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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

UNEP declaration of expected 1.5°C overshoot must spark urgent political response

ohne Namen · Greenpeace International · 2026-09-02 · Amsterdam · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Fürsorge · tragend Verantwortung · tragend

Die bevorstehende Überschreitung der 1,5-°C-Grenze erfordert sofortiges, gerechtes und finanziertes politisches Handeln zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, da jeder Bruchteil eines Grades irreversible Schäden und generationenübergreifende Ungerechtigkeit verschärft.

Das 1,5-°C-Ziel ist nicht nur eine rechtliche, politische und moralische Schwelle – es ist unsere Lebensader, und was wir heute und morgen tun, wird unser Schicksal bestimmen.

Der Text reagiert auf einen UNEP-Bericht, der eine bevorstehende Überschreitung der 1,5-°C-Grenze prognostiziert. Er fordert Regierungen und internationale Gremien zu konsequentem Handeln auf, insbesondere zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und zur Beendigung der Waldzerstörung. Die 1,5-°C-Grenze wird als rechtliche, politische und moralische Schwelle dargestellt, die durch den Internationalen Gerichtshof bestätigt wurde. Pazifische Inselstaaten werden als besonders betroffene Gemeinschaften genannt, für die die Grenze eine Überlebensfrage darstellt. Der Text betont, dass jeder Bruchteil eines Grades zählt und dass die Höhe und Dauer der Überschreitung durch sofortiges Handeln begrenzt werden kann. Generationenübergreifende Verantwortung wird als zentrales Argument angeführt. Konkret werden die UN-Generalversammlung, COP31 und die Santa-Marta-Koalition als Handlungsorte benannt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Gier, Konsum, unstillbares Verlangen nach mehr
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft; auf ein gegenwärtiges Oberhaupt, Lehrer, Amt
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
auch Tieren, Pflanzen, der ganzen Schöpfung
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
-1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
3 von 3
Reichweite
5 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Verursacher von fossilen Brennstoffen und Zerstörer von Wäldern
Zeitbezug
früher 1, jetzt 2, künftig 3

