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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

«Nuestro Dios es rico en perdón»: Cardenal Carlos Aguiar Retes.

ohne Namen · Arquidiócesis Primada de México – Homilías des Kardinals Carlos Aguiar Retes · 2026-09-21 · Ciudad de Mexico · Quelle

Barmherzigkeit · Hauptbotschaft Gemeinschaft · tragend Umkehr · tragend

Gott ist reich an Vergebung, und wer ihn in irgendeinem Lebensabschnitt kennenlernt und ihm folgt, wird den Eintritt in das Haus Gottes empfangen.

Sucht den Herrn und ruft ihn an, denn unser Gott ist reich an Vergebung.

Der Text ist eine Predigt, die sich auf die liturgischen Lesungen eines Sonntags stützt. Die zentrale Botschaft lautet, dass Gott reich an Vergebung ist und sich die Menschen durch Gebet und Bekenntnis an ihn wenden sollen. Der Prophet Jesaja und der heilige Paulus werden als Stimmen angeführt, die zum Gebet und zu einem dem Evangelium würdigen Leben aufrufen. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg wird als pädagogisches Beispiel gedeutet: Der Weinberg steht für das irdische Leben, und alle, die Jesus in irgendeinem Lebensabschnitt kennenlernen, empfangen denselben Lohn, den Eintritt in das Haus Gottes. Die Familie wird als häusliche Kirche vorgestellt, in der man Gott kennenlernt und betet. Ein besonderer Gruß gilt einer Pilgergruppe, die für die Familie nach den Lehren Johannes Pauls II. arbeitet. Der Text schließt mit einem Gebet an Maria von Guadalupe, das um Hilfe bittet, dem Sohn Jesus zu folgen und die Zivilisation der Liebe in Mexiko zu verwirklichen.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
Zuwendung Gottes, Erlösung, die nicht verdient wird; innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung
Was ist der Mensch nach diesem Text?
gefallen, aus eigener Kraft nicht heil zu machen
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
auf die eigene Gemeinschaft und sich selbst

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Jes 55,6 · Ps 145,18 · Phil 1,27 · Mt 20,1-16

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
0 von 3
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 2

