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Schiitisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

From “Journey to the East” to “Journey to the West”: Knowledge, Self-Cultivation, and Responsibility in the Legacy of Aqa Najafi Quchani

ohne Namen · Islamic Centre of England – Weekly Articles · 2026-10-06 · London · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Wissen · Hauptbotschaft Wahrhaftigkeit · tragend

Religiöses Wissen entfaltet seine volle Wirkung erst, wenn es im Verhalten des Gelehrten sichtbar wird und die Erinnerung an den Tod zur konkreten Reform des eigenen Lebens führt.

Religiöses Wissen kann andere nur dann leiten, wenn es im Verhalten der Person sichtbar wird, die es besitzt.

Der Text würdigt den schiitischen Gelehrten Aqa Najafi Quchani und stellt seine beiden Hauptwerke „Reise nach Osten“ und „Reise nach Westen“ vor. Die „Reise nach Osten“ wird als Autobiografie gelesen, die den Aufwand religiöser Bildung und Selbstbildung zeigt. Die „Reise nach Westen“ wird als literarisch-mystische Erzählung über den Barzakh, die Zwischenwelt nach dem Tod, vorgestellt. Der Autor betont, dass religiöses Wissen mit Askese, Selbstbildung und gesellschaftlicher Verantwortung verbunden sein muss. Die Erzählung des Barzakh soll Leser dazu bringen, ihr eigenes Verhalten zu prüfen und zu reformieren. Der Text unterscheidet dabei sorgfältig zwischen koranischen Lehren, überlieferten Berichten und literarischen Bildern. Er ruft zur Selbstabrechnung, zur Wiederherstellung der Rechte anderer und zum Aufbau dauerhafter ethischer Gewohnheiten auf. Die Erinnerung an den Tod wird als Impuls zur Lebensreform verstanden, nicht als bloße Furcht.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Abkehr von Gott, Gleichgültigkeit, Götzendienst
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Koran 23:100 · Koran 59:18

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Seyed Hashem Moosavi Einleitung: Ein Gelehrter, der uns zwei Reisen vor Augen gestellt hat In einer Zeit, in der Materialismus und weltliche Anhänglichkeit stetig wachsen, kann das Studium der Lebenswege gottgefälliger Persönlichkeiten – Männer, die sich durch Gelehrsamkeit und Ijtihad auszeichneten und deren durchdringende Federn zu Spiegeln geistiger Einsicht wurden – für Generationen, die nur wenig Zugang zu solchen Leuchttürmen der Führung hatten, lebensspendend sein. Der Jahrestag des Ablebens des frommen Gelehrten, des strebenden Mystikers und des selbstbeherrschten Rechtsgelehrten, des verstorbenen Aqa Najafi Quchani, ist eine wertvolle Gelegenheit, das Vermächtnis einer dieser leuchtenden Persönlichkeiten zu ehren und erneut zu betrachten. Er wirkte sowohl auf dem Gebiet der Gelehrsamkeit als auch der gesellschaftlichen Führung, während seine Schriften seine Erfahrung des geistlichen Wanderns, der Selbstbildung und der Reflexion über das endgültige Schicksal der Menschheit bewahrten. Er lehrte nicht nur und übte religiöse Führung in einem Teil von Chorasan aus, sondern hinterließ in seinen Werken auch eine Landkarte für die Suchenden der Wahrheit, insbesondere für religiöse Gelehrte. Das Ehren religiöser Gelehrter hilft, eine neue Generation zu bilden, nur wenn es über Namen und Daten hinausgeht, um aufzudecken, wie sie lebten. Das Gedenken an den verstorbenen Aqa Najafi Quchani – Mystiker, gesellschaftlicher Reformer und ausgezeichneter Schriftsteller – bietet die Gelegenheit, über die folgenden Fragen nachzudenken: Wie sollte religiöses Wissen erworben werden? Wie sollte es in die Praxis umgesetzt werden? Und wie können tiefgreifende Lehren in einer Sprache vermittelt werden, die die Herzen der Menschen