Die geplante Überführung der transgeschlechtlichen Gesundheitsversorgung in ein ASV-Modell wird die endokrinologische Versorgung in Deutschland zusammenbrechen lassen und die Schwelle für eine Behandlung erheblich erhöhen.
Der Text behandelt die drohende Verschlechterung der transgeschlechtlichen Gesundheitsversorgung in Deutschland. Ausgangspunkt ist ein Urteil des Bundessozialgerichts aus 2023, das die bisherige Versorgung unter Vorbehalt gestellt hat. Die Bundesgesundheitsministerin Katarina Barley (im Text als 'Niner Warken' bezeichnet) soll die Regelung an den Gemeinsamen Bundesausschuss (GBA) übergeben. Die Versorgung soll dann nach dem Modell der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung (ASV) organisiert werden. Kritisiert wird, dass dadurch die endokrinologische Versorgung zusammenbrechen könnte, da nur ASV-zugehörige Fachärzt:innen behandeln dürften. Zudem steigt die Schwelle für eine Indikation, da ein Kernteam aus mehreren Fachärzt:innen einstimmig zustimmen muss. Der Text warnt vor einer erheblichen Verschlechterung für alle transgeschlechtlichen Menschen, insbesondere auch für unter 18-Jährige.
Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3.
Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.
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Scheiße, ich bin 27, ich bin literally eine ältere Transfrau. What the fuck? Moment, ab 27 ist meine ältere Transfrau? Ich fühle mich immer noch so wie 25 und es tut, also 27 habe ich ein bisschen geknallt bei mir. Ich bin 64, aber ich finde auch Trainies bleiben eigentlich immer jung und sehen nie so alt aus wie so heterosexuelle Zinsfrau. Word. Das machen die Hormone. Ja, und der Hormone wollen wir uns ja heute auch ein bisschen unterhalten, ne? Den Zugang zu Hormonen. Ja, nämlich, der hört nämlich auf, aber Cornelia, du kannst uns ganz viel darüber berichten, wer bist überhaupt Cornelia? Ich bin eine Transfrau, eine ältere und leite die Einrichtung vor B in Hamburg. Das ist eine niedrigschwellige Suchtberatungsstelle für geschlechtlich vielfältige Menschen. Und außerdem bin ich im zweiten Leben auch noch Psychologin und kann deshalb viel tun für Menschen, die die Transitionsanliegen haben. Und darüber hinaus bin ich auch noch im Vorstand des Verbandes querer Psychologinnen. Das ist mein Berufsverband und im Bundesvorstand der DGTI, der Deutschen Gesellschaft für Trans- und Hintergeschlechtlichkeit. Also habe eine Menge Funktionen. Klingt danach also, ob dir nicht langweilig wird? Das könnte, da könntest du was Richtiges sagen, ja. Aber grundsätzlich ist es so, dass ich mich schnell langweile und deshalb freue ich mich immer, wenn ich was zu tun habe. Und damit, weil wir es noch nicht gesagt haben, herzlich willkommen bei Kirk's The Now. Wir reden heute über die Gesundheitsreformen, die geschlechtlich für mir eine Gesundheitsversorgung in Deutschland beinahe abschaffen möchte. Das ganze ging also, die Vorgeschichte ist natürlich, dass es einen Gerichtsurteil gab, was die gesamte rechtliche Grundlage für die Versorgung in Frage gestellt hat. Darauf wollen wir heute nicht so stark eingehen. Vor einigen Monaten gab es aber den Vorschlag von Niner Warken, dass das Ganze jetzt an den GBA übergeben wird und innerhalb eines Jahres dort nach dem Gesetz für seltene Krankheiten gelöst werden soll. Was bedeutet das? Wer ist Niner Warken? Was ist der GBA? Was sind seltene Krankheiten? Was kommt da auf uns zu? Also, die Grundlage ist, dass die Bundesgesundheitsministerin Niner Warken, die ist uns ja allen bekannt, weil sie