Vaishnava · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen
“Krishna Saved You from IIT”
ohne Namen ·
Gita Daily (Chaitanya Charan Das) ·
2026-09-17
· Pune
· Quelle
Demut · Hauptbotschaft
Dankbarkeit · tragend
Hoffnung · tragend
Das Schließen einer Tür im Leben kann sich als Vorbereitung auf eine tiefere spirituelle Suche erweisen, und man sollte offen bleiben für die Möglichkeit, dass göttliche Güte auch durch scheinbare Entbehrungen wirkt.
Ich kann nicht wissen, ob Krishna mich vor dem IIT gerettet hat. Aber ich kann sehen, wie das Nicht-Hingehen dorthin Teil einer Abfolge von Erfahrungen wurde, die mich auf eine andere Suche vorbereitete – eine Suche, die mich schließlich zu Ihm führte.
Der Text erzählt von einem Vortragenden, der an einem IIT-Vortrag von einem Dekan darauf angesprochen wird, warum er nicht das JEE bestanden habe. Er erklärt, dass der plötzliche Tod seiner Mutter an Leukämie und die Betreuung seines kleinen Bruders seinen Fokus zerrissen hätten. Ein älterer Mönch, selbst IIT-Absolvent, hatte ihm früher gesagt, Krishna habe ihn vor dem IIT bewahrt, damit er zu Ihm kommen konnte. Der Autor prüft diese Aussage analytisch und unterscheidet, was er weiß, was er nicht wissen kann und was er erkunden kann. Er zieht eine Parallele zur Ramayana-Geschichte von Sugriva, dessen Flucht ihn später für einen Dienst an Rama vorbereitete. Sein eigenes Nichtbestehen des IIT führte ihn zu intensivem akademischem Streben, dessen Enttäuschung ihn schließlich nach innen und zu Krishna lenkte. Die Kernbotschaft ist, dass sich göttliche Güte manchmal erst später als Vorbereitung durch Schwierigkeit sichtbar machen kann, und man offen bleiben sollte, wie Gott das, was einem widerfuhr, in das verwandeln mag, was für einen geschah.
- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
-
Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
- Wo sitzt das Übel?
-
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
-
persönliche Erfahrung, Zeugnis, Begegnung mit Gott oder Menschen; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
-
in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
- Wohin geht die Geschichte?
-
die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
-
auf eigenes Erleben, Zeugnis, Begegnung; auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
-
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
-
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
Verwandte Texte aus anderen Traditionen
nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition
Wozu der Text aufruft
- Offen bleiben für die Möglichkeiten, die Gott öffnen mag (innerlich)
- Den Glauben an Gott nicht verlieren (innerlich)
Genannte Stellen
Bhagavad Gita 5.29
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 3, jetzt 2, künftig 1
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
Wortlaut auf Deutsch
„Du bist so analytisch und intellektuell. Du hättest ein IIT-Absolvent sein sollen. Hast du dich für das JEE beworben?"
Das war die Frage, die ein Dekan an einem der IITs stellte, an denen ich einen Vortrag über indische Wissenssysteme gehalten hatte. Wir saßen nach dem Vortrag zusammen in seinem Büro. Er saß hinter einem ausladenden Mahagonischreibtisch. Gerahmte Urkunden hingen an der Wand hinter ihm; zu seiner rechten Seite glänzte eine Vitrine voller Pokale.
Seine Bemerkung war eine vertraute Mischung – zum Teil Kompliment, zum Teil Frage, zum Teil implizite Kritik. Ich spürte, wie eine milde Erschöpfung über mich kam; ich hatte Variationen davon jahrelang gehört.
„Ich habe das JEE nicht bestanden", erwiderte ich leise. „Mein Familienleben durchlitt zu dieser Zeit einen plötzlichen Umbruch."
