Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
IPCC deadlock risks delaying climate science and impacting government action
ohne Namen ·
Greenpeace International ·
2026-10-19
· Amsterdam
· Quelle
Verantwortung · Hauptbotschaft
Gerechtigkeit · tragend
Wissen · tragend
Die wiederholte Verzögerung des IPCC-Bewertungsberichts AR7 durch politische Uneinigkeit gefährdet die wissenschaftliche Grundlage für wirksamen Klimaschutz vor dem globalen Zwischenstand 2028 und verschärft die Klimakrise für die am stärksten betroffenen Gemeinschaften.
Bei steigenden Emissionen und eskalierenden Klimafolgen sollten Regierungen den Weg für stärkere Maßnahmen freiräumen, nicht Hindernisse in den Weg stellen.
Der Text berichtet, dass die 65. Plenarsitzung des IPCC in Addis Abeba ohne Beschluss über den Zeitplan für den Siebten Bewertungsbericht (AR7) endete. Es ist bereits das sechste Mal seit Anfang 2024, dass sich die Delegierten nicht einigen konnten. Greenpeace International äußert die Sorge, dass die AR7-Berichte nicht rechtzeitig vor dem zweiten globalen Zwischenstand (GST2) des Pariser Abkommens im Jahr 2028 fertiggestellt werden. Die Organisation betont, dass die IPCC-Bewertungen eine unübertroffene Autorität in der Klimawissenschaft besitzen und für die Regierungsentscheidungen zu Minderung, Anpassung und Finanzierung entscheidend sind. Greenpeace fordert, dass alle drei Arbeitsgruppenberichte des AR7 vor dem GST2 veröffentlicht werden, um den Ehrgeiz der Klimaschutzmaßnahmen zu steigern. Der Text verweist auf die bereits überschrittene 1,5-Grad-Marke und die steigenden Emissionen als drängende Gründe für zeitnahes Handeln. Gleichzeitig wird anerkannt, dass Bedenken hinsichtlich der Gleichberechtigung und Vertretung des Globalen Südens im Bewertungskreislauf angegangen werden müssen.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- den Weg für stärkere Klimaschutzmaßnahmen freiräumen (gesellschaftlich)
- die AR7-Berichte vor dem GST2 veröffentlichen (gesellschaftlich)
- Bedenken hinsichtlich Gleichberechtigung und Vertretung des Globalen Südens angehen (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 1 von 3, benannt: Regierungen und IPCC-Delegierte, die den Zeitplan verzögern
- Zeitbezug
- früher 0, jetzt 2, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
Amsterdam, Niederlande – Greenpeace hat neue Bedenken geäußert, dass die nächste Runde der Bewertungsberichte des Zwischenstaatlichen Gremiums der Vereinten Nationen für Klimaänderungen (IPCC) möglicherweise nicht rechtzeitig für den nächsten globalen Zwischenstand der Klimaschutzmaßnahmen fertiggestellt werden kann.
Die 65. Plenarsitzung des IPCC sollte letzte Woche in Addis Abeba den Zeitplan der drei Arbeitsgruppenbeiträge zum Siebten Bewertungsbericht (AR7) festlegen, doch die Sitzung endete ohne Beschluss. Es ist das sechste Mal seit Anfang 2024, dass die Delegierten sich nicht auf die Zeitpläne des entscheidenden dreiteiligen Bewertungsberichts einigen konnten. Das IPCC erklärte, dass seine 65. Sitzung und seine Beratungen über die ausstehende Tagesordnung bei der ersten Gelegenheit fortgesetzt werden.[1][2]
Jasper Inventor, stellvertretender Programmleiter bei Greenpeace International, sagte: „Dies ist ein weiterer tief frustrierender Rückschlag in den Bemühungen, die beste und neueste Klimawissenschaft für die Regierungen beim nächsten globalen Zwischenstand verfügbar zu haben. Bei steigenden Emissionen und eskalierenden Klimafolgen sollten Regierungen den Weg für stärkere Maßnahmen freiräumen, nicht Hindernisse in den Weg stellen. Es ist entscheidend, dass sie die AR7-Berichte zur Verfügung haben, um den kollektiven Fortschritt zu messen und Maßnahmen zu beschleunigen."
Der zweite globale Zwischenstand (GST2) des Pariser Abkommens wird 2028 abgeschlossen, und Greenpeace International fordert, dass alle drei Arbeitsgruppenberichte des AR7 zuvor veröffentlicht werden, um die Regierungsentscheidungen zu Minderung, Anpassung und Finanzierung mitzugestalten.