ja die zyretherapeutische Versorgung der Menschen in der Bundesrepublik so ziemlich, ja, ich will nicht sagen, zum Erliegen gebracht hat, aber doch deutlich verschlechtert hat mit der Gesundheitsreform, die sie vorgeschlagen hat. Und ich denke, dass sie etwas Ähnliches vorhat, was die Transgesundheitsversorgung angeht, also mein Transmensch betrifft es ja sowieso, weil sie ja Langspsychotherapie machen müssen. Zwölf Sitzungen, manchmal sechs Monate, manchmal zwölfen Monate lang, aber diese Regeln sollen noch deutlich verschärft werden. Ja, ihr habt es schon gesagt, hintergrund ist das Urteil 2023. Das Bundessozialgerichtes, das Bundessozialgericht hat mal eben alle Transbehandlungen in Deutschland, ja, ich will nicht sagen, für nicht zulässig, aber unter Vorbehalt gestellt und verlangt, dass es eine neue Regelung geben soll und muss. Und die Rot-Grüne Koalition hatte versprochen, dass sie, dass sie eine gesetzliche Regelung schaffen wird und das hat sie ja hinausgezögert, dazu ist es nicht gekommen. Und die jetzige Koalition hat dieses Problem übernommen und die Bundesgesundheitsministerin hat dann einen Hauswicht gewählt, weil sie es nicht für möglich gehalten hat, was ich auch nicht unrealistisch halte, dass sie in dieser Koalition keine transfreundliche gesetzliche Regelung hinbekommen wird und hat gesagt, nach § 116 SGB V soll eine Regelnung von einer Regelung zur ambulanten Spezialfachärztlichen Versorgung, das ist diese ASV, soll eine Regelung geschaffen werden und zwar soll eine sogenannte ASV-Anlage erarbeitet werden vom gemeinsamen Bundesausschuss, das ist der GBA und diese Ausfrorenlage soll Transsexualismus geschlechtsin Konkurrenz heißen und in dieser Regelung soll dann zusammengefasst werden, wie die Transbehandlung in Deutschland wahrscheinlich ab dem nächsten Jahr stattfinden wird und ja, da diese Regelungen sind eigentlich für besondere Erkrankungen, besonders schwere Erkrankungen, komplexe Erkrankungen vorgesehen, deshalb greift es eigentlich nicht im Kontext von geschlechtlicher Vielfalt, denn eigentlich geschlecht zu haben ist ja keine im eigentlichen Sinne Erkrankungen oder gesteigenden an den Komplizierten Erkrankungen, aber in Deutschland gilt den neuen ICD-11 ja noch nicht, gilt immer noch die alte ICD-10, also der International Code of Disease, da ist Transsexualismus F64-0 noch eine Krankheit, obwohl sich eigentlich alle Fachgesellschaften einig sind, dass das nicht mehr der Fall ist, sondern nur das Leiden daran ist, hat einen Krankheitswert. Und ob wohl ja auch dieses Gerichtsurteil 2023 auf Basis des ICD-11 diese Sache erklärt hat, dass das jetzt experimentell ist, wenn ich das richtig verstehe? Ja, ich glaube die ICD war da gar nicht das Gegenstand, sondern das Gericht hat sich vor allen Dingen auf die zu dem Zeitpunkt geltende Estreilailinie abgehoben und hat behauptet, dass das was in der Estreilailinie formuliert sei, vor allen Dingen in Bezug auf geschlechtliche Vielfalt, dass das experimentell sei und da hat das Bundessozialgericht dann einfach mal eben die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes über einen Haufen geschmissen, dass er 2017 festgestellt hat, dass es mehr als zwei Geschlechter gibt. Die Estreilailinie hat sich damit auf dem Boden des Grundgesetzes bewegt und die Richtlinie der Krankenkasse dann nicht die MDS, die ja bisher die Behandlung von ganz geschlechtlichen Menschen regelt und es zeichnet sich ab, dass sich an der Regelung, die die ASV und der der GBA dann aufstellen wird, dass sich an der, nicht nur an der