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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Aufrüstung stoppen, NATO-Manöver verhindern. Klimagerechte Zukunft statt Krieg und Zerstörung.

ohne Namen · Ende Gelaende – News · 2026-08-24 · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Hoffnung · tragend

Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sind Ausdruck von Herrschaft und Ausbeutung, die eng mit der Klimakrise verwoben sind und durch einen Systemwandel überwunden werden müssen.

Klimagerechtigkeit und Antimilitarismus sind zwei Seiten desselben, globalen Kampfs!

Der Text ruft zum Widerstand gegen ein NATO-Militärmanöver in Hamburg auf und verbindet dies mit der Forderung nach einer klimagerechten Zukunft. Er argumentiert, dass Aufrüstung und Kriegsvorbereitung Ausdruck von westlichem Machtanspruch, kapitalistischer Ausbeutung und Umweltzerstörung seien. Die Militarisierung der Gesellschaft, etwa durch Wehrdiensterfassung und Umbau des Gesundheitswesens, wird als Teil dieses Prinzips kritisiert. Krieg und Klimakrise werden als eng verwoben dargestellt, da militärische Aktivitäten Ressourcen binden und das Klima schädigen. Als Lösung wird ein 'Systemwandel' gefordert, der ein gutes Leben für alle statt Zerstörung ermöglicht. Der Text mobilisiert zu konkreten Aktionen wie Demos und dezentralen Störaktionen, um das Manöver zu verhindern und die Logik von Krieg und Aufrüstung zu durchbrechen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Zusammenhalt, gegenseitige Hilfe, Zugehörigkeit
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Westliche Staaten, NATO, kapitalistische Eliten
Zeitbezug
früher 0, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
Jobcenter, Polizei, Feuerwehr und vielen Weiteren getestet, sowie der Umgang mit zivilem Protest geprobt. Diesem Militärmanöver stellen wir uns in den Weg. Wir folgen dem Aufruf von Rheinmetall entwaffnen nach Hamburg: Wir geben unser Zusammenleben nicht hin für Krieg und Zerstörung! Solche Militärevents lassen alle Masken fallen. Hier wird klar, wie die Welt eingerichtet ist: Der Machtanspruch westlicher Staaten steht an erster Stelle und wird durch die NATO militärisch abgesichert. Davon zeugen die aktuellen Kriege weltweit – und für deren Durchsetzung wird weiter aufgerüstet. Dazu gehört auch die weiter vorangetriebene Militarisierung der Gesellschaft: Während sonst überall gekürzt wird, ist für Aufrüstung Geld ohne Ende da. Die Einrichtung einer neuen Wehrdiensterfassung und der Umbau des Gesundheitswesens für militärische Zwecke folgen ebenso diesem Prinzip. Aufrüstung und Kriegsvorbereitung sind Ausdruck von Herrschaft, Ausbeutung und Zerstörung. So oder so werden die Leute verheizt: im Krieg ganz direkt an der Front und in der Zeit, die sie Frieden nennen, durch kapitalistische Ausbeutung. Kriege führen ebenso wie die Klimakrise zu Leid und Vertreibung, zerstören Menschenleben und rauben Lebensgrundlagen. Krieg und Klimakrise sind eng miteinander verwoben und befeuern sich gegenseitig. Aufrüstung und Kriege gießen Öl ins Feuer der Klimakrise: Ressourcen werden in Aufrüstung gesteckt und im Krieg wird nicht nur Menschenleben sondern auch Umwelt zerstört und das Klima angeheizt. Zusätzlich spielt in vielen Kriegen der Zugang zu fossilen Energien wie Gas eine zentrale Rolle und der weltweite Handel füllt die Kriegskassen. Für uns ist ganz klar: Gegen Gas und den Gasausbau zu kämpfen bedeutet gegen Militarisierung zu kämpfen. Klimagerechtigkeit und Antimilitarismus sind zwei Seiten desselben, globalen Kampfs! Aber Krieg und Klimakrise sind menschengemacht – und deshalb geht es auch anders! Wir wollen eine andere, bessere Zukunft für uns alle. Dafür brauchen wir einen Systemwandel. „System Change not Climate Change“ bedeutet ein gutes Leben für alle statt Zerstörung durch Krieg und Klimakrise. Vom 24.-26. September werden wir das NATO-Manöver in Hamburg stören und setzen dieser Militarisierung unsere Version einer guten Zukunft entgegen. Egal ob du dich an größeren Aktionen oder Demos beteiligen willst oder eigene dezentrale Aktionen in Hamburg und Umgebung planen willst, lasst uns zusammen die Militarisierung verhindern. Für dezentrale Aktionen meldet dich mit einer verschlüsselten Mail an hamburg-bleibt-untauglich@systemli.org (PGP-Schlüssel findet ihr auf https://rheinmetallentwaffnen.noblogs.org ). Sorgen wir dafür, dass das NATO-Manöver ein Desaster wird. Entziehen wir uns gemeinsam der Logik von Krieg und Aufrüstung. Ende Gelände der Kriegstreiberei! Fossilen Kapitalismus entwaffnen!