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Amsterdam – Konzentrierte und umfassende Maßnahmen zum Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und zur Beendigung der Waldzerstörung müssen zur treibenden Kraft der Regierungspolitik werden als Antwort auf die Warnung des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), dass der globale Temperaturanstieg 1,5 °C überschreiten wird, voraussichtlich innerhalb der nächsten Jahre. Der neue UNEP-Bericht ist der erste Bericht der Vereinten Nationen (VN), der einen 1,5-°C-„Überschreitung-, Spitzen- und Abwärtspfad" beschreibt, und erscheint in einem Jahr mit sich verschlechternden Hitzewellen, Waldbränden und einer sich verstärkenden „Super"-El-Niño-Phase, die bereits die Alarmstimmung über das Tempo des Klimawandels erhöht haben. Die Bestätigung einer bevorstehenden 1,5-°C-Überschreitung ist die jüngste Erinnerung an die Notwendigkeit einer robusten multilateralen Antwort, die dem wachsenden Umfang der Klimagefahr gerecht wird.[1] Auf der diesjährigen Generalversammlung der Vereinten Nationen und den VN-Klimaverhandlungen COP31 müssen die Weltführer die Latte für den Klimaschutz höher legen. Greenpeace fordert auch die Santa-Marta-„Koalition der Handelnden" auf, ambitioniertes nationales Handeln in den eigenen Ländern anzuführen und in einem turbulenten geopolitischen Raum konkreten Fortschritt hin zu einer gerechten Transformation weg von fossilen Brennstoffen voranzutreiben.[2][3] Jasper Inventor, stellvertretender Programmleiter bei Greenpeace International, sagte: „Das ist eine Nachricht, die keiner von uns hören wollte, aber die Überschreitung ist kein Grund, aufzugeben und 1,5 °C aufzugeben. Es ist ein herzzerreißender Moment, und wir müssen darüber nachdenken, aber jeder Bruchteil eines Grades zählt noch immer, und der UNEP-Bericht muss nun als wegweisender Aufruf zum Handeln dienen. „Das 1,5-°C-Ziel ist nicht nur eine rechtliche, politische und moralische Schwelle – es ist unsere Lebensader, und was wir heute und morgen tun, wird unser Schicksal bestimmen. Regierungen müssen eine schnelle, faire und finanzierte gerechte Transformation in erneuerbare Energien beschleunigen, sicherstellen, dass wir die Waldzerstörung bis 2030 beenden und umkehren, und die Verursacher von fossilen Brennstoffen und die Zerstörer von Wäldern zur Rechenschaft ziehen. Um den Klimaschutz zu finanzieren, müssen wir auch die Verursacher für Klimaschäden zahlen lassen." Das UNEP erklärte, dass zwar eine Überschreitung von 1,5 °C eintreten wird, aber ihr Umfang und ihre Dauer durch einen „Überschreitung-, Spitzen- und Abwärtspfad" noch begrenzt werden können. Es bekräftigte jedoch, dass sich Risiken und Auswirkungen mit jedem Bruchteil eines Grades und jeder Zeit über der 1,5-°C-Schwelle verschärfen. Sein bester Fall sieht einen Spitzen-Temperaturanstieg von 1,8 °C vor, wenn wir gemeinsam die bestehenden Klimazusagen erfüllen und übertreffen. 1,8 °C würden bereits erhebliche Risiken mit sich bringen, darunter die Möglichkeit, dass irreversible Kipppunkte in den globalen Systemen erreicht werden. Die Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 °C ist eine unverhandelbare Überlebenslinie für die Menschheit. Sie ist durch den Internationalen Gerichtshof (IGH) in einer Gutachtenmeinung in das Recht aufgenommen – und durch eine Resolution der VN-Generalversammlung gestützt. Der IGH bestätigte, dass 1,5 °C die rechtliche Verpflichtung aller Staaten sei, und stellte fest, dass Länder mit hohen Kohlenstoffemissionen eine historische Verantwortung tragen, am schnellsten und am härtesten zu handeln, um die verwundbarsten Gemeinschaften zu schützen. Einige der Gemeinschaften, die bereits die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels erleben, leben in der pazifischen Region. Die Veröffentlichung des UNEP-Berichts fiel mit dem Pazifik-Inseln-Forum in Palau zusammen, wo pazifische Inselstaaten zusammenkommen, um regionalen Schwung für COP31 und einen Pazifik ohne fossile Brennstoffe aufzubauen.[4] Moemoana Schwenke, pazifische Klimakampagnenleiterin bei Greenpeace Australia Pacific, sagte aus Palau: „Für den Pazifik ist 1,5 °C keine Ambition, sondern eine Überlebenslinie. Es ist eine Frage der Gerechtigkeit, der Souveränität und unseres Rechts, unsere eigenen Zukünfte auf unsere pazifische Weise zu bestimmen. Wir erben unsere Länder, Ozeane und Kulturen als anvertraute Verantwortung, nicht als eine Ware, die erschöpft werden kann. „Der Internationale Gerichtshof hat bereits klar gemacht, dass 1,5 °C eine rechtlich bindende Verpflichtung ist, nicht nur eine Wahl. Pazifische Gemeinschaften haben seit Jahrzehnten klar gemacht, dass unsere Lebensweisen, Häuser und Lebensgrundlagen durch Klimakatastrophen und -auswirkungen bedroht sind. Eine Überschreitung ist nicht vereinbar mit dem Wohlbefinden im Pazifik." „Gerichte und Regierungen müssen Verantwortung in Handlung übersetzen: einen raschen, gerechten und rechtlich fundierten Übergang weg von fossilen Brennstoffen ohne weitere Ausweitung von Kohle, Öl und Gas." Dr. Jerry Jose, Senior Scientist bei der Greenpeace International Science Unit, sagte: „Unter den vielen eindringlichen Warnungen stellt der UNEP-Bericht die generationenübergreifende Last dar, die der Klimawandel in einem Überschreitungsszenario auf zukünftige Gemeinschaften ausüben wird. Die Risiken permanenter Veränderungen steigen, wenn sich unser Klima erwärmt. Darüber hinaus würden die mehrere Jahrzehnte, die für einen Rückgang der globalen Temperatur auf 1,5 °C benötigt werden, bereits ungleiche Auswirkungen verschärfen, von denen viele das Potenzial haben, weit über die Stabilisierung hinaus anzuhalten. „Tiefe und nachhaltige Minderung in der nahen Zukunft ist unerlässlich, um die Höhe und Dauer des Überschreitungsmaximums zu begrenzen, das wir unseren zukünftigen Generationen hinterlassen. Selbst ein Temperaturrückgang ist ‚kein Selbstläufer' und hängt von den heute getroffenen Entscheidungen und ergriffenen Maßnahmen ab. Dies wirft tiefgreifende Fragen der generationenübergreifenden Verantwortung auf und muss uns zwingen, jetzt zu handeln." ENDE Hinweise: [1] UNEP-Bericht: Limiting Overshoot [2] Medienmitteilung: Konferenz von Santa Marta zum Ende fossiler Brennstoffe ein Meilenstein für Klima- und Energiesicherheit [3] Policy Briefing: A Just Transition Away from Fossil Fuels [4] Medienmitteilung: Pazifik-Inseln-Forum-Führer, Albanese darf den Fokus auf pazifische Prioritäten von Klima und Ozean nicht verlieren Kontakte: Aaron Gray-Block, Greenpeace International, Climate Politics Communications Manager, aaron.gray-block@greenpeace.org Greenpeace International Press Desk, +31 (0)20 718 2470 (24 Stunden erreichbar), pressdesk.int@greenpeace.org