Zweigeschlechtlichkeit, nichts ändert, das heißt es wird eine neue Regelung geschaffen, die sich nicht auf dem Boden der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes bewegen wird, sondern darüber hinaus zeichnet sich ab, jedenfalls nach dem, was wir bisher wissen, dass auch die unter 18-Jährigen, die ja schon sehr gebeutelt sind durch die aktuelle S2K-Lailinie, die sich ja auch schon sehr restriktiv gegen archäologischen Eingriffen geäußert hat, dass das doch mal verstärkt wird, weil im Moment zumindest so scheint es unter 18-Jährige in die Neuregelung der GBA nicht aufgenommen werden, sodass davon auszugehen ist, dass die Gesundheitsversorgung von unter 18-Jährigen sich außerordentlich verschlechtern wird, aber die wird sich ja nun für alle Transmenschen verschlechtern. Aber warum verschlechtert sie sich konkret für alle Transmenschen nach diesem Modell? Ja, das hat verschiedene Faktoren. Also, wenn wir davon ausgehen, dass es eine Sonderregelung geben wird, denn wenn reguläre ASV-Regeln gelten würden, dann können sich die Menschen nach dem Subsidiaritätsprinzip, was hier in Deutschland Grundrechtscharakter hat, gibt es hier in Deutschland eine freie Ärztinnenwahl. Und der Staat darf sich nicht in das Denken und fühlen, der mit Menschen einklinken oder der darf darauf keinen Einfluss nehmen. Und Subsidiarität bedeutet halt, wenn du eine Behandlung möchtest, wo deine Psyche, wo es dann in deine Psyche intervieren, Einfluss genommen wird oder eben auf deinen Körper, dann darf der Staat nicht vorgeben, wie das passieren soll. Das nennt sich dann Subsidiarität. Und unser ganzes Gesundheitssystem ist darauf aufgebaut und eigentlich auch die ASV, das bedeutet, dass Menschen, die sich nicht im Rahmen einer solchen ambulanten Spezialverherrschlichen versorgen möchten, das auch nicht. Wir gehen davon aus, dass es für Trans nicht der Fall sein wird, Trans-Menschen, sondern dass dadurch, dass das BSG gesagt hat, ihr könnt euch nicht mehr, das was im Moment die Krankenkassen machen, ist nicht mehr zulässig, dass alle Trans-Menschen dann in die ASV müssen, in diese ASV-Zentren. Und die Regeln für diese ASV-Zentren, die dann geschaffen werden müssen, die sind relativ hochschwellig. Das heißt, es müssen Fachärztinnen sein, die in der ASV arbeiten und die dort anerkannt werden müssen und das hat einen ganz, ganz wesentlichen Aspekt auf die endocrinologische Versorgung in Deutschland. Weil in Deutschland ist es so, dass es in der Endocrinologie, von der wir ja alle wissen, dass die Versorgung sehr schlecht ist für Trans-Menschen, denn es ist praktisch unmöglich oder nur sehr schwierig, eine endocrinologische Versorgung in den Großstädten zu bekommen und auf dem Land ist es fast unmöglich. Also es ist sehr eingeschränkt möglich und in Zukunft wird es so sein, dass nur die endocrinologischen Fachärztinnen, Trans-Menschen behandeln können, die innerhalb eines ASVs arbeiten und da die meisten endocrinologinnen in Deutschland auf Kassenärztinnen sitzen arbeiten, also nicht auf Facharzt sitzen, wird es so sein, dass wir davon ausgehen können, dass wenn das in Kraft tritt, dass die endocrinologische Versorgung in Deutschland zusammenbricht. Das ist schon mal der erste Aspekt, den wir haben. Und wir versuchen herauszubekommen, ob das eigentlich für alle Trans-Menschen gilt. Also gilt es eigentlich für Neu-Fälle oder auch für Altfälle und das ist bisher völlig offen. Das heißt, alle Menschen, die im Kontext von Transgeschlechtigkeit eine Hormonbehandlung brauchen, das sind ja sehr viele, die müssen möglicherweise dann