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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

سلسلة “قوانين روحية للحياة” (٢٠).. “قانون القدوة (٢)” في اجتماع الأربعاء

ohne Namen · Koptisch-Orthodoxe Kirche – woechentliche Mittwochspredigt von Papst Tawadros II. · 2026-10-21 · Kairo · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Demut · tragend Fürsorge · tragend

Das geistliche Vorbild des Priesters, manifestiert in Liebe, Geist, Glauben und Reinheit, ist das wirksamste Mittel, um andere zu Christus zu führen und den Glauben in der Gemeinschaft fortzupflanzen.

Sei ein Vorbild in den kleinen Situationen vor den großen, wie in der Zeit des Zorns, und bei der Entschuldigung für einen Fehler, der von dir ausgegangen ist, und schenke deine Liebe.

Der Text dokumentiert die wöchentliche Predigt von Papst Tawadros II. der koptisch-orthodoxen Kirche in Kairo, in der er das 'Gesetz des Vorbilds' für Priester erläutert. Als Grundlage dient der zweite Brief an Timotheus, der die Notwendigkeit eines vorbildlichen Lebenswandels durch Lehre und Dienst betont. Der Papst listet spezifische Bereiche auf, in denen Priester Vorbild sein sollen: wahre Liebe, jugendlicher Geist, Glaube in schwierigen Zeiten und Reinheit des Herzens. Er verweist auf biblische Beispiele wie Mose und Christus, um die Dimensionen der väterlichen Fürsorge und der Demut zu illustrieren. Die Predigt betont, dass das Vorbild Menschen zu Christus hinziehen soll und durch Nachahmung weitergegeben wird, was den Kreis der Vorbilder erweitert. Es wird darauf hingewiesen, dass das Vorbild auch nach dem Tod des Trägers fortbesteht und den Namen Gottes verherrlicht. Abschließend rät der Papst, in kleinen alltäglichen Situationen wie im Umgang mit Zorn oder bei Entschuldigungen vorbildlich zu handeln, da dies eine große Verantwortung für das Leben anderer darstellt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

2. Timotheus 4,6-16 · 2. Mose 32,32 · Römer 12,11 · 2. Timotheus 1,6 · 2. Korinther 5,7 · Johannes 1,3 · 1. Timotheus 5,22 · Johannes 3,30

