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Katholisch · Diese Tradition mit einer anderen vergleichen

Homilia do D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB – XXVI Domingo do Tempo Comum – Ano A

ohne Namen · Presbíteros – Sonntagshomilien brasilianischer Bischoefe · 2026-09-25 · Quelle

Demut · Hauptbotschaft Umkehr · Hauptbotschaft Wahrhaftigkeit · tragend

Nicht die Worte, sondern die Taten der Umkehr und des Glaubens entscheiden darüber, ob jemand den Willen Gottes erfüllt und in das Reich Gottes eintritt.

Dieses Gleichnis lehrt uns, dass aus der Perspektive Gottes das Wichtige nicht ist, wer sich gut verhalten und die anderen nicht skandalisiert hat; sondern wer wirklich den Willen des Vaters erfüllt hat.

Die Homilie erklärt das Gleichnis von den beiden Söhnen (Mt 21,28-32) als Antwort Jesu auf die Frage nach seiner Vollmacht. Jesus richtet das Gleichnis an die Hohenpriester und Ältesten, die zwar dem Gesetz zustimmten, aber die Botschaft des Johannes und Jesu ablehnten. Die Zöllner und Huren hingegen glaubten und taten Buße, weshalb sie dem Reich Gottes zuvor kommen. Die zentrale Lehre lautet, dass nicht Worte, sondern Taten der Umkehr und des Glaubens zählen. Der Text bezieht dies auf die Gegenwart: Auch heute sagen manche im Taufglauben 'Ja', verwandeln es aber im konkreten Leben in ein 'Nein'. Die Predigt ruft zur Demut auf, die als Fundament aller Tugenden gilt, und verweist auf Christus als Vorbild des gehorsamen Dieners. Paulus' Christushymnus (Phil 2,5-8) wird als Beleg für die Tugend des Gehorsams angeführt. Benedikt von Nursia wird als weiterer Bezugspunkt für den Lob des Gehorsams genannt.

Weltbild

was das heißt
Was ist nach diesem Text die Wurzel des Übels?
Sünde, persönliches Versagen, Schuld vor Gott; Unwissenheit, Illusion, falsche Sicht der Wirklichkeit
Wo sitzt das Übel?
im Herzen, im Willen, in der Seele des Einzelnen
Was hilft dagegen?
innere Wandlung, Reue, Sinnesänderung; praktisches Handeln am Nächsten, Werke
Was ist der Mensch nach diesem Text?
von Gott gewollt, mit Aufgabe und Verantwortung
Wohin geht die Geschichte?
eine Wende, ein Kommen, eine neue Ordnung steht bevor (erschlossen)
Worauf stützt der Text seinen Anspruch?
auf die heilige Schrift der eigenen Tradition; auf den Stifter oder Propheten der Tradition
Wem gilt die Zuwendung, die der Text fordert?
den eigenen Glaubensgeschwistern
Wohin richtet sich die Kritik des Textes?
ausdrücklich auf beide

Verwandte Texte aus anderen Traditionen

nach Ähnlichkeit der Auswertung, ein Text je Tradition

Wozu der Text aufruft

Genannte Stellen

Mt 21,28-32 · Mt 21,23-27 · Lk 11,28 · Mt 7,21 · Mt 9,9f · Mt 5,20 · Phil 2,3 · Phil 2,5-8

Gemessen

Grundhaltung
1 von -2 bis 2
Eindringlichkeit
2 von 3
Reichweite
3 von 5
Konkretheit
2 von 3
Abgrenzung
2 von 3, benannt: Schriftgelehrte und Pharisäer, die dem Gesetz zustimmten, aber die Botschaft Jesu ablehnten
Zeitbezug
früher 2, jetzt 2, künftig 1

Ausgewertet mit qwen3.8-27b, Fassung v3. Die Maßstäbe sind für alle Traditionen gleich, nachzulesen unter Werte.

