechnete, dass die Rodung von allein 560.000 Hektar für geplante Zuckerrohrplantagen in Westpapua 221 Millionen Tonnen CO₂ freisetzen würde – das Äquivalent dazu, 48 Millionen Autos ein ganzes Jahr lang zu fahren. Die rasche industrielle Landrodung erhöht zudem das Risiko schwerer Dürren, Waldbrände, Wasserverschmutzung und weitreichender Überschwemmungen.
Obwohl offizielle Dokumente JBS nicht ausdrücklich als direkten Partner im Papua-Projekt benannt haben, wirft der zeitliche Zusammenhang ernste Fragen auf. Danantara beaufsichtigt wichtige Staatsunternehmen, die am staatlichen Nahrungsmittel- und Energieprogramm beteiligt sind, und das neue Joint Venture von JBS zielt darauf ab, die Produktion mehrerer Proteinarten durch Zukäufe und Greenfield-Investitionen in der Region zu finanzieren und auszubauen, wobei sich dies Berichten zufolge zunächst auf Indonesien konzentriert und voraussichtlich Rindfleisch, Geflügel und möglicherweise Aquakultur umfassen wird. Während indonesische Beamte angedeutet haben, dass die Regierung die Rodung von Wäldern für Reisfelder stoppen wird – ein Zeugnis des mutigen Widerstands der lokalen Bevölkerung – haben die Beamten klargestellt, dass sie nicht bestätigen, dass alle Projekte im Nahrungsmittelpark gestoppt werden.
Als Reaktion darauf erklärte meine Kollegin Kiki Taufik, Global Head of the Indonesian Forest Campaign: „Papua ist kein Ödland oder ein neues Landreservoir für industrielle Expansion; seine Wälder sind Heimat indigener Völker, eine Quelle für Nahrung und Wasser, eine Festung der Biodiversität und das Fundament der Zukunft Papuas." Kiki forderte die Regierung auf, „Projekte zu stoppen, die natürliche Wälder, kritische Ökosysteme und gewohnheitsrechtliche Gebiete bedrohen" und sogenannte „degradierte Flächen" wiederherzustellen, wobei lokale Gemeinschaften in die Entscheidungsfindung einbezogen werden sollten, anstatt auf diesen Flächen extraktive Aktivitäten aufzuzwingen, und betonte, dass „es keinen Weg zur Nahrungsmittelsouveränität und nachhaltigen Entwicklung gibt, der auf Kosten von Wäldern, den Rechten indigener Völker und der Zukunft Papuas geht."
Wenn man all diese Punkte miteinander verbindet, ergibt sich ein beunruhigendes Bild: ein globales Fleischunternehmen, das mit massiver Regenwaldzerstörung und Verletzungen indigener und arbeitsrechtlicher Rechte in Verbindung gebracht wird, das mit einem Staatsfonds zusammenarbeitet, der Berichten zufolge mit der Rodung tropischer Wälder auf indigenen Land mit militärischer Unterstützung in Verbindung steht.
Korporative Monopole vs. echte Gemeinschaftsresilienz
Große Agrarkonzerne behaupten oft, dass massive industrielle Farmen notwendig seien, um wachsende Populationen zu ernähren – und das ist, wie zu erwarten, die Schlagzeile in JBS' PR über den Deal.
Allerdings zeigen unabhängige Forschungen von Gruppen wie IPES-Food und der Alliance for Food Sovereignty in Africa, dass die globale industrielle Landwirtschaft die Nahrungsmittelsicherheit tatsächlich bedroht, anstatt sie zu schützen.
Warum globale Konglomerate Verwundbarkeit schaffen:
Systemische Fragilität: Ein Nahrungsmittelsystem, das von nur einer Handvoll globaler Konzerne kontrolliert wird, lässt sich leicht durch Handelskonflikte, Düngemittelmangel, Klimakatastrophen und Markt-Spekulationen stören. Wir sehen dies in Echtzeit geschehen, mit Trumps Zollkriegen, extremen Hitzewellen und dem US-israelischen Krieg gegen Iran, die zu scharfen Preissprüngen führen und Nationen anfällig für plötzliche Engpässe machen.
Gewinngetriebene Prioritäten: Große Agrarunternehmen sind verpflichtet, kurzfristig den Gewinn für die Aktionäre zu maximieren. Sie existieren nicht, um die menschliche Ernährung, eine gerechte Verteilung oder eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung zu fördern. Sie haben einen pervertierten Anreiz, kostbare Ökosysteme abzuholzen, um Fleisch, Tierfutter, ultraprocessierte Lebensmittel und sogar Kraftstoffe zu produzieren, wobei sie den Unternehmensgewinn über die Gesundheit von Menschen und Planet stellen. Noch schlimmer ist, dass die Branche tatsächlich von der oben erwähnten Knappheit und den Störungen profitiert.