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 3, künftig 1

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Seine Heiligkeit Papst Tawadros II. hielt seine wöchentliche Predigt bei der Mittwochssitzung am heutigen Abend im päpstlichen Sitz in Kairo. Anwesend waren mehrere Bischöfe der Kirche, Priester der Kirchen des Sektors Ezbat El-Nakhl sowie deren Ehefrauen. Die Predigt wurde über die christlichen Fernsehsender und den Kanal C.O.C, der dem Medienzentrum der Kirche auf dem Internet angehört, übertragen. In der Predigt setzte Seine Heiligkeit die Reihe „Geistliche Gesetze für das Leben“ fort und sprach heute über das „Gesetz des Vorbilds“. Er las einen Teil aus dem vierten Kapitel des ersten Briefes unseres Lehrers, des Apostels Paulus, an seinen Schüler Timotheus, die Verse (6–16), und erläuterte, dass der Priester der vorbildliche Lehrer und Diener sein muss und seine Lehre und seinen Dienst durch das Vorbild stützen soll. Seine Heiligkeit, der Papst, führte die Bereiche des Vorbilds wie folgt fort: 3 – Die Liebe: Das Vorbild durch die wahre Liebe zu sein, denn der wahre Vater ist derjenige, der nach dem Heil seiner Söhne sucht, so wie der Prophet Mose es tat, als das Volk durch die Anbetung des goldenen Kalbes sündigte. Mose vermittelte für sie vor Gott: „UND JETZT, WENN DU IHRE SÜNDE VERGIEBST, SONST STRICH MICH AUS DEINEM BUCH, DAS DU GESCHRIEBEN HAST“ (2. Mose 32, 32), denn er liebte sein Volk mit wahrer Liebe. Die väterliche Liebe erträgt die Schwächen der anderen, bewahrt das Herz des Vaters beständig und sucht stets danach, die Liebe zu schenken. 4 – Der Geist: Das Vorbild darin, in dir den jugendlichen Geist und die Lebendigkeit der Jugend zu haben: „EIFERIG IM GEIST, DIENEND DEM HERRN“ (Römer 12, 11). Daher ist der Dienst für Kinder und Jugendliche von Zeit zu Zeit wie ein Treibstoff für dein Leben und dein geistliches Vorbild: „ICH ERINNERE DICH, DAS GABE GOTTES, DIE IN DIR IST, WIEDER ZU ENTZÜNDEM“ (2. Timotheus 1, 6). 5 – Der Glaube: Das Vorbild im Glauben, insbesondere in den schwierigen Dingen: „DENN WIR WANDERN IM GLAUBEN, NICHT IM ANSCHAUEN“ (2. Korinther 5, 7). Und auch in den kleinen Dingen, denn der Glaube sieht und gibt dem Menschen Kraft: „ALLE DINGE SIND DURCH IHN GEWORDE, UND OHNE IHN IST NICHTS GEWORDEN, WAS GEWORDEN IST“ (Johannes 1, 3). 6 – Die Reinheit: Das Vorbild in der Reinheit (Reinheit des Herzens): „HALTE DICH SELBST REIN“ (1. Timotheus 5, 22), in den Beziehungen, im Umgang und in den Begegnungen. Denn der Vater, der Priester, ist ein Treffpunkt in den Beziehungen und trifft den Kleinen und den Großen, in der Kirche und im Haus. Seine Heiligkeit erläuterte, dass das Vorbild der einflussreiche Faktor im anderen ist und dass das Vorbild Segnungen hat, nämlich: 1 – Das Vorbild zieht die Menschen zu Christus, nicht zu deiner Person, hin: „ER MUSS GRÖSSER WERDEN, ICH ABER KLEINER“ (Johannes 3, 30). 2 – Es gibt den anderen ein Modell, damit sie ebenfalls zu Vorbildern werden, sodass sich der Kreis erweitert: „WAS DU VON MIR GEHÖRT HAST, VIELE ZEUGEN, VERTRAUE ES MENSCHEN AN, DIE TREU SIND, DIE FÄHIG SEIN WERDEN, AUCH ANDERE ZU LEHREN“ (2. Timotheus 2, 2). Und der Beweis für ein erfolgreiches Vorbild ist, dass es zu einem anderen Vorbild führen kann. 3 – Das Vorbild bleibt bestehen, auch nach dem Ende seiner Träger: „DENKET AN EURE FÜHRER, DIE EUCH DAS WORT GOTTES GEREDET HABEN. SEHT AUF DAS ENDE IHRES WANDERNS UND NACHAHMT IHREN GLAUBEN“ (Hebräer 13, 7). Denn der Wert und der Segen des Vorbilds liegt darin, dass es fortdauert und den Namen Gottes durch ein gutes Beispiel verherrlicht. Seine Heiligkeit, der Papst, wies darauf hin, dass der Herr Christus uns ein äußeres Vorbild gegeben hat, indem er die Füße der Jünger wusch und uns die Lektion der Demut gab. Er gab uns auch ein inneres Vorbild durch die Liebe: „DA ER SEINE, DIE IN DER WELT