Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
NVIDIA’s AI climate hoax: New analysis on NVIDIA’s rising emissions and greenwashing
ohne Namen ·
Greenpeace International ·
2026-09-16
· Amsterdam
· Quelle
Gerechtigkeit · Hauptbotschaft
Verantwortung · tragend
Wahrhaftigkeit · tragend
NVIDIA vermarktet KI als Klimaretter, während seine Emissionen um 725 % gestiegen sind und er seine ökologische Last auf einkommensschwächere ostasiatische Nationen abwälzt, was ein System des Tech-Kolonialismus darstellt.
Hinter der Nachhaltigkeitskommunikation des Tech-Riesen verbirgt sich eine erschreckende CO2-Bilanz: Die indirekten Scope-3-Emissionen von NVIDIA sind seit 2020 um 725 % gestiegen.
Der Text stellt eine Studie von Greenpeace International und Partnerorganisationen vor, die NVIDIA einen massiven Anstieg der indirekten Scope-3-Emissionen seit 2020 um 725 % vorwirft. Es wird behauptet, dass unoffengelegte Emissionen aus dem Betrieb verkaufter Chips 2025 bis zu 21 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent betragen könnten. Der Text benennt drei Greenwashing-Taktiken: die Behauptung eines Netto-Klimavorteils von KI, die Förderung der Laststeuerung von Rechenzentren als Treiber für erneuerbare Energien und das Verschleiern steigenden Energieverbrauchs hinter Effizienzgewinnen. Es wird ein konkreter Fall genannt: eine geplante Rechenzentrumsanlage in Ohio, die von einer der größten Gasanlagen der Welt unterstützt wird. Der Text wirft NVIDIA vor, seine ökologische Last auf einkommensschwächere ostasiatische Nationen abzulagern, was als Tech-Kolonialismus bezeichnet wird. Greenpeace fordert, dass NVIDIA in neue globale Kapazitäten für erneuerbare Energien investiert und sein Ziel von 100 % erneuerbarer Energien auf die gesamte Fertigungslieferkette ausweitet. Die Autorin Ketan Joshi wird als Hauptautorin der Studie genannt, die 2026 veröffentlicht wurde.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
- Was hilft dagegen?
-
praktisches Handeln am Nächsten, Werke; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
- Wohin geht die Geschichte?
-
es wird schlechter, eine Ordnung geht zu Ende
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf Argument, Logik, Wissenschaft
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen
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Wozu der Text aufruft
- in neue globale Kapazitäten für erneuerbare Energien investieren (gesellschaftlich)
- das Ziel von 100 % erneuerbarer Energien auf die gesamte Fertigungslieferkette ausweiten (gesellschaftlich)
- auf Greenwashing-Illusionen verzichten (gesellschaftlich)
Gemessen
- Grundhaltung
- -1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 3 von 3
- Reichweite
- 4 von 5
- Konkretheit
- 3 von 3
- Abgrenzung
- 2 von 3, benannt: NVIDIA und Tech-Konzerne, die ökologische Last auf einkommensschwächere Nationen abwälzen
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 2
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
NVIDIA vermarktet künstliche Intelligenz als Klimaretter, doch eine neue Studie von Greenpeace International und einem Konsortium zivilgesellschaftlicher Partner offenbart eine völlig andere Realität. Hinter der Nachhaltigkeitskommunikation des Tech-Riesen verbirgt sich eine erschreckende CO2-Bilanz: Die indirekten Scope-3-Emissionen von NVIDIA sind seit 2020 um 725 % gestiegen. Darüber hinaus könnten unoffengelegte Emissionen aus dem Betrieb verkaufter Chips im Jahr 2025 bis zu 21 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent betragen.
Das Briefing entlarvt drei zentrale Greenwashing-Taktiken, die von NVIDIA eingesetzt werden: die Behauptung, KI bringe einen Netto-Klimavorteil, die Förderung der Laststeuerung von Rechenzentren als Treiber für erneuerbare Energien und das Verschleiern des rasant steigenden Energieverbrauchs hinter Effizienzgewinnen. NVIDIA-Hardware treibt weit davon entfernt, eine saubere Energiewende voranzutreiben, energiehungrige Rechenzentren an, darunter eine geplante Anlage in Ohio, die von einer der größten Gasanlagen der Welt unterstützt wird.