Den Schutz der Ernährungssouveränität ist der Weg nach vorn
Der Wiederaufbau unserer Ernährungssysteme gibt uns ein praktisches, reales Werkzeugkasten für das Überleben in Zeiten zunehmender Instabilität. Wahre Ernährungssicherheit und Naturresilienz kommen nicht vom Aufbau massiver industrieller Fabrikschlachthöfe oder davon, die Kontrolle über lokales Land und Ökosysteme ausländischen Konzernen zu übergeben.
Wenn wir in traditionelle und naturfreundliche Anbaumethoden investieren, können wir die Methanemissionen massiv senken und aktiv den Boden heilen, um unsere Gemeinschaften zu schützen:
Raum für die Natur: Ein planetenfreundlicher Ansatz nutzt weniger Land und schafft Raum, um Ökosysteme zu heilen und wiederherzustellen – selbst eine Form der Verteidigung und Resilienz angesichts des Klimawandels und anderer Instabilitäten.
Natürliche Kühlung: Das Pflanzen einheimischer Bäume und Zwischenfrüchte schafft eine natürliche Schattendecke, die Vieh, Ernten und Bauern vor extremen Hitzewellen schützt.
Hochwasserschutz: Die Wiederherstellung tiefer Wurzelsysteme verankert den Oberboden bei starken Regenfällen und verhindert zerstörerische Erdrutsche und Bodenerosion.
Resilienz gegenüber Dürre und Feuer: Der Aufbau von organischer Substanz im Boden verwandelt Ackerland in eine natürliche Schwamm – der lebenswichtige Feuchtigkeit während Trockenperioden speichert und überschüssiges Wasser bei Überschwemmungen aufnimmt; ebenso reduziert die Rückführung geschädigter oder ausgetrockneter Moorböden in einen gesunden, wassergesättigten Zustand das Feuerisiko und hält Kohlenstoff gespeichert, auch durch das Blockieren von Staudämmen und das Verlegen industrieller Plantagen vom Land.
Ökologisches Gleichgewicht: Vielfalt auf Höfen bringt Bestäuber und natürliche Fressfeinde zurück und hält landwirtschaftliche Schädlinge in Schach, ohne auf chemische Pestizide angewiesen zu sein.
Gesündere Ernährung: Traditionelle, vielfältige Lebensmittel und Saatgutsorten sind stark an lokale Gegebenheiten angepasst und daher oft widerstandsfähiger und gesünder.
Bauern, indigene Führer und lokale Gemeinschaften auf der ganzen Welt leisten bereits diese wichtige Arbeit vor Ort, mit direkten Vorteilen für Bauern und ländliche Menschen. Diese nachhaltigen Praktiken werden jedoch durch die rasche Expansion des industriellen Agrarbusiness untergraben. Regierungen sollten Bauern, die naturfreundliche Landwirtschaft betreiben, unterstützen, statt Millionen in industrielle Fabrikschlachthöfe zu stecken.
Wir wollen eine Zukunft, die auf widerstandsfähigen, gemeinschaftlich geführten Ernährungssystemen aufgebaut ist. Handelt heute.
Wir stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Wird die Zukunft Südostasiens, Nigerias und anderer Frontiers für die landwirtschaftliche Expansion auf widerstandsfähigen, gemeinschaftlich geführten Ernährungssystemen aufgebaut – oder – wie in anderen Regionen – den Milliardären übergeben, die das zerstörerischste Fleischimperium der Welt betreiben?
Die Entscheidungen, die wir heute treffen, werden Ernährungssysteme für Jahrzehnte prägen. Während Mega-Konzerne tiefe Taschen haben, haben organisierte Gemeinschaften die Macht, sie aufzuhalten. Und indigene Gemeinschaften in Papua leisten bereits Widerstand, wobei Greenpeace Indonesien sie vor Ort unterstützt.
Aber wir können auch an der Quelle handeln. Greenpeace Niederlande klagt JBS an ihrem niederländischen Standort an, um ihre aggressiven Expansionspläne – die zu mehr Abholzung, Emissionen und Menschenrechtsverletzungen führen würden – zu hinterfragen, bevor die Bagger den Waldboden erreichen. Unterschreibt die Petition und unterstützt unsere rechtliche Aktion heute.
Klagt die größte Fleischfirma der Welt an
Wir müssen die Expansion des größten Fleischunternehmens der Welt stoppen. Schließt euch dem Prozess „Volk gegen Big Ag" an.