in Zukunft ihre Rezepte aus einem ASV-Setting herausbeziehen. Können das nicht mehr so machen, wie das bisher der Fall gewesen ist. Das ist aus einem ASV, das komplett zusammengebrochen ist, oder? Also aus ASV bricht nicht zusammen, aber die endocrinologen, die halt keine ASV sind, die fallen halt weg. Ja, aber das bedeutet doch genau dasselbe. Also wenn da keine endocrinologInnen, die das machen können, drin sind, dann bericht faktisch die Versorgung zusammen, oder? So ist es. Also die Versorgung würde in Deutschland zusammenbrechen für alle, die Hormonversorgung brauchen in dem Leben. Betrifft das auch nur die endocrinologen oder auch Psychotherapeuten, Gönokinologen, Gönokinologen? Du weißt, was ich meine? Nein, die betrifft es nicht. Also da wird es in Zukunft dabei bleiben, dass die abprobierten Psychologinnen, die eine Kassenzulassung haben, dass die weiterhin arbeiten können. Die können sogar Teamleitung sein. Die werden da im Prinzip ein bisschen aufgewertet. Die müssen aber auch mit ins Team rein. Und ja, und wir wissen noch nicht ganz genau, woraus das Kernteam besteht, aber eins ist ganz klar. Du hast ja im Moment die Situation, dass du das Psychologinnen selbstständig indizieren können. Das wird in jedem Fall wegfallen, indiziert, kann dann nur noch ASV werden. Und das bedeutet, dass die Mitglieder des Kernteams alle der Indizierung zustimmen müssen. Das heißt, dass du anders als die Situation jetzt ist, wo du eine Person hast, die sagen muss, das finde ich okay. Zum Beispiel, dass du eine GAUP bekommst. Dann werden das in Zukunft, wir schätzen, dass es mindestens vier Personen sein werden. Also die endocrinologie muss zustimmen und möglicherweise kommt dann noch die Gynokologie und die Urologie dazu. Und das, wir müssen alles Fachärztin sein. Das heißt, du hast eine sehr hochspällige Situation von Menschen, die alle dann mit der Behandlung einverstanden sein müssen. Die müssen das einstimmig machen und damit steigt die Schwälligkeit, um eine Indikationsbekommen, um ein Vielfaches. Denn die müssen ja alle transfrorenlich sein, die müssen alle im Einzelfall zustimmen und ohne die Mitwirkung aller Beteiligten wird gar keine Behandlung mehr stattfinden können, gar keine Indizierung mehr stattfinden können. So dass es eigentlich, also die die Schwälligkeit zu einer Indikation zu kommen steigt, um ein Vielfaches. Wie viele solche ASVs gibt es denn überhaupt? Und wie viele wären halt für transleute sozusagen nutzbar? Es gibt überhaupt kein ASV in Deutschland, das für transleute Menschen nutzbar wäre, weil die noch nicht gegründet sind. Es gibt eine ganze Reihe von ASVs zu einer ganzen Reihe von schwierigen Krankheitsbildern, ich kann die Zahlen nicht nennen. Für trans Menschen würde es keine ASVs geben, die müssten erst gegründet werden. Das heißt, da gibt es ein kompliziertes Antragsverfahren. Es ist auch ein kompliziertes Abrechnungsverfahren, weil in Deutschland die bezeichneten Ärztinnen nicht mit, wie das üblich ist im Rahmen ihrer gewöhnlichen Praxisoganisationen abrechnen können, sondern dann nur noch mit der bayerischen kassenärztlichen Vereinigung. Und die Software, die wir so als Psychotherapeutin im Kassensitz benutzen, ist überhaupt nicht vorgesehen für ASV-Abrechnung. Das heißt, die Gründung eines ASVs ist nicht nur mit einer erheblichen Logistik verbunden, sondern auch die Abrechnungen sind außerordentlich schwierig zu organisieren. Das ist also mit sehr, sehr hohen formalen Aufwand verbunden, sodass wir davon ausgehen, dass nur gut ausgestattete Kliniken in der Lage