Eine Gemeinde ist in Gottes Augen nur dann lebendig, wenn die persönliche Beziehung ihrer Mitglieder zu Jesus Christus lebendig ist; äußerer Erfolg und Aktivität können geistlichen Tod verdecken.
Der Text predigt über den Brief an die Gemeinde in Sardis aus der Offenbarung. Jesus wird als der vorgestellt, der die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat, also Fülle des geistlichen Lebens und Leitung der Gemeinden. Die Gemeinde in Sardis hatte den Ruf lebendig zu sein, war aber in Gottes Augen tot, weil die persönliche Beziehung zu Jesus erloschen war. Der Prediger überträgt dies auf die eigene Gemeinde FeG Dresden, die ähnlich äußerlich erfolgreich und einflussreich wirke. Die zentrale Frage ist, ob die eigene Gemeinde nur äußerlich oder auch innerlich wie Sardis sei. Als Antwort werden drei Schritte genannt: Erinnern an den Anfang der Beziehung, Festhalten am Wort Gottes und sich Jesus durch Aufmerksamkeit und Gebet zuwenden. Der Text mahnt, unbequeme Wahrheiten nicht zu verdrängen, und betont, dass Jesus mit Gnade kommt, um zu heilen und lebendig zu machen.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Herzlich willkommen zur Predigt der FGG Dresden. Wir wünschen dir eine gewinnbringende Zeit. Mehr Informationen zu unserer Gemeinde findest du unter dresden.fg.de Jeder dieser sieben Gemeinden an die Jesusen im Brief schrieb, über die wir gerade reden, stellte sich Jesus anders vor. Immer so, wie sie es gerade brauchten. Und die Christen in Sades weißte Jesus oder wie es Jesus auf zwei Dinge hin. Das erste, der sagt, ich habe die sieben Geister Gottes. Sieben Städten der Bibel immer für eine Vollkommenheit. Und es gibt einige Male diese Beschreibungen der Bibel dazu. Es meint, dass bei Jesus die Fülle und die Vollkommenheit an Leben ist. Die Fülle des geistlichen Lebens. Und krasser kann der Gegensatz gar nicht sein zu seinem Urteil über die Gemeinde dort. Also sagt er, ihr seid tot. Und Jesus sagt ein zweites, er sagt, ich habe die sieben Sterne. Also es ist ein Bild für die Gemeinde Leitzart. Das steht die Engelter Gemeinde, die Gemeinde Leitzart, die Botschafter dort. Und denke ich, krasser und größer kann das Zuspruch für sie auch wiederum nicht sein, weil er sagt, aber ich halte euch fest. Es ist also nicht so ein Urteil, das dich loslässt. So wie Jesus sagt, ja, so ist es, aber ich halte dich fest. Die Gemeinde, die hatte den Ruf lebendig zu sein, aber sie war tot in Gottes Augen. Tod steht in der Bibel, nicht für das Ende des Lebens, sondern für das Ende der Beziehung. Wer tot ist, der hat nicht aufgehört zu atmen, aber er hat aufgehört, in Gemeinschaft mit Jesus Christus zu leben. Zu Adam und Eva sagt Jesus sagt Gott ja damals auch im Garten Eden, dass wenn sie von diesen beiden Bäumen in der Mitte des Gartens essen werden, dann werden sie sterben. Als sie davon gegessen hatten, vielen die aber nicht tot um, die haben weiter geatmet. Aber bei was anderem war die Luft raus, nämlich in der Beziehung zu Gott. Die Gemeinde sah, dass sie war aktiv, aber tot. Sie haben vieles gemacht, aber sie haben nicht mehr in dieser Beziehung, in dieser Zweisamkeit mit Jesus Christus gelebt. Jedenfalls aus der Perspektive von Jesus. Der britische Theologe John Stott, der hat dazu mal gesagt, der äußere Schein trügt bekanntlich und diese gesellschaftlich angesehene Gemeinde war ein geistlicher Friedhof. Sie schien lebendig zu sein, aber in Wirklichkeit war sie tot. Sie hatte einen Namen für ihre Vitalität, aber sie hatte kein Recht auf ihren Namen. Ihre