berührt? Seine zwei bekanntesten Werke, Reise nach Osten und Reise nach Westen, machen eine solche Reflexion möglich. Das erste erzählt das Leben und die Bildung des Autors; das zweite präsentiert eine fantasievolle Reise in die Welt nach dem Tod. Aus bildungsperspektivischer Sicht können die beiden zusammen gelesen werden: Das eine zeigt den menschlichen Aufwand, der für die Selbstbildung erforderlich ist, während das andere uns mit dem Ergebnis dieses Aufwands konfrontiert. Diese Verbindung ist besonders wertvoll für Seminarschüler und Kleriker, weil sie sie an den Abstand zwischen „Wissen" und „Werden" erinnert. Aqa Najafi: Ein Seminarschüler und Diener des Volkes Sayyid Muhammad Hasan Husayni, bekannt als Aqa Najafi Quchani, wurde im Jahr 1295 AH im Dorf Chosrawijeh in der Nähe von Quchan geboren. Sein Studium führte ihn von Chorasan nach Isfahan und dann nach Najaf. In Isfahan studierte er bei Meistern wie Akhund Kashi und Dschahangir Chan Kaschqai; in Najaf zählte er zu den Schülern von Akhund Chorassani. Nach Jahren des Studiums und dem Erreichen des Rangs des Ijtihad kehrte er nach Quchan zurück, wo er lehrte und sich um die religiösen Bedürfnisse des Volkes kümmerte. Was ihn von vielen Rechtsgelehrten unterscheidet – und sein Leben für Studierende der religiösen Wissenschaften besonders beachtenswert macht – ist die Art, wie er rechtsgelehrtes Wissen mit Askese, Selbstbildung, geistiger Unabhängigkeit und einem starken Verantwortungsgefühl verband. Erstens: Ernsthaftigkeit im Studium: Das Erreichen fortgeschrittener Stufen des Lernens und der wissenschaftlichen Kompetenz erfordert Ausdauer und die Fähigkeit, die Härten des Weges des Wissens zu ertragen. Zweitens: Verbindung von Studium und Selbstbildung: Religiöses Wissen kann andere nur dann leiten, wenn es im Verhalten der Person sichtbar wird, die es besitzt. Demut gegenüber Kritik, Ehrlichkeit bei der Zitierung von Quellen und Wachsamkeit gegenüber persönlichen Motiven sind allesamt Teil dieser Bildung. Drittens: Verantwortung gegenüber dem Volk: Seine Rückkehr nach Quchan erinnert uns daran, dass der Wert des Seminarwissens nicht auf den Ruhm seines Trägers beschränkt ist. Manchmal schafft die Anwesenheit eines Gelehrten in einer kleinen Stadt – das Unterrichten weniger Schüler, die Beilegung familiärer Streitigkeiten und das geduldige Beantworten der Fragen der Menschen – einen dauerhaften Dienst. Seine Werke: Von der Auslegung des Gebets zur Geschichte eines Lebens Die Schriften des Aqa Najafi reichen weit über seine zwei berühmten Bücher hinaus. Seine Werke umfassen eine Auslegung der Bittgebets des Sabah, Eine Entschuldigung, die schlimmer ist als die Schuld, Über den Konstitutionalismus, eine Auslegung der Abhandlung des Apfels, Beweis der Wiederkunft, Randnotizen zu Kifayat al-Usul und Hayat al-Islam, über Akhund Khorasani. Diese Bandbreite spiegelt sein Engagement für wissenschaftliche, geistige und gesellschaftliche Fragen wider. Die Reise nach Osten ist besonders wichtig für Studenten des Seminars. Es ist eine Autobiografie, die die Härten des Studiums aufzeichnet und die wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Umgebungen der Zeit des Autors darstellt. Das Lesen eines solchen Werkes ermöglicht es einem Studenten, Gelehrte innerhalb der vollen Textur ihres menschlichen Strebens zu begegnen – mit den Hoffnungen, Härten, Entscheidungen und Erfahrungen, aus denen sie lernten. Dieses Vermächtnis bietet eine weitere Lektion: Ein Kleriker sollte das Schreiben als Teil seiner Verantwortung betrachten. Eine Erfahrung, die nicht aufgezeichnet wird, kann verschwinden, wenn ihr Träger stirbt. Eine ehrliche Darstellung von