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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

AP 2030+: Schweizer Landwirtschaft ist nicht klimafit

ohne Namen · Greenpeace Schweiz · 2026-09-02 · Zuerich · Quelle

Verantwortung · Hauptbotschaft Gerechtigkeit · tragend Gemeinschaft

Die Schweizer Landwirtschaft ist aufgrund politischer Untätigkeit nicht auf die Folgen der Erderhitzung vorbereitet, weshalb die AP30+ verbindliche Schutzmaßnahmen für Klima und Biodiversität als Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg verankern muss.

Die bisherige Agrarpolitik hat es versäumt, die Landwirtschaft konsequent auf ein heisseres und trockeneres Klima auszurichten und ihre natürlichen Produktionsgrundlagen (Boden, Wasser, Bestäubung) zu schützen.

Der Text argumentiert, dass die Schweizer Landwirtschaft aufgrund des Hitzesommers 2026 als nicht klimafähig zu betrachten ist. Er kritisiert den Bundesrat dafür, dass er auf kurzfristige Entlastungen wie zinslose Darlehen und Importe setzt, statt strukturelle Reformen voranzutreiben. Die Autoren weisen darauf hin, dass die Verwundbarkeit der Landwirtschaft gegenüber Erderhitzung seit Jahren bekannt war, aber politisch nicht ausreichend adressiert wurde. Die neue Agrarpolitik AP30+ wird als Chance für einen Kurswechsel dargestellt, bei dem Klima- und Biodiversitätsschutz mit wirtschaftlicher Tragfähigkeit verbunden werden sollen. Es wird gefordert, natürliche Produktionsgrundlagen wie Boden und Wasser zu schützen, um die langfristige Nahrungsmittelproduktion zu sichern. Die Umweltorganisationen BirdLife, Greenpeace, Pro Natura und WWF kündigen an, die Vorschläge des Bundesrats in der Vernehmlassung kritisch zu prüfen. Der Text betont, dass nur ein integrierter Ansatz, der Ökologie und Ökonomie vereint, eine zukunftsfähige Landwirtschaft ermöglicht.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Der Bundesrat muss mit der neuen Agrarpolitik die Weichen für die Landwirtschaft von morgen stellen. Nach dem Hitzesommer 2026 stellt sich die Frage: Hat er aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt? Der heisse und trockene Sommer 2026 hat die Verwundbarkeit der Schweizer Landwirtschaft schonungslos offengelegt. Ausgetrocknete Böden, Wasserknappheit, Futtermangel und massive Ernteausfälle zeigen: Die Landwirtschaft ist von den Folgen der Erderhitzung direkt betroffen. Die Reaktion des Bundesrats konzentriert sich derzeit auf kurzfristige Entlastungen. Zinslose Darlehen, Zollbefreiungen für Futtermittelimporte oder Erleichterungen bei Förderprogrammen mögen den Betrieben in der aktuellen Situation helfen. Eine glaubwürdige Antwort auf die aktuellen Herausforderungen sind sie jedoch nicht: Heuimporte aus Kanada mögen eine Notlösung sein, taugen aber kaum als zukunftsfähiges Modell. Dabei sind die Herausforderungen seit Jahren bekannt. Die bisherige Agrarpolitik hat es versäumt, die Landwirtschaft konsequent auf ein heisseres und trockeneres Klima auszurichten und ihre natürlichen Produktionsgrundlagen (Boden, Wasser, Bestäubung) zu schützen. Mit jedem weiteren Hitzesommer steigen die Kosten dieser politischen Untätigkeit – für die Gesellschaft ebenso wie für die Bäuerinnen und Bauern. Gefragt sind grundlegende Reformen, die Betriebe widerstandsfähiger machen und gleichzeitig Klima und Biodiversität schützen. Gesunde Lebensmittel brauchen gesunde Natur Die neue Agrarpolitik AP30+ bietet die Chance für einen Kurswechsel. Aus Sicht der Umweltorganisationen (BirdLife, Greenpeace, Pro Natura und WWF) müssen die bestehenden Klimaziele verbindlich verankert und wirksame Instrumente geschaffen werden, damit Landwirtschaft und Natur gemeinsam eine Zukunft haben. Der Schutz von Klima, Biodiversität, Böden und Gewässern ist die Voraussetzung für eine wirtschaftlich erfolgreiche Landwirtschaft. Denn nur wenn die natürlichen Lebensgrundlagen erhalten bleiben, können die Betriebe auch künftig gesunde Lebensmittel produzieren. Die AP30+ muss für die Bäuerinnen und Bauern Möglichkeiten schaffen, wie sie ihre Produktion klima- und naturverträglich ausrichten können, ohne ihre wirtschaftliche Existenz zu gefährden. Die Umweltorganisationen werden die Vorschläge des Bundesrats deshalb genau prüfen und sich aktiv in die Vernehmlassung einbringen. Kontakte WWF Schweiz: Jonas Schmid, Mediensprecher, 079 241 60 57, jonas.schmid@wwf.ch Pro Natura: Lisa Meienberger, Landwirtschaftsexpertin, 061 317 91 29, lisa.meienberger@pronatura.ch Birdlife Schweiz: Jonas Schälle, Projektleiter Landwirtschaft, 044 457 70 26, jonas.schaelle@birdlife.ch Greenpeace Schweiz: Nico Frommherz, Experte für Food und Konsum, 078 233 35 22, nico.frommherz@greenpeace.org