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Orthodox · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Göttliche Liturgie auf Deutsch

ohne Namen · Analogion – orthodoxes Lesepult · 2024-10-09 · Quelle

Wissen · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend

Die orthodoxen Bischöfe führen die deutsche Liturgie ein, weil die traditionellen Liturgiesprachen in der Diaspora über Generationen hinweg nicht mehr verstanden werden und junge Gläubige sowie Konvertiten nach unmittelbarer Verständlichkeit verlangen.

Hiermit tragen die orthodoxen Bischöfe dem Wunsch besonders von jüngeren Gläubigen und Konvertiten nach unmittelbarer Verständlichkeit der Liturgie Rechnung.

Der Text beschreibt die zunehmende Verbreitung der Göttlichen Liturgie auf Deutsch in orthodoxen Gemeinden in Deutschland. Er nennt konkrete Beispiele aus Köln, Oldenburg und Berlin und verweist auf die Gründung und Entwicklung dieser Gemeinden. Die Bischöfe reagieren damit auf den Wunsch junger Gläubiger und Konvertiten nach besserem Verständnis der Liturgie. Als Problem wird benannt, dass die traditionellen Liturgiesprachen Altgriechisch, Koiné-Griechisch und Kirchenslawisch von den meisten Gläubigen nur bruchstückhaft verstanden werden. Der Text verallgemeinert dieses Phänomen am Beispiel des Arabischen, das in der Diaspora ebenfalls zunehmend nicht mehr verstanden wird. Es wird auf den Verlust von Sprachkenntnissen über mehrere Generationen hinweg abseits des ursprünglichen Mutterlandes hingewiesen. Der Text ist sachlich-informativ gehalten und dokumentiert einen aktuellen Trend in der orthodoxen Kirche.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit (erschlossen)
Wo sitzt das Übel?
in der eigenen Gemeinde, Familie, Religion
Was hilft dagegen?
Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit; Gebet, Gottesdienst, Meditation, wiederholte Übung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
vor allem Teil einer Gemeinschaft oder Schöpfung
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt; auf Tradition, Väter, gewachsene Praxis
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
der Text kritisiert nicht

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Gemessen

Grundhaltung
0 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
1 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 0

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Zum Inhalt springen *** Wesentlich ergänzt am 10.10.24 *** Die Göttliche Liturgie auf Deutsch wird in Deutschland mittlerweile regelmäßig an vielen Orten von Hamburg bis München gefeiert. Fast alle orthodoxen Bistümer bieten dies an . Zuletzt kamen die antiochenisch-orthodoxe Gemeinde des Hl. Dimitrios in Köln (2. So. im Monat um 15 Uhr) und die rein deutschsprachige georgisch-orthodoxe Gemeinde der Hll. Ansgar von Bremen und Lambert von Maastricht in Oldenburg hinzu. Doch anderswo ist Deutsch schon länger in der Liturgie zu hören, zum Beispiel seit 1998 in der Berliner Gemeinde des Hl. Isidor von Rostow , die offiziell im Jahr 2002 gegründet wurde. Hiermit tragen die orthodoxen Bischöfe dem Wunsch besonders von jüngeren Gläubigen und Konvertiten nach unmittelbarer Verständlichkeit der Liturgie Rechnung. Denn die vorherrschenden Liturgiesprachen Alt- bzw. Koiné-Griechisch oder Kirchenslawisch können die meisten Gläubigen nur bruchstückhaft verstehen. Dies gilt selbst für gegenwärtig gesprochene Sprachen wie etwa das Arabische, das auf hochsprachlichem Niveau in der Liturgie angesichts schwindender Sprachkenntnisse von der zweiten bis zur nunmehr vierten Generation fernab des ursprünglichen Mutterlandes der Familie und trotz intensiver Bemühungen mittels Sprachunterricht zunehmend nicht mehr verstanden wird.