Lehre und Predigt – geschrieben mit dem gebührenden Respekt vor der Würde und Privatsphäre der Menschen – kann zu einer Ressource für die nächste Generation werden. Die Reise nach Westen: Eine Erzählung, die Leser mit ihrem eigenen Schicksal konfrontiert Die Reise nach Westen, auch unter dem Titel Das Schicksal der Seelen nach dem Tod veröffentlicht, ist ein einflussreiches literarisch-mystisches Werk über islamische Lehren zum Jenseits. Als fiktive Reisebeschreibung gestaltet, entfaltet es sich nicht über die Erde, sondern im Zwischenreich des Barzakh und erzählt die Reise des Erzählers nach dem Tod. Es soll im Jahr 1352 n.H. geschrieben worden sein, ungefähr 1312 n.S. Stützend sich auf koranische Verse und Überlieferungen innerhalb eines erzählerischen Rahmens, bringt der Autor Leser mit dem Tod, der Befragung im Grab und den Prüfungen und Erleichterungen des Barzakh face à face. Der Erzähler scheint Schritt für Schritt die ersten Stadien des Sterbens, den Druck des Grabes, die Begegnung mit den eigenen Taten und den Eintritt in die Zwischenwelt nach der Trennung der Seele vom Körper zu beschreiben. Die Prosa des Buches ist fließend und intim, zeitweise geprägt von der Bitterkeit der Wahrheit und zeitweise erhellt von Funken der Hoffnung. Ihre definierende Stärke besteht darin, dass sie den abstrakten Konzepten des Korans und der Hadithe konkrete Form verleiht und es Lesern ermöglicht, die Leiden des Barzakh, die mit Verleumdung, Lügen, Verleumdung und Anhänglichkeit an die Welt verbunden sind, lebhaft zu fühlen. Der pädagogische Vorteil dieser Methode liegt in der Art, wie sie die Position des Lesers verändert. Anstatt einer externen Diskussion zuzuhören, begleitet der Leser den Reisenden und fragt: Wenn diese Reise für mich beginnen würde, was würde ich mitnehmen? Welche Form würden die Dinge annehmen, die ich jetzt für unbedeutend halte? Die Anwesenheit von „Hadi“ („der Führer“) ist eines der auffälligsten Elemente der Geschichte. Das Buch verkörpert die Liebe zu und die Treue gegenüber Imam Ali (Friede sei mit ihm) in der Form eines hilfsbereiten Führers. In einer pädagogischen Lektüre dieses Bildes muss die Liebe mit dem Gehorsam verbunden werden: Die Hingabe zum Führer der Gerechtigkeit sollte sich in Verlässlichkeit, Fairness und dem Vermeiden von Unterdrückung im Leben des Hingebenen manifestieren. Der Platz des Buches im Verständnis des Barzakh: Ein literarischer Begleiter zum religiösen Wissen Barzakh ist eine koranische Lehre. Nach dem Erzählen der Bitte einer Person an der Schwelle des Todes, zurückgekehrt zu werden, sagt der Koran: «وَمِنْ وَرَائِهِمْ بَرْزَخٌ إِلَىٰ يَوْمِ يُبْعَثُونَ»; „Und hinter ihnen ist eine Barriere bis zum Tag, an dem sie auferweckt werden" (al-Mu'minun 23:100). Barzakh ist daher eine Stufe zwischen Tod und Auferstehung und sollte nicht mit dem Tag des Gerichts gleichgesetzt werden. Viele theologische und philosophische Werke erklären die Auferstehung, den Barzakh und das Jenseits durch rationale Argumente, die für die allgemeine Öffentlichkeit und sogar für einige Seminarstudenten schwierig sein können. Neben solchen Werken verwendet Die Reise nach Westen die Erzählung, um sowohl den Verstand als auch die Emotionen des Lesers dem Thema näher zu bringen und theoretische Diskussion mit moralischer und pädagogischer Einsicht zu verbinden. Innerhalb der Darstellung des Barzach im Buch nehmen die Taten des Menschen Formen an, die mit ihrer wahren Natur übereinstimmen: Eine Lüge erscheint beispielsweise als ein furchteinflößendes Wesen, während Aufrichtigkeit eine leuchtende Gestalt annimmt. Solche Bilder können den Wunsch nach Selbstreinigung stärken und die