Werke waren schöne Grabgewände, die nur eine dünne Verkleidung für diesen kirchlichen Leichnam waren. Die Augen Christi sahen über die Kleider hinaus auf das Gelett. Es war tot wie Hamelfleisch, es stammt sogar. Mit Sades, mit dieser Gemeinde verbindet uns als Gemeinde, als Effigietresen, rein äußerlich vermutlich das Meiste, wenn man auf diese sieben Gemeinden schaut, die von Jesus einen Brief gekriegt haben. Die Christen in Sades erlebten keine besonders schwere Verfolgung, jedenfalls wird davon nichts erzählt. Jesus berichtet nicht, es gibt auch nicht solche blutrünstigen Überlieferungen aus Sades, wie es zum Beispiel aus Münarde so gibt, mit Polikar oder sowas. Genauso geht es zu uns, wir haben als Gemeinde nichts auszustehen. Wir müssen nicht für unseren Glauben leiden. Die Christen in Sades waren scheinbar sehr aktiv, die Gemeinde hatte einen guten Ruf in der Stadt und darüber hinaus auch Gemeinden aus anderen Landeszeiten schauten auf diese Gemeinde. Es war ja der westliche Teil der heutigen Türkei. Die Gemeinden von überall her schauten auf dieses Sades und sagten, das ist eine lebendige Gemeinde. Sie staunten über die Ausstrahlung, wie relevant und wie einflussreich die Gemeinde ist. Das ist ja auch eine Rückmeldung, die wir als Gemeinde kriegen, wenn Leute auf unsere Gemeinde schauen, dass wir lebendig sind, dass dann Gott uns einen Einfluss gegeben hat, eine Strahlkraft. Jetzt ist natürlich die Frage, gleichen wir Sades nur reinauserlich, darin, wie Jesus sie sieht, oder gleichen wir Sades auch innerlich, wie Jesus Sades sah. Ob Jesus eine Gemeinde als lebendig ansieht, entscheidet sich an der Beziehung zu ihm. Jetzt nicht an so einer allgemeinen Beziehung zu ihm, es entscheidet sich an deiner Beziehung zu ihm. Ob Jesus deine Gemeinde als lebendig ansieht, lebt deine Beziehung zu Jesus. Wozu fordert Jesus die Christen auf, die seinen Weckeruf hören? Der sagt erst, oder ich sage erst mal, wozu er sie nicht auffordert. Er fordert sie nicht, auf aus der Gemeinde auszutreten und das Weide zu suchen. Er fordert sie nicht, auf sich einer anderen Gemeinde anzuschließen, die lebendiger ist vielleicht. Er hat nie gesagt, geht nach Smirna. Nee, nix. Ein Kollege der schwere Nöte kam in einer anderen Kirche, da drückte seine Haltung mal so was, er sagte, nicht austreten, sondern auftreten. Nicht das Weide suchen, sondern die aufsuchen, die noch einen Funkenleben in sich haben, deren Beziehung zu Jesus noch flackert und die sollen gestärkt werden. Wach auf, stärke das wenige, das noch übrig ist und kurz davor steht zu sterben. Und wie soll das gehen? Einfache Antwort, drei Schritte. Denk daran zurück, wie du die Botschaft empfangen und gehört hast. Halte daran fest und wende dich wieder zu mir. Erinnern, festhalten, Jesus zu wenden. Erinnern, heißt, daran zurückzudenken, wie deine Beziehung zu Jesus Christus mal war. Wie das anfing. Wie war es, als du Jesus frisch in dein Leben aufgenommen hattest? Als du überwältig davon warst, ein Kind Gottes zu sein. Wie war es, als du das Wirken des Heiligen Geistes das erste Mal wahrgenommen hast? Wie war es, als du das Wirken des Heiligen Geistes noch erwartet hast, als du gespannt darauf warst, was macht er als Nächstes? Wie war es, als deine Beziehung, deine Zweisamkeit, deine Stille mit Jesus noch heil und lebendig war? Wie war es, als du Gottes Wort das erste Mal gelesen und verstanden hast, als es dein Herz bewegt hat? Erinnert dich, das Zweite. Was mein Festhalten und Bewahren. Tja, wie bewahrst du ein Familienrezept