Jetzt beitreten
Amanda Larsson ist die globale Projektleiterin für Big Ag bei Greenpeace Aotearoa
Wortlaut im Original
TL;DR: JBS – the global meat empire linked to widespread Amazon deforestation – is planning a massive US $5 billion expansion into Southeast Asia, which could threaten the climate, fragile ecosystems and Indigenous lands in Indonesia. Greenpeace Netherlands is taking JBS to court to block the company’s nature destroying expansion – and we need your support to stop them.
When you think of global warming, you probably picture smoke billowing from coal power plants or tailpipes of gas-guzzling cars. But behind closed doors, one of the biggest drivers of the climate crisis isn’t an oil company – it’s a global meat dynasty.
Piles of trees rotting and on fire, following a deforestation event in Queensland. A bulldozer can be seen pushing forests into piles for burning. Queensland has the highest rate of deforestation in Australia. Most deforestation occurs for the purpose of growing pasture for beef cattle. © Paul Hilton / Greenpeace
You might not know its name, but JBS is the largest meat processor on Earth . JBS has capacity to slaughter tens of thousands of cattle and pigs, and millions of chickens every single day. In doing so, Greenpeace Nordic estimates it pumps out more superheating methane gas than fossil fuel giants ExxonMobil and Shell combined .
For years, investigative reports have linked JBS’s supply chain to massive deforestation in the Amazon rainforest , Indigenous rights violations , and brutal labour conditions . Now, evidence suggests the company is planning the biggest meat sector expansion we know of, setting its sights on new frontiers in Southeast Asia and sub-Saharan Africa .
To understand where JBS is headed, we have to look at the trail it has already left behind.
JBS’s legacy of forest destruction from the Amazon to Australia
JBS isn’t just a dominant force in the Americas – it is also Australia’s largest beef processing company .
A recent investigation by the Australian Conservation Foundation (ACF) reports a startling fact: agriculture in Australia now drives more land clearing than palm oil in Indonesia in recent years . Bulldozers routinely flatten native Australian forests to create cattle pastures, the report finds, destroying critical habitats for native wildlife like koalas and washing sediment onto the fragile Great Barrier Reef.
Australia is the world’s second largest beef and bovine meat exporter, after Brazil – and the top one when looking at fresh or chilled beef . About two thirds of Australian beef and veal are exported. If you buy a beef burger at a fast-food chain in Japan, South Korea, or anywhere across East Asia, there is a chance that meal is connected to lost koala habitat in Australia.
Greenpeace Brazil documented how the Farm Nova Orleans, a massive property marked by embargoes and illegal deforestation, and the small rural property Chácara Rancho Alegre form a cattle laundering scheme that supplies JBS and threatens the Amazon.
Aerial images highlight the stark contrast in scale between the two properties, as well as the differences in their cattle ranching infrastructure. © Tuane Fernandes / Greenpeace
Over three quarters of Australian live cattle are exported to Indonesia . Now, JBS wants to take its model even further into Southeast Asia.
Inside JBS’s Asian joint venture worth US $5 billion
JBS plans to combine its entire Australian and New Zealand operations into a new joint-venture with Danantara, Indonesia’s newly formed sovereign wealth fund . Together, they aim to supersize industrial meat production across Southeast Asia.
The proposed joint venture would establish a holding company registered in the Netherlands – a country frequently used as a tax haven and JBS’s corporate headquarters since 2025. The venture aims to raise US $5 billion for further JBS expansion. This almost doubles JBS’s previous known expansion plans, which was already the largest identified industrial meat expansion in the world.
Why would a national wealth fund choose this moment to pour billions into industrial livestock?
The answer may be connected to Indonesia’s deeply controversial Food and Energy Estate program.
In regions like South Papua, the Indonesian government has reportedly been using state pressure and even its military to terrorise and intimidate Papuans, as it advanced a project to clear millions of hectares of Indigenous land. Officially launched under the banner of “national food security,” the project sparked resistance from Indigenous communities whose ancestral forests, wetlands, and savannahs are threatened by mega-farms for sugarcane, rice, palm oil, and cattle ranching. This was documented by the powerful new documentary ‘ Pig Feast ’, co-produced by Greenpeace Indonesia, which was widely viewed across the country despite reported efforts by Indonesian authorities to prevent it being screened .
A 2025 Greenpeace Indonesia report calculated that clearing just 560,000 hectares for planned sugarcane plantations in South Papua would release 221 million tonnes of CO₂ – the equivalent of driving 48 million cars for a full year. Rapid industrial land clearing also increases the risk of severe droughts, forest fires, water pollution, and widespread flooding.
While official documents have not explicitly named JBS as a direct partner in the Papua project, the timing raises serious questions. Danantara oversees key state enterprises involved in the Food and Energy state program , and JBS’s new joint venture aims to fund and expand multi-protein production through acquisitions and greenfield investments across the region, reportedly initially focused in Indonesia and likely to involve beef, poultry and possibly aquaculture. While Indonesian officials have indicated that the government will stop clearing forests for rice fields – a testament to the courageous resistance of local people – officials have clarified that they are not confirming that all projects in the food estate will be stopped .