WAREN, BIS ZUM ÄUßERSTEN GELIEBT HAT“ (Johannes 13, 1). Und er gab uns auch ein Vorbild im Einfluss auf den anderen: „DENN ICH HABE EUCH EIN BEISPIEL GEWORDE, DAMIT IHR, WIE ICH EUCH GEMACHT HABE, AUCH SO TUN“ (Johannes 13, 15). Seine Heiligkeit erteilte den Rat: „Sei ein Vorbild in den kleinen Situationen vor den großen, wie in der Zeit des Zorns, und bei der Entschuldigung für einen Fehler, der von dir ausgegangen ist, und schenke deine Liebe. Auch das Vorbild ist eine Verantwortung, denn der Vater, der Priester, lebt nicht für sich selbst, und seine Entscheidungen beeinflussen das Leben der anderen. Die Welt braucht den vorbildlichen Vater, den Priester, in: Wort, Verhalten, Liebe, Geist, Glaube und Reinheit.“
Wortlaut im Original
ألقى قداسة البابا تواضروس الثاني عظته الأسبوعية في اجتماع الأربعاء مساء اليوم من المقر البابوي بالقاهرة، وبحضور عدد من أحبار الكنيسة، وكهنة كنائس قطاع عزبة النخل وزوجاتهم، وبُثت العظة عبر القنوات الفضائية المسيحية وقناة C.O.C التابعة للمركز الإعلامي للكنيسة على شبكة الإنترنت. وفي العظة استكمل قداسته سلسلة “قوانين روحية للحياة”، وتابع الحديث اليوم عن “قانون القدوة”، وقرأ جزءًا من الأصحاح الرابع في رسالة معلمنا بولس الرسول الأولى إلى تلميذه تيموثاوس والأعداد (٦ – ١٦)، وأوضح أن الكاهن يجب أن يكون المُعلِّم والخادم القدوة، وأن يسند بالقدوة تعليمه وخدمته. وأكمل قداسة البابا مجالات القدوة، كالتالي: ٣- المحبة: أن تكون القدوة بالمحبة الحقيقية، فالأب الحقيقي هو الذي يبحث عن خلاص أبنائه، مثلما فعل موسى النبي عندما أخطأ الشعب بعبادتهم للعجل الذهبي، فتشفّع لهم موسى أمام الله، “وَالآنَ إِنْ غَفَرْتَ خَطِيَّتَهُمْ، وَإِلاَّ فَامْحُنِي مِنْ كِتَابِكَ الَّذِي كَتَبْتَ” (خر ٣٢: ٣٢)، لأنه أحب شعبه محبة حقيقية، والمحبة الأبوية تحتمل ضعفات الآخرين، وتحتفظ بقلب الأب باستمرار، وتبحث عن تقديم المحبة على الدوام. ٤- الروح: القدوة بأن تكون فيك الروح الشبابية وحيوية الشباب، “حَارِّينَ فِي الرُّوحِ، عَابِدِينَ الرَّبَّ” (رو ١٢: ١١)، لذلك خدمة الأطفال والشباب من حين لآخر هي بمثابة وقود لحياتك وقدوتك بالروح، “أُذَكِّرُكَ أَنْ تُضْرِمَ أَيْضًا مَوْهِبَةَ اللهِ الَّتِي فِيكَ” (٢تي ١: ٦). ٥- الإيمان: القدوة بالإيمان بالأخص في الأمور المتعبة، “لأَنَّنَا بِالإِيمَانِ نَسْلُكُ لَا بِالْعِيَانِ” (٢كو ٥: ٧)، وكذلك في الأمور الصغيرة، فالإيمان يرى ويعطي قوة للإنسان، “كُلُّ شَيْءٍ بِهِ كَانَ، وَبِغَيْرِهِ لَمْ يَكُنْ شَيْءٌ مِمَّا كَانَ” (يو ١: ٣). ٦- الطهارة: القدوة في الطهارة (النقاوة)، “اِحْفَظْ نَفْسَكَ طَاهِرًا” (١تي ٥: ٢٢)، في العلاقات والمعاملات والمقابلات، فالأب الكاهن ملتقى في العلاقات، ويقابل الصغير والكبير، وفي الكنيسة والبيت. وأوضح قداسته أن القدوة هي العامل المؤثر في الآخر، وأن القدوة لها بركات، هي: ١- القدوة تجذب الناس إلى المسيح لا إلى شخصك، “يَنْبَغِي أَنَّ ذَلِكَ يَزِيدُ وَأَنِّي أَنَا أَنْقُصُ” (يو ٣: ٣٠). ٢- تعطي نموذج للآخرين أن يصبحوا هم أيضًا قدوة، فتتسع الدائرة، “وَمَا سَمِعْتَهُ مِنِّي بِشُهُودٍ كَثِيرِينَ، أَوْدِعْهُ أُنَاسًا أُمَنَاءَ، يَكُونُونَ أَكْفَاءً أَنْ يُعَلِّمُوا آخَرِينَ أَيْضًا” (٢تي ٢: ٢)، ودليل القدوة الناجحة أنها تستطيع أن تقود إلى قدوة أخرى. ٣- القدوة تستمر حتى بعد نهاية أصحابها، “اُذْكُرُوا مُرْشِدِيكُمُ الَّذِينَ كَلَّمُوكُمْ بِكَلِمَةِ اللهِ. انْظُرُوا إِلَى نِهَايَةِ سِيرَتِهِمْ فَتَمَثَّلُوا بِإِيمَانِهِمْ” (عب ١٣: ٧)، فالقدوة قيمتها وبركتها أنها تستمر، وتمجد اسم الله من خلال نموذج جيد. وأشار قداسة البابا أن السيد المسيح قدم لنا قدوة بالظاهر عندما غسل أرجل التلاميذ وأعطانا درس الاتضاع، كما قدم لنا القدوة بالداخل بالمحبة، “إِذْ كَانَ قَدْ أَحَبَّ خَاصَّتَهُ الَّذِينَ فِي الْعَالَمِ، أَحَبَّهُمْ إِلَى الْمُنْتَهَى” (يو ١٣: ١)، وكذلك قدم لنا قدوة في التأثير في الآخر، “لأَنِّي أَعْطَيْتُكُمْ مِثَالًا، حَتَّى كَمَا صَنَعْتُ أَنَا بِكُمْ تَصْنَعُونَ أَنْتُمْ أَيْضًا” (يو ١٣: ١٥). وأوصى قداسته: “كُن قدوة في المواقف الصغيرة قبل الكبيرة، مثل وقت الغضب، وفي الاعتذار عن خطأ صدر منك، وقدم محبتك، وأيضًا القدوة مسؤولية، فالأب الكاهن لا يعيش لنفسه، وقراراته تؤثر في حياة الآخرين، والعالم يحتاج إلى الأب الكاهن القدوة في: الكلام والتصرف والمحبة والروح والإيمان والطهارة”.