davor, das ist ein Vergessenheitgerät? Ganz einfach. Du kochst es immer wieder. Genau. Du kochst es immer wieder, damit du es selber essen kannst und andere es schmecken. Und das Zweite ist, du bringst mindestens einem weiteren Bei, das Rezept zu kochen. Wie bewahrst du Gottes Wort? Genauso. Du bereitest es dir immer wieder zu, dass du es zu dir nehmen kannst. Und du bringst anderen dabei Gottes Wort zu lesen und zu verstehen. Drittens. Wie wendest du dich Jesus zu? Auch wieder ganz einfach, indem du ihm deine Aufmerksamkeit schenkst. Und du schenkst ihm deine Aufmerksamkeit, indem du ihm Zeit schenkst. Du und er. Mit ihm reden, mit ihm still sein, auf ihn hören, sein Wort aufnehmen, auf dem Surfer, auf dem Fahrrad, im Wald, beim Autofahren, mit Hörbibel oder gelesen, mit Liedern, die davon reden, was auch immer. Und du schenkst Jesus deine Aufmerksamkeit, indem du in deinem Alltag immer mal wieder nach ihm fragst. Ich war mit meinem Freund auf der A6 unterwegs, so einer Veranstaltungswoche. Jetzt war die A9. Wo wir uns schon richtig bleiben, A9. Und plötzlich fiel die Leistung bei unseren Mietwagen ab. Ich weiß noch heute den Autobahnabstrahlern, hab ich noch vor Augen. Es ging so ein bisschen rechts, ein Berg hoch. Und ich schaute meinen Freund an und sagte, was machen wir jetzt? Und er schwieg. Und für mich war das Schweigen wieder halbe Ewigkeit, das waren jetzt bloß 20 Sekunden. Und dann fragte ich ihn nochmal, was machen wir jetzt? Und er sagte zu mir, ich muss doch erst mal beten. Diese Situation, die hat sich mir eingebrannt. Ich weiß die Autobahnstelle noch. Und sie befeuerten einen Satz, den ich gern in mir trage. Erst beten, dann denken. Ich weiß, du sagst, das geht ja gar nicht, weil Beten ja auch denken ist. Ich weiß, ich weiß. Aber vielleicht merkst du, was ich meine, ne? Und ich weiß auch, wir können in unserem Alltag nicht ständig aktiv an Jesus denken, wenn du arbeitest und so konzentrieren wir uns aktiv auf unsere Arbeit. Aber doch immer wieder zwischendurch. Ich will mir nicht erst den Kopf zu brechen und Sorgen machen, sondern ich will erst beten, dann denken. Und es gibt noch ein Drittes, wie du dich Jesus zuwenden kannst, indem du den Schmerz aushälst, wenn sich Jesus Christus mit einer unbequemen Wahrheit in deinem Leben an dich wendet. Was haben die Christen damals in Sardis gemacht, als Jesus ihnen das gesagt hat? Als derjenige kam, der den Brief vorließ und er liest den Satz, ich weiß alles, was du tust und die denken. Gut, dass der das weiß. Mach'n so viel. Du hast den Ruf lebendig zu sein. Mensch, dieser Ruf ist sogar schön feich Jesus angekommen. Aber du bist tot. Was haben die damals gedacht? Wir wissen das nicht, es nicht überliefert. Ich weiß aber, wozu wir Christen heute neigen. Wenn Jesus etwas Todes in unserem Herzen anspricht, dann lenken wir schnell davon ab. Entweder indem wir sagen, so ist das sicherlich nicht Gemeinden der Bibel, oder indem wir uns durch andere Ablenkungsmöglichkeiten ablenken, das zu machen. Man kann sich sogar vom Ablenken, indem man noch mehr an der Gemeinde mitarbeitet, nur um sich nicht mit dem Tod in deinem Herzen auseinanderzusetzen. Wenn der Verhaltensweisen sind, die in Gottes Augen tot sind, die nichts Gutes bewirken, wenn du Entscheidungen getroffen hast, die Gott so nicht will, die nicht Geister erfüllt sind, sondern die von deinem Ego erfüllt sind, die zwar logisch erscheinen, und du hast Gründe, die du aufzählen kannst, aber sie sind nicht göttlich. Oder wenn du Verletzungen mit dir rumschläbst, die