IPCC-Bewertungen haben eine unübertroffene Autorität in der Klimawissenschaft, dank der Tausende von Experten, die daran arbeiten, der erschöpfenden mehrstufigen Überprüfung veröffentlichter Forschung und des Konsenses der Mitgliedstaaten. Die Ausrichtung des AR7 mit dem nächsten globalen Zwischenstand würde entscheidende Dynamik für den Klimaschutz in einer Welt schaffen, die bereits einen Überschreitung von 1,5 °C gegenübersteht.
Tracy Carty, Expertin für Klimapolitik bei Greenpeace International, sagte: „Während Bedenken hinsichtlich der Gleichberechtigung und der Vertretung des Globalen Südens in diesem Bewertungskreislauf und darüber hinaus angegangen werden müssen – würde das Verfehlen des globalen Zwischenstands des Pariser Abkommens genau das Werkzeug untergraben, das dazu dienen soll, die Welt auf Kurs zu halten und den Ehrgeiz zu steigern. Die Verzögerung der Wissenschaft, die Gemeinschaften, die bereits die Hauptlast der Klimakrise tragen, benötigen, wird legitime Bedenken hinsichtlich Gleichberechtigung und Vertretung nicht adressieren.
„Aber die bestehende Wissenschaft lässt keinen Raum für Zweifel daran, dass das aktuelle Handeln gefährlich unzureichend ist, insbesondere beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, dem Haupttreiber des Klimakollapses. Eine verzögerte IPCC-Bewertung darf uns nicht die entscheidende Zeit kosten, die für dringendes, auf globaler Ebene verstärktes Handeln benötigt wird."
Anmerkungen:
[1] IPCC: 65. Plenarsitzung des IPCC ausgesetzt
[2] Erklärung des IPCC-Vorsitzenden Jim Skea zur Aussetzung der 65. Plenarsitzung des IPCC
Kontakt:
Aaron Gray-Block, Greenpeace International, Leiter der Kommunikation für Klimapolitik, aaron.gray-block@greenpeace.org
Greenpeace International Pressestelle, +31 (0)20 718 2470 (24 Stunden erreichbar), pressdesk.int@greenpeace.org
Wortlaut im Original
Amsterdam, Netherlands – Greenpeace has raised new concerns that the next round of assessment reports from the UN’s Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) might not be completed in time for the next global stocktake of climate action.
The 65th Plenary Session of the IPCC was due to decide the timeline of the three Working Group contributions to the Seventh Assessment Report (AR7) in Addis Ababa last week, but the meeting ended without resolution. It is the sixth time since early 2024 delegates have been unable to agree on the timings of the critical three-part assessment report. The IPCC said its 65th Session and its deliberations on the pending agenda will resume at the earliest opportunity.[1][2]
Jasper Inventor, Deputy Programme Director at Greenpeace International said: “This is another deeply frustrating setback in efforts to have the best and latest climate science available for governments at the next global stocktake. With rising emissions and escalating climate impacts, governments should be clearing the path for stronger action, not putting roadblocks in the way. It’s critical that they have the AR7 reports at their disposal to measure collective progress and accelerate action.”
The second global stocktake (GST2) of the Paris Agreement will conclude in 2028 and Greenpeace International is calling for all three AR7 working group reports to be published beforehand to help shape government decisions on mitigation, adaptation and finance.
IPCC assessments have unmatched authority on climate science, owing to the thousands of experts that work on them, exhaustive multi-stage review of published research and the consensus of member states. Aligning AR7 with the next global stocktake would build critical momentum for climate action in a world already facing 1.5°C overshoot.
Tracy Carty, Climate Politics Expert at Greenpeace International said: “While concerns about equity and Global South representation must be addressed in this assessment cycle and beyond – missing the Paris Agreement’s global stocktake would compromise the very tool meant to keep the world on track and increase ambition. Delaying the science that communities who are already bearing the brunt of the climate crisis need, will not address legitimate concerns around equity and representation.
“But the existing science leaves no room for doubt that current action falls dangerously short, especially on phasing out fossil fuels, the primary driver of climate breakdown. A delayed IPCC assessment must not cost us critical time needed for urgent scaled up global action.”
Notes:
[1] IPCC: 65th Plenary Session of IPCC suspended
[2] Statement by the IPCC Chair Jim Skea on suspension of the 65th Plenary Session of the IPCC
Contact:
Aaron Gray-Block, Greenpeace International, Climate Politics Communications Manager, aaron.gray-block@greenpeace.org
Greenpeace International Press Desk, +31 (0)20 718 2470 (available 24 hours), pressdesk.int@greenpeace.org