Wortlaut im Original
Amsterdam – Concerted and extensive action to transition away from fossil fuels and end forest destruction must become the driving force of government policy in response to the United Nations Environmental Programme’s (UNEP) warning that the global temperature rise will exceed 1.5°C, likely within the next few years. The new UNEP report represents the first United Nations (UN) report describing a 1.5°C “overshoot, peak and decline” pathway and comes amid a year of worsening heatwaves, wildfires and a strengthening ‘super’ El Niño that have already heightened alarm about the pace of climate change. Confirmation of a looming 1.5°C overshoot is the latest reminder of the need for a robust multilateral response to match the mounting scale of the climate threat.[1] At this year’s UN General Assembly and the UN climate talks COP31, world leaders must raise the bar on climate action. Greenpeace is also urging the Santa Marta ‘coalition of doers’ to spearhead ambitious national action at home and, in a turbulent geopolitical space, drive concrete progress towards a just transition away from fossil fuels.[2][3] Jasper Inventor, Deputy Programme Director at Greenpeace International, said: “This is news none of us wanted to hear, but overshoot is not the reason to give up and surrender 1.5°C. It’s a heartbreaking moment, and we need to reflect on that, but every fraction of a degree still matters and the UNEP report must now serve as a defining call to action. “The 1.5°C goal is not only a legal, political and moral threshold – it’s our lifeline and what we do today and tomorrow will determine our fate. Governments must accelerate a fast, fair and funded just transition into renewable energy, ensure we end and reverse forest destruction by 2030 and hold fossil fuel polluters and forest destroyers to account. To help finance climate action, we must also make polluters pay for climate damages.” The UNEP said although an overshoot of 1.5°C will happen, the extent and duration of it can still be limited through an “overshoot, peak and decline” pathway. However, it reaffirmed that risks and impacts will intensify with every fraction of a degree and time spent above the 1.5°C threshold. Its best-case scenario has a peak temperature rise of 1.8°C if we collectively meet and exceed existing climate commitments. 1.8°C will already carry significant risks, however, including the potential for irreversible tipping points to global systems to be reached. Limiting global warming to 1.5°C is a non-negotiable survival line for humanity. It is enshrined in law by the International Court of Justice (ICJ) in an Advisory Opinion – and backed by a UN General Assembly resolution. The ICJ confirmed 1.5°C was the legal obligation for all states and found that high carbon-emitting countries carry a historical responsibility to act fastest and hardest to protect the most vulnerable communities. Some of the communities already experiencing the worst of climate impacts live in the Pacific region. The release of the UNEP report coincided with the Pacific Island Forum in Palau, where Pacific island states are meeting to build regional momentum toward COP31 and a Fossil Fuel Free Pacific.[4] Moemoana Schwenke, Pacific Climate Campaigner at Greenpeace Australia Pacific said from Palau: “For the Pacific, 1.5°C is not an ambition, it is a survival line. It is a matter of justice, sovereignty and our right to determine our own futures in our Pacific way. We inherit our lands, oceans and cultures as an entrusted responsibility, not a commodity to be exhausted. “The International Court of Justice has already been clear that 1.5°C is a legally binding obligation, not just a choice. Pacific communities, for decades, have been clear that our ways of life, homes and livelihoods are under threat from climate disasters and impacts. An overshoot is not compatible with Pacific wellbeing. “The court and governments must translate responsibility into action: a rapid, just and legally grounded transition away from fossil fuels with no further expansion of coal, oil and gas.” Dr Jerry Jose, Senior Scientist at the Greenpeace International Science Unit said: “Among the many stark warnings, the UNEP report presents the intergenerational burden climate change will impose on future communities in an overshoot scenario. The risks of permanent change escalate as our climate warms. In addition, the multiple decades needed for a decline in the global temperature back to 1.5°C would exacerbate already uneven impacts, many of which having the potential to continue well beyond stabilisation. “Deep and sustained mitigation in the near-term is essential to limit the peak and duration of the overshoot we are leaving our future generations. Even a decline of temperature is ‘not a given’ and depends on decisions and actions taken today. This raises profound questions about intergenerational responsibility and must compel us to act now.” ENDS Notes: [1] UNEP report: Limiting Overshoot [2] Media statement: Santa Marta conference to end fossil fuels a landmark moment for climate and energy stability [3] Policy Briefing: A Just Transition Away from Fossil Fuels [4] Media statement: Pacific Islands Forum leaders, Albanese must not lose focus on Pacific priorities of climate and ocean Contacts: Aaron Gray-Block, Greenpeace International, Climate Politics Communications Manager, aaron.gray-block@greenpeace.org Greenpeace International Press Desk, +31 (0)20 718 2470 (available 24 hours), pressdesk.int@greenpeace.org