wie Todesfleisch gammeln, die du vielleicht zudeckst, aber andere spüren sie dir ab. Wenn Jesus an deinem Herz klopft und genau dort rein will, wo er sagt, da ist was Tod. Wenn er dort rein will und du weißt, er klopft an und du merkst, es tut jetzt schon weh, wenn ich merke, er wendet seinen Blick darauf. Ich gehe jetzt schon in Verteidigungsstellung, warum das so ist und bitte auch so bleiben soll. Dann lenken wir schnell davon ab. Dann können wir uns sogar Frieden mit Gott einreden, obwohl Gott keinen Frieden damit hat. Einer dieser Momente bei mir war, als Jesus mich immer deutlicher auf meine Menschenfurcht ansprach. Nein, es tages, Lisa, meine Augen an dem Satz in der Bibel hängen bleiben, Galathe 1, Vers 10. Und das sagt er, Paulus, wie ihr seht, geht es mir nicht darum, Menschen zu gefallen. Nein, ich versuche Gott zu gefallen. Wollte ich noch Menschen gefallen, wäre ich kein Diener von Christus. Und es tat weh, weil Jesus mir gesagt hat, du dienst nicht mir, du dienst deinem Ego. Du versteckst dich in deinen Minderwertigkeitsgefühlen, die tun dir nicht gut und hältst trotzdem dran fest. Du kannst dich sehr schnell aus solchen Situationen rauswenden. Du kannst sie zudecken. Du kannst sagen, so ist Jesus doch nicht. Der wird doch niemals seinem Kind... Da war ich schon als Musiker und Evangelist unterwegs. Es kann sein, dass ich sowas schon hier als Pastor angestellt war. Da wird doch nie jemandem dann sagen, du bist nicht mein Diener. Ja, warum nicht? Wenn ich durch Menschen furcht, meinem Ego diene anstatt ihm? So hart ist doch Jesus nicht. Ja, damit weichst du dem Schmerz aus. Aber damit lässt du auch Jesus vor der Tür stehen, der bei dir anklopft. Du fürchtest den Schmerz, den solche Wahrheitsmomente, die Jesus dir schenkt, mitbringt. Aber kennst du auch die Gnade, die Jesus immer dabei hat, wenn er etwas Todes in dir anspricht? Kennst du auch diese Gnade, in der er dich nicht verurteilt, sondern sagt, ich hab dich in der Hand. Ich halb dich fest. Er kommt nicht, um dich klein zu machen oder beschämt dastehen zu lassen. Er spricht es an, um dich heil zu machen und dich lebendig zu machen. Er ist doch der, der die sieben Geister Gottes hat, die Fülle an geistlichen Leben. Wovor hast du Angst? Ja, es tut weh, aber nicht lang. Weil Jesus mit Gnade kommt. Reiß davor nicht aus. Decks nicht zu, mit andere Sinn auch so. So kann der Jesus nicht sein. Das ist bestimmt nicht so gemeint in der Bibel. Und ich hab jetzt wirklich keine Zeit. Diese Momente sind zu kostbar. Jesus sagt, dass du den Todenkristen ins Saar des Deine Taten können in meines Gottes Augen nicht bestehen. Anders übersetzt, ich habe deine Taten nicht als vollkommen vor meinem Gott befunden. Die haben zwar viel gemacht, aber es fehlte was. Jesus sagte ihnen nicht, dass sie zu viel machen. Jesus sagt auch nicht, ihr sollt weniger machen. Es ging gar nicht so ums machen. Aber das, was sie getan haben, das war nicht vollkommen. Und da geht es jetzt nicht um Perfektion, dass wir es noch besser machen müssen. Nee, es geht ums Herz. Lassen wir zu, dass Jesus das, was wir tun, darauf abklopft. Lassen wir es zu, dass Jesus Todes bei unserem vielen Machen aufdeckt. Jesus nennt etwas vollkommen, wenn du es in Liebe tust. Damit sind jetzt die Schmädlinge im Bauch gemeint. Es ist eher diese Hingabe aus Dankbarkeit, gegenüber aus Hingabe zu ihm. Was machst du, wenn Jesus an deinem Herzen anklofft und sagt, das, was du tust, was du in der Gemeinde mitarbeitest? Es ist Tod. Du tust es nicht mehr aus