sind, ASVs zu gründen. Also in Hamburg wäre es realistisch, dass das UKE-ASV gründen kann. Das heißt, dass die jetzige Versorgung, die wir im UKE haben, dass die wahrscheinlich weiterlaufen könnte unter den jetzigen Bedingungen. Aber dann würde es keine weitere Versorgung in Hamburg mehr geben. Und jeder, der weiß, wie die Versorgungssituation in Hamburg ist, wenn es nur über das UKE laufen könnte, dann kann man sich vorstellen, dass wir Verhältnisse bekommen wie in den USA. Ne, fattst du den USA, so weit ist es noch nicht. Ne, Verhältnisse wie in England bekommen. Das heißt, dass wir vielleicht fünf oder sechs ASVs bekommen werden, die dann an den Universitätskliniken angedockt sind und die Universitätskliniken, das wisst ihr auch, die stehen unter erheblichem Druck, auch unter erheblichem öffentlichen Druck. Das heißt, der Umgang mit Transmenschen läuft ja in diesem Kontext sehr viel regierter, vielleicht viel engeren Kriterien. In Hamburg hat es ja gerade für den U18-Bereich aus der Community harte Kritik gegeben an der Arbeit, die da geleistet wird. Das wird mit Sicherheit für diese Zentren nicht einfach. Wir müssen uns da beim Klaren sein, dass es vielleicht noch 300 Behandlungsplätze bundesweit geben wird. Und die werden auf Jahre hinweg ausgebucht sein. Also wir werden im Prinzip, wie die, kann man davon ausgeben, wenn das realitiert wird, dass die Behandlung von transgeschlechtlichen Menschen in Deutschland faktisch zum Erliegen kommt. Außer es gibt nicht mehr als 300 Transmenschen pro Jahr. Ja, es wird heute ein super-elitäres System sein, was ja natürlich auch diese Idee von so dieser True-Scum-Shit total steigern wird. Also dass Leute, die dann da drin ist, geschafft haben, sich als die einzig wahren Transpersonen vielleicht sehen werden und dass das dann auch reproduziert wird von diesen Ärzte, die dann sagen, ja genau, die anderen sind alle nur Fake-er. Also das sieht man ja an vielen Orten, dass um diese hierarchischen, elitären Systeme, warum solche Ideologien auch entstehen. Und ich glaube, dass sowas eigentlich die Transitions auch fährt, also dass dadurch mehr die Transitions stattfinden, weil der Druck sozusagen auf diese Leute da höher ist, dass sie die ganze Zeit performen müssen, dass sie die ganze Zeit beweisen müssen, dass sie echt sind und dass sie auch beweisen müssen, dass sie leiden die ganze Zeit und ihr eigenes Leidenperform müssen. Das ist ja auch so ein Ding. Also das wird definitiv auch dazu führen, dass ein binäreres Geschlechtsbild dann erzogen wird, weil ich meine, das ist ja bisher schon so, dass es super schwierig ist, irgendeine non-binäre Transition in Deutschland zu bekommen, überhaupt. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das so zuträglich ist, ja das Gegenteil. Aber die These ist ja jetzt immer gewesen, nicht Binarität wird aber beachtet dabei. Was denkst du dazu? Oder auch zu den anderen Sachen, die wir gesagt haben? Nee, also ich habe zu viele gesagt. Also erstens bin ich keine Finanzen von die Transitionen. Also ich kann immer nur sagen, die Transition, Hurra! Das ist eine völlig irre Idee. Dass das eine schlechte Idee wäre, wenn Leute detransitionieren würden. Also ich finde es gut. Also alle, die keine Hormone brauchen und keine OPs brauchen, wunderbar und denen das irgendwie zwischendurch mal auffällt, hervorragend. Also besser kann es gleich laufen, ungefähr dieser ganze Transitionskram ist anstrengend und schwierig. Und wenn du das nicht brauchst, irgendwann zwischendurch, das merkt du, das ist doch super. Also das ist nicht der