alltägliche Nachlässigkeit verringern. Beim Nachdenken über diese Szenen erkennen die Leser den Tod nicht als das Ende des Lebens, sondern als das Enthüllen dessen, was ihr irdisches Leben hervorgebracht hat, und sie werden veranlasst, sich selbst zu prüfen. Dennoch sollte jede Darstellung des Barzach zwischen drei Ebenen unterscheiden: Eine Lehre, die im heiligen Koran ausgesprochen wird; Ein Bericht, der in einer Überlieferung überliefert wurde, dessen Überlieferungskette und Bedeutung einer Prüfung bedürfen; Und ein Bild oder ein Dialog, der innerhalb der erzählerischen Struktur des Buches geschaffen wurde. Die Anwesenheit eines Verses oder Hadiths neben einer Szene beweist nicht von allein, dass jedes Detail dieser Szene eine verbindliche Schilderung der unsichtbaren Welt ist. Selbst wenn ein Teil des Werkes aus der persönlichen mystischen Offenbarung des Autors hervorging, kann ein solches Erlebnis die Offenbarung oder den autoritativen Beweis nicht ersetzen. Der literarische und erzieherische Wert des Buches ist vollständig mit dieser wissenschaftlichen Vorsicht vereinbar: Die Leser können sich für Wachheit und Nachdenken darauf stützen, während sie sich an autoritative Quellen wenden, um bestimmte Punkte des Glaubens festzustellen. Vorbereitung auf den Barzach: Die Reform des Lebens heute Die gewünschte Frucht des Lesens des Buches sollte sich in unserem heutigen Verhalten zeigen. Der Koran sagt: «وَلْتَنْظُرْ نَفْسٌ مَا قَدَّمَتْ لِغَدٍ»; „Lasst jede Seele bedenken, was sie für morgen vorausgeschickt hat" (al-Hashr 59:18). Diese Perspektive verwandelt die Erinnerung an den Tod in ein Programm zur Reform des eigenen Lebens. Der erste Schritt ist die Selbstabrechnung. Wir sollten uns fragen: Habe ich Vorsicht walten lassen, wenn ich Hadithe zitiert oder rechtliche Meinungen geäußert habe? Habe ich einen Fehler verdeckt, um meinen Ruf zu schützen? Im Umgang mit meiner Familie und mit denen, die meine Anleitung suchen, befolge ich dieselben Ethik, die ich anderen empfehle? Der zweite Schritt ist die Wiederherstellung der Rechte der Menschen. Die Bereitschaft für das Jenseits ist mit der Rückgabe von Eigentum, der Begleichung von Schulden, der Korrektur falscher Aussagen und der Wiedergutmachung für Schaden, der dem Ruf einer anderen Person zugefügt wurde, verknüpft. Die Erinnerung an den Tod sollte uns veranlassen, diese Schritte zu unternehmen, und nicht bloß vorübergehende Traurigkeit oder Emotion hervorrufen. Der dritte Schritt ist der Aufbau dauerhafter Gewohnheiten. Ehrlichkeit, Fairness, achtsames Gebet und selbstloser Dienst nehmen durch stetige Übung Wurzel. Wenn die Welt nach dem Tod mit der Wahrheit unseres Verhaltens und Charakters zusammenhängt, dann verdienen kleine, wiederholte Handlungen noch größere Sorgfalt. Diese Bildung muss von Hoffnung begleitet werden. Der Koran warnt uns vor der Verantwortung für unsere Taten, sagt aber auch dem Sünder, er möge nicht verzweifeln: «لَا تَقْنَطُوا مِنْ رَحْمَةِ اللَّهِ» „Verzweifelt nicht an der Barmherzigkeit Gottes" (al-Zumar 39:53). Das Lesen von „Reise nach dem Westen" ist am konstruktivsten, wenn seine Warnungen von einer klaren Schilderung der Möglichkeiten der Buße, Wiedergutmachung und göttlichen Barmherzigkeit begleitet werden. Ansichten führender Gelehrter zum Buch und zum Kontext seiner Abfassung In seiner Einleitung stellt der verstorbene Aqa Najafi ausdrücklich fest, dass sein Zweck beim Schreiben des Buches darin bestand, die Menschen aus der Nachlässigkeit zu erwecken, moralische Tugenden zu fördern und auf der Grundlage der Lehren der Ahl al-Bayt (Friede sei mit ihnen) eine lebendige Darstellung des unvermeidlichen Schicksals