„Meine Mutter verstarb an Leukämie innerhalb eines einzigen Monats nach ihrer Diagnose, kurz nach meinen Ergebnissen der zehnten Klasse. Da mein Vater einen Job hatte, der ständige Reisen erforderte, war meine Mutter mein emotionaler Anker. Ihr plötzliches Fehlen ließ mich orientierungslos, sogar am Boden zerstört zurück. Mit meinem vierjährigen Bruder, um den ich mich in Nashik kümmern musste, war mein Fokus zerrissen."
Der Dekan hörte schweigend zu, während ich erklärte. Ich hatte das Gefühl, als würde ein Funken des Verständnisses über seine Augen huschen, begleitet von einem höflichen Hauch von Mitgefühl. Während ich sprach, löste sein mitleidender Ausdruck eine lebendige Erinnerung aus – nicht an Prüfungssäle oder Lehrbücher, sondern an das schwere, unangenehme Schweigen, das nachmittags über unser Haus hereinbrach. Während mein kleiner Bruder draußen mit den Nachbarn spielte, saß ich an meinem Schreibtisch und versuchte, mich auf Physikformeln zu konzentrieren, zur Hälfte in der Erwartung, dass meine Mutter mit Wasser oder einem erfrischenden Getränk in den Raum kommen und fragen würde, wie mein Lernen laufe. Dann erinnerte mich die Stille daran: Niemand käme.
Später, als ich während meines nächsten Fluges über die Frage des Dekans nachdachte, fragte ich mich, ob dieser Kummer die vollständige Geschichte war. Trotz der Unterbrechung hatte ich es geschafft, in meinen Prüfungen der zwölften Klasse gut genug abzuschneiden, um einen Studienplatz am College of Engineering Pune zu erhalten – eine Elite-Einrichtung, auch wenn sie als ein oder zwei Stufen unter den IITs angesehen wurde.
Wenn meine familiären Umstände nicht der einzige Grund waren, lag dann etwas Größeres dahinter?
Vor dem intellektuellen Stolz bewahrt?
Diese Frage stieß die Tür zu einem Gespräch auf, das ich fast vergessen hatte.
Vor etwa fünfzehn Jahren hatte ein älterer Mönch, der selbst IIT-Absolvent war, eine Bhagavatam-Stunde, die ich gehalten hatte, gehört. Danach fragte er nach meinem Bildungshintergrund. Als er erfuhr, dass ich nie an einem IIT studiert hatte, äußerte er eine erstaunliche Beobachtung:
„Ich denke, Krishna hat dich vor dem IIT bewahrt, damit du zu Ihm kommen konntest."
Zu der Zeit nahm ich es als ein warmes, bemerkenswertes Gefühl – emotional berührend, aber nicht etwas, das man philosophisch sezieren sollte.
Ich fühlte mich veranlasst, seine Bemerkung jetzt analytischer zu prüfen, weil ich in den letzten etwa ein Jahr wiederholt darüber gesprochen hatte, wie Gottes Plan in unserem Leben wirken kann, selbst wenn wir sein Wirken nicht sehen. Was genau hatte er gemeint, als er sagte, Krishna habe mich vor dem IIT „bewahrt"? Ich versuchte, seine Argumentation zu rekonstruieren.
Sein Punkt, wie ich ihn verstand, war nicht, dass das IIT an sich ein Hindernis für das spirituelle Wachstum gewesen wäre – schließlich war er selbst IIT-Absolvent und Mönch. Vielmehr, angesichts dessen, wie stark ich damals intellektuelle Leistung mit Selbstwert gleichsetzte, hätte dieser besondere Erfolg etwas in mir verstärken können, das ich zunächst überwinden musste: meine übermäßige Identifikation mit meinem Intellekt.
Die Bhagavad Gita warnt wiederholt, wie ahaṅkāra – falsches Ego und Hochmut – zu einem gewaltigen inneren Hindernis werden kann, das den Geist von Gott abwendet. Vielleicht hätte ein elitäres akademisches Abzeichen, gekoppelt mit meinen intellektuellen Stärken, meinen Stolz weiter aufgebläht und Spiritualität unattraktiv oder schlicht unnötig erscheinen lassen.