Liebe. Uli hat letzte Woche aufgezählt, wie viele Dienstbereiche in der Gemeinde gibt. Unfassbar viele. Aber was treibt dich an? Es ist Gottes Liebe, die dich noch antreibt. Deine Hingabe an ihn, die dich die Schritte gehen lässt. Beim Wurzelcafé, an der Kletterwand, der Musikschule oder beim Kindergottesdienst. Wenn du jetzt denkst, na, na, ich mach's halt einfach, weil sonst keiner macht. Danke, dass du es machst, weil sonst keiner macht, aber machst du es in Liebe. Und wenn du denkst, ich mach's halt einfach, dann kann es sein, dass Jesus so einen Wahrheitsmoment mit dir haben will, indem er das aufdeckt. Und indem du die Gnade kennenlernst, was es heißt, aus Liebe zu ihm, die Dinge zu tun. Aus Freude an ihm, aus Hingabe an ihn. Lest du diesen Schmerz zu, dass Jesus sagt, es ist tot. Oder flüchtest du dich schnell in noch mehr machen. Weißt du, Jesus hat eine Gnade für dich. Die Gnade, seine Liebe, die ihn angetrieben hat, dich antreibt. Das Zweite, Jesus nennt etwas vollkommen, wenn du es im Vertrauen auf Gott tust. Wenn du eine Erwartung an Gott hast bei dem, was du da tust. Wenn du keine Erwartung mehr an Gott hast, dann ist es tot. Ich hab mir angewöhnt, fast allen Veranstaltungen, die ich irgendwie mache, zu sagen, Jesus, ich will mehr von dir erwarten, als dass diese Veranstaltung gut geht. Weil das liegt mir so ein bisschen in Blut. Wenn ich am Ende des Gottesdienstes auf die Uhr gucke und es ist nicht nach halb eins, denke ich, Puh, Hergsen dran, gut, nicht so lange gebraucht. Und wenn alles gut ging, denke ich auch, super, alles geklappt. Und dann könnt ihr mal fertig sein. Aber dann hat man einfach nur eine Veranstaltung über die Bühne gebracht. Und weil ich dazu neige, ist es fast jeden Sonntag, wenn ich vier bin oder wenn ich irgendwo Veranstaltungen hab, mein Gebet Jesus, ich will mehr als dass es gut geht. Es ist schön, wenn alles klappt, wenn nicht überleben, was auch. Aber ich will mehr. Und dann kommt, was ich so alles will. Vertrau Gott und erwarte von ihm, dass er durch dich Menschen begegnet, in den Dingen, die du tust. Vertrau immer nur, dass er dir die Kraft und die Liebe dafür gibt. Vertrau immer nur, dass Gott mehr Vorhalt als dass die Arbeit gemacht hat. Gott braucht nicht, dass einfach nur ein Job gemacht wird. Das ist gut. Aber hast du den Glauben, dass er da drin sich zeigt? Hast du noch dieses Vertrauen, diese Erwartungen in deinen Dienst und der Jugendarbeit, im Anbetungsteam, im Dekoteam, im Gemeindeprieb und im Flyer-Team, Dekoteam gerade fällt nur ein, eine liebe Bekannte hat in der Gemeinde ein Straußrosen fotografiert. Es war damals noch, als es hiermit filmt und negativ und so war. Und als sie das negativ angucken, ist in dem Straußrosen das Gesicht von Jesus zu sehen. Jetzt kannst du sagen, Zufall oder so. Aber das, was es im Herzen dieser Frau ausgelöst hat, war kein Zufall. Hast du noch dieses Vertrauen, diese Erwartung oder sagst, es sind nur Blumen? Oder ich mache doch nur ein paar Lieder oder ich stehe doch nur an der Kletterwand und sicher da jemanden oder so. Wenn es nur das ist und es ist tot, ist das absolut schon tot. Aber hat's Leben, hast du diese Erwartung, dieses Vertrauen? Das Dritte. Jesus nennt etwas Vollkommen, wenn wir es treu tun. Ich möchte euch als Gemeinde zu leben, Jesus nachzufolgen. Das macht mir viel Freude. Aber es gibt auch einiges, das nervt. Und meint ihr, es tut auch weh. Aber renn nicht weg und hör nicht auf nur, weil etwas nervt oder dich verletzt. Wenn du drei, vier Jahre irgendwo mitgearbeitet