Ein verhaftungsloser liebender Yogi ist zu einem Gotteswerkzeug geworden - Bhagavad Gita XVIII 49
Wer seinen Verstand unverhaftet hält, seine Wünsche beherrscht und das Ergebnis seines Handelns loslässt, erlangt die außergewöhnliche Befreiung von Karma und einen hohen geistigen Zustand.
Nicht verhaftet sein an das Ergebnis. Wenn du etwas tust so gut wie du es kannst, lässt du anschließend los. Vielleicht hast du Erfolg, vielleicht Misserfolg, vielleicht wirst du dafür gelobt, vielleicht getatelt.
Der Text erläutert Bhagavad Gita 18,49 und erklärt den Zustand des 'unverhafteten Verstandes' (aschakta buddhi). Kern ist, dass der Mensch seine Pflicht erfüllt, aber nicht an das Ergebnis haftet. Der Sprecher betont, dass man handeln kann, ohne sich an Erfolg, Misserfolg, Lob oder Tadel zu binden. Wer erkennt, dass er verhaftet war, gewinnt eine neue Erkenntnis und kann beim nächsten Mal anders handeln. Der Text beschreibt die 'Nishkarmaja Siddhi' als außergewöhnliche Fähigkeit, kein neues Karma zu schaffen und wirklich uneigennützig zu sein. Der Wunsch flieht, wenn man sich selbst beherrscht und nicht verhaftet ist. Der Sprecher ermutigt, sich vorzunehmen, verhaftungslos zu sein, Wünsche zu beherrschen und im Hier und Jetzt erwartungslos mit dem Göttlichen verbunden zu sein.
Weltbild
was das heißt- Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
- Festhalten, Begehren, Nicht-loslassen-Können
- Wo sitzt das Übel?
- im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
- Was hilft dagegen?
- Genügsamkeit, Fasten, freiwilliges Opfer, Loslassen; Einsicht, Lernen, Aufklärung, richtige Erkenntnis
- Was ist der Mensch nach diesem Text?
- in Täuschung oder Begehren verfangen, aber befreibar
- Wohin geht die Geschichte?
- die Botschaft steht außerhalb der Geschichte
- Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
- auf die heilige Schrift der eigenen Tradition
- Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
- jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
- Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
- auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst
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Wozu der Text aufruft
- Wünsche beherrschen (innerlich)
- Geist beherrschen (innerlich)
- Loslassen und nicht verhaftet sein (innerlich)
Genannte Stellen
Bhagavad Gita 18,49
Gemessen
- Grundhaltung
- 1 von -2 bis 2
- Eindringlichkeit
- 2 von 3
- Reichweite
- 1 von 5
- Konkretheit
- 2 von 3
- Abgrenzung
- 0 von 3
- Zeitbezug
- früher 1, jetzt 3, künftig 1