der Menschheit zu bieten. Angesehene Persönlichkeiten wie Allameh Tabataba'i und andere Lehrer der Ethik betonten konsequent die Bedeutung des Lesens von Werken, die die Menschen an den Tod und das Jenseits erinnern, und betrachteten die Schriften des Aqa Najafi – wegen ihrer engen Übereinstimmung mit koranischen und hadithbasierten Grundsätzen – als eine Quelle der Ermahnung und des Erwachens. Dieses herausragende Werk wird durch umfangreiche Empfehlungen führender schiitischer Gelehrter gestützt. Unter den Berichten, die zitiert werden können, sind Bemerkungen des Märtyrer-Führers, Ayatollah Khamenei, vom 26. Azar 1364 SH. In seiner Empfehlung von *Reise nach Osten* betonte er die wissenschaftliche Anstrengung und Spiritualität von Aqa Najafi; bezüglich *Reise nach Westen* zitierte er den Märtyrer Motahhari, der es für höchstwahrscheinlich hielt, dass das Werk die mystischen Offenbarungen des Autors widerspiegele. Wege zur Aufrechterhaltung der Produktion herausragender und leitender religiöser Werke Wenn religiöses Schreiben heute die Herzen der jüngeren Generationen berühren und die Kultur beeinflussen soll, wie es *Reise nach Westen* getan hat, werden die folgenden Schritte empfohlen: Die Verbindung tiefgründiger religiöser Lehren mit Kunst und Erzählliteratur: Vertrautheit unter Seminarenschülern und religiösen Schriftstellern mit den Möglichkeiten des Romans, der Kurzgeschichte und der modernen Bildsprache kann helfen, religiöse Lehren wirksamer zu vermitteln und über ausschließlich direkte und ermahnende Ausdrucksformen hinauszugehen. Die Neuformulierung klassischer Texte in zeitgenössischer Sprache: Viele ethische Schätze liegen in alten Büchern begraben. Ihr Umschreiben und ihre Bearbeitung in Formen, die den Bedürfnissen und der Sprache der jüngeren Generationen entsprechen, ist unerlässlich. Die Stärkung der Aufrichtigkeit und des religiösen Engagements unter Schriftstellern: Die Langlebigkeit eines Werks hängt nicht allein vom technischen Können ab. Die Integrität des Schriftstellers, sein Engagement für die Führung des Publikums und seine Verankerung in religiösen Werten können das Werk vertiefen und seine Wirkung erhöhen. Ein Vermächtnis für ein verantwortungsvolles Leben In unserem pädagogischen Lesen spricht *Reise nach Osten* von der Anstrengung, die für die Selbstbildung erforderlich ist, während *Reise nach Westen* die Frage nach dem endgültigen Schicksal dieser Bildung aufwirft. Die Ehrung von Aqa Najafi Quchani kann Seminarenschüler und Kleriker dazu einladen, Wissen, moralische Verfeinerung, Dienst und Schreiben zu vereinen. Ein Leser, der das Buch schließt und beschließt, eine Schuld zurückzuzahlen, ein Familienmitglied zu trösten, ein ungenaues Zitat zu korrigieren oder einer bedürftigen Person zu dienen, hat etwas Beständiges daraus gewonnen. Die beste Vorbereitung für die Reise von morgen ist es, das Leben von heute verantwortungsvoll zu reformieren. Schlusswort „Wenn Aqa Najafi den Stift auf das Papier setzt, zieht seine Erzählung den Leser aus der alltäglichen Nachlässigkeit heraus und konfrontiert ihn mit der Wahrheit seiner eigenen Entscheidungen und Taten. In *Reise nach Osten* schildert er die Härten des Weges des Wissens und der Selbstkultivierung; in *Reise nach Westen* stellt er das Ergebnis dieses Weges dem Leser als fiktive Reise vor – und erinnert uns daran, dass religiöses Schreiben das geschriebene Wort mit Verantwortung, Wahrheit und der Erinnerung an Gott verbindet." Der Beitrag Von „Reise nach Osten" zu „Reise nach Westen": Wissen, Selbstkultivierung und Verantwortung im Vermächtnis von Aqa Najafi Quchani erschien zuerst auf Islamic Centre of England.