Wortlaut auf Deutsch
Gleichnis von den beiden Söhnen, die in den Weingarten gerufen werden Mt 21,28-32 Liebe Brüder und Schwestern Der Evangelientext dieses Sonntags stellt uns eine Szene dar, die in der Stadt Jerusalem stattfand, wo die jüdischen Führer Jesus im Tempel trafen und Ihn fragten, mit welcher Vollmacht Er handle und was Seine Befugnisse seien (vgl. Mt 21,23-27). Jesus antwortet, indem Er sie einlädt, sich über den Ursprung der Taufe des Johannes zu äußern. Die jüdischen Führer wollten nicht antworten, denn wenn sie sagten, dass Johannes der Täufer nicht von Gott komme, fürchteten sie die Reaktion der Menge, da er von vielen als ein Prophet betrachtet wurde; wenn sie einräumten, dass die Taufe des Johannes von Gott komme, fürchteten sie eine Frage Jesu hinsichtlich der Nichtannahme Seiner Botschaft. Anschließend stellt Jesus drei Gleichnisse vor, die dazu bestimmt sind, die Weigerung Israels zu veranschaulichen, das Heilsangebot anzunehmen. Eines der Gleichnisse veranschaulicht zwei verschiedene Haltungen zweier Söhne gegenüber dem Befehl des Vaters. Die beiden Söhne werden vom Vater eingeladen, in den Weingarten zu gehen, um zu arbeiten. Der erste Sohn antwortete: „Ich will nicht." Doch afterward änderte er seine Meinung und ging hin (V. 29). Der andere Sohn sagte dem Vater im Gegenteil: „Ja, Herr, ich gehe hin." Doch er ging nicht (V. 30). Anschließend fragt Jesus, welcher der beiden den Willen des Vaters erfüllt habe; und die Zuhörer antworten: „Der erste" (V. 31). Jesus richtet dieses Gleichnis an die Hohenpriester und die Ältesten des Volkes Israel, das heißt an die Religionsgelehrten Seines Volkes. Sie beginnen damit, „Ja" zum Willen Gottes zu sagen; aber sie nahmen die Botschaft des Johannes des Täufers und die Jesu nicht an. Deshalb sind die letzten Worte des Gleichnisses stark: „Wahrlich, ich sage euch: Die Zöllner und die Huren werden euch in das Reich Gottes zuvor kommen. Denn Johannes kam zu euch auf dem Weg der Gerechtigkeit, und ihr glaubtet nicht an ihn; die Zöllner aber und die Huren glaubten an ihn. Ihr aber, als ihr es saht, tatet ihr auch nicht Buße und glaubtet nicht an ihn" (V. 31-32). Dieses Gleichnis lehrt uns, dass aus der Perspektive Gottes das Wichtige nicht ist, wer sich gut verhalten und die anderen nicht skandalisiert hat; sondern wer wirklich den Willen des Vaters erfüllt hat. Es ist gewiss, dass die Pharisäer, die Priester, die Ältesten des Volkes „Ja" zu Gott sagten, indem sie das Gesetz Moses annahmen, aber sie weigerten sich anschließend auch, die Einladung des Johannes zur Umkehr anzunehmen, ebenso wie der Sohn, der „Ja" sagte und dann nicht in den Weingarten ging, um zu arbeiten. Dies zeigt, dass nicht die Worte zählen, sondern das Handeln, die Taten der Umkehr und des Glaubens. Johannes der Täufer zeigte den Weg der Rettung, aber die Schriftgelehrten und die Pharisäer, die sich darin rühmten, treue Nachfolger des göttlichen Willens zu sein, schenkten ihm keine Aufmerksamkeit. Theoretisch waren sie die Gesetzeserfüller, doch sie wussten nicht, dem göttlichen Willen gefügig zu sein, der auch durch die Botschaft Christi offenbart wurde. Im Gegenteil, diejenigen, die anfangs „Nein" sagten, zum Beispiel die Zöllner und die Huren, sagten anschließend „Ja": Sie nahmen die Botschaft an und kehrten um, indem sie das von Jesus dargelegte Reichesangebot annahmen (V. 32). Sie folgten dem Ruf zur Umkehr und taten Buße: wie der Sohn, der anfangs „Ich gehe nicht" sagte, aber dann doch ging. Das Wichtige ist, den Willen Gottes zu tun. Auch in unseren Tagen hat Gott weiterhin zwei Söhne: Einige sagen im Taufglauben „Ja", aber anschließend, im konkreten Leben, verwandeln sie das „Ja" in ein „Nein". Wir alle müssen uns bewusst sein, dass auch wir berufen sind, in dem Weingarten des Herrn zu arbeiten. Die Berufungen Gottes, wir erkennen sie durch Sein Wort, das in der Heiligen Schrift enthalten ist. Der Herr sagt uns weiterhin: „Selig, die das Wort Gottes hören und es befolgen!" (Lk 11, 28). Gott legt keinen Wert auf den Schein, deshalb sagt Er: „Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr, wird in das Himmelreich kommen, sondern der den Willen meines Vaters im Himmel tut" (Mt 7,21). Es genügt nicht, nur der Predigt zuzuhören, sondern es ist notwendig, die Lehren in die Praxis umzusetzen. Gott respektiert unsere Freiheit; Er zwingt uns nicht. Er wartet auf unser „Ja". Der Sohn, der in den Weingarten ging, um zu arbeiten, stellt die Sünder und die Marginalisierten dar, die die Botschaft Jesu annahmen. Der Evangelist Matthäus selbst gehört zu ihnen, denn er war ein Zollpächter (vgl. Mt 9,9f). Jesus zeigt, dass diese den übrigen im Reich Gottes vorausgehen werden. Diese Sprache des „Vorausgehens, des Zuvor-Eintretens" ist eine Weise, die Ausschließung zu bekräftigen. Es ist nicht so, dass die Zollpächter und die Huren zuerst eintreten und die anderen danach eintreten. Vielmehr treten die Ersten ein, und die Zweiten bleiben draußen. Und das stimmt mit der Parabel überein, denn der jüngere Sohn sagt zunächst „Ja", geht aber nicht in den Weingarten, um zu arbeiten. Das sagt auch Jesus: „Ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht größer ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich eintreten" (Mt 5,20). Die Parabel sucht hervorzuheben, dass wir demütig sein müssen, indem wir Christus selbst nachahmen, der den Willen des Vaters mit Treue erfüllte. Das sagt uns auch Paulus in der zweiten Lesung: „Tut nichts aus Eifersucht oder aus eitler Ehre, sondern jeder von euch schätze die anderen höher ein als sich selbst, in aller Demut" (Phil 2,3). Es sind dieselben Gesinnungen Christi, der, der göttlichen Herrlichkeit um unseretwillen entkleidet, Mensch wurde und sich erniedrigte, bis er den Tod am Kreuz starb (vgl. Phil 2,5-8). Der Appell an die Demut, an die Loslösung, an die Hingabe des Lebens, den Paulus an die Philipper richtet, ist auch an uns alle gerichtet: Der Christ muss diesen Christus, den leidenden und demütigen Diener, zum Vorbild nehmen, der aus seinem Leben eine Gabe für alle gemacht hat. In dieser Lesung unterstreicht Paulus die Liebe Jesu Christi durch die Tugend der Gehorsamkeit. In jenen Zeiten war der Kreuzestod der schmachvollste, denn er war den schlimmsten Verbrechern vorbehalten. Darum bestand der höchste Ausdruck der Liebe Christi zu den heilswirksamen Plänen des Vaters darin, gehorsam zu sein bis zum Tod. Christus gehorcht aus Liebe; das ist der Sinn des christlichen Gehorsams. Der Gehorsam ist das Gegenteil der Hochmut, der uns dazu neigt, den eigenen Willen zu tun. Benedikt von Nursia macht in seiner Regel ein großes Lob des Gehorsams, während er zugleich den Hochmut verurteilt (vgl. RB 7). Für die Jünger Jesu ist die Demut eine Tugend. Das lateinische Wort „humilitas" hat mit „humus" zu tun, das heißt mit der Verbundenheit mit der Erde, mit der Wirklichkeit. Die demütigen Menschen leben mit beiden Füßen auf der Erde; aber vor allem hören sie auf Christus, das Wort Gottes, das unablässig jeden von uns erneuert. Es ist die Demut, die uns jeden Tag bewusst macht, dass nicht wir das Reich Gottes aufbauen, sondern dass es immer die Gnade des Herrn ist, die in uns wirkt; es ist die Demut, die uns antreibt, uns ganz dem Dienst Christi zu widmen, als treue Arbeiter seiner Weinrebe. Bitten wir den Herrn, dass er uns die Gnade schenke, immerfort in der Demut voranzukommen, dem Fundament aller Tugenden, denn durch die Demut erkennen wir unsere Kleinheit vor der Größe des Herrn, der uns zu jeder Zeit ruft, in seinem Weingarten zu arbeiten. So sei es. Anselmo Chagas de Paiva, OSB Kloster São Bento/RJ Der Beitrag Homilie von D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB – 26. Sonntag im Jahreskreis – Jahr A erschien zuerst auf Presbíteros.