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
„Sucht den Herrn und ruft ihn an, denn unser Gott ist reich an Vergebung." In der ersten Lesung lädt uns der Prophet Jesaja zum Gebet ein, denn Gott ist verständnisvoll und barmherzig. „Sucht den Herrn …, ruft ihn an … unser Gott ist reich an Vergebung." Wenn sich diese beiden Momente des Lebens verbinden: die Erkenntnis, dass ich mich geirrt habe, und dann mein Irrtum, gerichtet an Gott, bekenne, dann müssen wir immer die Gewissheit seiner Vergebung haben, denn er ist verständnisvoll und barmherzig. Deshalb haben wir im Psalm gehört: „Der Herr … ist nicht fern von denen, die ihn suchen … und von dem, der ihn anruft." Das heißt, er ist immer nahe bei uns. Deshalb muss man ihn anrufen, muss man beten, denn wir haben ihn immer nahe bei uns, er ist an unserer Seite, um uns in dem zu helfen, was wir brauchen. Auf dieselbe Weise lädt uns in der zweiten Lesung der heilige Paulus ein, ein Verhalten zu haben, das den Lehren Jesu entspricht: „Brüder …, führt ein Leben, das dem Evangelium würdig ist." Wenn wir das Bewusstsein haben, dass Jesus mit uns geht, an unserer Seite ist, um uns zu helfen, dann ist es sehr leicht, das zu erfüllen, was der heilige Paulus uns anzeigt: ein Leben zu führen, das dem Evangelium würdig ist, den Lehren Jesu entsprechend. Die Anrufung Gottes muss mit der Absicht geschehen, gemäß seinen Lehren zu leben. Und deshalb haben wir in der Aclamación vor dem Evangelium gehört: „Erbarme dich, Herr, und öffne unsere Herzen, damit wir die Worte deines Sohnes verstehen." Die Worte Jesu sind Worte, voller Barmherzigkeit. Auch im Evangelium, in der Gleichnis, im selben Ton, können wir sie deuten. Sie stellt uns tatsächlich eine pädagogische Gleichnis vor, das heißt, sie unterweist uns, lehrt uns, zeigt uns die Art, wie wir uns zu verhalten haben. Der Weinberg, gemäß dieser Gleichnis, ist das irdische Leben der Menschheit. Es ist unser Durchgang in dieser Welt und wir, in einem Moment oder einer Etappe unseres Lebens, nehmen die Einladung an, Jesus und seine Lehren bekannt zu machen. Manche haben es von der Kindheit an getan. Hier nutze ich als Einschub, dass es mir große Freude bereitet, diese Pilgergruppe zu empfangen, die für die Familie gemäß den Lehren des heiligen Johannes Paul II. arbeitet. Denn die Familie ist von Gott konstituiert, um sein Bild und seine Gleichnis zu sein: Mann, Frau und die Kinder. Deshalb muss die Familie dann eine häusliche Kirche sein. Dort ist es, wo wir alle immer lernen sollten, uns an Gott zu wenden, zu beten. Deshalb sage ich, manche haben es von der Kindheit an in der Familie getan, andere in der Jugend, mit den Bewegungen wird geholfen, wird erleichtert, dass die Jugendlichen, die es in der Kindheit nicht empfangen konnten, es in der Jugend tun, andere schon als Erwachsene und andere sogar erst im Alter. Gemäß der Gleichnis wurden manche früh eingeladen, im Weinberg des Herrn zu arbeiten, andere um die Mittagszeit, andere am Mittag, andere am Abend. Dennoch empfingen alle denselben Lohn, einen Denar. Das heißt, alle werden den Lohn empfangen, wir mögen Jesus in einem beliebigen Moment unseres Lebens kennengelernt haben, und ihm folgend, werden wir einen Denar erlangen, das heißt, den Eintritt in das Haus Gottes, des Vaters, um darin für alle Ewigkeit zu wohnen. Bitten wir auch wir unsere Mutter Maria, dass wir treue Jünger ihres Sohnes Jesus bleiben, damit wir am Ende unseres Lebens den Denar empfangen, den Eintritt in das Haus des Vaters. Stellen wir uns auf. Öffnen wir ihr unser Herz, in einem kurzen Moment der Stille. Unsere Mutter Maria von Guadalupe. In der Erinnerung daran, dass du gekommen bist, um „den wahren Gott, durch den man lebt", bekannt zu machen: Wir bitten dich, hilf uns, unser Leben gemäß den Lehren deines Sohnes Jesus zu führen, und echte Jünger zu werden, verständnisvoll und barmherzig gegenüber den Bedürfnissen unserer Nächsten. Ohne Zweifel hast du die Angst deines geliebten Sohnes San Juan Diego betrachtet und beschlossen, ihm deine Liebe und Barmherzigkeit zu zeigen. Hilf uns, auf deine Liebe zu vertrauen und die Brüderlichkeit und die Solidarität in allen Bereichen des alltäglichen Lebens zu fördern, indem wir gute und dauerhafte Fundamente festigen, die es ermöglichen, die Zivilisation der Liebe in unserem geliebten Vaterland Mexiko zu verwirklichen. Alle Gläubigen, die hier an diesem Sonntag anwesend sind, empfehlen sich dir, die auf unserem Weg als Zeichen der Erlösung und der Hoffnung leuchtest, und hilf uns, unser Vertrauen in deinen Sohn Jesus zu bewahren, um am Ende unseres Lebens den Denar zu empfangen, der uns ermöglicht, für alle Ewigkeit in das Haus Gottes, des Vaters, aufgenommen zu werden. O barmherzige, o gütige, o süße Jungfrau Maria von Guadalupe! Amen. Der Beitrag „Unser Gott ist reich an Vergebung": Kardinal Carlos Aguiar Retes. wurde zuerst auf Erzbistum Mexiko veröffentlicht.