Was mir widerfuhr – und was für mich geschah
Während ich über diesen Punkt nachdachte, wandte sich mein Geist der Ramayana zu, die ich kürzlich erneut gelesen hatte, um Geschichten für mein Buch über Beziehungen zu recherchieren, und genauer gesagt der Geschichte von Sugriva.
Wegen eines tragischen Missverständnisses wurde Sugriva unermüdlich von seinem furchteinflößenden Bruder Vali gejagt. Verzweifelt und voller Angst floh Sugriva über den Subkontinent, durchquerte viele Berge, überquerte viele unbekannte Flüsse und reiste durch ferne Gebiete, bis er schließlich Zuflucht auf dem Berg Rishyamukha fand, wo Vali wegen eines Fluches eines Weisen keinen Fuß setzen konnte.
Zu jener Zeit hätte Sugriva seine langwierige, gefährliche Wanderschaft als reine Qual betrachten können. Er hätte sich besonders frustriert gefühlt, als er schließlich entdeckte, dass seine Zuflucht so nah an dem Ort lag, der zuvor sein Zuhause gewesen war, nachdem er über so weite Entfernungen nach Sicherheit gesucht hatte. Er hätte durchaus denken können: „Warum bin ich nicht vorher auf diesen Ort gekommen?" All diese Wanderschaft hätte nicht nur schmerzhaft, sondern auch sinnlos erscheinen können.
Doch Jahre später, als Herr Rama seine Hilfe suchte, um Sita zu finden, erlangten diese Wanderschaften eine unerwartete Bedeutung. Als er Suchtrupps in die vier Himmelsrichtungen entsandte, lieferte Sugriva eine bemerkenswert detaillierte geographische Übersicht ferner Reiche, Flüsse, Berge und Gelände. Genau die Wanderschaften, die einst nur eine Prüfung zu sein schienen, hatten ihm Wissen vermittelt, das nun im Dienst Ramas verwendet werden konnte.
Was Sugriva als eine ihm auferlegte Prüfung erduldet hatte, hatte ihn unerwartet auf einen außergewöhnlichen Dienst an Rama vorbereitet.
Als ich über diese Erzählung nachdachte, erkannte ich eine mögliche Parallele in meinem eigenen Weg.
Das Nichtbestehen der Aufnahmeprüfung für das IIT hatte meinen Ehrgeiz nicht erstickt; wenn überhaupt, machte es mich nur noch hungriger, mich zu beweisen. Ich schenkte diese Intensität der Vorbereitung auf den GRE und erzielte schließlich die höchste Punktzahl im gesamten Bundesstaat Maharashtra.
Doch als diese krönende akademische Bestätigung endlich eintraf, brachte sie einen überraschenden, hohlen Anti-Klimax mit sich. Die äußere Anerkennung, der ich so verbissen nachgejagt hatte, lieferte nicht die innere Erfüllung, die ich erwartet hatte. Genau diese Enttäuschung öffnete eine unerwartete Tür: Sie veranlasste mich, nach innen nach Bedeutung und dauerhafter Freude zu suchen, anstatt weiter nach äußeren Stempeln der Anerkennung zu jagen.
Wäre ich auf das IIT gegangen, wäre diese Blase weltlichen Erfolgs so früh geplatzt? Ich konnte es mit Sicherheit nicht wissen.
Und diese Ungewissheit ließ mich innehalten.
Die Hand Gottes erkennen – Einbildung oder Schlussfolgerung?
Geriet ich in eine Art bequemen Providentialismus – bequem dem göttlichen Arrangement zuzuordnen, was in meinem Leben geschehen war, und danach eine spirituelle Erklärung dafür zu konstruieren?
Ich fühlte, dass ich drei Dinge unterscheiden musste: Was ich weiß. Was ich nicht wissen kann. Was ich auf der Grundlage dessen, was ich weiß, erkunden kann.
Was ich weiß: Ich wurde nicht auf das IIT aufgenommen. Anschließend verfolgte ich akademischen Erfolg intensiv und erzielte schließlich ein erhebliches Maß daran, nur um zu entdecken, dass er mir nicht die Erfüllung bot, die ich erwartet hatte. Diese Enttäuschung wurde zu einem der Faktoren, die meine Suche nach innen und schließlich zu Krishna lenkten.