Wortlaut im Original
Seyed Hashem Moosavi Introduction: A Scholar Who Set Two Journeys Before Us At a time when materialism and worldly attachments are steadily expanding, studying the lives of godly figures-men who distinguished themselves in scholarship and ijtihad and whose penetrating pens became mirrors of spiritual insight-can be life-giving for generations that have had little access to such beacons of guidance. The anniversary of the passing of the devout scholar, striving mystic, and self-disciplined jurist, the late Aqa Najafi Quchani, is a valuable opportunity to honour and revisit the legacy of one of these luminous figures. He influenced both scholarship and social guidance, while his writings preserved his experience of spiritual wayfaring, self-cultivation, and reflection on humanity’s ultimate destiny. He not only taught and exercised religious leadership in part of Khorasan but also left in his works a roadmap for seekers of truth, especially religious scholars. Honouring religious scholars helps educate a new generation only when it moves beyond names and dates to uncover how they lived. Remembering the late Aqa Najafi Quchani-mystic, social reformer, and accomplished writer-offers an opportunity to reflect on the following questions: How should religious knowledge be acquired? How should it be put into practice? And how can profound teachings be communicated in language that touches people’s hearts? His two best-known works, Journey to the East and Journey to the West , make such reflection possible. The first recounts the author’s life and education; the second presents an imaginative journey into the world after death. From an educational perspective, the two may be read together: one shows the human effort required for self-formation, while the other confronts us with the outcome of that effort. This connection is especially valuable for seminary students and clerics because it reminds them of the distance between “knowing” and “becoming.” Aqa Najafi: A Seminary Scholar and Servant of the People Sayyid Muhammad Hasan Husayni, known as Aqa Najafi Quchani, was born in 1295 AH in the village of Khosraviyeh, near Quchan. His studies took him from Khorasan to Isfahan and then to Najaf. In Isfahan, he studied with masters such as Akhund Kashi and Jahangir Khan Qashqai; in Najaf, he was among the students of Akhund Khorasani. After years of study and attaining the rank of ijtihad, he returned to Quchan, where he taught and attended to the religious needs of the people. What distinguishes him from many jurists-and makes his life especially worthy of attention for students of the religious sciences-is the way he combined jurisprudential learning with asceticism, self-cultivation, independence of spirit, and a strong sense of responsibility. First, seriousness in study: Reaching advanced levels of learning and scholarly competence requires perseverance and the ability to endure the hardships of the path of knowledge. Second, combining study with self-cultivation: Religious knowledge can guide others only when it is visible in the conduct of the person who possesses it. Humility in the face of criticism, honesty in citing sources, and vigilance over personal motives are all part of this formation. Third, responsibility towards the people: His return to Quchan reminds us that the value of seminary learning is not confined to its holder’s fame. Sometimes the presence of a scholar in a small town-teaching a few students, resolving family disputes, and patiently answering people’s questions-creates a lasting service. His Works: From Commentary on Prayer to the Story of a Life Aqa Najafi’s writings extend well beyond his two famous books. His works include Commentary on the Supplication of Sabah , An Excuse Worse than the Fault , On Constitutionalism , Commentary on the Treatise of the Apple , Proof of the Return , marginal notes on Kifayat al-Usul , and Hayat al-Islam , concerning Akhund Khorasani. This range reflects his engagement with scholarly, spiritual, and social questions. Journey to the East is particularly important for seminary students. It is an autobiography that records the hardships of study and portrays the scholarly and social environments of the author’s time. Reading such a work enables a student to encounter scholars within the full texture of their human striving-with the hopes, hardships, choices, and experiences from which they learned. This legacy offers another lesson: a cleric should regard writing as part of his responsibility. An experience that is not recorded may disappear when its bearer dies. An honest account of teaching and preaching-written