Wortlaut im Original
Parábola dos dois filhos chamados à vinha Mt 21,28-32 Caros irmãos e irmãs O texto evangélico deste domingo nos apresenta uma cena ocorrida na cidade de Jerusalém, onde os líderes judeus encontraram Jesus no Templo e perguntaram a Ele com que autoridade agia e quais eram as suas credenciais (cf. Mt 21,23-27). Jesus responde convidando-os a pronunciarem-se sobre a origem do batismo de João. Os líderes judaicos não quiseram responder, pois se dissessem que João Batista não vinha de Deus, temiam a reação da multidão, por ser considerado por muitos como um profeta; se admitissem que o batismo de João viesse de Deus, temiam eles um questionamento de Jesus acerca da não aceitação da sua mensagem. Na sequência, Jesus apresenta três parábolas, destinadas a ilustrar a recusa de Israel em acolher a proposta de salvação. Uma das parábolas ilustra duas atitudes diversas de dois filhos mediante a ordem do pai. Os dois filhos são convidados pelo pai para irem trabalhar na vinha. O primeiro filho respondeu: “‘Não quero’. Mas depois mudou de opinião e foi” (v. 29). O outro filho, ao contrário, disse ao pai: “‘Sim, senhor, eu vou’. Mas não foi” (v. 30). Em seguida, Jesus pergunta sobre qual dos dois cumprira a vontade do pai; e os ouvintes respondem: “O primeiro” (v. 31). Jesus dirige esta parábola aos sumos sacerdotes e aos anciãos do povo de Israel, isto é, aos peritos de religião do seu povo. Eles começam por dizer “sim” à vontade de Deus; mas não aceitaram a mensagem de João Batista e a de Jesus. Por isso, as palavras finais da parábola são fortes: “Em verdade vos digo que os cobradores de impostos e as prostitutas vos precedem no Reino de Deus. Porque João veio até vós, num caminho de justiça, e vós não acreditastes nele. Ao contrário, os cobradores de impostos e as prostitutas creram nele. Vós, porém, mesmo vendo isso, não vos arrependestes para crer nele” (v.31-32). Esta parábola nos ensina que, na perspectiva de Deus, o importante não é quem se comportou bem e não escandalizou os outros; mas, quem cumpriu realmente, a vontade do Pai. É certo que os fariseus, os sacerdotes, os anciãos do povo, disseram “sim” a Deus ao aceitar a Lei de Moisés, mas, posteriormente, eles também se recusaram a acolher o convite de João à conversão, assim como o filho que disse “sim”, e depois não foi trabalhar na vinha. Isto mostra que não são as palavras que contam, mas o agir, os atos de conversão e de fé. João Batista mostrou o caminho da salvação, mas, os escribas e os fariseus, que se envaideciam por serem fiéis seguidores da vontade divina, não lhe deram importância. Teoricamente, eram os cumpridores da Lei, porém, não souberam ser dóceis ao querer divino, manifestado também através da mensagem de Cristo. Em contrapartida, aqueles que, num primeiro momento disseram “não”, por exemplo, os cobradores de impostos e as prostitutas, posteriormente disseram “sim”: acolheram a mensagem e se converteram, acolhendo a proposta do Reino apresentada por Jesus (v. 32). Atenderam ao apelo à conversão e arrependeram-se: como o filho que em princípio disse “não vou”, mas depois foi. O importante é fazer a vontade de Deus. Também em nossos dias, Deus continua tendo dois filhos: alguns, no batismo, dizem “sim”, mas depois, na vida concreta, transformam o “sim” em “não”. Todos