Was ich nicht wissen kann: Ich kann nicht wissen, ob Krishna meinen Weg zum IIT buchstäblich blockiert hat. Ich kann nicht hinter die Wirkungsweise der Vorsehung blicken und mit Sicherheit behaupten, warum eine bestimmte Tür in meinem Leben sich schloss.
Was ich auf der Grundlage dessen, was ich weiß, erkunden kann: Nach dem sich diese Tür schloss, welche Türen öffneten sich? Was legte diese Enttäuschung in mir frei? Was lehrte mich meine anschließende Verfolgung von Erfolg? Und wie prägte diese gesamte Abfolge die Richtung, die mein Leben schließlich nahm?
Die Suche nach Antworten auf diese Fragen gibt mir keine Sicherheit über die verborgene Wirkungsweise der Vorsehung. Aber sie gibt mir vernünftige Gründe zu überlegen, dass das, was zunächst wie ein Entzug wirkte, eine Vorbereitung auf etwas Besseres gewesen sein könnte.
Diese Schlussfolgerung brachte mir eine Wahrheit in den Sinn, die mir die Bhagavad Gita direkter gibt. Krishna beschreibt sich selbst als suhṛdaṁ sarva-bhūtānām – den intimen, allgegenwärtigen Wohltäter aller lebenden Wesen (5.29). Ihn als solchen zu kennen, ist das Fundament wahren Friedens.
Meine Erfahrung kann mir nicht genau sagen, wie Seine Güte in einem bestimmten Ereignis gewirkt hat. Aber die Schrift gibt mir Grund, aufgeschlossen zu bleiben für die Möglichkeit, dass Seine Güte wirken mag, selbst wenn ich noch nicht erkennen kann, wie.
Wenn wir aus einer offensichtlichen Schwierigkeit gerettet werden, kommt Dankbarkeit von selbst: Krishna hat mich gerettet. Göttliche Güte ist relativ leicht zu erkennen, wenn sie als Schutz vor Schwierigkeit erscheint. Aber manchmal kann sich diese Güte erst viel später als Vorbereitung durch Schwierigkeit sichtbar machen.
Sugriva wurde nicht vor seiner furchtbaren Flucht vor Vali verschont. Doch genau diese Flucht rüstete ihn für einen Dienst aus, den er damals nicht hätte voraussehen können.
Vielleicht war in meinem Leben etwas Ähnliches geschehen. Ich kann nicht wissen, ob Krishna mich vor dem IIT gerettet hat. Aber ich kann sehen, wie das Nicht-Hingehen dorthin Teil einer Abfolge von Erfahrungen wurde, die mich auf eine andere Suche vorbereitete – eine Suche, die mich schließlich zu Ihm führte.
Das ist eine Schlussfolgerung, die ich ziehen kann, nicht indem ich tue, als wüsste ich die verborgenen Wirkungen der Vorsehung, sondern indem ich ehrlich auf den Verlauf meines eigenen Lebens schaue.
Als ich über diese Schlussfolgerung nachsann, sprach ich ein Gebet:
„Mein lieber Herr, selbst wenn etwas Gutes, das ich gehofft, versucht und sogar dafür gebetet habe, nicht geschieht, möge das Schließen jener Tür mein Herz nie für Deine Güte schließen oder meinen Verstand für die Möglichkeiten, die Du öffnen magst. Was auch immer ich sonst auf meinem Lebensweg verliere, möge ich nie den Glauben an Dich verlieren oder die Offenheit zu sehen, wie Du das, was mir widerfuhr, in das verwandeln magst, was für mich geschah."
***
05.29 Eine Person, die sich in vollem Bewusstsein von Mir befindet und Mich als den ultimativen Empfänger aller Opfer und Askesen, den Höchsten Herrn aller Planeten und Halbgötter sowie als Wohltäter und Freund aller lebenden Wesen erkennt, erlangt Frieden von den Qualen der materiellen Leiden.