Reacting to this, my colleague Kiki Taufik, Global Head of the Indonesian Forest Campaign, stated that “Papua is not a wasteland or a new land bank for industrial expansion; its forests are home to Indigenous Peoples, a source of food and water, a stronghold of biodiversity, and the foundation of Papua’s future.” Kiki went on to call for the government to “halt projects that threaten natural forests, critical ecosystems, and customary territories” and restore so-called “degraded lands”, centering local communities in decision making, instead of imposing extractive activities on these lands, affirming that “there is no path to food sovereignty and sustainable development at the expense of forests, Indigenous Peoples’ rights, and Papua’s future.”
Connecting all these dots reveals a troubling picture: a global meat giant linked to rampant rainforest destruction and Indigenous and labour rights violations partnering with a state fund that is reportedly connected to tropical forest clearance on Indigenous lands with military backing.
Corporate monopolies vs. real community resilience
Big agricultural corporations often claim that massive industrial farms are necessary to feed growing populations – and that is, predictably, the headline in JBS’s PR about the deal.
However, independent research from groups like IPES-Food and the Alliance for Food Sovereignty in Africa shows that global corporate farming actually threatens food security rather than protecting it.
Why global conglomerates create vulnerability:
Systemic fragility: A food system controlled by just a small handful of global corporations is easily disrupted by trade conflicts, fertiliser shortages, climate disasters, and market speculation. We’re seeing this play out in real time with Trump’s tariff wars, extreme heatwaves and the US-Israel war on Iran causing sharp price spikes and leaving nations vulnerable to sudden shortages.
Profit-driven priorities: Large agribusinesses are required to maximise profit for shareholders in the short-term. They do not exist to promote human nutrition, equitable distribution, or sustainable land management. They have a perverse incentive to bulldoze precious ecosystems to produce meat, animal feed, ultraprocessed foods and even fuel, putting corporate profits above the health of people and planet. What’s even worse, the industry actually profits from the scarcity and disruption mentioned above.
Protecting food sovereignty is the path forward
Rebuilding our food systems gives us a practical, real-world toolkit for survival in times of increasing instability. True food security and nature resilience do not come from building massive industrial factory farms or handing control of local land and ecosystems to foreign corporations.
When we invest in traditional and nature-friendly farming methods, we can massively cut methane emissions and actively heal the land to protect our communities:
Space for nature: A planet-friendly approach uses less land, making space to heal and restore ecosystems, itself a form of defence and resilience in the face of climate change and other instability.
Natural cooling: Planting native trees and cover crops creates natural shade canopy, shielding livestock, crops, and farmers from severe heatwaves.
Flood protection: Restoring deep root systems anchors topsoil during heavy downpours, preventing destructive landslides and soil erosion.
Drought and fire resilience: Building organic matter in the soil turns farmland into a natural sponge – holding onto vital moisture during dry spells and absorbing excess water during floods; equally, returning damaged or dried out peatlands to a healthy waterlogged state reduces fire risks and keeps carbon stored, including by blocking dams and shifting industrial plantations off the land.
Ecological balance: Diversity on farms brings back pollinators and natural predators, keeping agricultural pests in check without relying on chemical pesticides.
Healthier diets: Traditional, diverse foods and seed varieties are highly adapted to local circumstances so are often more resilient and healthier.
Farmers, Indigenous leaders, and local communities around the world are already doing this critical work on the ground, with direct benefits for farmers and rural people. However, these sustainable practices are being undermined by the rapid expansion of industrial agribusiness. Governments should be supporting farmers practicing nature-friendly farming, not sinking millions into industrial factory farms.
We want a future built on resilient community led food systems. Take action today
We are standing at a critical turning point. Will the future of Southeast Asia, Nigeria and other frontiers for agricultural expansion be built on resilient, community-led food systems, or – like other regions – handed over to the billionaires running the world’s most destructive meat empire?
The choices we make today will shape food systems for decades. While mega-corporations have deep pockets, organised communities have the power to stop them in their tracks. And Indigenous communities in Papua are already resisting, with Greenpeace Indonesia supporting them on the ground.
But we can also take action at the source. Greenpeace Netherlands is taking JBS to court in their Netherlands base to challenge their aggressive expansion plans – which would result in more deforestation, emissions and human rights abuses – before the bulldozers can reach the forest floor. Sign the petition and support our legal action today.
Take the world’s biggest meat company to court
We need to stop the expansion of the world’s largest meat company. Join the People vs. Big Ag.
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Amanda Larsson is the Global Project Lead for Big Ag at Greenpeace Aotearoa