Neue Greenpeace-Studie: Meeresschutzgebiete sind überlebenswichtig
Ohne grossflächige, zusammenhängende Meeresschutzgebiete auf hoher See wird das Ziel von 30 Prozent geschützten Ozeanen bis 2030 nicht erreicht und gefährdete Arten wie die Lederschildkröte verlieren ihre Überlebenschance.
Die Studie offenbart, wie schleppend die Fortschritte der Regierungen beim Schutz unserer Ozeane sind. Ein Netz aus Schutzgebieten auf hoher See würde den Regierungen helfen, die globalen Ziele für den Meeresschutz zu erreichen und den mangelnden Fortschritt einzelner Nationen auszugleichen.
Der Text stellt eine Greenpeace-Studie mit dem Titel «Well Connected» vor, die zum Auftakt der UNO-Konferenz zur biologischen Vielfalt in Armenien erscheint. Kernbotschaft ist, dass der bisherige Schutzansatz für Meere unzureichend ist und bei der aktuellen Schutzrate 265 Jahre vergehen würden, bis 30 Prozent der Ozeane geschützt sind. Als Beispiel wird die Lederschildkröte genannt, deren Wanderrouten im Atlantik durch industrielle Fischerei gefährdet sind. 80 Prozent der Lebensräume mit mittlerem bis hohem Beifangrisiko liegen ausserhalb vorgeschlagener Schutzgebiete. Greenpeace schlägt ein Netz von zusammenhängenden Schutzgebieten im Atlantik vor, das 31 Prozent der atlantischen Hohen See abdecken würde. Die Studie empfiehlt 17 Gebiete für die Ausweisung als vollständig geschützte Meeresschutzgebiete im Rahmen des globalen Ozeanvertrags. Die Schweiz hat den Ozeanvertrag zwar unterschrieben, aber noch nicht ratifiziert. Der Text fordert Regierungen auf, die Lücke zwischen Verpflichtungen und Taten zu schliessen.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
- Wo sitzt das Übel?
- in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
- gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
- es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung (erschlossen)
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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Wozu der Text aufruft
- Meeresschutzgebiete ausweisen (gesellschaftlich)
- Ozeanvertrag ratifizieren (gesellschaftlich)
- Lücke zwischen Verpflichtungen und Taten schliessen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3
- Zeitbezug
- früher 0, jetzt 2, künftig 3