Der Beitrag „Krishna Saved You from IIT" erschien zuerst auf Chaitanya Charan Das, Bhagavad Gita ISKCON.
Wortlaut im Original
“You are so analytical and intellectual. You should have been an IIT graduate. Had you applied for JEE?”
This was the question asked by a dean at one of the IITs where I had given a talk on Indian knowledge systems. We were sitting together after the talk in his office. He sat behind an expansive mahogany desk. Framed certificates hung on the wall behind him; to his right, a display case gleamed with trophies.
His remark was a familiar blend—part compliment, part question, part implicit critique. I felt a mild weariness settle over me; I had heard variations of it for years.
“I wasn’t able to clear the JEE,” I replied quietly. “My home life went through a sudden upheaval around that time.
“My mother passed away from leukemia within a single month of her diagnosis, just after my tenth-standard results. Because my father had a job that required constant travel, my mother had been my emotional anchor. Her abrupt absence left me disoriented, even devastated. With my four-year-old brother to care for in Nashik, my focus was fractured.”
The dean listened quietly as I explained. I felt as if a flicker of understanding crossed his eyes, accompanied by a polite hint of sympathy. As I spoke, his expression of sympathy triggered a vivid memory—not of exam halls or textbooks, but of the heavy, uncomfortable silence that would descend on our house in the afternoons. While my little brother was outside playing with neighbors, I would sit at my desk trying to concentrate on physics formulas, half-expecting my mother to walk into the room with water or some refreshing drink, asking how my study was going. Then the stillness would remind me: no one was coming.
Later, as I pondered the dean’s question during my next flight, I wondered whether that grief was the complete story. Despite the disruption, I had managed to perform well enough in my twelfth-standard exams to secure admission into the College of Engineering Pune—an elite institution, even if regarded as a rung or two below the IITs.
If my family circumstances were not the sole reason, was something larger at play?
Saved from Intellectual Pride?
That question nudged open the door to a conversation I had almost forgotten.
Some fifteen years earlier, a senior monk who was himself an IIT graduate had heard a Bhagavatam class I gave. Afterward, he asked about my educational background. When he learned that I had never attended an IIT, he offered a startling observation:
“I think Krishna saved you from IIT so that you could come to Him.”
At the time, I took it as a warm, striking sentiment—emotionally resonant, but not something to dissect philosophically.
I felt prompted to examine his remark more analytically now because, for the last year or so, I had repeatedly been speaking about how God’s plan may be working in our lives even when we cannot see its workings. What exactly had he meant when he said Krishna had “saved” me from IIT? I tried to recall his reasoning.
His point, as I understood it, was not that IIT itself would have been an obstacle to spiritual growth—after all, he himself was an IIT graduate and a monk. Rather, given how strongly I then equated intellectual achievement with self-worth, that particular success might have reinforced something within me that I first needed to outgrow: my overidentification with my intellect.
The Bhagavad Gita repeatedly warns how ahaṅkāra—false ego and conceit—can become a formidable inner obstacle, turning the mind away from God. Perhaps an elite academic badge, coupled with my intellectual strengths, might have further inflated my pride, making spirituality seem unappealing or simply unnecessary.
What Happened to Me—and What Happened for Me
As I contemplated this point, my mind went to the Ramayana, which I had recently been rereading to research stories for my book on relationships, and more precisely, to the story of Sugriva.
Because of a tragic misunderstanding, Sugriva was hunted relentlessly by his formidable brother Vali. Desperate and terrified, Sugriva fled across the subcontinent, traversing many mountains, crossing many unfamiliar rivers, and journeying through distant territories before finally discovering sanctuary at Mount Rishyamukha, where Vali could not set foot because of a sage’s curse.
At the time, Sugriva could have viewed his prolonged, perilous wandering as sheer torment. He could have felt especially frustrated on eventually discovering that his sanctuary was so close to what had previously been his home, after he had searched for safety across such vast distances. He could well have thought, “Why didn’t I think of this place before?” All that wandering could have seemed not only painful but also pointless.