with due respect for people’s dignity and privacy-can become a resource for the next generation. Journey to the West: A Narrative That Confronts Readers with Their Own Destiny Journey to the West , also published under the title The Destiny of Souls After Death , is an influential literary-mystical work on Islamic teachings about the afterlife. Cast as a fictional travelogue, it unfolds not across the earth but in the intermediate realm of barzakh, recounting the narrator’s journey after death. It is said to have been written in 1352 AH, approximately 1312 SH. Drawing on Qur’anic verses and traditions within a narrative framework, the author brings readers face to face with death, the questioning in the grave, and the ordeals and reliefs of barzakh. The narrator appears to describe, step by step, the first stages of dying, the pressure of the grave, the encounter with one’s deeds, and entry into the intermediate world after the soul separates from the body. The book’s prose is fluid and intimate, at times marked by the bitterness of truth and at times illuminated by flashes of hope. Its defining strength is that it gives concrete form to the abstract concepts of the Qur’an and hadith, allowing readers to feel vividly the sufferings of barzakh associated with backbiting, lying, slander, and attachment to the world. The educational advantage of this method lies in the way it changes the reader’s position. Instead of listening to an external discussion, the reader accompanies the traveller and asks: If this journey were to begin for me, what would I take with me? What form would the things I now consider insignificant assume there? The presence of “Hadi” (“the Guide”) is one of the story’s most prominent elements. The book embodies love for, and allegiance to, Imam Ali (peace be upon him) in the form of a helpful guide. In an educational reading of this image, love must be joined to obedience: devotion to the leader of justice should be manifested in trustworthiness, fairness, and the avoidance of oppression in the devotee’s own life. The Book’s Place in Understanding Barzakh: A Literary Companion to Religious Knowledge Barzakh is a Qur’anic doctrine. After recounting the plea of a person at the threshold of death to be returned, the Qur’an states: «وَمِنْ وَرَائِهِمْ بَرْزَخٌ إِلَىٰ يَوْمِ يُبْعَثُونَ»؛“And behind them is a barrier until the Day they are resurrected” (al-Mu’minun 23:100). Barzakh is therefore a stage between death and resurrection and should not be equated with the Day of Judgement. Many theological and philosophical works explain resurrection, barzakh, and the afterlife through rational arguments that may be difficult for the general public and even for some seminary students. Alongside such works, Journey to the West uses narrative to bring both the reader’s mind and emotions closer to the subject, linking theoretical discussion with moral and educational insight. Within the book’s depiction of barzakh, human deeds assume forms consistent with their true nature: a lie, for example, appears as a terrifying creature, while sincerity takes on a luminous form. Such imagery can strengthen the desire for self-purification and lessen everyday heedlessness. Reflecting on these scenes, readers come to see death not as the end of life, but as the unveiling of what their worldly lives have produced, and they are moved to examine themselves. Nevertheless, any presentation of barzakh should distinguish among three levels: A teaching stated in the Holy Qur’an; A report transmitted in a tradition, whose chain of transmission and meaning require examination; And an image or dialogue created within the book’s narrative structure. The presence of a verse or hadith alongside a scene does not, by itself, prove that every detail of that scene is a definitive account of the unseen world. Even if part of the work arose from the author’s personal mystical disclosure, such an experience cannot replace revelation or authoritative proof. The book’s literary and educational value is fully compatible with this scholarly caution: readers may draw on it for awakening and reflection, while turning to authoritative sources to establish specific points of belief. Preparing for Barzakh: Reforming Life Today The desired fruit of reading the book should be visible in our conduct today. The Qur’an says: «وَلْتَنْظُرْ نَفْسٌ مَا قَدَّمَتْ لِغَدٍ»؛ “Let every soul consider what it has sent ahead for tomorrow” (al-Hashr 59:18). This perspective turns remembrance of death into a programme for reforming one’s life. The first step is self-accounting. We should ask ourselves: Have I been careful when quoting