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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Neue Greenpeace-Studie: Meeresschutzgebiete sind überlebenswichtig

ohne Namen · Greenpeace Schweiz · 2026-10-18 · Zuerich · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Gerechtigkeit

Ohne grossflächige, zusammenhängende Meeresschutzgebiete auf hoher See wird das Ziel von 30 Prozent geschützten Ozeanen bis 2030 nicht erreicht und gefährdete Arten wie die Lederschildkröte verlieren ihre Überlebenschance.

Die Studie offenbart, wie schleppend die Fortschritte der Regierungen beim Schutz unserer Ozeane sind. Ein Netz aus Schutzgebieten auf hoher See würde den Regierungen helfen, die globalen Ziele für den Meeresschutz zu erreichen und den mangelnden Fortschritt einzelner Nationen auszugleichen.

Der Text stellt eine Greenpeace-Studie mit dem Titel «Well Connected» vor, die zum Auftakt der UNO-Konferenz zur biologischen Vielfalt in Armenien erscheint. Kernbotschaft ist, dass der bisherige Schutzansatz für Meere unzureichend ist und bei der aktuellen Schutzrate 265 Jahre vergehen würden, bis 30 Prozent der Ozeane geschützt sind. Als Beispiel wird die Lederschildkröte genannt, deren Wanderrouten im Atlantik durch industrielle Fischerei gefährdet sind. 80 Prozent der Lebensräume mit mittlerem bis hohem Beifangrisiko liegen ausserhalb vorgeschlagener Schutzgebiete. Greenpeace schlägt ein Netz von zusammenhängenden Schutzgebieten im Atlantik vor, das 31 Prozent der atlantischen Hohen See abdecken würde. Die Studie empfiehlt 17 Gebiete für die Ausweisung als vollständig geschützte Meeresschutzgebiete im Rahmen des globalen Ozeanvertrags. Die Schweiz hat den Ozeanvertrag zwar unterschrieben, aber noch nicht ratifiziert. Der Text fordert Regierungen auf, die Lücke zwischen Verpflichtungen und Taten zu schliessen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung (erschlossen)
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 0, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Macht die Staatengemeinschaft weiter wie bisher, dauert es 265 Jahre, bis 30 Prozent der Ozeane geschützt sind. Das steht in einer neuen Greenpeace-Studie . Zum heutigen Start der UNO-Konferenz zur biologischen Vielfalt in Armenien fordert die Umweltorganisation die teilnehmenden Staaten auf, bei der Schaffung von Meeresschutzgebieten dringend vorwärts zu machen. Die Lederschildkröte ist mehrere hundert Kilogramm schwer und rund zwei Meter lang. Riesige Fischfangschiffe fischen im Atlantik genau dort, wo die Wanderrouten der gefährdeten Tiere durchgehen. Eine neue Greenpeace-Studie mit dem Titel «Well connected» zeigt: 80 Prozent der Lebensräume, in denen Lederschildkröten einem mittleren bis hohen Beifangrisiko ausgesetzt sind, liegen ausserhalb vorgeschlagener Schutzgebiete. Der bisherige Schutzansatz bringt wenig. Im Atlantik gibt es keine vollständig geschützten Hochseegebiete . Industrielle Fischerei ist zumindest teilweise erlaubt. Das muss sich ändern. Grossflächige Schutzgebiete würden die Wanderrouten der Lederschildkröten schützen und das Sterberisiko dieser gefährdeten Art verringern. Schutzgebiete sind überlebenswichtig. Die Greenpeace-Studie erscheint zum Auftakt der UNO-Konferenz zur biologischen Vielfalt (CBD COP17) in Armenien. Dort geht es unter anderem um die erzielten Fortschritte im Meeresschutz, darunter um den beschlossenen Schutz von mindestens 30 Prozent der Weltmeere bis 2030. Das ist das Minimum, um den Ozeanen und ihren Bewohner:innen eine Chance auf Erholung zum Beispiel vor Überfischung zu geben. Die Regierungen müssen dringend die Lücke zwischen Verpflichtungen und Taten schliessen. Die Greenpeace-Studie zeigt, dass es bei der derzeitigen Schutzrate 265 Jahre dauern würde, bis 30 Prozent der Ozeane vollständig geschützt sind. Iris Menn, Meeresbiologin und Geschäftsleiterin Greenpeace Schweiz, sagt: «Die Studie offenbart, wie schleppend die Fortschritte der Regierungen beim Schutz unserer Ozeane sind. Ein Netz aus Schutzgebieten auf hoher See würde den Regierungen helfen, die globalen Ziele für den Meeresschutz zu erreichen und den mangelnden Fortschritt einzelner Nationen auszugleichen. Wenn sie das nicht tun, gibt es möglicherweise bald keine Tiere mehr, die es zu schützen gilt.» Ein Netz für den Atlantik Derzeit sind nur 3,5 Prozent der Weltmeere vollständig oder in hohem Masse vor zerstörerischen menschlichen Aktivitäten wie Überfischung oder Tiefseebergbau geschützt. In der Studie «Well Connected» schlägt Greenpeace im Atlantik ein Netz von zusammenhängenden Schutzgebieten vor. Diese würden 31 Prozent der atlantischen Hohen See abdecken und in internationalen Gewässern Biodiversität-Hotspots miteinander verbinden. Zudem würden sie fast 45 Prozent der Gefahrenzonen für Buckelwale schützen, wodurch das Risiko von Schiffskollisionen erheblich verringert würde. In der Studie hat Greenpeace 17 Gebiete bezeichnet, die im Rahmen des globalen Ozeanvertrags als vollständig geschützte Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden sollten. Das würde die gesamte Schutzfläche stark vergrössern und auch Standorte abdecken, wo wandernde Arten den schlimmsten Bedrohungen ausgesetzt sind. Die Schweiz hat den Ozeanvertrag unterschrieben, aber noch nicht ratifiziert . Die Vernehmlassungsfrist für das neue Hochseeschutzgesetz lief am 6. Oktober ab. Das Gesetz ist die Grundlage für die Ratifikation. Links Greenpeace-Studie «Well-Connected» (Englisch) Zusammenfassung «Ein Netz für den Atlantik» (Deutsch) Kontakt Iris Menn , Meeresbiologin und Geschäftsleiterin Greenpeace Schweiz, iris.menn@greenpeace.org , 079 886 75 92 Roland Gysin , Medienstelle Greenpeace Schweiz, roland.gysin@greenpeace.org , 044 447 41 17