Yet years later, when Lord Rama sought his assistance in finding Sita, those wanderings acquired an unexpected significance. When dispatching search parties across the four directions, Sugriva provided a remarkably detailed geographical survey of distant realms, rivers, mountains, and terrains. The very wanderings that had once seemed only an ordeal had equipped him with knowledge that could now be used in Rama’s service.
What Sugriva had endured as an ordeal inflicted upon him had unexpectedly prepared him for an extraordinary service to Rama.
Reflecting on that narrative, I saw a possible parallel in my own path.
Missing IIT had not extinguished my ambition; if anything, it made me hungrier to prove myself. I poured that intensity into preparing for the GRE, eventually securing the highest score in the entire state of Maharashtra.
Yet when that crowning academic validation finally arrived, it brought a surprising, hollow anti-climax. The external recognition I had pursued so fiercely did not yield the inner fulfillment I had assumed would accompany it. That very disillusionment opened an unexpected door: it prompted me to look inward for meaning and lasting joy rather than continuing to chase external stamps of approval.
Had I gone to IIT, would that bubble of worldly accomplishment have burst so early? I could not know for sure.
And that uncertainty made me pause.
Seeing God’s Hand—Imagination or Inference?
Was I slipping into a kind of facile providentialism—conveniently attributing to divine arrangement whatever had happened in my life and then constructing a spiritual explanation for it afterward?
I felt that I needed to distinguish three things: What I know. What I cannot know. What I can explore based on what I know.
What I know: I did not get into IIT. I subsequently pursued academic achievement intensely and eventually attained a significant measure of it, only to discover that it did not provide the fulfillment I had expected. That disillusionment became one of the factors that turned my search inward and eventually toward Krishna.
What I cannot know: I cannot know whether Krishna literally blocked my path to IIT. I cannot look behind the workings of providence and claim certainty about why a particular door in my life closed.
What I can explore based on what I know: After that door closed, what doors opened? What did that disappointment expose within me? What did my subsequent pursuit of achievement teach me? And how did that entire sequence shape the direction my life eventually took?
Seeking answers to these questions does not give me certainty about the hidden workings of providence. But it does give me reasonable grounds to consider that what initially seemed a deprivation might have been a preparation for something better.
That inference brought to mind a truth the Bhagavad Gita gives me more directly. Krishna describes Himself as suhṛdaṁ sarva-bhūtānām—the intimate, ever-present well-wisher of all living beings (5.29). Knowing Him as such is the foundation of genuine peace.
My experience cannot tell me exactly how His benevolence was working in a particular event. But scripture gives me reason to remain receptive to the possibility that His benevolence may be working even when I cannot yet discern how.
When we are saved from an obvious difficulty, gratitude comes naturally: Krishna saved me. Divine benevolence is relatively easy to recognize when it appears as protection from difficulty. But sometimes that benevolence may become visible only much later as preparation through difficulty.
Sugriva was not spared his terrifying flight from Vali. Yet that very flight equipped him for a service he could not then have foreseen.
Perhaps something similar had happened in my life. I cannot know whether Krishna saved me from IIT. But I can see how not going there became part of a sequence of experiences that prepared me for a different search—a search that eventually brought me toward Him.
That is an inference I can make not by pretending to know the hidden workings of providence, but by looking honestly at the trajectory of my own life.
As I dwelt on that inference, I offered a prayer:
“My dear Lord, even when something good that I had hoped and tried and even prayed for does not happen, may the closing of that door never close my heart to Your benevolence or my mind to the possibilities You may open. Whatever else I lose in my life journey, may I never lose faith in You or openness to see how You may transform what happened to me into what happened for me.”
***
05.29 A person in full consciousness of Me, knowing Me to be the ultimate beneficiary of all sacrifices and austerities, the Supreme Lord of all planets and demigods, and the benefactor and well-wisher of all living entities, attains peace from the pangs of material miseries.
The post “Krishna Saved You from IIT” first appeared on Chaitanya Charan Das, Bhagavad Gita ISKCON .