Punkt, aber an der anderen Stelle habt ihr recht. Wenn Menschen durch die Gegend laufen und das tun eine ganze Menschenmenge, die so im Transkontext therapeutisch unterwegs sind, die so eine Idee haben vom richtig Trans und falsch Trans, damit kannst du viel Unsinn anrichten. Also wenn du glaubst, dass es falsche transgeschlechtliche Menschen gibt und richtige transgeschlechtliche Menschen gibt und dann hast du eine wilde These hast du da im Kopf und dann musst du ja das irgendwie rausfinden können, wer dann richtig und wer falsch ist. Und da habt ihr recht, wenn du mit dieser These durch die Gegend läufst, dass du brauchst und das wird mit Sicherheit im ASV so sein. Du musst das irgendwie rausfinden, wer richtig und wer falsch ist. Dann zwingst du die Leute ins Performing rein. Das heißt, die Leute wollen dann richtig performen und damit die dann nicht aussortiert werden, weil die haben ja irgendwie einen Transitionsanliegen und das ist ein sich selbst erhaltenes System, was dann entsteht. Also da befruchten sich dann alle gegenseitig. Das heißt, das was wir ja alle, die wir in der Community uns aufhalten kennen, ist, dass es gibt sozusagen die Transmenschen, die in der Therapie sind und die echten Transmenschen. Also das ist nicht das Gleiche. Also die Menschen, die in der Therapie sind, spielen irgendeine Rolle und was weiß ich, also die beliebten Klassiker. Ich habe immer nur mit Barbie gespielt, als Transfrau. So und das System, das finde die Trapouten, die das dann den ganzen Tag hören, denken, das ist so. Und erwarten das am Ende so. Und klar, die sind heute auch ein bisschen schlauer oder sie tun zumindest so schlauer, aber am Ende ist es so, dass es völlig verrückte Dinge dabei rauskommen, wenn du auf dem Trichter falsch und richtig unterwegs bist. Und es gibt ja aus der Trans-Community ohne Ende, nein, ich will nicht sagen ohne Ende, aber es gibt so ein paar Schnarchnasen, die auch mit diesen Dingen durch die Gegend laufen und bei der EMAS Interviews geben und erklären, sie wären die richtigsten Transmenschen von der Welt, richtiger als andere. Und natürlich geht es auch grundsätzlich in die Binarität. Ich finde, Binarität ist aber echt ein schwieriges Thema, dass wir uns noch mal gesondert unterhalten müssen, weil ich finde das nicht so ganz so einfach aufzulösen. Es ist sehr selten, dass sich Menschen gar nicht im Zusammenhang mit Mann und Frau identifizieren, also so ganz außerhalb des Systems. Und du hast immer so ein paar Binaritäten, an denen du nicht vorbeikommst, also Testo und Astrogene, das sind Binaritäten, mit denen du dich irgendwie auseinandersetzen musst. Das heißt, es gibt so im System, gibt es so fixe Binaritäten. Und wenn du dich nun so gar nicht darin wiederfinden kannst, machen so manche bestimmte Schritte nicht so wahnsinnig viel Sinn. Das heißt, ich glaube, die Idee von Binarität ist einfach der Erdo. Wenn du es wissenschaftlich betrachtest und die Menschen dann erfragen, wie sie sich verorten, dann hast du 16 Prozent der Menschen, die sich binär verorten, also auch rein als Mann oder rein als Frau. Alle anderen tun das nicht. Alle anderen wissen, dass das ein bisschen komplizierter ist. Das heißt, diese Idee der Binarität, die so Turfs im klassischen Sinne vertreten, das ist eine Fiktion. Die gibt es eigentlich gar nicht. Und wovon wir sicher ausgehen können, ist aber, dass diese Fiktion im Kontext von ASV mit Sicherheit vertreten wird. Und dass die Krankenkassen tun es ja auch und das wird mit Sicherheit nicht aufgelöst. Ich glaube nicht, dass die ASV sich au