hadith or issuing legal opinions? Have I concealed an error to protect my reputation? In dealing with my family and with those who seek my guidance, do I observe the same ethics that I recommend to others? The second step is restoring people’s rights. Readiness for the hereafter is tied to returning property, paying debts, correcting false statements, and making amends for harm done to another person’s reputation. Remembrance of death should move us to take these steps, not merely produce passing sadness or emotion. The third step is building lasting habits. Honesty, fairness, mindful prayer, and selfless service take root through steady practice. If the world after death is related to the truth of our conduct and character, then small, repeated actions deserve even greater care. This formation must be accompanied by hope. The Qur’an warns us about responsibility for our deeds yet also tells the sinner not to despair: «لَا تَقْنَطُوا مِنْ رَحْمَةِ اللَّهِ» “Do not despair of God’s mercy” (al-Zumar 39:53). Reading Journey to the West is most constructive when its warnings are accompanied by a clear account of the opportunities for repentance, restitution, and divine mercy. Leading Scholars’ Views on the Book and the Context of Its Composition In his introduction, the late Aqa Najafi explicitly states that his purpose in writing the book was to awaken people from heedlessness, promote moral virtues, and offer a vivid portrayal of humanity’s inevitable destiny on the basis of the teachings of the Ahl al-Bayt (peace be upon them). Eminent figures such as Allameh Tabataba’i and other teachers of ethics consistently stressed the importance of reading works that remind people of death and the hereafter and regarded Aqa Najafi’s writings-because of their close alignment with Qur’anic and hadith-based principles-as a source of admonition and awakening. This distinguished work is supported by substantial endorsements from leading Shi‘i scholars. Among the reports that may be cited are remarks made by the martyred leader, Ayatollah Khamenei, on 26 Azar 1364 SH. In recommending Journey to the East , he emphasised Aqa Najafi’s scholarly effort and spirituality; regarding Journey to the West , he quoted Martyr Motahhari as considering it highly probable that the work reflected the author’s mystical disclosures. Ways to Sustain the Production of Outstanding and Guiding Religious Works If religious writing today is to touch the hearts of younger generations and influence culture as Journey to the West has done, the following steps are recommended: Linking profound religious teachings with art and narrative literature: Familiarity among seminary scholars and religious writers with the possibilities of the novel, the short story, and modern imagery can help communicate religious teachings more effectively and move beyond exclusively direct and exhortative modes of expression. Recasting classical texts in contemporary language: Many ethical treasures lie buried in old books. Rewriting and editing them in ways suited to the needs and language of younger generations is essential. Strengthening sincerity and religious commitment among writers: A work’s longevity does not depend on technical skill alone. The writer’s integrity, commitment to guiding the audience, and grounding in religious values can deepen the work and increase its impact. A Legacy for Responsible Living In our educational reading, Journey to the East speaks of the striving required for self-formation, while Journey to the West raises the question of that formation’s ultimate destiny. Honouring Aqa Najafi Quchani can invite seminary students and clerics to unite knowledge, moral refinement, service, and writing. A reader who closes the book and decides to repay a debt, comfort a family member, correct an inaccurate quotation, or serve a person in need has gained something lasting from it. The best preparation for tomorrow’s journey is to reform today’s life responsibly. Final Word “When Aqa Najafi puts pen to paper, his narrative draws the reader out of everyday heedlessness and confronts them with the truth of their own choices and deeds. In Journey to the East , he recounts the hardships of the path of knowledge and self-cultivation; in Journey to the West , he sets the outcome of that path before the reader as a fictional journey-reminding us that religious writing joins the written word to responsibility, truth, and the remembrance of God.” The post From “Journey to the East” to “Journey to the West”: Knowledge, Self-Cultivation, and Responsibility in the Legacy of Aqa Najafi Quchani appeared first on Islamic Centre of England .