nós devemos ter consciência de que também somos chamados a trabalhar na vinha do Senhor. Os chamados de Deus, nós os conhecemos pela Sua Palavra, contida na Sagrada Escritura. O Senhor continua a nos dizer: “Felizes os que ouvem a Palavra de Deus e a põem em prática!” (Lc 11, 28). Deus não leva em conta as aparências, por isso, afirma: “Nem todo aquele que me diz: Senhor, Senhor, entrará no Reino dos céus, mas sim aquele que faz a vontade de meu Pai que está nos céus” (Mt 7,21). Não é suficiente apenas ouvir a pregação, mas é necessário colocar em prática os ensinamentos. Deus respeita a nossa liberdade; não nos constrange. Ele aguarda o nosso “sim”. O filho que foi trabalhar na vinha representa os pecadores e os marginalizados que aceitaram a mensagem de Jesus. O próprio evangelista Mateus está entre eles, pois ele era cobrador de impostos (cf. Mt 9,9s). Jesus mostra que estes irão preceder os demais no Reino de Deus. Este linguajar “preceder, entrar antes” é um modo de afirmar a exclusão. Não é que os cobradores de impostos e as prostitutas entrarão antes e os outros entrarão depois. Na verdade, os primeiros entram e os segundos ficam fora. E isso está de acordo com a parábola, pois o filho mais novo diz inicialmente “sim”, mas não vai trabalhar na vinha. É o que afirma também Jesus: “Digo-vos, pois, se vossa justiça não for maior que a dos escribas e fariseus, não entrareis no Reino dos céus” (Mt 5,20). A parábola procura ressaltar que devemos ser humildes, imitando o próprio Cristo, que cumpriu com fidelidade a vontade do Pai. É o que nos diz São Paulo na segunda leitura: “Não façais nada por rivalidade ou vanglória, mas cada um de vós, com toda humildade, considere os outros superiores a si mesmo” (Fl 2,3). São estes os mesmos sentimentos de Cristo que, despojado da glória divina por amor a nós, fez-se homem e se rebaixou até morrer crucificado (cf. Fl 2,5-8). O apelo à humildade, ao desprendimento, ao dom da vida que Paulo faz aos Filipenses, também é dirigido a todos nós: o cristão deve ter como exemplo esse Cristo, servo sofredor e humilde, que fez da sua vida um dom a todos. Nesta leitura, São Paulo sublinha o amor de Jesus Cristo pela virtude da obediência. Naqueles tempos, a morte de cruz era a mais infame, pois estava reservada aos piores criminosos. Eis porque a máxima expressão do amor de Cristo pelos planos salvíficos do Pai consistiu em ser obediente até à morte. Cristo obedece por amor; este é o sentido da obediência cristã. A obediência é o oposto da soberba, que nos inclina a fazer a vontade própria. São Bento, em sua Regra, faz um grande elogio à obediência, ao mesmo tempo em que condena a soberba (cf. RB 7). Para os discípulos de Jesus a humildade é uma virtude. A palavra latina “humilitas”, tem a ver com “humus”, isto é, com a aderência à terra, à realidade. As pessoas humildes vivem com ambos os pés na terra; mas, sobretudo, escutam Cristo, a Palavra de Deus, que ininterruptamente renova a cada um de nós. É a humildade que nos torna cada dia conscientes de que não somos nós que construímos o Reino de Deus, mas é sempre a graça do Senhor que age em nós; é a humildade que nos impele a dedicarmos inteiramente ao serviço de Cristo, sendo fiéis operários da sua videira. Peçamos ao Senhor que nos conceda a graça de progredirmos sempre na humildade, fundamento de todas as virtudes, pois, pela humildade, reconhecemos a nossa pequenez diante da grandeza do Senhor, que a todo o momento nos chama a trabalhar na sua vinha. Assim seja. Anselmo Chagas de Paiva, OSB Mosteiro de São Bento/RJ O post Homilia do D. Anselmo Chagas de Paiva, OSB – XXVI Domingo do Tempo Comum – Ano A apareceu primeiro em Presbíteros .