Da NVIDIA stark auf ostasiatische Fertigungslieferketten angewiesen ist, die ihrerseits stark von fossilen Brennstoffen abhängen, lagert er seine ökologische Last effektiv auf einkommensschwächere Nationen ab, während er KI-Vermögen konzentriert. Dieses Muster spiegelt ein System des Tech-Kolonialismus wider, das Umweltungerechtigkeit durch Energiebelastung, Wasserverbrauch und Landdegradation beschleunigt.
Um seinen Klimaeinfluss anzugehen, muss NVIDIA auf Greenwashing-Illusionen verzichten. Greenpeace fordert, dass NVIDIA direkte Verantwortung übernimmt, indem er tiefgreifend in neue globale Kapazitäten für erneuerbare Energien investiert und sein Ziel von 100 % erneuerbarer Energien bis 2030 auf seine gesamte Fertigungslieferkette ausweitet.
Bericht herunterladen:
NVIDIAs KI-Klimabetrug: Neue Analyse zu NVIDIAs steigenden Emissionen und Greenwashing
Über die Autorin
Ketan Joshi ist Analyst, Autor und Kommunikator mit Schwerpunkt auf saubere Energie, Unternehmensverantwortung und Klimawandeladvocacy. Er hat mit staatlichen Agenturen für erneuerbare Energien und Forschungseinrichtungen, darunter die Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) in Australien, zusammengearbeitet und ist Autor von Windfall: unlocking a fossil free future. Er war Hauptautor von The AI Climate Hoax (2026) und Energy Vampires (2026, Greenpeace Australia Pacific).
Partnerorganisationen
Diese Studie wurde in Zusammenarbeit mit einer Koalition von Klima-, Technologie- und Rechenschaftsorganisationen veröffentlicht: Kairos Fellowship, Stand.earth, Beyond Fossil Fuels, Friends of the Earth, Climate Action Against Disinformation (CAAD), Green Screen Coalition und die Green Web Foundation.
Wortlaut im Original
NVIDIA markets artificial intelligence as a climate saviour, but new research by Greenpeace International and a consortium of civil society partners reveals a starkly different reality. Behind the tech giant’s sustainability messaging lies a staggering carbon footprint: NVIDIA’s indirect Scope 3 emissions have surged by 725% since 2020. Furthermore, undisclosed emissions from operating sold chips could add up to 21 million tonnes of CO2 equivalent in 2025.
The briefing debunks three core greenwashing tactics used by NVIDIA: claiming AI yields a net climate benefit, promoting data center demand response as a renewable driver, and masking skyrocketing energy consumption behind efficiency gains. Far from driving a clean energy transition, NVIDIA hardware powers energy-hungry data centers, such as a proposed Ohio facility backed by one of the world’s largest gas plants.
Because NVIDIA relies on East Asian manufacturing supply chains heavily reliant on fossil fuels, it effectively offloads its ecological burden onto lower-income nations while concentrating AI wealth. This pattern reflects a system of tech colonialism that accelerates environmental injustice through energy strain, water depletion, and land degradation.
To address its climate impact, NVIDIA must stop relying on greenwashing illusions. Greenpeace demands that NVIDIA take direct responsibility by investing deeply in new renewable energy global capacity and expanding its 100% renewable energy target across its entire manufacturing supply chain by 2030.
Download the report:
NVIDIA’s AI climate hoax: New analysis on NVIDIA’s rising emissions and greenwashing
About the author
Ketan Joshi is an analyst, writer and communicator specialising in clean energy, corporate accountability and climate advocacy. He has worked with government renewable energy agencies, research bodies including the Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) in Australia, and is the author of Windfall: unlocking a fossil free future . He was lead author on The AI Climate Hoax (2026) and Energy Vampires (2026, Greenpeace Australia Pacific).
Partner organisations
This research was published in collaboration with a coalition of climate, tech and accountability organisations: Kairos Fellowship, Stand.earth, Beyond Fossil Fuels, Friends of the Earth, Climate Action Against Disinformation (CAAD), Green Screen Coalition and the Green Web Foundation.