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Klimabewegung · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

In vielen europäischen Hauptstädten kosten Metro, Tram und Bus so viel wie noch nie

ohne Namen · Greenpeace Schweiz · 2026-09-16 · Zuerich · Quelle

Gerechtigkeit · Hauptbotschaft Verantwortung · tragend

Die steigenden Kosten für öffentlichen Verkehr in Europa erfordern politische Gegenmaßnahmen wie subventionierte Klimatickets und eine Umverteilung von Einnahmen aus klimaschädlicher Mobilität, um bezahlbare und nachhaltige Alternativen zu schaffen.

Greenpeace fordert europaweit erschwingliche «Klimatickets» für den öV, im Nahverkehr wie auch im Fernverkehr.

Der Text berichtet über eine Studie von Greenpeace, die massive Preiserhöhungen für öffentliche Verkehrsmittel in 14 europäischen Hauptstädten seit 2023 dokumentiert. Besonders stark gestiegen sind die Kosten in Städten wie Nikosia, Amsterdam und Madrid, während in Dublin, Oslo und Budapest Preise gesunken sind. Greenpeace fordert daraufhin europaweit erschwingliche 'Klimatickets' und verweist auf unterschiedliche Finanzierungsmodelle. Als Beispiel wird die Schweizer Mobilitätsbon-Initiative genannt, die eine Abgabe auf Flugtickets und Privatjets zur Finanzierung des ÖV und Bürgerbeteiligungen vorsieht. Der Text stellt fest, dass der Verkehr der einzige EU-Sektor ist, in dem Treibhausgasemissionen steigen, und verweist auf die hohe Abhängigkeit von Öl. Die Mehrwertsteuerbelastung für ÖV-Tickets variiert stark zwischen den Ländern, von null in Dänemark bis 27 Prozent in Ungarn. Der Text schließt mit einer Verweisung auf die EU-Mobility Week und den Kontakt zu Greenpeace-Experten.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Ausbeutung, Unterdrückung, ungleiche Verhältnisse
Wo sitzt das Übel?
in Wirtschaft, Politik, gesellschaftlichen Strukturen
Was hilft dagegen?
gerechte gesellschaftliche oder politische Verhältnisse
Was ist der Mensch nach diesem Text?
selbstbestimmt, Urheber seines Handelns
Wohin geht die Geschichte?
es wird besser, Entwicklung zum Guten
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf Argument, Logik, Wissenschaft
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
jedem Menschen, ohne Ansehen des Glaubens
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf andere, die Gesellschaft, andere Gruppen

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nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
4 von 5
Konkretheit
3 von 3
Abgrenzung
1 von 3, benannt: Vielflieger und Privatjet-Reisende
Zeitbezug
früher 1, jetzt 3, künftig 2

Ausgewertet mit qwen/qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut anzeigen
In 14 europäischen Hauptstädten sind die Preise von Monats- und Jahresabos für den öffentlichen Verkehr (öV) seit 2023 zum Teil massiv gestiegen. Das steht in einer neuen Studie von Greenpeace in Zentral- und Osteuropa . Greenpeace fordert europaweit erschwingliche «Klimatickets». Die teuersten öV-Hauptstädte in Europa sind London (162 € pro Monat), Amsterdam (107 € pro Monat) und Paris (77 € pro Monat). Den stärksten Preisanstieg für Monats- und Jahreabos seit 2023 verzeichnen Nikosia (+67 Prozent), Amsterdam (+55 Prozent), Madrid (+50 Prozent), Bratislava (+32 Prozent), Berlin (+29 Prozent) und Wien (+26 Prozent). Weniger stark stiegen die Preise in London (+10 Prozent) und Paris (+8 Prozent). Doch es geht auch anders. In vier Hauptstädten sind die Preise im Vergleich zu 2023 gesunken: Dublin (-42,5 Prozent), Oslo (-11,5 Prozent) und Budapest (-5,8 Prozent). Dazu gehört auch die Stadt Bern. 2023 kostete das Libero-Jahresabo 790 Franken. Aktuell sind es 738 Franken. Das ist ein Minus von 6,6 Prozent. In Luxemburg-Stadt, Tallinn (Estland) und Valletta (Malta) ist der öV kostenlos. Tickets für den öffentlichen Nahverkehr sind in der EU durchschnittlich mit 11 Prozent Mehrwertsteuer belastet. Keine Mehrwertsteuer erheben Dänemark, Irland und Grossbritannien. Extrem hoch ist die Belastung in Kroatien (25 Prozent) und Ungarn (27 Prozent). In der Schweiz sind es 8,1 Prozent. Greenpeace fordert europaweit erschwingliche «Klimatickets» für den öV, im Nahverkehr wie auch im Fernverkehr. Je nach Land bieten sich unterschiedliche Finanzierungsmodelle an. Beispiel Schweiz: Die Mobilitätsbon-Initiative fordert, dass Vielflieger:innen und Privatjet-Reisende für ihre Mobilität bezahlen, weil sie besonders klimaschädlich reisen. Die Initiative verlangt eine Flugticketabgabe von mindestens 30 Franken und 500 Franken für Privatjets. Ein Teil dieser Einnahmen soll in den Ausbau von grenzüberschreitenden Zugstrecken fliessen. Der grösste Teil geht direkt an die Bevölkerung. Das heisst, Menschen, die nicht oder wenig fliegen, sind günstiger mit dem öV unterwegs. Sie zahlen weniger für ihre Tickets. Treibhausgasemissionen: Verkehr als Hauptverursacher Der Verkehr ist der einzige Sektor in der EU, in dem die Treibhausgasemissionen steigen . Das ist hauptsächlich auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren und Flugzeuge zurückzuführen. Der Verkehr ist zudem der Hauptgrund für die Ölförderung und -produktion, wobei 65 Prozent des Öls in der EU für den Verkehr verwendet werden . Vom 16.–22. September findet in der EU die « Mobility Week » statt. Das Motto lautet «Mobility for Everyone». Kontakt Herwig Schuster , Verkehrsexperte Greenpeace in Zentral- und Osteuropa, herwig.schuster@greenpeace.org , +43 664 431 92 14 Marianne Lämmel, Leiterin Kommunikation Greenpeace in Zentral- und Osteuropa, marianne.laemmel@greenpeace.org , +43 664 881 722 06 Roland Gysin , Medienstelle Greenpeace Schweiz, roland.gysin@geenpeace.org , 044 447 41 17