Wortlaut im Original
“Busquen al Señor e invóquenlo, porque nuestro Dios es rico en perdón” En la primera lectura el profeta Isaías nos invita a orar porque Dios es comprensivo y misericordioso. “Busquen al Señor…, invóquenlo…nuestro Dios es rico en perdón”. Cuando se unen estos dos momentos de la vida: caer en la cuenta de que me he equivocado, y luego confieso mi equivocación dirigida a Dios, debemos tener siempre la certeza de su perdón, porque es comprensivo y misericordioso. Por eso en el salmo hemos escuchado: “El Señor… no está lejos de aquellos que lo buscan… y de quien lo invoca” . Es decir, está siempre cerca de nosotros. Por eso hay que invocarlo, hay que orar, porque lo tenemos siempre cerca, está a nuestro lado para ayudarnos en lo que necesitemos. De esa misma manera, en la segunda lectura, San Pablo nos invita a tener una conducta acorde a las enseñanzas de Jesús: “Hermanos,… lleven una vida digna del Evangelio” . Si tenemos conciencia de que Jesús va caminando con nosotros, a nuestro lado para ayudarnos, es muy fácil cumplir lo que San Pablo nos indica: llevar una vida digna del evangelio, acorde a las enseñanzas de Jesús. La invocación a Dios debe ser con la intención de vivir conforme a sus enseñanzas. Y por eso, en la aclamación antes del evangelio escuchábamos: “Abre, Señor, nuestros corazones, para que comprendamos las palabras de tu Hijo” . Las palabras de Jesús son palabras llenas de misericordia. También en el evangelio, en la parábola, en la misma sintonía, podemos interpretarla. Nos presenta efectivamente una parábola pedagógica, es decir, que nos instruye, nos enseña, nos indica la manera de conducirnos. La viña según esta parábola, es la vida terrena de la humanidad. Es nuestro transitar en este mundo y nosotros, en algún momento o etapa de nuestra vida, aceptamos la invitación de dar a conocer a Jesús y sus enseñanzas. Unos lo hemos hecho desde la infancia. Aquí aprovecho como paréntesis que me da mucho gusto recibir esta peregrinación que trabaja en favor de la familia según las enseñanzas de San Juan Pablo Segundo. Porque la familia está constituida por Dios para ser imagen y semejanza de él: varón, mujer, y los hijos. Por eso la familia debe de ser entonces una iglesia doméstica. Ahí es donde debiéramos siempre todos de aprender a dirigirnos a Dios, a orar. Por eso digo, unos lo hemos hecho desde la infancia en la familia, otros en la juventud, con los movimientos se ayuda, se facilita que los jóvenes, que no lo pudieron recibir en la infancia, lo hagan en la juventud, otros ya de adultos y otros incluso hasta en la ancianidad. Según la parábola, unos fueron invitados a trabajar en la viña del Señor temprano, otros a media mañana, otros al mediodía, otros el atardecer. Sin embargo todos recibieron la misma paga, un denario. Es decir, todos recibiremos la paga, hayamos conocido a Jesús en cualquier momento de nuestra vida, y siguiéndolo, conseguiremos un denario, es decir, la entrada a la casa de Dios Padre, para morar en ella por toda la eternidad. Pidamos también nosotros a nuestra madre María, que sigamos siendo fieles discípulos de su hijo Jesús, para que recibamos al final de nuestra vida el denario, la entrada a la Casa del Padre. Pongámonos de pie. Abrámosle nuestro corazón a Ella, en un breve momento de silencio. Madre nuestra María de Guadalupe. Recordando que viniste para dar a conocer “al verdadero Dios por quien se vive”: Te pedimos nos auxilies para conducir nuestra vida conforme a las enseñanzas de tu hijo Jesús, y lograr ser auténticos discípulos, comprensivos y misericordiosos ante las necesidades de nuestros prójimos. Sin duda, tú contemplaste la angustia de tu querido hijo san Juan Diego y decidiste mostrarle tu amor y misericordia. Ayúdanos a confiar en tu amor y propiciar la fraternidad y la solidaridad en todos los ámbitos de la vida cotidiana, consolidando buenos y perdurables cimientos, que hagan posible lograr la civilización del amor, en nuestra querida patria de México. Todos los fieles aquí presentes este domingo nos encomendamos a ti, que brillas en nuestro camino como signo de salvación y de esperanza y ayúdanos a mantener nuestra confianza en tu hijo Jesús para recibir al final de nuestra vida, el denario que nos permita ser admitidos por toda la eternidad en la casa de Dios Padre. ¡Oh clemente, oh piadosa, oh dulce Virgen María de Guadalupe! Amén. La entrada «Nuestro Dios es rico en perdón»: Cardenal Carlos Aguiar Retes. se publicó primero en Arquidiócesis de México .