hast, dann schmeiß nicht hin, nur weil es Schmerzen mit sich bringt. Als Jesus nachfolge schmeißen wir nicht einfach hin. Das tun wir nicht. Natürlich kannst du mal hier mitarbeiten, du kannst mal dort mitarbeiten, dann wieder dort mitarbeiten. Ist ganz okay. Aber schmeiß nicht hin, nur weil es weh tut. Nicht nur weil es dich was kostet. Das ist nicht treu. Das heißt natürlich nicht, dass du über deine Kräfte gehen und dich kaputt machen musst. Gott hat dir ein gewisses Maß an Kraft und Nerven gegeben. Und an Zeit, du musst ja nicht ständig drüber weggehen. Aber bleib treu, bleib dabei in dem Rahmen deiner Kraft und deiner Zeit. Das ist treu. Das vierte. Jesus nennt etwas vollkommen, wenn wir es in Einheit tun. Was machst du, wenn Jesus heute an deinem Herz klopft und sagt, du bist tot, weil du mit deinem Bruder oder deiner Schwester in der Gemeinde nicht mehr in Einheit bist? Hälst du den Schmerz aus und fragst Jesus, Jesus, was soll man denn machen? Oder dext du es mit einer Rechthaberei zu und sagst, der ist einfach blöd. Jesus kommt nie nur mit Wahrheit, er kommt immer mit Gnade, mit der Gnade der Einheit. Sitzen wir noch am gleichen Tisch? Nur noch am gleichen Tisch? Oder ziehen wir auch noch am gleichen Strang? Ziehen wir nur am gleichen Strang? Oder zieht es uns auch noch zueinander hin? Was ist das zwischen dir und deinem Glaubensbruder, deiner Glaubensschwester? Ist es Jesus zwischen euch, der euch bewegt und zusammenhält? Oder ist es Unmut, Verletzung, Distanz, Frust? Kläre das. Halt den Schmerz aus, Gnade kommt. Im Letztes. Jesus nennt alles, nennt etwas vollkommen, wenn es dem entspricht, was er will. Ich lasse mir gerade öfters einige Kapitel aus Johannes' Evangelium durch den Kopf gehen und dabei bewegt mich, wie sehr Jesus deine Liebe an deinem Gehorsam festmacht. Nur mal aus einem kleinen Abschnitt, drei Sätze, die dort relativ schnell nacheinander kommen. Jesus sagt, wer mich liebt, wird tun, was ich sage. Wer mich nicht liebt, wird nicht tun, was ich sage. Wenn er mich liebt, werdet ihr so leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Nächster Satz. Wer meine Anweisungen erhalten hat und sie in die Tat umsetzt, der zeigt damit, dass er mich liebt. Es geht nicht darum, wie viel wir machen. Es geht darum, dass wir tun, was er will, weil es seine Gemeinde ist. Was machst du, wenn Jesus an deinem Herz lopft und sagt, ich habe da was anderes gewollt? Atleerst du Jesus dann, warum du das gerade nicht anders machen kannst? Zählst du ihm deine ganzen logischen Argumente auf, warum das so sein muss? Oder lässt du den Schmerz zu und findest Gnade? Findest ihn? Denn wo immer du etwas fernhältst und was tot ist, kennst du ihn nicht. Lest du dich korrigieren und findest ihn? Ich fasse noch mal zusammen, war wahrscheinlich ein bisschen viel heute. Und dabei habe ich die Hälfte des Briefes weggelassen, seit froh. Womit beauftragt Jesus diejenigen, die sich wachrödeln lassen durch ihn? Nicht austreten, sondern auftreten. Und dann erinnert euch, wie es mal mit Jesus war, in diesem Lebensbereich, in der Hinsicht, bei dem Thema, das zweite Bewart Gottes Wort, in dem ihr Gottes Wort aktiv aufnehmend und weitergeht, wie das Familienrezept. Und drittens schenkt Jesus wieder eure Aufmerksamkeit in der täglichen Begegnung mit ihm im Alltag und im Schmerz. Da, wo er mit seinen Finger auf eine Wunde legt. Das ist nichts Großes, das ist nichts Neues. Aber es fordert von dir dein wichtigstes, deine Aufmerksamkeit, deine Zeit. Und dann zeigt uns die Bibel, wi